Mittwoch, 30. September 2009

Meine Traumfrau

von Marco Nast
Ich stelle mir unter einer Traumfrau ein Wesen vor, das sehr verständnisvoll ist und zugleich gut aussieht und die sich darin versteht, Singles wie ich einer bin, glücklich zu machen. Vielleicht hätte sie auch die Möglichkeit, das Wetter in ein etwas schöneres Wetter zu verändern.
Meine Traumfrau würde gut riechen, ohne sich ständig mit Parfüm zu besprühen.
Meine Traumfrau müsste auch gescheit sein, ohne sich immer in den Mittelpunkt setzen zu müssen.

Was für Eigenschaften hätte ich gerne?

von Marco Nast

Ich hätte gerne die Möglichkeit die Zukunft vorauszusehen..
Wenn ich die Zukunft voraussehen könnte, hätte ich hoffentlich die Möglichkeit die Lottozahlen zu wissen, bevor sie überhaupt gezogen werden .
Ich hätte gerne die Möglichkeit wieder ohne Hilfsmittel zu Fuß zu gehen, als wäre ich gesund wie vor sieben Jahren vor meinen doofen Unfall, als alles noch in Ordnung war. Dann hätte ich etwas weniger Therapien und mehr Freizeit, dann könnte ich auch wieder Freundschaften schließen.
Ich hätte gerne die Möglichkeit fliegen zu können und frei zu sein wie ein Vogel.
Ich hätte gerne die Möglichkeit die Tiere verstehen zu können, zum Beispiel wenn ich durch den Wald wandere.

Montag, 21. September 2009

Ich bin ein Löwe

von Kim Clausen
Morgens wache ich auf. Um mich herum ist Wüste. Um mich herum liegt meine Familie. Sie besteht aus mir, dem Papa, meiner Frau, der Mama und unseren 3 Kindern.
Die Sonne scheint mir auf das Fell. Es ist schön warm. Ich recke und strecke mich und dann laufe ich ein bisschen. Ich laufe schnell. Ich bin sehr kraftvoll. Und dann knurrt mein Magen. Ich lege mich faul in die Sonne und warte, dass Beute kommt. In der Ferne sehe ich mehrere Giraffen vorbeiziehen. Hunger, denke ich. Hunger!
Ich laufe schnell los. Die Giraffen haben mich gesehen und laufen auch schnell. Ich laufe schnell und denke immer nur: Hunger, Hunger!
Dann habe ich die Giraffen eingeholt. Ich springe auf eine von ihnen zu und packe sie mit den Zähnen.
Dann rufe ich meine Familie mit lautem Brüllen. Dann essen wir die Giraffe auf.
Jetzt bin ich satt und wir gehen alle zusammen in den Schatten und schlafen.
Es ist gut, ein Löwe zu sein. Ich fühle mich kräftig.

Eine Hubschrauberlandung im Park am 21.3.09

von Dennis Seidel
Ich sitze in der S1 Richtung Flughafen. Dort gehe ich ins Terminal 1 und zum TUIFLY Schalter. Die nette Frau verkauft mir ein billiges Ticket nach Köln und zurück.

Auf dem Rückweg fahre ich mit der S1 zum Hauptbahnhof und dann bis Sternschanze mit der S 31. Im Schanzenpark sehr ich zwei Peterwagen und dann sehe ich den RTH Christoph Hansa.
Der Rettungshubschrauber kreist und kommt auf einem Sportplatz runter.
Ich renne zum Sportplatz.
Dort steht der Rettungswagen.
Der Rettungshubschrauber steht auf einer Rasenfläche.
Nach dreißig Minuten kommt der RTW mit dem Notarzt wieder.
Dann startet der Hubschrauber.
Es ist sehr aufregend.
Der Hubschrauber macht Wind, als er startet.

