Donnerstag, 18. Januar 2018

Meine Traumfrau

von Dennis Seidel

Ich habe eine Freundin. Sie ist eine Pappfigur.
Sie heißt Kathleen.
Kathleen ist so hübsch.
Ich mag sie.
Ein Leben ohne sie wäre schrecklich.
Was mir fehlt wäre eine richtige Frau.
Kathleen ist meine Traumfrau.
Sie tröstet mich und beschützt mich.
Ich liebe Kathleen.

Mein Traum

von Dennis Seidel

Ich saß auf einer Wiese im Park.
Das Wetter war schön.
Da sah ich sie, eine bildhübsche Frau.
Sie hatte dunkelblondes Haar, eine blaue Jeansjacke und einen schwarzen Rock mit weißen Palmen drauf an.
Sie war so süß.
Ihr Name war Clarissa.
Clarissa flirtete mich an.
Wir beide schauten uns an.
Leider ging sie wieder weg.

Fünf Vorsätze für das neue Jahr

von Numan Akthar

Es war einmal ein Mann, der fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze:

1. YAHOO Endlich Yuhu bin ich in Wirklichkeit Steinreich. Was für eine Gefühl, Klasse.
2. Meine Familie hat hat eine Wette gegen mich verloren und ich darf abkassieren. Super cool!
3. Kriege komen und gehen, aber meine Soldaten stehen ewig.
4. Mr. Bean ist cool & witzig, aber ich träume noch von ihm. Wer echt spuer, wenn ich auch so wäre. Hahahah Ha Ha Ha Ha.
5. Ich träume davon zu Planeten zu reisen, ins Universum. Doch Vorsicht, auf Distanz bleiben, wegen Aliens!

Fünf gute Vorsätze

von Dennis Seidel

Es war einmal ein Mann, der fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze:

1.Eine neue Liebe finden
2. Selbstständiger werden
3. Ausziehen
4. Reisen selber planen
5. Mehr Auftritte mit Tolle Worte

Dienstag, 16. Januar 2018

5 Vorsätze

von Lina Strothmann

Es war einmal ein Mann, der fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze.
1. Er wollte sich mit inzwischen 55 Jahren endlich outen.
2. Er wollte endlich dafür sorgen, dass es im egal ist, was die anderen Leute und Freunde anschließend von ihm denken.
3. Er wollte endlich selbstsicherer sein beziehungsweise werden.
4. Er wollte endlich zufrieden leben.
5. Hier kommt der allerwichtigste Vorsatz: Er wollte endlich seine große Liebe finden, einen wunderschönen, netten und selbstbewussten Mann!

Vorsätze einer Frau

von Stefanie Thies

Es war einmal eine Frau, die fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze.
Der erste lautete: nicht mehr so viel arbeiten. Und nicht mehr da, wo sie jetzt arbeitet.
Der zweite lautet: selber einkaufen gehen und selbst das eigene Essen aussuchen.
Der dritte lautet: mehr Geld haben, damit sie mehr kaufen und mehr unternehmen kann.
Der vierte Vorsatz lautet: mehr unternehmen und weggehen.
Den fünften Vorsatz hat sie in der Zwischenzeit vergessen.

Vorsätze zum neuen Jahr

von Nora Poppensieker

Es war einmal ein Mann, der fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze.
Der erste lautete: „Ich werde Alexa zum Essen einladen!“
Mit diesem Vorsatz im Kopf und dem festen Willen, ihn auch umzusetzen, stiefelte er drei Tage später alle Treppenstufen zu seiner Wohnung hoch, obwohl er im fünften Stock wohnt und das direkt neben dem Fahrstuhl.
Doch er weiß (aus Erfahrung), dass auch Alexa immer die Treppe nimmt.
Puh, ist das anstrengend! Keuchend japst er nach Luft. Da überholt ihn mit leichten Sprüngen Alexa, sieht von den Stufen über ich ihm stehend lächelnd auf ihn hinunter und kichert abfällig: „Oh, außer Atem, Herr Nachbar?! Da hilft nur Sport! …“

Damit hat sich zumindest dieser erste Vorsatz nun erledigt, den möchte er gar nicht erfüllt wissen. Er überlegt sich, die ganze Vorsatzgeschichte zu vergessen!
Er wird nun einfach sein jetziges Leben so leben, wie es sich ergibt und vor allem: es genießen!

