Dienstag, 20. November 2018

Der Stern

Von Gunda Breul

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Laura alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und sie dachte an hübsche Weihnachten. Sie hatte oben mit ihrer Freundin im Himmel die hübschen Sterne angesehen. Laura sagte zu ihrer Freundin: „Du, der kleine Stern, das ist der hellste Stern. Von dem träume ich seit 2000 Jahren. Der geht mir direkt ins Herz und sieht sehr, sehr hübsch aus.“

Am Meer

Von Stefanie Thies

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Laura alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und sie dachte ans Meer. Sie wünschte, die wäre am Meer, wo es schön warm und sonnig ist. Dann würde sie baden gehen und danach am Strand einen Cocktail trinken. Sie wäre dort nicht alleine, sondern mit einem Mann- ihrem Freund. Gemeinsam würden sie Frisbee im Wasser spielen.

Plötzlich wacht Laura auf und merkt, dass sie zu Hause ist. Das macht sie traurig.

Herbstgeschichte


Von Nora Poppensieker

An einem stürmischen, kalten Herbstabend saß Laura alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und sie dachte an…

…das Trommeln der nervösen Finger von Maltes rechter Hand, der neben ihr während der Geschichtsklausur mit eben dieser Fingerbewegung die Zeit versuchte, totzuschlagen. Das gelang ihm natürlich nicht. Stattdessen schaffte er es, Laura so damit von der Klausur abzulenken und sie so zu nerven, dass sie Malte kurzerhand ihren doch sehr detaillierten Spickzettel zusteckte, nur damit er mit dem Ablenken durch das Klopfen endlich aufhörte!

Schließlich wusste Laura wortwörtlich, was sie auf dem Spicker geschrieben hatte. Nur das Geklopfe von Maltes Fingern störte sie ungemein! Es störte sie so sehr, dass sie sich nicht mehr konzentrieren konnte und keinen anderen Ausweg wusste, als Malte ihren (doch sehr guten!) Spicker zuzustecken, damit er endlich aufhörte, so laut klopfend über sie richtigen Jahreszahlen zu grübeln. Und es hat geklappt: Nun hörte er endlich damit auf! Da war es Laura auch egal, dass sie Malte bei der Klausur half, obwohl Malte der anführende Kopf der Truppe ihrer Mitschüler war, die sie immer als Streber versuchte bloß zu stellen. Solange er sie nur endlich in Ruhe die Geschichtsklausur beenden ließ! Und ja, das tat er nun. Und mehr noch: Malte strahlt richtig. Zunächst schaute er sie skeptisch an, fragend, ob sie ihm einen „fake Spicker“ gab, schließlich war er nicht wirklich nett zu Laura gewesen. Doch als ihm bewusst wurde, dass Laura von eben diesem Spicker auch abgeschrieben hatte, nahm er ihn doch bewundernd an. Und mehr noch, er schrieb zu jeder Frage, der auf dem Arbeitsbogen stand und das auch noch bis zum Pausenklingeln.

Die Geschichtsklausur war letzte Woche Montag gewesen. Als sie heute die Arbeiten zurück bekamen, erwähnte Herr Moss Malte sogar als eine „überraschende Ausnahme, als jemand, der Herrn Moss positiv überrascht habe.

Malte hatte in der Klausur so gut abgeschnitten, dass es ihm seine Halbjahres-Note und somit seine schulische Laufbahn noch rettete. Das ist Malte durchaus bewusst gewesen. Glücklich darüber, raunzte er Eva, die Laura in der Pause wieder barsch anraunzte, scharf an, warum sie sich über Laura so amüsieren würde, obwohl Laura doch so gut laufen könne?! Wenn das erneut vorkomme, wollte Malte nichts mehr mit Eva zu tun haben. Stattdessen freue er sich, wenn Laura mit ihm in derselben Gruppe im Basketball sei.

Das zu hören, produzierte ein breites Lächeln auf Lauras Gesicht: Sie ist zwar wirklich sehr schnell, doch kann sie leider nur sehr ungeschickt mit dem Basketball umgehen, warum sie immer in die schlechteste Basketballgruppe gewählt wird und dort spielen muss, was sich auch in Lauras Sportnote widerspiegelt, das einzige Fach, in dem sie doch Probleme hat. Doch nun scheint dieses Thema auch gegessen zu sein. Laura freut sich.

