Mittwoch, 12. April 2017

Ich bin ein Retter

von Heinz Thomsen

Schon zweimal war ich auf einem Spiel von St. Pauli. ich habe nah am Spielfeld gesessen und konnte gut sehen. Beinm ersten Spiel hat St. PAuli gewonnen: 4 zu 0. Immer, wenn es ein Tor für St. PAuli gab, habe ich geschrien und bin aufgesprungen. Ich war ganz alleine da, also nicht ganz: mit meinem Papa. Der ist auch Fan von St. Pauli, aber er hat kein T-Shirt. Trotzdem ist er ein Retter.

Beim zweiten Spiel hat St. Pauli wieder gewonnen, aber ich weiß nicht mehr, wie viele Tore sie hatten. Bei dem Spiel war ich auch mit meinem Papa. Wir haben Würstchen gegessen, aber nichts getrunken. Nach dem Spiel habe ich mir das T-shirt gekauft. "Retter" steht da drauf. Ich bin ganz alleine in einen Laden auf der Schanze gegangen und habe es dort gekauft. Es hat 50 Euro gekostet und ich musste ganz schön lange dafür sparen. Jetzt ziehe ich das T-Shirt aber auch oft an.Bei uns im Hof spiel ich auch öfter mal Fußbal, nur ich und der Ball. Manchmal jubelt mir dann eine Freundin zu. Das mag ich dann.

Ich bin nur eine Eule

von Thea Sagawe

Ich bin Hedwig und bin ein Mädchen. Ich bin eine Schneeeule und Haustier von einem Jungen zum 11. Geburtstag geschenkt, als Harry in die für ihn neue magische Welt eintritt.
Als erstes richtiges Geburtstagsgeschenk (soweit Harry sich zurückerinnern kann) und sichtbares Symbol für die kommenden verlockenden Geheimnisse gibt Harry ihr den Namen Hedwig.

In Hogwart lebt sie nicht in einem Käfig, sondern mit ihresgleichen zusammen in der Eulerei der Schule, wo sie jederzeit durch eines der Turmfenster ein- und ausfliegen kann.

Meine aufgeräumte Wohnung!

von Gunda Breul

Ich bin um 07: 45 Uhr aufgewacht, bin ich in zweiten Stock gegangen, und habe meine neun Tabletten genommen. Danach habe ich losgelegt und habe neun  Partien Wäsche gemacht, eine nach der anderen. Ich muss euch echt sagen: Huu... war das anstrengend gewesen.
Danach habe ich die ganze Wäsche ganz alleine säuberlich zusammengelegt und auch in den Schrank gelegt. Und danach habe ich auch noch mein Bett ganz alleine bezogen.

Eure Autorin Gunda Breul.

Dienstag, 4. April 2017

Steffis glücklicher Tag

von Stefanie Thies

Am Morgen wird ein Kaffee gekocht und getrunken. Danach wird Ferngesehen. Am liebsten VOX.
Um 11 Uhr wird gefrühstückt. Am liebsten mehrere Spiegeleier. Nach dem Frühstück geht es nach Hamburg mit der Bahn.
In Hamburg kaufe ich Musik. Danach gehe ich in ein Café und trinke einen Kaffee. Danach geht es weiter einkaufen. Außerdem rufe ich noch meine Schwester an.
Dann wird ein Kuchen gebacken und anschließend alle Freunde zum Kuchen essen eingeladen.

Danach gehe ich in mein Zimmer und mache etwas mit meinem Talker. Wenn ich damit fertig bin gucke ich nochmal Fernsehen.
Dann muss noch für das Abendessen eingekauft werden. Ich kaufe alles worauf ich Hunger habe. Danach gucke ich Fernsehen bis ich Müde werde und ins Bett gehe.

