Montag, 20. Mai 2019

Hamburg - Das Tor zur Welt

von Nora Poppensieker

Wie sagt man so schön: „Hamburg – Das Tor zur Welt!“?!? Das mag sein, es fehlt allerdings noch ein Zusatz, es müsste heißen: „Hamburg – Das Tor zur gesunden Welt!“ Dass Hamburg „das Tor zur Welt“ ist, gilt nämlich nicht immer für Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, so wie ich es zurzeit bin.

Als ich z.B. 2018 am Hamburger Flughafen einen Flieger bekommen wollte oder auch als ich letzte Woche vom Flugzeug zu den Koffern geschoben werden wollte, musste ich die Erfahrung machen, dass der Behindertenservice des Hamburger Flughafens personell so schlecht ausgestattet ist, dass ich darunter leiden musste.

Für mich galt in diesem Fall eher „Hamburg – und wenn man sehr großes Glück hat, kommt man in den Urlaub und danach auch wieder heim.“

Elfchen und Haiku

von Numan Akthar

Blau.
Der Himmel.
Das ist wunderschön.
Wir fliegen hoch hinaus.
Abgefahren!


Cooles Sonnen(h)eiß.
Du hast Spaß und kannst feiern.
Schön, dass es dich gibt!

Gedichte

von Stefanie Thies

Wohnung.
Sehr gut!
Mal gucken wie
ich die Wohnung mache.
Geil!


Urlaub.
Mal gucken
wo es hingeht.
Nächstes Jahr nach Bayern.
Geil!


Hochzeiten in weiß
mit einer großen Feier.
Mehr brauche ich nicht!

Vier Elfchen und ein Haiku

von Dennis Seidel

Streifen.
Große Katze.
Lebt im Dschungel.
Ist eine große Raubkatze.
Brüllen.


Linda.
Deutsche Schlagersängerin.
Mach Mal Laut!
Heißt mit Nachnamen Hesse.
Sängerin.


Traumfrau.
Hübsche Dame.
Macht schöne Augen.
Sie lächelt mich an.
Süß.


Donald.
Comic Ente.
Lebt in Entenhausen.
Ist von Walt Disney.
Ente.


Meine Traumfrau
Steht friedlich lächelnd am Bahnhof.
Sie lächelt.

Zwei Gedichte

von Cornelia Meyer

Bremervörde
Urlaubsfeeling pur
Ausflug mit Freund
nach Otterndorf zur Tante
Wiederholung


Sonnenblumengelb
stehen friedlich im Wäldchen
gehen mit dem Wind.

Dienstag, 19. März 2019

Der Glaube

von Lina Strothmann

„Ach ja, bald würde sie es schaffen“, dachte Laura, als sie ihren Freund neben sich im Bett liegen sah und seinen leisen Atem spürte. Laura dachte sich, sie war ja so glücklich und so verliebt. Da war es ihr dann auch egal, dass sie aus ihrem Umfeld von ihren Bekannten und Freunden nur Schlechtes über ihn hörte: „Sie solle mit ihrem Neusten bloß vorsichtig sein, er erzähle doch sowieso nur Lügen und würde sie bald wieder links liegen lassen.“ Aber sie konnte ihm einfach nicht widerstehen, einem so schönen Mann: schlank, gut aussehend und sympathisch. Er liebte sie, dass wusste sie, egal was die anderen sagten. Die waren doch nur neidisch.

An einem schönen Sommertag waren die beiden verabredet. Laura wollte ihren Freund etwas früher abholen, um ihn zu überraschen. Als sie sich langsam der Wohnung näherte, hörte sie plötzlich Stimmen. Ihr Freund Timo saß mit seinem besten Freund Leon auf einer Bank, rauchte und fing plötzlich an, laut loszulachen: „Ich habe es geschafft. Sorry, aber ich bekomme 200 Euro von dir! Das war die Vereinbarung.“ Laura stellte sich vor ihren Freund: „Hey, Schatz. Du hast etwas gewonnen? Hattet ihr eine Wette und du hast gewonnen? Ich bin ja so stolz auf dich.“ Leon: „Vielleicht solltest du erst einmal von der Wette erzählen?“ - „Kein Problem.“ Ohne irgendwelche Hemmungen stellte er sich vor seine Freundin: „Ich bekomme 200 Euro von Leon, weil ich es geschafft habe, in einem Monat mehr Weiber flachzulegen als er. Tut mir leid, Schatz, ich habe dich nicht geliebt und werde dich nie lieben. Du warst nichts weiter, als eine Hilfe um Geld zu verdienen.“