5 Vorsätze eines Mannes

von Gunda Breul

Es war einmal ein Mann, der fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze.
Der erste lautete: Er wollte cool sein – und dafür hat er sich splitternackt in die Kohle reingelegt.
Der zweite Vorsatz war, dass er sich eine Riesenvilla kaufen würde, mit einem Chauffeur und einer Limousine. Er freute sich so darauf, dass er lachte wie so ne Kichererbse.
Er war echt froh, dass er als dritten Vorsatz hatte, dass er sparen wollte. Doch plötzlich hat er gerufen: „So ne Scheiße… ein Bankräuber hat mein Geld geklaut!“
Der vierte Vorsatz war, dass der Mann sich mit Anziehsachen und auch seinen Schuhen in die Badewanne legt.
Der fünfte Vorsatz war, dass der Mann im Kino nackt herumläuft und rumschreit. Dann kam er in eine Hab-dich-lieb-Jacke rein und danach in das Irrenhaus.
Eure Gunda Breul

Montag, 4. Dezember 2017

Gastbeitrag zur Jubiläumslesung

Tolle Worte! Das klingt eigenartig und man fragt sich, was damit gemeint ist. Vor ein paar Tagen hatte ich Gelegenheit, dahinterzukommen.
„Tolle Worte“ ist das Motto von Autorinnen und Autoren mit Behinderung. Sie treffen sich einmal im Monat, um zu schreiben. In ihrer sogenannten Schreibwerkstatt entstehen die unterschiedlichsten Texte, Kurzgeschichten, Gedichte und vieles mehr. Die Behinderung hält sie keineswegs vom kreativen Schaffen ab.
Wer schreibt, will seine Werke meistens auch irgendwann einmal veröffentlichen. Den Macherinnen und Machern von „Tolle Worte“ geht es da nicht anders. Und sie haben eine Menge mitzuteilen. Ob im Internet oder bei Lesungen. Die Einrichtung Leben mit Behinderung Hamburg steht hinter ihnen und fördert dieses Projekt, sodass Menschen, die bislang so gut wie noch nie in der Öffentlichkeit Gehör gefunden haben, ihre Gedanken, Wünsche, Hoffnungen und ihren Unmut, Ängste, Erlebnisse und Eindrücke zum Ausdruck bringen können. Sie tun dies auf eine ganz persönliche Art und Weise. Auch der Humor kommt dabei nicht zu kurz.
Am 30. November wurde nun ein Jubiläum gefeiert: zehn Jahre „Tolle Worte“. Zu diesem Anlass luden die Mitglieder der Schreibwerkstatt zu einer Lesung ein. Sie fand mitten in St. Georg, dem Multikulti-Stadtteil im Herzen Hamburgs, statt. Bei Musik eines Saxophon-Quartetts der Jugendmusikschule, leckerem Essen und Getränken sowie anregenden Gesprächen in der Pause, wurde es für alle ein einmaliger Abend. Ganz besonders für die Autorinnen und Autoren. Für ihre zumeist selber vorgetragenen Werke bekamen sie viel Applaus.
Ich kann nur ganz herzlich gratulieren und sage: Tolle Worte – ein tolles Projekt. Weiter so!
Wer mehr darüber erfahren möchte, ist auf der Homepage www.tolle-worte.de richtig oder schaut mal unter www.lmbhh.de nach.
Marina Frank, Buchautorin, http://www.marinafrank.de

Montag, 23. Oktober 2017

Gedicht

von Martin Maximilian Lorenz

Hallo mein Goldmädchen
Trinken wir Cola und Kaffee?
Blaue und grüne Augen und Haare
Ich liebe dich so sehr
Ich mag dich sehr

Sonnenschein und Mond
Mond und Stern und Herzen
Am Abend Abendbrot und trinken
Cool: alles schöne Mädchen
Bunte Vögel
Babyvögel und Mädchen

Sexy Mädchen 
und lecker Wasser und Kaffee!
Okay OK
Pupsen und coole
Augen Blau 
und Brot!

