Donnerstag, 21. Oktober 2021

Der Moment

von Nora

Ein Moment aus dem Leben: Jeder lebt für sich, doch niemand ist sich der Tatsache, zu leben, näher bewusst.

Susanne: „Nun komm endlich, Emil! Wir wollen auch noch mal ankommen.“

Ursula: „Meinst Du wirklich, Christa?“
„Ach Christa, stell Dir vor, ich bin dann tatsächlich dahin gegangen und – wie erwartet – war Maximilian auch da. Aber ich habe mich einfach nicht getraut, ihn auf Samstag anzusprechen. Ich bin einfach viel zu feige. Dabei könnte ich bei ihm mit Noah bestimmt sogar punkten! Noah ist aber auch ein so ein lieber Junge! Nie beschwert er sich, er sitzt wie versteinert in seinem Buggy und gibt keinen laut von sich.

Elias: „Wenn ich morgen meinen großen Regenschirm mitnehme, kann ich bei Hanna bestimmt punkten. Morgen soll es ja regnen. Dann wird Herr Krüger sie bestimmt wieder morgens vor Schichtbeginn gleich zum Bäcker schicken. Ich werde sie dann mit dem Regenschirm abfangen und ihr Schutz vor dem Regen bieten. Da werde ich bestimmt groß rauskommen!



Mittwoch, 20. Oktober 2021

Die Fahrradtour

von Lina Strothmann

An einem schönen sonnigen Sommertag beschloss Nadine eine schöne Fahrradtour zu machen. Also sprang sie auf ihr Fahrrad und fuhr los. Durch Hamburg an vielen Leuten vorbei, die sie nicht kannte, was sie sehr erleichterte. Denn Nadine wollte in den Sommerferien einmal einen Tag für sich allein haben. Zur Sicherheit beschleunigte sie ihr Fahren.

Bild: Nora


Endlich war Nadine an der Ostsee angekommen. Zufrieden schloss Nadine ihr Fahrrad an und ging an den Strand. „Hey Nadine, wie geht es dir?“ Mit klopfendem Herzen fuhr Nadine herum. Das kann doch nicht wahr sein! Vor ihr stand die fiese Clique aus der Schule (Sven, Tim, David und Ben). Nadine schluckte. „Mir geht es gut, kann ich jetzt bitte vorbei? Ich will schwimmen.“ Die Jungs sahen sich gegenseitig an und traten beiseite. Nadine ging vorbei, breitete ihre Sachen aus und ins Wasser. Die Jungs begannen leise zu sprechen. David: „Nadine ist doch echt eine scharfe Frau..“- „Allerdings!“, bestätigten Tim, Sven und Ben. „Wie wäre es, wenn wir eine Wette abschließen: Wer sie zuerst flachgelegt hat, bekommt von jedem Verlierer 50 Euro?“ Die anderen stimmten ein. 
Plötzlich hörten die Jungs hinter sich ein Knurren. Langsam drehten sie sich um. Ein großer Hund stand vor ihnen, der nicht gerade sehr lieb aussah. „Wenn ihr Nadine noch einmal zu nah kommt, sorge ich dafür, dass mein Hund sein Essen bekommt und der frisst einfach alles.“




Dienstag, 19. Oktober 2021

Der Weg ist weg

 

Bild: Nora


von Stefanie Thies

So ähnlich wie auf dem Bild sah es früher in Bergedorf aus. Jetzt sind da aber keine Fahrradständer mehr. Stattdessen stehen da überall Autos. Auf dem Bild sind aber keine Autos zu sehen. Das gefällt mir besser!
Autos sind schon praktisch, aber das nervt, wenn die überall rumstehen. Da kommt man teilweise gar nicht mehr durch.
Die Menschen sollten lieber mehr Bus fahren und sich ihre Autos teilen. Denn wenn man die Autos teilt, dann würden die nicht überall nutzlos rumstehen und alle kommen wieder überall durch.

Meine Freunde

 von Numan Akhtar

Hallo, guten Tag, meine lieben Fans, wie geht es euch allen so? Lasst uns eine Runde lang schnacken, aber wir hängen nicht den Kopf in den Nacken.

Meine Freunde sind Johnny, Jackson, Jimmie & ich, selbst als Frank Cadillacs. Wir machen  Nachforschungen zusammen und sind sensibel dabei, als Uni-Kollegen in der Welt des Chaos. Wir sind die allerbesten Freunde oder Hobby-Kämpfer. Exzellent! Grandios!

