Mittwoch, 17. Dezember 2008

Der schöne Abend

von Dennis Seidel

Ich sitze im Wohnzimmer bei Mama.
Kevin ist in seinem Zimmer.
Papa ist bei Jörg.
Draußen geht die Sonne unter.
Ich hole mir Sabrina aus dem Bett.
Im Wohnzimmer läuft der Fernseher.
Mama telefoniert mit Oma.
Gerade kommt Papa nach Hause.
Ich höre in meinem Zimmer Musik.
Drüben singt Kevin.
Ich kuschele mich an Sabrina.
Draußen fährt ein Auto vorbei.
Dann guckt Papa rein.

Namen

von Lina Strothmann

Leopolt und Susanne, ich bitte dich, was sind den das für blöde Namen. Kopfschüttelnd sah Erwid seine hochschwangere Frau an. So lief das nun schon die halbe Schwangerschaft, der Streit um die Namen der bald geborenen Zwillinge. „Wie wäre es mit Felix und Susi?“ „Ja mein Schatz“ antwortete Erwid. „ Die Namen passen sooo gut zusammen wie Feuer und Wasser.“ „Weist du was wir nennen sie einfach Lisa und Bart.“ Bitter böse sah Sabine ihren Mann an. „Willst du mich verarschen sind wir jetzt bei den Simson? Aber ich habe eine Idee wie der Junge heißen könnte: Artur?“ „ Das ist ja scheußlich wir sind doch nicht mehr in den 30ern…“ Doch das hätte er besser nicht gesagt. „So hieß mein Großvatter und ohne ihn hätten wir nicht dieses schöne Haus, ist dir das klar?“

2 Wochen später nachdem Sabine und Erwid vor Streß schon fast vor der Scheidung standen, hatte das glückliche Paar endlich die Namen, Sahra und Tomy. Dann 6 Wochen vor der Geburt der Termin beim Frauenarzt. „Hören sie Frau Talen, aber sie waren bis jetzt einfach zu versteckt. Sie werden Vierlinge bekommen. 2 Jungs und 2 Mädchen.

Damals in Amerika (Teil 2)

von Stefanie Thies
... Ich trabte zu dem Mädchen hin und stupste es mit meiner Schnauze vorsichtig am Kopf an. Ich wollt, dass das Indianermädchen aufhört zu weinen. Doch das Mädchen verstand meine nette – gemeinte Geste wohl falsch und rannte in den Wald hinein. Ich hatte Angst um das Mädchen und lief ihr in den Wald hinterher. Doch sie kam nicht weit, denn sie fiel über eine Baumwurzel und blieb dort liegen. Ich ging mit meinen Vorderbeinen runter, sodass das Mädchen auf meinen Rücken steigen konnte. Von nun an verstand sie, dass ich ihr nur helfen wollte.

Wir galoppierten zurück zum See, wo meine Herde mir schon neugierig entgegen guckten. Da wir keinen lebenden Indianer fanden, nahmen wir das Indianermädchen mir zu unsrer Wiese. Dort freundeten wir uns alle mit Gesa an.
Gesa, dass ist der Name des Indianermädchens. Ich zeigt ihr die schönsten Ecken unsrer Gegend in Amerika. Wir genossen die unbeschwerte Zeit und wurden dicke Freunde. Gesa und ich hatten sogar unseren eigenen „Hände – Hufen – Gruß“, den die anderen nicht verstanden.

Doch eines Tages kam eine Horde Indianer vorbei und wollte Gesa mitnehmen. Ich und Gesa waren mittlerweile schon so gut befreundet, dass wir uns nicht trennen wollten. Trotz meiner Trauer freute ich mich für Gesa, dass sie wieder Menschen gefunden hatte. Zum Glück beschloss meine Herde, dass wir mit den Indianern zusammen weiter reiten könnten.Und so mussten wir uns nicht trennen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann reiten sie noch heute durch Amerika!

Dienstag, 2. Dezember 2008

Der Wintereinbruch

von Marco Nast
Seit kurzem haben wir einen heftigen Wintereinbruch. Es kam ganz plötzlich, es begann damit, dass es auf einmal ganz stark geschneit hat. Dementsprechend hatten wir gleich ein großes Verkehrschaos auf unseren Strassen. Es kamen sehr früh diverse Streufahrzeuge, die sogleich damit begannen, den Schnee auf den Straßen zu beseitigen. Ich habe auch leider viele Unfälle gesehen.

Dreamteam - Das Traumpaar

von Nora Poppensieker

Dreamteam?! Traumpaar?! Das sind jawohl mit Abstand die albernsten und vor allem auch kitschigsten Ausdrücke, die man sich vorstellen kann. Aber hier muss ich sie sogar anwenden, hier haben sich wirklich zwei gefunden, die ein solchen bilden, ein Traumpaar. Und die eine Person dieses Paares bin ich! Doch, es ist echt so, und es gibt auch wirklich nichts Schöneres, als von der Person geliebt zu werden, die man selber so sehr liebt. Und das werde ich auch.. Ich empfinde eine so intensive Liebe, und diese wird in genau diesem Ausmaß erwiedert! Christian hält zu mir (und das auch trotz meines letzten Unfalls, weswegen wir uns kaum noch sehen können).

Ich kann durchaus verstehen, wenn es hier Neider gibt und wir beide misstrauisch beäugt werden. Aber muss man sich zusammenreißen, wenn man weiß, dass andere Personen, die gerade bei einem sind, und deren Beziehungen unglücklich sind, um ihnen nicht zu zeigen, wie eine Beziehung auch laufen kann? Um Eifersucht gar nicht erst aufkommen zu lassen? Aber - ehrlich gesagt - stehe ich doch frei zu meinen Gefühlen zu meinen Freund und würde diese Liebe am liebsten laut heraus schreien und jedem Menschen zeigen, wie glücklich Christian mich macht! Und so wird auch jeder sehen, der mit uns beiden die Zeit verbringt, dass wir uns lieben.
Und wenn jemand mit diesem Glück nicht umgehen kann, muss diese Person nur uns beide jeweils einzeln, also vollkommen allein, treffen. Aber dann wäre es am besten, wenn dieses Treffen dann weder in meiner, noch in Christians Wohnung statt finden würde, da man an diesen Wohnungen ja schon unser Glück messen kann: Überall stehen doch Erinnerungsstücke von uns oder auch Fotos oder andere Beweise unserer Liebe.

Freitag, 28. November 2008

Der schwarze Koffer.

von Marco Nast
Es war früh am Morgen. Auf einem der Anleger standen zwei Männer.Zwischen ihnen stand ein schwarzer Koffer.
„Nein!“ sagte der eine Mann erregt. „Doch!“ widersprach der Andere.
„Wir haben es ihr versprochen!“
„Ist mir egal“, antwortete der andere und sah auf den Koffer.
Daraufhin warf der erste Mann den Koffer einfach in das Wasser, klatschte in seine Hände und ging einfach wieder weg.

Die anderen standen ratlos da und wussten gar nicht mehr weiter.

„Danke, mein Schatz, dass Du mich zum Weinen gebracht hast!“

von Nora Poppensieker
Kann man so eine Behauptung denn auch ernst meinen? Wirklich?
- Ja, das kann man! Ich kann es zumindest…
Zugegeben, ich konnte seit meinem Motorradunfall nicht mehr weinen. Zwar hatte ich mal behauptet, ich hätte geweint, aber das war eher ein Wunschtraum von mir gewesen und hatte mit der Realität nicht sonderlich viel zu tun.
Doch, ich hatte schon öfters mal das Bedürfnis gehabt, zu weinen, es flossen dann aber keine Tränen, auch wenn schon mehrmals meine Stimme „weinerlich“ klang. Aber so wirklich klappte das Weinen nie.
Bis vor einiger Zeit. Da wollte mich mein Freund in meiner Frühreha „Boberg“ besuchen kommen. An diesem Tag war die Bahn jedoch absolut überfüllt. Na, und mein Schatz hat nun mal Schwierigkeiten, inmitten einer großen Menschenmenge zu stecken. Zumindest war es unmöglich, die Bahnstrecke zu bewältigen und sich durch diese Menschenmenge zu drängeln und zu mir zu fahren, da alles hoffnungslos überfüllt war. Und zusätzlich war an den Schienenersatzverkehr nicht heran zu kommen. Zu viele Menschen wollten den nutzen, es fuhren aber zu wenige Fahrgelegenheiten.
Das ist wirklich ein absolut alberner Grund, um zum ersten Mal seit dem Unfall wieder zu weinen, aber ich nahm ihn mir trotzdem als einen solchen. Und weinte.

Sabrina und der Engel


von Dennis Seidel

Der Schutzengel

von Johannes Plomitzer

Ich war mit meinem Rollstuhl in Hamburg Altona unterwegs. Ich wollte über die Strasse fahren um zur KG zu kommen. Plötzlich kam ein LKW und fuhr mich fast über, weil ich bei Rot über die Straße gefahren bin. Dann sah ich ein weißes Licht und ich hab gesagt nanu, was soll das mit dem weißen Licht. Ich hatte keine Ahnung was da auf mich zukommt und da war er auch schon da, der ENGEL. Ich war überglücklich, denn er sah aus wie mein Onkel. Mein Onkel ist an Krebs gestorben und er war mir sehr nahe.. Der Engel sagte „Lieber Johannes, du hast die Wahl: Entweder das Leben oder den Tod.“

Ich habe mich für das Leben entschieden, denn ich hatte meinem Onkel versprochen auf meine Mutter aufzupassen und das ihr nichts passiert. Außerdem möchte ich weiterhin Spaß am Leben haben und außerdem kann ich ja keine Frauen kennen lernen, wenn ich tot bin.

Engel

von Nora Poppensieker
Ja, was bitte sind Engel? Also, für mich zählt mein Freund als Engel, als eine Art Schutzengel, als ein Engel, der immer für mich da ist, und was das wichtigste ist: Er schenkt mir Liebe! Mein Freund ist wirklich immer für mich da und scheint mir auf jeden Fall jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Er tut so viel für mich! Doch, der ist für mich einfach ein Engel.

Es gibt keinen Wunsch, mit dem ich einen Engel beauftragen würde, den er nicht schon längst erfüllt hätte. Denn noch bevor sich ein neuer Wunsch auch nur bilden könnte, ist er von meinem Süßen schon erfüllt worden.

Was sollte ein Engel denn noch haben bzw. einem geben? Na, dieser Engel zumindest bringt mir Glück, Liebe, und wie sagt man noch so schön: Geborgenheit. Und er schenkt mir noch schöne Augenblicke, schöne Zeiten.

Doch, Weihnachten ist ja die Zeit der Engel, es ist also seine Zeit, die Zeit meines Freundes. Stimmt, da hat er auch Geburtstag, und da werde ich ihm ganz besondere Aufmerksamkeit schenken, mehr noch, als schon normaler Weise. Aber man könnte diese Zeit auch als unsere beider Zeit ansehen, die wir auch vollends genießen werden! Wir haben dann endlich „frei“, da weder er noch ich in einer Reha bzw. im Krankenhaus liegen (wie noch momentan oder auch die vergangene Zeit). Und wir beide können endlich die Zeit für einander nutzen.
Was wir auch tun werden!

