Montag, 24. April 2017

Was ist Glück?

von Nora Poppensieker

„Glück ist immer der Moment davor.“ Aha? – Nein, Glück kann jeder Moment sein! Man muss den Moment nur wahrnehmen. Sicher freut man sich auf einen schönen Moment und fühlt sich glücklich, diesen Moment erleben zu dürfen. Doch hat man nicht nur das Glück, diesen schönen Moment, der sich in Zukunft abspielen wird, zu erleben, sondern auch das Glück, jeden Moment bis dahin und auch die Momente danach zu erleben (wenn man dieses Glück auch hat und vorher nicht noch etwas Unvorhergesehenes, Negatives, passiert). Klar, die Momente direkt vor einem besonders schönen Ereignis, während denen man sich auf eben diesen Moment freut, scheinen voller Glück zu sein. Und insbesondere das Ereignis, auf welches man sich freut, bereitet einem Glücksgefühle.
Und doch sind es nicht die besonderen Momente des Lebens, die das Leben erst lebenswert machen. Es ist das Leben selbst, das man genießen und auch schätzen sollte, schätze ich.

Und genau das tue ich auch: Ich freue mich über die kleinsten Dinge des Lebens und erkenne sie auch als eben solche an. Wobei ich vielleicht auch besonderes Glück habe: So freue ich mich beispielsweise, wenn SüßA unser Bett macht, und insbesondere wenn er mich stupselt. Ich fühle mich glücklich, mit ihm zusammen zu sein, aber ich freue mich auch schon morgens über das Blubbern der Kaffeemaschine, das einen leckeren guten-Morgen-Kaffee verspricht. Meine morgendliche Freude geht weiter über die Tatsache, morgens abgeholt zu werden, …

Kann man das Hören des allmorgendlichen Blubberns der Kaffeemaschine denn als bezeichnen? – Nein, es ist nur ein beruhigendes Geräusch, das einen schönen Kaffeemoment verspricht. Es ist aber nicht Glück an sich. Freude ist kein Glück, schon gar nicht die Freude auf etwas so materielles, wie es Kaffee ist.

Ach, ich bin einfach glücklich über alles, was ich aus meinem neuen Leben gemacht habe. Ich möchte hier gar nicht weiterschreiben, worüber ich mich genau freue und was mich alles glücklich macht, sondern brauche ich nur auf die Tatsache zu verweisen, dass ich mein gesamtes Leben nun viel bewusster wahrnehme und auch schätze. Ich freue mich, zu leben und sehe jeden Moment, den ich erleben darf, als Glück an. Wobei ich hierbei auch wieder sagen muss, dass ich mir das Glück auch selber mache: Ich fühle Glück, anderen Leuten eine Freude zu machen. Es ist mir besonderes Glück, glückliche Momente mit Menschen, die ich sehr schätze, zu erleben und gar zu teilen. So verstärkt sich mein Glück.

Ich höre oft Leute sagen: „Geld macht glücklich. Hätte ich viel Geld, könnte ich mir alles kaufen und wäre somit glücklich!“ Darauf kann ich nur erwidern: „Nein, Geld beruhigt nur, Geld macht mich nicht glücklich.“
Hätte ich die Möglichkeit, mir alles zu kaufen, was mir in den Sinn käme, ja, dann hätte ich zwar viele schöne Dinge, aber doch kein Glück: Glück ist für mich nichts Bezahlbares. Glück kann sowohl durch die Kunst erlebt werden, als auch durch das gemeinsame Erleben schöner Momente, wie durch gemeinsames Lachen. Freunde kann man nicht kaufen, zumindest keine „wahren Freunde“.

Was sind schöne Momente? Schöne Momente sind das Erleben von Glücksgefühlen. Diese kann man erleben, wenn man merkt, dass man selbst gemocht und geschätzt wird (insbesondere von Leuten, die einen hohen Stellenwert für einen selbst haben), oder auch dass man etwas erreicht und geschafft hat. Glücksgefühle kommen aber auch, wenn man etwas Schönes geschaffen hat, gerne zusammen. Seien das auch nur Belanglosigkeiten, wie das Kochen eines guten Gerichtes oder auch „nur“ das Aufräumen einer zuvor chaotischen Ecke. Oder eben große Dinge, wie das Schaffen eines gemeinsamen Kunstwerkes.
Verfolgt man gemeinsam das gleiche Ziel, und kommt diesem ein (kleines) Stück näher, ist dieser Teilerfolg Glück. Auch das Erreichen eines (scheinbar kleinen) Ziels, das Anstrengung kostete, bedeutet mir Glück.