Was habt ihr zu erzählen? Ich bin gespannt und lass mich überraschen. Yippie Ya Yeah! 

Wir verfassen Tolle Worte und lassen uns inspirieren. Willkommen in der Welt der Zufriedenheit, voller Menschen. Ich bin aber neugierig.

Macht's gut, meine lieben Fans, bis bald & ein frohes Schaffen für euch alle.

Danke sehr, yeah.


Bild: Nora



Der Kuss

von Paula Abel

Eine Frau machte ihren Mund auf und ihre Augen zu, denn sie erwartete einen Kuss von ihrem Mann. 
Sie genoss den Kuss sehr. Ihr Mann küsste sie auch an anderen Stellen an ihrem Körper, an ihrem Bauch und an ihrer Intimzone berührte er sie. 
Das Paar kannte sich durch die Arbeit. Sie arbeiteten gemeinsam in einer Produkt-Firma, die Postkarten entwirft. Sie sind am 4.9.2007 zusammen gekommen und genossen jede freie Minute miteinander.


Bild: Nora


Schlechte Tage

von Nora

Kennt Ihr die auch, die schlechten Tage? Oder streifen solche nur meine Wege?

Ich vermute, dass die hin und wieder einfach existieren, die schlechten Tage. Und wahrscheinlich verweilen sie immer eine ganze Zeit lang an einem bestimmten Ort und beißen sich dann an der nächstbesten Person fest, die gerade an eben einem solchen schlechten Tag vorbei läuft.

(Man selbst ändert ja nicht so oft den Wohn-, Arbeits- oder anderen Ort, an dem man einen Großteil seines Tages verbringt. So läuft man gern mehrmals innerhalb kürzester Zeit an einem bestimmten schlechten Tag vorbei. Zumindest geht es mir oft so. Und jedes Mal beißt dieser sich dann – mit Freude – an mir fest!)

Ich finde das so fies von den schlechten Tagen: Sie kündigen sich nicht an, sondern sind auf einmal da, ohne dass man darauf vorbereitet wäre: Mit einem Mal geht wirklich alles schief, was nur schief gehen könnte: An einem solchen Tag wählt man zunächst einmal die komplett falsche Garderobe. Da war man fest davon ausgegangen, die Sonne schiene, und was ist?! – Es regnet in Strömen! Natürlich trägt man kein festes Schuhwerk, die (viel zu dünnen) Socken, die sich voll Regenwasser saugen, machen so komische Geräusche in den Sandalen, dass mich sogar die alten Omis, die doch schließlich schwerhörig sein sollten, mit genervten Blicken versuchen zu strafen.

Und dann das: Natürlich geht gerade dann mein heimlicher Schwarm vorbei, als mich der nächste Regenschauer erwischt. Ich stehe Corona-konform, also mit viel Abstand zu jeder anderen Person und zu jeder Überdachung vorm Bäcker.

So kann er meine durchnässte Bekleidung und meine vom Regen verlaufenen Schminke bewundern.

Ich hatte schon lange nicht mehr solch einen schlechten Tag erwischt!

Mittwoch, 18. August 2021

Brief an die neue Bundeskanzlerin Joana

von Dennis Seidel

Sehr geehrte Joana,

Wir haben es satt, dass die Regierung immer sagt, dass man was gegen Corona tut, aber die dann nie wissen wann was umgesetzt wird.
Bitte sorge dafür dass die Regierung endlich mal ihren Arsch hoch bekommen tut. Fast eineinhalb Jahre läuft das schon mit Corona. Wir waren in drei sehr harten Lockdowns, dass musst du als vielleicht neue Bundeskanzlerin ja wissen. 
Also, Joana, setze endlich das um, wo die alte Regierung um Frau Merkel versagt hatte.

Wir wollen endlich wieder mehr Normalität und mehr Rechte für Geimpfte, Genesene und getestete Personen. Was die Ungeimpften angeht, die sollten sich mal schleunigst impfen lassen, sonst steht uns im Herbst und im Winter nämlich eine vierte Welle bevor.

Also, liebe Joana, stelle dich endlich zur Wahl und werde unsere neue Bundeskanzlerin!

