Mittwoch, 9. Januar 2013

Das Jahr 2013

von Marco Nast
Für das Jahr 2013 gibt es für mich viele Ziele z. B.: Umweltschutz und nicht so sehr zu nerven, wie bisher.
Ich hoffe auch wieder Freunde zu finden, die mich mit meinen Macken mögen, so wie ich bin.
Ich hoffe immer noch wieder gesund zu werden.
Ich möchte auch lernen, zu behalten;
Ich mache mir auch Gedanken, was ohne Sylvia mit uns geschieht.
Ich habe auch das Ziel wieder Arbeit zu bekommen, wo ich mich auch sinnvoll betätigen kann und wo ich vielleicht auch Spaß mit habe und etwas Geld verdienen kann.

Im Rausch der Sinne

von Nora Poppensieker
Da hatte ich wahrlich einen Sinnesrausch erlebt: Süßa und ich waren im Haus meiner Eltern, die Blumen zu gießen, da sie übers Wochenende verreist waren.
Es war, als betrat ich wieder meine Jugend: Ein mir bekannter Geruch trat an mich heran. Es roch nach meiner Kindheit. Süßa bediente die Hightech-Kaffeemaschine meiner Eltern. Ich spreche hier von einer hoch technisierten Kaffeemaschine, da der Kaffee gebraut wird, indem der Kaffeedampf durch das Kaffeepulver gedrückt wird. Der Kaffee schmeckt mir besser, als „normaler“ Kaffee, da er intensiver schmeckt, aber dennoch würde ich diese Kaffeemaschine niemals gegen meine eigene Kaffeemaschine eintauschen wollen: Mit ihrem Dasein verschwindet „das schönste Geräusch des Morgens“: Mir fehlte das Blubbern meiner Kaffeemaschine. Gibt es wohl ein schöneres Geräusch, als das morgige Versprechen der Kaffeemaschine, die lauthals einen neugebrannten Kaffee ankündigt? – Ich kenne zumindest keinen.
Doch bei dem Frühstück bei meinen Eltern konnte ich gerade noch auf dieses wohltuende Geräusch verzichten. Ich kam doch noch voll auf meine Kosten: Süßa und ich frühstückten im Wintergarten, wo wir die Türen weit öffneten. Somit hörten wir die Natur sehr laut: Sowohl das Rauschen des Windes in den Kronen der Bäume war laut zu hören, als auch die Vögel, von denen einer lauter war als der andere.
Doch damit nicht genug: Wir spürten die warmen Sonnenstrahlen, die durch das Glasdach auf unsere Köpfe schienen. Und wir blickten mitten ins Grüne! Natur pur. So kann man es sich doch schmecken lassen…

Meine schönsten Tage sind!

von Gunda Breul
1.) Wenn mir die Betreuer nicht mehr auf den Säckel gehen und nerven.
2.) Wenn draußen strahlender Sonnenschein ist.
3.) Wenn Sommerfeste und überhaupt Partys in der Stadt stattfinden.
4.) Wenn keiner auf mich ein geht um mich anzutreiben, das und jenes zu machen.
5.) Wenn ich nicht auf Hundertachtzig bin.
6.) Wenn ich meine Ruhe habe und für die Schreibwerkstatt arbeiten kann und Freunde um mich rum habe.