Weiterhin zeugt es von besonderem Glück für mich, einen Spaziergang in der Sonne bewerkstelligt zu haben. Ich fühle mich absolut wohl, wenn die Sonne warm auf mein Gesicht scheint, während ich einen Weg (gerne übersät mit vielen Treppenstufen) entlang gehe.

Mittwoch, 12. April 2017

Ich bin ein Retter

von Heinz Thomsen

Schon zweimal war ich auf einem Spiel von St. Pauli. ich habe nah am Spielfeld gesessen und konnte gut sehen. Beinm ersten Spiel hat St. PAuli gewonnen: 4 zu 0. Immer, wenn es ein Tor für St. PAuli gab, habe ich geschrien und bin aufgesprungen. Ich war ganz alleine da, also nicht ganz: mit meinem Papa. Der ist auch Fan von St. Pauli, aber er hat kein T-Shirt. Trotzdem ist er ein Retter.

Beim zweiten Spiel hat St. Pauli wieder gewonnen, aber ich weiß nicht mehr, wie viele Tore sie hatten. Bei dem Spiel war ich auch mit meinem Papa. Wir haben Würstchen gegessen, aber nichts getrunken. Nach dem Spiel habe ich mir das T-shirt gekauft. "Retter" steht da drauf. Ich bin ganz alleine in einen Laden auf der Schanze gegangen und habe es dort gekauft. Es hat 50 Euro gekostet und ich musste ganz schön lange dafür sparen. Jetzt ziehe ich das T-Shirt aber auch oft an.Bei uns im Hof spiel ich auch öfter mal Fußbal, nur ich und der Ball. Manchmal jubelt mir dann eine Freundin zu. Das mag ich dann.

Ich bin nur eine Eule

von Thea Sagawe

Ich bin Hedwig und bin ein Mädchen. Ich bin eine Schneeeule und Haustier von einem Jungen zum 11. Geburtstag geschenkt, als Harry in die für ihn neue magische Welt eintritt.
Als erstes richtiges Geburtstagsgeschenk (soweit Harry sich zurückerinnern kann) und sichtbares Symbol für die kommenden verlockenden Geheimnisse gibt Harry ihr den Namen Hedwig.

In Hogwart lebt sie nicht in einem Käfig, sondern mit ihresgleichen zusammen in der Eulerei der Schule, wo sie jederzeit durch eines der Turmfenster ein- und ausfliegen kann.

Meine aufgeräumte Wohnung!

von Gunda Breul

Ich bin um 07: 45 Uhr aufgewacht, bin ich in zweiten Stock gegangen, und habe meine neun Tabletten genommen. Danach habe ich losgelegt und habe neun  Partien Wäsche gemacht, eine nach der anderen. Ich muss euch echt sagen: Huu... war das anstrengend gewesen.
Danach habe ich die ganze Wäsche ganz alleine säuberlich zusammengelegt und auch in den Schrank gelegt. Und danach habe ich auch noch mein Bett ganz alleine bezogen.

Eure Autorin Gunda Breul.

Dienstag, 4. April 2017

Steffis glücklicher Tag

von Stefanie Thies

Am Morgen wird ein Kaffee gekocht und getrunken. Danach wird Ferngesehen. Am liebsten VOX.
Um 11 Uhr wird gefrühstückt. Am liebsten mehrere Spiegeleier. Nach dem Frühstück geht es nach Hamburg mit der Bahn.
In Hamburg kaufe ich Musik. Danach gehe ich in ein Café und trinke einen Kaffee. Danach geht es weiter einkaufen. Außerdem rufe ich noch meine Schwester an.
Dann wird ein Kuchen gebacken und anschließend alle Freunde zum Kuchen essen eingeladen.

Danach gehe ich in mein Zimmer und mache etwas mit meinem Talker. Wenn ich damit fertig bin gucke ich nochmal Fernsehen.
Dann muss noch für das Abendessen eingekauft werden. Ich kaufe alles worauf ich Hunger habe. Danach gucke ich Fernsehen bis ich Müde werde und ins Bett gehe.