Ein schöner Traum

von Dennis Seidel

Ich habe geträumt ich wäre zusammen mit Joana, Johanna und Laura (meiner Frau) in einem dunklen Raum. Es war dunkel in diesem Raum, wo es nur ein Bett, einen Tisch mit Stuhl, einen Schrank und einen Fernseher gab. Zudem war auch noch Siggi mit, mein neues Feder- und Daunenkissen.

Von draußen schien der helle Mond rein. Es sah so toll aus. Der Mond stand über den Bäumen. Ich kuschelte mich neben Laura hin. Da hörten wir fünf ein Knacken, das kam aber nicht von Joanas Beinen und auch nicht von Siggis Federn und Daunen. 
Da erschien ein dunkler Schatten im Flur, ich nahm voller Angst Lauras Hand. Der Schatten wurde immer größer und dann erschien ein Tiger, ein richtiger Tiger im Raum. Der Tiger fing an sehr laut zu brüllen. 

Joana schaltete sofort den Fernseher an. Gerade liefen die Nachrichten. Die Sprecherin sagte: "Die Stadt Hamburg bittet nun die Bevölkerung um ihre Mithilfe. Wie es sich herausstellte ist vor kurzem aus dem nahegelegenen Zirkus Krone der an der Feldstraße gastiert, ein Tiger entkommen. Wer den besagten Tiger sieht, informiert bitte die Polizei unter der Rufnummer 110, und nun weiter zu den Wahlen!".

Johanna schrie: "Man, Joana! Ruf schnell die Polizei, der besagte Tiger ist hier bei uns!". Laura wählte schon 110. Wenig später fuhren dann zirka sechs Streifenwagen vor, die Beamten umstellten das Haus, wir konnten fliehen.

Ich wachte schweißgebadet auf und sah dass Laura dicht neben mir lag, unter meinem Kopf lag Siggi. Ich kuschelte mich voller Angst an Laura.

Dienstag, 17. August 2021

Politik: neue/r Bundeskanzler/in

von Numan Akhtar

Die Gewerkschaften sollen gemeinsam vorgehen, für

- Leben: gut auskommen im Leben, mehr gleiche Rechte für eine gute Lebenseinstellung

- Politik: gut miteinander klar kommen und gerechte Verteilung

- Reichtum: Geld gleich gut verteilen

- Wissenschaft: mehr Beschäftigte, Politik einordnen, Klimakrise bewältigen

- Wirtschaft

- Ehe-Leben und Kinder

- Arbeit

- Autos: Elektroautos sollen mehr Wünsche verwirklichen und gute Preise haben


Wünsche an die neue Regierung

von Stefanie Thies

Ich wünsche mir von der neuen Regierung mehr Geld für mich und meine Wohngruppe, damit mehr Mitarbeiter da sind. Zum Beispiel für abends, um mehr zu unternehmen. Oder für morgens, damit ich direkt etwas trinken kann, wenn ich aufwache.

Und für mich mehr Geld, für einen besseren Rollstuhl und einen neuen Lifter.

Zur Politik in Hamburg und Deutschland zur Bundestagswahl unter einen neuen Kanzler/in

von Marika Christiansen

Ich würde die politischen Abgeordneten darum bitten, dass das Mittagessen für die Behindertenwerkstätten wieder von der Stadt bezahlt wird.

Ich wünsche mir vom Außenminister, dass wir keine deutschen Soldaten und keine Waffen mehr in Kriegsländer schicken.

Außerdem sollte noch mehr für den Klimawandel gemacht werden, sprich: mehr Windräder, Photovoltaikanlagen auf Dächer und Felder.

Was ich deR neuen BundeskanzlerIn mitteilen möchte

von Nora

Falls ich deR neuen BundeskanzlerIn noch mitteilen sollte, was diese_ zu tun hat, ist SIE schon einmal völlig fehl am Platz: DIE neue BundeskanzlerIn sollte schon von sich aus die richtigen Prioritäten setzen. Und dass SIE diese Prioritäten in der Umwelt zu finden hat, sollte SIE auch von sich aus wissen.

Da ich aber davon ausgehe, dass unsere_ neue_ BundeskanzlerIn sich der Gefahren, die durch die Bedrohungen der Umwelt einher gehen, bewusst ist, werde ich IHR diesbezüglich nichts mit auf den Weg geben (müssen).

