Dienstag, 22. Juni 2021

Meer - wir tauchen ab

von Lina Strothmann

Wenn sie ihn nicht akzeptieren, müssen wir es eben auf eine andere Tour machen. So schnell es ging, packte ich mit meinem Freund unsere wichtigsten Sachen und steckten sie in unsere Taschen. 

Ein Jahr war ich jetzt schon mit ihm zusammen und meine Eltern waren immer noch gegen ihn, nur weil er nicht sprechen kann. Mein Gott, man kann sich ja auch anders ausdrücken! Ich habe Gebärdensprache gelernt.

Jetzt waren mir die ewigen negativen  Kommentare der anderen völlig egal. Wir würden gemeinsam ans Meer fahren und zwar mit einem Segelschiff von Deutschland nach Spanien. Wir hatten viel Geld gespart, um uns ein Segelboot zu kaufen. Den Segelführerschein hatten wir beide gemacht. Wir würden über die Elbe, die Nordsee und den Atlantik segeln. Wo genau in Spanien wir hinwollten, ließen wir uns noch offen.

Endlich waren wir auf dem Schiff, spannten die Segel und es ging los. Wir segelten und beobachteten die Vögel, die über uns her flogen, hörten das Rauschen des schönen Wassers und sahen den Untergang der Sonne. Es war alles so romantisch, alles hinter sich zu lassen und zu vergessen.

Ich wollte gerade meinem Freund ein Brot geben, als eine Möwe so schnell auf mich zugeschossen kam und sich das Brot schnappte. Ich schrie laut auf und wich so schnell zurück, dass das Segelboot umkippte. Daran war wahrscheinlich auch der Sturm schuld. Das Schiff war schon die ganze Zeit am Wackeln. Aber als wir im Wasser waren, schafften wir es ruhig zu schwimmen. 

Leider waren wir noch so nah an Hamburg, dass wir zurück schwimmen mussten. Endlich angekommen, ließen wir uns auf den Strand fallen. Ohne Sack und Pack, aber wir hatten uns beide und das war immer noch das Wichtigste.

Am Strand

von Dennis Seidel

Es ist ein schöner Abend am Strand. Ich sitze in den Dünen. Der leichte Wind weht mir durchs Haar. Der Mond geht auf. Es sieht schön aus. Ich gucke zum Mond. Da sehe ich eine hübsche blonde Frau. Sie ist sehr groß, 1,89 Meter, und sie trägt eine blaue Jeans-Jacke, einen blauen Jeans-Rock und schwarze Stiefel. Ihr Name ist Janina.

Janina kommt auf mich zu. Sie nimmt meine Hand und schaut mich an. Ihr blondes Haar weht im Wind. Wir setzen uns auf eine Bank. Sie legt ihren Arm um mich. Es ist schön, neben ihr zu sein. Janina spendet mit Trost und gibt mir Kraft.

Ich erzähle ihr von meinem Schicksal, dass meine Mutter verstorben ist. Sie hört mir zu. Janina nimmt mich in ihren Arm. Wir beide küssen uns. Es ist wirklich schön mit Janina.

Reden ist Silber

von Nora Poppensieker

Wir beide sitzen nebeneinander, ich schaue nach vorn, während Du Dir den Raum näher betrachtest und… Nichts und! Kein Wort, noch nicht einmal ein Flüstern weicht aus einem unserer Münder.

Ist das normal? Doch: Was ist schon „normal“? Dass wir uns anschweigen ist es. Keiner von uns ringt nach Worten, um die Stille zu brechen. Wir brauchen keine Worte, um uns zu verstehen, um uns zu unterhalten. Wir sind einfach da, und das genügt uns.

Ein angenehmes Schweigen, eine harmonische Stille breitet sich aus. Wir fühlen uns wohl, wir scheinen angekommen zu sein.

So könnte es ewig weitergehen, finde ich. Doch leider vergeht die Zeit, man kann diesen Moment nicht einfangen, ihn nicht einfrieren und so konservieren, um ihn später noch einmal herausholen, ihn neu zu erleben. Man kann den Moment nur so, wie er gerade ist, nehmen und genießen.