Ich bin Kim

von Kim Clausen

Ich bin 25 Jahre alt. Ich bin ein friedlicher, verträumter Typ.
Ich fühle mich gut. Ich habe eine Familie, mit der ich mich gut verstehe. Einen Papa, eine Mama, eine Tante und einen Onkel.
Ich habe auch Freunde. Wir hängen gerne bei ihnen in der Wohnung ab und manchmal reden wir.
Ich mag auch meine Arbeit. Die Leute sind nett zu mir. Ich gehe gerne zur Arbeit. Ich binde Bücher und mag es, das Material anzufassen.
Ich wohne alleine in einer Zweizimmerwohnung. Es ist gut, frei zu sein und alles selber bestimmen zu können.
Ich lese gerne. Am liebesten die 3 ??? Bücher.

Freitag, 18. September 2009

Geht wählen!

von Nora Poppensieker

Am 27.09.2009 ist die Wahl. Hiermit fordere ich jede Wahlberechtigte auf, auch wählen zu gehen. Also: geht wählen!!!
Wer nun sagt, man könne durch die Wahl ja nichts verändern, und es gäbe keine Partei, die 100%ig mit den eigenen Vorstellungen übereinstimme, dem kann ich nur sagen, man könne nur so verhindern, dass „die falsche Partei“ an die Macht käme.
Meiner Meinung nach ist es die absolute Bürgerpflicht, wählen zu gehen. Wer nicht weiß, welche Partei er wählen solle, weiß ja wenigstens, weiß ja wenigstens, ob links oder rechts, ob mitte-links oder mitte-rechts. Zugegeben finde ich es asozial, nicht wählen zu gehen. Und dieser Pflicht, der Pflicht zu Wählen, nicht nachzugehen.
Wenn jemand die Partei, die ich am liebsten mag, verabscheut und so eine andere wählt, die diese Partei zu verdrängen schafft, finde ich das sogar besser, als gar nicht wählen zu gehen.
Also zurück zu meinem Appell: GEHT WÄHLEN!!!

Der Frankfurter Flughafen

von Dennis Seidel

Der Frankfurter Flughafen ist der größte in Deustchland.
Jeden tag starten und landen Maschinen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika, Neuseeland und Australien in Frankfurt.
Ein paar Fluggesellschaften, die hier vertreten sind, heißen:
Air Berlin, Air China, Quantas, South African Airways, United Airlines und natürlich ist auch die Lufthansa mit Boeing 737, Boeing 747 – 400, Airbus A320 / 21 und Airbus A340 / 330 zahlreich vertreten.
Frankfurt wird von vielen als Umsteigeflughafen genutzt.
Hier gibt es auch einen Fern – und Regionalbahnhof.
Andere Fluglinien sind American Airlines, Iran Air, Air India und Singapore Airlines.

Liebe Frau Dr. Schneider...

von Lina Strothmann

Hallo liebe Frau Dr. Schneider,

ich habe seit zwei Wochen ein großes und trauriges Problem:
ich, Susanne Heidi (59 Jahre alt), bin jetzt schon seit 29 Jahren glücklich verheiratet. Das dachte ich zumindest. Mein Mann mußte als Anwalt in den letzten Jahren immer viel und lange im Büro arbeiten. Es gab Tage, wo er erst nach 20 Uhr nach Hause kam. Er entschuldigte sich immer schnelll, wie leid es ihm tut, aber das Büro überfüllte sich mit Schreibarbeit.
Als ich vor zwei Wochen für ihn seinen Lieblingsapfelkuchen gebacken hatte, ist er mir, als ich in das Büro meines Mannes trat, aus der Hand geflutscht. Denn da lag mein Mann ächzend und stöhnend auf seiner Couch und vögelte eine 20jährige, die aussah wie ein Supermodel. Ich wurde betrogen und belogen!
Doch am nächsten Tag fiel mein Mann mir zu Füßen und flehte mich an.
„Bitte Schatz, es war das erste Mal! Ich kannte sie gar nicht! Ich tue es nie wieder! Ich liebe dich so sehr, Schatz, ohne dich will ich auch nicht mehr leben! Du bist mein Ein und Alles, bitte verzeih mir, bitte!“
Und was meinen Sie? Wo ich ihn doch noch sehr liebe – soll ich ihm vergeben und verzeihen?