Telefonanruf

Von Thea Sagawe

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Laura Lichtblau alleine zu Hause, ihre Eltern waren wohl aus. Dann klingelte das Telefon und der Regen prasselte an das Fenster. Eine Frau war dran und sagte ihr, dass Laura eine große Hauptrolle bekommen hat. Später am Abend kommen ihre Mutter Barbara und ihr Vater Bernhard zurück. Die Eltern bekommen das mit und freuen sich mit ihr. Laura hat die Nummer aufgeschrieben, alle sind hochgespannt, und rufen da wieder an. Sie hat wirklich Glück und die Rolle bekommen. Alle freuen sich darüber, dass Laura im Tatort mit Maria Furtwängler spielt, der in der Zeitung ist und im Fernsehen und auf Youtube ausgestrahlt wird. Laura ist was ganz Besonderes, weil sie Down-Syndrom hat. Sie ist so berühmt, dass sie so eine Rolle bekommt, dass sie in den Nachrichten und auf Plakaten in der Stadt abgebildet ist. Alle sind auf sie stolz. Laura ist sehr aufmerksam, Herzens-freundlich, aktiv und kommt nicht aus der Ruhe. Sie möchte Bürgermeisterin in Jesteburg werden und arbeitet daran.

Gestern abend

Von Heinz Thomsen

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß ich alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und ich dachte an das, was gestern passiert ist: Ich habe meine Freundin getroffen, sie war bei mir zu Hause. Wir haben gekuschelt, weil es draußen kalt war. Wir haben uns auf dem Sofa einen Film angeguckt. Aber weil ein langweiliger Krimi lief haben wir kaum hingesehen. Wir haben stattdessen miteinander geschlafen. Das Abendessen haben wir vergessen. Ich erinnere mich gerne daran und wünsche mir, dass wir noch lange zusammen sind.

Fantasiewelten

Von Numan Akhtar

Hallo, guten Tag. Wie geht‘s euch allen so? Was geht ab, meine lieben Fans?

Es ist irgendwie komisch, dass wir ein seltsames überirdisches Objekt entdeckt haben. Wir fragen uns, woher die unheimliche Gestalt voller Böshaftigkeit in Form einer Alien-Rasse plus Untertassen-Raumschiff kommt. Wir sind gut vorbereitet, aber es ist seltsam, dass wir uns irgendwie mit der Sache herumschlagen müssen. Wir befinden uns urplötzlich in einem Multiversum mit gigantischem Ausmaß: ein Mikrokosmos-Universum vollgestopft mit Parallelen-Dimensionen, Galaxien, Wurmlöchern. Das gesamte Universum hat Gefahren wie Weltraumpiraten und einem Welten-Zerstörer. Aber wir bleiben locker, cool und gelassen und bewahren die Ruhe. Wir bekämpfen den Feind mit Lasern, Mega-Kanonen und Vernichtungsschlägen. Wir haben sehr viel Glück dabei, unsere Reise hat gerade erst begonnen. Wir werden eines Tages auch die Erde besuchen, indem wir uns in einem Ultraschall bewegen. Wir werden auch dem Planeten Mars einen Besuch abstatten. Mit einem historischen Lauf werden wir erst einen unbekannten, entfernten Planeten besuchen, um herauszufinden, was hier im gesamten Universum los ist, wieso wir immer angegriffen werden und wie wir uns am besten verteidigen können. Mit sehr vielen Vorräten und Munition werden wir auf jeden Fall jeden bekämpfen, der uns im Weg steht. Hauptsache ist, dass die guten Wesen am Ende mit einem Happy-End den Sieg erringen. Wir werden für die kommenden Kämpfe trainieren, lernen, üben und Verbesserungen miteinplanen, damit immer das Gute am Ende gewinnt. Auf jeden Fall hat Captain NuMaN das Kommando für seine Leute. Er ist einzigartig und ein Superheld. Er ist ein Kämpfer voller Überraschungen und er ist die letzte Hoffnung für uns alle. Wir wünschen Captain NuMaN alles Gute in seinen Fantasie-Welten! Viel Spaß dabei, Yeahhh!

Liebesgeschichte im Herbst

Von Dennis Seidel

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Janina alleine zu Hause. Der Regen peitschte an das Fenster und sie dachte an ihren liebsten Dennis. Sie war sehr verliebt in ihn. Janina fing leicht zu weinen an weil sie ihn sehr vermisste. Dann ging die Tür auf und Dennis kam rein. Er sah Janina weinend auf dem Bett sitzen. Dennis setzte sich neben Janina. Sie sah ihn an. Janina sagte: „Ach Dennis, warum musst du immer zu ‚Meine Damen und Herren‘ fahren um zu arbeiten!“. Dennis sagte: „Das ist halt mein Job Janina-Maus!“. Er nahm zärtlich ihre Hand. Sie erwiderte es mit einem süßen Lächeln. Beide kuschelten sich aneinander. Janinas blondes Haar leuchtete im Licht der Schreibtischlampe. Dennis strich ihr verliebt über das süße Gesicht. Beide küssten sich, dann kam der Mond hinter den Wolken hervor. Er beugte sich im Mondschein zu ihr. Sie küsste ihn. Es war so romantisch was gerade zwischen den beiden passierte. Dann machte er eine rosa Rosen Lichterkette an und legte Entspannungsmusik auf. Janina legte sich dicht neben ihn. Beide deckten sich zu.