Und dann kommt der Zeitpunkt, wo wir uns wieder trennen müssen. Du willst schon wieder gehen?! Hmm. „Tschüss dann! Wann treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Schweigen?!“

Meer - wir tauchen ab

von Nora Poppensieker

Das Meer, das kühle Nass, lockt normaler Weise tausende von Besuchern an die Strände. Da mag der einzelne Besucher gern die Umstände ignorieren, unter die die Umwelt unter anderem seinetwegen zu leiden hat: Als Strand-Besucher schaut man an dem vielen Müll vorbei, der sich neben den anderen eingeölten Strandbesuchern tummelt, während deren Ölschicht sich in kleineren Ölteppichen auf dem Meer schichtet.

Komm, lass uns das alles vergessen, darum können sich doch andere kümmern! Was soll uns das kümmern, das das Meer in Gefahr sein soll?! Es gibt schließlich genug Quadratmeter, die zum Meer zählen! Was zählen da schon die zwei oder drei Flaschen der Kaltgetränke, die wir hier am Strand liegen lassen?! Immerhin zahlen wir doch auch so viel für unseren Urlaub, da können wir doch ruhig verlangen, dass der Müll hinter uns weggeräumt wird!
Lass uns doch schön schwimmen gehen, schwimmen und alles Schlechte in dieser Welt vergessen!?!

Meer- Urlaub

von Cornelia Meyer

Wenn ich Meer höre, denk ich an meine Lieblingsinsel FÖHR. Jedes Jahr fahre ich mit meiner Mutter für drei bis fünf Tage nach Föhr, da wo Janne Mommsen „Oma ihr Klein Häuschen“ geschrieben hat. Dieses Buch habe ich zum dem Geburtstag, den ich auf Föhr in der Ferienfreizeit gefeiert habe, von meinen Eltern bekommen. 
Das war ein prächtiger Sommerurlaub mit viel netten Leuten, die mir alle fremd gewesen sind. Ich hatte ein Einzelzimmer.
An einem Tag haben die Betreuer beschlossen, rüber nach Amrum zu fahren und den Tag dort zu verbringen. Alle waren mit Sack und Büx bepackt - und Cornelia?
Die lag im Bett und schlief. Ich brauchte kaum Hilfe und war auch noch im Einzelzimmer. So ein Schiet. „Cornelia, aufstehen! Wir sind alle fertig und wollen rüber nach Amrum.“ - „Was….?“ 
Im Nu hatte ich Sachen an und habe es ganz schnell bereut, das ich nicht mehr überlegt habe, welchen Pulli ich anziehe. Blind habe ich in den Schrank gegriffen. Die Fähre haben wir noch bekommen. Aber ich habe meinen Pullover mit der eingenähten Bluse erwischt. Oh, scheiße, der Tag war wie in der Sauna!

Dienstag, 6. April 2021

Meine Jugendliebe

von Marika Christiansen

Ich schreibe etwas über meine Jugendliebe und zwar über die Schlagersängerin Alexandra
Schon als Jugendliche fand ich die Schlagersängerin Alexandra sehr interessant. Sie sang viele russische Melodien, meist auf Deutsch, die von Schmerz und Wehmut erzählten. Ich schrieb viele Texte von ihren Liedern auf und wünschte mir, das schrieb ich damals auch in mein Tagebuch, dass ich einmal so schön wie Alexandra singen wolle. Alexandra starb bei einem Autounfall, weil ihr jemand die Vorfahrt nahm. Ihr Sohn, der auch im Auto saß, überlebte den Unfall. Über Alexandra habe ich nur wenig Material in Bibliotheken gefunden. Nur dass sie 27 Jahre alt geworden ist. 
Für mich hat sie eine warme, weiche und schöne Stimme, dass ich jedes Lied von ihr mitsingen möchte, was ich früher auch oft getan habe. Ich mag jedes einzelne Lied von ihr und bin ihr Fan. Jedes Lied von ihr trägt eine eigene Geschichte. Sie singt mit sehr viel Gefühl und ihre Stimme bewegt sich zwischen Alt und Tenor. Außerdem sah Alexandra immer bezaubernd aus und besonders gefällt sie mir in ihrem grünen Samtkleid. 
Mein Freund, der Baum; Eine schwarze Balalaika; Das Lied der Taiga; Zigeunerjunge; Wind, wind your song is old und Illusionen sind wohl ihre bekanntesten neben vielen anderen tollen Liedern, die sie interpretiert hat. Ich mag ihre sehnsüchtige Stimme und wäre gerne genauso berühmt geworden wie sie.