Dienstag, 28. März 2017

Für mich ist Glück:

Von Sarah Gorski
  • Shisha rauchen
  • Mit Freunden treffen
  • Resident Evil schauen
  • In meinem Bett liegen
  • Kekse essen
  • Ein Bier trinken
  • Klamotten kaufen
  • Bei meinen Eltern sein
  • Playstation spielen
  • An kalten Tagen etwas heißes trinken
  • In einem frisch gewaschenen Bett liegen
  • Mit meiner Schwester treffen
  • Neue Bilder auf meiner Seite posten
  • Ein spannendes Buch lesen

Einige Augenblicke bei denen ich glücklich war oder sehr zufrieden

von Lina Strothmann

Glücklich war ich heute Mittag in der Theatergruppe. Ich arbeite jetzt fest bei der Theatergruppe „meine Damen und meine Herren“. Das macht mich auch schon sehr glücklich. Mit einem Hörspiel haben wir begonnen. Zusammen mit drei Kollegen haben wir uns eine Geschichte überlegt und die dann aufgenommen. Das hat mir viel Spaß gemacht und ich war glücklich.
Auch letztes Wochenende war ich glücklich, als ich bei dem schönen Wetter einen Spaziergang an der Elbe gemacht habe.Als ich mich mal wieder mit meiner Freundin und ihren zwei Kindern getroffen habe.
Ich habe in letzter Zeit einige glückliche Momente gehabt.
Mut, erfüllte Wünsche, Zufriedenheit, Entspannung, Genuss, Spaß, Liebe (verliebt sein), Lust, Freude gehören zum Glück dazu.

Glücklich

Von Thea Sagawe

Ich bin glücklich, wenn ich auf der Bühne stehe und ich träume davon eine berühmte Schauspielerin zu sein.
Zum Frühlingsanfang soll für deinen Traum die Welt offen stehen und für deine Ideen ganz viel Raum zur Verfügung stehen.  Dazu kommt Mut, ein großes Stück Vertrauen. Ganz viel Glück für das Spiel.

Glücksmomente

von Gunda Breul

Ihr müsst wissen, meine Glücksmomente sind: die, wenn ich zum Beispiel: meinen 46. Geburtstag habe.
Oder zum Beispiel: wenn bei mir, viel Geld auf meinem Konto ist.
Meine Glücksmomente, sind: auch dass ich schon selbständig einen Kuchen backen kann (einen Quarkauflauf)
Meine Glücksmomente, sind: aber auch, wenn ich Geld verprassen kann, bei Ikea, da habe ich mir einen Tortenheber, vier Gläser, drei Waschbürsten, eine große Auflaufform und dann noch Druckerpapier, für meinem eigenen Drucker gekauft.
Meine Glücksmomente, sind: aber auch, wenn meine Schultern operiert werden: dann bin ich endlich… von  meinen scheiß Schmerzen befreit.
Aber ich habe auch mal keine Glücksmomente, wo ich nicht so Cool drauf bin, zum Beispiel: Heute hatte Ralph zu mir gesagt, dass ich noch 80 € Schulden bei ihm in der Kasse habe.
Eure: Autorin Gunda Breul.
PS: Fortsetzung folgt.     

Das Bild

von Stefanie Thies

Es handelt sich um eine unbekannte Frau. Sie ist hundemüde, weil sie so viel arbeitet. Sie hat noch ihre Arbeitskleidung an. Sie arbeitet in einem Krankenhaus, im Büro.
Dort schläft sie auf einer dreckigen, alten Matratze. Plötzlich wird sie wach, ihr Pieper piept. Es gibt wieder Arbeit. Aber nur in ihren Träumen. Am nächsten Morgen wacht die unbekannte Frau auf und wundert sich über ihre komischen Träume.

Vollnuss

von Jesus Alam:
 
2016
 
Es war einmal Jacqueline.
Sie war eine heiße, coole Frau.
Jacqueline hatte eine Freundin,
die hieß Emanuelle.

Jacqueline hatte eine schöne Frau,
die hieß Schlupfi.
Jacqueline hatte ein Pferd
und das hieß Kyra.
Jacqueline reitet auf Kyra.
Auf dem Dachboden.

