Mittwoch, 26. Februar 2014

Josephine

von Gunda Breul
Hallo Leute! Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Josephine und ich bin zwanzig Jahre alt und wohne in Spanien.

Charly so zu Josephine: Du, sag mal, woher kommst du?
Josephine so zu Charly: Ach, Senior, hört man es nicht? Ich komme aus Spanien. Das ist circa dreizehn Stunden Flug.
Charly so zu Josephine: Ach was, wirklich? Ich habe gedacht, man fliegt zwei bis drei Stunden von Hamburg nach Spanien...
Josephine: Dann flieg doch mit mir nach Spanien. Da stecke ich dich in meinen Koffer, du musst dich bloß zusammenfalten und dann dich in meinen Koffer kuscheln und dann sag ich zum Zoll, dass ich bloß zwanzig Kilo im Koffer habe, okay?
Charly: Okay, das können wir machen.

Und was soll ich sagen? Josephine, die gerade mal zwanzig Jahre alt its, lügt die Zällner an und sagt ganz cool: Ich ... ich habe ja, wie erlaubt, nur zwanzig Kilo im Koffer!
Und dann die Zöllner zum Schluss: Na, gut, dann glauben wir es dir mal und wünschen dir eine schöne Reise und einen guten Flug.
O... danke!
Und in Spanien so Josephine zu Charly: Komm bitte aus meinem Koffer!
Okay, ich komme...

Eure Autorin Gundi Breul

Helena: Sie will nur eure Zähne!

von Sarah Gorski
In einem Dorf lebte ein Mädchen namens Helena. Eigentlich war sie ein aufgewecktes junges Mädchen, aber eines Tages entwickelte sie eine seltsame Vorliebe. Sie fing an, die ausgefallenen Zähne ihrer Mitschüler zu sammeln. Ihre Mutter wollte sie in die Psychiatrie einweisen, aber ihr Vater sah es nicht so schlimm und meinte: „Das legt sich sicherlich nach ein oder zwei Wochen. Beruhig dich!“ Aber leider war dem nicht so. Helena wurde immer besessener von den Zähnen. Wenn sie von ihren Mitschülern die Zähne nicht bekam, holte sie sich diese mit Gewalt. Die Schulpsychologin hatte auch keine Erklärung für Helenas Verhalten. Helenas Eltern gingen sogar so weit, dass sie sie von einem Exorzisten behandeln ließen, der ihr den Teufel austreiben sollte. Helena wurde an Händen und Füßen gefesselt und der Priester malte ihr einen Satansstern auf die Stirn und bespritzte sie mit Weihwasser. Aber alles brachte nichts. Helena verdrehte plötzlich die Augen und fing an zu würgen. Und in ihrem Würgekrampf schrie sie: „Das ist noch nicht das Ende!“

Tanja, dreizehn


von Lina Strothmann

Tanja ist dreizehn Jahre alt.

Tanja:   Ja, Oma, mir geht es gut.
Oma:    Wirklich, mein Schätzchen?
Tanja:   Ja, alles super.
Oma:    Ach, ich freu mich so, dich mal wieder zu sehen!
Tanja:   Ja, Oma, ich freu mich auch.
             Ja, Opa, ich bin noch beim Balett.
             Ja, es bringt mir Spaß.
Opa:    Ach, das freut mich für dich! Wann tanzt du denn mal wieder?
Tanja:   Bald, Opa. Ja, Oma, in der Schule läuft alles gut. Ich habe eine nette Lehrerin. Ich fühl mich da sehr wohl.
Oma:    Ach, das klingt alles so schön.

Tanja denkt: Mom, ich hasse dich. Heute gibt es die Party, von der schon seit Monaten die Rede ist. Fast die ganze Schule ist da. Meine Freundinnen werden da bestimmt voll gestylt auftauchen. Sich an die coolen Jungens ranmachen. Singen, tanzen, Spaß haben. Und ich? Sitze hier bei Oma und Opa und spiel das niedliche Enkeltöchterchen. Toll, Mom, vielen Dank auch!
 
Tanja:   Ja, Oma, der Kuchen schmeckt echt vorzüglich.
Tanja denkt: Womit habe ich das nur verdient? 

Maria

von Steffi Thies
Die kommt von einer Feier. Sie war auf einer Hochzeitsfeier. Sie ist auf einem Pferd auf die Feier gekommen. Es war die Hochzeit von ihrer eigenen Mutter. Die Feier war auf einem Hof in einem Café. Die Feier war mit Musik und alle haben getanzt. Sie haben auch gegessen und viel Wein getrunken. Die Feier war erst am nächsten Morgen vorbei. Am Anfang wurde im Wald gefeiert und dann sind die Leute ins Café gefahren. Es gab viele Pferdekutschen, mit denen die Leute gefahren wurden. Maria hatte eine weiße Bluse an, ihre Jacke war gelb. Maria war auch an den Augen geschminkt und sie hatte eine Armbanduhr um. Und einen Ohrring, der war hell und hatte die Form eines Totenkopfes.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Ein schönes junges Mädchen auf einem Bild an der Wand

von Marco Nast
Wir sehen gerade ein nettes, junges Mädchen, das irgendwie unschuldig und unvorbelastet aussieht. Ich weiß dazu gar nicht, ob sie eine interessante Vergangenheit hat.Sie hat eine sehr klassische Erscheinung. Wenn ich gut hinsehe, entdecke ich, dass sie leider irgendwelche Würgemahle am Hals hat. Ich hoffe sehr, dass sie sich bald von ihren Verletzungen, die man ihr beigebracht hat, erholt. Es wäre sehr traurig, wenn ihre Seele davon verletzt bliebe.

Ich kann mir leider gar keinen Namen dazu vorstellen. Aber ich glaube, dass sie keine ganz gewöhnliche junge Frau ist. Sie hat sehr schöne, ausdrucksvolle Augen, die sehr nett aussehen.
Ich glaube, dass sie noch eine angenehme Zukunft vor sich hat. Leider habe ich keine Vorstellung, wie sie heißt. Es ist eine schöne junge Dame, die ein schönes klassisches Kleid trägt., aber es sieht etwas antiquiert aus.
Ich wünsche ihr noch alles Gute.