Donnerstag, 22. März 2012

Der sprechende Stuhl!

von Gunda Breul
Es war einmal ein Stuhl, der sprechen konnte und er hatte gesagt: du süßer molliger Mensch möchtest du dich nicht einmal auf mich drauf setzen, und was soll ich Gunda euch sagen: was passierte?
Der mollige Mensch, setzte sich auf den Stuhl!
Doch plötzlich hatte es Krach, Boom gemacht
und er saß auf dem Boden.

Das war die Geschichte von dem sprechenden Stuhl
von Eurer saftigen Schriftstellerin und Autorin
Gunda Breul von der Schreib – Werkstatt!

Mittwoch, 21. März 2012

Die Lust nach Traurigsein ist…

von O-Lala
Die Lust nach Traurigsein ist…
…sehr traurig zu bleiben.
Sauber über die Schwelle zu gehen.
Getrocknet über dem Seelenfeuer.
Ernst bleiben ist ruhig bleiben und besinnlich.
Traurigkeit heißt, über etwas traurig zu sein.
Wenn ich vorm Fernseher sitze und über die Schlager und so Sachen weine.
Mein Traum ist anders.
Aber ich kann Vieles selbst machen, nur für manche Sachen brauche ich Betreuung.
Das ist die Wirklichkeit.

Was würde ich mit 1.000.000 € machen?

von Nora Poppensieker
Sie haben 1.000.000 € übrig? Dann nur her damit! Zugegeben, mein erster Gedanke war: “1.000.000 € ?! – Die brauche ich nicht!“,
Ich bin davon überzeugt, dass viel Geld unglücklich macht. Ja gut, Geld soll beruhigen. Aber ich denke, dass zu viel Geld sich eher negativ auswirkt. Dann kann man nicht mehr wissen, ob die „Freunde“, die man hat, sich tatsächlich für die eigene Person interessieren oder nur fürs Geld, das man hat und für die Ausflüge, die man dann gerne finanziert. Kann man sich nur sicher sein, dass die eigenen Freunde „wahre Freunde“ sind, wenn man kein Geld hat? Sage ich das jetzt nur, da ich momentan kein Geld habe? Das ist durchaus möglich. Ich habe kein Geld und lebe wirklich gut und glücklich damit.

Doch jetzt denke ich: „1.000.000 €? – Nur her damit! Ich würde damit das Atelier Freistil finanzieren. Ich würde damit nicht die Gehälter der Angestellten finanzieren oder für mehr Gruppenleiter sorgen, sondern Werbung finanzieren. 1.000.000 € ist eine angemessene Menge an Geld. Das spricht für viel Werbung! Und zwar nur in dem Sinne, dass wir vom Atelier her bekannt werden. Die Werke, die im Atelier entstehen, sollen bekannt werden. Sie sollen der Öffentlichkeit gezeigt und verkauft werden. Nein, die Preise der Werke sollen nicht so hoch steigen, dass wir den Preis der Werbung wieder heraus bekommen. Die 1.000.000 € sind ja geschenkt und nicht nur geliehen! Klar wird das Geld nach einiger Zeit nicht mehr da sein. Doch solange wir das Geld haben, werden wir bekannt sein.
Es wäre ein Traum, der Öffentlichkeit zu zeigen, wer wir sind und was wir machen, um so einen Sponsor zu bekommen, der Geld hat und sagt: „Eine tolle Einrichtung, das Atelier Freistil. Das möchte ich finanzieren.“
Nur durch Verkäufe können wir uns leider nicht finanzieren. Wir brauchen noch Geldgeber.

Klar, man kann davon ausgehen, dass das Atelier Freistil noch ein Weilchen bestehen bleibt. Doch hätte ich nichts dagegen, wenn die Öffentlichkeit auch vom Atelier Freistil Wind bekäme und sich hierfür interessieren würde. Das Atelier Freistil soll schließlich noch länger „am leben“ bleiben!
Und, möchte uns nicht jemand hier längerfristig finanzieren?!

Dann hätte ich auch noch ein zweites Projekt, wofür ich gern einen Geldgeber hätte: für die tollen Worte! Ich suche einen Geldgeber, der die Zeitschrift „Toll“ finanziert und auch das Projekt, eine Elbe-Redaktionswerkstatt für die Zeitschrift „Toll“ einzurichten. Also, jeder, der sich hier angesprochen fühlt, bitte melden!