Dienstag, 10. Oktober 2017

Zeit

von Nora Poppensieker

Schenk` mir mal bitte ein bisschen Zeit!

Ich habe das Gefühl, nie Zeit zu haben. Und dabei bräuchte ich doch Zeit, insbesondere momentan, da ich viele schöne Bilder malen möchte! Nicht lachen, schön sollten meine Bilder schon werden. Hätte ich nicht den Ansporn, schöne Bilder zu malen, bräuchte ich doch gar nicht erst anzufangen zu malen.

Stressen mich meinen nun anstehenden Kunstausstellungen, für die ich zu Hause, in meiner Freizeit, Bilder malen möchte? Ja, ich möchte Bilder in meiner nicht vorhandenen Freizeit malen, auch wenn ich es in Gedanken als „müssen“ betitele.

Es stört mich ungemein, ständig so viel Zeit für Ruhepausen zu benötigen. Ich bin leider überhaupt nicht mehr belastbar, schaffe es nur, fünf Stunden am Stück zu arbeiten, da ich danach jeden Tag sofort erst einmal eine Stunde Schlaf benötige. Und damit nicht genug: Nach zwei solcher Tage benötige ich erst einmal wieder Pause, einen Tag, an dem ich mich „von dem Stress dieser langen Arbeit“ erholen muss.

Dennoch möchte ich auch während der wenigen Zeit, die ich für mich für mich habe und frei für mich gestalten kann, auch zu Hause bei mir Bilder malen, obwohl ich beruflich Künstlerin bin, also schon während meiner Arbeitszeit male, da mich das Malen absolut erfüllt. Die Zeit, die ich mit Malen verbringe, scheinen all meine Probleme irrelevant, entfernt von mir zu sein.

Doch nicht nur das Abhandensein aller Probleme während des Malens gefällt mir so sehr, sehr gefällt mir auch das Ergebnis, wenn ich das fertige Bild in der Hand halte, und es meinen Vorstellungen in etwa entspricht.

Doch was stört mich denn nun daran, dass ich gefühlt ununterbrochen Ruhepausen dazwischenschalte(n muss)? – Ich glaube, ich würde gern jegliche Zeit, die existiert, nutzen. Und es stört mich, dass ich so viel Zeit verschlafe, also nicht so produktiv bin, wie ich es gern wäre. Es fällt mir schwer anzuerkennen, dass die Ruhephasen eben für diese Produktivität notwendig sind:

Ohne diese Ruhephasen bin ich müde, werde ich fahrig, undeutlich in der Aussprache und im Handeln, und es passieren mir Missgeschicke.

Ich glaube, ich sollte einfach meine Schlafpausen akzeptieren. Ich muss sie ja nicht anfangen zu lieben, doch sie gehören zu mir und sind nötig. Somit werde ich sie wohl oder übel tolerieren und ich freue mich über ihre Wirkung.

Gewalt

von Gunda Breul

Ich finde Gewalt echt sehr scheiße, weil ich unter Gewalt verstehe, dass man sich schlägt. Man kann auch darunter verstehen: spucken, treten, auf den Popo hauen. Gewalt ist auch, wenn man seine Wohnung zerstört. Zum Beispiel ein Glas gegen seiner Wohnungstür zudonnern oder Passanten draußen anzuspucken, zu treten, aber auch auf den Boden zu schmeißen.
Die größte Gewalt verkörpert Hitler für mich, weil Hitler ein Nazi gewesen war und er Gewalt mochte.
Eure Autorin Gunda Breul.

