Mittwoch, 19. Mai 2010

Welche Mode würde ich tragen?

von Johannes Plomitzer

Hip-Hop Klammotten. Ich würde mich cool, lässig, locker fühlen.
Ein lappriges T-Shirt
Basecap
Plumpshosen und
Adidas Braker, weiß mit Streifen.

Das ist ein echter Hip-Hopper.

Der Aufregenste Morgen

von Dennis Seidel
Heute Morgen ist auf dem Fischmarkt der Rettungshubschrauber gelandet. Ich habe von gestern Nachmittag bis jetzt bei meiner Freundin Paula übernachtet und konnte, weil uns paulas Mitbewohner Sascha geweckt hatte, mit erleben wie der Rettungshubschrauber gelandet ist.

Paulas Zimmer geht direkt zum Fischmarkt hin. Außer dem Hubschrauber war noch die Feuerwehr im Einsatz. Es war richtig spannend was da los war. Im Wasser war eine Wasserleiche, die sie dann raus gezogen hatten. Als sie wieder gestartet sind, stand ich gerade auf dem Balkon und habe den Start gefilmt.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Nadine nickt

von Nora Poppensieker

Nadine macht ein Nickerchen. Um das auszunutzen, geht ihre Tochter Ulla zu ihr und fragt sie, ob sie morgen, da morgen ja Freitag ist, bei Jana übernachten könne.
Am Freitag fährt Nadine Ulla ganz normal zu Jana. Als sie sie abholen kommt, will Ulla aber partout nicht ins Auto einsteigen: „Als ich Dich gefragt hatte, ob ich heute bei Jana schlafen könne, hattest Du aber genickt – Du warst eingenickt. Also kann ich durchaus hier bleiben!“

Was sollte Nadine nun tun? Sie überlegt sich, wieder zu fahren – denn so viel Köpfchen zu zeigen muss belohnt werden, findet sie!

Schaltkind

von Nora Poppensieker

Hermine hat am 29. Februar Geburtstag.
Dazu bekommt sie gesagt,
es sei doch toll, nicht so oft älter zu werden!
Das klingt ja fast nach „ewiger Jugend“.
Aber nein, Hermine findet das gar nicht so toll:
Sie wird also in einem jungen Alter sterben,
einen „alten Knacker“ später heiraten,
wenn sie aber vielleicht noch nicht einmal
die Geburtszahl 18 erreicht hat
und auch nur alle vier Jahre
ihren Geburtstag feiern kann.
Gut, dafür fallen ihre Geburtstage
zwar immer sehr groß aus,
aber wäre nicht jedes Jahr
eine kleine Feier viel schöner?

Montag, 3. Mai 2010

Führt ein unterirdischer Gang direkt in die Küche?

Marco Nast
Ach wäre das toll gewesen, wenn ein unterirdischer Gang direkt in Küche geführt hätte, dann wäre ich nicht so oft geschnappt worden. Als Kind war ich regelrecht Nutella süchtig. Ich habe das Nutella Glas oft in ein Fach in unserem Küchenschrank versteckt, damit niemand außer mir daran gelangen konnte. Es kam auch vor, dass ich mich in den Eck-Schrank gesetzt habe und die Nutella heimlich mit dem Löffel ausgelöffelt habe. Auf die Frage ob das nun gesund war oder nicht, kam ich gar nicht.

Jippee, ich war im Urlaub auf Teneriffa und habe das sehr genossen.

Von Marco Nast

Ich habe einen sehr schönen Urlaub hinter mir, wir waren nämlich auf Teneriffa zu dritt.
Das war wirklich klasse, endlich einmal schönes Wetter und keine Therapien.
Teneriffa gehört zu den kanarischen Inseln und ist wie die anderen auch vulkanischen Ursprungs. Ich finde es faszinierend, wie viel Kraft doch in unserer guten Mutter Erde steckt, dass einfach mitten im Ozean Inseln wachsen, wo vorher noch ein großes Meer war. Auf Teneriffa steht ein großer Vulkan namens „Teide“, diesen haben wir mit Freunden besucht, dazu haben wir uns einen Wagen (VW) gemietet und sind einfach dort hoch gefahren.

Ich habe diesen Urlaub sehr genossen, wir haben in einem angenehmen Hotel mit gutem Service gewohnt, das Essen dort war sehr lecker, obwohl ich ja eigentlich auf Diät bin habe ich gut zugelangt. Und auf dem Heimweg von unserem Vulkanbesuch haben wir an einem Restaurant auf dem Heimweg angehalten und haben dort ein gutes Essen zu uns genommen.
Was auch gut geklappt hat, war die Heimreise, dazu sind wir in einen Bus gestiegen, der uns direkt zum Flughafen gefahren hat. Das Einchecken in das Flugzeug war ganz problemlos. Das Flugzeug ist gleich nach Deutschland durchgestartet und hat uns direkt nach Hamburg geflogen.

Mir soll kein Mensch mehr erzählen“

Von Johannes Plomitzer

Mir soll kein Mensch mehr erzählen, dass ein Mensch mit Behinderung nur in einer Tagesförderstätte arbeiten kann. Guckt euch die Leute erst mal an, bevor ihr über sie urteilt. Ich denke mal, wenn ein Mensch mit dem Down-Syndrom richtig gefördert wird, kann aus dem auch was werden.

Behinderte Menschen sollten auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Es sollte eine Art Jugendtreff geben für Behinderte, da wird sich an den Tisch gesetzt, da wird Kaffee getrunken. Da wird diskutiert, da wird nach Bremen gefahren, da wird dort hingefahren. Ich kenne so viele Rollstuhlfahrer, die in den Werkstätten unzufrieden sind, die lieber woanders arbeiten würden. Einer arbeitet im Garten. Furchtbar finde ich das, der könnte auch was anderes machen. Der muss Pflanzen gießen.

Wo sind meine Schlüssel?

von Marco Nast
Das ist eine Frage, die ich mir auch oft gestellt habe.
Um diesem Problem zu entgehen, habe ich mir aber extra ein Schlüsselbund zugelegt und eine gewisse Strategie angeeignet, wo der Schlüssel seinen eigenen Platz hat.

Ich habe auch von anderen Menschen erfahren, dass sie ihre Schlüssel oft suchen müssen. Ich glaube das hängt auch damit zusammen, dass wir in verrückten Zeiten leben, wo die Menschen langsam das Gefühl für die wichtigen Sachen im Leben verloren haben und sich umso mehr mit den kleinen Problemen des Alltags beschäftigen. Der Schlüssel hat sehr viele Bedeutungen.
Der Schlüssel zum Erfolg.
Der Schlüssel für das Auto.
Der Schlüssel zu meiner Wohnung

Jeder braucht seinen Schlüssel, ob arm oder reich, ob jung oder alt, es geht immer um den Schlüssel.