18. August 2023

Lieber viel Geld oder viel Zeit?

von Golgin Bersuch

Wenn ich bestimmen dürfte, ob ich viel Geld oder viel Zeit möchte, würde ich die Zeit wählen. Dann könnte ich den ganzen Tag zum malen nutzen. Dann würde ich meine Malerin und Französisch Kenntnisse erweitern und auch ein Zertifikat erwerben. Ich hätte dann auch endlich Zeit, Instrumente besonders Gitarre und Keyboard zu lernen. Ich würde überall hin reisen, um alles kennenzulernen. Der größte Nachteil könnte sein, dass ich dann auch den Tod aller meiner liebsten erleben würde, obwohl ich dann jeder und jedem die Zeit widmen könnte, die sie verdienen. Auch wenn diese zusätzliche Zeit mit meinen Liebsten die Gefahr birgt, dass ich sie dann nicht mehr so sehr mögen könnte, da ich ihre schlimmsten Seiten kennenlernen könnte. Auch könnte es sein, dass ich durch das viele Reisen die Umwelt kennen und lieben lerne. Dadurch würde ich die damit verbundene Umweltverschmutzung sozusagen live erleben, was mich an der Menschheit insgesamt eventuell zweifeln lassen könnte. Gleichzeitig merke ich während ich diesen Text verfasse, dass vieles von dem was ich mit der zusätzlichen Zeit anfange auch Geld braucht.

Mein persönliches Fazit über die Frage, ob mehr Zeit oder mehr Geld besser ist, ist, dass das eine ohne das andere in unserer Welt nicht umsetzbar sein kann. Die wichtigsten Dinge kann man nicht kaufen wie die Liebe und die Gesundheit, die uns am Wichtigsten sein sollte.


16. August 2023

Eine Millionen Euro oder eine Millionen Jahre?

von Sarah Kamal

Tja, das ist eine sehr gute Frage. Jeder kennt die Geschichte von Ibnizer Skortsch, der nur noch fürs Arbeiten und Geld horten lebte. Von seiner Gier zerfressen und sozial isoliert, blieben ihm nur drei Geister als Rettungsanker, welche ihm seine gegenwärtigen und seine vergangenen Fehler vor Augen hielten und ihm die Auswirkungen auf sein zukünftiges Leben. Aus Angst vor diesen düsteren Visionen änderte er sein Leben radikal. 

Aber gar nicht so dumm die Geschichte. Wenn ich Millionärin wäre, dann müsste ich ja ein Workaholic sein, denn von nichts kommt nichts. Ich würde also nur noch arbeiten, hätte keine Zeit für Freunde und Familie und auch nicht mehr für mich alleine. Wahrscheinlich würde jeder, der so lebt, emotional erkalten. Man wäre ja nur noch gestresst und würde von Termin zu Termin rennen. Aber möchte man unendlich viel Zeit haben? 

Naja, viel Zeit ist immer gut. Aber es kommt natürlich drauf an, wie man sie nutzt. Wenn ich nichts mit mir anzufangen weiß, nur rumhänge und nichts zu tun habe, kann ich auf extra Stunden gut verzichten. Es gibt nichts Schlimmeres als Zeit totschlagen zu müssen. Man hat am Ende des Tages das Gefühl, Steine geschleppt zu haben. Warum auch immer. Ich weiß auch nicht, warum Untersterblichkeit ein Menschheitstraum ist. Hat man unendlich viel Zeit, weiß man doch nichts mehr mit ihr anzufangen, da man irgendwann zwangsläufig schon alles gesehen, erlebt und erledigt hat. 
Wenn ich alleine 1.000 Jahre werden würde, was hätte ich davon? Alle meine Lieben würden sterben. Ich wäre also allein und würde mich langweilen. Nicht wirklich erstrebenswert. Außerdem ist die Zeit, die wir auf Erden haben, doch gerade so wertvoll, weil sie begrenzt ist. Ihr versteht mich also: Ich möchte weder unendlich viel Geld noch unendlich viel Zeit haben. 

Hätte ich lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

 von Lina Strothmann

Diese Frage ist wirklich nicht leicht zu beantworten. Zuerst würde ich sagen, dass mir die Zeit wichtiger ist als das Geld. Hätte ich aber wirklich wenig Geld, dafür aber viel Zeit, würde ich oder könnte ich nicht so viel machen. Denn es wird ja alles im Leben teurer und mit wenig Geld kann man sich heutzutage ja wenig leisten. Zum Beispiel viele Reisen, Ausflüge, einfach schöne Dinge, die man in der Freizeit machen kann. Alles kostet. 

Darum hätte ich leider nicht viele Ideen etwas mit der Zeit anzufangen. Sicher spazieren gehen oder schwimmen, würde gehen. Das wäre mir auf Dauer aber zu langweilig. Mir wäre dann nur noch langweilig und ich würde eingehen. Also 50/50 wäre schon gut. So könnte ich mir einiges lesen, hätte dafür aber auch genug Zeit. Ich brauche aber auch etwas zu tun, feste Termine, sonst würde ich eingehen. 