Die Engel auf unserer Erde.

von Marco Nast
Es gibt seit kurzem diverse Wesen auf unserer Erde, bei denen merkwürdigerweise Flügel bemerkt werden. Man könnte glatt annehmen, dass es sich dabei um Engel handelt.
Was interessant ist, ist die Tatsache, dass diese Wesen interessanterweise immer an solchen Orten auftauchen, wo schreckliche Dinge geschehen, bzw. passiert sind.

Gemäß alten Übersetzungen sind Engel Wesen göttlichen Ursprungs. Man kann durchaus annehmen, dass ihr Erscheinen immer mit einem besonderen Hintergrund einhergeht.
Was interessant ist, ist die Tatsache, dass ihr Erscheinen in letzter Zeit immer öfter beobachtet wird. Man könnte glatt annehmen, dass es kein Zufall ist, dass in letzter Zeit immer seltener Unglücke geschehen, bei denen viele Menschen sterben müssen. Vielleicht liegt es auch an der Tatsache, die Erde sich gemäß alten Übersetzungen langsam den so genannten Endzeiten nähert. Vielleicht hat die Menschheit durch die Anwesenheit durch das Erscheinen der Engel doch noch eine Chance sich von den durch sie verursachten Schädigungen der Natur zu lösen.

Engel sind Wesen mit einer besonderen Energie, die in der Lage sind Geschehnisse auf der Erde in der Art zu beeinflussen, dass es immer seltener zu heftigen Unglücken kommt, bei denen viele Menschen sterben müssen. Vielleicht hat die Entwicklung der Menschheit durch die Anwesenheit der Engel doch noch eine Chance. Interessanterweise erscheinen die Engel in der letzten Zeit immer öfter.

Mittwoch, 26. November 2008

Wir

von Nora Poppensieker
Mein Schatz, Du bescherst mir echt das Glück auf Erden! Du Machst mich wirklich zum glücklichsten Menschen überhaupt. Und das Schönste dabei ist, dass ich mir sicher bin (und es auch sein kann), dass Du auch so intensiv fühlst, wie ich es tue!
Klar hältst Du zu mir, da Du mich ja auch so sehr liebst. Und das tust Du ja auch: zu mir halten. Sehr sogar. Und das ist ja auch das Tolle an uns: die Liebe. Wir beide definieren die Liebe wieder aufs Neue. Das ist das Schönste überhaupt, was auch nur existieren könnte.

Wenn ich nun an einen Gott glauben würde, hätte ich zumindest jemanden, dem ich danken könnte. Nun in meiner erneuten Rehazeit wurde ich mehrmals(!) gefragt, ob ich nicht schon mal drüber nachgedacht hätte, wieso ich dieses Unglück (erneut in einer Reha zu liegen) erleben würde. Aber ich denke weder darüber nach, womit ich das Unglück dieser erneuten Rehazeit verdient hätte, noch darüber, womit ich dieses Glück, welches Du mir bescherst, verdiene: Ich glaube nun mal in keinster Weise an einen Gott. Einen Gott gibt es nun mal nicht und Du und ich, mein Schatz, machen uns nun mal gegenseitig so sehr glücklich!

Es ist echt das schönste Gefühl auf Erden, einen so süßen Schatz zu haben, wie ich es habe. Na, und wie schön, dass Du das Gleiche auch in entgegen gesetzter Richtung denkst!
Nur sind meine Gedanken von Dir gefangen, ich kann an nichts anderes mehr denken, als an Dich. Aber das finde ich noch nicht einmal so schlimm, da es zumindest schöne Gedanken sind. (Da Du darin vorkommst.)

Ich würde gern mal mit Dir schaukeln – (irgendwo) auf einer Schaukel sitzen, dann davon abspringen und mit Dir dann landen, auf einem unberührten Fleckchen Natur, wo nur wir beide sind und der Rest uns egal sein kann. (Wenn es überhaupt einen Rest geben wird. Wobei wir davon ja eh nichts mitkriegen würden, wir hätten dann ja uns. Und wenn es noch etwas neben uns gäbe, wäre das ja auch egal.)

Montag, 17. November 2008

Ein Mann stand auf den Landungsbrücken

Von Marco Nast
Es war Nacht am Hafen. Auf der Werft wurde gearbeitet, aber sonst war niemand unterwegs.
Nur ein einsamer Mann stand auf den Landungsbrücken. Er hielt einen Brief in der Hand und weinte: Es war ein Abschiedsbrief von seiner Frau. In diesem Brief stand dass sie einen anderen kennen gelernt hat und sich wohl von ihm trennen wird. Sie hatte bemängelt, dass ihn alles andere interessierte, als sie selbst.
Ihn gehen nun alle Bilder seiner glücklichen Zeit durch den Kopf und er ist nun sehr traurig, dass er nun allein ist. Er wird jetzt seine Zeit dazu nutzen sich wieder um sie zu bemühen. Morgen wird er sie wieder aufsuchen und sich erneut um sie bemühen. Ob es eine Möglichkeit für einen Neubeginn gibt; bleibt offen.

Traumboy

Von Lina Strothmann
Sahra lebt in der netten Großstadt Hamburg in einer WG. Zum größten Trauerspiel der 24 jährigen Studenten wohnt dort Felix, den Typ der auf sie steht. Den sie aber für totalen Abschaum hält.
Ständig kommt er in ihr Zimmer und fängt an vor ihr rumzuhampeln „Aaaom also jaaa also willst du vielleicht in mein Zimmer kommen? Wir könnten uns eine DVD ansehen?
Sie sieht ihn -wirklich sehr hübsch, wie sie auf ihrem Bett so daliegt- an „Verpiss dich, so was wie dich brauch ich hier nicht.“
2 tage später klingelt bei Sahra das Handy „Hallo, ja Sahra hier ist Tom weißt du noch aus der Schule?“
Sahra wäre fast in Ohnmacht gefallen. Sie sprach mit Tom in den sie 5 Jahre verknallt war „Sahra bist du noch dran, ich weiß es ist verrückt aber ich bin in San Francisko und feier hier mein 25. Geburtstag und würde mich freuen wenn du kommst in 2 Wochen.“ „ Ja, ich komme.“ „Super, die genaue Adresse bekommst du noch per SMS.“ Sahra blickte kurz in das Zimmer ihrer Freundin. Endlich war sie für diese Sommerferien mit ihr verabredet durch ihr Land zu ziehen. Dafür hatte sie viel Geld gespart. Aber Tom ging vor.

2 Wochen später sieht Felix Sahra aus dem Haus gehen. „Viel Spaß in San Franzisko.“ Ja, ja meine Liebe. Jetzt hast du endlich deine Ruhe vor mir. Dabei legte er ein fieses Lächeln an.

Traumreise

von Nicole Gruchot
Ich befinde mich auf einem Strand in Indonesien. Dort liege ich in einer schönen Strandkuhle bzw. Mulde. Der Strand ist nur von wenigen Leuten besucht und ziemlich groß, das Meer ist wunderbar und vor allem sauber. Strandkörbe befinden sich auch auf dem Strand, jedoch auch ohne Personen. Die an den Strand angrenzende Landschaft ist völlig Straßenfrei, es sind sozusagen nur Wald und Wiese.

Und siehe da, ein relativ attraktiver Mann legt sich in meine Nähe und geht schwimmen. Als er wieder zurück kommt, fangen wir an uns zu unterhalten, lustigerweise kommt er auch aus Deutschland, genaugenommen aus Berlin. So ein Zufall, da habe ich auch mal gewohnt. Schon gleich hatten wir ein Gesprächsthema. Das war dann auch bald beendet und wir faselten über Gott und die Welt und unser Leben. Interressanter Weise war er Arzt, Chirurg. Mannomann, wie gut das passte, ich als ehemalige Anesthesisten. Wir hatten mächtig Spass an unserer Unterhaltung und verstanden uns gut, so gut dass wir beschlossen uns in Deutschland wiederzutreffen. Natürlich tauschten wir unsere Adressen aus.

Mein Traum

von Nora Poppensieker
Ich las soeben Stephanies Traum (auf www.tolle-worte.de) und mir fiel auf, dass mein Traum genau in die andere Richtung zielt: Ich träume schon davon, mit meinem Freund den Rest meines Lebens zu verbringen. Aber Heirat? - Nein, ich möchte wirklich nie verheiratet sein!

Mein (Wunsch-)Traum ist es allerdings, dass unsere Beziehung trotzdem alle Vorteile einer Ehe hat: Da wäre zum einen die finanzielle Sicherheit, die man erhält, sollte der Partner oder die Partnerin irgendwann "nicht mehr da" sein. Weiterhin teilte mir der Ergotherapeut meiner jetzigen Frühreha mit, er habe ein unverheiratetes Paar kennen gelernt, dessen Freundin (also die Frau) in dieser Reha stationiert gewesen sei. Der Mann hatte nun allerdings keinerlei Rechte, ans Bett dieser Frau, seiner Freundin, zu gehen. Da die Eltern dieser Frau, seiner Freundin, kein sehr gutes Verhältnis zu diesem Mann hatten, erlaubten sie ihm auch keinerlei Besuche. Im Gegenteil: Sie schafften es sogar, diesen Mann ihrer Tochter auszureden und ihn ihr schlecht zu machen und somit diese Beziehung zu zerstören. (Vielleicht fehlten ihr auch die Erinnerungen an ihn. Allerdings bekam sie so noch nicht einmal die Möglichkeit, sich erneut in ihn zu verlieben, da er sie nie besuchen durfte.)
Somit besteht mein (Wunsch-)Traum darin, mir alle Vorteile einer Ehegemeinschaft einzugestehen, alle Vorteile zu bekommen, aber das ohne mit meinem Freund verheiratet zu sein!

Ich sehe eine Hochzeit als unheimlich altmodisch an. Und sollten mein Freund und ich dann doch noch irgendwann mal heiraten, dann würde das nur eine "Anstandhochzeit", eine "Vernunftshochzeit" sein. Na, ich fände es dann ja schon schade, dass man dazu "gezwungen" wird, eine Ehe einzugehen!

Ich weiß, dass ein Hochzeit oft als die "lebenslange Zusammengehörigkeit“ und „die Sicherheit, bei einander zu sein" angesehen wird. Man beachte aber bitte die zahlreichen Scheidungsraten! Somit kann man erkennen, dass eine Hochzeit keinesfalls ein Garant für das lebenslange Zusammensein ist.
Ich träume also "nur" davon, dass mein Freund mich weiterhin so sehr liebt, wie er es jetzt schon tut (und ich ihn natürlich auch weiterhin!), und dass wir beide - unverheiratet! - gemeinsam noch sehr lange Zeit, eben den Rest unseres Lebens, miteinander verbringen können.
Ja, so sieht mein (Wunsch-)Traum aus. Und ich würde echt alles dafür geben, dass er auch in Erfüllung geht! (Aber wieso sollte er es auch nicht tun?!)

Meine Lieblingsfilme von James Bond

Von Johannes Plomitzer
1962 begann James Bond in die Kinos zu kommen. Als TV Produktion gab es ihn aber schon seit 1954 mit Barry Nelson.

Mein Top Lieblingsfilm ist Liebesgrüße aus Moskau mit Sean Connery. Einer der grandiosesten Filme und Kult. Die Handlung überzeugt, die Action ist natürlich ein wenig überholt aber insgesamt aber ein stimmiger Film.

