Freitag, 21. Dezember 2007

Sylvester

von Alexander Geifes

Sylvester ist der Tag –
An dem man Feiern auch gern mag.
Das fängt morgens beim Aufbau an –
Abends ist die Feier dran.
Nachts um 0.00 UHR Knallen die Korken dann –
Und dann kommt das Neue Jahr auch dran.
Wir freuten uns im Alten drauf –
Nun Reißen wir das neue auf.
Nun Wünsche allen ein schönes neues Jahr –
Es ist schon da –
Ich will es gar nicht glauben es ist doch wahr.
Guten RUTSCH HURRA HURRA:

Menschen in der Vorweihnachtszeit !

von Alexander Geifes

Jedes Jahr zur selben Zeit
Kommt die Hektik weit und Breit.
Die Menschen laufen und Kaufen in den Getümmel –
In den Läden herrscht ein lustig Gewimmel.
Ich beobachte es nicht gern –
Von nah sondern nur fern.
Ich mache mir so meine Gedanken-
Und weise mich selber in die Schranken.
Das ich nicht selber mit durch Dreh-
Wenn ich die ganze Hektik seh.
Und am 23. Dann-
Kommen noch schnell die letzten sachen dran.
Und sie überlegen noch schnell habe ich nicht was vergessen-
Doch klar die Pute für das Weihnachtsessen.
Dann Rennen sie noch mal los-
Und kaufen die Pute mächtig groß.
Und die letzten Geschenke werden noch Gekauft-
Und die letzten karten noch zusammen gerauft.
Und dann ist Heiligabend da-
Und die Kinder Schreien Hurra Hurra.
Und die Kinder sitzen und spielen dann-
Und dann sind auch mal die Eltern dran-
Und dann beim Weihnachtsessen-
Wird die ganze Hektik schnell vergessen.
Die Weihnachtszeit ist nun aus-
Und Bäuche voll mit dem ganzen schmaus
Und die Hektik lässt ein dann in Ruh-
Macht der Weihnachtsmann sein Häuschen zu.

Es war einmal...

von Nora Poppensieker

Es war einmal ein sehr armes Mädchen. Sie war leider allein, da ihre Eltern vor kurzem von ihr gegangen waren - sie hatten einen schweren Autounfall. So allein, wie sie war, ging sie eines Tages spazieren. Sie ging in den Wald, obwohl sie schreckliche Angst vor einem Überfall hatte. Und tatsächlich: Im Wald begegnete sie einem jungen Mann. Ängstlich wollte sie ihm zunächst nur ausweichen, sah dann aber, dass er wirklich wunderhübsch war und tat es somit nicht. Er sprach sie sogar noch an! "Na, sowas, bin ich ein Glückskind?", fragte sie sich. Beide kamen so ins Gespräch. Das Mädchen und der Prinz merkten, dass sich zwischen ihnen etwas entwickelte, etwas Ernsteres. Nach einer Zeit musste das arme Mädchen leider gehen, da sie nun wieder arbeiten gehen musste. Aber die beiden verabredeten sofort ein neues Treffen. Und so trafen sie sich am nächsten Tag um halb fünf an der Weggabelung wieder. Das arme Mädchen war sogar schon eine halbe Stunde vor der verabredeten Zeit am Treffpunkt, da sie den Prinzen unbedingt schnellstens wieder treffen wollte. Aber sie musste noch nicht einmal auf den Prinzen warten, da auch er eine halbe Stunde zu früh da war! Aufgrund der gemeinsamen Stunden, die die beiden miteinander erlebten, entwickelte sich zwischen den beiden eine große Liebe.
Eines Tages bekamen die Eltern des Prinzen etwas von den Treffen der beiden mit und wollten sie verbieten. Der Vater des Prinzen sagte ihm: "Mein Sohn, Du solltest dieses Mädchen nicht mehr sehen. Falls Du sie aber dennoch weiterhin sehen möchtest, musst Du sie schon nach ihrer Hand fragen und sie zur Frau nehmen."
Er sagte dies, da er davon überzeugt war, nur so die Verbindung zwischen den beiden lösen zu können. Der Prinz bat das Mädchen also, seine Frau zu werden. Das Mädchen aber wollte aus anderen Gründen um ihre Hand gebeten werden, als nur aus dem Grunde, sich erneut wieder sehen zu können. Sie wollte aus 'Gründen der Liebe gefragt werden. Aber die Liebe spielte ja hier auch eine wichtige Rolle und war in gewisser Weise ja auch der Grund dieser Frage gewesen. Und so sagte das arme Mädchen dem Prinzen zu und sie feierten im Frühling nächsten Jahres Hochzeit und lebten glücklich bis .an ihr Lebensende zusammen mit all den reizenden Kinderlein, die sie bekamen.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Ein Märchenthriller - Teil 1

von Johannes Plomitzer

Es war einmal eine Frau, die hieß Su Ling. Sie hatte, wunderschönes schwarzes Haar und bildschöne braune Augen, in denen sich die Sonne spiegelte.
Alle Blicke richteten sich auf sie, als sie die große Schmuckausstellung betrat. Zielstrebig ging sie auf das kostbare Collier aus roten Diamanten zu. Es war von Cheng, einem japanischen Künstler im 18.Jahrhundert erschaffen worden.
Sie sprach Sheshin, den Händler an: „Was kostet dieses Collier?“ Sheshin antwortete: „Soviel Geld werden Sie kaum haben.“ Aber Su Ling holte einfach einen Packen großer Geldscheine hervor: „ich denke, das wird schon reichen.“ Gierig griff Sheshin nach dem Geld und übergab ihr das Collier. Er sagte ihr aber nichts von der besonderen Kraft der Diamanten. Deshalb ahnte Su Ling auch nicht, dass noch andere Leute - wie etwa Herr Yamato von der Mafia - an dem Collier interessiert waren. Auf einmal schoss ein bildschöner Mann auf Su Ling zu und flüsterte ihr ins Ohr: „Kommen Sie bitte mit.“ Su Ling wusste erst nicht, ob sie ihm trauen sollte, da er so geheimnisvoll sprach, aber sie fand ihn sehr sympathisch. „Mein Name ist Jang Ling“, sagte der Mann. Da tauchte plötzlich Mister Yamato auf der Bildfläche auf. Zusammen mit drei Männern von seiner Truppe lief er den beiden hinterher. Alle hatten ihre Pistolen gezogen. Jang Ling drehte sich um und sagte zu Su Ling: „Wir werden verfolgt. Gehen Sie in Deckung.“ Jang Ling stellte sich den Verfolgern entgegen. Er kannte keine Angst. Schließlich war er ein Kämpfer der Special Forces in Südkorea gewesen...