Hätte ich lieber unendlich viel Zeit oder unendlich viel Geld?

 von Nora

Da ich lernen durfte, dass Geld allein nicht glücklich macht sondern nur beruhigt, und dass man auch mit wenig Geld seine dringendsten Bedürfnisse befriedigen kann, und da ich gefühlt nie Zeit habe, da mich jede Tätigkeit anstrengt und mich mehr Zeit, als früher, kostet, wäre meine spontane Antwort auf diese Frage: „Natürlich hätte ich lieber mehr Zeit, das wäre mir wertvoller.“

Hätte ich viel Zeit und kein Geld, könnte ich ja meine Zeit nutzen, um Geld zu verdienen, ich könnte beispielsweise ein Buch schreiben.
Doch wenn ich über meine Antwort nachdenke, merke ich: Nein, wenn nur ich unendlich viel Zeit hätte, würde ich alle anderen Menschen überleben und später ganz allein im Weltall umher trudeln.Also wäre das keine gute Idee. Und ganze ohne Geld zu sein wäre noch schlechter. Wünschte ich mir also doch lieber mehr Geld? Hmm, das stimmt schon: Geld kann vieles im Leben einfacher machen.
Aber was sollte ich mit viel Geld anfangen aber ohne die, die ich liebe oder ohne Gesundheit und ohne Zeit? Ich glaube, ich kann mich nicht auf einen Punkt beschränken, von dem ich „unendlich viel“ haben kann. Glücklich kann ich trotz Einschränkungen sein. Wahrscheinlich wäre ich sogar mit Einschränkungen glücklicher, als hätte ich „unendlich viel“ vom vermeintlichen Glück.

Ich bin auch heutzutage glücklich mit den vielen Einschränkungen, die ich jetzt habe und – obwohl mich diese Einschränkungen sehr nerven („Ach, hätte ich doch nur etwas mehr Geld, dann könnte ich mir so schöne Dinge leisten!“ bzw. „Ach, hätte ich doch nur ein bisschen mehr Zeit, dann könnte ich so viel Schönes tun!“)
Ich glaube, ich möchte weder unendlich viel Zeit noch unendlich viel Geld haben, sondern mich weiterhin mit meinem beschränkten Geld und mit meiner „viel-zu-knappen-Zeit“ begnügen. Denn ich weiß, gelernt zu haben, mit meinen Begrenzungen zu leben und das auch glücklich. Klar, wäre es schöner, hätte ich auch nur „ein bisschen mehr“ Geld und „ein bisschen mehr“ Zeit. Doch zu wenig von beidem zu haben, lässt es mich mehr schätzen und befördert es auf eine viel wertvollere Ebene.

Einigen wir uns auf „etwas mehr Zeit“ und „etwas mehr Geld“ okay? Denn das hätte ich gern!

16. Juli 2023

Mut

 von Melanie Lux 

Sehr oft habe ich mir gewünscht mutiger und schlagfertiger zu sein. Es gab Situationen in meinem Leben, wo ich gerne schlagfertig, frech und mutig gewesen wäre. Zum Beispiel in meiner Familie. Gerade in meiner Familie bin ich ziemlich oft mit Worten verletzt worden. Es waren vor allem meine Stiefeltern, von denen ich mir manchmal Worte und Sprüche anhören musste, die mir nicht gut getan hatten. Zum Beispiel blöde Sprüche über meine mollige Figur. Da hätte ich gerne einen frechen und schlagfertigen Spruch zurückgegeben. Aber ich habe mich einfach nicht getraut.

Es gab auch Situationen im Freundeskreis, wo ich lieber nein gesagt und auf mein Gefühl gehört hätte. Man kann es nicht immer allen Recht machen. Aber manchmal wünsche ich mir eine mutige Superheldin zu sein, die Heilkräfte hat und anderen Menschen heilen kann. Oder ich hätte gerne magische hellseherische Kräfte. Das wäre toll. 

Aber wenn ich mehr an mich glaube, geschieht es vielleicht. Manchmal möchte ich auch eine mutige Rebellin sein, die die Welt verändert. Eine Rebellin, die sich für die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft einsetzt, für die Menschen- und Tierrechte kämpft und den Politikern offen und frech die Meinung sagen kann. Eine Rebellin, die für eine saubere Umwelt und gegen den Klimawandel kämpft. Oh man, manchmal wäre ich so gerne eine Superheldin. 

Mut

von Numan Akhtar

Hiermit präsentiere ich meinen Text zum mutig sein, meine lieben Fans.

Es ist schön, seine Vorstellungskraft zu zeigen mit einer tollen Begrüßungs- und Überraschungsgast zu verwirklichen. Superhelden zu zeigen, einen tollen Auftritt zu sein. Mit Wille, Mut, Willenskraft und Lebensfreude aufzutreten und man überwindet Angst und Verzweiflung, nur um sich als Helden, gute Stärke und Mut zu beweisen. Man kämpft im Leben, um nicht unterzugehen, man überwindet alle Hindernisse, um am Ende zur Erleuchtung zu strahlen. Unsere Stärke gibt uns Hoffnung, man ist gut vorbereitet. Es fließt gerade in mir wie ein brodelnder Vulkan hervorhebt. 

