Dienstag, 1. Dezember 2015

Ich als kleiner Mensch

Von Marco Nast

Als kleiner Junge war ich immer ein sehr lustiger und fröhlicher Mensch. Mein Nachbar sagte immer zu mir: "Oh, oh, Marco, krause Haare, krauser Sinn, da steckt der Schalk gleich dreimal drin". Ja, er hatte recht. Ich war schon damals sehr erfinderisch, meine Eltern wussten oft nicht, ob es Phantasie oder die Wahrheit war. Als kleiner Mensch war ich noch völlig unverdorben und habe an das Gute im Menschen geglaubt und ich dachte wirklich, dass unsere Welt so schön und bunt sei. Leider hat sich dann im Nachhinein gezeigt, dass vieles nur Illusion von mir war. 
Nun bin ich ein nachdenklicher Mensch geworden und habe meine Fröhlichkeit trotzdem nicht verloren. Ich bin sehr naturverbunden und freue mich, über alles was wächst und gedeiht. Ich bin sehr positiv eingestellt.

Meine Kindheit

Von Johannes Plomitzer

Ich bin 1985 im Osten geboren. Ich hatte Sauerstoffmangel nach der Geburt und habe seit dem eine spastische Tetraparese. Das einzige woran ich mich noch erinnere ist das komische Pappgeschirr im Kindergarten und den Schallplattenspieler, den mein Vater gespendet hat mit DDR Boxen. Meine Freunde im Kindergarten waren Sebastian Ebeling, Michi Rode und Jensi Neuendorf.

Bis 1996 bin ich in Rostock zu Schule gegangen. Bis ich am 11. März 1996 nach Cuxhaven gezogen bin. Mein Lieblingstitel in der damaligen Zeit war "A Groovie Kind of Love". Wenn ich den Titel heute höre sehe ich direkt Bilder aus meiner Kindheit vor mir. Das macht mich eher nachdenklich. Die Kindheitszeit war eine schöne Zeit, besser als heute, finde ich. Kinderleben finde ich besser als Erwachsenleben, man lebte wesentlich unbeschwerter. Das gibt es heute nicht mehr. Heute als Erwachsener muss man sich selbst beschäftigen, dass musste man früher nicht. Ich glaube auch an die Wiedergeburt, dass alles wieder von vorne anfängt. Ich wünsche mir, dass das Leben noch einmal so beginnen würde, so schön wie es war. Mir fielen Dinge leichter, die mir heute schwer fallen. Zum Beispiel Kontakte zu anderen Leuten, das fiel mir als Kind leichter wie heute als Erwachsener. Weil man den Unterschied merkt. Ich hab gar nicht nachgedacht, einfach so heraus. Es war ein schöneres Leben.

Weihnachten 1970 im Vergleich zu heute

Von Marika Christiansen

Weihnachten 1970 war ein aufregender Tag für mich. Mein Vater war zu dieser Zeit auf See. Ich feierte mit meiner Mutter allein. Wir hatten einen wunderschön geschmückten Weihnachtsbaum. Er war zwar künstlich, aber schön.Ich habe ihn zusammen mit meiner Mutter geschmückt. Bevor die Bescherung stattfand, musste ich ins Schlafzimmer gehen und warten, bis meine Mutter mich in das Wohnzimmer hineinrief. Langsam packte ich jedes Geschenk aus und freute mich über jedes einzelne. Leider weiß ich nicht mehr im einzelnen, was meine Mutter mir geschenkt hatte. An Tonal konnte ich mich noch erinnern, weil es mit auf dem Kinderfoto drauf war. Damit konnte man wie mit Ton umgehen. Es musste nur nicht unter so hohen Temperaturen gebrannt werden. Jedenfalls habe ich mich zu dieser Zeit noch gut mit meinen Eltern verstanden, was jetzt nicht mehr der Fall ist. 
Ich verstehe mich jetzt nicht mehr mit meinen Eltern, weil sie zu hohe Erwartungen an mich stellen, die ich nicht erfüllen kann, weil ich auch nicht mehr ganz so gesund bin, wie zu dem Zeitpunkt, als ich 7 Jahre alt war. Auch mit den Ansichten meiner Eltern komme ich nicht mehr zurecht. Ich bin auch nicht mehr so autoritätsgläubig wie früher. Aber ich habe leider oftmals Angstzustände, die ich nicht steuern kann. Dann brauche ich einfach nur meine Ruhe und muss mich ruhig auf mein Bett legen. Das alles würden meine Eltern nicht verstehen. Meine Eltern haben mich in der akuten Zeit meiner Krankheit als faul gehalten. Sie meinten, ich würde mich nur hinter meiner Erkrankung verstecken und wolle keine Verantwortung mehr für mein Leben übernehmen wollen. Das stimmt jedoch so nicht. Keiner wird willentlich krank. Schon gar nicht psychisch. Ich hebe viele Male in Krankenhäusern zugebracht und hatte dort sogar Selbstmordgedanken. 
Jetzt ist das anders. Ich war schon seit über neun Jahren nicht mehr im Krankenhaus, obwohl es mir auch schon oft nicht so gut ging. Ich hatte zum Glück stabile Beziehungen zu anderen Menschen aufbauen können. Und ich arbeite seit über 11 1/2 Jahren in der Behindertenwerkstatt. Da fühle ich mich wohl und vor allem verstanden. Ich kann dort mit Kollegen über Probleme und Geschehnisse sprechen, was ich auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht konnte. Als kleines Kind wurde ich viel mehr angenommen als jetzt, wo ich mehr Hilfe bräuchte. Aber meine Eltern haben für mich kein Verständnis mehr. Sie wollen immer nur selbst verstanden werden. Das ist mir zu einseitig. Deshalb gehe ich zu "Leben mit Behinderung", weil ich dort besser aufgehoben bin als bei meinen Eltern.
 Auch Weihnachten feiern wir seit 28 Jahren nicht mehr zusammen, weil ich mit 24 Jahren zuletzt von meinem Vater geschlagen wurde. Das war Weihnachten im Harz. Ich hatte nur gesagt, dass mein Vater jetzt ein Hilfsarbeiter sei. Da ist er aufgesprungen und hat mich geschlagen. Zum ersten Mal habe ich dann zurückgeschlagen. Seitdem feiern wir kein Weihnachten mehr zusammen und verreisen auch nicht mehr zusammen.Mit sieben war ich noch die geliebte Tochter meiner Eltern. Jetzt aber schon lange nicht mehr. Zum Glück habe ich viele Freunde und Freundinnen, so dass ich meine Eltern nicht mehr brauche. Ich habe meinen Eltern sogar verboten, mich anzurufen. Aber sie halten sich nicht daran. Ich wollte auch nicht mehr, dass sie mir irgendetwas schenken, aber sie hören nicht auf, mich zu nerven. 
Auch mein Sohn sagt ständig, dass ich ihn nerve. Ich muss aufpassen, dass ich nicht das Verhalten meiner Eltern auf ihn übertrage. Das gelingt mir nur zum Teil. Ich sollte viel mehr an Gott abgeben. Er wird schon das Richtige machen. Auch mein Ex-Mann besucht uns öfter. Er will meinen Sohn dabei helfen, einen Job zu finden. Ich bin damit überfordert. Weihnachten soll ein besinnliches Fest sein. Seit 11 Jahren treffe ich mich an diesem Tag immer mit meiner 74-jährigen Freundin, die ich bei alsterarbeit damals kennengelernt habe. Wir unternehmen dann immer etwas zusammen. Dieses Mal treffe ich mich mittags mit ihr. Dann wollen wir bei ihr essen. Danach gehen wir 14:30 in die Trinitatiskirche und feiern dort Weihnachten. Das ist besser als meckernde Eltern, mit denen man nichts anzufangen weiß. 
Karin, meine Freundin, ist zwar auch nicht ganz unkompliziert, aber wesentlich angenehmer als meine Eltern. Mit ihr muss ich mich nicht streiten. Leider kommt es zwischen mir und meinen Eltern immer wieder zu Reibereien und ich bin der Meinung, dass ich das nicht mehr nötig habe. Ich bin schon lange erwachsen und lasse mir von denen nichts mehr sagen. Aber das verstehen die einfach nicht. Also ist es das Beste, den Kontakt zu ihnen vollständig abzubrechen. Ich brauche meine Nerven für mich und meinen Freund und meinen Freundinnen und meinen Ex-Freunden bzw. meinem Ex-Mann. Ich komme damit gut klar.

Weihnachten meiner Kindheit

Von Heinz Thomsen

Als Kind habe ich Weihnachten mit den anderen Kindern im Heim gefeiert. Als erstes haben wir den Baum geschmückt. Mit echten Kerzen, Lametta und mit roten Christbaumkugeln. Danach gab es Essen: Braten mit Kartoffeln und Gemüse. Ich habe nur die Kartoffeln mit Gemüse gegessen. Dabei haben wir Weihnachtslieder gehört und mitgesungen. Nach dem Essen kam der Weihnachtsmann, mit einem langen weißen Bart und rotem Mantel. Er hat in seinem Sack viele Geschenke mitgebracht. Alle haben ein Geschenk bekommen. Ich habe einmal ein Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel bekommen. Ich mag Weihnachten gerne.
Dieses Jahr feier ich Weihnachten mit Freunden aus meiner Wohngemeinschaft. Wir verbringen einen schönen Abend zusammen.