Fortsetzung folgt

Im Park

von Dennis Seidel

Heute morgen habe ich was Schönes geträumt.
Ich war im Park.
Das Wetter war schön.
Ich setzte mich auf eine Bank.
Auf einer nahen Wiese
waren viele Hunde.
Dann setzte sich eine
Frau neben mich.
Sie hieß Franzi.

Politik, Kultur & Milchkaffee - das Café Leben in Hamburg-Harburg

von Nora Poppensieker

Ich habe das Glück, in unmittelbarer Nähe zum Café Leben in Hamburg-Harburg in der Heimfelder Straße Nr. 21 zu wohnen. Das Besondere des Café Lebens ist sowohl die Atmosphäre, die mir wirklich gut gefällt, da man sich so heimisch fühlt. Aber auch die Milchkaffeeschalen, die es dort zu kaufen gibt, gefallen mir: Man kann den Milchkaffee dort in Schälchen bestellen. Wenn einem das zu viel wäre, hätte man allerdings auch die Möglichkeit, den Milchkaffee ganz normal in Bechern zu bestellen.
Ich war sehr traurig, als ich erfuhr, dass das Café Leben nun schließen sollte. Es gab eine Abschiedsfeier und dann war das Café mit einem Male geschlossen. Das war sehr schade, da ich wirklich gern dort hingehe, aber auch, da dort immer Diskussionsrunden der Grünen angehalten werden, zu denen ich gerne gehe. Sollte es nun etwa keine Diskussionsrunden mehr geben?
Aber inzwischen hat das Café Leben neueröffnet. Ich war sogar schon dort. Der Besitzer hatte gewechselt und es wurde restauriert, daher war geschlossen. Toll, dass es nun wieder das CafÈ Leben gibt!
Am 6. Dezember wurde wieder eine Diskussionsrunde gehalten. Diese wurde allerdings von zwei anderen Personen geleitet, als wie sonst von dem Abgeordneten der Bürgerschaft Manuel Sarrazin. An sich wollte ich trotzdem wieder dort sein, aber da es zum einen im Café des Frauenkulturhauses und nicht im CafÈ Leben statt fand und da zum anderen der besagte Abgeordnete der Grünen nicht dabei war, wollte ich an genau diesem Tag lieber zum Poetry Slam gehen, der im Café Leben stattfand. Aber der Manuel Sarrazin hat mir zugesagt, dass es wieder eine neue Diskussionsrunde im Café Leben geben wird! Und das im April nächsten Jahres. Na, dann weiß ich ja schon mein nächstes Thema, über das ich hier schreiben werde: über die Diskussionsrunde der Grünen.
Leider konnte ich am Nikolaustag dann allerdings nicht noch zum Poetry Slam im Café Leben gehen, da ich am Dienstag zuvor an meinem Fuß operiert worden bin und enorme Schmerzen hatte. Na, dann kann ich ja beim nächsten Poetry Slam im Café Leben sein. Dann würde ich sogar auch wieder davon berichten.

Singapur

Ein modernes Märchen von May Lee Fries

Meine Eltern haben für ihre Rente viel Geld gespart und kauften ein Ferienhaus mit Blick aufs Meer und einen großen Pool und vielen Palmen.
Das Ferienhaus gehörte meiner Schwester. Sie passte aufs Haus auf, wenn meine Eltern nicht da waren. Es wurde eingebrochen, die ganzen Sachen waren weg. Der Dieb wollte die Sachen versteigern. Meine Schwester ging zu der Versteigerung. Sie war erschrocken, als sie die gestohlenen Sachen sah. Sie nahm dem Dieb seine Geldbörse weg.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Ein schönes Fest (24.12.1996)

von Dennis Seidel

Alles begann am Frühstückstisch. Mama hatte den Tisch gedeckt.
Heute war Heilig Abend.
Nach dem Frühstück hörte ich meine Lieblings CD von Blümchen. Drüben versorgte Kevin sein Meerschweinchen Snoopy. Im Wohnzimmer lachte Papa. Dann kam Mama ins Zimmer. Ich holte mein ganzen Bravo Hefte hervor. Am Nachmittag um 16 Uhr kamen Oma und ihr Hund Judy. Wir durften die Geschenke von Oma auspacken. Ich packte mein Geschenk aus. Da war ein neues Kissen drinnen. Das Kissen hieß Jana. Ich zeigte Oma ein Foto von meiner Freundin Jana. Jana hatte kurze dunkle Haare, und war so hübsch.
Um 17:30 Uhr durften wir auspacken. Nach dem Auspacken gab es Fondue.
Dann rief Jana an. Ich durfte morgen zu Jana. Morgen wird Mamas ganze Verwandtschaft hier sein.
Kevin hörte laute Musik.
Papa war im Schlafzimmer.

Freitag, 30. November 2007

DIE USA

von Nora Poppensieker

Da ich – anstatt eine deutsche elfte Klasse zu besuchen _ „senior“ in den USA war, also dort die 12. Klasse besucht habe, habe ich ein wirklich enges Verhältnis zu den Staaten. So telefoniere ich nun auch so ziemlich jedes Wochenende mit meinen damaligen Gasteltern. Ich liebe die beiden einfach so sehr. Und da die beiden auch mich lieben, besuchten sie mich gerade (in der letzten Zeit meiner 29 Monate Reha, in meiner 2. Reha) hier in Deutschland. Und auch mein „ host-guest father“ Zady, also der Vater meines Gastvaters, der mir auch sehr nahe steht, kam das zweite Mal mit, zur neurologischen Reha Friedehorst, da auch er Neurologe ist.

Da auch ich sie nun unbedingt wieder sehen möchte, spare ich zurzeit Geld für einen Flug nach Amerika. Für meine Eltern und für mich, da ich es mir noch nicht zutrauen würde, allein zu fliegen. Und ich meine, im Sommer nächsten Jahres werde ich genug Geld zusammen gespart haben.

Leider sind meine Gasteltern nun umgezogen, von Pennsylvania nach Maine. Aber ich hoffe, ich werde bei meinem Besuch trotzdem noch (fast) all meine Freunde sehen. Mit einem sehr engen Freund von damals habe ich nun wieder Kontakt. Der liegt mir auch sehr am Herzen. Leider ist er der einzige, mit dem ich momentan wieder Briefkontakt habe. Ich hoffe, ich werde trotzdem dann meine anderen Freunde noch sehen. Dort, wo meine Gasteltern früher wohnten, waren auch überall die „Amish people“, Menschen, die keine Autos (und somit „fortgeschrittene Technologien“) besitzen. Es wäre zumindest schön, wenn sie auch in Maine lebten, da ich sie gerne beobachte.