Dann ertönte ein lauter Knall, ein Schrei und Timo ging blutüberströmt zu Boden.

Glaube im Herzen

von Thea Sagawe

Ich glaube an eine Person, die in meinem Herzen steht. Ich kenne sie schon sehr, sehr lange; so gesagt, seit meiner Geburt und Kindheit. Ich war das mittlere von 5 Geschwistern. Wir waren eine große Familie. Jetzt sind wir fast genauso groß, aber eine Person, die uns allen im Herzen ist, fehlt. Ich denke jetzt viel an die Person, die mich stark und kräftig gemacht hat und mir Hoffnung gebracht hat. Ich denke heute auch an meine große Schwester, die 2 Jahre älter ist.

Woran glaube ich?

von Marco Nast

Ich glaube an gute Zukunft; daran, dass sich noch alles in der Zukunft zum Guten wenden wird. Das beziehe ich nicht nur auf uns Menschen, sondern vor allem auch auf das Wetter, bei dem ich mich oft frage, ob es eigentlich auch Sonnenschein gibt. Was mich sehr interessiert und berührt ist das Thema Frühling, denn er liegt ja schon richtig in der Luft. Man sieht das auch an den Vögeln, die schon ihr Gezwitscher in die Luft setzen und draußen einen gewaltigen Krach machen.

Ich glaube stark daran, dass sich in der Zukunft noch alles zum Guten ändert und damit meine ich nicht nur das zwischenmenschliche Miteinander, sondern vor allem auch unsere Natur. Von der hängt schließlich unser Leben ab. Es muss doch irgendwie alles noch besser werden. Ich glaube, es ist alles eine Einstellungssache. Man hofft, dass sich noch alles zum Guten ändern wird. Man darf die Hoffnung halt nie aufgeben.

Was ich sehr genieße ist, dass Tamina sich mit uns so viel Mühe gibt und wir uns alle so langsam rehabilitieren können, wenn wir nur die Möglichkeit dazu nutzen und wir auch die nötige Zeit dazu aufbringen. Ich denke, es ist alles nur eine Frage der Geduld und der Ausdauer. Man darf die Hoffnung halt nie aufgeben. Es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels und das Wetter wird schon langsam deutlich besser.

Mein Glaube

von Cornelia Meyer

Ich glaube nicht, dass da oben Gott ist. Was soll Gott sein?

Ich habe das Vertrauen in die Kirche vor einiger Zeit verloren. Wozu in die Kirche gehen? Um „Danke“ dafür zu sagen, dass in der Familie einer nicht da ist? „Oh, Danke lieber Gott nun hast Du mal was geleistet. Wärst Du nicht, würde Er noch leben.“ Oh, wie gehässig ich wieder bin und es geht mir immer besser, nachdem ich über Gott lästere. OOHHH, TUT DAS GUT.

Als Kind habe ich immer den Mond gesucht, ich war fasziniert vom Mond. Dass es den Mond gibt, dafür gibt es Beweise, aber wo ist der Beweis, dass es Gott gibt?

Ich glaube an was, aber da kann mir Gott auch nicht helfen.

„GOTT, wieso hast du meine Oma sterben lassen, als ich klein war? Und Du hast dafür gesorgt, dass ich nicht mehr mit meinem Großvater reden kann. Du hast ihn mir weggenommen. Und nicht zu vergessen: Meine Tante und meine Freundin. Du hast sie alle mir genommen. Wozu soll ich ausgerechnet an Dich glauben?“.

Ich glaube an den Mond und die Sterne.