Montag, 25. Januar 2021

Wünsche für 2021

von Paula Abel

Ich wünsche mir für 2021

Gesundheit: dass alle gesund bleiben und dass man aufeinander achtet.

Dass ich viel erreiche und glücklich bin.

Dass ich meine Lieben sehen kann, sobald es wieder geht.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Das Weihnachtsfest

von Paula Abel

Es war mal eine Familie, die feierte Weihnachten ganz normal mit Weihnachtsbaum und Geschenken. Sie saßen beim Essen, plötzlich kam ein Rentier vom Himmel. Es blickte ins Zimmer, wo alle am Esstisch saßen und klopfte an die Scheibe. Es kam mit viel Heu und wurde herzlich aufgenommen. Sie tauften es auf den Namen Fred. Fred lebte sich gut ein und fühlte sich wohl.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Meine Elefantin Viktoria

von Marco Nast

Bei einem Besuch in Thailand habe ich auf einer Elefantin namens Viktoria geritten. Das war große Klasse. Wir hatten einen Mahud. Der Mahud ist der Führer und Pfleger des Elefanten.

Als wir vom Ritt zurück kamen, bekam Viktoria eine Staude Bananen. Danach wurde sie zum Wasser geführt und ordentlich abgeschrubbt. Dies genoss Viktoria sehr.

An dem Platz, wo die Elefanten stehen, sind wir oft vorbeigegangen. Ich brachte Viktoria immer eine Banane mit. Ich hatte das Gefühl, Viktoria hat mich auch erkannt, denn sie kam sehr gerne auf mich zu. Es war ein sehr schönes Erlebnis.

Freitag, 30. Oktober 2020

Eine Geschichte inspiriert von Bildern

von Paula Abel

Zwei Freunde waren auf einer Wanderung. Auf halbem Wege gucken ihnen Zuschauer zu, die ihnen Glück wünschten, dass sie ihr Ziel erreichten. Als sie nach vielen Stunden und vielem Schnaufen endlich das Ziel erreichten, umarmten sie sich.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Ich habe meine Zunge zurück

von Paula Abel

John verlor mit 5 Jahren seine Zunge. Er konnte nicht sprechen und nicht essen. Er leidet sehr darunter. Es folgten viele Operationen, die leider erfolglos waren. Eines Tages spürte er etwas Komisches in seinem Mund, es fühlte sich an wie eine wabbelige Platte. Er ging zum Arzt und der Arzt sagte, dass er seine Zunge wieder bekommen hat. Er konnte es kaum glauben. Er redete ununterbrochen und aß das, was er mochte. Er war der glücklichste Mensch auf der Welt.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Mindestens zweifelhaft

von Lina Strothmann

Gibt es das schreckliche Corona-Virus eigentlich wirklich?

Seit März ist es das Spektakel der Welt. Es wird über fast nicht anderes mehr gesprochen, es erscheint in jeder Zeitung und den Radios und wird in Talkshows und der Tagesschau besprochen.

Das ganze Leben vieler Menschen hat sich total verändert- eigentlich aller Menschen.

Aber was ist, wenn, das alles nur eine Lüge ist?

Oder es jemanden gibt, der das Virus aus Wut selbst hergestellt hat?

Darüber lässt sich wirklich zweifeln und es wird kaum jemand glauben, dass es dieses Virus nicht gibt.