Jacqueline hatte einen Mann,
der hieß Eckart.
Eine Vollnuss.

Dach über dem Kopf

von Thea Sagawe:

Ich habe ein ganz besonderes neues Thema angefangen: ich möchte gerne Menschen wie Flüchtlingen und Obdachlosen helfen. Ich bin schon dabei; mehr weiß ich noch nicht, aber es geht weiter. Ich möchte, dass jeder ein Dach über dem Kopf hat.

Dienstag, 28. Februar 2017

Kein Bock auf Schreiben...

von Sarah Gorski

1. Mein Kopf ist leer
2. Ich habe keine Idee mehr
3. Meine Muse hat mich verlassen
4. Das Leben ist beschissen
5. Langeweile breitet sich aus
6. Ich will nur noch nach Haus
7. Endlich die Augen zu
8. Und dann habe ich meine Ruh
9. Trinke noch einen Tee
10. Und dann ist alles OK

Ohne Titel

von Nora Poppensieker


„Warum immer ich?!“, fragt sich Henrike, nachdem sie sich völlig entkräftet auf der abgewetzten Matratze niedergelassen hat. Sie und Benjamin hatten schon so schöne Zukunftspläne geschmiedet. Oder war es nur sie gewesen, nur Henrike, die von einer gemeinsamen Zukunft mit Benjamin träumte? Es war zumindest ein schöner Traum gewesen: Henrike gemeinsam mit Benjamin, Arm in Arm und schwer verliebt. Immer wieder sprachen sie davon. Oder war es nur Henrike gewesen, die davon träumte und auch davon sprach?!

Und nun ist alles vorbei – all diese Träume sind ausgeträumt, wie von einer Tafel mit Wasser abgewischt. 
Bedeutete das alles Benjamin nichts? Warum verspielt er seine Möglichkeiten so unüberlegt? Henrike würde am liebsten mit ihren Armen auf die Matratze trommeln, doch sie scheinen wie gelähmt zu sein, mag sich nicht rühren. Mit den Gedanken ganz nah bei Benjamin schluchzt sie lautlos: „Am liebsten wäre ich jetzt tot. Dir täte dann alles Leid, Benjamin – Dann würdest Du bestimmt dieser Blonden sagen, Du wolltest sie nicht mehr sehen. Und ihr insbesondere nicht mehr so nahe kommen, nicht mehr so nahe sein.“ Laut schluchzt sie und wischt ihre Tränen in das nicht vorhandene Kissen.Und dabei zog sie sich heute extra die kratzende Perlon-Strumpfhose an, die Benjamin so an ihr mag. Sie zwängte sich in dieses Kleid, das ihren schlanken Körper so positiv betont und das ihr viel zu farblos ist. Das alles für Benjamin. Und nun? Nun ist alles hin! Ihre Liebe zu Benjamin hat ihm anscheinend nichts bedeutet. Benjamin hatte diese Blonde im Arm und schien so glücklich mit ihr. War er das denn auch mit ihr gewesen, so glücklich mit Henrike, wie er es mit der Blonden wirkte?Henrike überlegt: Obwohl Benjamin sie wohl gar nicht so mag, hatte er ihr dennoch eine schöne Zeit beschert. Sie hatten sehr viel lachen können und auch immer schöne Dinge zusammen unternommen: Sie waren jede Woche zusammen tanzen gewesen. 
Dabei kam Henrike immer gut bei den anderen Gästen an. Henrike fühlte sich immer gut, wenn sie mit Benjamin zusammen war. Aber das kann sie sich ja jetzt auch noch! Stimmt, nur weil Benjamin nicht mehr nur Henrike im Kopf hat, heißt das ja nicht, dass Henrike nun nicht mehr lachen kann und darf! „Auf auf, Henrike!“, will sie sich aufmuntern. Mal sehen, ob Henrike nun weiter machen kann, als sei Benjamin ihr nie fremd gewesen.




