28. März 2017

Für mich ist Glück:

Von Sarah Gorski
  • Shisha rauchen
  • Mit Freunden treffen
  • Resident Evil schauen
  • In meinem Bett liegen
  • Kekse essen
  • Ein Bier trinken
  • Klamotten kaufen
  • Bei meinen Eltern sein
  • Playstation spielen
  • An kalten Tagen etwas heißes trinken
  • In einem frisch gewaschenen Bett liegen
  • Mit meiner Schwester treffen
  • Neue Bilder auf meiner Seite posten
  • Ein spannendes Buch lesen

Einige Augenblicke bei denen ich glücklich war oder sehr zufrieden

von Lina Strothmann

Glücklich war ich heute Mittag in der Theatergruppe. Ich arbeite jetzt fest bei der Theatergruppe „meine Damen und meine Herren“. Das macht mich auch schon sehr glücklich. Mit einem Hörspiel haben wir begonnen. Zusammen mit drei Kollegen haben wir uns eine Geschichte überlegt und die dann aufgenommen. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich war glücklich.
Auch letztes Wochenende war ich glücklich, als ich bei dem schönen Wetter einen Spaziergang an der Elbe gemacht habe.Als ich mich mal wieder mit meiner Freundin und ihren zwei Kindern getroffen habe.
Ich habe in letzter Zeit einige glückliche Momente gehabt.
Mut, erfüllte Wünsche, Zufriedenheit, Entspannung, Genuss, Spaß, Liebe (verliebt sein), Lust, Freude gehören zum Glück dazu.

Glücklich

Von Thea Sagawe

Ich bin glücklich, wenn ich auf der Bühne stehe und ich träume davon eine berühmte Schauspielerin zu sein.
Zum Frühlingsanfang soll für deinen Traum die Welt offen stehen und für deine Ideen ganz viel Raum zur Verfügung stehen.  Dazu kommt Mut, ein großes Stück Vertrauen. Ganz viel Glück für das Spiel.

Glücksmomente

von Gunda Breul

Ihr müsst wissen, meine Glücksmomente sind: die, wenn ich zum Beispiel: meinen 46. Geburtstag habe.
Oder zum Beispiel: wenn bei mir, viel Geld auf meinem Konto ist.
Meine Glücksmomente, sind: auch dass ich schon selbständig einen Kuchen backen kann (einen Quarkauflauf)
Meine Glücksmomente, sind: aber auch, wenn ich Geld verprassen kann, bei Ikea, da habe ich mir einen Tortenheber, vier Gläser, drei Waschbürsten, eine große Auflaufform und dann noch Druckerpapier, für meinem eigenen Drucker gekauft.
Meine Glücksmomente, sind: aber auch, wenn meine Schultern operiert werden: dann bin ich endlich… von  meinen scheiß Schmerzen befreit.
Aber ich habe auch mal keine Glücksmomente, wo ich nicht so Cool drauf bin, zum Beispiel: Heute hatte Ralph zu mir gesagt, dass ich noch 80 € Schulden bei ihm in der Kasse habe.
Eure: Autorin Gunda Breul.
PS: Fortsetzung folgt.     

Das Bild

von Stefanie Thies

Es handelt sich um eine unbekannte Frau. Sie ist hundemüde, weil sie so viel arbeitet. Sie hat noch ihre Arbeitskleidung an. Sie arbeitet in einem Krankenhaus, im Büro.
Dort schläft sie auf einer dreckigen, alten Matratze. Plötzlich wird sie wach, ihr Pieper piept. Es gibt wieder Arbeit. Aber nur in ihren Träumen. Am nächsten Morgen wacht die unbekannte Frau auf und wundert sich über ihre komischen Träume.

Vollnuss

von Jesus Alam:
 
2016
 
Es war einmal Jacqueline.
Sie war eine heiße, coole Frau.
Jacqueline hatte eine Freundin,
die hieß Emanuelle.

Jacqueline hatte eine schöne Frau,
die hieß Schlupfi.
Jacqueline hatte ein Pferd
und das hieß Kyra.
Jacqueline reitet auf Kyra.
Auf dem Dachboden.

Jacqueline hatte einen Mann,
der hieß Eckart.
Eine Vollnuss.