Gutes aus den USA

von May Lee Fries

Meine Lieblingsmusik ist Hip Hop, RNB, Pop und Rock.
Rihanna ist meine Lieblingssängerin, sie hat eine gute Stimme kann gut tanzen wie sie ihren Körper bewegt macht gute Videoclips. Timbaland macht mit anderen Stars und produziert geile Musik die mich faziniert. Pussicat Dolls tragen im Videoclips gute Klammoten z.B. Bunt, Schwarz die möchte ich am liebsten tragen. Die Bands die ich mag kommen aus den USA.
Ich hätte gerne in der Serie Beverli Hils 90210 mitgespielt in der Rolle jungen spontane Mädchen die in einem Burger und Caferestaurant als Kellnerin arbeitet. Möchte gerne in eine Cheerledermanschaft mitmachen die Jungs bei Football anfeuern.

Heilig Abend

Was wird am Heilig Abend gegessen?
Johannes: Bockwurst mit Kartoffelsalat
Dennis: Fondue
Nora: Gänsebraten, Kartoffeln und Rotkohl
May Lee: Gänsebraten, Kartoffeln und Rotkohl

Was wünsche ich mir zu Weihnachten?
May Lee: Notebook mit Flachbildschirm
Johannes: 1 Woche USA inkl. Live Konzert von Cypress Hill
Dennis: 1 Musik CD
Nora: Gesundheit und freies Gehen

USA

von Johannes Plomitzer

Mich faszinieren die verschiedenen Kulturen. Es gibt z.B. kleine Vereine von Muslimen. Mich interessiert die Vielfalt der Kulturen, die Sprachen.
In einem großen Til von Los Angeles wird noch spanisch gesprochen, weil das eine spanische Kolonie war. In New York und Los Angeles finde ich die Riesen Wolkenkratzer unheimlich interessant. Die PC Industrie ist durch Bill Gates riesengroß geworden. Besonders ist es wie die Amerikaner leben. Die meisten leben in Holzhütten, dafür sind die Mieten auch so billig.
Der Sport in den USA ist auch anders. Kein Fußball sondern American Football spielt man da hautpsächlich. Ein Teil der Sportler ist wie auch in Europa gedopt.

Wenn ich die Zeit und das Geld hätte, würde ich nach L.A. fahren, weil da der Gangster Hip-Hop entstanden ist. Als nächstes würde ich Texas besuchen.

Donnerstag, 15. November 2007

Meine (nicht so wirklich vorhandene) Liebe zu Spanien

von Nora Poppensieker

Ja, da bin wohl tatsächlich mal wieder in Spanien. Und das hat (auch wenn ich da durchaus schon andere Meinungen darüber gehört habe) wirklich nichts mit einer Liebe zu tun: Ich habe weder eine Liebe, die ich so stak zum Land hege, dass ich immer wieder hin muss, noch eine Liebe, die ich diesem grandiosen Physiotherapeuten, der hier arbeitet, widme. Nein, und das, obwohl dieser Physiotherapeut (zu lesen unter http://www.tolle-worte.de/), der hier arbeitet, tatsächlich der Grund meiner (zahlreichen) Spanien-Aufenthalte ist. Ich bin halt hier, da ich hier unheimlich viel dank ihm erreiche. So ist mein Gehen, insbesondere das , aber auch, wenn man mal mein Gleichgewicht betrachtet – schon wesentlich besser geworden. (mein Dank hierfür geht nun an diesen Therapeuten. Und auch nur an ihn!)

Ja, ich habe schon einiges Negatives (So sehe ich das zumindest) bezüglich meiner Fahrten hierher zu hören bekommen. So unter anderem, dass ja nur die Liebe Grund einer solchen Reise sein kann, insbesondere, da ich diese Reise so oft im Jahr wiederhole. Oder auch, dass es diese Reise ja gar nicht wert sein könne, wenn ich noch immer (wenn auch nicht mehr so extrem starke) Gleichgewichtsprobleme hätte. Darauf kann ich nur antworten: Doch, wert ist sie es schon!

Ich muss zugeben, dass auch meine Liebe zum Land ein wenig zu kurz kommt: So kann ich nicht viel mehr sagen, als . Auch das Wetter gefällt mir an sich weniger: Jetzt ist es zwar noch schön, da ich im November noch im T-Shirt draußen herum und noch Ende Oktober draußen im Pool geschwommen habe, aber in den Sommermonaten ist es hier viel zu heiß für mich! Also werde ich wohl – obwohl der Physiotherapeut hier so gut ist – nicht nach Spanien auswandern. Aber weiterhin werde ich noch öfter im nächsten Jahr für etwa einen ganzen Monat wieder hier sein. Wobei ich auch hoffe, das Wetter wird erträglich sein und nicht zu heiß!

Freitag, 9. November 2007

Eine Reise nach Japan

von May Lee Fries

Von meiner Schwester, die schon häufig in Japan war, habe ich viel Gutes über Japan gehört. Ist ein schönes Land. Die Schuluniformen finde ich gut. Ich möchte gerne Mangas zeichnen. Die japanische Schrift finde ich schön gemalt. Schade dass ich die Sprache nicht kann. Die Stadt ist modern.
Mich faszinieren die Leuchter. Ich möchte gerne mal hin vereisen.

Der Hip-Hop der 90er

von Johannes Plomitzer

Der Hip-Hop der 90er wurde immer populärer. Selbst in Deutschland wurden Band´s groß, wie die Fantastischen Vier. Die krasse Variante des deutschen Hip-Hop war das Rödelheim Hardreim Projekt. Danach folgten Bands wie Fishmob etc... Fettes Brot hat das ganze mehr in das Lächerliche gezogen.
Kommen wir zurück zum amerikanischen Hip-Hop. Ich mag besonders Cypress Hill. Die kommen aus Mexiko und können hervorragend texten. Die Platten von Cypress Hill hatten alle immer Totenköpfe und wich wollte sie eigentlich deswegen gar nicht kaufen, weil ich dachte das wäre Heavy-Metal Musik. Ich denke sie wollten den Tod und die Kriege in ihrem Land damit wiederspiegeln.

Ich finde auch den Breakdance und die Graffiti Malerei sehr schön, aber im Vordergrund steht für mich ganz klar die Musik. Bei Tribe Cold Quest finde ich die Klamotten toll. Die hatten alle Baseballcaps und zogen sich lange Hosen an, die bis zu den Knien gingen.

Fragen an die Tolle Worte Redaktion


Wenn Du ein Tier sein könntest: welches? Und warum?