Tod am Nachmittag

von Heinz Thomsen


Ich glaube die Frau ist tot. Sie hat sich selbst getötet. Mit Tabletten. Weil sie unglücklich war. Sehr unglücklich. Sie hat Streit gehabt. Mit ihrem Mann. Er hatte sie verlassen. Wegen einer anderen Frau. Dabei war Carol – so nenne ich sie – noch sehr jung gewesen. Gerade mal dreißig. Und hübsch war sie auch. Braune Haare, schlank. Trotzdem hat ihr Mann sich in eine andere verliebt. Carol hat viele starke Schmerzmittel genommen. Daran ist sie gestorben.

Dienstag, 31. Januar 2017

Weihnachten 2016

von Heinz Thomsen


Ich habe Weihnachten mit meiner Mama gefeiert. Mein Papa war auch dabei. Meine Eltern wohnen in Hamburg in einem Haus. Meine Mama hat mir Unterhemden in vielen Farben geschenkt: in weiß, in blau, in grün, in braun und in schwarz. Aber das beste Geschenk war die lilafarbene Mütze. Zum Glück ist es jetzt so kalt geworden, dass ich sie tragen kann. Leider liegt jetzt Schnee. Ich mag keinen Schnee. Nach der Feier bin ich abends wieder in die Wohngemeinschaft gefahren, ganz alleine mit dem Fahrrad im Dunkeln. Aber mein Fahrrad hat Licht und ich habe keine Angst.

Dienstag, 17. Januar 2017

Höheres Sicherheitsgefühl= höhere Sicherheit?

Von Nora Poppensieker

„Schrecklich, was da schon wieder passiert ist“, beschwert sich Henrike bei Moritz. Es wurde versucht, einen Obdachlosen anzuzünden. „Ich bin der Meinung, wir bräuchten hier eine höhere Kontrolle, mehr Kameras. Dann könnte man jedes Verbrechen aufklären und vielleicht sogar verhindern.“
„Dann unterstellst Du also jedem zunächst böse Absichten!“, erwidert Moritz darauf. „Glaubst Du wirklich, dass jeder Mensch überwacht werden sollte? Und wahrscheinlich hast Du auch keine Einwände gegen Telefonüberwachungen?!“ „Wieso, hast Du etwas zu verheimlichen, so dass Deine Gespräche nicht mitgehört werden dürfen?!“, fragt Henrike skeptisch. „Nein, zu verheimlichen hätte ich nichts, noch nicht einmal vor meiner Ehefrau“, gesteht Moritz. „Doch habe ich Privatsphäre, und die habe ich sogar vor Elvira.“
Genervt stemmt Henrike die Arme in die Seite. „Wenn jeder wüsste, dass sein Handeln überwacht wird, würde sich niemand trauen, etwas Illegales, ja, Gefährliches und Menschenverachtendes zu tun“, sagt sie.
„Nein, Henrike, wenn jeder Mensch gläsern ist, kann man ganz bestimmt nicht alles verhindern. Vielleicht kann man nach einem Verbrechen die Täter hinterher schneller finden und bestrafen, wenn man auf Videoaufzeichnungen sehen kann, wer wo was und wann genau tat. Doch wer sollte alle Telefongespräche abhören? Oder auch jede Videoaufzeichnung in Echtzeit begutachten?“ Hier unterbricht ihn Henrike: „Man muss doch nicht jede Minute abhören, Moritz, es gibt doch bestimmte Suchbegriffe, Schlagwörter, die aus Telefongesprächen herausgefiltert werden könnten.“ „Ach Henrike, das stellst Du Dir ja auch einfach vor. Wenn ich selbst etwas zu Verheimlichen hätte, fände ich bestimmt Wege, um mich am Telefon deutlich mit meinem Gegenüber, der in meine illegalen Tätigkeiten eingeweiht ist, zu verständigen. Und sei dies zunächst einmal mit zwei pro Telefonat wechselnden Prepaid-Anbietern mit jedes Mal wechselnden Synonymen für bestimmte Schlagworte, die abgefangen werden könnten. Die nötigen SIM-Karten und auch die entscheidenden Begriffe, die ich verschlüsseln möchte, würde ich im normalen Brief schicken. Glaub mir, Henrike, ich könnte gut Gefährliches verheimlichen, da ich ja davon ausginge, dass mein Gespräch mitgehört würde.“
„Aber Moritz, sogenannte würden stärker abgehört werden, als jeder . Und da ich nichts zu verheimlichen habe, habe ich natürlich auch nichts zu verbergen, was niemand wissen darf.“
„Ach so, man sollte also die Gefährder strenger überwachen?! Dann erzähle mir doch mal, wieso dieser Amri –oder so-, der, der das Attentat mit dem Bus in Berlin begangen hat, nicht rechtzeitig gestoppt werden konnte, so dass die Tat verhindert wurde?! Und das, obwohl er als sogenannter bekannt gewesen ist?“