Mein zweiter Favorit ist Fireball, ebenfalls mit Sean Connery. Es ist nach einer wahren Begebenheit verfilmt. In diesem Film schmuggelt ein Wahnsinniger Atombomben und im richtigen Leben waren es die Russen, die glaube ich, damit die Amerikaner in Zeiten des kalten Krieges erpressen wollten.

Mein Lieblingsfilm mit Roger Moore ist Octopussy. Das ist ein wirklich lustiger Film mit tollen Schauspielern. Ein weiterer Film mit Roger Moore der mir sehr gefällt ist Leben und Sterben lassen. Weitere gute Filme sind Moonraker und Im Angesicht des Todes.

Nun noch ein paar Zeilen zu dem Schriftsteller Ian Flemming. Er war bei der Spionageabwehr im zweiten Weltkrieg für die Royal Navy aktiv. Man munkelt, dass Ian Flemming in dieser Zeit die Rolle des James Bond Inne hatte.

Von J.P.

Was habe ich bei der durch Sylvia inspirierten Meditation gesehen

Von Marco Nast

Ich habe gesehen, dass Unsere Welt doch noch die Chance für eine Zukunft und einen Neubeginn gibt. Die Menschen werden feststellen, dass sie in der Vergangenheit zu viele Fehler gemacht haben, das Resultat ist offensichtlich. Wie man ja eindeutig erkennt ist unsere Natur ja am Ende. Das nun einsetzende Schmelzen des Polareises wird ja unser Klima stark beeinträchtigen. Auf Dauer wird der Wasserspiegel stark ansteigen, so dass unsere Küstenregionen stark überschwemmt werden. Das heißt, daß die Grenzen unserer Klimazonen sich verschieben werden.

In der Zukunft wird es leider immer öfter Überschwemmungen geben, so dass sich die Bewohner der Küstenregionen stark zurückziehen werden und müssen. Leider heißt das für die Ostfriesen, dass sie jetzt zu einer aussterbenden Rasse gehören.

Lena

von Marco Nast
Lena war müde. Den ganzen Tag hatte sie in Ihrem kleinen Imbiss für die Hafenarbeiter Würste gebraten und Pommes Frites zubereitet. Jetzt wollte sie endlich nach Hause gehen.
Aber da kam noch ein Kunde. Er lächelte Lena an und sagte etwas sehr ungewöhnliches, Er offenbarte Ihr nämlich, dass er wahrscheinlich Ihr Sohn sei.
Lena konnte sich gar nicht vorstellen, wie das denn möglich sei, zumal sie schon seit langer Zeit Ihr Dasein als Single gefristet hat. Sie hatte ja früher in Ihren „jungen und wilden Jahren ein Kind geboren, sie war gerade sechzehn Jahre alt geworden.

Ihre Eltern waren zuerst schockiert und haben sie dann überredet das Kind nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Später als Lena dann reifer war hatte sie Skrupel bekommen, ob diese Entscheidung denn die richtige Lösung war. Sie hat alles versucht um Ihren Sohn ausfindig zu machen. Sie lebte damals in der ehemaligen DDR und da war die rechtliche Situation noch viel schwieriger als heute Auskünfte zu bekommen.
Und jetzt soll ihr eigener Sohn vor ihr stehen, sie konnte es zunächst nicht fassen und gar nicht glauben. Daraufhin hat sie sofort ihre Pommesbude geschlossen und wollte noch den Abend gemeinsam mit ihrem vermeintlichen Sohn verbringen um herauszubekommen, ob es wirklich ihr eigener Sohn sein sollte, bevor sie in eine unbegründete Euphorie verfällt.

An diesem Abend stellte sich heraus, dass es doch gar nicht Ihr eigener Sohn sei.
Lena öffnete am folgenden Tag wieder ihre Pommesbude.

Mittwoch, 12. November 2008

Der Herbst hat begonnen.

von Marco Nast
Das Laub der Bäume hat sich in viele bunte Farben verfärbt, wie zum Beispiel:
Rot, hellrot, dunkelrot, gelb und braun. Es beginnen bald die Herbststürme, aber auch die anderen Winde wehen und lassen das Laub von den Bäumen fallen.
Es ist sehr schön, das alles erleben zu dürfen.
Das Laub liegt bei uns sehr lange auf der Strasse und hinterlässt den Eindruck, man glaubt auf einem bunten Teppich zu gehen.
Wer Geduld hat und sich gut bücken kann, versucht sich gerne beim „Pilze suchen“.
Man spricht beim Herbst auch vom „goldenen Oktober“. Viele Leute sind jetzt unterwegs zu Fuß oder mit dem Rad, um diese sonnigen Tage noch zu genießen. Es sind noch viele Vögel hier, die in unserer Gegend überwintern, z.B.: Rotkehlchen, Finken, Dompfaffe, Drosseln usw. Es beginnt bald die Treibjagd in unseren Wäldern. Die Treibjagd ist dazu da, überschüssige Wildbestände zu dezimieren, darunter fallen Kaninchen, Wildschweine und auch Rehe. Es macht mich zwar sehr traurig, das zu wissen, aber es muss wohl so sein.
Auf meiner Fahrradtour sehe ich auch Kinder, die Kastanien und Eicheln sammeln. Das ist das Futter für die Tiere im Wildschutzpark. Der Herbst hat ein wunderschönes Kleid.

Montag, 3. November 2008

Mein Traum...

von Stefanie Thies
...ist, dass ich später mal heirate. In einer wunderschönen großen Kirche, mit hohen Decken, ganz vielen Kerzen und roten Rosen. Mit dem Schleier vor den Augen betrat ich die Kirche.
Ich sah zur Seite und blickte in die Augen meines zukünftigen Ehemannes.
Als wir am Altar ankamen, sah ich die liebevollen Gesichter meiner
Eltern, Verwandten, Bekannten und Freunde.

Der Pastor begann mit der Trauung. Als mein Mann mir den Ring an den Finger steckte, überkam mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Ich hätte in diesem Moment die ganze Welt umarmen können.
Und als der Pastor sagte:"hiermit erkläre ich Euch zu Mann und Frau", küsste und umarmte mein Mann mich so sehr, als wolle er mich nie wieder los lassen.

Montag, 27. Oktober 2008

Meine Erlebnisse im Internat

von Johannes Plomitzer

Als ich im Internat zum Gucken war, waren eigentlich alle ganz nett zu mir. Bis ich in meine Gruppe kam. Ich war damals 15 Jahre alt.

Das erste Mal warum ich angemacht wurde, war weil ich mein Frühstücksbrot nicht aufgegessen habe und ich Margret, eine Betreuerin, eine Falschinformation gegeben habe. Ich wurde richtig angeschrieen, so dass die Wände gewackelt haben.
So begann das Martyrium.

Das zweite Mal wurde ich angeschrieen, wegen meinen Toilettengängen., weil ich dreimal zur Toilette musste, und die Betreuer aber sagten, gibt es nicht. Ich soll meine Blase doch nach bestimmten Zeiten trainieren.

Das dritte Mal wurde ich angeschrieen , weil ich zu spät zum Essen gekommen bin. Ich habe mir nur eine Cola aus meinem Zimmer geholt.
Meine schlimmste Erfahrung war, wie ich mit ansehen musste, wie Pamela, eine Mitbewohnerin des Internats, angeschrieen wurde und von Margret an dem Arm gezogen wurde. Ich habe mir jahrelang geschworen sie zu rächen. Irgendwann!

Ich habe den ganzen Frust meinen Eltern nie erzählt, bis der große Knall kam und ich in die Psychatrie nach Gander Kesee. kam.
Immer wenn ich Angst hatte habe ich mir ein Bild von meinem Schwager angeguckt und habe gesagt „es muss weitergehen“ Du darfst nicht aufgeben: Aber ich konnte machen was ich wollte, ich hatte immer wieder Angst.

Nach den Sommerferien 2001, kehrte ich ins Internat zurück. Ich war nun 16 Jahre alt und ich fühlte mich nun als großer Mann. Ich hatte weniger Angst. Die Angst war aber immer da und mit 17 habe ich mir gewünscht, dass mein Schwager vorbeikommt und den Betreuerin ein vor den Latz haut. Ich wusste natürlich, dass er so etwas nie machen würde, gewünscht hätte ich mir das aber schon.

Der Traum

von Dennis Seidel

Ich bin zusammen mit Alexandra auf dem Land.
Es ist wunderschön.
Wir kommen an einer Kuhweide vorbei wo Kühe sind.
Ein Trecker fährt vorbei
Auf einer nahen Koppel wiehern die Pferde.
Wir gehen weiter und kommen in ein Dorf wo ein Dorffest gefeiert wird.
Alexandra nimmt meine Hand.
Ein großer Hund steht an einer Pforte.
Alexandra macht die Nachbarspforte auf, hier wohnt sie.
Draußen wird gefeiert.
Gegenüber dem Haus von Alexandra ist ein Bauernhof.
Der Bauer schaut sich das bunte Treiben an.
Drüben bellt der Hund.
Es wird Abend.
Über den Feldern steht der Mond.
Alexandra geht nach draußen.
Jetzt ist das Fest vorbei.
Ich nehme Alexandra in den Arm, sie küsst mich.

Mein Traum

von Marco Nast

Ich habe gesehen, wie schön meine Zukunft aussieht:

1. Ich kann wieder allein zu Fuß ohne Hilfsmittel gehen.
2. Ich habe wieder Freunde, die mich mögen.
3. Ich weiß, wie ich mein Geld sinnvoll anlegen kann.
4. Meine Eltern sind glücklich und gesund und lieben mich mit meinen Schwächen so wie ich bin. Ich besitze jetzt endlich mein Trauhaus am Strand mit meinen Bediensteten.
5. Nun weiß ich endlich, dass meine Zukunft ausschließlich schön verlaufen wird.
6. Jetzt weiß ich mit Sicherheit, dass alles viel besser verlaufen wird, als in meiner Vergangenheit. Jetzt bin sicher, dass ich glücklich alt werden werde mitsamt meinen Eltern.
7. Jetzt weiß ich mit Sicherheit, dass diese Welt in der wir leben doch noch eine Zukunft haben kann und wird.
8. Alles wird viel besser, als in der Vergangenheit verlaufen
9. Jetzt bin ich sicher, dass alles gut werden wird.
10. Diese Welt in der wir leben wird doch noch eine glückliche Zukunft haben.
11. Alles kann nur viel schöner werden, als bisher.
12. Das doofe Wetter wird sich in ausschließlich gutes und sonniges Wetter verwandeln.
13. Diese unfreundlichen Menschen um mich herum sind auf einmal ganz nett und freundlich und wollen damit gar nichts erreichen, als Zufriedenheit in ihrem Herzen und um sich herum.
14. Die Schreibwerkstatt wird auf eine besondere Weise kulinarisch versorgt mit echten Spezialitäten für Feinschmecker, (wie ich einer bin)
15. Alles kann nur viel besser verlaufen, als bisher, da bin ich jetzt ganz sicher.

