Freitag, 9. Mai 2008

Meine erste Liebe

von Dennis Seidel

Alles begann nach der Schule.
Ich ging zur Bushaltestelle.
Es war sehr heiß und wir hatten Hitzefrei bekommen.
An der Haltestelle sah ich sie dann, mein Traummädchen, sie war so süß.
Ihr Name war Laura.
Laura lächelte mich an.
Unsere Blicke trafen sich.
Ich stellte mich neben sie.
Dann kam der Bus, es war sehr voll.
Laura musste stehen.
Sie nahm meine Hand.
In Ohlsdorf stiegen wir zwei in die S-Bahnlinie 1.
Laura setzte sich neben mich.
Dann ging es los.
Am Abend rief mich Laura an und
am Sonntag verabredeten wir uns dann.

Ende

Erlebnisse mit einem Mitschüler

von Johannes Plomitzer

Zuerst war er mein bester Freund. Er saß wie ich im Rollstuhl. Wir haben uns viel über Musik unterhalten und auch sonst haben wir uns gut verstanden, Wir haben uns auch zweimal besucht und dann auf einmal kam es zum Streit. Ich weiß bis heute noch nicht warum es zum Streit gekommen ist, weil ich mir nichts hab zu Schulden kommen lassen. Er kam auf einmal in die Klasse und hat mich nachgeäfft. Da wusste ich, ich bin verarscht wurden, was die Freundschaft angeht. Von da an war es vorbei mit der Freundschaft. Der Terror ging los. Zuerst beschimpfte er mich und drohte mir mit Schlägen. Als wir in der siebten/achten Klasse waren ging es los mit illegalen Geschäften. Er verkaufte CD`s an Mitschüler, obwohl es in der Schule verboten war zu handeln. Ich bin froh, dass ich heute keinen Kontakt mehr zu ihm habe.

Kraftplätze finden und schützen

von Marco Nast

In Verbindung mit der Erde neue Lebensenergien erschließen.
Diese „Kraftplätze“ sind an vielen Orten auf dieser Welt zu finden.
Es gibt das Gerücht, dass solche „Kraftorte von sogenannten Magiern und Druiden eingerichtet wurden, damit sind solche Orte wie zum Beispiel „Stone-Henge“ gemeint.

Mein „persönlicher“ Kraftort aber ist ein spezieller Ort in meiner Wohnung: Ich habe das Glück mit einem ziemlich grossen Wohnzimmer verwöhnt zu sein, dabei muß ich gestehen, das dieses Zimmer sage und schreibe über 50 Quadratmeter groß ist, und als dass dieses nicht schon genug wäre hat es auch noch eine überdiemensioniert grosse Fensterfront aus der ich einen Überblick über unseren grossen Garten habe.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich ein richtiger Musikfan geworden bin, das liegt vielleicht daran, dass ich einen Großteil meines mir zur Verfügung stehenden Geldes dazu genutzt habe mir eine klasse Musikanlage zu kaufen.

Ich möchte nebenbei noch erwähnen, dass ich das Pech habe, dass ich dummerweise seit einer längeren Zeit gar keine richtigen Freunde mehr habe (ausgeschlossen meine lieben Eltern.)


Was ich faszinierend finde ist die Tatsache, dass ich langsam wieder lerne ohne Stöcker zu laufen, es sieht zwar noch sehr unbeholfen und unsicher aus, aber ich geniesse das Gefühl mich wieder so zu verhalten, wie die „nicht behinderten“ Menschen um mich herum. Es hat zwar lange gedauert, bis ich auf meinen Rollie verzichten konnte, aber ob man es glaubt oder nicht, mein Rollie hat jetzt einen Platz in einem Abstellraum in unserem Haus und er wird dadurch selten genutzt. Und es ist keine Lüge, wenn ich sage, dass es mir langsam gelingt wieder ohne Stöcker zu laufen, es sieht zwar noch sehr unbeholfen aus, aber es klappt tatsächlich.
Es hat zwar sehr lange gedauert, aber ich kann wieder zu Fuß gehen ohne weitere Hilfsmitel, aber ich möchte dennoch gestehen, dass ich auf meinen Ausflügen in fremde Gegenden aus Sicherheitsgründen auf meine Stöcker nicht verzichten möchte.

Jippee, ich kann mich langsam so verhalten, wie die „normalen“ Menschen um mich herrum, damit möchte ich meinen, dass man mir meine Behinderung nicht mehr so deutlich ansieht, wenn man davon absieht, dass ich mich bei meinen Gesprächen immer noch so oft wiederhole. Aber ich hoffe, dass dieses meiner Umwelt nicht so stark auffällt, ich kann zumindest wieder allein zu Fuß gehen, dennoch nehme ich bei Ausflügen meine Stöcker sicherheitshalber mit.