Weihnachten und Neujahr!

Von Johannes Plomitzer
 
Das Weihnachten war sehr schön. Wir waren alle beisammen, haben erzählt und viel gelacht. Zuerst haben mich meine Eltern in der Wohngruppe abgeholt und dann ging es ab zu meiner Schwester nach Barmbek. Meine Schwester hat extra Alu-Schienen für die Treppenstufen besorgt, aber leider war eine defekt und wir konnten sie nicht benutzen. Ich bin aber trotzdem gut in die Wohnung gekommen. Dann haben wir ordentlich Weihnachtsmusik angemacht und gefeiert. Wir waren richtig toll in der Kirche mit Stück aufführen und Weihnachtsliedern. Die Weihnachtsgeschichte wurde von Kindern und Erwachsenen aufgeführt. Das hat mir gut gefallen. Pastor Hanno habe ich sofort wieder erkannt, obwohl er graue Haare hatte. Hannah war mit, Jens war mit, Christan, Silke, Bruno und Benito waren mit. Brigitte und Reiner waren auch dabei. Meine Eltern und meine Schwester auch noch. Wir haben schöne Weihnachtslieder gesungen: Oh Tannenbaum, Oh du Fröhliche und Ihr Kinderlein kommet.
Wir haben an diesem Abend sehr lange zusammen gesessen, Musik gehört und erzählt. Und später kamen noch Manfred und Claudia dazu und haben Feuerzangenbowle mitgebracht. Wir waren bis 1:30 Uhr wach.

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir mit dem Bus ins Restaurant gefahren, nach Winterhude. Das Restaurant hieß Henny’s. Dort habe ich ein gutes Steak gegessen, mit Backkartoffel und Speckbohnen. Hannah und Suzan war am nächsten Tag übel. Ein Magendarmvirus! Am 27.12. bin ich dann nach Cuxhaven gefahren um bis Neujahr dort zu bleiben.

Am Silvesterabend haben wir noch den Rest Kartoffelsalat gegessen und dazu gab es grobe und feine Bratwurst. Wir wollten noch einen Spaziergang am Abend machen, aber das Wetter war so schlecht dass es nicht ging. Wir haben die ZDF Kultnacht geschaut und waren bis 6:00 Uhr wach. Meine Mutter ist schon um 4:00 Uhr ins Bett gegangen. Meine Vater hat uns später Teewurstbrote geschmiert und gesagt: „Mein Junge jetzt ist es 6:00 Uhr, wir bleiben wach.“ Aber dann hat er mir meinen Schlafanzug angezogen und wir sind doch ins Bett.

Weihnachten und Silvester

Von Cornelia Meyer
 
Wie jedes Jahr waren Opa, Oma und meine Tante bei uns, und Opa ist sogar früher gekommen. Opa hatte sich gewünscht Lichter zu sehen, also ist meine Mutter mit ihm ins Alstertaler Einkaufszentrum (AEZ) gefahren. Er war begeistert.
Am 24. sind die anderen beiden Sensoren gekommen und schon ging das Reden los. Oma ist eine Nette, aber reden kann sie noch und nöcher. 