Natürlich würde ich mir wünschen, dass mit eineR neuen BundeskanzlerIn nicht nur der Ausstieg aus der Atomkraft Gesetz ist, sondern auch vollzogen wird (und das nicht erst in einer weit entfernten Zukunft). Weiterhin hoffe ich natürlich auf die Nutzung fossiler Energien, sowie gar sowohl auf die Etablierung von Wasserstoff als neue Energiequelle, als auch als neuen Treibstoff, der in unbewohnbaren Wüsten gewonnen wird, wodurch seine Erzeugung kostengünstig sein wird.

Klar, birgt das große Gefahren, da Wasserstoff ein sehr empfindlicher Stoff ist, der leicht reagiert. So sollte viel Geld in die Bildung gesteckt werden, damit neue schlaue Köpfe unter anderem in der Wirtschaft entstehen, die sich genau darum kümmern können, dass die Gefahren dieser neuen Energiequelle gebannt werden.

Wo wir schon einmal bei diesem Thema sind: Die Bildung ist das A und O einer jeden Gesellschaft, es sollte viel Geld investiert werden, die heran reifenden Akademiker und Chemiker sollten sich schließlich auch wohl fühlen und gut lernen können.

Und klar ist ihr Wohlbefinden wichtig, sie mit beispielsweise munteren Lesehäppchen (von den Tollen Worten) zu unterhalten, ist elementar. Das muss ich doch hoffentlich gar nicht erst erwähnen?!

Donnerstag, 12. August 2021

Nachruf einer Verstorbenen

von Marika Christiansen

Meine Oma Harms väterlicherseits wurde im März 1911 geboren. Sie wurde 1998 siebenundachtzig Jahre alt und verstarb dann. Zuletzt lebte sie 11 Jahre lang in einem christlichen Altenheim in Hamburg-Osdorf. Bevor sie in dieses Altenheim kam, hatte sie einen schweren Schlaganfall und war an der rechten Seite gelähmt. Ich bedauere ihren Tod sehr, denn ich lernte sie in meinem Leben sehr zu schätzen. Besonders hat es mir immer gefallen, wenn sie mit meinem Vater und seiner Schwester Plattdeutsch sprach. 

Sie lebte längere Zeit mit ihrer Familie in Horst bei Itzehoe. Dort arbeitete meine Oma während des 2. Weltkrieges bei einem Bauern. Der Bauer gab ihr immer Lebensmittel mit, damit ihre Familie nicht hungern musste. Nach dem 2. Weltkrieg zog sie mit ihren beiden Kindern nach Hamburg in die Kampstraße. Später arbeitete sie bei reichen Familien im Haushalt. Meine Oma Harms war eine sehr gute Köchin. Auch backen konnte sie exzellent. Sie war die perfekte Haushälterin. Sie buk oftmals Mokkatorte, die meine Lieblingstorte war. Außerdem superleckeren Zitronenkuchen, der sehr saftig war. Sie war auch eine gut erzogene Frau und erwartete dieses ebenfalls von ihrem Umfeld.

Leider verstarb ihre erste Tochter mit nur fünf Jahren an Tuberkulose. Das war für meine Oma ein schwerer Schicksalsschlag, den sie nie so ganz verwand. Ihr Ehemann kam aus Nordfriesland. Leider fiel er früh als Soldat im 2. Weltkrieg. Meine Oma heiratete später ihren zweiten Mann, der Harms mit Nachnamen hieß. Deshalb nannten wir sie oft Oma Harms. 

Einmal übernachtete ich bei meiner Oma für eine Woche in der Kampstraße. Da war ich ca. 8 Jahre alt. Das fand ich sehr interessant. Ich liebte meine Oma sehr. Von ihr lernte ich zu lesen. Das war, als wir bei einem Friseur warten mussten. Für meine Oma trocknete ich immer nach dem Essen ab. Später wohnte ich nach dem Abitur auch mal für ein halbes Jahr bei ihr. Da wohnte sie allerdings schon in der Luruper Chaussee 109 im dritten Stock. Sie nahm mich gut bei sich auf. Ich ging dann öfters mit ihr im Volkspark spazieren. Einmal lud sie mich in das Bauernhaus am Volkspark zum Mittagessen ein. Das gefiel mir sehr. Mehrmals spielten wir in der Nähe vom Bauernhaus Miniaturgolf. Beim Miniaturgolfspielen gewann ich meistens gegen meine Oma. Man konnte mit meiner Oma über fast alles sprechen, außer über Sexualität, aber das hätte ich mich auch gar nicht getraut. In ihrer Generation war das auch nicht so üblich. Meine Oma nahm mich, als ich bei ihr wohnte, oft zu Verwandten mit und lud Nachbarn zu sich ein. Dann wünschte meine Oma sich immer von mir, ich sollte Gitarre spielen und dazu singen. 