12. Juli 2023

Was bedeutet Inklusion?

von Nora

Inklusion bedeutet dazu zu gehören. Unterschiede spielen keine Rolle mehr, jeder Mensch hat die gleichen Chancen, ist eben ein Teil der Gesellschaft. Niemand wird ausgegrenzt, alle nehmen Teil am Geschehen: Es ist egal, ob und welche Behinderung jemand hat, welchem Geschlecht er oder sie angehört, auch die Herkunft spielt keine Rolle und weder das Alter noch das Aussehen ist relevant.

Insbesondere darf die gesellschaftliche Teilhabe nicht eingeschränkt sein und beruflich Förderung ist gegeben, jeder sollte einen freien Zugang zu allen nötigen Informationen bekommen und auch die Möglichkeit haben, die Freizeit nach den eigene Wünschen zu gestalten.

Hierbei finde ich es auch wichtig zu betonen, dass viele unterschiedliche Menschen gemeinsam agieren, wobei die Gemeinschaft betont wird, das Beisammensein. Man lernt von einander, hilft sich gegenseitig und ist füreinander da.

Das Motto hierbei lautet passend: Gemeinsam verschieden sein.

Das ist Inklusion.

Was ist Inklusion?

 von Sarah Kamal

Eigentlich wird ja im allgemeinen darunter die Teilhabe der behinderten Menschen an der Welt der normalos verstanden. Aber funktioniert das auch wirklich? Ich erzähle euch jetzt eine Geschichte eines 12-jährigen Mädchens welches 2003 mit ihrer Mutter von Palästina nach Deutschland zog. Dieses Mädchen ging in die 6. Klasse, wurde bis dahin auf Arabisch beschult und leidet an einer angeborenen Muskelschwäche.

Dieses Mädchen wurde dann von der 6. in die 5. zurückversetzt, weil die Lehrer sie als zu schlecht befanden und als zu langsam. In der Schule wurde sie gemobbt. Der Sportunterricht war eine Katastrophe. So hat das Kind aufgrund der verlangsamten Reaktion, ausgelöst durch die Muskelschwäche, Angst vor harten Bällen. Ihre Mitschüler machten sich darüber lustig und fragten sie, ob sie die Bälle für Bomben hielt. Sie hatte auch keinen guten Gleichgewichtssinn und musste Geräteturnen an der Hand ihres Lehrers machen. Nach 2 Jahren kam diese Mädchen an die Schule Elfenwiese, einer Schule für Körperbehinderte. 

So und jetzt kommt es: Dieses Mädchen war ich. Wie ich diese Entwicklung fand? Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Anderseits sollen behinderte Menschen natürlich Teil der normalen Gesellschaft sein und nicht in ihrer eigenen kleinen Welt leben. Aber dann ist auch auf diese Menschen einzugehen und dafür zu sorgen, dass sie alles so gut es geht mitmachen können.

Inklusion bedeutet ja nicht, dass man den behinderten Menschen in eine normale Klasse setzt und wenn er den Abschluss nicht schafft hat er Pech gehabt. Zumindest sollte es so nicht sein. Außerdem habe ich im Nachhinein gefunden, dass wir an der Förderschule nicht gefördert wurden. Jeder konnte das, was er konnte oder eben nicht. Wir waren vorsortiert in Oberstufe A, B und C. Oberstufe A sollten alle in die Werkstatt, Oberstufe B waren die Guten, die möglicherweise einen Abschluss an der weiterführenden Schule schaffen könnten und ab und zu, wenn die Lehrer Kandidaten hatten, die sie für fähig genug hielten, um eine Ausbildung am BBW zu machen, so gab es auch eine Oberstufe C. Aber wir wurden nicht gefördert, um dorthin gebracht zu werden. Würdet ihr beide Fälle als Inklusion betrachten?

11. Juli 2023

Inklusion

 von Lina Strothmann

Sehr geehrter Herr Peters, 

hiermit danke ich Ihnen, dass Sie Menschen mit Behinderung mehr ermöglichen. Durch die Inklusion können viel mehr Menschen mit oder ohne Behinderung gemeinsam etwas machen. Die Ausgrenzung ist nicht mehr so stark.

Trotzdem könnte es sich noch bessern. Menschen mit Behinderung sollten mehr verdienen. Die Arbeit in zum Beispiel Werkstätten ist ja nicht einfacher als das Arbeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt. Auch im Alltag könnte es sich noch bessern. Geben Sie den Menschen noch mehr Möglichkeiten, etwas zu tun. 

Freundliche Grüße von Laura 

Inklusion

 von Paula Abel 

Ich finde es wichtig, dass alle so nett wie möglich sind zu Behinderten. 

Die Rampe beim Bus runter zu machen. Den Bordstein hoch helfen. In den Bus rein und raus helfen.