Der Mensch meines Lebens

Von Heinz Thomsen

 Der wichtigste Mensch meines Lebens ist mein Vater. Mein Vater hat zwei Söhne - meinen älteren Bruder und mich. Ich bin zwar nicht bei meiner Familie aufgewachsen, sondern in einem Heim, aber sie haben mich oft besucht. Meistens kam mich mein Vater besuchen. Wir gingen dann zusammen etwas trinken. Heute kann mein Vater mich nicht mehr bsuchen kommen, er ist krank und liegt im Krankenhaus. Das letzte Mal habe ich ihn an Weihnachten gesehen.

Montag, 30. November 2015

Weihnachten

von Lina Strothmann

Wie genau diese Weihnachtsfeier war, das weiß ich nicht mehr. Aber eins weiß ich: an diesem Tag, ich war etwa vier Jahre alt, habe ich mein Lieblingskuscheltier Ferkel bekommen. Von dem Tag an habe ich Ferkel immer bei mir gehabt. Auf dem Bild neben mir ist meine Tante. Wir haben damals Weihnachten immer mit meiner Tante, meinem Onkel, zu der Zeit auch noch mit meiner Oma und natürlich meinen Eltern gefeiert. Es war immer wieder sehr schön. 

Mein neuer Rollstuhl

von Stefanie Thies

Der wird sehr gut. Der bekommt eine Maschine, damit ich den Berg besser hochkommen kann. Dann kann ich nach der Arbeit auch mal zum Einkaufen mitkommen, wenn wir was brauchen. Dann kann ich auch am Wochenende in die Stadt mit einem Betreuer mitgehen, der muss dann nicht mehr hinter mit gehen, sondern neben mir. Dann können Annika und ich zusammen auch mal was machen. Oder Anna und ich, ohne dass ein Mitarbeiter dabei sein muss. Das ist sehr wichtig.Ich bin aufgeregt, aber ich weiß, dass es noch ein bisschen dauert, bis ich den Rollstuhl bekomme, ein halbes Jahr. Aber das macht mir nichts, weil ich meinen Traum immer weiter träume.

Kampf der Vampire

von Sarah Gorski

Im Washington des heutigen Zeitalters lebten einmal zwei verfeindete Vampir-Clans. Sie nannten sich „Hellrazors“ und „Underworld-Fighter“. Früher waren die beiden Anführer Steven und Roy die besten Freunde gewesen, bis Roy mit der Freundin von Steven durchgebrannt war. Zwar beteuerte Roy, dass es ‚nur ein Versehen’ war, aber Steven hatte ihm diese Sache nie verziehen. Steven hatte Roy zu einem Duell bei Sonnenaufgang herausgefordert. Roy erschien auch am besagten Tag auf dem Platz des alten Mausoleums. Roy wusste, dass Steven nicht allein kommen würde.
Als der große Tag endlich da war, standen sich die „Hallrazors“ und die „Underworld-Fighter“ gegenüber. Steven schaute sich um, und als er Roy nirgends fand, rief er: „Roy, du feiger Hund, warum versteckst du dich? Ich werde dich finden!“ Roy hatte sich auf dem Dach des Mausoleums versteckt, wo er Stevens Armee gut im Blick hatte.Als Steven am Mausoleum vorbei lief, sprang Roy herunter und versteckte sich im Gebüsch. Steven schickte seine Vampir-Armee in alle Himmelsrichtungen - ohne Erfolg. Roy klopfte das Herz bis zum Hals, er atmete so flach, dass Steven den eisigen Hauch nicht sehen konnte, der Rots Mund verließ. (Ich sitze in der Falle und meine Leute sind außer Hörweite.) Roy musste was einfallen. Plötzlich hatte er eine Idee: er wollte die anderen Vampire der „Hellrazors“ weglocken. Roy nahm ein Messer und schnitt sich in den Arm. Sofort waren die Vampire im Blutrausch und verfolgten Roy. Als Roy sich hinter einem Grabstein versteckte, merkte er, wie seine Wunde schmerzte. (Lange mache ich das nicht mehr mit.)

Fortsetzung folgt 

Der Ausflug

von Lina Strothmann

Mit vier Jahren habe ich mit meiner Freundin (auch vier Jahre) und unseren Müttern einen Ausflug an die Elbe gemacht. Es war ein schöner sonniger Tag. Doch auf einmal waren meine Freundin und ich spurlos verschwunden. Verzweifelt wurden wir von unseren Müttern gesucht. Sie haben schon mit dem Schlimmsten gerechnet, dachten, uns wäre etwas Schlimmes passiert - bis sie uns in einem Restaurant entdeckten. Wir saßen gemütlich an einem Tisch und hatten uns eine Apfelschorle bestellt. 

Steffis Weihnachtsdesaster

von Stefanie Thies

Es begann wie ein ganz traditionelles Weihnachtsfest mit einem ganz traditionellen Weihnachtsessen: Kartoffelsalat mit Würstchen.

Nach dem Essen setzte sich die Familie in das Wohnzimmer, um Weihnachtsmusik zu hören und Lieder zu singen. Die Stimmung war am Höhepunkt, denn es ging los mit der Bescherung, ich freute mich sehr. Wie gewünscht bekam ich meinen Mantel und die Gummistiefel, besser hätte es nicht sein können. Nach und nach verließen alle das Wohnzimmer. Ich war alleine und spürte auf einmal eine Hitze auf meinem Kopf. Meine Haare fingen Feuer; ich saß zu dicht am Tannenbaum. Ich schrie um Hilfe, doch die Tür war geschlossen. 
Gott sei Dank konnte mich meine große Schwester Miriam hören und stürmte direkt in das Wohnzimmer, um mich zu retten. Sie löschte das Feuer und ich  war sicher. Ich habe ihr mein Leben zu verdanken!

Montag, 9. November 2015

Die dunkle Jahreszeit

Von Johannes Plomitzer

Also ich persönlich finde den Winter blöde, weil es immer so kalt ist und weil man sich immer eine Jacke anziehen muss. Ich finde ihn auch etwas positiv, da man einen Schneemann bauen kann oder im Schnee spielen.

Als ich ein kleiner Junge war, bin ich einmal mit dem Schlitten hingefallen. Es war kalt und ich bin mit dem Gesicht in den Schnee gefallen. Meine Schwester hat den Schlitten zu schnell gezogen und plumps lag ich drin.

Was mir noch einfällt: Winterspeck, die lecken Sachen die es zu Weihnachten gibt, die gibt’s für mich nicht mehr. Lebkuchen gestrichen, Cola gestrichen, Nüsse gestrichen, alles gestrichen. Man wird einfach zu dick.

Es ist auch immer schon so dunkel und ich bringe die Zeit durcheinander und denke immer es ist schon 20:15 Uhr.

Weihnachten kommt, wir singen Weihnachtslieder und mein Papa hört jedes Jahr die gleiche Platte „St. Niklas war ein Seemann“.

Das Praktikum im Friesenweg

Von Johannes Plomitzer

Weil in der Werkstadt Wiechmannstraße der Aufzug kaputt war, konnte ich da nicht arbeiten.
So bin ich wieder in den Friesenweg Nr. 5 gefahren, meine alte Arbeitsstelle. Dort machte ich ein drei wöchiges Praktikum bei Franz Fuhrmann in der Gruppe. Die Kollegen waren toll und die ganze Gruppe super. An einer Werkbank oder Arbeitstisch habe ich Transportsicherungen verpackt. Die Transportsicherung musste in einen kleinen Karton gesteckt werde, das war sehr schwer.
Bis der Gruppenleiter Franz eine Vorrichtung für mich baute, da wurde der Karton reingeschoben, aufgelassen und ich musste die Transportsicherung nur noch reinschieben und dann wurde der Karton verschlossen. Ich habe so eine ganze Menge geschafft davon, ohne dabei ein zu schlafen. Das hat richtig viel Spaß gemacht. Aber in der Gruppe verrichtete man auch andere Tätigkeiten, da hat man auch Flaschen sortiert mit Alkohol drin. Diese wurden verpackt. Insgesamt fand ich das ein richtig cooles Praktikum und ich würde sehr gern in diese Gruppe wechseln. Ich war halt sehr traurig als das Praktikum vorbei war. Die Kolleginnen Melanie und Daniela waren sehr, sehr nett. Die Gruppe hat sich richtig toll ins Wochenende verabschiedet. Wie haben uns in der Gruppe getroffen und noch ein paar Sachen gemeinsam besprochen und dann in das Wochenende verabschiedet. Das war richtig geil.