Geschrieben von Susanne Heidi

Eine Lovestory

von Dennis Seidel

Ich sitze im Zimmer auf dem Sofa, als Kathi reinkommt.
Bianca kommt auch.
Wir gehen in Kathis Zimmer und dann runter ins Restaurant, wo ich mich in Bianca verliebe.Sie ist so süß und sie ist meine Traumfrau und seit diesem Abend sind wir fest zusammen.
Bianca hat dunkle Haare und sie wohnt bei mir zuhause.
Sie arbeite am Friesenweg in der Elbe-Werkstatt.
Ich freue mich, dass ich mit ihr zusammen bin.

Die Elbe 4 und das Glück, dort zu arbeiten

von Nora Poppensieker

Ich habe das Glück, trotz meiner Arbeitsunfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (da mir hierzu unter anderem die nötigen kognitiven Fähigkeiten fehlen) in der Elbe 4 (auf dem zweiten Arbeitsmarkt) arbeiten zu können. Darüber bin ich sehr froh und ich genieße es in vollen Zügen, nicht mehr nur noch „so vor mich hin, nur für mich und meine Therapien“ zu leben. Klar habe ich dennoch sehr viele Therapien. Aber die laufen eben so „nebenher“, sie sind nicht mehr der Hauptbestandteil meines Lebens. Ich bin schnell müde und erschöpft und brauche viel Schlaf, die Arbeit strengt mich schon sehr an. Und das, obwohl ich noch weniger Stunden als eine Halbzeitkraft arbeite. Dennoch würde ich freiwillig niemals auf diese Arbeit verzichten wollen. Und mit ihr auf das Gefühl, etwas doch noch recht Sinnvolles mit meiner Zeit zu tun und nette Leute (sprich: meine Kollegen und auch meine Vorgesetzten, mit denen ich keinerlei Probleme habe) um mich zu haben.

Ich bin nun im neunten Monat meiner Arbeit in der Elbe, in der „beruflichen Rehabilitation“, im BBB, im BerufsBildungsBereich, in dem man mindestens das dreimonatige Eingangsverfahren lang bleibt, aber sonst auch noch bis zu zwei Jahre. Zu den Bereichen des BerufsBildungsBereiches gehören sowohl der Bürotrainingsbereich, die Fahrradwerkstatt, als auch die Verpackung / Montage. Ich habe wohl echt Glück, im Bürotrainingsbereich zu sein, wo es mir ausgesprochen gut gefällt.

Ich glaube, dass zum BerufsBildungsBereich auch noch die Küche gehört, aber ansonsten wäre auch noch das Arbeiten in Arbeitsgruppen möglich.
Leider gehört der Bürotrainingsbereich nicht zu den „normalen Arbeitsbereichen der Elbe“, wo man vollständig und auch fest arbeiten kann. Sondern nur zum ersten Eingewöhnen an das Gefühl, wieder zu arbeiten, sich zu stabilisieren und auch um die Grundarbeitsfähigkeiten zu trainieren, oder anfangs zum Orientieren.
„Die normalen“ Arbeitsbereiche der Elbe wären
• die Digitalisierung,
• die Buchbinderei,
• die Verpackung / Montage, aber auch das Arbeiten in der
• Küche und das in der Hauswirtschaft gehören dazu. Ansonsten gibt es noch die
• Telefonzentrale und die Hausmeisterei, wo man später „bleiben“, also fest arbeiten kann.

Für die, die noch fit sind für den allgemeinen Arbeitsmarkt und bereit sind, sich auf das Abenteuer einzulassen, die so wirken oder den Wunsch äußern, es mal auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu versuchen, gibt es die Möglichkeit der „Jobvision“ und der Außenarbeitsbereiche. (Oder gehören die zur Elbe 4.1?) Wie auch immer, wir hätten zumindest die Möglichkeit, dort mal anderen Wind zu schnuppern, Arbeitsplätze gibt es im Staatsarchiv, in der Staatsbibliothek oder auch im Rieckhof. Wer den Rieckhof nicht kennt: Es handelt sich hierbei um eine Kneipe, um ein Szenelokal mit Live-Musik und Veranstaltungen in Hamburg-Harburg.
All die, die ihre BBB-Teilnahme in den Arbeitsbereichen machen, betreut der „BBB-Lotse“. Dieser schaut regelmäßig nach dem jeweiligen BBB-ler und versichert sich, dass es ihnen dort gut geht.
Der Lotse kümmert sich auch um die Teilnehmer damit sie an „begleitenden Angeboten“ teilnehmen können.