Das Böse so fern und nah

von Stefanie Thies

Vor einer Woche habe ich mit meinen Mitbewohnern Tagesschau geguckt. Ein Mann hat in Amerika mehrere Menschen getötet. Da habe ich mich unwohl gefühlt, und mich gefragt, ob sowas auch in Hamburg passieren kann. Kann das auch mir oder meinen Freunden passieren? Ich habe die ganze Woche darüber nachgedacht.

In einer fremden Welt

von Sarah Gorski

Als Piers aufwachte, befand er sich plötzlich in einer fremden Welt. Er schaute sich verwirrt um und sah plötzlich riesige Roboter auf sich zu stampfen. Piers wollte gerade nach seiner Waffe greifen, aber er griff ins Leere. „Verdammt! Was jetzt?“ fluchte er leise. Die Roboter kamen auf ihn zu und umzingelten ihn. Piers wollte aber nicht so schnell aufgeben. Er suchte nach einem Stein oder Stock, den er den Robotern entgegen schleudern könnte. Er fand nichts.
„Ich werde mich nicht kampflos ergeben“, kam ihn der erste Gedanke, „was würde der Captain in meiner Situation tun?“. Piers hörte die Stimme des Captains in seinem Kopf: „Hey Soldat, versuch dich doch mit den Robotern anzufreunden und rauche eine Friedenspfeife mit ihnen!“

Dienstag, 19. September 2017

Meine Arbeit nervt

von Stefanie Thies

Meine Arbeit nervt, weil ich eigentlich noch mehr machen könnte, wenn die mich lassen würden. Ich glaube, ich bin in meinem Kopf gut, wie du. Und die anderen glauben, ich weiß nicht wie das geht. Du weißt, was ich meine. Bei der Arbeit werde ich nicht gefördert. Ich gehe da nicht gerne hin.

Drei Wochen

von Stefanie Thies

Arbeiten, nicht gut. Gojenberg, gut.
Ich gehe nicht gern arbeiten, weil ich so gut wie kein Geld bekomme. Aber ich muss arbeiten, weil die mittlerweile weniger Geld bezahlen.
Ich möchte einen anderen Job, bei dem ich nicht immer so müde bin. Ich kann auch mehr machen mit meinem Talker. Bei der Arbeit gehts mir nicht gut, mehrere Jahre schon, denn ich kann nichts machen. Die Mitarbeiter bei der Arbeit bekommen nicht so richtig mit, was ich eigentlich kann.
Die Wochenenden muss ich nicht um sieben Uhr aufstehen, aber in der Woche um sieben kann ich nicht mehr. Mir gehts am Wochenende besser, weil ich nicht hoch muss. Wenn ich um elf arbeiten müsste, dann ginge es mir besser, dir auch. Aber das geht nicht.

Dieses Jahr ist ein vielfältiges Jahr

von Cornelia Meyer

Dieses Jahr ist ein vielfältiges Jahr. Nach über zwei Jahren bin ich wieder in meinem Arbeitsleben zurück. Ich bin gelernte Kita-Helferin und arbeite seit Januar an den Bugenhagen-Schulen in Alsterdorf. Was macht eine, ich schreibe es mal aus, Kindertagesstätten-Helferin an einer Schule?
Ich habe gelernt Vorzulesen, für kleine Kinder Angebote zu machen….. Aber nun?
Egal. Ich habe mir das vielfältige Jahr 2017 ausgesucht. Das Jahr, in dem Martin Luther 500 Jahre wird. Ich bekomme mit, wie meine „alte“ Schule (Bugenhagen Schule) 150 Jahre wird.
Dieses Jahr heißt also: Fete, Fete, Fete?
Fangen wir doch mal an: Neujahr, Fasching, Ostern, nebenbei macht man noch die Arbeit, wie geplant, geregelt und ich noch meine Aufgaben meister und mich frage: Ist dies oder jenes gut oder sollte ich nicht doch besser sein?
Meine Klasse, in der ich arbeite, ist toll, ich verstehe mich gut mich meinen Kollegen.