Der Glaube an das gewisse Etwas

von Numan Akhtar

Ich glaube an meinem Gott. In der Moschee und bei besonderen Aktionen und Veranstaltungen bieten wir, die Gemeinde der Muslime, Empfehlungen an, damit wir eine gute Figur in der Gesellschaft machen. Wir wollen ein gutes Zeichen für uns und die Menschheit setzen, damit wir nicht in Gefahr kommen und unsere Welt untergeht. Der Glaube muss etwas ganz Besonderes sein, damit wir auf alle elementaren Dinge vorbereitet sind.

Glaube

von Nora Poppensieker

Woran glaube ich?

Ich bin nicht gläubig. Zumindest nicht, wenn  man sich auf Religionen oder andere Institutionalisierungen von Glauben bezieht.

Doch bin ich davon überzeugt, dass man sich durchaus Dinge erarbeiten kann, geht man von dem Erreichen einer Tatsache fest aus: „Der Glaube versetzt Berge“. Das vielleicht nicht, doch glaube ich schon, dass man, rechnet man fest mit dem Gewinnen eines bestimmten Vorhabens, alles menschlich Mögliche versucht, um genau dieses Vorhaben zu erklimmen. Aus diesem Grunde nähert man sich seinem zuvor gesetztem Maßstab näher, als glaube man an das eigene Misslingen dieses.

Sicher heißt der „Glaube an das erfolgreiche Ausführen eines Bestrebens“ nicht, dass man auch genau dieses auch erringt, doch will man etwas für sich gewinnen, kämpft man dafür, den sich selbst gesetzten Wunsch zu erreichen und kommt ihm so zwangsläufig näher, als unterließe man jegliche Bemühungen. Nur derjenige, der sich bemüht, eine sich selbst gesetzte Absicht zu erarbeiten, hat die Möglichkeit, diese Absicht auch zu verwirklichen.

Der Tag, an dem ich an die große Liebe glaubte und sie dann noch fand

von Dennis Seidel

Es war an einem sehr kalten Wintertag im Februar 2018. Schon seit einigen Tagen war es hier in Hamburg eiskalt und es lag Schnee auf den Straßen und die Gehwege und Straßen waren glatt.
Ich wusste ja noch nicht, dass ich an die große Liebe glaubte und sie heute finden würde. Wie ich dann so einsam an der Bushaltestelle Friedensallee stand, der 283er Bus war gerade weggefahren, und weiter hinten kam, Gott sei Dank, der 37er Bus, sah ich sie auf mich zu kommen. Sie hatte blondes Haar und eine warme Winterjacke, eine Pudelmütze, ein blaues Kleid, eine lila Leggins und hohe rote Stiefel an, ihr Name war Jasmin. Jasmin war so hübsch, ihr süßes Lächeln verzauberte mich.

Dann sah ich auch, warum es sehr gut war, dass Jasmin in der Nähe war, es kam nämlich einer der zahlreichen Besoffenen vom Platz, wo immer die ganzen Trinker sitzen, angetorkelt. Dieser hatte einen Hund dabei, der ohne Maulkorb war und sehr bösartig gegenüber den Leuten, die hier standen. Dann kam der Bus und zu allem Überfluss stieg dieser Typ mit dem Hund auch ein.
Er brüllte den Hund an:“ Halt jetzt die Fresse, Bruno!“. Jasmin sagte: „Bleib bloß bei mir, der da vorne ist ziemlich besoffen!“. Der Hund, den der Besoffene mit Bruno anredete, fing laut zu bellen an. Jasmin legt ihre Hand auf meine, ich zitterte vor Angst.

Wir beide fuhren bis Altona, konnten aber nicht durch, weil der Hund uns den Weg versperrte. Der Busfahrer forderte den Typen auf, seinen Hund zur Seite zu zerren damit die Leute aussteigen und diejenigen, die einstiegen, durch gehen konnten. Er stieg auch mit aus und schubste leider mich, weil ich nicht so schnell konnte. Jasmin schrie: „Pass gefälligst auf du Penner!“. Der Typ brüllte: „Redest du mit mir, du blöde Tussi?!“. Sein Hund, also Bruno, knurrte Jasmin an.