Hochzeit

von Cornelia Meyer
Seit fast zwei Jahren ist Mara mit Johnah zusammen die Zwei kennen sich aus der Schule. Vor zwei Jahren haben sich die zwei auf einer Disco wieder gesehen und seitdem sind Sie zusammen.
Schon damals, an dem Tag wo sie sich das erste Mal geküsst haben, hat Mara gehofft, dass es nicht bei dem einen Kuss bleibt.
In den vergangenen zwei Jahren haben sie viel zusammen gemacht. Kino, Disco, zum Fußball gegangen und zuletzt haben sie eine Städtetour gemacht zwei Wochen Paris.

Seitdem sie aus Paris zurück sind, wissen sie, dass sie im Sommer an der Ostsee Heiraten wollen. Aber das ist nicht so einfach, wie sie gedacht haben, so viel muss gemacht werden. Einladung. Wo wird gefeiert? Wer soll dabei sein?
Sie wollen an dem Tag Heiraten, an dem sie Zwei Jahre zusammen sind, dass war gar nicht so einfach just an dem Tag ein Termin Beim Standesamt zu bekommen. Aber es hat geklappt.

Heute ist es soweit. Jonah und Mara waren sich sofort einig, AUF GAR KEINEN FALL KIRCHLICH das ist totaler Humbug meinte Mara als Jonah sie fragte, ob und wie.
Also Standesamt und die Sache ist gelaufen jedenfalls was das Ja-Wort angeht. Nach dem Standesamt, wird die Torte angeschnitten, Mara in einem Sonnengelbfarbigen Kleid Jonah mit Schlips und Kragen. Die Feier geht bis in die Nacht rein.
Am nächsten Tag geht´s mit dem Schiff auf die Hochzeitsreise.

Was Lauert hinter der Ecke?

von Marco Nast
Das ist eine Frage, die ich mir schon oft gestellt habe.
Ich meine man sollte immer auf der Hut sein.
Ich hoffe sehr, dass es nicht das „Krümmelmonster aus der
Sesamstraße ist. Denn soviel ich gehört habe, ist das
Krümmelmonster ein sehr verfressenes Wesen, das schon viele
Menschen wie mich einfach verschlungen hat. Aber da es aus der
Muppetshow kommt, halten die Menschen es für einen umgänglichen Zeitgenossen.
Hoffentlich lauert hinter der Ecke nicht mein Zahnarzt, der von mir noch das Schweigegeld wegen meiner langen Eckzähne fordert.
So könnte man sich immer neue Fragen stellen, was hinter der
Ecke so lauern könnte.

Wenn ich eine Million hätte…

von Stefanie Thies

Wenn ich Geld hätte, dann würde ich mir ein Auto kaufen. Das Auto müsste eine Rampe haben. Schön wäre eine zum Absenken. Und es braucht mehrere Gurte. Ich bin eine Rollstuhlfahrerin. Ich kann nicht selber Auto fahren und ich brauche einen Fahrer.

Ich würde mir einen besseren Fernseher kaufen. Einen großen Flachbildschirm, damit ich besser gucken kann. Der würde an der Wand hängen.

Ich würde dann nicht mehr in der Wohngruppe wohnen. Ich hätte eine eigene Wohnung mit eigenen Assistenten. Frauen für die Pflege und Männer, um mich ins Kino zu begleiten.Ich würde weiter zur Arbeit gehen, aber erst nachdem ich ausgeschlafen habe. So um elf oder um eins.

Ich würde mehrere Reisen machen. Ich möchte sehr gerne mal nach Berlin. Und nach Amerika. Dort würde ich mit einem Wohnmobil quer durchs Land fahren. Vorher würde ich ein bisschen Englisch lernen, damit ich die Leute verstehen kann.

Mein Haus wäre groß genug, damit Obdachlose bei uns wohnen könnten. Leute, die keine Wohnung haben. Besonders im Winter. Ich würde auch meine Sachen abgeben, die ich nicht mehr brauche. Ich würde mir neue Sachen kaufen.
Meine Schwester Miriam würde ich auf jeden Fall etwas abgeben. Ich weiß noch keinen anderen, dem ich etwas abgeben würde. Das muss man sich ja sehr gut überlegen.