May Lee: Ein Hase, weil die schnell hüpfen und springen
Heinz: Hase, weil die niedlich sind.
Johannes: Ein Puma, weil ich die Farbe schwarz so schön finde
Nora: Oh, diese Frage ist zu schwer für mich. Ja, was für ein Tier wollte ich denn sein? Hmmm… Vielleicht ein Vogel? Da ich dann fliegen könnte? Ach, ich weiß es einfach nicht…

Was magst Du an Dir selbst am liebsten?

May Lee: Meine Kreativität und meine langen Haare.
Heinz: Mein Humor
Johannes: Ich mag meinen Charakter am liebsten.

Was magst Du an Deinem besten Freund / Deiner besten Freundin besonders?

May Lee: Gerne ins Kino, Frauentag machen, rumalbern, Spaß haben, viel lachen
Heinz: Die Zuverlässigkeit
Nora: Solveig ist unheimlich engagiert – in allen Bereichen – und sehr informiert, wenn es beispielsweise um Filme oder um Bücher geht.

Was würdest Du tun, wenn Du König oder Königin von Deutschland wärst?

May Lee: Mehrere Wohngruppen für Senioren in kleine Gruppen. Mehr Ausbildungsplätze für Schüler ohne Schulabschluss, Hauptschluss oder für Behinderte.
Heinz: Behinderte Menschen mehr finanzielle Möglichkeiten bieten. Mehr Freizeit unter einander
Johannes: Ich würde die Gesetze ändern, keine Rechtsradikale, alle Leute sollten Arbeit haben. Es soll allen gut gehen.
Nora:Ich würde viel für die Umwelt tun und so beispielsweise alle Atomkraftwerke abschaffen und noch einiges mehr.

Welche drei Dinge oder Menschen würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen?


May Lee:
Handy, Computer, Kuscheltier
Heinz: Eine CD mit Volksmusik, meine Freundin, 1 Liter Apfelsaft nur für mich
Johannes: Grandmaster Flash, Bob Marley, Bob Geldorf
Nora: Ich würde meine Eltern und meine Freundin Solveig mitnehmen.

Wenn Du Millionär wärst: Wofür würdest Du Dein Geld ausgeben?

May Lee:
Ein 1. Klasse Ticket in der Bussines Class
Heinz: Einen großen Flachbildschirm
Johannes: Kliniken errichten für krebskranke Kinder. Unterstützung in der dritten Welt. Für mich genügend Hilfsmittel
Nora: Ich würde das Geld für einen Flug nach Amerika nutzen. Und da ich weiterhin noch Geld übrig hätte, würde ich noch meine zahlreichen Spanienbesuche und die Therapien dort bezahlen.

Hast Du ein Hobby? Welches?

May Lee: Mit Freunden weggehen, DVD´s gucken, lesen, Musik hören (RNB, Hip-Hop, Pop, Soul und Rock)
Heinz: /
Johannes: Alles über Musik und Filme. Mich interessieren alle Stilrichtungen der Musik.
Nora:Mein Hobby ist das Schreiben und auch das Malen.

Was ist Dein Traumberuf?

May Lee: Stationshelferin im Altenheim, Hauswirtschaft
Heinz: Metallfachbearbeiter
Johannes: Früher als Kind wollte ich Rapstar werden. Heute ein Journalist für ein großes Musikmagazin
Nora:Als Controllerin zu arbeiten wäre ein Traum von mir. Leider ist dieser Traum nicht zu erfüllen.

Wohin möchtest Du gerne einmal verreisen?

May Lee:
Nach Japan, USA, Kalifornien
Heinz: Auf jeden Fall in Deutschland bleiben
Johannes: Nach Amerika/Chikago. Dort gibt es im nächsten Jahr eine Ausstellung über Hip-Hop.
Nora:Ich würde gern wieder in die Staaten, zu meinen früheren Gasteltern nach Maine fliegen. Bald!

Du hast drei Wünsche frei - was wünschst Du Dir?

May Lee:
1. Auf Konzert gehen, 2. über meine Arbeit berichten, über mein Außenarbeizsplatz
Heinz: 1. Das Meer direkt bei Hamburg, 2. HSV wird Meister, 3. Chauffeur, der mich überall hinfährt.
Johannes: Journalisten (Bereich Kultur) kennen lernen, der mir alles über den Beruf erzählt und ich möchte laufen können.
Nora: Ich wünsche mir,
1.) dass Merrill wieder gesund ist
2.) dass ich wieder fit und gesund bin
3.) dass ich wieder weiter studieren kann

Montag, 29. Oktober 2007

Ein lauwarmer Sommerabend

von Dennis Seidel

Alles begann im Wald.
Die Sonne ging unter.
In der Näher waren ein paar Hirsche.
Am Horizont erschien der Mond.
Ich ging immer tiefer in den Wald hinein. Der Wald war dunkel.
Da stand ich vor einem verlassenen Haus. Ich ging hinein.
Alles war dunkel.
Da ging das Licht an, und eine junge Frau erschien.
Die Frau lächelte mich an. Sie hieß Josephine.
Josephine hatte schöne kurze dunkle Haare.
Sie nahm meine Hand. Wir gingen raus.
Der Mond schien hell und in der Nähe rief eine Eule.
Wir gingen aus dem Wald hinaus.

Es war eine lauwarme Sommernacht.
Josephine küsste mich. Es war schön.
Wir kamen an einem Bauernhof vorbei, wo eine Kuh auf der Weide stand.

Die Kultjahrzehnte

von Johannes Plomitzer

Ich habe mich als Pupertierender sehr stark mit der Musik der Zeit beschäftigt. Die 80er und 90er hatten sehr viele kultige Songs herausgebracht. Ich stelle mir vor, Wenn ich im Pflegeheim liege und dann die Musik aus den 80ern und 90ern höre, dann würde mich dieses Musik sehr traurig machen, weil sie mich an gewisse Sachen aus meiner Jugend erinnert.

Ich bin in der DDR groß geworden und da habe ich immer "1199" gesehen. Das war eine Musiksendung, wo 80er Musik gespielt wurde.
Der Song von Phil Collins „The Groovy Kind Of Love“ macht mich besonders traurig.
Die 80er waren das Kultjahrzehnt überhaupt. Der Rap kam raus, wie Grand Master Flash.

Dann gab es einen Kultfilm aus den 80ern, den keiner kannte. Der heißt Beatstreet. Da geht es um Rap und Hip-Hop, wie der Breakdance entstand. Ich habe den Film erst Jahre später über meinem Schwager kennen gelernt. Durch Beatstreat sind Bands bekannt geworden wie African Bombada, Public Enemy.

