Montag, 23. Februar 2009

Gangart

von Nora Poppensieker

„Kerle kommen und gehen.“
Das sagt man so.
Nur "mein Kerl" bleibt bei mir stehen.
Das macht mich froh!

Er schenkt mir verdammt viel Glück.
Ich will auch nie mehr zurück,
in die Zeit, in der ich ohne ihn war.
Er ist jetzt bei mir – einfach wunderbar!

Die Margarittenwiese

von Nora Poppensieker
Ich bin mitten auf einem Margaritten-Feld. Es ist ein Abhang, der von oben bis unten voll mit Margaritten bewachsen ist. Vor und hinter mir, aber auch links und rechts von mir wachsen die Blumen. Es ist wirklich wunderschön hier!

Gibt es so etwas denn wirklich? Na, ich weiß, dass es zumindest einmal so etwas gab. In meiner Kindheit und Jugend war der Garten meiner Eltern übersäht mit Margaritten. Diese Wiese nimmt meinen Kopf voll und ganz ein. Sie ist so schön!
Was beeindruckt mich so daran? Diese Wiese ist der Innbegriff von Liebe und Freiheit – von Schönheit und sie gibt mir das Gefühl, einfach alles zu tun und zu lassen, was ich gerade auch tun und lassen möchte.
Als Kind habe ich diese Blumenwiese nur als einfach gegeben angesehen. Nun weiß ich, dass dem nicht so ist. Es war etwas ganz Besonderes. Ob diese Wiese im Sommer noch immer in dieser Blumenpracht dasteht? Ich weiß es nicht. Aber es ist ein wahres Glück, sie damals erlebt zu haben!

Heute lebe ich in der Stadt. Von meinem Wohnzimmer aus kann ich zwar auf eine Wiese schauen, nur ist nebenan nicht mehr der Wald. Ich genieße das Leben in der Stadt. Ich liebe es, so schnell überall hinzukommen. Aber es gibt auch Momente, in denen ich diese Pracht der Natur aus meiner Kindheit vermisse.

Freitag, 6. Februar 2009

Die Eroberung meines neuen Lebens

von Nicole Gruchot
Wie wir anfingen uns kennenzulernen weiss ich gar nicht mehr, auf jeden Fall sind wir zusammen auf einer Arbeitsstelle, nicht im selben Zimmer aber zumindest sehen wir uns durch´s Fenster und genießen die Pausen zusammen.
Tja, was soll ich sagen, die Situation ist ziemlich deutlich, wir herzen uns sozusagen ab und gehen sehr vertraut miteinander um und das Tolle ist, er ist 35 Jahre alt und ich 37. Die zwei Jahre Unterschied, was macht das schon? Ich bin gern bereit darauf zu scheißen, bzw. habe es schon getan.

Und dann noch etwas Tolles, er sieht sogar gut aus, zumindest ist er voll mein Geschmack. Was will man mehr? Mal gucken wie sich das mit uns entwickelt. Ich muss mir bei dieser Angelegenheit nur sagen, am Besten Ruhe bewahren, sprich abwarten und Tee trinken. Tja, da fällt mir auf, das das ein wirklich guter Schlusssatz gewesen wäre und jetzt ist es auch einer geworden, weil zwischen uns Beiden noch gar nicht mehr passiert ist. Und wieder kommt mein beiebter Standartsatz: abwarten und Tee trinken.

Worum geht es in diesem Leben und in diesem Dasein wirklich?

von Marco Nast
Ich denke, dass die momentane Zeit zeigt, dass wir Menschen aus unseren Fehlern mehr lernen sollten als in der Vergangenheit.
Was sehr bedauerlich ist, ist die Tatsache, dass wir Menschen unsere Welt in so einen heftigen Zustand gebracht haben, dass wir uns fragen müssen, ob wir das überhaupt noch verantworten können. Ich denke, dass man darauf eindeutig mit nein antworten muss.
Es ist ja offensichtlich, dass der Treibhauseffekt unsere Natur sehr beeinträchtigt. Neben dem Problem der zu hohen Temperaturen in den gemäßigten Zonen (also unseren Breiten), möchte ich die Gefahren durch das Abschmelzen der Polkappen erwähnen. Das heißt, der Wasserspiegel wird überregional steigen, somit wird mit vielen Überschwemmungen zu rechnen sein. Leider bedeutet das, dass sich auch für uns Erdenbürger vieles ändern wird, zum Beispiel bringt das mit sich, dass einige Bevölkerungsgruppen nun mit heftigen Konsequenzen für ihr Dasein zu Rechnen haben.

Damit sind zum Beispiel die Ost- und die Nordfriesen gemeint, deren Lebensraum ja lange Zeit auf das Gebiet des „Marsch- Landes“ begrenzt war und die sich nun stärker auf das Hinterland zurückziehen müssten um Überlebenschancen zu erhalten. Was bedauerlich ist, ist auch die Tatsache, dass Der Treibhauseffekt nicht nur das Niveau unseres Meeresspiegels heben wird, sondern auch die Gestaltung unserer Natur. Es lässt sich ja nicht übersehen, dass es in der letzten Zeit immer trockener wird. Für die Natur bedeutet das nun ja leider, dass einige Pflanzen nicht nur durch den Treibhauseffekt und die hohen Temperaturen an den Rande ihrer Daseinschancen gebracht wurde, sondern auch, dass einige Bevölkerungsgruppen gezwungen sind ihren Lebensraum zu verändern damit sind nicht nur solche Gruppen wie die Ostfriesen gemeint, sondern auch andere Bewohner von Küstenregionen. Insgesamt ist auch zu befürchten, dass wir Erdenbürger uns langsam einen neuen Lebensraum suchen müssen. Damit meine ich nicht nur die Ostfriesen, sondern auch die Bewohner anderer Küstenregionen.