Mittwoch, 4. November 2015

Der Mensch meines Lebens

von Stefanie Thies
 
Der Mensch meines Lebens ist mein Mann, mein Ehemann. Wir leben zusammen mit unserem Hund in einem Haus. Mein Mann liebt mich nicht nur, sondern er hat auch noch viel Geld, was praktisch ist, wenn man so viel verreist wie wir. Bald fliegen wir nach Amerika und nächstes Jahr fahren wir mit dem Sportwagen nach Italien, um dort eine Rundreise zu machen.

Mein Mann und ich haben uns vor zwanzig Jahren  in einer Disko kennengelernt; auf der Tanzfläche fiel er mir gleich auf. Ich sprach ihn auch sofort an, woraufhin er mich zum Tanz aufforderte. Damals haben wir beide noch studiert, inzwischen haben wir eine eigene Firma. 


Am meisten liebe ich an meinem Mann seine tiefgrünen Augen, mit denen er mich täglich aufs Neue verliebt anschaut, woraufhin ich seit zwanzig Jahren genauso verliebt zurückschaue.

Die Menschen meines Lebens

von Gunda Breul

Mir ist es sehr wichtig, dass ich ab und zu (öfters) meine Eltern sehe. Sie heißen Dorit und Werner. Aber ich kann die beiden vom 21.10 bis 11.11.15 leider nicht besuchen, aus dem Grund, weil sie dann in die Türkei mit dem Flugzeug fliegen; sie fliegen zwei bis drei Stunden.

Als zweites sind mir auch meine Schwester Gaby und mein Schwager Jens sehr wichtig. Ich muss euch sagen, dass ich am 25.10.12 mit meinem Schwager Jens zum FC St. Pauli-Spiel gehe. Ich habe zwei Dauerkarten, müsst ihr wissen - und dass ich zu 100 Prozent St-Pauli-Fan bin, müsst ihr auch wissen. Der FC St. Pauli und der FC Freiburg spielen am 25.10.15 um halb zwei am Millerntor.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Kann unsere Welt noch gerettet werden?

Von Marco Nast

Hat unsere Welt noch eine berechtigte Zukunft?
Dazu fällt mir ein, dass wir Menschen es in der kurzen Zeit unseres Daseins auf der Erde schon geschafft haben, beinahe unseren gesamten Planeten zu ruinieren. Es ist so heftig, dass sogar schon die Polkappen tauen und auch der Meeresspiegel steigt. Wenn das so weitergeht werden die Ostfriesen und auch die Inseln im Pazifik bald verschwunden sein. Darüber mache ich mir wirklich Gedanken.
Gerade jetzt ist wieder ein großer Skandal eines Großkonzerns aufgedeckt worden, die rücksichtslos Abgaswerte getürkt haben. China merkt langsam, wie ihre Umwelt schon so verschmutzt ist, dass in verschiedenen Regionen die Menschen mit Gasmasken laufen müssen.
Ebenso das Thema mit der Atomenergie. In Russland und in Japan sind schon Gegenden nicht mehr bewohnbar.
Ich denke schon, wir hätten vielleicht noch eine Möglichkeit. Wenn alle an einem gemeinsamen Strang ziehen würden, könnten wir noch viel erreichen.

Der Mensch meines Lebens

Von Marco Nast

Der Mensch meines Lebens ist meine Mutter, die mich geboren und mein ganzes Leben lang begleitet hat. Als ich meinen schweren Unfall vor 13 Jahren hatte, stand sie zu meinem Glück immer an meiner Seite. Sie hat mich immer aufgebaut und nie im Stich gelassen. Ich bin so froh, dass ich diesen Schutzengel um mich habe. Deshalb habe ich das Glück wieder zu Hause anstatt im Boberger Krankenhaus zu leben. Darüber bin ich sehr froh. Wir sind in der langen Zeit ein wirkliches Team geworden. Ich bin meiner Mutter sehr dankbar, dass sie in der langen Zeit immer an meiner Seite stand und mir bei meiner langjährigen Rehabilitation geholfen hat und mich immer mit ganz viel Liebe umsorgt hat.
Ja, ich kann daher sagen, das ist der Mensch meines Lebens. Sicher habe ich noch andere Menschen an meiner Seite, aber die Beziehung zu meiner Mutter hat für mich eine ganz besondere Bedeutung.
Natürlich steht mein Vater mir auch sehr nahe.
Am Ende möchte ich auch betonen, dass meine Schwester und mein Schwager mir auch sehr nahe stehen, die beiden haben mich sogar mit auf Weltreisen genommen. Wir waren in Thailand und in Mexiko.

Dienstag, 20. Oktober 2015

Schreibwerkstatt

Von Gunda Breul
 
Wenn es nach mir geht, kann es jeden Tag die schöne Schreibwerkstatt geben. Es bringt mir sehr großen Spaß, dabei zu sein, weil wir da echt gute Themen bekommen. Ich schreibe da sehr gute und auch coole Geschichten. Wie gesagt, ich finde die Schreibwerkstatt echt spitze.

Eure Autorin Gunda Breul.

Welche Getränke gesund sind und welche nicht

Von Gunda Breul
 
Wenn ich, Gunda, Einkaufen muss, dann kaufe ich jedes Mal Vanille Soja Milch, Schoko Soja Milch, Coca-Cola und Punsch. Aber ab und zu auch Wasser und Tee. Ich kaufe Lebensmittel wie Pizza, Pudding, Salat, Holzfäller-Steak, Süßigkeiten, Chicken-Wings, Tomate-Mozzarella, Grünkohl, Mettenten, Bauchfleisch.
Ich hole immer die Sachen von Edeka an der Max-Brauer-Allee Mitte.
Eure Autorin Gunda Breul

Die Menschen!

Von Gunda Breul
 
Unter Menschen verstehe ich, dass es viele Menschen gibt. Welche, die sehr gut laufen können, und es gibt Menschen, die behindert sind, seit ihrer Geburt und nicht laufen können, aber im Rollstuhl sitzen können. Sei es im Schiebe-Rolli oder im E-Rolli. Es gibt Menschen, die sehr schlecht sehen können oder blind sind. Die brauchen einen Blindenstock. Es gibt Menschen, die nicht von selber atmen können und die eine Beatmungsmaschine bei sich haben. Es gibt auch Menschen mit einer Krankheit, zum Beispiel mit Down-Syndrom und leider auch Menschen, die durch eine Vollnarkose nicht mehr sprechen können. Es gibt auch Menschen mit Epilepsie, Diabetiker, und so weiter. Menschen, die schwach sind und welche, die stark sind, und welche die sehr hilfsbereit sind.
Eure Autorin Gunda Breul

Der Mensch meines Lebens

Von Marika Christiansen

Der Mensch meines Lebens war mein ehemaliger Chef. Er nahm mir meine Unschuld und benutzte mich nur für das Eine im Leben. Eigentlich hatte ich ja einen festen Freund, der zwei Jahre jünger war als ich, aber der verließ mich, als eine Frau aus dem Akkordeonorchester ihm petzte, dass ich einen neuen Freund hätte. Sie sah uns beide nämlich bei einem Konzert, das in meiner ehemaligen Schule in Buxtehude statt fand. Gerne hätte ich diesen Jugendfreund behalten, aber das ging ja nun nicht mehr. Ich hatte dieser Frau ja nun gestanden, dass dies nun mein Freund sei.
Mein damaliger Chef war Apotheker und Jurist und er bildete mich zur Apothekenhelferin aus. Das war Mitte Juli 1983, kurz nach meinem Abitur. Leider kündigte er mir zum 30.09.83, indem er meine Eltern anrief und sagte, ich bräuchte morgen nicht mehr zu kommen. Ich sei pampig und desinteressiert gewesen. Das stimmte gar nicht. Ich war im Gegenteil sehr interessiert an dieser Ausbildung gewesen und daran, dass ich pampig war, kann ich mich nicht mehr erinnern. Er wollte mich nur loswerden, weil er etwas anderes mit mir vorhatte. Nämlich bumsen. Dazu war ich gut genug. Udo, so hieß er, machte meinen Eltern klar, dass ich ihn nur anzurufen bräuchte, wenn ich wieder einen Ausbildungsplatz in einer Apotheke bräuchte. Ich rief ihn auch des öfteren in seiner Apotheke an, und er machte Ende November 1983 einen Termin mit mir, um sich abends nach seiner Arbeit mit mir am CCH zu treffen. Dort holte er mich mit seinem Auto ab und fuhr mit mir in die Gegend von St.Pauli, wo wir vor einem Haus hielten, das eine Wendeltreppe hatte. Die gingen wir hinauf und dann links in ein Zimmer, in dem eine Ablage als Tisch stand. Auf diesem Tisch standen juristische Bücher. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass Udo auch Jurist war. 
Udo war übrigens 45 Jahre alt und ich erst 20. Er kokketierte schon während der Zeit in der Apotheke mit mir, indem er mich fragte, wie alt ich ihn den schätzen würde. Ich schätze ihn auf 40. Später, als ich eine Ausbildung zur PTA machen wollte, war eine Frau in meiner Klasse, die nach mir die Ausbildung zur Apothekenhelferin gemacht hatte. Sie erzählte mir, dass der Apotheker auch sie angemacht hätte. Sie war im Gegensatz zu mir aber erst 17. Außerdem beschwerte sich bei ihr auch der Vater, weil seiner Tochter nicht das Gleiche passieren sollte, wie mir.
Ich musste feststellen: Der Apotheker war ein richtiger alter Lustmolch, der nichts anbrennen ließ. Ich war 3 Jahre mit ihm näher zusammen gewesen, denn ich hatte mich ja mit 20 in ihn verliebt. Deshalb konnte ich hinterher auch nicht mehr sagen, dass er mich vergewaltigt hätte. Ich habe mich ja nicht gewehrt, als es das erste Mal geschah. Ich habe es einfach geschehen lassen. Und das zum wiederholten Male. In den 3 Jahren, in denen wir uns ca. alle 2-3 Wochen trafen, haben wir nur 3mal etwas außerhalb der Apotheke gemacht. Einmal waren wir im Konzert, einmal am Flughafen Fuhlbüttel und einmal bei einer Flugschule, an der er einen Flugschein machen wollte. Ansonsten waren wir ein Liebespaar. Ich fühlte mich bei ihm geborgen, wenn ich meinen Kopf auf seine Brust legen konnte. Ich liebte ihn, Er mochte mich nur, wie er mir sagte. Ich fragte ihn nämlich am Anfang, ob er mich lieben würde. Er war wenigstens ehrlich und sagte mir, er würde mich mögen, lieben nicht. Ich war zwar ein wenig enttäuscht, als er das zu mir sagte, aber ich beendete die Beziehung zu diesem Zeitpunkt noch nicht. 
Nach 3 Jahren Beziehung sagte ich zu ihm, dass ich in heiraten wollte; er sagte aber nur: "Komm vorbei!" Das wollte ich aber nicht mehr, weil ich mich in meinen Arzt verliebt hatte. Der sagte mir jedoch, wenn er sich mit mir privat treffen würde, würde er sich strafbar machen. Außerdem wären dann viele andere Patientinnen eifersüchtig. Ich rief den Apotheker noch häufiger an. Mehr war aber nicht, und die Liäson hatte ein Ende.