Dach über dem Kopf

von Thea Sagawe:

Ich habe ein ganz besonderes neues Thema angefangen: ich möchte gerne Menschen wie Flüchtlingen und Obdachlosen helfen. Ich bin schon dabei; mehr weiß ich noch nicht, aber es geht weiter. Ich möchte, dass jeder ein Dach über dem Kopf hat.

28. Februar 2017

Kein Bock auf Schreiben...

von Sarah Gorski

1. Mein Kopf ist leer
2. Ich habe keine Idee mehr
3. Meine Muse hat mich verlassen
4. Das Leben ist beschissen
5. Langeweile breitet sich aus
6. Ich will nur noch nach Haus
7. Endlich die Augen zu
8. Und dann habe ich meine Ruh
9. Trinke noch einen Tee
10. Und dann ist alles OK

Ohne Titel

von Nora 


„Warum immer ich?!“, fragt sich Henrike, nachdem sie sich völlig entkräftet auf der abgewetzten Matratze niedergelassen hat. Sie und Benjamin hatten schon so schöne Zukunftspläne geschmiedet. Oder war es nur sie gewesen, nur Henrike, die von einer gemeinsamen Zukunft mit Benjamin träumte? Es war zumindest ein schöner Traum gewesen: Henrike gemeinsam mit Benjamin, Arm in Arm und schwer verliebt. Immer wieder sprachen sie davon. Oder war es nur Henrike gewesen, die davon träumte und auch davon sprach?!

Und nun ist alles vorbei – all diese Träume sind ausgeträumt, wie von einer Tafel mit Wasser abgewischt. 
Bedeutete das alles Benjamin nichts? Warum verspielt er seine Möglichkeiten so unüberlegt? Henrike würde am liebsten mit ihren Armen auf die Matratze trommeln, doch sie scheinen wie gelähmt zu sein, mag sich nicht rühren. Mit den Gedanken ganz nah bei Benjamin schluchzt sie lautlos: „Am liebsten wäre ich jetzt tot. Dir täte dann alles Leid, Benjamin – Dann würdest Du bestimmt dieser Blonden sagen, Du wolltest sie nicht mehr sehen. Und ihr insbesondere nicht mehr so nahe kommen, nicht mehr so nahe sein.“ Laut schluchzt sie und wischt ihre Tränen in das nicht vorhandene Kissen.Und dabei zog sie sich heute extra die kratzende Perlon-Strumpfhose an, die Benjamin so an ihr mag. Sie zwängte sich in dieses Kleid, das ihren schlanken Körper so positiv betont und das ihr viel zu farblos ist. Das alles für Benjamin. Und nun? Nun ist alles hin! Ihre Liebe zu Benjamin hat ihm anscheinend nichts bedeutet. Benjamin hatte diese Blonde im Arm und schien so glücklich mit ihr. War er das denn auch mit ihr gewesen, so glücklich mit Henrike, wie er es mit der Blonden wirkte?Henrike überlegt: Obwohl Benjamin sie wohl gar nicht so mag, hatte er ihr dennoch eine schöne Zeit beschert. Sie hatten sehr viel lachen können und auch immer schöne Dinge zusammen unternommen: Sie waren jede Woche zusammen tanzen gewesen. 
Dabei kam Henrike immer gut bei den anderen Gästen an. Henrike fühlte sich immer gut, wenn sie mit Benjamin zusammen war. Aber das kann sie sich ja jetzt auch noch! Stimmt, nur weil Benjamin nicht mehr nur Henrike im Kopf hat, heißt das ja nicht, dass Henrike nun nicht mehr lachen kann und darf! „Auf auf, Henrike!“, will sie sich aufmuntern. Mal sehen, ob Henrike nun weiter machen kann, als sei Benjamin ihr nie fremd gewesen.




Tod am Nachmittag

von Heinz Thomsen


Ich glaube die Frau ist tot. Sie hat sich selbst getötet. Mit Tabletten. Weil sie unglücklich war. Sehr unglücklich. Sie hat Streit gehabt. Mit ihrem Mann. Er hatte sie verlassen. Wegen einer anderen Frau. Dabei war Carol – so nenne ich sie – noch sehr jung gewesen. Gerade mal dreißig. Und hübsch war sie auch. Braune Haare, schlank. Trotzdem hat ihr Mann sich in eine andere verliebt. Carol hat viele starke Schmerzmittel genommen. Daran ist sie gestorben.