Wir gingen ganz schnell zu „Media Markt“, wo ich mir eine CD von Anna Maria Zimmermann und Jasmin Wagner kaufen wollte. Wir beide fanden auch zwei richtig tolle CDs von beiden. Danach gingen wir durch die Ottenser Hauptstraße zum „Mercado“, wo ich Jasmin bei Giovanni L auf einen Kakao einlud. Das war jetzt unser Date. Wir beide lächelten uns an. Jasmin war so süß.

Nach dem Kakao trinken gingen wir dann händchenhaltend weiter und sahen oben bei „Fressnapf“ zwei süße Hundewelpen, die an der Kasse süß mit einander spielten. Zwei junge Frauen schauten auf die beiden Hunde. Jasmin sagte: „Schau mal Dennis, die beiden kleinen Hunde dort, die sind so süß!“. Als wir wieder raus kamen, sahen wir den Typen mit seinem Hund Bruno wieder. Der Typ bettelte gerade Passanten an. Es war richtig blöd, weil Bruno den Passanten genau im Weg lag und so kam es, dass dann eine junge Frau, die Stöckelschuhe trug, stolperte. Eine alte Frau schrie: „Zerren sie gefälligst ihren Hund weg, hier ist schon jemand gestolpert!“. Der Typ sah uns beide und kam auf uns zu. Jasmin nahm beschützend meine Hand.
Dann fuhr ein Funkstreifenwagen der Polizei mit Blaulicht vorbei. Wir hörten noch einen zweiten Funkstreifenwagen und einen RTW und dann hörten wir, wie der Rettungshubschrauber kreiste und einen Landeplatz suchte. Wir konnten den Hubschrauber ganz kurz sehen, es war der „Christoph 29.“ vom BWK. Jasmin sagte: „Komm schnell Dennis, der landet hier hinten!“.
Wir konnten hören, wie der Hubschrauber wieder kreiste, dann runter kam und wie die Rotorblätter stehen blieben. Dann fuhr einer der beiden Polizeiwagen mit Blaulicht und Sirene an uns vorbei. Auf der Straße hinter dem Busbahnhof sahen wir dann den Hubschrauber stehen, hier standen auch schon einige andere Leute, die Besatzung stieg gerade in den Polizeiwagen.

Von Dennis Seidel aus der Tolle Worte Redaktion von LMBH.

Der Glaube an die eigene Wohnung

von Stefanie Thies

Ich glaube an meine eigene Wohnung. Ich will in einer eigenen Wohnung leben. Ich habe mehrere Jahre in mehreren WGs gewohnt und noch nie alleine gelebt. Mal gucken, was das wird. Ich bin neugierig. Ich glaube, das wird gut.

Bald kann ich alleine in eine Wohnung ziehen. Ich habe mehrere Besichtigungen gehabt und eine Zusage erhalten. Im Mai ziehe ich um. Dann kann ich mehr Dinge machen, als in der WG, zum Beispiel Einkaufen, Kochen, Hamburger essen oder Hamburg erkunden. Mal gucken, wie das wird.

Montag, 11. März 2019

Neue Videobeiträge

Auf dem Videoblog "Tolle Worte bewegt" sind 6 neue Beiträge zu sehen!
https://www.youtube.com/channel/UCHeI9n4QqmIkSRAOXsXMrhA

Viel Spaß beim Anschauen

Montag, 25. Februar 2019

Freundschaft

von Nora Poppensieker

Freundschaften zu haben kann sehr nett sein. Doch nicht jede Freundschaft ist tiefgründig. Es gibt Freunde, mit denen man sich zum netten Beisammensein trifft, und es gibt wahre Freunde. Wahre Freundschaften sind elementar. Nur wenige Freundschaften kann man als solche bezeichnen, als wahre Freundschaften. Sie entstehen erst mit der Zeit. Wahre Freunde zeichnen sich darin aus, dass sie Dich kennen: Sie wissen, wie Du Dich in der bestimmten Situation fühlst, sie können Dich wieder aufmuntern, zum Lächeln bringen, wenn Du gerade traurig bist, und das tun sie auch. Sie tun es gern, Du wärst ja auch an ihrer Seite, wenn sie Dich bräuchten.
Wahre Freunde stehen zu dem, was sie sagen, sie stehen zu Dir, so wie Du auch zu ihnen stehst.
Wahre Freunde nehmen Dich genau so an, wie Du bist. Sie wissen auch, wie Du in der jeweiligen Situation reagierst, können Dich richtig einschätzen und akzeptieren Dich.
 