Montag, 20. Oktober 2008

Mein Traumhaus

von Nora Poppensieker

Ja, wie sollte ich auf diese Frage, die Frage nach meinem Traumhaus, antworten?! Diese wüsste ich gar nicht so einfach zu beantworten. Meine Träume bzw. Wünsche für die Zukunft beziehen sich auf ganz andere Dinge, nicht so aufs Materielle. Dementsprechend kann ich auch nur eins schonmal sagen: Ein Traumhaus wäre auch dann nur wirklich ein TRAUMhaus, wenn es meinen Freund Christian mit inbegriffen hätte. Ach, und damit wir beide, Christian und ich, es uns in diesen Traumhaus auch so richtig gemütlich machen können, wäre es auch ganz nett, wenn es dort sowohl eine Cappuccinomaschine (beziehungsweise nur eine Espressomaschine und ich stelle dazu meinen Milchaufschäumtopf auf den Herd), als auch einen Kamin dort gäbe, wo wir beide uns den Cappuccino schmecken ließen.

Genau, am liebsten wäre mir das ganze mit Blick in die Natur, in unseren Garten. Und nicht zu vergessen: Eine Badewanne darf hier nicht fehlen! Nein, natürlich nicht im Wintergarten, am Kamin, sondern ganz normal im Badezimmer... Was sollte ein Traumhaus denn noch bitte haben? Na, auf jeden Fall nette Nachbarn, von denen man nie etwas sieht oder hört, zu denen man aber jederzeit gehen kann, um sich Hilfe zu erbitten, oder wenn etwas im Haushalt fehlt. Und das Haus sollte auch gut gelegen sein: am liebsten wäre mir ein Naturschutzgebiet als Ort für dieses Haus, aber dennoch sollte zu Fuß sowohl ein Bäcker, als auch Geschäfte (gerne sowohl ein Supermarkt, als auch eine Drogerie und auch eine Apotheke) erreichbar sein. Aber auch ein Bus bzw. eine Bahn, womit man doch recht zügig in die Stadt kommt, dürfen hier nicht fehlen.
So etwas gibt es nicht?! Och, schade. Aber träumen ist ja erlaubt...

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Die Hochzeit

von Lina Strohtmann

Morgen war es endlich so weit. Der große Tag, auf den ihre ganze Familie nun schon monatelang wartete, war da: Sarahs Hochzeit. Morgen, am 8.8.2008 würde Sarah Michael heiraten - den Mann, der als Anwalt wirklich gut verdiente, der Mann, der ein schönes Haus besaß, und der Mann, den ihr Vater ständig lobte. Dies alles floß der hübschen Sarah durch den Kopf, während sie mit Michael ihren Hochzeitstanz probte.
Die Hochzeit mußte perfekt laufen. Und das allerallerwichtigste war: es durfte niemand, aber auch niemand erfahren, dass es nur eine Scheinhochzeit war.

Sarah machte das alles nur, um von zu Hause weg zu kommen. Da sie aber genau wußte, dass ihr Vater bei ihrem echten Geliebten ausrasten würde - ein arbeitsloser Hippie für seine Tochter? Niemals! - brauchte sie diese Scheinhochzeit. Wie gut, dass ihr der schwule Michael half. So würden sie nach der Hochzeit gemeinsam nach Amerika ziehen, um dort dann bei Sarahs eigentlichem Geliebten zu wohnen.

Oh Michelle!

von Johannes Plomitzer

Ich bin kein Romantiker
Und auch kein Dichter
Nichtsdestotrotz möchte ich dir ein paar Zeilen schreiben.

Dein Gesicht ist wunderschön
Deine braunen Augen haben es mir angetan

Wenn ich deine Stimme höre
Dann bekomme ich sofort Gänsehaut

Es fällt mir schwer zu beschreiben
Was ich fühle, wenn ich dich sehe

Ich ergreife nun den Mut und mache den ersten Schritt
Ich hoffe sehr, ich bekomme von dir keinen Tritt

Lieben Gruß
Johannes

Ich finde ganz prima:

von Nicole Gruchot
- meine allerbeste Freundin Kristin
- Auslandsreisen z.B. nach Indonesien ( ein tolles Land )
- Obst, vor allem Bananen
- Musik, die Rolling Stones dann Simply Red
- Urlaub in dem ich mich richtig entspannen und erholen kann
- Eine ehemalige Nachbarin von Berlin, die zur Freundin wurde
- Frauen mit Berufswunsch, die ihn auch verwirklichen
- Gebrannte Mandeln
- Ehrliche Worte
- Unsere jüngst erstandene Katze
- Unsern ehemaligen Boxer, natürlich ein Hund
- Gute Reiterhöfe
- Im Sommer schöne Strandbesuche
- Sicherheitsstangen oder Brücken, die ins tiefe Meer hinein ragen
- Haustiere

Kristin ist Lehrerin und nicht nur aus diesem Grund enorm
praktisch für mich
Indonesien hat Folgendes, was mir gefallen hat zu bieten: schöne Strände, ein tolles Meer, eine atemberaubende Natur
Urlaub- da fallen mir hübsche Länder ein und die Tatsache dass man das man machen kann, was man will

Geliebtes Landleben

von Marco Nast

Hier gibt es eine Kuhweide, die mitten im Wald liegt.
Der Bauer hat schon das Gras gemäht und bald werden die Kühe herunter getrieben werden.
Es ist hier alles so ruhig und friedlich.
Ein Stadtleben könnte ich mir gar nicht vorstellen, so traumhaft schön ist diese Gegend.

Die Eifersucht!

Von Johannes Plomitzer

Ich war auf Toilette bei meiner KG. Plötzlich schneiten die hübsche Janine und der hübsche David in die Praxisräume der KG rein. Und da begann das Spiel.Es kam eine andere hübsche Frau rein und da guckte Janine böse.
Den eifersüchtigen Blick habe ich sofort erkannt. Der Auszubildende David unterhielt sich mit der hübschen Dame. Er war sehr charmant, denn er ist Deutscher mit portugiesischen Wurzeln. Diesen zärtlichen Blick haben meiner Meinung nach nur Portugiesen.

Aber wie es der Zufall will, verließ die hübsche Frau den Raum und Janine weinte bitterlich und sagte zu David: „Ist es jetzt aus mit uns?“ David sagte: „Nein, ich liebe nur Dich, es war nur eine Patientin.“

Damals in Amerika

von Stefanie Thies
Ich bin Jan und lebe mit meiner Pferdeherde in Amerika. Wir galoppieren jeden Tag über die grünen, saftigen Wiesen zu unserem See. Dort baden wir den ganzen Tag. Vor allem freuen wir uns darauf, wenn es im Sommer so richtig heiß ist.

Doch eines Tages, als wir zu unserem See kamen, war das Wasser nicht mehr strahlend blau, sondern blutrot gefärbt.
Als ich mich umschaute, sah ich die vielen toten Indianer am Ufer liegen.
Plötzlich hörte ich ein für mich neuartiges Geräusch. 'Woher mag das wohl kommen?', fragte ich mich. Ich spitzte meine Ohren und versuchte, herauszufinden, woher denn dieses Geräusch nun kam.

Ich schaute mich um und stellt jetzt erst fest, wie viele tote Indianer hier lagen. Dann entdeckte ich ein kleines Indianermädchen, das dieses seltsame Geräusch von sich gab. Jetzt fiel mir auch wieder ein, was die Indianer dazu sagten: "Weinen!"
(...Fortsetzung folgt...)

Eine Liste über die Dinge, die ich sehr gerne mache

von Marco Nast

Ich möchte hiermit gestehen, dass ich sehr gerne leckere Sachen esse. Vielleicht ist dieser Drang bei mir zu stark ausgeprägt, schließlich erinnert mich meine Mutter ständig daran, dass ich ja eigentlich auf Diät bin. Ich möchte hierbei dazu sagen, dass ich durch meinen doofen Unfall vor sechs Jahren so stark gehandicapt bin. dass ich unglücklicherweise immer noch sehr schlecht zu Fuß bin, damit meine ich, dass ich in der Regel meine Stöcke mitnehme, aber wenn ich bedenke, dass ich lange Zeit auf meinen Rollstuhl angewiesen war bin ich dennoch glücklich, wieder alleine gehen zu können.

Ich mag außerdem sehr gerne Musik hören. Ich habe mir extra eine tolle Musikanlage gekauft. Die ich auch sehr gerne benutze. Leider leiden meine Eltern auch öfter darunter. Zumindest sagen sie öfter, dass ich doch bitte etwas leiser drehen sollte. Auch wenn mir das eigentlich gar nicht gefällt, nehme ich dann dennoch gerne Rücksicht auf sie.

Was ich gerne genieße wären Dinge wie
-Sonnenaufgang genießen
- Musikhören
-Diskutieren
-Radfahren
-Spiele spielen.

Was mir des weiteren gefällt sind solche Dinge, wie Ausflüge in die Natur zu unternehmen, wie zum Beispiel eine Fahrt durch die Lüneburger Heide. Ich denke da zum Beispiel an eine Kutschfahrt.

Die Wette

von Lina Strohtmann

Lena war müde. Den ganzen Tag hatte sie in ihrem kleinen Imbiss für die Hafenarbeiter Würste gebraten und Pommes Frites zubereitet. Jetzt wollte sie endlich nach Hause gehen. Aber da kam noch ein Kunde. Er lächelte Lena an und dann sagte er etwas sehr ungewöhnliches:
"Ich habe noch nie ein so häßliches Weib gesehen, wie Du es bist!"
Total erstarrt sah Lena diesen wirklich gut aussehenden, jungen Mann an. Das hatte sie nun wirklich noch nie von einem Mann gehört. Da Lena eine eine schöne junge Dame war, wurde sie ihr Leben lang eigentlich nur gelobt. Zu allem Überfluß war es auch noch Stefan - der Kerl, in den Lena seit zwei Jahren verknallt war.

Stefan ging mit einem Grinsen zu seinen Freunden - er hatte die Wette gewonnen, indem er der Frau, die er so sehr liebte, das totale Gegenteil von dem sagte, was er meinte. Dafür mussten sie ihm nun 100 Euro überreichen.
Plötzlich ein lauter Knall! Stefan wirbelte herum und sah Lena blutverschmiert und tot auf dem Boden liegen.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Der verliebte Schutzengel

von Lina Strothmann

"Bist du völlig wahnsinnig? Du siehst doch, wie zerbrechlich diese Brücke ist! Die ist doch mindestens zehn Meter hoch über dem steinigen Fluß! Das wäre der Tod!"
Der sechsjährige Tom starrte fassungslos auf seine etwa zwei jahre ältere Schwester. Sie standen auf einer wirklich sehr wackeligen und löchrigen Brücke, die über einen großen See zu einem Kartoffelfeld führte.

"Ach, Tom, du weißt doch genau, dass wir Kartoffeln für Mama und Papa ernten müssen und es keinen anderen Weg gibt. Weißt Du was? Wir haben einen Schutzengel, uns wird nichts passieren!"
"Na gut", antwortete Tom zögerlich. Er nahm seine Schwester an der Hand und sie gingen los. Plötzlich - krrrrrk, krrrrk - waren die
beiden Kinder eingestürzt, flogen in die Tiefe und klatschten aufs
Wasser. Zum Glück waren die beiden nicht auf Steine oder sonstwas aufgekommen und hatten überlebt. Und da sie gute Schwimmer waren, kamen sie problemlos und nur leicht geschockt am Ufer an.

