Von Gunda Breul
Ich, Gunda, habe heute am 02.06.14 in den Werkstätten im Meindorfermülenweg 119 angerufen und dann mit denen abgemacht, dass die mich wieder zurückrufen. Ich, Gunda, habe denen auch gesagt, dass ich, Gunda, wenn ich dort arbeite, am liebsten Büroarbeiten wie Briefe sortieren, Briefe schreiben oder am PC arbeiten, machen würde.
Leute, ich sage Euch: In dieser Werkstatt haben, man höre und staune, ca. 800 körperbehinderte Menschen Platz. Es gibt dort eine Tischlerei, Büroräume, Näherei, Textil, Hauswirtschaft, Verpackung, Verpackung und Montage, Küche, Holzarbeiten, usw.…!
Soll ich, Gunda, euch wirklich mal etwas sagen: Ich würde mich sehr freuen, wenn mein großer Wunsch wirklich in Erfüllung gehen würde: In den Elbe-Werkstätten im Meindorfermülenweg 119 zu arbeiten.
PS: Ich, Gunda, versuche noch mir einen Fahrdienst zu organisieren.
Eure Autorin Gunda Breul.
3. Juni 2014
Mein Traumurlaub am Meer
Von Marco Nast
Ich bin gerade inspiriert worden, einen Traumurlaub am Meer zu unternehmen. Das ist eine tolle Sache, denn ich fahre gerne in einen schönen Urlaub. Dadurch, dass ich nun am Meer bin habe ich auch die Gelegenheit viel schwimmen zu gehen. Ich schwimme wirklich gerne. Ich bin sehr froh darüber, dass meine Eltern mir das alles ermöglichen. Doch nun zurück zu meinem Traumurlaub: Ich möchte gestehen, dass ich in meiner jüngeren Vergangenheit ein paar schöne Urlaube hatte. Dazu gehören zum Beispiel: Mein Urlaub in Thailand, Mallorca und mein Urlaub in Mexiko. Im Wasser zu liegen ist für mich sehr schön, es ist so schwerelos. Oft nehme ich meine Schwimmnudel mit ins Wasser, dann genieße ich das Schweben im Wasser. Ich schaue mir die Wellen an, wie sie auf mich zukommen und mich davon tragen.
Ebenso sitze ich gerne am Strand und beobachte den Sonnenuntergang, wie die Sonne im Meer versinkt und das Wasser im Meer sich in Gold verwandelt. Es ist einfach wunderschön. Abends, wenn in der Ferne leise Musik zu hören ist, kann man so gut träumen. Diese Zeit nehme ich gerne mit nach Hause und träume davon weiter.
Aber dabei denke ich oft daran, wie es anderen Leuten ergangen ist, als plötzlich ein Tsunami angerollt kam und sie sich nicht mehr retten konnten. Wie schrecklich und grausam das Meer auch sein kann. Für mich wäre das eine Katastrophe, denn ich könnte mich gar nicht so schnell fortbewegen.
Ich bin gerade inspiriert worden, einen Traumurlaub am Meer zu unternehmen. Das ist eine tolle Sache, denn ich fahre gerne in einen schönen Urlaub. Dadurch, dass ich nun am Meer bin habe ich auch die Gelegenheit viel schwimmen zu gehen. Ich schwimme wirklich gerne. Ich bin sehr froh darüber, dass meine Eltern mir das alles ermöglichen. Doch nun zurück zu meinem Traumurlaub: Ich möchte gestehen, dass ich in meiner jüngeren Vergangenheit ein paar schöne Urlaube hatte. Dazu gehören zum Beispiel: Mein Urlaub in Thailand, Mallorca und mein Urlaub in Mexiko. Im Wasser zu liegen ist für mich sehr schön, es ist so schwerelos. Oft nehme ich meine Schwimmnudel mit ins Wasser, dann genieße ich das Schweben im Wasser. Ich schaue mir die Wellen an, wie sie auf mich zukommen und mich davon tragen.
Ebenso sitze ich gerne am Strand und beobachte den Sonnenuntergang, wie die Sonne im Meer versinkt und das Wasser im Meer sich in Gold verwandelt. Es ist einfach wunderschön. Abends, wenn in der Ferne leise Musik zu hören ist, kann man so gut träumen. Diese Zeit nehme ich gerne mit nach Hause und träume davon weiter.
Aber dabei denke ich oft daran, wie es anderen Leuten ergangen ist, als plötzlich ein Tsunami angerollt kam und sie sich nicht mehr retten konnten. Wie schrecklich und grausam das Meer auch sein kann. Für mich wäre das eine Katastrophe, denn ich könnte mich gar nicht so schnell fortbewegen.