Frühlingsgefühle

von Nora Poppensieker

Die Sonne scheint.
Die sogenannten Frühlingsgefühle nehmen ihren Lauf,
sie überschlagen sich quasi.
Was sind überhaupt Frühlingsgefühle?
Liegt das am Frühling, dass ich Neues erfahren möchte, neue Gefühle entdecke?
Ich möchte Lachen, spüre Freude, überall,
möchte das Leben feiern.

Und dann bist Du da,
strahlst mich an,
nimmst mich in den Arm.
Und alles scheint gut zu sein.

Meine Wohnungsbesichtigung

von Stefanie Thies

Ich bin ziemlich aufgeregt, weil ich nächste Woche endlich eine neue Wohnung besichtige. Darauf freue ich mich. Das wird hoffentlich meine neue Wohnung. Die Wohnung ist in Barmbek. Dahin fahre ich am Dienstag mit Harald. Die Wohnung hat drei Zimmer. Vielleicht muss ich mir eine neue Küche kaufen. Ins größte Zimmer soll mein Schlafzimmer. Dafür brauche ich ein neues Bett. Ein Zimmer brauche ich für meinen Betreuer. Da drin steht ein Bett, damit er auch über Nacht bleiben kann. Hoffentlich ist das Bad groß genug, dass meine Sachen darein passen und auch genug Platz für mich und mein Rolli ist. Hoffentlich passt alles.

Die Überraschung

von Cornelia Meyer

Mir ist mulmig, ich sitze am Küchentisch, vor mir ein Teller mit zwei Scheiben Brot. Ich versuche mich auf mein Frühstück zu konzentrieren, meine Aufgabe: bewusst essen. Es geht nicht. Neben mir liegt mein Handy.

Gestern war ein sehr schöner Tag. Ich war lange unterwegs, erst bei Tolle Worte, danach habe ich mich mit meinem Freund getroffen. Es ist für mich ein eigenartiges Gefühl, jedoch ein gutes.

Wir haben uns bei den Tollen Worten wieder getroffen. Auf einmal kam Er rein und hat sich neben mich gesetzt. Danach waren wir essen.

Dann haben wir eine Weile nicht miteinander gesprochen. Aber nun haben wir uns entschieden.

Gestern haben wir uns das erste Mal gesehen nach vielem Hin und Her.

Dann die Überraschung heute: Er rief mich an und stand mit Blumen zum ungünstigen Zeitpunkt vor der Tür. Aber die kurze Zeit von Alsterdorf nach Altona war schön. Während ich hier bei Tolle Worte bin, ist er genau wie ich heute vor der Kamera und spielt Theater.

Ich hoffe, Er fährt nach Hause und schlägt sich nicht die Nächte um die Ohren. Letzte Nacht ist er nicht nach Hause gefahren, da Er nicht in Hamburg wohnt, aber mich unbedingt abholen wollte. Das wäre für Ihn nicht gut und für mich auch nicht.

Mein Körper

von Heinz Thomsen

An meinem Körper ist mir mein Bauch am liebsten. Der ist so schön weich und rund. Ich brauche ihn, um viele leckere Sachen zu essen und zu trinken. Am liebsten trinke ich Kaffee und esse Schwarzbrot mit Nutella zum Frühstück.
Einmal im Monat mache ich zu Hause Sport, um mich fit zu halten. Ich mache dann alleine 20 Kniebeugen und 20 Sit-Ups, mit einer Pause.