Dann schaute Dennis- und Janinas-Mitbewohnerin Diana rein. Diana sagte: „Oh, Dennis hat eine Frau zu Besuch, das ist ja wirklich schön!“. Sie ahnte nicht dass diese besagte Frau ihre beste Freundin Janina war und so nahm das Unheil seinen Lauf, Diana knipste das Licht an und sah Janina neben Dennis im Bett liegen. Diana schrie ganz laut: „Janina, was machst du denn bitte schön in Dennis Bett?!“. Janina stand auf. Sie sagte: „Sorry Dennis, wir beide können nicht zusammen sein, es ist aus mit uns beiden!“. Sie und Diana verließen das Zimmer, nun regnete es wieder und Dennis war sehr einsam. Er dachte an seine große Liebe Janina.

Da ging die Tür auf und ein Löwe kam rein. Der Löwe kam auf Dennis zu. Er sagte: „Bist du Dennis?!“. Dennis sagte: „Ja, der bin ich und wer bist du?!“. Der Löwe sagte: „Ich bin der brüllende Löwe!“.

Dann kam Janina doch noch zurück. Sie sah Dennis mit seiner Löwen-Figur im Bett sitzen. Dennis legte den Löwen zur Seite. Er schaute Janina an. Nun war der Himmel wieder sternenklar und der Mond schien rein. Beide küssten sich. Dann tauchte eine Sternschnuppe auf. Beide schauten zur Sternschnuppe hinauf. Janina hatte nur noch einen Wunsch: Sie wollte ihren Liebsten im Arm halten. Beide kuschelten sich nebeneinander. Sie küsste ihn und er war so verliebt in sie.

Montag, 29. Oktober 2018

Kommunikation

von Marco Nast

Ich denke Kommunikation ist ein sehr wichtiges Thema. Kommunikation heißt, jemanden etwas mitteilen zu wollen. Dies geschieht durch Sprechen, Schreiben, durch Mimik, Gesten, Lächeln und auch ohne Worte.
Kommunikation ist die Fähigkeit miteinander gut umzugehen und sich gut zu verstehen. Es gibt dafür auch Kommunikationskurse.
Kommunikation ist sehr wichtig in unserer Zeit, da die Leute sich immer mehr voneinander entfremden. Wir sind heute mit der Technik so weit fortgeschritten, dass vieles nur noch mit Handys und iPhones geschieht. Kommunikation heißt auch Gedankenaustausch zu betreiben. Das Gegenüberstehen ist in vielen Dingen sehr wichtig, um zu sehen wie der andere reagiert.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Manuela und Franziska

von Lina Strothmann

Franziska sitzt Manuela gegenüber und beginnt mit ihr zu sprechen.
Franzi: Wie geht es dir?
Manuela: Mir geht es gut. Du siehst gut aus.
Franzi: Vielen Dank.
Manuela: Was hast du denn heute Schönes erlebt?
Franzi: Ich war in der Schule. Mathe war mal wieder furchtbar, aber Ben war heute da. Er ist so süß, ich bin so verliebt…
Manuela: Dann frag ihn doch, ob er Lust hat sich mit dir zu treffen, vielleicht zum Eis essen gehen?
Franzi: Ich weiß nicht. Was ist, wenn er nicht möchte?
Manuela: Er wird schon zusagen. Du bist doch so ein schönes und kluges Mädchen.
Franzi, etwas verlegen: Mama und Papa finden das bestimmt nicht so toll. Du weißt doch, wie streng sie sind…
Manuela: Du bist 14, Franzi! Du solltest auch mal etwas machen, was Mutti und Vati verbieten, sonst bleibst du doch ewig Single.
Franzi: Du hast recht. Ich werde ihn morgen fragen.
Manuela: Super, Franzi. So will ich das hören.

Plötzlich wird Franzis Tür aufgerissen. Franzi schreckt kurz zusammen.
Manuel: Mama und Papa möchten, dass du nach unten kommst. Sie wollen mit dir reden.
Franzi: Verschwinde! Was fällt dir ein, so in mein Zimmer zu platzen?
Manuel: Schrei mich nicht so an, sonst sag ich Mama und Papa was du da schon wieder machst! Du weißt doch, dass sie Manuela nicht ausstehen können. Sie ist ein Nichts!