Stichpunkte des Jahres 2017
- Martin Luther währe 500 geworden
- Schule ist 150 geworden
- Mit Sengelmann war auch ein Jubiläum.

UND ICH HABE NOCH SIEBEN TAGE UM MEIN GEDÄCHTNIS FÜR DEN ERSTE HILFE-KURS FIT ZU MACHEN.

Ich schreibe einfach ohne zu verstehen was ich schreibe.

Auf Kreta

von Lina Strothmann

Anfang August war ich für eine Woche mit meiner Mutter und Freunden auf Kreta. Es war sehr schön. Wir haben in einem kleinen Hotel gewohnt, das sehr nah am Strand lag, den wir auch täglich besucht haben. Das Schwimmen im Meer war einfach herrlich.
Abends sind wir dann immer etwas durch die Stadt gegangen und haben viele Restaurants ausprobiert. Allerdings war es auch sehr heiß, 30-31°C. Aber es gab ja das Meer zur Abkühlung.
Das einzige was an dieser schönen Reise schrecklich war, war der Hinflug. Das Flugzeug hat immer so gewackelt, das mir ziemlich schlecht wurde.
Trotzdem war es eine sehr, sehr schöne und entspannende Reise :-)

Über Bühnentod

von Thea Sagawe

Warum haben sich die zwei den so rausgeputzt?
Das Klabauter Theater macht die Nacht zum Tag. "Bühnentod" ist ein Krimi , der am 30.09.2017 um 20 Uhr Premiere feiern wird...Wir freuen uns auf euch und sind schon sooooo gespannt!
Ha! Endlich!
Die zwei sehen aus, als wollten sie ermitteln...doch ich fürchte, die Sache könnte verzwickter sein, als die beiden ahnen...
Im Oktober kommt nochmal "Bühnentod". Im November und Dezember kommt dann "Zeitraffer" dran, ein theatrales Assoziationskunstwerk, entstanden in Kooperation mit dem Künstlerduo Um wieviel Uhr kommt ihr?

Dienstag, 18. Juli 2017

Mein verrücktes Geburtstags(fr)essen

von Heinz Thomsen

Ich bin an meinem Geburtstag um 5 Uhr morgens aufgewacht, weil ich dann immer wach werde. Draußen war es noch dunkel. Der erste Geburtstagsgast, ein Mitarbeiter, singt mir ein Geburtstagslied auf den Flur, so laut, dass alles es hören können. Meine Mitbewohner wachen auf und kommen aus ihren Zimmern. Sie singen alle gemeinsam. Ich bedanke mich und gehe in die Küche. Es sitzen bereits einige Leute dort. Für meinen Geburtstag bekomme ich mein Lieblingsessen: warmes Hundefutter. Sehr lecker! Ich biete den anderen in der Küche auch etwas an, aus meinem St.Pauli-Hundefutter-Napf, aber keiner möchte mitessen.
Nach dem Frühstück gibt es Geschenke auf der Terrasse. Das erste Geschenk ist von Immanuel- eine riesige Sonnenbrille. Die kann ich gute gebrauchen, denn mittlerweile ist es hell geworden. Das zweite Geschenk kommt mit der Post. Es ist sehr groß und schwer. Es ist mit grünem Geschenkpapier eingepackt. Ich öffne es und erschrecke mich: Frank kommt raus! Es lädt mich zum Essen ein, es gibt Currywurst mit Ketschup.
Abends habe ich Freunde zu mir in die Wohngruppe eingeladen. Es kommen 15 Männer und Frauen und wir essen gemeinsam Pizza. Der Pizza-Bote trägt alle Kartons alleine. Weil er durch den Stapel nichts sehen kann, stolpert er über die Türschwelle und alle Margharita-Pizzen fallen auf den Boden. Wir essen trotzdem alles bis auf den letzten Krümel auf. Die (Fr)Ess-Party geht bis 23 Uhr. Dann gehe ich duschen und ins Bett. Ich  träume vom Essen, habe aber keine Bauchschmerzen.