"Bist du total bescheuert?! Warum hast du das getan?!". Kopfschüttelnd sah Mr. Schutzengel Mrs. Schutzengel an.
"Aber ich wollte dir doch nur zeigen, was für ein guter Schutzengel ich bin!". Völlig verzweifelt versuchte Mrs. Schutzengel vor ihrer großen Liebe cool zu bleiben. "Ich habe sie doch gerettet!" "Ja, aber erst, als du sie fast getötet hättest! Glaub' mir, die beiden übernehme ich ab jetzt!". Immer noch kopfschüttelnd flog Mr. Schutzengel seinen Kunden hinterher.

Traurig blieb Mrs. Schutzengel zurück. Das Einstürzen der Brücke, um sich cool aufzuspielen, war wohl doch nicht der Hit gewesen.

Meine neue Frisur

von Heinz Thomsen

Ich habe eine neue Frisur. Bisher gingen mir meine Haare bis zu den Ohren. Jetzt habe ich gar keine Haare mehr.
Das habe ich mir nicht alleine ausgedacht. Es war Bennies Idee. Das ist ein Betreuer. Bennie hat gesagt:"Hallo Leute, wer will sich die Haare schneiden lassen?". Da haben Johannes und ich uns gleich gemeldet. Karsten kam mit einem Rasierapparat und dann ging es los. Ratzfatz waren die Haare ab. Als ich in den Spiegel geguckt habe, habe' ich mich richtig gut gefühlt.
Manchmal streichel ich mir über den Kopf, weil es sich so gut anfühlt. Johannes und ich sehen richtig cool aus, finde ich. Jetzt möchte ich die Haare immer so kurz haben.

Dienstag, 30. September 2008

Der Schirm

Von Nicole Gruchot

Agathe konnte dem Strand und dem Meer, die in der Nähe lagen, trotz Regen nicht widerstehen. Flugs spannte sie ihrem Regenschirm auf und hopste über die Brücke.
Doch der Wind war so böig, dass es schwierig war, den Schirm gerade über ihren Kopf zu halten. So flog der Schirm ihren Rücken entlang, aber blieb in ihrer Hand. Es war niemand da der gucken konnte, und sie hatte ihren Spaß so alleine.

Die Hunde Meiner Schwester: Sally und Snoopy

von Marco Nast

Meine Schwester hat sich zwei süße kleine Hunde zugelegt. Dazu gilt es zu erwähnen, dass meine Schwester im Außendienst tätig ist und dadurch stetig unterwegs ist.
Ich habe den Eindruck, dass diese beiden so eine Art Ersatz für Kinder sind, die meine Schwester sich aufgrund ihrer stetigen Arbeit sich gar nicht zulegen konnte.

Was ich sehr interessant finde, ist dass man bei diesen beiden so eine Art Rollenverteilung beobachten kann. Snoopy ist dabei der dominante unter den beiden. Sally ist da eher die sich zurück hält. Sally ist sehr ängstlich veranlagt und neigt dazu sich eher im Hintergrund aufzuhalten. Was interessant und bedauerlich ist, ist die Tatsache, dass Sally oft so viel Angst hat, dass sie Ihre Blase gar nicht im Griff hat, sie fängt daher manchmal an einfach zu urinieren und schaut einen dann einfach mit großen Augen an. Ich glaube, dass diese Tatsache für die beiden gar keine Rolle spielt, zumal sich die Hunde bestimmt weniger mit dem Thema Tierpsychologie auseinandersetzen, als wir Menschen.

Diese beiden Wesen sind so anmutig an zu schauen. Sie sind ein Geschwisterpaar, wohl dem Snoopy viel größer ist als Sally. Ihr Verhalten ist einfach so süß, wie der große die kleine beschützt. Die Fellfarbe von beiden ist sehr ähnlich. Sie tragen die Farbe Dürrlaub. In Anlehnung an dürres Laub. Sie sind Rauhaarteckel und sehr verschmust und genießen die Streicheleinheiten von uns. Überall wo wir hinkommen erregen sie großes Aufsehen. An bestimmten Tagen in der Woche sind sie bei uns, dann zeigen sie sich von ihrer sonnigen Seite. Es macht einfach viel Spaß sich mit den beiden zu beschäftigen.

In der S-Bahn (Herbst `96)

Von Dennis Seidel

Heute habe ich in der S1 Richtung Wedel ein total süßes Mädchen kennen gelernt, ihr Name war Natascha.
Sie lächelte mich an.
Natascha schaute mich an.
Es war um uns beide geschehen. Ich zeigte ihr meine Tasche für die Hamburg Touren. Die Sonne schien. Es war schon Herbst. Natascha nahm meine Hand. Wir beide küssten uns.
Als wir kurz vor Landwehr waren sahen wir wie der SAR Hubschrauber kreiste und als wir raus kamen sahen wir einen schweren Unfall mit sieben Autos. Als der Rettungshubschrauber wieder oben war gingen wir zur S-Bahn hoch. Oben stand die S1 Richtung Blankenese. Ich half Natascha in die Bahn. Wir beide fuhren bis Altona. Die Bahn war voll. In Altona war ein Feuerwehreinsatz. Auf dem Deck wo die Busse abfahren brannte ein Mülleimer. Die Polizisten schickten uns wieder die S-Bahn runter. Natascha holte uns eine Cola. Dann stiegen wir in die S1 nach Ohlsdorf. Dann aber kam die Durchsage, das wegen einer betriebsfremden Person in Barmbek der S-Bahn Betrieb zwischen Hauptbahnhof und Ohlsdorf unterbrochen ist. Wir gingen zur U1 und fuhren bis Fuhlsbüttel. In der Bahn war es proppen voll. Dann stürzte eine alte Frau und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Natascha hielt meine Hand fest. Sie lächelte mich an. In Fuhlsbüttel trennten wir uns dann. Es war so schön mit Natascha.

Am Abend rief mich Natascha an. Mein Bruder nahm ab. Natascha wollte sich für morgen mit mir verabreden. Dann rief mein Vater zum Abendbrot.

Zurück aus dem Mallorca-Urlaub

von Marco Nast

Wir sind wieder zu Hause angekommen. Unser Flug hat gut geklappt. Die Flugzeit betrug ca. 2 Stunden und 15 Minuten.
Es war eine große Umstellung bezüglich des Wetters.
Dort lagen die Temperaturen zwischen 30 bis 40 Grad C. und hier waren es gerade mal 13 Grad C.

Wir sind jeden Tag schwimmen gewesen, vormittags wie auch nachmittags. Ich war sehr froh, dass ich meine Nudel mit hatte, denn wir hatten auch oft hohen Wellengang. So fühlte ich mich etwas sicherer. Und wenn die Wellen so hoch waren, dass ich die Nudel verloren hatte, dann war in der Regel gleich ein Retter zur Stelle. Unser Hotel lag ca. 100 Meter vom Wasser entfernt. Abends sind wir immer Bummeln gewesen. Dort gibt es eine Boulevardstraße (Meile). Links und rechts sind Cafes, Restaurants und Verkaufsstände. Es heißt dort sehen und gesehen werden. Die Leute waren dort alle sehr chic gekleidet, man hörte dort viel Musik auch aus Süd-Amerika war dort eine Gruppe, die spielte jeden Abend mit Panflöten.

Die Abende waren dort immer sehr warm.
Es waren dort viele Leute, aber es gab gar keinen Stress und keinen Lärm. Die Leute waren alle sehr friedlich aber nach Mitternacht, als wir schon im Bett lagen, ging es weiter und dann war es sehr nervig. Wir hatten uns schon „Oropax“ zugelegt, aber das brachte leider nicht sehr viel.
Nach wenigen Tagen hatten wir uns jedoch daran gewöhnt und konnten schließlich schlafen.
Meine Eltern und ich sind dort gerne in ein spanisches Restaurant namens „Finca“ gegangen, dort habe ich oft „Datteln im Speckmantel“ gegessen. –Das war sehr köstlich.

Es ist ein sehr schöner Ort, wenn alles klappt und wir gesund bleiben, werden wir nächstes Jahr vielleicht wieder an diesem Ort unseren Urlaub verbringen.

Donnerstag, 18. September 2008

Nachbarn

von Nicole Gruchot

Es wohnten zwei Frauen als Nachbarinnen zusammen, nicht nebeneinander, sondern gegenüber in hohen Häusern. Sie konnten sich immer sehen und miteinander reden, wenn sie ihre Pflanzen gossen. Jetzt kommt ein Zitat eines geführten Gespräches von den Beiden.
Zitat: „Hallo Eva, wie geht´s?“
„ Sehr gut, und dir?“
„ Ach, es geht so. Wenn ich Dich sehe natürlich gut, aber sonst so la, la.“
„Was hast Du denn, Maria?“
„ Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich diese furchtbare Siedlung endlich verlassen will, aber keine Möglichkeit sehe. Ich will mein Leben endlich mehr in der Natur verbringen, hättest du nicht auch Lust dazu?“
„Ja, das Verlangen habe ich auch schon lange,“ sagte Eva.
„Was hälst du davon, wenn wir unser Glück zusammen versuchen und mit einer Hotelübernachtung irgendwo anfangen?“
„Prima!“, sagte Eva, „mit dir kann ich mir das sehr gut vorstellen. Ich habe noch ein paar Prospekte und komme nach her mal rüber.“
„Toll, na dann mal los, ich habe jetzt schon Zeit!“

Auf dem Bauernhof

von Dennis Seidel

Ich stehe an einer Landstraße.
Gegenüber hält ein Bus.
Ein weißes Pferd steht auf einer Koppel.
Das Pferd grast.
Ich gehe weiter und komme zu einem Bauernhof.
Ein weißer Hund kommt auf mich zu.
Dann erscheint eine bildhübsche Frau.
Sie heißt Nadine und ist die Besitzerin von dem Hof, der Hund heißt Jule.
Nadine lächelt mich an.
Jule bellt.
Wir gehen ins Haus rein.
Nadine bietet mir einen Saft an.
Draußen bellt Jule.
Am Abend sitzen wir beide im Wohnzimmer.
Nadine schaut mich an.
Sie hat sich in mich verliebt.
Wir beide kuscheln zusammen.

Montag, 1. September 2008

Doping bei der Olympiade

von Johannes Plomitzer

Die Eröffnungsfeier war schön, aber nicht wenn es um den Leistungssport geht, denn da ist Doping das Hauptthema. Früher hätte sich China Doping nicht leisten können aber heute kann sie sich es leisten.
Das gefährliche an Doping sind die Auswirkungen. Die Knochen brechen später leichter. Ca. 37 % Körperschäden hat man z.B. bei einer ehemaligen DDR Sportlerin festgestellt. Sie hatte fast nur noch gebrochene Knochen, Leberschäden und so weiter. Es kann auch zu MS führen.

Ich finde dabei sein ist alles, aber viele Leute wollen nur Publicity und dopen deswegen wie die Bekloppten. Es geht rein um den Erfolg. Jeder will bei der Olympiade Erster sein, egal ob Australien, China, Deutschland. Die Gesundheit spielt keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen von G. I. Joe

Sonntag, 24. August 2008

Examensarbeit

von Lina Strothmann

Klig aaa endlich fertig die letzte Taste war gedrückt. Anna hat es geschafft. Ihre Arbeit war endlich zu ende geschrieben. Die Arbeit an der sie nun schon fünf Jahre lang saß, die Arbeit weswegen sich Anna mit ihrem Freund getrend hatte da sie oft bis lang in die Nacht dran gearbeitet hatte und die Anna oft in den Wahnsinn getrieben hatte. Die Examensarbeit über England war durch.
Nach dem Abgeben würde sie wieder ruhig schlafen können und erst mal eine lange Pause machen.