15. Mai 2014
Der verliebte Zombie
Von Sarah Gorski
Es gab mal ein Zombie, der war sehr verliebt. Er dachte an eine Menschen-Frau, die er mal auf der Straße gesehen hatte und die er am liebsten sofort angesprungen wäre. Der Zombie überlegte sich, wie er die Frau ansprechen sollte, ohne dass sie bei seinem Anblick die Flucht ergreift. Er warf sich einen Umhang über und versuchte sein Gesicht zu verbergen. Er ging auf die Frau zu und knurrte ganz leise. Die Frau drehte sich um und fing an zu schreien. Der Zombie erschrak ebenfalls und kippte vor Schreck um. Der Zombie fragte sich in Gedanken (wieso rennen immer alle Frauen mit denen ich reden will, vor mir weg?). In einer Ecke stand noch eine Frau, aber sie hatte keine Angst vor ihm, der Zombie. Der Zombie sah in die Augen der Frau und merkte, dass sie blind war.
Es gab mal ein Zombie, der war sehr verliebt. Er dachte an eine Menschen-Frau, die er mal auf der Straße gesehen hatte und die er am liebsten sofort angesprungen wäre. Der Zombie überlegte sich, wie er die Frau ansprechen sollte, ohne dass sie bei seinem Anblick die Flucht ergreift. Er warf sich einen Umhang über und versuchte sein Gesicht zu verbergen. Er ging auf die Frau zu und knurrte ganz leise. Die Frau drehte sich um und fing an zu schreien. Der Zombie erschrak ebenfalls und kippte vor Schreck um. Der Zombie fragte sich in Gedanken (wieso rennen immer alle Frauen mit denen ich reden will, vor mir weg?). In einer Ecke stand noch eine Frau, aber sie hatte keine Angst vor ihm, der Zombie. Der Zombie sah in die Augen der Frau und merkte, dass sie blind war.
Was ich an mir mag bzw. nicht mag
Von Sarah Gorski
Was ich an mir nicht mag: Dass ich ein Mädchen bin.
Was ich an mir mag: Dass ich soviel Fantasie habe.
Was ich an mir nicht mag: Meinen Körper, ein paar Rollen weniger wären gut.
Was ich an mir mag: Meine kurzen Haare und dass ich nicht so tussig rumlaufe.
Warum wäre ich gerne ein Junge:
Weil Jungs nicht so zickig sind.
Weil Jungs nie die Periode kriegen.
Weil Jungs immer coole Sachen tragen können.
Weil Jungs sich um Mädchen prügeln können und auch mal einstecken müssen und dabei nicht weinen dürfen. Weil es sich als starker Junge nicht geziemt.
Weil Jungs immer den Coolen raushängen lassen.
Weil Jungs sich auch mal schmutzig machen dürfen, was Mädchen nicht machen sollen, wegen ihrer Kleider.
Was ich an mir nicht mag: Dass ich ein Mädchen bin.
Was ich an mir mag: Dass ich soviel Fantasie habe.
Was ich an mir nicht mag: Meinen Körper, ein paar Rollen weniger wären gut.
Was ich an mir mag: Meine kurzen Haare und dass ich nicht so tussig rumlaufe.
Warum wäre ich gerne ein Junge:
Weil Jungs nicht so zickig sind.
Weil Jungs nie die Periode kriegen.
Weil Jungs immer coole Sachen tragen können.
Weil Jungs sich um Mädchen prügeln können und auch mal einstecken müssen und dabei nicht weinen dürfen. Weil es sich als starker Junge nicht geziemt.
Weil Jungs immer den Coolen raushängen lassen.
Weil Jungs sich auch mal schmutzig machen dürfen, was Mädchen nicht machen sollen, wegen ihrer Kleider.
14. Mai 2014
Was mag ich an mir? Was nicht?
Von Nora
Was mag ich an mir nicht? Vor allem meine „Ausfälle“, die ich seit meinem Unfall habe, meine „Nackenhaarspastiken“ sind furchtbar! Es stört mich, dass ich immer „ausflippe“, zu hart im Ton und oft auch zu laut bin. Und es stört mich ungemein, dass ich immer für alles so ewig viel Zeit benötige! Ich würde gern mehr Zeit im Freistil verbringen können. Doch leider schaffe ich das weder mit meiner Ausdauer, noch mit meiner „Freizeit“ in Verbindung mit der Therapie-Zeit. Es stört mich, dass ich immer ins Wort der anderen falle. Ich könnte ja vergessen, was ich sagen wollte, wenn ich`s nicht sofort erzählte!
Aber es gibt doch auch Dinge an mir, die ich mag, oder? Mehr noch, als „nur“ meinen Freund?!