Völlig aufgebracht schubst Franzi ihren Bruder aus dem Zimmer und knallt die Tür hinter ihm zu. Doch Manuel schlägt erneut die Tür auf.
Manuel: Sie macht dich krank! Wegen ihr verlierst du noch alle deine Freunde. Du hast jetzt schon kaum noch welche. In der Schule machen sich schon alle über dich lustig.
Franzi brüllt schon fast: ich habe sie! Manuela wird immer zu mir halten, im Gegensatz zu euch allen. Ich brauche keinen von euch!
Manuel: Verdammt, Franzi. Manuela ist ein verdammtes Computerprogramm, erfunden von irgendeiner Firma, die damit viel Geld macht! Sie ist ein Programm, das du dir heruntergeladen hast. Sie lebt nicht und sie ist nur dabei dich zu loben, weil sie so programmiert wurde.

Zornig sieht Franzi ihren Bruder an.
Manuel: Eine Frage habe ich noch: Was ist dir wichtiger- mit Menschen zu kommunizieren, echten Menschen, die dich auch mal kritisieren oder dein Leben lang von einem lächerlichen Computerprogramm gelobt zu werden?

Blicke

von Nora Poppensieker

Puh, Glück gehabt, der runde Tisch am Eingang war noch frei! Nun sitze ich am einzigen Tisch, der nicht besetzt war und kann meinen Blick nur schwer von diesem Breitschultrigen am Tisch links neben dem meinen abwenden. Blinzelte er gerade zu mir?! Ich bin nervös, schaue schnell weg und kann es dann doch nicht lassen, wieder zu ihm zu schauen. Ich lächle. Er sieht echt toll aus, ich bin total überwältigt von seinen dunkel glänzenden, langen Haaren. Und das, obwohl mich doch eher kurzhaarige, blonde Männer interessieren. Aber dieser Mann…

Wow, er lächelte mich gerade an! Ich verspüre ein Kribbeln im Bauch. Das kann doch nicht sein, ich bin doch nicht verliebt, ich doch nicht! Und schon gar nicht in einen dahergelaufenen Langhaarigen. Ich bin doch gerade in Tobias verliebt, da passt dieser Dunkelhaarige gar nicht in mein Leben, was will der hier?! Und warum kann ich nicht aufhören, zu ihm zu gucken?

Guckt er mich gerade an? – Ja, wir haben Blickkontakt. Sein Kaffee wird kalt, wenn er mich weiter anguckt und nicht langsam mal einen Schluck nimmt. Doch meiner wird auch kalt. Und es stört mich noch nicht einmal. Denn er schenkt mir ein Lächeln und alles scheint nur noch positiv zu sein. Diesem einen Lächeln folgt ein nächstes und wieder eins, das nicht enden will.

Unsere stillen Blicke beendet mit einem Mal ein kreischendes Kichern, das von der Frau aus kommt, die von der Toilette in Richtung des Breitschultrigen stakst. Der Langhaarige lässt erst von unserem Blickkontakt ab, nachdem die gackernde Frau ihm einen Kuss direkt auf seinen Mund drückt.

Ich bekomme noch ein Schulternzucken und ein entschuldigendes Lächeln von ihm, als ich laut dem Kellner zurufe: „Ich zahle meinen Kaffee dann morgen, ich hab mein Portemonnaie nicht mit!“, in der Hoffnung, den Breitschultrigen dann auch wieder zu sehen.

Kommunikation mit Laura

von Dennis Seidel

Wenn ich abends mit meiner Freundin Laura im Bett liege kommunizieren wir beide, mal mit und mal ohne Sprache. Laura ist so hübsch. Ich habe sie durch Ninja Warrior auf RTL kennengelernt.

Wenn wir uns unterhalten spreche ich für sie mit, weil sie eine Papierpuppe ist. Ich übernehme ihr Rolle und spreche auch für mich selber. Wir zeigen uns gegenseitig Gefühle. Wenn ich verliebt bin, zeige ich es ihr mit einem Luftkuss beziehungsweise einem Herz. Wenn wir uns küssen beuge ich mich zu ihr hin. Wenn wir uns streiten, versöhnen wir uns wieder.

Tipp: Jetzt diesen Beitrag in dem Videoblog "Tolle Worte bewegt" auf Youtube ansehen!

Kommunikation im Stadion

von Cornelia Meyer

Könnte meinen, dass man beim Fußball die gleiche Sprache spricht? Eigentlich schon, oder?
Ich habe meine Begleitperson endlich mal wieder ins Stadion bekommen. Da wir ein eingespieltes Team sind, gehe ich immer mit ihm hin. Mein Verein? Na klar: Ich bin schwarz-weiß-blau, Fan von HSV. Mein Gegner? VFL Bochum. Ich habe nix gegen Bochum als Stadt, mein Kumpel wohnt dort.