Hey, Hey. Anna öffnete die Augen und sah Tim ein guten Freund: Was ist passiert?“ „ Es tut mir wirklich leid dir das sagen zu müssen aber du hast gerade dein ganzes Stat`s Examen gelöscht.“ flüssterte er mit mieser Miene. Sofort Helwach schrie Anna „ was, aber ich habe doch alles gespeichert?“ „Tut mir leid du hast bei der Frage alles löschen auf ja gedrügt, ich konnte nichts mehr tun und fürchte du musst alles noch einmal schreiben.

Mein Freund Mittwoch, die Vogelspinne

von Marco Nast

Eines Tages bekam ich ein Geschenk von meiner Schwester. Sie ist extra in die Stadt gefahren, um es mir zu besorgen. Es war eine süße kleine Vogelspinne. Da sie an einem Mittwoch zu mir kam entschied ich mich, sie Mittwoch zu nennen (in Anlehnung an Robinson Crusoes kannibalischen Freund namens Freitag). Sie war wirklich süß und hatte sogar ein kleinen Pelz. Aber sie war ständig hungrig und musste andauernd gefüttert werden.
Ihre Lieblingsmahlzeit waren Grillen (genauer gesagt Zikaden).
So kam es auch vor, dass meine Eltern hier und da Zikaden in der Wohnung fanden.
Diese Zikaden konnten in größeren Verbänden gekauft werden, genauer gesagt in größeren Verpackungen. Solche Verpackungen kosteten gar nicht viel Geld. Es war mir dadurch möglich sie von meinem Taschengeld zu kaufen.
Ich muss gestehen, dass ich Mittwoch sehr gerne gefüttert habe und sie bei der Nahrungsaufnahme beobachtet habe. Mittwoch war immer sehr hungrig und hatte einen großen Appetit. Daher war ich gezwungen, ihm öfter Nachschub zu besorgen.

Natürlich benötigte Mittwoch eine angemessene Behausung, daher habe ich ihm ein Terrarium zur Verfügung gestellt. Dieses Terrarium enthielt einen kleinen Baumstumpf, auf
dem sich Mittwoch gerne aufgehalten hat. Daneben war ein kleiner Brunnen, der dafür sorgte, um ein angemessenes Klima im Terrarium sicherzustellen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie viele Zikaden Mittwoch insgesamt zu sich genommen hat, es waren bestimmt sehr viele.

Aber eines Tages hat Mittwoch sich gar nicht mehr bewegt, denn er war einfach gestorben.
Das habe ich natürlich sehr bedauert, denn Mittwoch war inzwischen mein Freund geworden.
Ich habe nur noch auf das Terrarium geschaut und war sehr traurig. Plötzlich entdeckte ich ihn unter einem Baumstumpf. Also hat er doch noch gelebt.
Somit war das, was ich sah gar nicht Mittwoch, es war nur sein Gehäuse, es waren Beine und Füßchen dran, es sah so aus wie Mittwoch, nur etwas kleiner. Er hatte sich also gehäutet.
War ich aber glücklich, dass er doch noch lebte.

Es wurde Sommer und ich habe ihn sehr oft mit nach draußen genommen. Es war eine schöne Zeit mit Mittwoch. Ich habe mich auf den Rasen gelegt und ihn beobachtet, wie er sich vorwärts bewegte.
Ich habe sogar meine Mutter überreden können, dass sie ihre Hand ganz ruhig hinlegte, damit Mittwoch darüber krabbeln konnte. Denn meine Mutter war sonst überaus ängstlich.
Aber so habe ich es auch geschafft, dass sie Mittwoch in meiner Abwesenheit gefüttert hat.

Ich bedaure sehr, dass das Erlebnis mit Mittwoch leider nicht von Dauer war, denn eines Tages (ich weiß nicht wie lange ich ihn hatte), da war er wirklich tot. Ich denke sooft an Mittwoch und hoffe, dass er einen guten Platz im Spinnenhimmel gefunden hat.

Im Einkaufszentrum - Sommer 92

von Dennis Seidel

Alles passierte im Einkaufszentrum Hamburger Straße. Ich war mit meinen Eltern und meinem Bruder Kevin im Einkaufszentrum Hamburger Straße. Dort haben wir was für Kevin gekauft. Ich sah ein bildhübsches Mädchen. Sie hatte dunkel blonde Haare die zu einem Zopf geflochten waren. Das Mädchen hieß Janina. Janina war so süß. Sie hatte einen kleinen Hund bei sich. Es war ein Pekinese.

Meine Mutter wusste gleich was los war, ich hatte mich in Janina verliebt. Mein Vater machte mir Mut. Ich ging auf Janina zu. Janina lächelte mich an. Der Hund sprang Kevin an. Janina zerrte ihn zurück. Wir beide gingen in ein Eiscafe. Ich schaute Janina an, für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Janina nahm zärtlich meine Hand. Wir zwei kamen uns näher, Janina ging in ein Modegeschäft. Sie wollte sich einen Rock kaufen. Danach gingen wir zu meinen Eltern und Kevin zurück. Janina gab mir einen Kuss. Wir beide verabredeten uns.

Hansapark

von Lina Strothmann

Wiedereinmal war ich mit meiner besten Freundin in unserem Lieblingspark dem Hansapark.
Da es ein warmer Tag war saßen wir in der Wasserbahn. Und wollen wir eine letzte Runde fahren. Ja sicher antworte ich.
Das Boot war hochgefahren da es schon sehr hoch war rechneten wir jede Sekunde mit dem Untergang. „ Gleich geht’s los, gleich geht’s los.“
Plötzlich das Boot wackelte und blieb stehen.
Da standen wir jetzt wirklich ziemlich weit oben und bewegten uns irgendwie nicht weiter. Langsam drehte ich mich um etwas in Panik da sich das Boot plötzlich rückwärts bewegt. Wir waren wirklich die, die mit ihrem Boot am weitesten oben standen. Das nächste Problem, keiner kam. Wir begannen also zu schreien. Hallo, Hallo, endlich nach langer Zeit kam eine Frau und fuhr uns an einer wackeligen Leiter nach unten. Für den Tag hatten wir wirklich genug für Wasserbahnfahrten. (Die Hochfahrt ist immer noch hart aber wir fahren wieder, sind geheilt).

Unser geplanter Mallorca Urlaub

von Marco Nast

Wir fliegen wieder nach Mallorca, genauer gesagt nach Paguera.
Ich packe schon die Koffer, damit ich auch die wichtigsten Sachen mit bekomme. Wir freuen uns schon sehr darauf.
Für diesen Urlaub nehme ich nicht nur diverse Kleidungstücke mit sondern auch meine „Nudel“ das ist eine Schwimmhilfe mit der es mir möglich ist, selbst bei starkem Wellengang nicht unterzugehen.

Unser verlässlicher Taxifahrer Herr Spech weiß schon bescheid und wird uns rechtzeitig abholen, damit wir auch rechtzeitig zum Flugzeug kommen. Wir freuen uns schon sehr auf diesen Urlaub, wir kennen das Hotel schon gut und den Leuten dort sind wir auch gut bekannt. Die kennen uns schon dort, weil ich mit meinem Rollstuhl immer sehr auffalle. Wir wohnen dort in einem großen palastähnlichen Hotel. Dieses Hotel ist wirklich sehr groß.

Es bringt wirklich sehr viel Spaß dort zu sein, zumal das Wetter dort viel besser ist als unser verregnetes Wetter.
Was mir sehr gefällt, ist, dass wir zu diesem Urlaub auch meinen Rollstuhl mitnehmen, das liegt aber nicht nur daran, dass ich leider sechs Jahre nach meinem doofen Unfall immer noch sehr schlecht gehen kann, das liegt auch daran, dass ich mit meinem Rollstuhl beim Fliegen immer bevorzugt behandelt werde.
Dadurch komme ich gleich nach dem einchecken direkt ins Flugzeug auf meinen Platz. Und wenn wir gelandet sind, steht der Rollstuhl schon vor der Gate.

Ich möchte auch noch nebenbei erwähnen, dass sich auch meine Eltern sehr auf diesen Urlaub freuen.

Montag, 11. August 2008

Freundinnen

von Lina Strothmann

Die vier besten Freundinnen standen am Strand vor ihnen war das leise Rauschen des Meeres zu hören. Alle hübsch in weiß gekleidet, tuschelten und kicherten sie wild durch einander.

Zhete war gerade dabei sich von den vier abzuseilen und erblickte das Ruderboot. Langsam floss ihr eine Träne über die Wange. Wieso waren alle so gemein zu ihr. Die vier Mädels machten sich über sie lustig und dahinten im Boot ist ihre große Liebe und machte sich mit seinen neuesten Bräuten auf und davon.
Dabei war die Hochzeit nur noch eine Stunde weit entfernt.

Der Spaziergang - Sommer 94

von Dennis Seidel

Heute habe ich etwas Schönes gesehen. Ich war gerade auf dem Weg zur Bücherhalle Fuhlsbüttel. Beim Haus wo Max, der graue Schnauzer wohnte stand Ronja an der Gartenpforte.
Ronja fing an zu bellen. Als ich mich umdrehte sah ich auch warum sie bellte. Neben mir lief ein zweier Hund, es war ein Boxer.

Der Hund gehörte einem der süßesten Mädchen überhaupt.
Sie war so hübsch, leider ging sie in den Eibenweg rein.

Meine neue Brieffreundin

von Marco Nast

Ich habe eine neue Brieffreundin durch meine Mutter kennen gelernt. Es ist sehr schön, mit dieser Frau zu kommunizieren.
Sie schreibt, sie hat einen Sohn der in Paraguay lebt und eine Eingeborene geheiratet hat.
Sie betreiben dort eine Granja. Eine Granja soll eine intensivere Bewirtschaftung, als eine Estanzia sein. Er baut dort mit seiner Familie eine Existenz auf. Sie schreibt, sie war dort über neun Wochen im Jahre 2002. Sie hatte dort ein interessantes Erlebnis gehabt. Gleich in der ersten Woche brachte ihr ein Campesino ein Tierbaby.
Keiner wusste, was für ein Tierbaby dieses war. Sie haben es aufgezogen und eines Tages packte es ihr Sohn in einen Käfig und stellte es in der nahen Stadt den Veterinären an der Uni vor. Sie drehten und wendeten das Kerlchen interessiert länger als eine halbe Stunde umher. Sie konnten sich nicht erklären, was es für ein Tier wäre. Sie fanden immer weitere interessante Neuheiten an diesem Tier. Und später auf der Heimreise nach Deutschland wusste der Sohn von einem kleinen Zoo mitten im Urwald, wo einheimische Wildtiere in sympathischer Weise gehalten werden. Der Zoodirektor stellte fest, dass der Aguarani eine Fuchsart sei. Der kleine Zögling konnte dort dann auch bleiben.