Die Menschen meines Lebens

Von Lina Strothmann

Ich beginne über meine Mutter zu schreiben. Zur Zeit bin ich schnell dabei, meine Mutter anzuschnauzen, zum Beispiel: "Mach die Tür zu, es ist kalt!" Im Gegensatz zu meiner Schulzeit benehme ich mich ihr gegenüber aber viel freundlicher. Ich mache gerne und recht viel mit meiner Mutter: Shoppen, Spaziergänge oder ins Kino gehen. Meine Mutter erledigt für mich oder hilft mir bei vielen schriftlichen Angelegenheiten, Formularen.. Aber am wichtigsten scheint mir meine Mutter zu sein, wenn ich Anfälle habe, denn bei einem größeren Anfall schreie ich immer wieder ihren Namen. Den Grund dafür weiß ich immer noch nicht. Insgesamt verstehe ich mich mit meiner Mutter recht gut.
Mein Vater kann sehr gut kochen. Ich essen zu gerne leckere Gerichte von ihm und helfe ihm auch mal im Garten. In unserem Wochenendhaus unterstütze ich ihn gerne. Er liebt es dort zu arbeiten. Also auch mit meinem Vater verstehe ich mich recht gut und bekomme ebenfalls viel Unterstützung in vielen Dingen.
Im Allgemeinen sind mir meine Eltern sehr wichtig. Trotzdem freue ich mich, wenn ich ausziehen werde.

Mittwoch, 30. September 2015

Wasserwelt I

Von Nora Poppensieker

Mit großen Augen blickt Gina nach oben. Oben ist das Ende ihrer Welt. Gina sollte nicht zu oft und zu lange an die Wasseroberfläche tauchen, da sie sonst ganz schnell vertrocknet. Sie hörte mal, es lebten da draußen Sauerstoffnixen und Luftnixos, die gar nicht, so wie sie, ihren Sauerstoff aus dem Wasser ziehen, sondern aus der Luft! Das klingt doch echt absurd. Das hatte ihr Felix erzählt. Und da Felix ein Blauwal ist, ist dem auch bestimmt zu glauben. Oder?

Gina würde gern mal die Welt da oben kennenlernen. Sie schafft es manchmal ganz kurz, den Kopf über die Wasseroberfläche zu halten, doch dann muss sie ganz schnell wieder ins Wasser eintauchen, um Sauerstoff zu bekommen.
Nun hat sie sich aber fest vorgenommen, es erneut zu versuchen: Gina ist bis an den äußeren Rand der Wassers geschwommen, wo sie eben noch einen kleinen Schatten sah. Gerade kommt ihr eine Ansammlung von Holz entgegen. Dass es sich hierbei um ein Boot handelt, weiß Gina nicht. Oh, sie bekommt einen starken Ohrendruck! Sie ist aber auch verdammt hoch geschwommen, ihr wird ganz schwindelig. Gleich hat sie es geschafft. Da oben zappelt etwas, Gina sieht wieder einen Schatten an der Wasseroberfläche, der sich hin und her bewegt. Vorsichtig ragt sie nun mit ihrem Kopf aus dem Wasser. Hmm, nun müssen sich ihre Augen erst einmal an die Trockenheit über Wasser gewöhnen. Da schwimmt jemand. Oder besser gesagt: Da zappelt jemand. Hoffentlich sieht er Gina nicht.

Es scheint wirklich zu stimmen: Dort zappelt ein Luftnixo. Der scheint den Sauerstoff wirklich nicht aus dem Wasser ziehen zu können, befindet sich aber verdächtig lange und das mit dem ganzen Körper unter der Wasseroberfläche. Er leidet ganz bestimmt unter Sauerstoffmangel, wenn er den Sauerstoff nicht aus dem Wasser ziehen kann. Gina bekommt Mitleid mit ihm: Der Luftnixo gefällt ihr. Er sieht sehr freundlich aus, hat trotz des nach-Luft-Japsens ein verschmitztes Lächeln auf den Lippen und sieht ausgesprochen hübsch aus. Schade, dass Gina ihn nicht kennenlernen kann. Doch nun sollte sie sich beeilen. Wird der Luftnixo gerade bewusstlos? Was kann Gina nur tun, wie kann sie ihm helfen?

Montag, 28. September 2015

Wasser

Von Marika Christiansen

Das Wasser schwappt gegen die Hafenmauer, auf der ich sitze. Leider habe ich mein Angelzeug nicht dabei, so dass ich heute keine Fische fangen kann. Die Wellen tanzen auf und ab, und ich beginne zu träumen. Ich träume von einem Mann, der mir meine Existenz-, und Kultur- und andere Bedürfnisse befriedigen kann. Der soll auch noch gut aussehen und zumindest Zeit für mich haben. Wie finde ich diesen Mann? Wenn ich ihn schon hätte, könnte ich hier mit ihm auf der Kaimauer sitzen und mit ihm gemeinsam Fische fangen oder auch mich mit ihm unterhalten. Ein Ruderboot tanzt gerade auf dem Wasser vorbei. Darin sitzen zwei Erwachsene und ein Kind. Ein Erwachsener raucht eine Zigarette und genießt die Umgebung. Der andere Erwachsene rudert eifrig. Das Kind sitzt brav auf einer der Bänke. Es schaut auf das sich bewegende Wasser. Das Ruderboot gleitet nur langsam durch das Wasser, und ich kann den Gesichtsausdruck des rudernden Erwachsenen erhaschen. Er ist ein wenig angestrengt, aber recht freundlich. Im Hafen liegen ein paar Segelboote und noch weitere Ruderboote. In der Ferne sehe ich zwei Segelboote, die langsam vorantreiben. Die Menschen, die sich darauf befinden, kann ich nicht erkennen. Plötzlich wird es um mich herum sehr dunkel. Regentropfen fallen auf das Meer und Blitze zucken am Himmel. Donner grollt in der Ferne. Und ich habe weder eine Regenjacke noch einen Schirm dabei. Das Wasser peitscht heftig gegen die Kaimauer. Das vorbei gleitende Ruderboot schaukelt immer wilder. Ich mache mich auf dem Weg nach Hause, da der Regen immer stärker auf mich herabprasselt. Das Ruderboot fährt zu einem Steg. Der Ruderer macht das Ruderboot am Steg fest.

Ich steige auf mein Rennrad, während das Gewitter immer heftiger wird. Das Wasser läuft jetzt am ganzen Körper herunter. Zum Glück sind es noch ca. 20° C, so dass ich noch nicht mit dem Zähnen klappere. Die drei Insassen steigen alle aus dem Ruderboot. Sie sind auch schon klitschnass. Ich fahre auf einer Landstraße nach Hause. Wind peitscht in mein Gesicht. Die langen braunen Haare triefen nur so. In gut einer halben Stunde bin ich zu Hause angelangt. Meine Eltern erwarten mich schon. Sie wollen mit mir gemeinsam zu Abend essen. Sie freuen sich darüber, dass ich unbeschadet angekommen bin.