Nun sitze ich in einem Auto mit Bochumer Kennzeichen. Ich und drei Männer sind im Auto: davon zwei Bochumer, meine Begleitung und ich: herrlich.
 Im Stadion: Rauch. Der gegnerische Fanblock zündelt mal wieder. Eins ist schon klar: Egal, ob erste oder zweite Liga, teilweise sind in beiden Liegen Idioten unter den sogenannten „Fans“.
Aber das meine Begleitung jetzt die Bochumer Fans beschimpft?
„ÄÄÄÄÄÄÄÄÄ? Okay. Begleitung? Beruhig dich“, sage ich.
 Begleitung: „Ach ist doch wahr!“
 Ich frage ihn schon ziemlich früh, ob wir gehen wollen. Wir bleiben.
 Ja, ja. Laufen, laufen, laufen und…Ball übers Tor! Und so geht’s weitere zwei Male. Die Kommunikation auf dem Platz ist scheiße. Geschweige die von den Fans, zwei ausgenommen.

Kurz und knapp: Negativ gesehen hätte ich das Geld auch zündeln können. Positiv gesehen war ich endlich mal mit meinem Kumpel im Stadion.

Tipp: Jetzt diesen Beitrag in dem Videoblog "Tolle Worte bewegt" auf Youtube ansehen!

Kommunikation

von Numan Akhtar

Kommunikation ist wichtig. Doch wie kann ich am besten profitieren, wenn es um das Thema Gespräche geht? Wie funktioniert das am besten und wie ich auf Kritik reagieren? Es ist schon wichtig, dass man sich nicht unterkriegen lässt, falls andere Antworten und Meinungen vorherrschen, und dass man sich selber anders verhält.

Was passiert, wenn ich plötzlich in meinen Gedanken keine Ideen und Struktur habe? Und mir beim Überlegen nichts einfällt? Wenn ich mich nicht befreien kann, falls ich blockiert werde?

Der Ärger-Punkt liegt in der Familie. Ich will mich davon befreien, sodass ich nur das annehme, was gerade für mich in diesem Moment am besten ist. Ich will davon profitieren und mich nicht so leicht unterkriegen lassen. Ich will das Wichtigste erklären können und den anderen erzählen können, damit es mir besser geht. Und damit auch die anderen das Ziel erreichen, dass man Plus-Punkte in der Kommunikation erzielt…

Mittwoch, 19. September 2018

Meine neue Freundin

von Heinz Thomsen

Ich habe meine Freundin in einer Disko kennengelernt. Getanzt habe ich aber nicht. Das war vor drei Wochen. Wir treffen uns jedes Wochenende zu Hause. Wir küssen uns viel. Ich bin verliebt. Sie ist jünger als ich und sieht sehr hübsch aus und ich mag ihr Lachen.
Ich hoffe, wir bleiben lange zusammen.

Dienstag, 18. September 2018

Naturkatastrophen

von Dennis Seidel

Fast immer hört man in den Nachrichten von irgendwelchen Katastrophen wie Vulkanausbrüchen, Lawinen, Erdbeben, Bränden oder Tsunamis. Aber auch Wirbelstürme wie Hurrikans oder Tornados sind gefährlich. Und Flutwellen und Erdrutsche: alles sind Naturkatastrophen, die von den Kräften der Natur verursacht werden.

Es kommen viele Menschen um und es entstehen viele Schäden an Häusern. Viele brechen unerwartet herein und überraschen Mensch und Tier.

Eine gute Gesellschaft

von Numan Aktar

Ich wünsche mir, dass ich in einer guten Gesellschaft lebe, mit Menschen und Natur. Ich hoffe, dass weniger Naturkatastrophen passieren. Ich will mein eigenes Leben weiter verbessern beziehungsweise in eine gute Lage zu verformen, in gutes Dasein.

Auch sollten alle Menschen miteinander und füreinander für viele Dinge im Leben Gutes bewirken. Liebe, Freundschaft, Geld, Zeit, Unterhaltung, Arbeit, gut Politiker, Erkenntnis und Erklärungsbedarf sollte sich aus einer guten Ausgangslage weiter entwickeln und perfektioniert werden, auf der Erde für alle Menschen verbessert werden.

Meine Welt

von Stefanie Thies

Ich will leben in einer Welt, in der es den Menschen gut geht. Und in der mehr Menschen in Frieden leben. Den Bäumen geht es auch gut, sie sind sehr grün.