Ihr Sohn schrieb in diesem Jahr, das ein Meister Luiz Saran, ein gebürtiger Ungar das Programm „Sanidos de la Tierra“ (Töne der Erde) vorantreibt. Aus vielen Ländern wurden Instrumente gespendet, allein aus Deutschland mehr als dreißig Geigen. Dadurch bekommen viele Indianerkinder die Möglichkeit mitzumusizieren. Eine Gruppe von vielen Kindern hatten einen Auftritt, aber mitten auf der Fahrt brannte ihr Bus aus. Und trotzdem traten sie fünf Tage später wieder auf. Alle waren begeistert und weinten. Ein kleines Mädchen stand auf und fragte: „Was gibt es da zu weinen?“ Die Musik war doch nicht in unseren Geigen.

Ich finde diese Berichte von meiner Brieffreundin sehr ansprechend und rührend.

Hallo Leute!

Ich heiße Dennis und bin 28 Jahre alt.
Ich suche eine Freundin in dem Alter zwischen 25 und 30 Jahren.
Sie sollte blond sein, nicht zu schüchtern, reiselustig (also keine Flugangst haben), nett und immer für mich da sein.
Ich würde mich freuen, wenn sich viele melden würden.

Antwortet mir bitte, indem ihr unter dem Artikel auf Kommentare klickt oder schreibt mir eine Mail an nestler@lmbhh.de

Heidepark Soltau

von Marco Nast

Unser Ausflug zum Heidepark nach Soltau, am Mittwoch war ich mit meinen Eltern und meiner Schwester im Heidepark in Soltau.
Wir hatten dort viel Spaß gehabt. Was ich sehr genossen habe, ist die Tatsache, daß wir sicherheitshalber meinen Rolly mitgenommen hatten. Das kam mir sehr gelegen, da ich leider immer noch sehr langsam zu Fuß bin.
Wir hatten unseren Ausflug damit begonnen, daß wir zunächst einmal eine Mittagspause gemacht haben indem wir uns eine Currywurst gegönnt hatten. Nachdem wir diese Essenspause gemacht hatten, sind wir erst einmal Riesenrad gefahren und daraufhin mit der Wildwasserbahn. Was mir daran aber gar nicht gefallen hat, war die Tatsache, daß ich bei der Wildwasserbahn ganz schön nass geworden bin, aber ich denke, das liegt in der Natur dieser Sache.

Der Heidepark ist eine sehr grosse Anlage mit vielen Fahrgeschäften, die zum Mitfahren einladen. Aber soviele Geschäfte, die es dort gibt kann man eigentlich gar nicht alle wahrnehmen. Was mir dort sehr gefallen hat, war die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter dort. Ich muß gestehen, daß die Tatsache, daß ich meinen Rolly mit dabeihatte sich schon gelohnt hat, weil ich dadurch durchaus bevorzugt behandelt wurde.Ich mußte mich dadurch gar nicht solange anstellen, wie viele andere dort.
Es war sehr schön dort gewesen zu sein.

Der Unfall - Mai 1991

von Dennis Seidel
Damals vor 17 Jahren, also am 8. Mai 1991 war ich Zeuge eines schrecklichen Unfalls.
Ein Mädchen auf einem Fahrrad wurde von einem Auto angefahren und verletzt.
Ich war mit meiner Mutter, meinem Bruder Kevin, unserer Bekannten Karin und ihren beiden Kindern auf dem Spielplatz als es passierte. Ich habe nur mit gekriegt das Rettungswagen und Peterwagen gekommen sind. Zuerst wusste ich nicht was da los war. Vor dem Spielplatz standen viele Leute.
Dann sah ich Mädchen auf der Trage liegen. Es war bewusstlos.
Als die Sanitäter dann das Mädchen zum Rettungswagen brachten hat das Mädchen geweint.
Sie hatte dolle Schmerzen gehabt.

Montag, 14. Juli 2008

So soll meine Traumfrau sein.

von Dennis Seidel

- Blond
- Nicht zu alt (Alter zwischen 25 und 30 Jahren)
- Schlank
- Hübsch
- Lieb
- Tröstend



Und das sollten ihre Eigenschaften sein.
1. Sie soll immer für mich da sein
2. Sie soll nicht zu schüchtern sein

Vorbei!

Von Dennis Seidel

Am Montag hat leider meine Freundin Anja Schluss gemacht.
Ich habe so geweint.
Jetzt habe ich Claudia zum Kuscheln.
Anja ist wieder mit ihrem Ex zusammen.
Sie hat es mir gesagt.

Mein Besuch bei dem Wasserskilift in Harburg

von Marco Nast

Letzten Sonnabend war ich mit einer netten Begleitung (meine Mutter) bei einem Wasserskilift in Harburg. Ich war sehr beeindruckt von der Größe dieser Anlage.

Diese Anlage befindet sich in der Nähe der Autobahn A1 von Harburg Richtung Lübeck. Es handelt sich um einen großen Baggersee, diese Anlage ist so schön angelegt, dass man glaubt man wäre in einer anderen Welt.

Wir saßen dort auf einer großen Tribüne und wurden Zeugen von der Tatsache, dass dort Wasserskiläufer mit einer motorgetriebenen schnellen Seilwinde von einer Rampe ins Wasser gezogen wurden. Dieses Seil verläuft um den ganzen See herum.

Es waren diverse Hindernisse über die man dort springen konnte.
Diese Wasserskiläufer machten Sprünge, Drehungen und Kreise.

Ihre Ausrüstungen Bestand aus einem Taucher-Anzug und einem Brett mit festgemachten Stiefeln, andere hatten nur Bretter und standen barfuss darauf.

Es waren dort viele Profis und eine Anfängergruppe.
Es war wirklich interessant mit anzusehen, dass die Leute durchaus mal einen Bauchklatscher gemacht haben, wenn sie unvorbereitet waren. Und die Anfänger kamen nicht einmal zwei Meter weit bis sie ins Wasser fielen.
Es war auch wichtig, dass sie ganz schnell aus der Reichweite des Nachfolgenden kamen.

Wir konnten auf der Tribüne sehr gut sitzen, es waren Sonnenschirme aufgestellt, man konnte dort auch essen und trinken. Der Eintritt war frei.

Das zuschauen macht soviel Spaß, am liebsten hätte ich mitmachen wollen.

Montag, 7. Juli 2008

Leben auf dem Land

Marco Nast

Es ist wieder ein schöner Tag, die Sonne scheint und es ist sehr schön warm.
Meine Mutter sitzt neben mir und liest ihr Buch.
Ich hatte heute eine doppelte Fahrstunde und bin mit meinem Fahrlehrer Rainer Haar durch Marmsdorf und Harburg und in Heimfeld bei Mc Donalds auf die Autobahn gefahren und von dort nach Dibbersen und von dort zurück zur Fahrschule mit großem Erfolg.

Wir wohnen hier in einer wunderschönen Gegend. Es sind hier viele Vögel und auf der Straße habe ich bei meiner Radtour eine Rieke gesehen, ein schwarzes Reh mit ihren zwei Jungen. Sie war sehr erschrocken, mich zu sehen. Aber ich habe ihren Anblick sehr genossen. Die Rehe kommen oft an unseren Zaun. Desweiteren habe ich einen Bussard gesehen, der einen Sturzflug machte. Frühmorgens, wenn ich meine erste Radtour mache, sehe ich oft Wildschweine am Straßenrand.

Pfingsten auf dem Lande 2008

von Marco Nast

Es ist sehr schön bei Sonnenschein auf der Terasse zu sitzen und den Vögeln zu lauschen. Ich genieße dieses Sonnenwetter sehr und bin schon barfuß über den Rasen gelaufen und habe auch ein paar Schritte in unserem Sandhaufen hinterlassen. Ich muß gestehen, dass ich diese Reize erst unangenehm empfunden habe, aber später habe ich sie dennoch genossen.

Jipi, wir essen zu Pfigsten Spargel und meine Mutter brät mir sogar ein Putenschnitzel dazu, während meine Eltern nur Schinken essen.

Wir hören gerade Musik von Felix Mendelssohn (ein Sommernachtstraum), während ich auf der Terrasse sitze und mich auf unser schönes Pfingstessen freue. Es ist sehr angenehm, diesen schönen Tag zu genießen.

Ich bin wirklich glücklich, es tut einfach gut.

Pfingsmontag
Endlich habe ich es geschafft, ich bin mit meiner Mutter bis zur Großmoddereiche gegangen.
Das war ein Ziel, welches ich mir gar nicht vorstellen konnte. Aber heute habe ich es geschafft. Dort sassen wir eine Weile auf einer Holzbank, bis ich mich wieder erholte und dann sind wir wieder zu Fuß zurückgegangen. Es war ein weiter Weg, aber ich habe es geschafft und bin glücklich über meine Leistung.
Es ist wieder ein schöner Tag, die Sonne scheint, die Pflanzen blühen in allen Farben.

Meine Mutter macht sich die Mühe, wieder ein leckeres Essen zum Pfingstmontag zuzubereiten. Aber irgendwie ist die Stimmung sehr gereizt zu Hause. Ich weiß nicht, woran das liegt? Etwa an mir?
Ich habe soeben erfahren, daß es nicht an mir liegt, sondern, dass Onkel und Tante plötzlich ins Kankenhaus mussten - dies ist sehr traurig.

Freitag, 27. Juni 2008

Das Spiel


von Dennis Seidel

Ich sitze mit den anderen im Wohnzimmer. Gerade wurde das Spiel abgepfiffen. Draussen hupen die Deutschen. Die Türken sitzen geschockt in den Cafes. Deutschland hat die Türken mit 3:2 geschlagen und ist im Finale. Nach dem Spiel gehe ich nach unten und kuschele mich an Claudia. Draußen ist die Hölle los. Die Deutschen feiern und singen. Ich nehme Claudia zu mir. Sie beschützt mich. Ich kann nicht einschlafen, weil die Deutschen zu laut feiern. Claudia beruhigt mich. Die Türken brüllten „Turkiye, Turkiye“.


Michelle und Jane – eine unglaubliche Begegnung

von Johannes Plomitzer

Eines Tages bei der Krankengymnastik traf ich Michelle. Ich sprach sie im Wartezimmer an. Sie war unglaublich schön. Das war der Hammer. Sie lernt gerade Religion für ihr Abitur. Über meine KG habe ich erfahren, dass sie gerade 18 Jahre geworden ist. Ich stelle mir vor, wie ich es richtig krachen lasse und ihr ein Lied von Falco vorsinge. Das wäre mein Traum. Sie sieht einfach fantastisch aus, ich bin dann wie berauscht.

Eine Woche später traf ich Jane. Auch sie war der Hammer und natürlich sprach ich sie an. Das finde ich besser als sie die ganze Zeit anzustarren. Sie ist 23 Jahre. Vom Alter her würde sie besser zu mir passen, Michelle mit ihren 18 Jahren, müsste ich erstmal besser kennen lernen.

Ich muss es schaffen, Jane auf einen Kaffee einzuladen und dann werden wir sehen… Fortsetzung folgt!

Türkei Urlaub

von Marco Nast

Vor zwei Jahren war ich mit meinen Eltern in der Türkei. Wir haben dort in einem palastähnlichen Hotel gelebt.
Ich war sehr beeindruckt von der Größe dieser Anlage.
Aber was mir gar nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass ich dort dummerweise wieder einen kleinen Unfall hatte. Leider mit der Folge, dass ich daraufhin leider für einen ganzen Tag ins Krankenhaus musste.

