Donnerstag, 27. August 2015

Mit wem ich gerne ein Telefonat führen würde


von Marco Nast
 
Ich würde gerne mit einem Wahrsager telefonieren, der mir sagt, was mich in der Zukunft alles erwarten wird. Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr pragmatisch angelegt ist.  Der eigentlich gar nicht an irgendwelche irrationalen Dinge glaubt.
Aber was mich wirklich interessieren würde, wäre die Frage, was mich in der Zukunft alles erwarten würde, denn wenn ich daran denke, was in der Welt alles für Schicksalsschläge passieren. Dann stelle ich mir oft die Frage, wie ich mich darauf vorbereiten könnte. Oft frage ich mich, warum immer so schreckliche Dinge geschehen müssen, bei denen so viele Menschen sinnlos ums Leben kommen. Ich glaube doch, das Leben ist als solches ein Geschenk ist, das uns von höherer Stelle gegeben wurde. Ich bin sehr froh, dass mir als  „Landei“ so vieles erspart wird.
 
Der  Wahrsager erzählt mir, dass es in absehbarer Zeit keinen Frieden geben wird, da  es zuviel Ungerechtigkeit, zuviel Korruption, Habgier und Raffsucht gibt, auch die ganzen irrationalen Glaubenskonflikte gibt. Dass ich ein langes, glückliches und gesundes Leben haben werde. Er meint auch, wenn ich mir viel Mühe gebe, dann werde ich auch besser laufen können. Er bewundert mich, dass ich mein Schicksal angenommen habe und das Beste daraus mache.

Dienstag, 25. August 2015

Telefonat mit Angela Merkel

Von Steffi Thies

Steffi: "Hallo Angela."
A. Merkel: " Hallo? Wer spricht da?"
Steffi: "Ich bin eine Rollstuhlfahrerin und das heißt, ich brauche immer einen Mitarbeiter, der mir hilft Dinge zu erledigen oder zu unternehmen. Wenn ich zum Beispiel mal weggehen will, muss mindestens einer mitkommen. Das ist nervig, denn ich kann nie alleine irgendwo hingehen, außer ins Bett."
A. Merkel: "Wie kann ich helfen?"
Steffi: " Am besten mit mehr Mitarbeitern, mehr Geld und einem Auto für die Einrichtung, in der ich wohne. Denn wenn wir mal ein Auto brauchen, dann müssen wir erstmal bei einer anderen Einrichtung anrufen. Das heißt, ich kann nicht mal eben in die Stadt. Das ist nämlich nicht so einfach nach der Arbeit."
A. Merkel: "Warum?"
Steffi: "Weil ich ja nicht alleine losgehen kann. Zumindest ist das nicht so einfach wie bei jemandem, der kein Rollstuhlfahrer ist. Und weil ich ja nicht mal eben auf die Toilette gehen kann."

Wie könnte es weitergehen?

Von Steffi Thies

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte...
...waren seine Eltern verschwunden. Im Tagebuch seiner Mutter fand er einen Brief, in den seine Mutter ein Foto geklebt hatte, denn der kleine Gregor konnte noch nicht lesen, weil er erst 7 Jahre alt war. Auf dem Foto sah er das Meer und seine Mama. Der Junge hatte keine Ahnung und holte seine Tante. Zusammen fuhren sie mit dem Zug ans Meer. Nachdem er aus dem Zug steigt, läuft er gleich ans Meer und guckt, wo seine Eltern sind. Als er am Meer steht und guckt, kommt ein Mann, der dem Jungen erzählt, dass er denkt, dass seine Eltern letzte Nacht im Meer umgekommen sind. Da kommt die Tante hinzu und nimmt den Jungen in ihren Arm.