Doch, ich mag meine Einstellung: Ich sehe in jeder noch so schlimmen Situation immer etwas Positives. Ich kann allen Momenten etwas Positives abgewinnen. Auch dies ist wegen des Unfalls. Dank des Unfalls habe ich gelernt, dass das Leben lebenswert ist. Dass es sich lohnt, zu leben.
Und ich glaube, mein Süßer hat auch eine kleine Mitbestimmung hier. Auch er ist der Grund, warum ich weiß, dass es sich lohnt, zu leben. Und das nicht, um ihn als Grund zu nennen, wieso das Leben lebenswert ist, sondern da er es mir tagtäglich zeigt, wie wichtig es ist, zu leben, und wie schön das Leben sein kann!
Was mag ich an mir nicht? Vor allem meine „Ausfälle“, die ich seit meinem Unfall habe, meine „Nackenhaarspastiken“ sind furchtbar! Es stört mich, dass ich immer „ausflippe“, zu hart im Ton und oft auch zu laut bin. Und es stört mich ungemein, dass ich immer für alles so ewig viel Zeit benötige! Ich würde gern mehr Zeit im Freistil verbringen können. Doch leider schaffe ich das weder mit meiner Ausdauer, noch mit meiner „Freizeit“ in Verbindung mit der Therapie-Zeit. Es stört mich, dass ich immer ins Wort der anderen falle. Ich könnte ja vergessen, was ich sagen wollte, wenn ich`s nicht sofort erzählte!
Aber es gibt doch auch Dinge an mir, die ich mag, oder? Mehr noch, als „nur“ meinen Freund?!
Doch, ich mag meine Einstellung: Ich sehe in jeder noch so schlimmen Situation immer etwas Positives. Ich kann allen Momenten etwas Positives abgewinnen. Auch dies ist wegen des Unfalls. Dank des Unfalls habe ich gelernt, dass das Leben lebenswert ist. Dass es sich lohnt, zu leben.
Und ich glaube, mein Süßer hat auch eine kleine Mitbestimmung hier. Auch er ist der Grund, warum ich weiß, dass es sich lohnt, zu leben. Und das nicht, um ihn als Grund zu nennen, wieso das Leben lebenswert ist, sondern da er es mir tagtäglich zeigt, wie wichtig es ist, zu leben, und wie schön das Leben sein kann!
Der verregnete Hafengeburtstag
Von Gunda Breul
Ich, Gundi, war am 10.05.14 mit einer Begleitung beim tollen verregneten Hafengeburtstag. Da habe ich, Gundi, einen Bundeswehrhubschrauber gesehen, der gerade eine Übung gemacht und eine Frau aus der kalten Elbe gerettet hat. Und dann habe ich ein Würstchen mit einem Brötchen und Ketschup gegessen.
Ich, Gundi, war am 10.05.14 mit einer Begleitung beim tollen verregneten Hafengeburtstag. Da habe ich, Gundi, einen Bundeswehrhubschrauber gesehen, der gerade eine Übung gemacht und eine Frau aus der kalten Elbe gerettet hat. Und dann habe ich ein Würstchen mit einem Brötchen und Ketschup gegessen.
Was ich an mir mag und was nicht
Von Gunda Breul
Was bei mir schlecht ist:
Ab und zu finde ich, Gundi, meine Sprache nach einem Anfall echt scheiße. Ich finde es echt doof, dass ich, Gundi, behindert bin… weil ich mit zu wenig Sauerstoff zur Welt gekommen bin.
Ich, Gundi, finde es echt sehr doof das ich einen Helm tragen muss, aber das ist eben aus Sicherheitsgründen, falls ich, Gundi, auf meinem Kopf falle, damit ich mir keine Platzwunde zu ziehen kann.
Was ich, Gundi, an mir echt sehr cool finde:
Ich, Gundi, finde meine Hilfsbereitschaft sehr cool. Hurra…! Da sieht man mal wie ich, Gundi, sehr hilfsbereit bei den Rollstuhlfahrern bin, wenn ich heute Johannes im Schiebe-Rolli in sein Zimmer geschoben habe, nach dem er nach Hause gekommen ist.
Was bei mir schlecht ist:
Ab und zu finde ich, Gundi, meine Sprache nach einem Anfall echt scheiße. Ich finde es echt doof, dass ich, Gundi, behindert bin… weil ich mit zu wenig Sauerstoff zur Welt gekommen bin.
Ich, Gundi, finde es echt sehr doof das ich einen Helm tragen muss, aber das ist eben aus Sicherheitsgründen, falls ich, Gundi, auf meinem Kopf falle, damit ich mir keine Platzwunde zu ziehen kann.
Was ich, Gundi, an mir echt sehr cool finde:
Ich, Gundi, finde meine Hilfsbereitschaft sehr cool. Hurra…! Da sieht man mal wie ich, Gundi, sehr hilfsbereit bei den Rollstuhlfahrern bin, wenn ich heute Johannes im Schiebe-Rolli in sein Zimmer geschoben habe, nach dem er nach Hause gekommen ist.