Ich gehe, nachdem ich mich von meiner Jacke und meinen total durchnässten Schuhe befreien konnte, sofort ins Badezimmer. Dort kleide ich mich vollständig aus, steige in die Duschwanne und lasse heißes Wasser über meinen ganzen Körper laufen. Das tut gut. Ich drehe die Wasserhähne wieder zu und seife mich ein. Dann dusche ich mich wieder ab, bis ich die Seife von meiner nackten Haut gespült habe. Mit einem großen roten Duschhandtuch, das sehr weich, kuschelig und gut duftend ist, trockne ich mich gründlich ab. Mit meinem übergeworfenen Bademantel gehe ich mit meinen Latschen auf mein Zimmer und kleide mich mit neuer Wäsche aus dem Kleiderschrank an.

Dann gehe ich zu meinen Eltern ins Esszimmer und wir essen Abendbrot. Mein Vater hat einen roten und heißen Hagebuttentee gekocht. Ich schenke mir davon eine Tasse ein, gebe zwei Stücke Würfelzucker hinein und rühre langsam mit einem Teelöffel kreisförmig in der Tasse herum. Dazu gibt es frisch gebackenes Vollkornbrot vom Bäcker. Ich beschmiere eine Scheibe mit Butter und lege eine Scheibe Goudakäse darauf. Genüsslich kaue ich das leckere Brot. Mit dem Tee muss ich aber noch eine Weile warten. Er ist noch zu heiß, so dass ich ihn noch nicht trinken kann. Meine Eltern fragen mich, wie es mir draußen ergangen ist. Ich erzähle ihnen die ganze Geschichte, wie ich sie in der Tatsächlichkeit erlebt habe. Sie hören aufmerksam zu.

Freitag, 25. September 2015

Wasser

von Marco Nast

Da Hamburg als Stadt am Wasser gelegen ist, würde ich heute gerne über das Thema Wasser schreiben. Ich denke als Hamburger spielt das Wasser eine große Rolle, denn schließlich ist Hamburg nicht umsonst am Meer gebaut. Als Handelsstadt hat Hamburg seine Vorteile durch seine günstige Lage erhalten. Vielleicht ist Hamburg auch deshalb eine Stadt von „Welt“ geworden. Als nicht ganz Hamburger möchte ich aber auch sagen, dass ich das Wasser als interessantes Thema empfinde. Wasser ist nicht umsonst so lebenswichtig, denn es stellt eine wichtige Funktion zum Erhalt des Lebens bereit. Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil sämtlicher Lebensformen, denn es ist nahezu überall vorhanden, wo es Leben gibt. Kurz gesagt ohne Wasser könnte  es gar kein Leben geben.
Darum sollte man mit dem Wasser auch sorgfältiger umgehen. Es gibt heute schon Gebiete, die am austrocknen sind.

Warum ist das Wasser  so wichtig?
Kurz gesagt es stellt über 90 % der Lebensgrundlagen bereit. Alle mir bekannten Lebensformen sind auf das Wasser als Grundlage angewiesen. Wasser hat als einziges Element die Möglichkeit gefrieren zu können.  Durch diese Grundlage haben wir heute noch Reserven an den beiden Polen. Was am Wasser auch so interessant ist, das es auch sehr angenehm sein kann, im Wasser zu baden. Die Erde ist der einzige uns bekannte Planet auf dem das Wasser vorhanden ist.

Donnerstag, 24. September 2015

Thema Laptop

Von Gunda Breul

Ich, Gundi, hatte nur 279 Euro und wollte mir einen weißen Laptop kaufen. Ich wollte zu Media Markt fahren. Dort, wo in Altona die Züge abfahren, bin ich zum Fahrstuhl gefahren. Und dann, soll ich euch sagen, was passiert war? Der große Fahrstuhl war kaputt. So eine Sch****! Und dann musste ich zwangsweise den kleinere Aufzug nehmen.
(Fortsetzung folgt)

Thema Wasser

Von Gunda Breul

Ich, Gundi, war vor langer Zeit an der Elbe in Oevelgönne. Da waren viele Schiffe im Wasser, die auf und ab gefahren sind. Viele große und kleine Schiffe: Queen Mary 2, Segelschiffe,... Ich fande es an der Elbe sehr gut. Danach, als ich keine Lust mehr hatte, bin ich wieder nach Hause gegangen zur Max B.
Eure Autorin Gundi Breul.

Rauchen

Von Lina Strothmann

Glücklich lag ein frisch verliebtes Paar am Strand. Sie schauten in den schönen Sternenhimmel, hörten das Rauschen des Meeres und genossen den frühen Abend.
Sie: "Schatz, hol uns doch noch ein paar Zigaretten."
Er: "Nicht jetzt, es ist gerade so schön hier..."
-"Ach bitte!"
-"Na gut. Ich bin gleich wieder da."
Moritz gab seiner Freundin noch einen Kuss und verschwand.
Als er nach einer halben Stunde immer noch nicht zurück war, wurde Anna ungeduldig. Der Weg zum Kiosk dauerte höchstens 10 Minuten. Also rappelte sie sich auf und begann ihren Freund zu suchen. Kurz vor dem Kiosk schrie Anna auf. Da lag Moritz völlig regungslos mit dem Rücken auf dem Boden. Zitternd rief Anna einen Krankenwagen an. Dann kniete sie sich zu ihrem Freund. Erleichtert stellte sie fest, dass Moritz noch atmete. Nach 5 Minuten war der Krankenwagen da und brachte die beiden ins Krankenhaus. Dort dauerte es auch nur 5 Minuten, bis der Arzt auf sie zu kam.
Anna: "Und wie geht es ihm?"
Arzt: "Schlecht, er muss blöd gefallen sein, auf die Wirbelsäule. Wahrscheinlich bleibt er querschnittsgelähmt und wird außer seinem Gesicht keinen Körperteil mehr bewegen können."
Der erste Gedanke, der Anna durch den Kopf geschossen kam, war: Rauchen kann tödlich sein!

Virus an Bord!

Von Sarah Gorski

Es war ein sonniger Tag und die Gäste auf der MS-Summertime feierten ausgelassen. Der Kapitän kam ab und zu an Deck um nach dem Befinden seiner Gäste zu sehen. Es ging allen gut, wie es aussah. Nur ein Gast bereitete dem Kapitän Sorgen: Ein blonder Herr Mitte 40 in einem zerfetzten weißen Hemd und teuren Krokodilsleder-Stiefeln. Der Mann stand die ganze Zeit an der Reeling und starrte aufs Meer hinaus. Der Kapitän ging zu seinem Gast und fragte: " Ist alles zu Ihrer Zufriedenheit? Soll ich Ihnen irgendetwas bringen?". Als der Kapitän keine Reaktion des Passagieres erhielt, dachte er sich nichts dabei. Doch kaum war der Kapitän unter Deck, regte sich der Passagier und schlurfte hinter dem Kapitän her. Leider funktionierte das Licht im Keller nicht. Dem Kapitän lief ein kalter Schauer über den Rücken. Er wollte gerade in seine Kabine gehen, als er einen Klapps auf den Rücken bekam. Er sah im Dämmerlicht der Gaslampe, die er glücklicherweise aus seiner Kaabine mitnehmen konnte, dass das Passagier immer dichter an seinen Hals kam. Der Kapitän schlug nach dem Gast, doch das war ein Fehler. Der Gast-Zombie biss ihm in den Hals und vertilgte hinterher das saftige Innenleben. Am Ende tanzte der Zombie an Bord und auf den Bohlen des Schiffes konnte man in blutiger Schrift lesen: Feiert nie mit Zombies, es könnte eure letzte Feier sein!

Donnerstag, 27. August 2015

Mit wem ich gerne ein Telefonat führen würde


von Marco Nast
 
Ich würde gerne mit einem Wahrsager telefonieren, der mir sagt, was mich in der Zukunft alles erwarten wird. Ich bin eigentlich ein Mensch, der sehr pragmatisch angelegt ist.  Der eigentlich gar nicht an irgendwelche irrationalen Dinge glaubt.
Aber was mich wirklich interessieren würde, wäre die Frage, was mich in der Zukunft alles erwarten würde, denn wenn ich daran denke, was in der Welt alles für Schicksalsschläge passieren. Dann stelle ich mir oft die Frage, wie ich mich darauf vorbereiten könnte. Oft frage ich mich, warum immer so schreckliche Dinge geschehen müssen, bei denen so viele Menschen sinnlos ums Leben kommen. Ich glaube doch, das Leben ist als solches ein Geschenk ist, das uns von höherer Stelle gegeben wurde. Ich bin sehr froh, dass mir als  „Landei“ so vieles erspart wird.
 
