29. Oktober 2007

Ein lauwarmer Sommerabend

von Dennis Seidel

Alles begann im Wald.
Die Sonne ging unter.
In der Näher waren ein paar Hirsche.
Am Horizont erschien der Mond.
Ich ging immer tiefer in den Wald hinein. Der Wald war dunkel.
Da stand ich vor einem verlassenen Haus. Ich ging hinein.
Alles war dunkel.
Da ging das Licht an, und eine junge Frau erschien.
Die Frau lächelte mich an. Sie hieß Josephine.
Josephine hatte schöne kurze dunkle Haare.
Sie nahm meine Hand. Wir gingen raus.
Der Mond schien hell und in der Nähe rief eine Eule.
Wir gingen aus dem Wald hinaus.

Es war eine lauwarme Sommernacht.
Josephine küsste mich. Es war schön.
Wir kamen an einem Bauernhof vorbei, wo eine Kuh auf der Weide stand.

Die Kultjahrzehnte

von Johannes Plomitzer

Ich habe mich als Pupertierender sehr stark mit der Musik der Zeit beschäftigt. Die 80er und 90er hatten sehr viele kultige Songs herausgebracht. Ich stelle mir vor, Wenn ich im Pflegeheim liege und dann die Musik aus den 80ern und 90ern höre, dann würde mich dieses Musik sehr traurig machen, weil sie mich an gewisse Sachen aus meiner Jugend erinnert.

Ich bin in der DDR groß geworden und da habe ich immer "1199" gesehen. Das war eine Musiksendung, wo 80er Musik gespielt wurde.
Der Song von Phil Collins „The Groovy Kind Of Love“ macht mich besonders traurig.
Die 80er waren das Kultjahrzehnt überhaupt. Der Rap kam raus, wie Grand Master Flash.

Dann gab es einen Kultfilm aus den 80ern, den keiner kannte. Der heißt Beatstreet. Da geht es um Rap und Hip-Hop, wie der Breakdance entstand. Ich habe den Film erst Jahre später über meinem Schwager kennen gelernt. Durch Beatstreat sind Bands bekannt geworden wie African Bombada, Public Enemy.

Ich bin ein großer Fan der 80er Musik im allgemeinen und im besonderen die ersten Hip-Hop Bands wie Grand Master Flash und die Shugar Hellgang und Public Enemy. Mein erster Lieblingsstar allerdings war Phil Collins. Den höre ich auch heute noch gern.
Eine absolunte Kultserie für mich war Nightrider mit David Hasselhoff. Ich habe sie immer kurz vor dem Schlafen gehen angesehen.

Wenn ich mal sterben sollte, dann möchte ich folgende Lieder hören:
1. Phil Collins - The Groovy Kind of Love
2. Soundtrack zu Beatstreet – Beatstreet The King of The Beat
3. A Tribe Cold Quest – Back to the Step

Ich hoffe aber, dass ich noch ganz lange lebe.

Die Liebe


von Heinz Thomsen

Ich wünsche mir eine Freundin.
Sie wäre kleiner als ich und schlank
und hätte lange blonde Haare bis zum Po.
Sie wäre ernst und auch lustig.
Sie würde viel erzählen.
Sie wäre zärtlich und würde gerne Quatsch machen, so wie ich.
Zusammen wären wir schön albern.
Wir würden knutschen und ins Kino gehen.
Im Winter würden wir im Schnee spazieren gehen.
Wir würden nach Österreich fahren und mit den Skiern die Berge
runterfahren. Wir würden zusammen im Haus meiner Eltern wohnen.
Und wenn wir uns küssen, dann schmilzt der Schnee.

Aida

von May Lee Fries

Ich bekam einen Reisegutschein und viel Weihnachtsgeld einen Ticket fand ich in meinem Umschlag ich packte meine Sachen fuhr auf die Aida eine grosse Aussenkabine mit Balkon blick aufs Meer.
Es gab 16 Decks auf dem Schiff 7 Restaurant Abends gingen wir ins Kino. Oder in die Disco mit einer Bar grossen Leinwand mit Musikvideos oder Liveband.

Justin Timberlake gab ein Riesenkonzert auf die Aida wir machten bei einem Quiz mit. Ich hab Karten fürs Konzert gewonnen das sogar auf der ersten Reihe und Backstagepass hab so gefreut. Bekam eine handsignierte CD mit Autogramm.