Ich bin ein großer Fan der 80er Musik im allgemeinen und im besonderen die ersten Hip-Hop Bands wie Grand Master Flash und die Shugar Hellgang und Public Enemy. Mein erster Lieblingsstar allerdings war Phil Collins. Den höre ich auch heute noch gern.
Eine absolunte Kultserie für mich war Nightrider mit David Hasselhoff. Ich habe sie immer kurz vor dem Schlafen gehen angesehen.

Wenn ich mal sterben sollte, dann möchte ich folgende Lieder hören:
1. Phil Collins - The Groovy Kind of Love
2. Soundtrack zu Beatstreet – Beatstreet The King of The Beat
3. A Tribe Cold Quest – Back to the Step

Ich hoffe aber, dass ich noch ganz lange lebe.

Die Liebe


von Heinz Thomsen

Ich wünsche mir eine Freundin.
Sie wäre kleiner als ich und schlank
und hätte lange blonde Haare bis zum Po.
Sie wäre ernst und auch lustig.
Sie würde viel erzählen.
Sie wäre zärtlich und würde gerne Quatsch machen, so wie ich.
Zusammen wären wir schön albern.
Wir würden knutschen und ins Kino gehen.
Im Winter würden wir im Schnee spazieren gehen.
Wir würden nach Österreich fahren und mit den Skiern die Berge
runterfahren. Wir würden zusammen im Haus meiner Eltern wohnen.
Und wenn wir uns küssen, dann schmilzt der Schnee.

Aida

von May Lee Fries

Ich bekam einen Reisegutschein und viel Weihnachtsgeld einen Ticket fand ich in meinem Umschlag ich packte meine Sachen fuhr auf die Aida eine grosse Aussenkabine mit Balkon blick aufs Meer.
Es gab 16 Decks auf dem Schiff 7 Restaurant Abends gingen wir ins Kino. Oder in die Disco mit einer Bar grossen Leinwand mit Musikvideos oder Liveband.

Justin Timberlake gab ein Riesenkonzert auf die Aida wir machten bei einem Quiz mit. Ich hab Karten fürs Konzert gewonnen das sogar auf der ersten Reihe und Backstagepass hab so gefreut. Bekam eine handsignierte CD mit Autogramm.

Freitag, 21. September 2007

Der Traum

von Maylee Fries

Es ist Freitagabend. Ich bin in meiner WG und todmüde von der Arbeit.
Ich lege mich in mein Bett, schlief schnell ein.
Ich habe von meinem Chef vier Wochen Urlaub bekommen. Ich freue mich endlich meine Familie wiederzusehen, die nicht in Deutschland leben. Wir flogen von Hamburg, Amsterdam, dann nach Indonesien. Ich saß in dem Flugzeug, zuerst war der Flug ruhig, dann ein paar Stunden später, das Flugzeug wackelte, es war in Scheißwetter mit Blitz und Gewitter. Die Leute schrieen laut „Hilfe, Hilfe“, dann mussten wir kurz notlanden in Dubai. Die Reifen waren kaputt. Wir mussten warten, dann flogen wir weiter. Wir kamen an. Meine Oma und Opa haben uns abgeholt, ich habe meine Tante auch gesehen.

Ich wachte wieder auf und wusste wo ich nicht bin. Ich sah mein Zimmer. Es war nur ein Traum.
Schade, dass mein Opa und Oma mich nicht besuchen können.

Tschüß, Sommer!

von Nora Poppensieker

Lieber Sommer,

(ist es eigentlich „Herr“ oder „Frau“ Sommer? Da ich es nicht weiß, lasse ich die nähere Bezeichnung einfach weg…)
Ja, du scheinst ja nun zu gehen. Leider muss ich hierbei wohl schreiben. Ich finde es nämlich schade, nun wieder frieren zu müssen. Ich bin so froh, dass du mir alle Kälte nimmst und mir anstelle dieser Wärme schenkst. Vom schenken muss ich hierbei wohl wirklich schreiben, da die mich wirklich glücklich machen kann, die Wärme. Dementsprechend finde ich diesen Abschied, den Abschied von dir, Sommer, ja auch so verdammt hart!

Aber dieses Jahr warst du ja nicht wirklich, zumindest nicht in voller Ausgeprägtheit bezogen auf die Temperatur, hier in Hamburg. Aber nun werde ich bald für einen ganzen Monat nach Spanien fliegen. Und da hoffe ich mal, dass du da auch sein wirst. Aber in Spanien hältst du dich ja gerne auf. Was ich aufgrund der Wärme, die dort meistens herrscht, durchaus auch nachvollziehen kann.

Das Gewitter (29.07.2005)

von Dennis Seidel

Neulich habe ich geträumt, ich wäre auf dem Land. Überall waren Pferdekoppeln. Da kam ein weißes Pferd auf mich zu gallopiert. Das Pferd blieb vor mir stehen.
Dann sah ich meine Traumfrau. Ihr Name war Patricia. Es war richtig heiß geworden. Patricia half mir auf das weiße Pferd. Am Abend wurde es auf einmal ziemlich dunkel.

Von Westen kam eine gewaltige Superzelle auf uns zu. Am Horizont waren schon erste Blitze zu sehen. Ein Unwetter kündigte sich an. Patricia nahm meine Hand. Dann bricht ein Unwetter los. Es blitzte und donnerte, regnete und hagelte.
Dann tauchte am Horizont ein gewaltiger Tornado auf. Patricia rannte weg, ich hinter her. Dar Tornado kam immer näher. Es wurde laut. Patricia kuschelte sich an mich. Der Tornado riss alles mit. Als alles wieder vorbei war kam der Mond wieder hinter den Wolken hervor. Alles war zerstört. Der Mond schien sehr hell.

Es war ein lauwarmer Sommerabend. Patricia erzählte mir dass sie eigentlich Anne heißt. In der Nähe brannte ein Haus, dort war die Feuerwehr im Einsatz. Anne rannte hin. Es war das Haus ihrer Eltern.
Dann sah ich wie das Haus einstürzte, Anne verbrannte.