Der  Wahrsager erzählt mir, dass es in absehbarer Zeit keinen Frieden geben wird, da  es zuviel Ungerechtigkeit, zuviel Korruption, Habgier und Raffsucht gibt, auch die ganzen irrationalen Glaubenskonflikte gibt. Dass ich ein langes, glückliches und gesundes Leben haben werde. Er meint auch, wenn ich mir viel Mühe gebe, dann werde ich auch besser laufen können. Er bewundert mich, dass ich mein Schicksal angenommen habe und das Beste daraus mache.

Dienstag, 25. August 2015

Telefonat mit Angela Merkel

Von Steffi Thies

Steffi: "Hallo Angela."
A. Merkel: " Hallo? Wer spricht da?"
Steffi: "Ich bin eine Rollstuhlfahrerin und das heißt, ich brauche immer einen Mitarbeiter, der mir hilft Dinge zu erledigen oder zu unternehmen. Wenn ich zum Beispiel mal weggehen will, muss mindestens einer mitkommen. Das ist nervig, denn ich kann nie alleine irgendwo hingehen, außer ins Bett."
A. Merkel: "Wie kann ich helfen?"
Steffi: " Am besten mit mehr Mitarbeitern, mehr Geld und einem Auto für die Einrichtung, in der ich wohne. Denn wenn wir mal ein Auto brauchen, dann müssen wir erstmal bei einer anderen Einrichtung anrufen. Das heißt, ich kann nicht mal eben in die Stadt. Das ist nämlich nicht so einfach nach der Arbeit."
A. Merkel: "Warum?"
Steffi: "Weil ich ja nicht alleine losgehen kann. Zumindest ist das nicht so einfach wie bei jemandem, der kein Rollstuhlfahrer ist. Und weil ich ja nicht mal eben auf die Toilette gehen kann."

Wie könnte es weitergehen?

Von Steffi Thies

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte...
...waren seine Eltern verschwunden. Im Tagebuch seiner Mutter fand er einen Brief, in den seine Mutter ein Foto geklebt hatte, denn der kleine Gregor konnte noch nicht lesen, weil er erst 7 Jahre alt war. Auf dem Foto sah er das Meer und seine Mama. Der Junge hatte keine Ahnung und holte seine Tante. Zusammen fuhren sie mit dem Zug ans Meer. Nachdem er aus dem Zug steigt, läuft er gleich ans Meer und guckt, wo seine Eltern sind. Als er am Meer steht und guckt, kommt ein Mann, der dem Jungen erzählt, dass er denkt, dass seine Eltern letzte Nacht im Meer umgekommen sind. Da kommt die Tante hinzu und nimmt den Jungen in ihren Arm.


Dienstag, 7. Juli 2015

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, …

von Nora Poppensieker

… wusste er genau, dass es so nicht mehr weiter gehen kann: Greg konnte nicht weiterhin Meike beim allmorgendlichen Kaffeetrinken in der Bäckerei, wo er sich (ihretwegen) seinen Kaffee holt, stumm anlächeln, ohne sie mal angesprochen zu haben.

Greg würde sie morgen ganz bestimmt endlich mal ansprechen, die hübsch aussehende, offen wirkende Verkäuferin. Dass er auch ihr gefiele, das wusste er genau.
Immerhin wusste Greg schon, dass der Name Meike zu der attraktiven Verkäuferin gehört. Doch wusste sie noch nicht, dass sein Name Gregor ist, und das wollte er ändern: Er wird sich morgen bei Meike als Greg vorstellen. Oder noch besser: Wenn er morgen seinen Kaffee bei ihr holt, wird er Meike beim Bezahlen zusätzlich eine zweite Kinokarte des Filmes als Einladung geben.
Doch wie sollte Greg Meike klar machen, dass er ihr nicht versehentlich seine eigene Kinokarte gab, sondern dass dies eine Einladung sein sollte? – Nein, das wäre Greg zu peinlich, so etwas macht man doch nicht, das wäre viel zu aufdringlich, leider.
Konnte Greg die Karte einfach fallen lassen? Aber was, wenn Meike ihm dann sage, er habe da etwas verloren? Sollte Greg Meikes Namen auf die Karte schreiben? „Für Meike“ vielleicht? Aber was, wenn Meike dann denke, er meine eine andere Meike? Und wenn sie gar nicht erst ins Kino dazukäme? Und Greg dann allein vorm Kino stünde? Fände Meike es nicht zu aufdringlich von ihm, wenn sie die Kinokarte fände und sie auch als Einladung verstünde?
Das waren Gregors Gedanken gestern. Nun steht er mit Herzklopfen wie jeden Morgen vorm Bäcker, wo Meike schon auf ihn zu warten scheint. Sie begrüßt ihn freudig.
Gregors Hände schwitzen vor Aufregung. Mit zitternder Stimme bestellt er seinen Kaffee wie jeden Morgen. Dann passiert etwas Sonderbares: „Der Kaffee geht aufs Haus, Gregor, Du bist ja Stammgast hier. Ich bin Meike“, sagt Meike unerwartet. Woher kennt sie seinen Namen? Gregor ist total aus den Häuschen. Jetzt kann er Meike ja nicht mehr ins Kino einladen, das wäre nun zu spät. Doch wie kann er dann mit ihr ins Kino gehen?
„Aha, Meike heißt Du also?! Das ist ein schöner Name!“, beginnt Greg. „Da fällt mir ein, dass gerade gestern mein Freund, der Tommy, mir seine zwei Kinokarten für den Film gegeben hat, zu dem er nun leider doch nicht mehr gehen kann. Möchtest Du nicht mit mir dorthin gehen?“

Freitag, 3. Juli 2015

Mein Besuch im Kriminal-Museum

Von Sarah Gorski

Das Museum war in der City-Nord. Es war echt cool. Ich durfte in einem Streifenwagen mitfahren. Später konnte ich von einem Flugsimulator aus einen Verdächtigen verfolgen. Das war ganz schön schwierig, weil man sich auf mehrere Sachen konzentrieren muss: 1.Dass man den Verdächtigen nicht aus den Augen verliert und 2. Dass der Funk von der Zentrale richtig ausgeführt wird. Ich durfte den Simulator fliegen und meine Mutter war die Navigatorin. Unsere nächste Station war "Spurensicherung und Kriminaltechnik". Dort  konnte man eine vorgegebene D.N.A Piole untersuchen und vergleichen. In einem Album gab es Zeitungsauschnitte über den Vorstadt- Erpresser Aino Funk, der sich "Dagobert" nannte. Und auch über den Frauen-Mörder Manfred Haamann alias "Henker", der Frauen zersägt hatte. An der nächsten Station durfte ich am PC ein Phantombild erstellen, mein Verdächtiger sah ganz schön schaurig aus. Hinterher waren wir noch bei den Gefängniszellen. Meine Mutter hat ein Foto von mir in der Zelle gemacht. War witzig. Als wir fertig waren durfte ich mir noch kleine Souvinirs aussuchen. Ich habe eine Polizeitasse und eine Polizeikelle bekommen. Hinterher waren wir noch bei Schweinske essen. Mein Fazit: Toller 30ter Geburtstag. Sollte man gemacht haben.

Wie könnte es weitergehen ?

Von Sarah Gorski
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, hatte er plötzlich eine blutige Axt in der Hand. Er fragte sich: "Wie kommt diese Axt in meine Hand?" Als er sich im Haus umsah bemerkte er, dass Teile seiner Wohnung zerschlagen waren. "Oh mein Gott, was habe ich getan?" Als er weiter durch die Wohnung ging bemerkte er blutige Fußabdrücke, die direkt in das Schlafzimmer seiner Frau führten. Er riss die Tür auf und sah seine Frau blutverschmiert im Bett liegend. In der Hand hielt sie eine weiße Kerze, auf ihrer Stirn prankte ein Drudenfuß und an der Wand stand in Blut geschrieben: "Du bist als Nächster dran Gregor Samsa, du kannst deinem Schicksal nicht entfliehen". Während Gregor Samsa dies las, ballter er die Faust, als wolle er sagen: " Komm nur her Tod, ich habe keine Angst". Der Tod ließ sich das nicht zweimal sagen und holte die Seele von Gregor Samsa zu sich in die Hölle. Zurück blieb nur ein starrer und steifer Torso.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Wie könnte es weitergehen?

von Marco Nast

Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte…
...war er völlig baff, dass er ganz alleine in seinem Bett erwachte, obwohl er doch mit seiner Freundin ins Bett gegangen war. Das ist eine Sache die ihn nun aber sehr belastet. Weil er sich immer für einen attraktiven jungen Mann hielt. Ich hoffe sehr, dass sich Gregor Samsa von diesem Vorfall wieder erholen kann und er daraus kein Trauma bekommt.  Aber ich möchte als langjähriger und überzeugter Single sagen, dass ich doch sehr hoffe, dass sich Gregor Samsa von diesem Vorfall wieder erholen kann. Ich möchte ihm zugleich empfehlen, sich in seiner Zukunft  etwas offener mit dem weiblichen Geschlecht umzugehen. Gregor Samsa soll meinen Informationen zufolge nun ein glücklicher Mensch geworden sein. Er schaut sich seine so genannten Freundinnen nun doch besser an und bewältigt jetzt seine Probleme, damit er so etwas nicht wieder erfahren muss.