Wenn Sie eine Meinung dazu haben, dann können Sie uns gerne anrufen oder eine E-Mail schreiben und ihr Artikel wird in unserer Zeitung erscheinen- anonym oder nicht, das können Sie selbst entscheiden. Unser Kontakt: 0154 22 79, www.dieanderezeitung.de

Nur die Besten kommen weiter, bitte sehr

von Numan Akhtar

Ich bin bei meiner Arbeit der Beste und komme fortlaufend sehr gut mit meinen Arbeitskollegen als Lieferdienst- bzw. Auslieferungsfahrer klar.
Wer nicht zu den Besten gehört, der sollte sich warm anziehen. Was als Nächstes auf ihn zukommt, das wird ganz schon lästig, denn dann heißt es: Alarmstufe Rot oder einen Blackout. Ansonsten dir viel Spaß dabei, aufsteigend zu den Besten zu gehören.

Danke schön, meine lieben Fans.

Große Ferien

von Daniela Mohr

Vom 16.09. bis 24.09.20 war ich auf der Insel Föhr. Mit dem Freundeskreisbus bin ich mit dem Zug und Schiff gefahren.
Das Haus, in dem wir waren, heißt Dorffeld, mit Garten und Gemeinschaftsküche. Ich war mit meiner Freundin Sandra in einem Zimmer, das hat mich sehr gefreut.
Ich bin mit Sandra im Sonnenuntergang spazieren gegangen. Es war schön, dass wir auch schönes Wetter hatten. Am Strand bin ich barfuß gelaufen und habe Muscheln gesammelt. In der Stadt habe ich Pommes gegessen.

Fortsetzung folgt...

Bahnbrechende und kompakte Spiele

von Numan Akhtar

Hallo, Guten Tag, meine lieben Fans!

Ich mag gerne sehr viele Spiele. In meiner Freizeit mache ich mit Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Bekannte & Familie viele gute, spaßige Spiele.

Es ist eine große Auswahl von Spielen vorhanden.
Hier ist die Liste: Dart, Bowling, Billard, im Stadion Fußball gucken, Uno Spiel, Skipbo, Mensch ärgere dich nicht, Tischkickern. Ich paddele gerne in Gesellschaft (Kanufahren), Minigolf macht Spaß. Konsolenspiele und Videospiele mach ich auch gerne mit Freunden. Ipad Spiele, Smartphone Games, Convertible Notebook Spiele (PC Spiele), Gokartbahn fahren mit Bekannten, Paintball (Farben-Spiel), Schachspiel, Mühle, Backgammon Games, Candy Crush Saga & 5 weitere Spiele, Air Ice Hockey Spiele, Hockey Spiele, Cricket Spiel, Völkerball (Dodgeball), Volleyball, Tauziehen, Bingo Spiele, Poker Spiele, Angry Birds Spiele, Dragonball Legends/FighterZ/Jump Force Spiele. Im Hansapark, Heidepark und Hamburger Dom spiele ich auch sehr gerne in Gesellschaft und mit Publikum. 

Ich bin sehr stolz dabei zu sein in der weiten, großen Welt außerhalb von zu Haus, um die negativen Sachen rauszulassen und mir mehr positive Gedanken in meine Umgebung zu holen.

Danke schön, meine lieben Fans!

Ende der Lovestory

von Nora

Der Kaiser appelliert an seine Gefolgsleute: „Wir werden uns scheiden lassen, ich werde mich in das Land der tausend Eiskugeln begeben und niemanden von Euch mitnehmen können. Die tausend Eiskugeln sollen ja meine sein, und ich möchte nicht immer teilen müssen!“ 

Laut klingen seine dumpfen Worte nach.

Der Kaiser schnallt sich seinen schweren Rucksack auf den Rücken, greift sich einen Besen, um seine Spuren zu verwischen, damit niemand seine Fußspuren zurückverfolgen kann. Dann blickt er noch einmal zurück, um mit großzügiger Geste zu seinem Volk zu winken. Damit stapft er zum Land der tausend Eiskugeln.