Es gibt keine Städte mehr, die Menschen leben im Wald in Baumhäusern. Sie essen kein Obst mehr, aber Gemüse, Fleisch und Fisch. Sie trinken Wasser und Alkohol.

Die Menschen arbeiten den halben Tag und entspannen den anderen halben Tag.

Aktuelles politisches Geschehen Hambach: LASST MICH bitte LEBEN!

von Nora Poppensieker

Moin moin, ich bin Eike, eine Eiche. Gerade bekam ich Besuch von fünf jungen Leuten, die sich in mir eingerichtet haben. Sie nennen sich „die Aktivisten“.

Mein Besuch führt ein durchaus angeregtes, geladenes Gespräch. Ich lausche schon die ganze Zeit und bekomme große Angst: Ich soll für die Braunkohleenergie herhalten, ich soll gekillt werden, „gerodet“?! – Warum das denn bitte, Kohle besitzt doch nur einen sehr geringen Heizwert!?!

Die fünf wollen das auch nicht, zum Glück. Sie „besetzen“ mich, um die Rodungsarbeiten zu stoppen, um mich zu schützen. Ja, und was kann ich für meinen Fortbestand tun?!

Ich habe Angst, allein kann ich mich ja nicht dagegen wehren. Ich möchte nicht für irgendwelche Braunkohle herhalten, abgesehen davon, dass ich gegen diese Umweltverschmutzung bin, die durch Braunkohle verursacht wird:

Mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie wird bei Kohlekraftwerken als ungenutzte Wärme verloren. Also gehen insgesamt rund zwei Drittel der Energie verloren. Und zusätzlich wird die Luft mit Schwermetallen und auch mit Feinstaub belastet, es ist somit sehr umweltbelastend.

Unsere Abholzung führt im Endeffekt zur Absenkung des Grundwasserspiegels, was zur Beeinträchtigung des Nahrungsanbaus führt. Also eigentlich müssten die Menschen doch realisieren, dass sie uns Bäume brauchen, warum tun sie das nicht?!

Braunkohle gilt als Klimakiller Nummer eins. Jahr für Jahr werden viel zu viele Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, mehr noch durch die Braunkohle als durch den Verkehr, inklusive den Flugverkehr. Dadurch und durch die zusätzliche Abholzung von mir und meiner Kumpanen wird die Landschaft verändert, der Grundwasserspiegel senkt sich ab.

Ich bin für die Schaffung von erneuerbaren Energien! „Doch wofür sollte jetzt auf erneuerbare Energie gesetzt werden, wenn man doch Braunkohle, wie mich, hat?!“

(Es gibt eh keine ineffizientere Möglichkeit, Strom zu erzeugen, als mit der Kohle, mit mir.)

BITTE HÖRT MIT DEN UNNÖTIGEN BAUM-MORDEN AUF, ich will leben!!!

In was für einer Gesellschaft möchte ich leben?

von Melanie Lux

Wie es zur Zeit in unserer Gesellschaft abläuft, gefällt mir überhaupt nicht. Leider hat die Gewalt zugenommen. Vor allem die rechte Gewalt und die Ausländerfeindlichkeit. Bestes Beispiel ist das, was gerade in Chemnitz passiert ist. Ich war entsetzt, als ich gehört habe, dass die Rechten, also die Neonazis aufmaschiert sind und dann angefangen haben mit ihren Hitlerparolen. Und wie sie sich aufgeregt haben über die Ausländer.

Wir leben gerade in einer Welt, wo die Gewalt zunimmt und Menschenrechte missachtet werden. Und auch in einer Welt des Kapitalismus, wo immer mehr Menschen besitzen wollen, haben wollen und an das Geld denken. Wo menschliche Wärme und Liebe kaum noch etwas zählt. Auch das nun die rechte Partei, die AFD gewählt wurde von den Bürgern, gefällt mir überhaupt nicht. Das Ganze macht mir ziemlich viel Angst. Ich hasse diese AFD. Ich hasse diese Politiker Trump und Seehofer und die Neonnazis.

Ich habe Angst davor, dass die rechten Parteien und die rechte Gewalt Überhand nimmt. So eine Gesellschaft finde ich scheiße. Ich habe deswegen Zukunftsängste. Manchmal frage ich mich, wie es weitergehen soll. Manchmal verliere ich deswegen, die Lust am Leben. Kann ich oder will ich in so einer Gesellschaft voller Gewalt und Lieblosigkeit überhaupt noch leben? Immer häufiger frage ich mich nun nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn meines Lebens. Ich wünsche mir so sehr den Frieden auf Erden und dass jeder Mensch so akzeptiert wird, wie er ist. Egal, welche Herkunft oder Hautfarbe, ob der Mensch gesund ist oder krank, oder behindert ist. Alle Menschen sind vor Gott gleich und alle Menschen haben das Recht zu leben.