Wenn man mich fragt, in welchem Bereich ich denn später gern landen und wo ich gern arbeiten würde, würde ich ohne lang zu überlegen die Digitalisierung nennen. Denn dort könnte ich die ganze Zeit sitzen, müsste weder etwas Schweres heben oder viel gehen, sondern hätte meinen eigenen Arbeitsplatz, wo ich am Computer arbeiten könnte, also genau das, was mir gefällt.

Als zweite Alternative eines späteren Arbeitsbereiches in der Elbe würde ich – ohne rot zu werden – die Verpackung / Montage (auch aus den oben erwähnten Gründen – also nicht viel gehen, Schweres heben und tragen und einen eigenen (Sitz-!)Platz dort haben, nennen. Angst hätte ich schon, dass es mir dort eintönig werden könnte, aber insbesondere in der Verpackung / Montage wechseln sich die Dinge, die man einsortiert oder so, ja ab. Und als weiteren Punkt, der dafür spräche, es dort mal mit einem Praktikum zu versuchen, wären die dort arbeitenden Mitarbeiter, die mir sehr gefallen.

Nicht das Geld ist der Grund meiner Arbeit in der Elbe, sondern es geht eher um die Struktur, die mir durch diese Arbeit geboten wird, aber auch darum, unter (netten!) Menschen zu sein und sogar ein Mittagessen zu bekommen, das ich noch nicht einmal für mich allein einnehmen muss!

Dienstag, 15. September 2009

Zuckerschnuten-Rap

von Johannes Plomitzer

Hey, ich bring nichts raus, nichts raus,
ich bin stumm, richtig dumm,
wenn ich dich seh,
dann tut mir das weh,
das tut mir weh, yeah.
Das ich dich so seh, so seh,
so einsam und traurig
und nicht versteh,
was ich tun kann für dich.
Hey, Zuckerschnute.

Die drei schönsten Worte meines Lebens

von Nora Poppensieker
Was sind die schönsten Worte, die es in meinem Leben gibt? Na, da kann ich nur auch auf den Inhalt schauen und so wäre da beispielsweise die
• Liebe.
Die Liebe bedeutet einfach alles für mich, sie ist mein Leben. Das mag daran liegen, dass ich momentan schwer-verliebt bin. Und das Schöne daran: Mein Freund ist es auch und zwar in mich!

Ein weiteres Wort inklusive dessen Bedeutung, das mir auch noch gefällt, ist es, zu
• frühstücken.
Zwar brauche ich immer eine geraume Zeit beim Frühstück, so sehr, dass mein Freund schon sagt, er könne nicht die ganze Zeit bei mir sitzen bleiben, da er auch noch anderes am Tag tun möchte. Das ist zwar sehr schade und fast schon unnatürlich, aber in gewisser Weise auch verständlich.

Weiterhin finde ich die
• Faszination
auch noch erwähnenswert. Denn wenn etwas faszinierend ist, dann ist es sehr zu beachten. Lobenswert! (Oder sollte ich lieber gleich dieses Wort, das Wort
• lobenswert
nennen?
Wie auch immer, aber bei all den genannten Worten ist doch eher der Inhalt das Entscheidende.

Montag, 14. September 2009

Mein Schulfreund Attila

von Joannes Plomitzer
Ich hatte euch schon mal von Attila erzählt. In meinem Bericht über meine Freunde aus der Schulzeit. Aber nun geht es nur um Attila und was ich so besonders an ihm fand.