Sein Volk atmet auf. Am nächsten Morgen erscheint in der Morgen Zeitung folgender Artikel:

„Endlich!
Wir sind ihn los, es scheint endgültig zu sein. Unser Unterdrücker, der Kaiser, hat soeben das Land verlassen, berichten Augenzeugen. Der Kaiser ist zum Land der tausend Eiskugeln aufgebrochen, wo er elendig erfrieren und am Ende an Fettleber verrecken wird. – Wir sind ihn los! Lasst uns eine neue Demokratie beginnen, bei der jeder von uns eine Stimme bekommt, und jede Stimme zählt! Auf in ein Neues, ein Freies!“

Dienstag, 6. Oktober 2020

Als ich das Haus verließ

von Marco Nast

Als ich das Haus verließ ahnte ich noch nicht, welchen schrecklichen Fehler ich begangen hatte. Als ich noch zu Hause wohnte, dachte ich immer die Welt liegt vor mir und ich kann in ihr viel bewegen. Aber das war ein trauriger Irrtum, denn es ist eigentlich gar nicht viel zu bewegen in der Welt. Doch in einer Art schon, man sollte mit ihr sanft umgehen und sie nicht so brutal ausnutzen. Unsere Welt, in der wir leben ist ein einzigartiges Exemplar in unserem Universum. Immerhin konnte sich hier das Leben in vollen Zügen entwickeln. Aber was konnte ich denn in unserer Umwelt bewirken? Ich hatte zwar vor, viele Dinge zu bewerkstelligen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor meinem Unfall vor 17 Jahren noch viel vorhatte. Ich hatte sogar Freunde, beziehungsweise Menschen, die ich dafür hielt, aber die Zeit hat mir gezeigt, dass ich außer meiner Familie niemals wirkliche Freunde hatte. Leider hatte ich das sehr spät bemerkt. Es ist schon merkwürdig, welchen Weg man so gehen kann. Wenn man bedenkt was in unserer Umwelt alles so passiert, kann man als Mensch wirklich glücklich sein, am Leben teilnehmen zu dürfen. So viel steht auf jeden Fall fest, auch wenn ich nicht mehr alle Möglichkeiten in meinem Leben habe, kann ich trotzdem noch viel bewirken.

Samstag, 3. Oktober 2020

Spieleliste

von Paula Abel

Auflistung der Spiele, die ich gerne spiele:

• Skipbo

• Mensch ärgere dich nicht

• UNO

• Phase 10

• Triominos

• Mühle

• Dart

• Tischkicker


Ich spiele die Spiele gerne, weil mir das Spaß macht in Gesellschaft zu sein und etwas zu haben, was den anderen auch gefällt.
Ich spiele gerne in Gruppen und ich spiele gerne Zuhause.
Meine Lieblingsspiele sind Triominos, Skipbo, Mensch ärgere dich nicht, UNO und Tischkicker.

Spiele

 von Lina Strothmann

 Ob ich gerne spiele? Allerdings, ich liebe Spiele! Meistens sind es Gesellschaftsspiele und von den Gesellschaftsspielen sind es Kartenspiele. Das Kartenspiel, was ich am meisten spiele in den letzten Tagen, man kann schon stündlich sagen, ist SKIPBO. In meiner neue WG spiele ich wirklich täglich SKIPBO, mit anderen Freunden spiele ich das aber auch gerne. Es bringt Spaß, ist nicht so schwer und der Höhepunkt, warum ich es so gerne spiele: ich gewinne fast immer!

„Lina Strothmann, die geborene SKIPBO-Spielerin“ 😉😉 😉

Ein Kumpel sagt des Öfteren: „Erst spielt sie sehr langsam, hält sich im Hintergrund, aber wenn es erstmal losgeht…spielt sie wie die anderen, auch öfter mal alleine.“ Naja, das ist dann wirklich doch etwas übertrieben, es gibt auch mal Zeiten, wo ich verliere 😊

Auch UNO spiele ich gerne, da gewinnt meine Freundin öfter. Wir machen meistens in der Familie, mit meinen Eltern und Freunden einen Spieleabend. Da spielen wir dann meistens Doppelkopf. Das letzte Mal habe ich sogar gewonnen, das passiert bei Doppelkopf nicht ganz so oft.