Meine Lieblingsautorin: Cecilia Ahern

von Nora Poppensieker

Also, mir gefällt die Autorin "Cecilia Ahern" am besten. Zwar komme ich kaum dazu, etwas zu lesen, aber wenn ich die Wahl habe, würde ich mir ein Buch von ihr wählen. Dazu muss wohl noch gesagt werden, dass insbesondere meine Mutter ständig bemängelt, ich würde ja "viel zu wenig lesen"(!), aber ich sehe das nicht so.
Und was gefällt mir an ihrer Schreibweise? - Hmmm, schwer zu sagen. Ich glaube, dass sie sehr lebensnah schreibt. Etwas, wo man sich gut (in die Handlung) hineinversetzen kann. Sie schreibt aber weder richtige Liebesromane, noch Krimis. Es sind einfach "normale" Romane, glaube ich (oder habe ich da wieder etwas vergessen?). Na, zumindest weiß ich noch, dass ich von ihrer Schreibweise sehr begeistert bin. Immer. Und ich lese fast jedes Buch von ihr. Da gerade ein neues herausgestellt worden ist, habe ich sogar schon einen Weihnachtswunsch: ein Buch, welches ich - laut dem, wovon meine Mutter ausgeht - nie lesen werde, sondern höchstens mal anfangen werde zu lesen.

Und, lese ich eigentlich gern? Na, ich glaube, dass ich hier meiner Mutter wohl unrecht geben muss:- Ja, ich lese gern! Aber ich muss auch zugeben, dass ich mir kaum die Zeit dafür nehme. Falls ich mal Zeit hätte, finde ich meistens Dinge, die mir wesentlich wichtiger sind, wie beispielsweise eigene Übungen der Krankengymnastik, die mir mal ein toller Physiotherapeut als "Hausaufgaben" gegeben hatte. Und eines meiner Ziele ist es ja, weiter voran zu kommen, "wieder normal" zu werden, sich besser bewegen zu können und so. Weiterhin muss ich ja auch noch alle Dinge des Haushalts tun, wie beispielsweise das Kochen, das Einkaufen und so.

Ich muss sagen, dass ich es schade finde, dass solche "lästigen" Dinge dazwischen kommen und ich nicht tagein, tagaus lesen kann.

Der Unfall

von Dennis Seidel

Am 19.8.2007 ereignete sich um kurz nach 16 Uhr ein ziemlich schwerer Verkehrsunfall in Jenfeld. Ein siebenjähriger Junge ist von einem Bus überrollt worden..
Der Junge war sofort tot.
Als die Eltern an der Unfallstelle eintrafen waren schon Polizei, Feuerwehr und Rettungsnotdienst vor Ort. Aber der Notarzt konnte dem Jungen nicht mehr helfen. Die Eltern wollten auf den Busfahrer losgehen. Viele Passanten brachen zusammen. Die Angehörigen mussten versorgt werden.

Der Junge war mit einem Tretroller gegen den Bus geprallt. Er wollte eigentlich mit seinem Bruder ins EKZ Jenfeld fahren. Angeblich sollten beide grün gehabt haben, der Junge und der Bus. Eigentlich hätte der Bus anhalten und der Fahrer gucken müssen. Viele Passanten legten an der Unfallstelle Blumen, Briefe und Stofftiere nieder. Es war sehr schrecklich. Ich bin froh, dass ich diesen furchtbaren Unfall nicht miterleben musste.

Der Junge hieß Danish. Er war schon so früh aus seinem Leben gerissen worden. Die Eltern weinten bitterlich. Sie konnten es einfach nicht fassen.

Freitag, 15. Juni 2007

Therapie im Ausland Teil 1

von Nora Poppensieker

Ich habe nun schon so einige Therapiesitzungen im Ausland (erfolgreich) hinter mich gebracht. So war ich beispielsweise vor kurzem einen Monat lang in Spanien, um dort zu einem wirklich guten Physiotherapeuten zu gehen.

Ich lebte dort in einer gemieteten Wohnung in Altea, damit ich 3mal wöchentlich zum Krankengymnasten Klaus Leimbeck, der zwar deutsch ist, aber in Altea (bei Alicante) und in Calpe arbeitet – und dementsprechend perfekt deutsch spricht – gehen zu können. Und der war ausgesprochen hilfreich für mich! So konnte er mir beispielsweise bei meinem ersten Besuch in Spanien eine Unterarmstütze geben, während die Krankengymnasten meiner Bremer Reha, in der ich zu diesem Zeitpunkt noch war, dachten, es käme für mich keine andere Gehhilfe als mein Rollator in Frage. Aber da konnte ich ihnen zum Glück das Gegenteil beweisen.
Ich weiß, die meisten Menschen nennen die Unterarmsstütze schlichtweg „Krücke“. Aber ich finde, die Krücke bin ich selbst. Und das, was ich da nutze und was mein Bein vor der Überstreckung bewahrt, ist schlichtweg eine „Unterarmstütze“!

Zu Hause, in Hamburg, bekam ich dann eine Stütze von einer Freundin meiner Mutter, die noch eine zu Hause `rumliegen hatte. Aber ich benötigte sie nicht allzu lange: Bei meinem zweiten Spanienurlaub konnte mir dieser hervorragende Physiotherapeut Walkingstöcke zum Gehen geben, mit denen ich auch schon etwas weitere Strecken (jeweils mit Begleitung) gehen kann. Mein Rollator gammelt dagegen seit dem schön vor sich hin in irgendeiner Ecke.

Die verzauberte Prinzessin


von Dennis Seidel

Am 11. März 1987 habe ich geträumt, dass ich in einem dunklen Wald wäre. Ich ganz allein mit Cindy. Mitten im Wald, der Mond schien hell, kam es mir vor, als würde Cindy sprechen. Sie sagte mir, dass ich ihren Bezug küssen sollte. Das tat ich dann auch. Das tat ich dann auch. Plötzlich erschien ein greller Lichtstrahl. Als ich wieder die Augen öffnete stand eine süße Prinzessin vor mir. Sie hieß Cindy. Cindy gab mir den Bezug. Sie war kein Kissen mehr, sondern eine Prinzessin.

Cindy nahm meine Hand. Sie erzählte mir, wie sie in ein Kissen verwandelt worden ist. Die böse Hexe Shila habe vor 25 Jahren, also 1962, versucht Cindys Familie zu verzaubern. Sie fing an zu weinen. Ich nahm sie in den Arm. Cindy küsste mich. Für sie war ich ihr Traumprinz. Da fing sie höllisch an zu lachen und vor uns stand Shila, die böse Hexe. Shila schrie „du bist wieder am Leben Cindy“. Cindy zog ein Schwert aus ihrem goldenen Kleid und verletzte damit Shila tödlich. Shila brach zusammen. Cindy nahm mich andie Hand. Wir flohen vor Shila. Shila war keine Hexe mehr, sondern ein böser blutrünstiger Tiger. Der Tiger kam immer näher. Er hieß Shir Khan. Cindy schrie verschwinde Shir Khan. Da tauchte plötzlich ein zweiter Tiger, und zwar dicht neben Shir Khan auf.