Es ist mir wieder einmal gelungen über meine eigenen Füße zu stolpern. (Leider kommt das in der letzten Zeit zu häufig vor)
Ich wollte vor dem Mittagessen noch einmal kurz mal auf das WC gehen und daraufhin bin ich einfach umgefallen.

Was aber klasse war, war, dass ich daraufhin gleich mit dem Taxi in ein nahe gelegenes Krankenhaus musste. Ich war aber so aufgeregt über diese Tatsache (ich muss dabei gestehen, dass ich Krankenhäuser gar nicht ausstehen kann, weil ich in meiner Vergangenheit über ein ganzes Jahr in der Folge eines doofen Unfalls im Krankenhaus gelegen habe, das hat mir natürlich gar nicht gefallen)

Ich finde es immer sehr schade, dass ich so oft solche dummen Sachen anstellen muss.
Aber wenn ich es mir recht überlege, kann man aus solchen Dingen nur lernen:
1. Ich sollte mich einfach besser auf meine Füße bzw. meine Schritte konzentrieren)
2. Ich sollte nicht so einfach rumschludern, sondern mich besser auf meine Schritte konzentrieren.
3. Habe ich jetzt leider vergessen.

Das Café Leben

von Nora Poppensieker
Ich gehe gern ins Café Leben
Das muss ich mir auch nicht überlegen.
Es ist der beste Ort
Für einen Cappuccino dort
Aber auch ein Salat ist gut
Wenn der auch nicht wirklich Not tut.

Der Traum

von Dennis Seidel
Träume sind tolles
Und nicht olles
Träumen tut man nur im Schlaf
Wie ein Schaf ganz brav
Nachts hat man die meisten Träume,
dass man nichts versäume
Träumen tut man auch vom Fußball,
das ist der Knall

Ein Gedicht

von Arne Hausschild

Andrea, wenn du singst,
erklingt mein Herz.

Du bist einfach zauberhaft,
in meinen Träumen in der Nacht.

Deine dunklen Haare weich,
sind wie ein tiefer dunkler Teich.

Du hast Sterne in den Augen,
Dein Sex Appeal ist kaum zu glauben,
den kann Dir auch niemals jemand rauben.

Dein Auftritt auf der Bühne rockt,
so dass mir fast mein Herze stockt.

Andrea, ich freue mich, Dich bald zu sehn,
Du wirst sehn, es wird schon gehen!

Freitag, 9. Mai 2008

Meine erste Liebe

von Dennis Seidel

Alles begann nach der Schule.
Ich ging zur Bushaltestelle.
Es war sehr heiß und wir hatten Hitzefrei bekommen.
An der Haltestelle sah ich sie dann, mein Traummädchen, sie war so süß.
Ihr Name war Laura.
Laura lächelte mich an.
Unsere Blicke trafen sich.
Ich stellte mich neben sie.
Dann kam der Bus, es war sehr voll.
Laura musste stehen.
Sie nahm meine Hand.
In Ohlsdorf stiegen wir zwei in die S-Bahnlinie 1.
Laura setzte sich neben mich.
Dann ging es los.
Am Abend rief mich Laura an und
am Sonntag verabredeten wir uns dann.

Ende

Erlebnisse mit einem Mitschüler

von Johannes Plomitzer

Zuerst war er mein bester Freund. Er saß wie ich im Rollstuhl. Wir haben uns viel über Musik unterhalten und auch sonst haben wir uns gut verstanden, Wir haben uns auch zweimal besucht und dann auf einmal kam es zum Streit. Ich weiß bis heute noch nicht warum es zum Streit gekommen ist, weil ich mir nichts hab zu Schulden kommen lassen. Er kam auf einmal in die Klasse und hat mich nachgeäfft. Da wusste ich, ich bin verarscht wurden, was die Freundschaft angeht. Von da an war es vorbei mit der Freundschaft. Der Terror ging los. Zuerst beschimpfte er mich und drohte mir mit Schlägen. Als wir in der siebten/achten Klasse waren ging es los mit illegalen Geschäften. Er verkaufte CD`s an Mitschüler, obwohl es in der Schule verboten war zu handeln. Ich bin froh, dass ich heute keinen Kontakt mehr zu ihm habe.

Kraftplätze finden und schützen

von Marco Nast

In Verbindung mit der Erde neue Lebensenergien erschließen.
Diese „Kraftplätze“ sind an vielen Orten auf dieser Welt zu finden.
Es gibt das Gerücht, dass solche „Kraftorte von sogenannten Magiern und Druiden eingerichtet wurden, damit sind solche Orte wie zum Beispiel „Stone-Henge“ gemeint.

Mein „persönlicher“ Kraftort aber ist ein spezieller Ort in meiner Wohnung: Ich habe das Glück mit einem ziemlich grossen Wohnzimmer verwöhnt zu sein, dabei muß ich gestehen, das dieses Zimmer sage und schreibe über 50 Quadratmeter groß ist, und als dass dieses nicht schon genug wäre hat es auch noch eine überdiemensioniert grosse Fensterfront aus der ich einen Überblick über unseren grossen Garten habe.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich ein richtiger Musikfan geworden bin, das liegt vielleicht daran, dass ich einen Großteil meines mir zur Verfügung stehenden Geldes dazu genutzt habe mir eine klasse Musikanlage zu kaufen.

Ich möchte nebenbei noch erwähnen, dass ich das Pech habe, dass ich dummerweise seit einer längeren Zeit gar keine richtigen Freunde mehr habe (ausgeschlossen meine lieben Eltern.)


Was ich faszinierend finde ist die Tatsache, dass ich langsam wieder lerne ohne Stöcker zu laufen, es sieht zwar noch sehr unbeholfen und unsicher aus, aber ich geniesse das Gefühl mich wieder so zu verhalten, wie die „nicht behinderten“ Menschen um mich herum. Es hat zwar lange gedauert, bis ich auf meinen Rollie verzichten konnte, aber ob man es glaubt oder nicht, mein Rollie hat jetzt einen Platz in einem Abstellraum in unserem Haus und er wird dadurch selten genutzt. Und es ist keine Lüge, wenn ich sage, dass es mir langsam gelingt wieder ohne Stöcker zu laufen, es sieht zwar noch sehr unbeholfen aus, aber es klappt tatsächlich.
Es hat zwar sehr lange gedauert, aber ich kann wieder zu Fuß gehen ohne weitere Hilfsmitel, aber ich möchte dennoch gestehen, dass ich auf meinen Ausflügen in fremde Gegenden aus Sicherheitsgründen auf meine Stöcker nicht verzichten möchte.

Jippee, ich kann mich langsam so verhalten, wie die „normalen“ Menschen um mich herrum, damit möchte ich meinen, dass man mir meine Behinderung nicht mehr so deutlich ansieht, wenn man davon absieht, dass ich mich bei meinen Gesprächen immer noch so oft wiederhole. Aber ich hoffe, dass dieses meiner Umwelt nicht so stark auffällt, ich kann zumindest wieder allein zu Fuß gehen, dennoch nehme ich bei Ausflügen meine Stöcker sicherheitshalber mit.

Sonntag, 27. April 2008

Mein Ausflug zum Kletterpark Bispingen

von Marco Nast

Letzten Donnerstag war ich im Kletterpark in Bispingen, ich war sehr beeindruckt von der Größe dieser Anlage. Es waren riesige Gerüste auf denen man dort klettern konnte. Aber ich muß gestehen, dass ich mich dort sehr zurückhaltend verhalten habe, weil ich mich gar nicht getraut habe so frei zu klettern wie die anderen Personen dort. Um es auf den Punkt zu bringen, habe ich mich dort peinlicherweise mit einem Rollstuhl hochziehen lassen und bin daraufhin doch einwenig weitergeklettert. Aber was mir wirklich gefallen hat, ist das die Organisatoren sich dort die Mühe gemacht haben, noch ein paar Bratwürste zu grillen das habe ich natürlich schamlos ausgenutzt indem ich mir tatsächlich die Gelegenheit geboten habe eine zu Essen. Das war sehr lecker.

Desweiteren möchte ich hiermit fröhlich ausdrücken, dass der Frühling endlich eingeteten ist.
Man erkennt es an der großen Menge der grünen Blätter und an den fröhlich piepsenden Vögeln. Das macht mich wirklich fröhlich, zumal ich den letzten Frühling gar nicht so wirklich genossen habe, weil ich gar nicht wirklich die Zeit hatte, da mein therapeutischer Kalender immer so vollgestopft ist. Das ist eine Tatsache die ich sehr bedauere, aber ich hoffe, dass ich mal die Gelegenheit erhalte, mich etwas ungezwungener zu verhalten. Es lebe die Freiheit und Unabhängigkeit.

Ich muß jetzt aber leider gestehen, dass ich gar nicht weiß, was bzw worüber ich noch so schreiben darf, weil mir wirklich die Phantasie fehlt, worüber ich so schreiben kann.
Das ist zwar wirklich bedauerlich, aber es ist die Wahrheit, sorry.

Der Kletterpark in Bispingen

von Nora Poppensieker

Wir waren gerade mit der Organisation „LmBHH“ im Kletterpark in Bispingen. Und es war wirklich sehr schön! Was hat mir da denn so besonders gefallen? Na, zum Einen gefielen mit die Leute sehr, die dort mit uns waren. Weiterhin gefiel es mir auch an sich, das Klettern. Es war zwar teilweise sehr anstrengend, aber vielleicht ist ja gerade das gut, wenn man sich sehr anstrengt und auch Muskeln zum Einsatz kommen, für die man sonst kaum Verwendung findet.

Am besten gefiel mir dort die Schaukel: Man wurde mit Hilfe eines Seiles auf einer Schaukel 20m in die Höhe gezogen. Von dort aus ließ man das Seil los und sich somit „fallen“. Man schaukelte also 20 m tief und ich meine, man hätte mir gesagt, in einer Geschwindigkeit von 70 h/km. Ist man wieder oben ange„schaukelt“, so befindet man sich man für einen kurzen Moment sogar „in der Schwebe“ / „im freien Fall“. Toll ist das! Zwar ist die Seilbahn auch nicht schlecht, aber auch nicht zu vergleichen mit dieser Schaukel!
Zwar wäre dieser Kletterpark für „normale Besuche“ kaum bezahlbar, aber ich denke schon, dass sich ein solcher Besuch ganz bestimmt lohnt.

Das Mädchen meiner Träume

von Johannes Plomitzer

Wenn ich das Lied Emotional von Falco höre
kreisen mir Tausend Gedanken durch meinen Kopf
Ich denke an das Mädchen meiner Träume.
Ich denke an meiner alten Schulkameradin Carina.
Ich male mir aus sie zu sehen und das es eine riesengroße Wiedersehensfreude gibt. Sechs Jahre habe ich sie schon nicht mehr gesehen.

Und immer wenn ich dieses Lied spiele stelle ich mir vor sie zu sehen in ihre wunderschönen Augen zu gucken.
Mir gefällt ihr schönes Gesicht ihr Lächeln und ihre Augen, einfach eine fantastische Frau. Ich stelle mir vor, wir reden und reden und kommen und dabei langsam näher.

Und dann wünsche ich mir mit ihr zusammen zu ziehen und alt zu werden. Einfach eine tolle und wunderschöne Frau.

Hoffentlich wird mein Traum irgendwann Wirklichkeit!