Dienstag, 28. April 2015

Mein Leben als Scharfschütze - 1. Teil

Von Sarah Gorski

Ich bin`s wieder, euer Pierrs. Zuletzt habe ich euch mit meinem Captain Chris Redfield über unsere Arbeit bei der B.S.A.A. erzählt. Jetzt plaudere ich über mein Leben als Scharfschütze. Eigentlich waren meine Ziele immer langsame, schlurfende und sabbernde Zombies.

Heute möchte ich euch erzählen, was ich als Scharfschütze so erlebe. Mein Einsatzgebiet: Südamerika. Meine Waffe: Ein ganz einfaches Repetiergewehr, was meistens für Vorführungen genutzt wird. Meine Tarnung: Grün, wie die Blätter der Bäume. Meistens malen wir Schützen auch noch unser Gesicht Grün und Braun an, um ganz mit unserer Umgebung zu verschmelzen. Aber was die Ziele angeht, muss ich mich gelegentlich anpassen. Die Ziele auf die ich diesmal angesetzt wurde, waren Menschen aus Fleisch und Blut. Ich habe heute noch Albträume davon. Also, da waren wir nun in unserem Einsatzgebiet. Wir hatten uns vorsichtshalber in einem alten, heruntergekommenen Haus verschanzt. Mein Captain meinte aber, dass ich trotzdem meine Blättertarnung beibehalten sollte, obwohl weit und breit kein Baum oder Wald in der Nähe war. Aber diese Tarnung rettete mir das Leben, als unerwartet feindliche Truppen das Gebiet erkundeten. Ich versuchte ganz flach liegen zu bleiben und mein Herzschlag runter zu fahren.
Ein schlechter Beobachter hätte mich für ein angehäuften Büschel Blätter halten können, aber leider spürte ich schon den Atem und die Schritte hinter mir. Eine Hand packte mich am Kragen und warf mich in eine Ecke. Ich knallte mit dem Kopf gegen die Wand und blieb bewusstlos liegen.
Als ich nach ein paar Stunden wieder aus der Bewusstlosigkeit erwachte, dröhnte mir ersten. Der Kopf und zweitens merkte ich, dass meine Hände hinter meinem Rücken gefesselt waren…

DVD-Tipp: K - Pax

Von Johannes Plomitzer

K - Pax

Ein Mann namens Prood, taucht aus dem Nichts auf und wird auf dem Bahnhof von Manhattan von der Polizei festgenommen. Er kommt in die psychiatrische Anstalt von Manhattan. Dort lernt er Dr. Mark Paul kennen. Der stellt fest, dass keinerlei Medikamente bei ihm angeschlagen haben und merkt, dass ihn niemand vermisst. Dann unterhält er sich mit dem Psychiater und erzählt, dass er von einem anderen Planeten kommt, dem Planeten K-Pax in der Nähe des Sternbildes Lyra.

Der Psychiater glaubt ihm nicht und hält ihn für verrückt. Aber mit der Zeit merken alle, dass er für die anderen Patienten Hoffnung ist. Nach einiger Zeit bekommt der Psychiater das Gefühl, Prood hätte ihn ausgewählt. Dr. Paul möchte ihm zeigen, wie wichtig es ist und wie die Menschen leben. Prood kennt keine Familie, es gibt keine Ehefrauen und die Männer bekommen auf K-Pax die Kinder.

Die Kinder wachsen bei allen Leuten auf und nicht nur einer Familie. Sie ziehen umher und lernen von dem was und von dem was. Auf K-Pax gibt es auch keine Gesetze und keine Regierung, keine Politik.

Sie treffen sich gemeinsam in einer Sternwarte und er zeigt ihnen seinen Planeten, alle sind fasziniert von seinem Wissen.

Der Psychiater denkt weiter, dass er Robert Porten sein könnte, der Schlachter ist und deren Familien umgebracht wurde und der als ertrunken galt. Der Scheriff meinte, ob er wirklich Recht hat das es sich um diesen Mann handelt.

Es bleibt bis zum Ende offen, ob er ein Außerirdischer ist oder nicht.


Mein schönster Geburtstag den ich hatte

von Marco Nast

Mein schönster Geburtstag, den ich hatte war mein 40. Geburtstag, das war ein Tag an dem ich mal wieder lange geschlafen habe.  Als ich aufstand, war alles so schön geschmückt. Überall waren viele Luftballons mit der 40 beschriftet. Es sollte für mich ein besonderer Geburtstag werden. Abends kamen meine Gäste und Freunde es war alles drinnen wie draußen beleuchtet. Wir haben sogar eine Bar aufgestellt, natürlich nur alkoholfreies. Wir haben gegrillt und uns gut amüsiert.

Und bevor meine Gäste gingen hatten wir zum Abschluss noch ein schönes Feuerwerk. Alle meine Gäste waren so glücklich, dass ich diesen Geburtstag nach meinem schrecklichen Unfall wieder feiern konnte.
So begann auch mein Leben wieder aufzublühen.

Freitag, 17. April 2015

Mein schöner Urlaub in Thailand

von Marco Nast

Ich habe mit meiner Schwester und ihrem Mann wieder einen schönen Urlaub in Thailand verbringen dürfen und darüber habe ich mich sehr gefreut. Den habe ich sehr genossen.
Ich bin sehr froh darüber, dass alles so gut geklappt hat. Es fing damit an, dass wir schon um 4. 40 Uhr mit dem Taxi zum Bahnhof nach Harburg gebracht wurden. Von dort aus sind wir mit der Bahn bis nach Frankfurt gefahren. Ich habe es auch sehr genossen, dass der Frankfurter Bahnhof so angelegt ist, dass die Züge einfach in den Flughafen einfahren können und man sich nur noch darum kümmern muss, den richtigen Flieger zu bekommen.
Wir hatten einen direkten Flug bis nach Phuket. Der Flug war zwar sehr lang, aber es hat sich wirklich gelohnt.
Was ich sehr toll fand, war die Tatsache, dass das alles sehr gut geklappt hat. Die Thailänder sind auch sehr freundliche Menschen und haben es mir auch bestätigt, dass Thailand das  „Land des Lächelns ist“.
Die Temperaturen waren zu dieser Jahreszeit auch sehr angenehm warm. Wir haben auch sehr viel besichtigt. Auf einem Berg haben wir auch den riesigen Buddha besucht. Zum Vergleich kamen wir uns wie Ameisen vor. Dort wurde ich auch von einem Mönch gesegnet. Dazu muss ich noch sagen, dass ich Barfuss und auf den Knien zu ihm  rutschen musste. Ich bin dort wieder auf einem Elefanten geritten, die Elefanten sind einfach tolle Tiere. Wie ich beobachten konnte, werden die Elefanten auch gut behandelt. Die Landschaft war sehr tropisch und traumhaft schön.

Ich hoffe, dass ich noch einmal die Möglichkeit habe, einen so schönen Urlaub wiederholen zu können, Für meine Schwester ist Thailand das Urlaubsland schlechthin.

Dienstag, 17. März 2015

Die Katze

von Johannes Plomitzer

Ein Mädchen wünscht sich eine Katze,
mit einer schwarzen und einer weißen Tatze.
doch als sich nicht so aus sah da zog sie eine Fratze.
Sie war grau wie eine Maus
und das Mädchen warf sie aus dem Haus.
Sie schrie vor lauter Schreck
das Vieh muss weg.
Dann wurde es auch bald
der Katze draußen kalt.
Das Mädchen ließ Sie nicht herein,
die Katze die fing an zu weinen.
Nun wurde das Mädchen langsam Müde
und ihre Augen schrecklich trübe.
Sie schleppte sich langsam zu Bett,
aber allein war es da gar nicht nett.
Wie sollte es wohl sein,
sie holte die Katze doch mit ins Haus herein.
Das Mädchen nun nicht mehr murrte
und das Kätzchen ganz lieb schnurrte.

Die Geschichte von N.

von Sarah Gorski

N. ist eine etwas korpulente Frau. Sie pöbelt manchmal rum. Aber sie hat auch eine nette Seite. Wenn ich zum Beispiel bei irgend einer Sache nicht weiter weiß, hilft sie mir. Auch wenn wir manchmal wie Katze und Hund sind, vertragen wir uns hinterher wieder. Ein typischer Streit findet morgens im Bad statt. Da N. um acht Uhr auf der Arbeit sein muss und ich um halb acht - sie aber den längeren Weg hat -, gibt’s schon den ersten Zwist zwischen uns.  Wenn ich nur kurz ins Bad gehe, kommt N. angestürmt und faucht mich an: „Du musst noch nicht los, du hast noch Zeit!“ Dann ziehe ich mich in mein Zimmer zurück und warte, bis N. mit der Bahn weg ist. Mehr gibt’s über N. nicht zu erzählen.