Meine Oma hatte eine Schwester, die Erna hieß und 95 Jahre alt wurde. Die mochte ich auch sehr gerne. Diese hatte eine Tochter, die Vera hieß und die meine Großcousine war. Erika, die Tochter meiner Oma, hatte zwei Jungs, wobei der eine Manfred und der andere Wolfgang hieß. Diese sind eineiige Zwillinge und ca. ¼ Jahr jünger als ich. Meine beiden Cousins, meine Tante und ich haben alle eine kaufmännische Ausbildung gemacht. Nur mein Vater hat Maschinenschlosser gelernt und einige Schifffahrtspatente gemacht. Meine Oma besuchte uns früher fast jede Woche in Hamburg-Eppendorf, was meiner Mutter so gar nicht in den Kram passte. Sie hat sich auch bei uns deswegen beschwert, d. h. bei meinem Vater und bei mir. Ich war ja noch ein Kind. Was konnte ich dafür? Außerdem habe ich mich immer auf meine Oma gefreut. Sie brachte mir oft Süßigkeiten mit, was meiner Mutter sehr missfiel. Sie meinte, das sei schlecht für die Zähne und reichlich ungesund. Recht hatte sie ja. Auch wollte meine Oma, dass ich Kleider und Röcke trug. Das passte meiner Mutter ebenfalls nicht, aber einmal zogen meine Eltern, meine Oma und ich los und kauften für mich ein Kleid. Ich fand es auch ganz hübsch. Es war ein rot-blaues Trägerkleid, welches ich gerne trug. 

Als ich 10 Jahre alt war, zogen wir von Hamburg nach Buxtehude. Da kam dann meine Oma auch hin und wieder zu Besuch. Das gefiel meiner Mutter aber nicht mehr. Dann haben wir meine Oma nur noch in Hamburg-Bahrenfeld besucht, bis meine Mutter auch das einstellte. Mein Vater und ich haben daraufhin meine Oma gelegentlich ohne meine Mutter besucht. Das war immer sehr schön, weil wir von Buxtehude immer mit dem Nahverkehrszug nach Hamburg reingefahren sind. Ich mochte das, weil mein Vater mir dann immer viele Fragen über Erdkunde gestellt hat. Das war nämlich mein schlechtestes Fach in der Schule und das beste von meinem Vater. Ich lernte trotzdem in Erdkunde nicht so viel, so dass ich immer zwischen der Schulnote drei und vier stand. Mir lagen Musik, Sprachen und Mathematik am besten. Darin hatte ich unter anderem Einser. 
Meiner Oma schenkten wir dann meistens Topfpflanzen, weil sie diese so gerne mochte. Ihr erster Mann war zufällig Zierpflanzengärtner von Beruf. Leider konnte ich ihn nicht kennenlernen. Er soll sehr gemütlich gewesen sein. Meine Oma fand ihn immer ein wenig zu langsam und langweilig, wie sie mir später als Erwachsene erzählte. 

Als ich ein halbes Jahr bei meiner Oma wohnte, durfte ich bezüglich des Rausgehens und Wiederkommens vieles. Sie verbot mir nur das Akkordeonspielen, weil sie meinte, das sei zu laut für ihre Nachbarn. Irgendwann zog ich in das Haus gegenüber von meiner Oma. Da wohne ich heute noch mit meinem 24-Jährigen Sohn. Als mein Sohn ca. 1 Jahr alt war, starb meine Oma. Ich war mit sämtlichen Verwandten bei der Beerdigung meiner Oma dabei. Meine Mutter passte während dessen auf meinen noch einjährigen Sohn in meiner Wohnung auf. Sein Vater war gerade in Bangladesch und besuchte dort seine Familie. Die Ansprache des Pastors in einer großen Kapelle war sehr anschaulich und enthielt noch Informationen von meiner Oma, von denen ich nichts wusste. Als Einzige musste ich während der Rede des Pastors weinen. 