Der zweite Tiger war eine Tigerin. Sie hieß Kimba. Kimba fing laut an zu brüllen. Sie vertreibt Shir Khan. Kimba wurde unsere Freundin. Cindy setzte sich auf Kimba drauf. Da tauchten plötzlich zwei fremde Tiger auf. Die beiden Tiger umzingelten uns. Sie griffen Kimba an. Cindy schmiss mit Steinen nach dem einen Tiger. Der andere kam auf uns zu. Seine Augen fingen an zu glühen. Cindy versteckte sich hinter mir. Die beiden fremden Tiger kommen immer näher. Kimba war tödlich verletzt worden.

Da stand auf einmal ein hübsches Mädchen hinter uns. Ihr Name war Anja. Anja schoss mit einem Gewehr auf die beiden Tiger. Wir flohen immer tiefer in den Wald hinein verfolgt von den beiden Tigern. Cindy zeigte auf eine Höhle. Sie wusste nicht, dass in dieser Höhle Shir Khan wohnte. Er brüllte „endlich, ihr bringt mir mein Abendessen.“ Anja schrie „verziehe dich, du gestreifte Bestie“. Shir Khan brüllte laut. Plötzlich erschien Cindy über uns. Sie erschoss die drei Tiger. Anja nahm meine Hand. Die Tiger lagen tot vor der Höhle. Im Wald ging das Leben wieder los. Die Tiere bedankten sich bei uns.

Motorradunfall

von Nora Poppensieker

Hallo, mein Name ist Nora Marie Poppensieker, und ich bin eine ehemalige BWL-Studentin. Bis sich im Jahre 2004 ein tragischer Motorradunfall ereignete, bei dem ich als Sozius mit einem Schädelhirntrauma 3. Grades davon wegkam. So beschreiben es zumindest die Augenzeugen recht eindeutig. Mein Ex-Freund hingegen stellt mich als Fahrerin meiner Kawasaki da, mit der ich – mit ihm als Sozius – über eine Bodenwelle gefahren bin. Er bekam damals nur einen Schulterriss, also nichts Vergleichbares zu meinem schweren Schicksal.

Mir fehlen leider so etwa 2 Jahre vor diesem Ereignis an Erinnerung. Und somit auch jegliche Erinnerung an ihn selbst, obwohl wir inklusive meiner ersten Rehazeit ein ganzes Jahr zusammen gewesen sind. Aus diesem Grund musste ich mich dann auch von ihm trennen. Die starke Liebe, die ich anscheinend ja so für ihn gehegt hatte, kam nie wieder. So ist er für mich irgendwie noch fremd. Aber er lebt ja in Hessen, und so sehe ich ihn ja nie.

Am dem Unfallort selbst musste ich von den Augenzeugen zunächst wieder belebt werden. Durch den Unfall selbst verlor ich – neben meiner Erinnerung – noch anfangs meine Sprache (die ich nun aber wiedererlangt habe) und auch eine gute Motorik linksseitig.
Ich kann mich zwar noch an mein anfängliches Studium erinnern, aber nicht an mehr. Fortsetzen könnte ich mein Studium nun nicht mehr. Stattdessen werde ich nun wohl in einer WfbM - in einer Werkstatt für behinderte Menschen –, in der Elbewerkstatt, arbeiten. Also mal sehen…

Ich habe 29 Monate Reha hinter mir, die ich sowohl medizinisch, als auch beruflich absolvierte. Die erste Reha, in der ich medizinisch war, entließ mich mit den Worten, es gäbe nichts mehr, was für mich noch getan werden könnte. Daraufhin folgte aufgrund meines Wunsches jedoch noch eine Bremer Reha, Friedehorst, die noch einiges für mich tun konnte. Insbesondere in Hinblick auf meine Selbständigkeit hat sie mir sehr viel gebracht. Aber auch mein Gangbild konnte sich dort noch wesentlich verbessern.

Wie ich mir mein zukünftiges Leben nun vorstelle? – Na, ich bin mir durchaus bewusst, dass ich nun behindert bin und auch nicht mehr als Controllerin werde arbeiten können. Das finde ich natürlich sehr schlimm. Aber ich denke schon, dass ich das Beste aus meiner unglücklichen Situation mache: So habe ich mir beispielsweise in Harburg eine eigene Wohnung gekauft, wo ich hoffe, ohne die Unterstützung meiner Eltern mal alleine leben zu können. Noch benötige ich die tägliche Unterstützung von ihnen. Hoffentlich gibt sich das aber wieder! Also mal sehen, was die Zeit noch so bringen wird.

Zeig mir das Licht

von Patrick Wagner

Ich steh hier so allein
möcht so gern bei dir sein
Du bist das Beste in meinem Leben
Du bist der Sonnenschein
Ich steh hier so blöd rum
Und warte nur auf dich
denn ich weiß genau ich liebe dich

D`rumm zeig mir das Licht Baby
Es brennt in unseren Herzen
Zeig mir das Licht so hell
Wie 1000 Kerzen
Zeig mir das Licht
Es verbrennt alle Schmerzen

Ich habe dich gesehen
Da war`s um mich geschehen
Du bist so wunderschön
Komm mit
Ob Heede, Hamburg oder die USA
Egal ich bin immer für dich da

D`rumm zeig mir das Licht
Es brennt in unseren Herzen
Zeig mir das Licht so hell
Wie 1000 Kerzen
Zeig mir das Licht
Es verbrennt alle Schmerzen
Zeig mir das Licht, zeig mir das Licht…

Portrait

Dennis Seidel



Wo wohnst du?
Ich wohne in Hamburg Ottensen.

Was ist dein Lieblingsbuch?
Ich lese gerne Bücher über den Sternenhimmel, das Wetter und über Pferde
Zur Zeit ist mein Lieblingsbuch TKKG – Überfall im Hafen

Über was schreibst du am liebsten?
Ich schreibe viele Geschichten, also vergangene und reale Geschichten

Welche Musik hörst du gerne?
Ich habe eine Lieblingssängerin, und zwar Nelly Furtado, meine Lieblingsgruppe ist Take That

Was ist dein Lieblingsessen?
Ich esse gerne Nudeln

Welche Hobbies hast du?
Meine Hobbys sind Reisen, schreiben, Musik hören, zum Flughafen fahren und bummeln

Hast du ein Lieblingstier?

Mein Lieblingstier ist der Stier, weil der Stier der König des Hofes ist

Was findest du wichtig am Leben?
Ich finde für mein Leben wichtig, dass ich noch sehr lange leben werde.

Was ist dein größter Wunsch?
Ich möchte mit meiner Freundin in eine betreute Wohnung ziehen, natürlich in Hamburg

Portrait

Arne Hausshild



Wo wohnst du?
Ich wohne in Hamburg Eimsbüttel.