Am Samstag

von Lina Strothmann

Familie Müller: 10 Uhr. Tim, zwei Jahre, sitzt mit seinen Eltern am Frühstückstisch. Er ist schon ganz aufgeregt, denn heute würden sie alle gemeinsam in den Zoo fahren. Um zwölf Uhr gehts los. Sie starten bei den Eseln.

„Schau mal, Tim, weißt du, was das ist?“, fragt ihn seine Mieter. Nach einigem Überlegen antwortet Tim: „Esel.“ „Genau, die haben wir ja auch schon oft auf dem Lande gesehen!“ Nach einigem interessierten Beobachten geht es zu den Tigern. „Hunde“, sagte Tim und zeigt auf die Tiere. „Nein, Tim, das sind die Tiger“, und so erzählen die Eltern dem kleinen Jungen etwas über die Tiger. (Es ist so: wenn ein Kind Tiere nur im Bilderbuch sieht, kann es die Tiere noch nicht so gut unterscheiden. Hunde - aber auch Tiger - haben beide vier Beine, Schwanz, Kopf, Ohren. Da es den Hund aber öfter sieht, denkt das Kind bei einem Tiger auch eher, es sei ein Hund.) Die Familie geht weiter durch den Zoo und Tim ist sehr happy.

Familie Meier: Tom, zwei Jahre, sitzt mit seiner Mama am Tisch. „Schau, Schatz, Mama hat dir eine schöne DVD über die Tiere mitgebracht!“ Nach dem Frühstück schaltet sie den Fernseher an und lässt Tom den Film sehen. In dem Film werden Hund, Katzen, aber auch Tiger beschrieben. Die Mutter lässt Tom alleine den Film sehen.Und in einem bin ich mir ganz sicher: Tim wird nach diesem Tag einiges mehr wissen als Tom.

Das für mich wichtigste Ereignis der letzten vier Wochen

von Nora Poppensieker

Das, was mir noch von den letzten vier Wochen im Kopf geblieben ist, ist insbesondere die gestrige Wahl. Ich fieberte vor NDR das Ergebnis mit, musste mich aber dennoch extrem früh schlafen legen, wobei sich das Ergebnis dann nicht mehr groß veränderte.
Insbesondere das Kontra des Grüne-Politikers Manuel Sarrazin überzeugte mich absolut: Er antwortete auf die Frage des Moderators, ob er sich nun freuen, wenn die AfD Einzug erhielte, da die Grünen nur dann wahrscheinlich mit der SPD zusammen regieren würden, mit der Aussage, dass er sich nicht nur aus dem Grund, dann mitregieren zu können, freue, sondern insbesondere deswegen, der AfD dann Paroli bieten zu können. So beispielsweise mit der Flüchtlingspolitik.
Da kann ich nur sagen: Ich wünsche den Grünen viel Erfolg dabei und dass sie auch tatsächlich mit der SPD zusammen regieren werden.
Doch das war noch nicht alles, was mich in der letzten Zeit beschäftigte: Die Watte, das Café WattenbergAcht, eröffnete wieder! Ich kann endlich wieder mein Donnerstagsnachmittag wie gehabt aufrecht erhalten und in die Watte gehen. Leider wurde letzte Woche mein Für-Nora-Salat zu sauer, doch werde ich mich so in der nächsten Woche mal an ein anderes Gericht trauen. Das ist sehr schade, doch möchte ich nur ungern auf meine Donnerstagsnachmittage verzichten.
Dann beschäftigte mich auch noch sehr die Tatsache, mit der Gruppenleiterin des Aktzeichnenkurses abgemacht zu haben, nun nur noch alle zwei Wochen (weiterhin nur für die Hälfte der vorgesehenen Zeit) dabei zu sein und nicht mehr jede Woche. Ich weiß auch nicht, ob ich das nun gut finden soll. Doch so werde ich nicht mehr ganz so oft Migräne bekommen, wahrscheinlich.
Der Aktzeichnenkurs beflügelt mich absolut. Ich lerne dort sehr viel, ich lerne dort das Sehen, was ja für eine Künstlerin extrem wichtig ist. Somit bin ich auch sehr traurig, nur noch so extrem selten bei dem Aktzeichnenkurs dabei zu sein. Hoffentlich wird er nicht wieder zu so einer späten Uhrzeit erst beginnen. Und ich hoffe, dass ich in absehbarer Zeit fähig sein werde, längere Zeit an einem Kurs teilzunehmen.

Ist es arrogant, mich als Künstlerin zu bezeichnen? Ich tue es zumindest. Das Malen beschäftigte mich auch in der letzten Zeit: Ich hätte eine enorme Lust, zu Hause bei mir zu malen, habe mir auch schon Motive überlegt und sogar Leinwände gekauft, doch finde ich die nötige Zeit dafür einfach nicht.
Ich würde gern für die Ausstellung 2016 neue Bilder gemalt haben. Gut, dass ich mich dafür nicht unter Druck setzen kann, das ist ja noch lange Zeit hin.
Auch das Malen im Atelier Freistil gefällt mir sehr: Es ist jedes Mal ein wichtiges Ereignis, mein neues Bild am Ende eines Tages betrachten zu können und Fortschritte, falls ich sie an diesem Tag an einem Bild erzielt habe, zu realisieren.
Wie gut, dass es kein einmaliges Ereignis bleiben wird, mein Bild im Atelier Freistil zu betrachten.
 
 

Mein wichtigstes Ereignis

von Marco Nast

Mein wichtigstes Ereignis in der letzten Zeit, war meine urologische Untersuchung, im Boberg Krankenhaus, die ich alle drei Jahre hinter mich bringen muss. Sie ist nicht nur eine unangenehme sondern auch schmerzhafte Angelegenheit.

Aber das schöne war das Weihnachtsfest und Sylvester.
Ebenso waren noch zwei schöne Geburtstage dazwischen. Danach planten wir unseren Thailand Urlaub. Wir wollen jetzt im März nach Thailand fliegen.
Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mich  zurzeit sehr gesund fühle, da viele Menschen erkältet sind und die Grippe haben. Und in 4 Wochen haben wir bereits Frühlingsanfang. Man merkt schon, dass die Tage jetzt etwas länger werden.

Der Hund

von Sarah Gorski

Es war einmal ein Hund,
der wog grad mal acht Pfund.
Da kam zu ihm eine Katze,
und zog eine fiese Fratze.
„Ach Kätzchen, das war aber nicht so fein!
Drum lass das doch bitte sein.“
„Unser Besitzer mag mich viel mehr als dich!“
„Mensch, Katze, das stimmt sicher nicht!“
So wurde der Streit zwischen Katz
und Hund immer lauter,
und leider auch immer versauter.
Da kam der Besitzer und nahm beide in den Arm,
und beide Tieren wurde dabei schön warm.
Schnell ging es den Tieren wieder gut,
verschwunden war bei beiden die Wut.

Die dunkle Jahreszeit…

von Johannes Plomitzer

Also ich persönlich finde den Winter blöde, weil es immer so kalt ist und weil man sich immer eine Jacke anziehen muss. Ich finde Ihn auch etwas positiv, da man einen Schneemann bauen kann oder im Schnee spielen.
Als ich ein kleiner Junge war, bin ich einmal mit dem Schlitten hingefallen. Es war kalt und ich bin mit dem Gesicht in den Schnee gefallen.  Meine Schwester hat den Schlitten zu schnell gezogen und plumps lag ich drin.

Was mir noch einfällt Winterspeck,  die lecken Sachen die es zu Weihnachten gibt, die gibt’s für mich nicht mehr. Lebkuchen gestrichen, Cola gestrichen, Nüsse gestrichen alles gestrichen. Man wird einfach zu dick. Es ist auch immer schon so dunkel und ich bringe die Zeit durcheinander und denke immer  es ist schon 20:15 Uhr.
Weihnachten  kommt, wir singen Weihnachtslieder  und mein Papa hört jedes Jahr die gleiche Platte „St. Niklas war ein Seemann“.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Gedicht

von Sarah Gorski

Der fette Seehund war kugelrund und fraß viel Schund

Die Katze lag auf der Matratze und leckte sich die Tatze

Jack the Ripper, schrieb mal bei Twitter
Es gibt gleich ein Gewitter, mit viel Gezitter

Der Graf rief im Schlaf, nach seinem Schaf

Die Taube machte eine Schraube und fraß dabei ne Traube

Der Wind spielte mit dem Kind

Der Meister verschluckte seinen Kleister

In dem Gemäuer brannte ein helles Feuer

Die fette Spinne kroch in eine Rinne

Das Schwein brach sich ein Bein und trank viel Wein

Gedicht

von Steffi Thies

Kopf klopf
Augen Laugen Blumen
Hand Band Pfand
Feuerwerk Feuerwehr
Backen Kuchen gucken
Eierkuchen mal gucken zugucken
am Mittwoch
weiß ich nicht
Tee
Einkaufen wegfahren Fähre fahren
Handschuhe
Koffer packen