Was finde ich toll an mir?
Von Marco Nast
Ich finde es toll an mir, dass ich mir langsam immer mehr Sachen merken kann, obwohl ich gar kein Tagebuch führe und nur vorgebe eines zu führen. Es ist zwar mein persönlicher Wunsch dies endlich in die Tat umzusetzen, habe es aber leider immer vor mir her geschoben. Durch meinen Unfall habe ich einige Macken und dennoch mag ich mich ein wenig. Ich bin bestimmt ein umgänglicher Mensch. Ich finde es auch klasse, dass meine Eltern immer soviel Geduld mit mir haben und mich mit meinen Macken und meinen ständigen Wiederholungen dennoch zu schätzen wissen. Ich habe immer noch den Wunsch, mich in einen glücklichen und gesunden Menschen zu verwandeln. Was ich klasse finde, ist die Tatsche, dass ich mich irgendwie recht gesund fühle, denn die Gesundheit ist als solches ein ganz großes Geschenk.
Wenn ich bedenke was es alles für Katastrophen in der Welt gibt, bin ich sehr froh davon nur in den Nachrichten zu erfahren. Es ist schon eine tolle Sache, dass wir Menschen hier in Deutschland so wenig von den Problemen in der Welt mitbekommen, da können wir schon von ganz viel Glück reden.
Ich finde es toll an mir, dass ich mir langsam immer mehr Sachen merken kann, obwohl ich gar kein Tagebuch führe und nur vorgebe eines zu führen. Es ist zwar mein persönlicher Wunsch dies endlich in die Tat umzusetzen, habe es aber leider immer vor mir her geschoben. Durch meinen Unfall habe ich einige Macken und dennoch mag ich mich ein wenig. Ich bin bestimmt ein umgänglicher Mensch. Ich finde es auch klasse, dass meine Eltern immer soviel Geduld mit mir haben und mich mit meinen Macken und meinen ständigen Wiederholungen dennoch zu schätzen wissen. Ich habe immer noch den Wunsch, mich in einen glücklichen und gesunden Menschen zu verwandeln. Was ich klasse finde, ist die Tatsche, dass ich mich irgendwie recht gesund fühle, denn die Gesundheit ist als solches ein ganz großes Geschenk.
Wenn ich bedenke was es alles für Katastrophen in der Welt gibt, bin ich sehr froh davon nur in den Nachrichten zu erfahren. Es ist schon eine tolle Sache, dass wir Menschen hier in Deutschland so wenig von den Problemen in der Welt mitbekommen, da können wir schon von ganz viel Glück reden.
Was mache ich, wenn ich im Lotto über 2 Millionen Euro gewinne?
Von Marco Nast
Was mache ich, wenn ich im Lotto über 2 Millionen Euro gewinne?
Ich denke, in diesem Fall würde ich ganz kurzfristig einen Traumurlaub buchen und meine nervigen Therapien absagen.
Ich glaube, dass das zwar ganz viel Geld ist, aber Geld als solches macht leider gar nicht glücklich, das weiß ich aus zuverlässiger Quelle. Ich würde auch darüber nachdenken, ob ich das Geld vielleicht irgendeiner sozialen Einrichtung spenden könnte. Die meisten Menschen können mit so viel Geld gar nichts anfangen. Dieser große Betrag könnte doch so einiges in einem Leben verändern. wohl dem ich doch recht glücklich bin. Denn ich habe ein recht nettes zu Hause und sehr angenehme Eltern, die mich mit meinen ständigen Macken zwar recht nervig finden, aber mich dennoch mögen und als jüngstes Mitglied unserer Familie zu schätzen wissen.
Was mache ich, wenn ich im Lotto über 2 Millionen Euro gewinne?
Ich denke, in diesem Fall würde ich ganz kurzfristig einen Traumurlaub buchen und meine nervigen Therapien absagen.
Ich glaube, dass das zwar ganz viel Geld ist, aber Geld als solches macht leider gar nicht glücklich, das weiß ich aus zuverlässiger Quelle. Ich würde auch darüber nachdenken, ob ich das Geld vielleicht irgendeiner sozialen Einrichtung spenden könnte. Die meisten Menschen können mit so viel Geld gar nichts anfangen. Dieser große Betrag könnte doch so einiges in einem Leben verändern. wohl dem ich doch recht glücklich bin. Denn ich habe ein recht nettes zu Hause und sehr angenehme Eltern, die mich mit meinen ständigen Macken zwar recht nervig finden, aber mich dennoch mögen und als jüngstes Mitglied unserer Familie zu schätzen wissen.
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