21. September 2007

Der Traum

von Maylee Fries

Es ist Freitagabend. Ich bin in meiner WG und todmüde von der Arbeit.
Ich lege mich in mein Bett, schlief schnell ein.
Ich habe von meinem Chef vier Wochen Urlaub bekommen. Ich freue mich endlich meine Familie wiederzusehen, die nicht in Deutschland leben. Wir flogen von Hamburg, Amsterdam, dann nach Indonesien. Ich saß in dem Flugzeug, zuerst war der Flug ruhig, dann ein paar Stunden später, das Flugzeug wackelte, es war in Scheißwetter mit Blitz und Gewitter. Die Leute schrieen laut „Hilfe, Hilfe“, dann mussten wir kurz notlanden in Dubai. Die Reifen waren kaputt. Wir mussten warten, dann flogen wir weiter. Wir kamen an. Meine Oma und Opa haben uns abgeholt, ich habe meine Tante auch gesehen.

Ich wachte wieder auf und wusste wo ich nicht bin. Ich sah mein Zimmer. Es war nur ein Traum.
Schade, dass mein Opa und Oma mich nicht besuchen können.

Tschüß, Sommer!

von Nora 
Lieber Sommer, (ist es eigentlich „Herr“ oder „Frau“ Sommer? Da ich es nicht weiß, lasse ich die nähere Bezeichnung einfach weg…) Ja, du scheinst ja nun zu gehen. Leider muss ich hierbei wohl schreiben. Ich finde es nämlich schade, nun wieder frieren zu müssen. Ich bin so froh, dass du mir alle Kälte nimmst und mir anstelle dieser Wärme schenkst. Vom schenken muss ich hierbei wohl wirklich schreiben, da die mich wirklich glücklich machen kann, die Wärme. Dementsprechend finde ich diesen Abschied, den Abschied von dir, Sommer, ja auch so verdammt hart! Aber dieses Jahr warst du ja nicht wirklich, zumindest nicht in voller Ausgeprägtheit bezogen auf die Temperatur, hier in Hamburg. Aber nun werde ich bald für einen ganzen Monat nach Spanien fliegen. Und da hoffe ich mal, dass du da auch sein wirst. Aber in Spanien hältst du dich ja gerne auf. Was ich aufgrund der Wärme, die dort meistens herrscht, durchaus auch nachvollziehen kann.

Das Gewitter (29.07.2005)

von Dennis Seidel

Neulich habe ich geträumt, ich wäre auf dem Land. Überall waren Pferdekoppeln. Da kam ein weißes Pferd auf mich zu gallopiert. Das Pferd blieb vor mir stehen.
Dann sah ich meine Traumfrau. Ihr Name war Patricia. Es war richtig heiß geworden. Patricia half mir auf das weiße Pferd. Am Abend wurde es auf einmal ziemlich dunkel.

Von Westen kam eine gewaltige Superzelle auf uns zu. Am Horizont waren schon erste Blitze zu sehen. Ein Unwetter kündigte sich an. Patricia nahm meine Hand. Dann bricht ein Unwetter los. Es blitzte und donnerte, regnete und hagelte.
Dann tauchte am Horizont ein gewaltiger Tornado auf. Patricia rannte weg, ich hinter her. Dar Tornado kam immer näher. Es wurde laut. Patricia kuschelte sich an mich. Der Tornado riss alles mit. Als alles wieder vorbei war kam der Mond wieder hinter den Wolken hervor. Alles war zerstört. Der Mond schien sehr hell.

Es war ein lauwarmer Sommerabend. Patricia erzählte mir dass sie eigentlich Anne heißt. In der Nähe brannte ein Haus, dort war die Feuerwehr im Einsatz. Anne rannte hin. Es war das Haus ihrer Eltern.
Dann sah ich wie das Haus einstürzte, Anne verbrannte.