Ich sehne mich so sehr nach menschlicher Wärme, Offenheit und vor allem nach Liebe und Geborgenheit. Gerade in der jetzigen Gesellschaft voller Hass und Gewalt, sehne ich mich dann nach meiner persönlichen Superheldin oder Superhelden, die so sind wie Supergirl, Superman oder Wonderwoman. Ich sehne mich nach einer Heldenfigur, die mich beschützt, lieb hat und mir ganz viel Geborgenheit und Liebe gibt.

Außerdem muss die Umwelt und das Klima unbedingt gerettet werden und es muss genug zu Essen und zu Trinken für alle Menschen da sein. Und wir brauchen unbedingt genug sauberes Trinkwasser. Denn ich finde, dass Trinkwasser mehr wert ist als Gold.

Natur und Umwelt

von Marco Nast

Es lebe unsere Umwelt! Es ist sehr schön in so einer gesunden Umwelt zu leben, in der sich die Menschen der Vorzüge bewusst sind: Dass sie trotz der verheerenden Auswirkungen ihres Verhaltens immer noch die Möglichkeit haben die abendfrische Waldluft zu schnuppern und die Natur, wie sie sich z.B. des Abends offenbart, bei einem Spaziergang zu genießen.
Sie müssen sich ja nicht mit den Problemen beschäftigen, die sie als Umweltzerstörer verursacht haben. Noch nicht! Denn Geld kann man nicht essen… Ich glaube es ist sehr unverträglich und nicht gerade nahrhaft!

Mein Umzug


von Gunda Breul

Ich bin am 05.09.2018 ins erste Stockwerk gezogen. Als ich da endlich eingezogen war, hatte ich meine ganzen Sachen im Zimmer verstreut. Das sah aus wie ein Schlachtfeld. Aber dann, nach und nach, sah es nicht mehr so unordentlich aus.

Danach war es sehr... sehr... sauber. Ich habe mir dann bei Ikea einen Kleiderschrank, einen roten runden Tisch und einen Blumentopf mit einer Kunst-Palme, blaue Vorhänge und einen Tisch gekauft, den man mit ins Bett nehmen und darauf essen kann.

Eure Autorin Gunda Breul.

Die Demonstration

von Gunda Breul

Wenn eine Demonstration stattfindet, dann sind viele Demonstranten echt unmöglich. Ich sage euch, dass die sehr… unmöglich sind, wie damals vor unendlich langer Zeit:
Sie haben die Mülltonnen, Autos und Blockaden angezündet. Aber die Demonstranten haben auch die Polizei im Schulterblatt angegriffen, sie haben mit Rauchbomben und mit Feuerwerkskörpern nach der Polizei geworfen. Dabei wurden 200 Demonstranten festgenommen. Dann kamen die Halunken in den Knast.

Eure Autorin Gunda Breul.

Donnerstag, 30. August 2018

Digitale Medien - Mein Smartphone

von Nora Poppensieker

Darf ich vorstellen: Hier ist mein ausgelagertes Hirn, mein Smartphone.
Gefühlt erinnert es mich sekündlich an etwas, was ich für „wichtig“ erachte und mir so für eine Erinnerung einspeicherte.
Und nein, (noch) diente es nicht für ein „Smarty-Weitwurf“, obwohl direkt nach einer solchen Erinnerung sofort die Warnung ertönt: „Ich setz gleich an zum Smarty-Weitwurf!“
Was wäre ich ohne diese Erinnerungshilfe? – Ich weiß es nicht. Doch ich weiß auch, dass ich ohne mein Smarty vieles zu tun vergessen würde, vielleicht zu viel?!
Klar nervt mich meine enorme Vergesslichkeit ungemein, doch (umso mehr) freue ich mich, gelernt zu haben damit umzugehen, beispielswiese mit meinem Smartphone.

Meine Leben ohne Fernseher

von Heinz Thomsen

Ich schaue ca. 4 Std. Fernsehen. Ich schalte von einem Kanal zum nächsten, bleibe aber meistens beim Sport hängen.
Wenn ich keinen Fernseher hätte, würde ich viel mehr rausgehen. Die Max-Brauer-Allee rauf und runter. Ich würde bestimmt ein paar Leute treffen, die ich kenne. Aber ich habe auch ein wenig Angst Abends alleine auf die Straße zu gehen.

