von Barbara Höft
An
meine
Haare
lass
ich
bloß
Schauma
und Mikroplastik
für
ausreichend
verschmutzte
Meere
und
manchmal
auch
Olivenölseife
für
klebrige
Haare.
Das
ist
besser
als
Superkleber
von
taft.
Feine Lesehäppchen von Menschen mit Behinderung
von Lina Strothmann
Mira: Du willst für dein Leben alles alleine entscheiden können und hinbekommen?
Lars: Aber natürlich, wieso sollte ich das nicht schaffen?
Mira: Du schaffst es ja noch nicht einmal, dich gut zu ernähren und aufzuräumen.
Lars: Also, ich bitte dich, was fällt dir ein, so über mich zu reden? ich kann vieles.
Mira: Okay.
Lars: Ich werde bis nächste Woche viel aufgeräumt haben, in einem Kurs teilnehmen, in dem ich mich gut ernähren kann und Sport machen.
Mira: Das wäre super.
Ein Woche später.
Ben: Mensch, Mira. Ich habe mich gestern mit Lars getroffen. Der hat in einer Woche viel gelernt. Wie hast du das geschafft?
Mira: Lars ist stur, daher ist es nicht einfach, ihm zu sagen, was er machen kann. Wenn du ihm aber sagst, dass er es nicht schafft, versucht er es sofort und ist auch sehr gut.
Ben: Ich muss mir also eine Technik überlegen, wie ich ihn ermutige?
Mira: Ganz genau.
von Melanie Lux
2. Jeanettes neues Leben in Berlinvon Lina Strothmann
Bei Tanja klingelt es an der Tür. Als die 16-Jährige sie öffnet, steht eine Nachbarin vor ihr.
Sonja: Entschuldigung, wir haben es mittlerweile 1 Uhr nachts. Könnten Sie die Musik leiser stellen?
Tanja: Jetzt stellen Sie sich nicht so an. Wir haben Samstag und ich habe einen Zettel im Treppenhaus aufgehängt, dass ich heute meine Abi-Party feiere.
Sonja: Aber etwas leiser wäre doch möglich.
Tanja: Kommen Sie doch rein und feiern mit.
Sonja: Nein, danke.
Tanja: Schade, Sie verpassen etwas.
Sonja: Wenn Sie nicht in einer halben Stunde die Musik leiser stellen, rufe ich die Polizei an.
Dann dreht sie sich um und geht wieder in ihre Wohnung zurück. Auch Tanja schließt die Tür und schaltet die Musik leiser. Da kommt ihre kleine Schwester auf sie zu.
Lara: Und, hat sie es dir geglaubt?
Tanja nickt. Dann schauen die beiden zum Sofa, wo ihre Mutter laut schnarchend daliegt.
Tanja: Sie wird sich nie verbessern, sie will keine Hilfe, also werden wir auch nicht mehr helfen.
Laura nickt. Eine halbe Stunde später verlassen die beiden Schwestern die Wohnung. Sie ziehen erstmal zu Freunden. Denn noch mehr Ärger wegen einer vorgetäuschten Party zu bekommen, nur um das laute Gebrülle ihrer Mutter zu übertönen, das wollen die beiden einfach nicht mehr. Soll sie doch selber herausfinden, wie sie aus ihrem Alkoholproblem wieder heraus kommt.
von Benjamin Heinicke
Anlass der Reise war das Thema Werkstätten näher an die Politik zu bringen. Da habe ich auf einem Sonntag, 24. August 25 an zwei Dialogen teilgenommen. Jürgen Dusel/ Bärbel Bas haben da vor Publikum gesetzliche Anregungen gegeben. Grund für die Reise war, das WfbM-Beschäftigte zukünftig besser entlohnt werden. Es war ein großartiger Tag, bin stolz, dass ich so mutig war. Mir liegt es am Herzen, das Thema. Ich habe viel mitgenommen, bin ICE nach Berlin gefahren.
von Dennis Seidel
Fast überall in der Stadt sieht man Hunde.