Meine Lieblingsautorin: Cecilia Ahern

von Nora 

Also, mir gefällt die Autorin "Cecilia Ahern" am besten. Zwar komme ich kaum dazu, etwas zu lesen, aber wenn ich die Wahl habe, würde ich mir ein Buch von ihr wählen. Dazu muss wohl noch gesagt werden, dass insbesondere meine Mutter ständig bemängelt, ich würde ja "viel zu wenig lesen"(!), aber ich sehe das nicht so. Und was gefällt mir an ihrer Schreibweise? - Hmmm, schwer zu sagen. Ich glaube, dass sie sehr lebensnah schreibt. Etwas, wo man sich gut (in die Handlung) hineinversetzen kann. Sie schreibt aber weder richtige Liebesromane, noch Krimis. Es sind einfach "normale" Romane, glaube ich (oder habe ich da wieder etwas vergessen?). Na, zumindest weiß ich noch, dass ich von ihrer Schreibweise sehr begeistert bin. Immer. Und ich lese fast jedes Buch von ihr. Da gerade ein neues herausgestellt worden ist, habe ich sogar schon einen Weihnachtswunsch: ein Buch, welches ich - laut dem, wovon meine Mutter ausgeht - nie lesen werde, sondern höchstens mal anfangen werde zu lesen. Und, lese ich eigentlich gern? Na, ich glaube, dass ich hier meiner Mutter wohl unrecht geben muss:- Ja, ich lese gern! Aber ich muss auch zugeben, dass ich mir kaum die Zeit dafür nehme. Falls ich mal Zeit hätte, finde ich meistens Dinge, die mir wesentlich wichtiger sind, wie beispielsweise eigene Übungen der Krankengymnastik, die mir mal ein toller Physiotherapeut als "Hausaufgaben" gegeben hatte. Und eines meiner Ziele ist es ja, weiter voran zu kommen, "wieder normal" zu werden, sich besser bewegen zu können und so. Weiterhin muss ich ja auch noch alle Dinge des Haushalts tun, wie beispielsweise das Kochen, das Einkaufen und so. Ich muss sagen, dass ich es schade finde, dass solche "lästigen" Dinge dazwischen kommen und ich nicht tagein, tagaus lesen kann.

Der Unfall

von Dennis Seidel

Am 19.8.2007 ereignete sich um kurz nach 16 Uhr ein ziemlich schwerer Verkehrsunfall in Jenfeld. Ein siebenjähriger Junge ist von einem Bus überrollt worden..
Der Junge war sofort tot.
Als die Eltern an der Unfallstelle eintrafen waren schon Polizei, Feuerwehr und Rettungsnotdienst vor Ort. Aber der Notarzt konnte dem Jungen nicht mehr helfen. Die Eltern wollten auf den Busfahrer losgehen. Viele Passanten brachen zusammen. Die Angehörigen mussten versorgt werden.

Der Junge war mit einem Tretroller gegen den Bus geprallt. Er wollte eigentlich mit seinem Bruder ins EKZ Jenfeld fahren. Angeblich sollten beide grün gehabt haben, der Junge und der Bus. Eigentlich hätte der Bus anhalten und der Fahrer gucken müssen. Viele Passanten legten an der Unfallstelle Blumen, Briefe und Stofftiere nieder. Es war sehr schrecklich. Ich bin froh, dass ich diesen furchtbaren Unfall nicht miterleben musste.

Der Junge hieß Danish. Er war schon so früh aus seinem Leben gerissen worden. Die Eltern weinten bitterlich. Sie konnten es einfach nicht fassen.

15. Juni 2007

Therapie im Ausland Teil 1

von Nora 
Ich habe nun schon so einige Therapiesitzungen im Ausland (erfolgreich) hinter mich gebracht. So war ich beispielsweise vor kurzem einen Monat lang in Spanien, um dort zu einem wirklich guten Physiotherapeuten zu gehen. Ich lebte dort in einer gemieteten Wohnung in Altea, damit ich 3mal wöchentlich zum Krankengymnasten Klaus Leimbeck, der zwar deutsch ist, aber in Altea (bei Alicante) und in Calpe arbeitet – und dementsprechend perfekt deutsch spricht – gehen zu können. Und der war ausgesprochen hilfreich für mich! So konnte er mir beispielsweise bei meinem ersten Besuch in Spanien eine Unterarmstütze geben, während die Krankengymnasten meiner Bremer Reha, in der ich zu diesem Zeitpunkt noch war, dachten, es käme für mich keine andere Gehhilfe als mein Rollator in Frage. Aber da konnte ich ihnen zum Glück das Gegenteil beweisen. Ich weiß, die meisten Menschen nennen die Unterarmsstütze schlichtweg „Krücke“. Aber ich finde, die Krücke bin ich selbst. Und das, was ich da nutze und was mein Bein vor der Überstreckung bewahrt, ist schlichtweg eine „Unterarmstütze“! Zu Hause, in Hamburg, bekam ich dann eine Stütze von einer Freundin meiner Mutter, die noch eine zu Hause `rumliegen hatte. Aber ich benötigte sie nicht allzu lange: Bei meinem zweiten Spanienurlaub konnte mir dieser hervorragende Physiotherapeut Walkingstöcke zum Gehen geben, mit denen ich auch schon etwas weitere Strecken (jeweils mit Begleitung) gehen kann. Mein Rollator gammelt dagegen seit dem schön vor sich hin in irgendeiner Ecke.