Ich habe den Tannenbaum mit meinen Eltern gekauft und mit meiner Mutter Rot-Weiss geschmückt.
Als Opa und meine Mutter aus dem AEZ wieder kamen, kam Opa auf mich zu mit einem Geschenk zu mir: "Für mich? Aber Opa, es ist doch erst Morgen Weihnachten". Opa hielt ein riesiges Weihnachtsmannwindlicht im Arm. "Ach, meen Deern…" Ich habe es gleich auf die Terasse gestellt.
 
Meine Mutter sagte zu Opa: Sag mal aus!"
Opa sagte: "Aus!" Die Lichter am Tannenbaum ging aus.
"An!", meinte Opa. Die Lichter am Tannenbaum gingen an.
"Aus!", "An!", "Aus!". 
Opa fing an zu lachen, als er die Fernbedienung in der Hand meiner Mutter sah.

Zum Essen gab es Russische Eier, dieses Jahr als Hauptgang.
Russische Eier: Gekochte Kartoffel, Sauce, wachsweiche Eier und Forellen Kaviar. 
Russische Eier gibt es immer Weihnachten.

Krankenhaus

Von Gunda Breul
Ich war einen Monat und fünf Tage im Krankenhaus in Eilbek, da wurde ich an meiner rechten Schulter operiert. Danach musste ich für 2-3 Nächte auf der Intensivstation bleiben, aber dann musste ich wieder auf die gegenüberlegende Station 7 B. Am nächsten Tag bin ich da hingekommen. Und dann habe ich morgens, mittags und abends Grießbrei gegessen. 
Eure Autorin Gunda Breul.

Mein Weihnachten und Silvester

Von Stefanie Thies

Ich habe mich vor Weihnachten mit meiner Schwester getroffen. Wir haben in Hamburg lecker gegessen und geklönt. Ich habe ein Geschenk von ihr bekommen: eine CD, ein Hörbuch. Das hat mir sehr gut gefallen.
Weihnachten habe ich zu Hause gefeiert. Wir haben Roast Beef gegessen. Danach haben wir fern gesehen.
An Silvester bin ich erst um 2 Uhr schlafen gegangen. Mein Bezugsbetreuer hat mitgefeiert. Unten im Hof habe ich Raketen gesehen.
Für das neue Jahr wünsche ich mir bald in einer eigenen Wohnung zu leben, mit eigenen Hilfestellern.

Weich Weihnacht

Von Jesus Alam

Weich Weihnacht.
Mama wacht.
Silke, die Hexe.
Mama, diese kleine Hexe, Frau A.

Ich bin Hundefeind.
Mama, Frau A., benötigt Pampers.
Und einen Schnuller und Schwimmflügel.
Urin.

Ich habe gute schlechte Zeiten.
Papa hat unter dem Talar eine schwarze Unterbüx.
Ich hab zwei DVDs von Jesus bekommen.
Da wurde er gekreuzigt.

Mama

Von Jesus Alam

Mama mag Liegestuhl.
Matte hatte mich gelobt.
Mama ist eine Tante.
Mama duscht und macht sich nackt.
Mama ist eine dicke Haselnuss.
Mama hat 'nen Hackenfuss.
Mamaklo.
Mama kackt.
Mama pinkelt.
Mama furzt.
Mama kann eine Arschbombe fliegen vom Dachboden.
Mama hat Papa gefurzt.
Rattenschwanz zu Silvester.
Rattenklo und Böller auf dem Glasdach.
Ich habe Silvester bei Silke auf dem Arsch gesessen.

Ja Jahr Ja

Von Jesus Alam

Ich bin's
kann sehr fühlen
Frauen fließen
ob blond oder braun
Warum ist Mama so brav?