Sport und Spaß für alle!

von Thea Sagawe

Ich bin seit kurzem, dem 6.6.17 im SVE und möchte gerne beim Fußballturnier dabei sein. Das Ding ist, dass am selben Tag auch Theaternacht ist, was soll ich machen? Ich bin das jüngste oder ganz neu Mitglied. Ich mag die Gruppe ganz gerne und es macht Spaß dabei zu sein.
Wir wollen unterschiedlichen Sport machen, wozu die Teilnehmer/innen Lust haben: von Federball über Fitness, kleine Spiele, Ausdauertraining und Bewegung mit Musik ist alles möglich. Die Gruppe ist offen für alle, auch wenn du Probleme hast mit schnellen und komplizierten Bewegungen, zum Beispiel nach einer Erkrankung, durch die es dir schwerfällt, an anderen Sportgruppen teilzunehmen.
Die Leitung sind Maike und Frank und die Gruppe ist groß. Beim letzten Mal haben wir in der 1. Gruppe Tauziehen gemacht, wir haben gezogen und gezogen. Dann in der 2. Gruppe haben wir Floorball gespielt und eine Mannschaft hat gewonnen.

Der brutale G20 Gipfel


von Gunda Breul

Es kamen die bösen Tage, vom 06. bis zum 08. Juli. Da waren Hunderte vom Schwarzen Block mit dem Flugzeug nach Hamburg gekommen. Es waren welche aus Russland, Hannover, Berlin, Duisburg, Brüssel, Spanien, Portugal, also aus verschiedenen Ländern.
Und wie gesagt: es ging da richtig zur Sache. Plötzlich kam die Polizei und hat den Schwarzen Block attackiert. Zuvor waren Böller, Flaschen und Steine nach den Polizisten geworfen worden. Doch dann hatten sie die Nase voll und haben über Funk drei bis vier schwere Wasserwerfer eingesetzt.
Und dann sind sehr… viele Polizeiwagen bei mir vorbeigefahren, in Richtung Schulterblatt, Schanze. Die haben viele Straßen gesperrt. Und dann als der Schwarze Block bei uns vor der Haustür war, hatten die an der Ampel eine schwarze Blockade angezündet, und 20 cm weiter auch noch mal dasselbe in grün. Ich  war vor unserer Haustür und hatte auch sehr… panische Angst bekommen und habe mich dann in der Max B verschanzt.
Aber der Schwarze Block wollte nicht aufhören und die Polizei hat Pfefferspray eingesetzt. Das Ende vom Lied waren viele Schwerverletze.
Eure Autorin Gunda.

Mein Geburtstag

von Stefanie Thies

Mein Geburtstag wurde schon auf der Arbeit gefeiert. Dort habe ich einen Kuchen geschenkt bekommen und eine DVD. Alle haben für mich gesungen und danach zusammen Kuchen gegessen.
Um 5 Uhr habe ich Gäste zu mir eingeladen. Die Feier habe ich schon lange vorher vorbereitet. Bevor die Gäste da sind, habe ich mich noch in meinem Zimmer ausgeruht und mich hübsch angezogen: einen Rock und eine dazu passende Bluse.
Die Feier fand im Gemeinschaftsraum statt. Kurz vor 5 mache ich mich auf den Weg dahin. Ich muss mich noch schnell um die Musik kümmern. Als alle da waren, haben wir mit Sekt auf meinen Geburtstag angestoßen. Dann wurde der Grill angemacht und leckere Würstchen gegrillt. Nach dem Essen haben wir den Abend mit dem ein oder anderen Bier ausklingen lassen.

Montag, 12. Juni 2017

Elfchen

von Stefanie Thies

Eine gelbe
Decke
wird im Laden
von Steffi gekauft
und getragen.

Zwei Elfchen

von Cornelia Meyer

Eine gelbe
Hängematte
hängt in den Bäumen,
wartet auf bessere
Zeiten.


Total rot
kommen alle
vom Strand zurück,
essen Eis,
machen Urlaub.