Ich hatte meine Oma auch oft im Altenheim besucht. Meine Oma saß in der Zeit, in der sie noch im Altenheim lebte, immer im Rollstuhl oder auf ihrem Sofa, manchmal auch in ihrem Sessel. Schön war auch dort der Geburtstag von ihr. Ich machte davon noch einige Fotos. Einmal besuchte ich mit meiner Großcousine ihr anonymes Grab. Leider konnte ich mir den Platz, unter dem ihr Sarg liegt, nicht merken, so dass ich sie dort nicht wieder besucht habe. Oft träumte ich aber noch sehr lange von ihr. Sie bleibt für mich trotz der Umstände unvergessen. Sogar mein Sohn hat sie als Säugling kennengelernt bzw. meine Oma ihn. Natürlich kann er sich daran nicht mehr erinnern. Er war noch zu jung dafür. Manchmal erzähle ich ihm jetzt noch von meiner so tollen Oma.

Dienstag, 22. Juni 2021

Meer - wir tauchen ab

von Lina Strothmann

Wenn sie ihn nicht akzeptieren, müssen wir es eben auf eine andere Tour machen. So schnell es ging, packte ich mit meinem Freund unsere wichtigsten Sachen und steckten sie in unsere Taschen. 

Ein Jahr war ich jetzt schon mit ihm zusammen und meine Eltern waren immer noch gegen ihn, nur weil er nicht sprechen kann. Mein Gott, man kann sich ja auch anders ausdrücken! Ich habe Gebärdensprache gelernt.

Jetzt waren mir die ewigen negativen  Kommentare der anderen völlig egal. Wir würden gemeinsam ans Meer fahren und zwar mit einem Segelschiff von Deutschland nach Spanien. Wir hatten viel Geld gespart, um uns ein Segelboot zu kaufen. Den Segelführerschein hatten wir beide gemacht. Wir würden über die Elbe, die Nordsee und den Atlantik segeln. Wo genau in Spanien wir hinwollten, ließen wir uns noch offen.

Endlich waren wir auf dem Schiff, spannten die Segel und es ging los. Wir segelten und beobachteten die Vögel, die über uns her flogen, hörten das Rauschen des schönen Wassers und sahen den Untergang der Sonne. Es war alles so romantisch, alles hinter sich zu lassen und zu vergessen.

Ich wollte gerade meinem Freund ein Brot geben, als eine Möwe so schnell auf mich zugeschossen kam und sich das Brot schnappte. Ich schrie laut auf und wich so schnell zurück, dass das Segelboot umkippte. Daran war wahrscheinlich auch der Sturm schuld. Das Schiff war schon die ganze Zeit am Wackeln. Aber als wir im Wasser waren, schafften wir es ruhig zu schwimmen. 

Leider waren wir noch so nah an Hamburg, dass wir zurück schwimmen mussten. Endlich angekommen, ließen wir uns auf den Strand fallen. Ohne Sack und Pack, aber wir hatten uns beide und das war immer noch das Wichtigste.

Am Strand

von Dennis Seidel

Es ist ein schöner Abend am Strand. Ich sitze in den Dünen. Der leichte Wind weht mir durchs Haar. Der Mond geht auf. Es sieht schön aus. Ich gucke zum Mond. Da sehe ich eine hübsche blonde Frau. Sie ist sehr groß, 1,89 Meter, und sie trägt eine blaue Jeans-Jacke, einen blauen Jeans-Rock und schwarze Stiefel. Ihr Name ist Janina.

Janina kommt auf mich zu. Sie nimmt meine Hand und schaut mich an. Ihr blondes Haar weht im Wind. Wir setzen uns auf eine Bank. Sie legt ihren Arm um mich. Es ist schön, neben ihr zu sein. Janina spendet mit Trost und gibt mir Kraft.

Ich erzähle ihr von meinem Schicksal, dass meine Mutter verstorben ist. Sie hört mir zu. Janina nimmt mich in ihren Arm. Wir beide küssen uns. Es ist wirklich schön mit Janina.

Reden ist Silber

von Nora

Wir beide sitzen nebeneinander, ich schaue nach vorn, während Du Dir den Raum näher betrachtest und… Nichts und! Kein Wort, noch nicht einmal ein Flüstern weicht aus einem unserer Münder.

Ist das normal? Doch: Was ist schon „normal“? Dass wir uns anschweigen ist es. Keiner von uns ringt nach Worten, um die Stille zu brechen. Wir brauchen keine Worte, um uns zu verstehen, um uns zu unterhalten. Wir sind einfach da, und das genügt uns.