Was ist dein Lieblingsbuch?
Zur Zeit lese ich TKKG

Über was schreibst du am liebsten?
Ich schreibe gerne über Politik und Gefühle

Welche Musik hörst du gerne?
Ich höre gerne die Ärzte

Was ist dein Lieblingsessen?
Nudeln

Welche Hobbies hast du?

Schwimmen

Was findest du wichtig am Leben?
Eigenständigkeit

Was ist dein größter Wunsch?

Mein größter Wunsch ist es, alleine laufen zu können

Portrait

Nora Poppensieker


Wo wohnst du?
Ich wohne in Hamburg-Heimfeld, wo ich zurzeit mit enorm großer Unterstützung meiner Eltern allein einer behindertengerechten 2Zimmer-Wohnung wohne

Was ist dein Lieblingsbuch?
Ich lese am liebsten Bücher sowohl von „Ildiko von Kürthy“, sowie auch Bücher von „Cecilia Ahern“. Und von denen lese ich einfach alles gern. Meine Mutter beschwert sich zwar immer, ich würde „viel zu wenig lesen“, aber das sehe ich anders. Weiterhin bin ich momentan sogar dabei, ein eigenes Buch zu schreiben! Ich denke mal, dass es auch etwas wird und Ende des Jahres zur Veröffentlichung fertig sein wird.

Über was schreibst du am liebsten?
Wie gesagt, schreibe ich momentan mein eigenes Buch. Das ist teils fiktiv und teils autobiografisch. An sich schreibe ich aber generell über alles Mögliche, wobei ich eher – insbesondere wenn es denn ein Buch werden sollte – einen Roman bevorzuge, z.B. das Schreiben über Gefühle.

Welche Musik hörst du gerne?
Ich mag am liebsten Robby Williams. Aber im Moment höre ich auch gern die CD meiner Freundin, sie sie selbst gesungen und herausgegeben hat: „dominique marquee“. Weiterhin habe ich nun Kontakt mit dem Saxofonisten Stefan Tiefenbacher aufgenommen, der auch einen Motorradunfall hatte, dessen CD „Out of Oblivion“ ich jetzt auch gern und oft höre! Und das, obwohl ich eigentlich eher klassische Musik nicht mag. Aber hierbei handelt es sich um Jazz und die CD ist wirklich schön!

Was ist dein Lieblingsessen?
Mein absolutes Lieblingsessen sind die „Nudeln mit Lachs“, die mein Vater immer macht.

Welche Hobbies hast du?
Mein Hobby ist eindeutig das Malen. Ich male insbesondere sehr gern mit Acrylfarben, aber ich beschäftige mich auch gern andere Farben und Malarten. Als weiteres „Hobby“ muss ich hier wohl wieder das Buch, woran ich gerade arbeite, aufführen, da ich sehr viel Zeit dafür investiere. Ich schreibe wirklich gern und das auch viel Also ist es wohl auch ein Hobby.

Was findest du wichtig am Leben?
Na, ich muss ja wirklich dankbar sein, überhaupt noch zu leben! Es hätte ja auch gut anders enden können… Immerhin war ich eine Motorradfahrerin gewesen! Wichtig ist mir in diesem „neuen“ Leben insbesondere die Selbständigkeit.
Weiterhin gibt es insbesondere einige bestimmte Menschen, die mir wichtig sind. Da wären beispielsweise „meine Amis“, meine amerikanischen Gasteltern, bei denen ich anstelle der deutschen elften Klasse war. Ja, die sind mir wichtig.
Ebenso ist es mir noch wichtig, wieder so „richtig fit“ zu werden!


Was ist dein größter Wunsch?
Ja, wie eben schon geschrieben, wünsche ich mir auch weniger Einschränkungen im Leben zu haben, welche mir (leider!) mein dämlicher Motorradunfall eingebracht hat! Also das normale Gehen und keine motorischen Einschränkungen mehr zu haben und nie wieder sagen zu müssen: „Habe ich vergessen, weiß ich nicht mehr!“!!!
Ebenso wünsche ich mir die absolute Selbständigkeit, also vollkommen alleine in meiner Wohnung leben zu können!
Ein weiterer Wunsch von mir wäre es, dass mein Ex-Freund endlich zugäbe, gefahren zu sein. Wenn es die Augenzeugen doch so ausführlich berichten, er sei gefahren, kann es doch auch nicht anders gewesen sein! Also Daniel, steh doch endlich mal dazu! Das würde mir zwar nicht wirklich etwas einbringen, aber ich würde mich trotzdem wohler fühlen.

Portrait

Patrick Wagner



Wo wohnst du?
Ich wohne in Hamburg Altona.

Was ist dein Lieblingsbuch?
TKKG - Angst in der Klasse 9a

Über was schreibst du am liebsten?
Ich schreibe gerne über Musik und Gefühle

Welche Musik hörst du gerne?
Bushido

Was ist dein Lieblingsessen?
Leberkäse

Welche Hobbies hast du?
Rappen

Was findest du wichtig am Leben?
Viel Geld zu haben

Was ist dein größter Wunsch?
Hip-Hop Star

Donnerstag, 10. Mai 2007

Die ersten Texte sind verfasst!

Nun sind die ersten Beiträge da!
Mit viel Liebe zum Detail und großem Ideenreichtum trugen die behinderten Redakteurinnen und Redakteure ihre ersten Beiträge vor. Besonders die eigene Behinderung und deren Folgen im Alltag sind immer wieder Thema. Ein Teilnehmer hat ein Märchen über sein Kuschelkissen geschrieben, das sich in eine Prinzessin verwandelte und viele Abenteuer erlebte.
Nicht mehr lange und sie werden alle hier auf dieser Seite veröffentlicht werden.
Die Schreibwerkstatt sucht weiterhin interessierte Menschen, die Lust am Schreiben haben.

Mittwoch, 10. Januar 2007

Neue Schreibwerkstatt bei LEBEN MIT BEHINDERUNG HAMBURG

Die Schreibwerkstatt legt los. Mit viel Liebe zum Detail und großem Ideenreichtum tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Texte vor. Die Schreibwerkstatt sucht noch weitere Interessierte, die Lust am Schreiben haben. Treffpunkt ist die Hausgemeinschaft MaxB in der Max-Brauer-Allee 239.

Die nächsten Termine immer um 17:30 in den Räumen von MaxB:
29. März 2007
12. April 2007
26. April 2007
10. Mai 2007

Anmeldungen oder Rückfragen bitte an: Frank Nestler, LEBEN MIT BEHINDERUNG HAMBURG, Tel.: 040-270790-699, Mail nestler@lmbhh.de