Freundschaft

von Lina Strothmann

Was ist wichtig um Freundschaften zu erhalten?
Um Freundschaften zu erhalten, ist es auf jeden Fall wichtig, das Interesse an den Freundinnen zu zeigen, sie anzurufen oder ihnen zu schreiben, um zu fragen wie es ihnen so geht. Dann wäre es natürlich auch gut sich mit ihnen zu treffen, um gemeinsam was zu unternehmen, gemeinsam Spaß zu
haben.
Allerdings sollten, denke ich, auch von den Freundinnen Anrufe kommen.
Wenn man die einzige Person ist, die sich ständig bei Freunden meldet, aber nie etwas von der anderen Seite kommt, vergeht die Lust an der Freundschaft.
Was sehr wichtig ist: dass man es ernst meint. Nicht: „Ach, mir ist langweilig, da melde ich mich bei einer Freundin, die ich gar nicht so spannend finde, aber besser als sich zu langweilen.“ Man sollte Freundschaft nicht nur vorspielen, wenn man jemanden nicht mag, aber denkt, man muss sich bei ihm oder ihr melden. Also man sollte wirklich Lust haben, sich mit den Freundinnen zu treffen und ihnen bei Problemen zu helfen.

Oh Gott, 30!

von Cornelia Meyer

Ich konnte es damals kaum erwarten 18 zu werden. Warum eigentlich? Ich denke es lag daran, dass ich gerne feier.

Aber dieses Jahr ist es etwas anders. Ich muss schon sagen, dass ich mich über eine Feier freue und dafür schon sehr lange spare. Aber das 12 Jahre soooo schnell vergehen! Ich habe eine erste Idee, wo ich feiern könnte und mein größter Wunsch ist es, sehr gut auszusehen.

Also habe ich jetzt ein ganzes halbes Jahr, um mir meinen Wunsch zu erfüllen. Drei Sachen zum Erfolg: Ran an den Speck, entscheiden wo ich feiern will und wem ich eine Einladung schicke. Also auf geht´s!

Mein fester Freund

von Heinz Thomsen

Ich habe einen festen Freund. Seit ca. einem halben Jahr bin ich mit ihm zusammen. Wir treffen uns zweimal die Woche und gehen z.B. mal ins Kino. Er ist wichtig für mich, weil er immer für mich da ist. Ich mag auch, dass er lustig ist. Gut ist, dass er in Altona wohnt, das ist nicht so weit von mir entfernt. Ich wünsche mir, dass er mit mir mal zu einem Fußballspiel von St. Pauli geht.

Mehrere Möglichkeiten

von Stefanie Thies

Ich habe noch keinen richtigen Freund.
Ich möchte auch mal einen haben.
Wie soll ich das machen?
Bei der Arbeit nicht, in der Wohngruppe nicht.
Aber bald, wenn ich ausziehe, geht das bestimmt besser.
Weil ich da mehr unternehmen kann.
Vor allem auch abends.
Nach dem Umzug habe ich mehrere Möglichkeiten.
Dann möchte ich auch mal ausgehen.
Zum Beispiel in eine Bar oder in die Disco.
Ich werde einen Begleiter nur für mich alleine haben.
Darauf freue ich mich schon sehr.