Warum ist Sigi so bunt?
Und ich küsse Mama in den Bauch
Ich mache Mama fertig.
In den Pusch.

Mama leckt mich.
Mama leckt mich.
Sigi leckt mich.
Sigi leckt mich.

Mama Hotzenplotz.
Mama Hoxenklox.
Silke alte Käthe.
Mama - Popo.
Silke - Popo.

Montag, 28. November 2016

Eine Weihnachtsgeschichte

Von Cornelia Meyer

Es war einmal ein kleiner Schneehase, der wohnte in der Nähe von Ställen mit Tieren, deren Besitzer sehr arm waren. Wie das Häschen hieß? Man weiß es nicht es ist so lange her. Nennen wir es einfach: “Schneehäschen“.

Eines Tages, hatte sich das kleine Schneehäschen verlaufen und fand nicht mehr nach Hause. Die Eltern und Geschwister machten sich große Sorgen und fingen an, das Häschen zu suchen, Sie suchten den ganzen Tag, aber das Häschen fanden sie nicht. Die Dämmerung trat ein und Schneehäschen hatte Hunger, wo waren nur seine Eltern? Es suchte und suchte, aber ohne Erfolg. Plötzlich wurde es sehr traurig.
Er bemerkte nicht, was am Himmel vor sich ging, nicht von der Aufruhr der Leute und den anderen Tieren aus den Ställen. So ein Geplapper und Getuschel.

„Ist das wirklich wahr?“  fragte ein Elch seine Herde.
„Was für ein Unsinn!“ sagte ein Mann zu seiner Frau, „Du hast einen Engel gesehen und das absurde, er hat mit dir gesprochen und sagt zu Dir, Du sollst nach Bethlehem laufen? So ein Quatsch! Du bildest Dir das ein.“ „Ich sage es Dir doch“, sagte ihm seine Frau. „Draußen am Himmel tut sich was Ungewöhnliches auf, siehst Du es denn nicht?“ Der Mann ging Kopfschüttelnd zum Fester und schaute hoch zum Himmel. Er sah nicht, was seine Frau gesehen hat. „Ich sage doch, Du hast geträumt“. „Nein das habe ich nicht“, meinte seine Frau. „Ich sehe ihn jetzt hier an diesem Fenster. Schau mal was ist das? Da ist er wieder, der hellste Stern den ich je in meinem Leben gesehen habe!“
„Wie? Jetzt siehst Du Sterne?“ fragte der Mann. Er sah noch einmal aus dem Fenster und diesmal sah auch er ein Licht und hielt nun sie beide für verrückt.
Der Engel war wieder da. Diesmal ignorierte er die Frau und sprach zu ihrem Mann: „Geh nach Bethlehem, dann siehst du dass deine Frau richtig liegt, das Kind ist geboren, das uns helfen wird, dass Frieden über die Welt kommt!“
Schneehäschen hoppelte und hoppelte dem Stern hinterher der ihm den Weg wies.
Wieso war da eigentlich nur ein Stern? Und warum folgten so viele Menschen und Tiere ihm?
Alle waren schon seit Tagen unterwegs aber niemand war so weit wie das Häschen. Unser Schneehäschen wird es schaffen, es wird das Kind, Maria, Josef und den Esel antreffen.
Werden auch alle anderen es schaffen, die sich auf die Reise begeben haben? Und wenn ja, wird Schneehäschen dort auf seine Eltern treffen? Was denkt ihr?

Dienstag, 15. November 2016

Einsam

von Stefanie Thies

Ich bin einsam.
Wohngemeinschaft, du machst einsam.
Wir sind einsam.
Ich möchte umziehen.
Ich kann nicht mehr lange.
Ich muss gucken, wie ich weiter komme in meinem Leben.
Ich will eine eigene Wohnung mit Hilfe, aber ich will gucken, wo ich noch Hilfe bekommen kann.
Mal gucken, ob ich das mache wie ich das will, in Hamburg müssen die Wohnungen teuer sein.