Thema Heiraten

von J.P.

Wenn man eine Person heiratet, dann muss diese auch ziemlich gut kennen. Am besten länger als 10 Jahre. Manche Menschen heiraten auch ziemlich früh, z.B. im Alter von 20 Jahren. Das ist meiner Meinung nach aber zu früh. Man sollte sich sicher sein, dass es sich bei dem Partner um die Traumfrau, bzw. Traummann handelt. Eine Hochzewit ist, auch wenn es altmodisch klingt, der Beweis dafür, dass man sich liebt. Garantieren kann man das natürlich nie.

Der Heiratsantrag muss dann romantisch sein, sonst funktioniert`s nicht. Wie der letztendlich aussieht kann ich nicht sagen.. „Baby, willst du mich heiraten“, klingt allerdings nicht so gut.

Dann kommt die Hochzeitsfeier, mit einer großen Hochzeitstorte, Musik, vielen Gästen. Eine wirklich große Feier findet meist in einem großen Saal statt.
Die Ehe sollte Bestand haben. Man kann sich ja nicht nach einem Streit gleich scheiden lassen. Auch die Schattenseiten sollte man hinnehmen. Wenn man so lange Zeit zusammenlebt, kann es auch zum Streit kommen. Ob Weihnachten oder Neujahr oder wann auch immer. Es kann passieren, dass man sich über den anderen aufregt.

Das wichtigste ist dabei, dass man immer wieder zu einander findet und das es möglichst lange hält. Voraussetzung dafür ist, dass die Liebe immer frisch bleibt.

Warte!

von Nora Poppensieker
Es gibt Dinge, auf die man warten muss.
Bringt das denn etwas?
Warten wir zu viel?
Wozu warten wir?
Worauf?
Ist warten nicht sinnlos?
Warten auf Antworten.
Nur bilden sich keine.
Umsonst gewartet?
Verlorene Zeit?

Und jetzt?

von Stefanie Thies

Ich habe nicht mehr dran geglaubt,
aber ich hoffe schon lange drauf.
Doch ich habe eine Zusage!
Ich habe nämlich die Wohnung in Bergedorf
Und jetzt geht es doch erst nächstes Jahr los
Diese Jahr bauen sie erst,
das haben sie aber vor 5 Jahren auch gesagt
und jetzt?
Das finde ich scheiße!
Das geht mehrere Jahre schon so.
Das war vor halben Jahr nicht so,
da konnte ich noch träumen...
Und jetzt?

ER

von Cornelia Meyer
Neulich in der Bahn saß ein Mann mir gegenüber, der war mir sympathisch. Hoffentlich hat er es nicht gemerkt, denn ich habe ihn nur angestarrt.
Als ich seinen Anzug gesehen habe, dachte ich sofort an Syrius Snape. O man … er hatte doch nur einen Anzug an und ich denke an Snape aus Harry Potter.
Ich bräuchte so einen Freund wie… naja, er sollte doch netter Sein als Snape …

Da saß ich nun Ihm gegenüber, mein Buch in der Hand und starre Ihn an, diesen Mann, der einen Kaffeebecher in der einen und eine Zigarette in der anderen Hand hält.

Jetzt fängt er an zu reden.

Entschuldige bitte… Hallo…

Hallo Du da..

Ich blicke Hoch.

Jaa.. ahh.. was ist denn?

Ist das Buch Interessant? Worum geht es da drin?

Ja, also um eine Reiterin mit Handicap die an einem Turnier teilnimmt.

Und Du bist sicher, dass verstehst, was Du da ließt??????

Ja, also wie meinen Sie das?

Naja, Du sitzt hier seit ein paar Minuten und ließt ein und die selbe Seite.

Ganz ehrlich, wenn ich ein Buch lese das ich verkehrt herum halte, hätte ich auch Schwierigkeiten, zu verstehen was ich lese.

Sexy Frauen:

von Marco Nast

Frauen sind für mich sexy, wenn sie eine besondere Aura haben.
Damit meine ich, schöne ausdruckstarke Augen, eine schöne Figur, einen tollen Charakter und vieles mehr. Ich kann keine Frauen ausstehen, die stark geschminkt und sehr auffallend herumlaufen.