Salmonellen können Übelkeit, Durchfall und Verbrechen auslösen

von Nora Poppensieker

Lotta klemmt sich den Stapel ihrer Schulbücher unter den Arm und huscht durch die weit geöffnete Ladentür, durch die ein strenger Geruch alter Zeitungen und abgestandener Möbel nach draußen dringt. Sie nimmt Kurs auf den Stapel der Zeitschriften, der vor dem weißen Regal liegt. Lotta blättert einige Zeitschriften durch, bis sie findet, wonach sie suchte, hier ist es.
Zum Glück weiß Lotta, aus welcher Zeitschrift Sarah die Sticker hat, die Sarah in der Klasse verteilte. Lotta hat nun die Zeitschrift gefunden, in der die Sticker als Extra dieser Woche zu finden sind.
Alle Anderen aus ihrer Klasse bekamen einen Sticker geschenkt, wirklich alle, nur Lotta nicht.“Ganz schön gemein!“, findet Lotta. Wie gut, dass sie nicht auf ein solches Almosen von Sarah angewiesen ist. Lotta kann sich schließlich selbst die Zeitschrift kaufen. Sie bekommt ja regelmäßig Taschengeld. Und dann gehören alle Sticker nur Lotta und sie selbst kann entscheiden, wer einen Sticker abbekommt. Doch Anna wird sicher keinen Sticker abbekommen!
Guckt auch niemand?
Als Lotta sich sicher ist, unbeobachtet zu sein, entfernt sie die Sticker aus der Zeitschrift, schiebt sie sich in das unterste ihrer Schulbücher, ihr BIO-Buch und möchte Schnurstraks wieder aus dem Laden verschwinden, als sie sowohl einen festen Händedruck an ihrer Schulter, als auch ein strenges: „Moment, Fräulein!“ hört, das von der Frau, dessen Hand sie warm und fest auf ihrer Schulter spürt, gehört.
Erschrocken blickt sie zu der Frau hoch und weicht nach hinten weg. Zumindest möchte Lotta wegweichen. Doch die Hand der bösen Frau, die sie festhält, lässt sie nicht entweichen. Lotta ist gefangen. Ängstlich fragend schaut sie hoch.
„Du hast noch etwas vergessen, kleines Fräulein!“, antwortet die Stimme, die zu dem festen Händedruck auf der Schulter gehört, diesem fragendem Blick, „Was denn?“, Lottas Stimme zittert. Jetzt wurde sie beim Stehlen erwischt und wird dort eingesperrt, wo alle Verbrecher hinkommen, ins Gefängnis, Lotta hat Angst.
„Na, diese Zeitschriften, aus der Du die Sticker nahmst“, antwortet ihr sie Stimme hoch über ihrem Kopf. „Die hast Du vergessen. Und die 2,-€, die die Zeitschrift kostet, die Du gerade kaufen wolltest, hast Du auch noch nicht gezahlt.“
Lotta wird nervös. Ihr Taschengeld ist aber schon fürs viele Eis drauf gegangen! Lotta ist pleite. „Womit soll ich die Zeitschriften denn bezahlen? Ich habe doch nichts mehr“, beschämt und verstohlen wischt sich Lotta eine Träne aus dem linken Auge.
„Und womit wolltest Du diese Zeitschrift denn bezahlen?“, fragt die böse Frau mit dem festen Händedruck. „Warum nimmst Du Dir die Sticker aus der Zeitschrift?“
Lotta überlegt und kommt zu folgender Erkenntnis: Lotta muss Salmonellen haben! Heute Morgen hörte sie in einem Bericht im Radio ihrer Eltern, Salmonellen könnten  Übelkeit, Durchfall und Verbrechen auslösen. Also war es nicht gut, dass Lotta all ihr Taschengeld für Eis ausgab, nun hat sie Salmonellen, ganz eindeutig. Warum sonst sollte sie so ein Verbrechen wie Diebstahl begehen, dass noch nicht einmal mit Mundraub gerechtfertigt werden kann?!
Laut weinend schluchzt Lotta: „Ich werde nie wieder mein ganzes Geld für Eis ausgeben, versprochen!“
Lotta erklärt der bösen Frau, was es mit dem Diebstahl auf sich hat und weshalb sie überhaupt Salmonellen bekam und zur Verbrecherin wurde.
Die böse Frau ist gar nicht so böse! Nachdem sich Lotta versuchte zu erklären, darf sie die ganze Zeitschrift mitnehmen, wenn sie die vom nächsten Taschengeld bezahlt. Lotta verspricht es.  Und sie verspricht auch noch „ganz hoch und heilig“, nicht wieder ihr ganzes Geld in Eis zu investieren. Und falls sie sich doch mal ein Eis kaufen will, wird sie dieses bei der doch-nicht-so-bösen Frau im Laden kaufen, versprochen!