Ein angenehmes Schweigen, eine harmonische Stille breitet sich aus. Wir fühlen uns wohl, wir scheinen angekommen zu sein.

So könnte es ewig weitergehen, finde ich. Doch leider vergeht die Zeit, man kann diesen Moment nicht einfangen, ihn nicht einfrieren und so konservieren, um ihn später noch einmal herausholen, ihn neu zu erleben. Man kann den Moment nur so, wie er gerade ist, nehmen und genießen.

Und dann kommt der Zeitpunkt, wo wir uns wieder trennen müssen. Du willst schon wieder gehen?! Hmm. „Tschüss dann! Wann treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Schweigen?!“

Meer - wir tauchen ab

von Nora

Das Meer, das kühle Nass, lockt normaler Weise tausende von Besuchern an die Strände. Da mag der einzelne Besucher gern die Umstände ignorieren, unter die die Umwelt unter anderem seinetwegen zu leiden hat: Als Strand-Besucher schaut man an dem vielen Müll vorbei, der sich neben den anderen eingeölten Strandbesuchern tummelt, während deren Ölschicht sich in kleineren Ölteppichen auf dem Meer schichtet.

Komm, lass uns das alles vergessen, darum können sich doch andere kümmern! Was soll uns das kümmern, das das Meer in Gefahr sein soll?! Es gibt schließlich genug Quadratmeter, die zum Meer zählen! Was zählen da schon die zwei oder drei Flaschen der Kaltgetränke, die wir hier am Strand liegen lassen?! Immerhin zahlen wir doch auch so viel für unseren Urlaub, da können wir doch ruhig verlangen, dass der Müll hinter uns weggeräumt wird!
Lass uns doch schön schwimmen gehen, schwimmen und alles Schlechte in dieser Welt vergessen!?!

Meer- Urlaub

von Cornelia Meyer

Wenn ich Meer höre, denk ich an meine Lieblingsinsel FÖHR. Jedes Jahr fahre ich mit meiner Mutter für drei bis fünf Tage nach Föhr, da wo Janne Mommsen „Oma ihr Klein Häuschen“ geschrieben hat. Dieses Buch habe ich zum dem Geburtstag, den ich auf Föhr in der Ferienfreizeit gefeiert habe, von meinen Eltern bekommen. 
Das war ein prächtiger Sommerurlaub mit viel netten Leuten, die mir alle fremd gewesen sind. Ich hatte ein Einzelzimmer.
An einem Tag haben die Betreuer beschlossen, rüber nach Amrum zu fahren und den Tag dort zu verbringen. Alle waren mit Sack und Büx bepackt - und Cornelia?
Die lag im Bett und schlief. Ich brauchte kaum Hilfe und war auch noch im Einzelzimmer. So ein Schiet. „Cornelia, aufstehen! Wir sind alle fertig und wollen rüber nach Amrum.“ - „Was….?“ 
Im Nu hatte ich Sachen an und habe es ganz schnell bereut, das ich nicht mehr überlegt habe, welchen Pulli ich anziehe. Blind habe ich in den Schrank gegriffen. Die Fähre haben wir noch bekommen. Aber ich habe meinen Pullover mit der eingenähten Bluse erwischt. Oh, scheiße, der Tag war wie in der Sauna!

Dienstag, 6. April 2021

Meine Jugendliebe

von Marika Christiansen

Ich schreibe etwas über meine Jugendliebe und zwar über die Schlagersängerin Alexandra
Schon als Jugendliche fand ich die Schlagersängerin Alexandra sehr interessant. Sie sang viele russische Melodien, meist auf Deutsch, die von Schmerz und Wehmut erzählten. Ich schrieb viele Texte von ihren Liedern auf und wünschte mir, das schrieb ich damals auch in mein Tagebuch, dass ich einmal so schön wie Alexandra singen wolle. Alexandra starb bei einem Autounfall, weil ihr jemand die Vorfahrt nahm. Ihr Sohn, der auch im Auto saß, überlebte den Unfall. Über Alexandra habe ich nur wenig Material in Bibliotheken gefunden. Nur dass sie 27 Jahre alt geworden ist. 
Für mich hat sie eine warme, weiche und schöne Stimme, dass ich jedes Lied von ihr mitsingen möchte, was ich früher auch oft getan habe. Ich mag jedes einzelne Lied von ihr und bin ihr Fan. Jedes Lied von ihr trägt eine eigene Geschichte. Sie singt mit sehr viel Gefühl und ihre Stimme bewegt sich zwischen Alt und Tenor. Außerdem sah Alexandra immer bezaubernd aus und besonders gefällt sie mir in ihrem grünen Samtkleid. 
Mein Freund, der Baum; Eine schwarze Balalaika; Das Lied der Taiga; Zigeunerjunge; Wind, wind your song is old und Illusionen sind wohl ihre bekanntesten neben vielen anderen tollen Liedern, die sie interpretiert hat. Ich mag ihre sehnsüchtige Stimme und wäre gerne genauso berühmt geworden wie sie.