Am Anfang haben wir uns nur gestritten und konnten uns überhaupt nicht leiden. Dann aber kam die Wendung. Wir wurden älter und wir wurden Freunde. Wie kam es dazu: Unsere Freundschaft begann, als er mir sein Batmanheft geliehen hatte. Ich hatte da gerade eine Operation hinter mir und zum Trost hatte er mir dann das Heft gegeben.
Wir guckten die selben Filme und interessierten uns für Computerspiele und Comics.

Er wollte immer, dass ich laufen lernte. Damit ich in Zukunft genauso laufen könne wie er. Attila konnte es sich nicht erklären, dass ich wohl mein ganzes Leben im Rollstuhl sitzen muss. Dann hat er mir immer ein Tuch über die Beine gelegt und mit dem Finger geschnippt, so als ob er meine Behinderung wegzaubern könnte.

Bei der Krankengymnastik hat er mir den Rollator hingestellt und gesagt: „ Komm lauf mit mir um die Wette, Johannes.“
Einmal hatte ich ihm das versprochen - mit ihm irgendwann um die Wette zu laufen.

Wie gern hätte ich das getan.

Dienstag, 8. September 2009

Mein ganz besonderer schöner Sommer

von Marco Nast
Ich habe es sehr genossen, dass der letzte Sommer so schön warm war, aber es hat mich durchaus gestört, dass wir nicht selten Temperaturen von über vierzig Grad Celsius hatten.
Ich habe öfter Radtouren gemacht und mich gewundert, wie viel Kondition ich mittlerweile bekommen habe. Es waren Radtouren über viele Kilometer, manchmal haben mich auch Therapeuten besucht, um mit mir Rad zu fahren.
Wenn ich es mir richtig überlege, war ich vor nicht allzu langer Zeit noch gar nicht so mobil, wie ich es jetzt bin. Das ist für mich ein ganz besonderes Gefühl, wieder so am Leben teil zunehmen. Wenn ich daran denke, dass man nach meinem Unfall vor sieben Jahren noch meinte, meine Eltern sollen mir lieber einen Platz in einem Heim suchen, da noch über längere Zeit nicht mit meiner Rehabilitation zu rechnen sei.

Ich möchte auch erwähnen, dass ich nachdem man mich in Eppendorf zusammengeflickt hat, über ein ganzes Jahr im Boberger Krankenhaus gelegen habe. Also habe ich mich offensichtlich schon recht gut rehabilitiert. Darüber bin ich doch ganz froh.

Was mich auch sehr freut, ist, dass ich tatsächlich auch wieder Menschen kennen gelernt habe, die mich als ihren Freund bezeichnen. Das ist etwas, das ich lange Zeit vermisst habe. Also habe ich wirklich einen guten Grund glücklich zu sein.
Was ich klasse finde ist auch die Tatsache, dass ich einen Teil meines Kapitals in den Bau eines Hauses investiert habe. Auf unserem Grundstück stehen also jetzt zwei Häuser, einmal das alte Haus meiner Eltern und nun auch ein neu gebautes.

Was gehört zur Realität?

von Nora Poppensieker

Es fällt mir gerade wirklich sehr schwer, die Realität als solche zu erkennen. Vor allem sie als solche anzuerkennen. Denn meine Realität scheint mir gerade fast schon zu perfekt zu sein. Nein, anders: Sie ist eigentlich zu perfekt, zu perfekt um wirklich so zu sein. Es ist schon unnatürlich, so sehr gefällt sie mir gerade: Ich arbeite aber tatsächlich nun in der Elbe und auch mein Freund scheint mich so sehr zu lieben, wie ich ihn auch. Kann das echt so sein? Keine Einbildung? Auch kein Wunschgedanke?
Wie kann man nur so viel Glück haben?! Mir wurde einmal gesagt, Glück müsse man weder rechtfertigen noch irgendwie bezahlen. Und so ist es auch: Man kann sich sein Glück nicht „verdienen“, man hat es einfach (oder auch nicht) und muss es dann, wenn man es dann hat, einfach genießen.
Und so nehme ich meine Realität mal einfach so an. „Hallo Welt, ich bin hier und bereit für Dich!“