Freundschaften


von Marika Christiansen

Es ist nicht immer einfach, Freunde zu finden, aber noch schwerer ist es, sie zu pflegen und viele
Jahre zusammen zu sein. Aus Freundschaften werden manchmal auch Partnerschaften und diese
können sogar in eine Ehe münden.
Aber die Frage ist auch, wie finde ich eigentlich Freunde? Manche tun sich damit schwer. Ich nicht
unbedingt. Freundschaften lassen sich z. B. auf der Arbeit, in Gruppen oder in Vereinen finden.
Ich habe sehr viele Freundschaften und diese nicht nur auf Facebook. Mit vielen Freundinnen bin
ich schon viele Jahre zusammen. Andere alte Freundinnen aus der Grundschule habe ich nicht mehr,
weil diese Familie oder einen Freund haben und sich mit mir nicht mehr treffen wollten.
Eine Freundin, mit der ich Abitur gemacht habe, treffe ich nur noch selten. Ca. 1-2 Mal pro Jahr
telefonieren wir miteinander. Oftmals schreibt sie mir eine Ansichtskarte, wenn sie im Urlaub ist.
Ich sehe auch auf einer Telefonliste, wer mich alles anruft, auch wenn jemand nicht auf AB
gesprochen hat. Gestern hat mich diese alte Schulfreundin angerufen, aber nicht auf den AB
gesprochen. Große Lust, sie zurückzurufen habe ich eigentlich nicht, aber ich werde es vielleicht
doch im Laufe der Woche tun. Sie war einmal meine beste Freundin. Leider wohnt sie in Berlin, so
dass ich sie nur selten sehe. Sie hat auch einen Ehemann und einen Sohn.
Früher zu Schulzeiten haben wir uns ca. alle 14 Tage am Wochenende besucht. Ich sie oder sie
mich. Dann haben wir Tee getrunken, Kekse oder Kuchen gegessen und haben uns viel zu erzählen
gehabt. Manchmal sind wir auch draußen spazieren gegangen. Das war immer schön. Jetzt ist das
anders, weil wir so weit auseinander wohnen und sie viele Verpflichtungen hat.
Jetzt habe ich mindestens 10 Freundinnen und auch zu mehreren Männern asexuelle
Freundschaften.Gute Freunde sind für mich diejenigen, die auch in der Not für mich da sind.
Wichtig ist es mir, mich mit ihnen zu unterhalten, mal ins Theater zu gehen oder zu verreisen.
Außerdem mache ich mit Freunden auch gerne Sport bei sportspaß, aber das sehr unregelmäßig und
auch nicht oft.
Kontakt halte ich mit meinen Freunden hauptsächlich telefonisch, per SMS oder Whatsapp. Mit
einer Freundin telefoniere ich meist ein- bis dreimal am Tag. Wir reden dann über unser Befinden
und was wir gerade so machen oder was wir gemacht haben bzw. was wir machen werden. Heute
wollen wir uns mal wieder treffen. Vielleicht zum Kaffeetrinken oder Eisessen. Ich werde sie
einladen, weil sie noch weniger Geld als ich hat.
Ich finde, dass Freunde wichtig für die persönliche Entwicklung sind. Ohne Freunde wäre das
Leben auch langweilig.

Grün

von Nora Poppensieker

Ich schließe meine Augen, sehe einen großen, dunkelgrünen Farbklecks am unteren Ende der Leinwand, Hookersgrün. Auf einmal schwingt ein roter Schwall Farbe quer über die Leinwand, von der unteren Seite zur gegenüberliegenden oberen Ecke. Und damit nicht genug: Zarte Tropfen der roten Farbe träufeln sanft diesen Farbschwall hinunter, in Richtung des dunklen Hookersgrün: Beginnend in echtrot, ändern die Tropfen ihr Erscheinungsbild über orange zu gelb, werden zunächst grasgrün und landen dann in dem Dunkelgrün des Farbklecks am Bildrand.
Und wo bin ich? Ich scheine mitten im Geschehen zu sein, strecke meinen Kopf, um einige Tropfen abzufangen. Ich spüre, wie ein gelber Farbtropfen auf meiner Stirn landet, langsam meine Nase herunter läuft, wobei er immer grüner wird. Der Tropfen rollt über meine Nasenspitze, landet auf den Lippen, die er zart umrundet. Er kitzelt mich. Ich strecke meine Zunge ihm entgegen, lecke ihn auf.
Mein ganzer Körper fühlt nun, wie es grün durch ihn hindurch strömt, mein Mund fühlt sich schon ganz grün an. Angenehmes Grün fließt bis in meine Fingerspitzen.

Beeile Dich, nimm mich in den Arm, gib mir einen Kuss auf den Mund, schmecke das Grün und fühle, wie es dann in Dir aufstrebt!
Und, ist es nicht ein tolles Gefühl?! Gib mir nun noch einen weiteren Kuss, lass uns noch mehr von dem Grün schmecken!