Montag, 25. Januar 2021

Wünsche für 2021

von Paula Abel

Ich wünsche mir für 2021

Gesundheit: dass alle gesund bleiben und dass man aufeinander achtet.

Dass ich viel erreiche und glücklich bin.

Dass ich meine Lieben sehen kann, sobald es wieder geht.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Das Weihnachtsfest

von Paula Abel

Es war mal eine Familie, die feierte Weihnachten ganz normal mit Weihnachtsbaum und Geschenken. Sie saßen beim Essen, plötzlich kam ein Rentier vom Himmel. Es blickte ins Zimmer, wo alle am Esstisch saßen und klopfte an die Scheibe. Es kam mit viel Heu und wurde herzlich aufgenommen. Sie tauften es auf den Namen Fred. Fred lebte sich gut ein und fühlte sich wohl.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Meine Elefantin Viktoria

von Marco Nast

Bei einem Besuch in Thailand habe ich auf einer Elefantin namens Viktoria geritten. Das war große Klasse. Wir hatten einen Mahud. Der Mahud ist der Führer und Pfleger des Elefanten.

Als wir vom Ritt zurück kamen, bekam Viktoria eine Staude Bananen. Danach wurde sie zum Wasser geführt und ordentlich abgeschrubbt. Dies genoss Viktoria sehr.

An dem Platz, wo die Elefanten stehen, sind wir oft vorbeigegangen. Ich brachte Viktoria immer eine Banane mit. Ich hatte das Gefühl, Viktoria hat mich auch erkannt, denn sie kam sehr gerne auf mich zu. Es war ein sehr schönes Erlebnis.

Freitag, 30. Oktober 2020

Eine Geschichte inspiriert von Bildern

von Paula Abel

Zwei Freunde waren auf einer Wanderung. Auf halbem Wege gucken ihnen Zuschauer zu, die ihnen Glück wünschten, dass sie ihr Ziel erreichten. Als sie nach vielen Stunden und vielem Schnaufen endlich das Ziel erreichten, umarmten sie sich.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Ich habe meine Zunge zurück

von Paula Abel

John verlor mit 5 Jahren seine Zunge. Er konnte nicht sprechen und nicht essen. Er leidet sehr darunter. Es folgten viele Operationen, die leider erfolglos waren. Eines Tages spürte er etwas Komisches in seinem Mund, es fühlte sich an wie eine wabbelige Platte. Er ging zum Arzt und der Arzt sagte, dass er seine Zunge wieder bekommen hat. Er konnte es kaum glauben. Er redete ununterbrochen und aß das, was er mochte. Er war der glücklichste Mensch auf der Welt.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Mindestens zweifelhaft

von Lina Strothmann

Gibt es das schreckliche Corona-Virus eigentlich wirklich?

Seit März ist es das Spektakel der Welt. Es wird über fast nicht anderes mehr gesprochen, es erscheint in jeder Zeitung und den Radios und wird in Talkshows und der Tagesschau besprochen.

Das ganze Leben vieler Menschen hat sich total verändert- eigentlich aller Menschen.

Aber was ist, wenn, das alles nur eine Lüge ist?

Oder es jemanden gibt, der das Virus aus Wut selbst hergestellt hat?

Darüber lässt sich wirklich zweifeln und es wird kaum jemand glauben, dass es dieses Virus nicht gibt.

Wenn Sie eine Meinung dazu haben, dann können Sie uns gerne anrufen oder eine E-Mail schreiben und ihr Artikel wird in unserer Zeitung erscheinen- anonym oder nicht, das können Sie selbst entscheiden. Unser Kontakt: 0154 22 79, www.dieanderezeitung.de