Ich treffe mich bei schönem Wetter auch gerne mit Freunden und wir gehen Minigolf spielen. Aber auch Tischkicker spiele ich gerne oder MEMORY, das ist sehr gut fürs Gehirn.

Ach, eine Sache habe ich noch vergessen, eine Kleinigkeit: ich spiele gerne Theater! Ich arbeite bei „Meine Damen und Herren“, das ist eine Theatergruppe. Also spiele ich öfter auf der Bühne. Und bei „Eisenhans“ mache ich auch schon lange mit. Das ist auch eine Theatergruppe. Also: schauspielern mache ich auch sehr gerne. Sehr gerne!

Ich liebe das Spielen einfach, es bringt mit einfach immer Spaß!

Mitbewohnerbeschreibung

von Paula Abel
 

1. I. hört viele Kinderlieder und guckt Fernsehen. Er redet nicht viel. Ich kann mit ihm nicht viel anfangen, weil er sehr stark eingeschränkt ist und ich keine Bindung zu ihm aufbauen kann.

2. D. redet viel und regt die Betreuer immer auf, weil er so viel redet und immer das macht, was er nicht darf. Er fährt viel Fahrrad und ist ein Einzelgänger.

3. Jü. ist viel mit seiner Freundin im Zimmer und spielt Ballerspiele am PC.

4. Ju. ist oft nicht in der Wohngruppe. Er ist nett und lieb, er zieht aber leider aus.

5. M. ist sehr nett und ich verstehe mich gut mit ihm. Er ist hilfsbereit.

6. L. ist meine beste Freundin und wir machen viel zusammen.

7. N. ist nett, aber auch manchmal zickig. Sie ist viel im Zimmer. 

8. Paula, ich, bin viel im Zimmer und oft zurückgezogen, aber offen für Neues.

Ich war noch nie ein Kind der Traurigkeit

von Nora

Im Gegenteil: Ich freue mich eigentlich ununterbrochen, erfolgreich wiederbelebt worden zu sein und mein neu gewonnenes Leben wirklich leben zu können: Ich lebe nun in der Welt der Farben, freue mich über diese Tatsache und nutze all meine eingeschränkten Möglichkeiten, zu leben, voll aus. Somit genieße ich an sich jede Sekunde, die ich wieder „neu“ leben kann. Doch genieße ich es auch, traurig zu sein? Das ist doch selbst für mich kein angenehmes und erstrebenswertes Gefühl. Klar, bin ich traurig, so merke ich noch intensiver die Tatsache, zu leben. Dennoch würde ich sogar Momente, in denen ich keine nennenswerte Emotion empfinde, dem Gefühl der Traurigkeit vorziehen.

Und warum lese ich dann wieder und wieder die Sätze, die mich so traurig stimmen? Ich versuche richtig, mich so sehr in der Traurigkeit zu suhlen, so dass ich im Endeffekt auch wirklich Tränen vergießen muss. Und klappt das nicht, gehe ich noch einen Schritt weiter, indem ich vergangene Nachrichten lese, die mich beim Schreiben bzw. Empfangen dieser sehr traurig stimmten, obwohl der Inhalt der Nachrichten schon längst geklärt ist. Ich tue das, um meine damalige Gefühlswelt bei mir wieder hochkommen zu lassen und dann doch noch Tränen zu vergießen.

Warum mache ich das? Mache ich das, um die Momente nach einer neuen, wahrscheinlichen Versöhnung mehr zu genießen? Nein, ich glaube, in dem Moment, in dem ich traurig bin, möchte ich mir wirklich mal Zeit für mich nehmen und dieses Gefühl der Traurigkeit auch voll und ganz auszuschöpfen und ausleben, mich selbst zu spüren.

Donnerstag, 20. August 2020

Meine Zeit mit Corona

 von Dennis Seidel

In der Stadt herrscht ein gefährliches Virus. Es nennt sich Covid 19, auch kurz Corona Virus genannt. Ich habe die Zeit mit gemischten Gefühlen gesehen. Aber Corona ist ja noch da. 

Die letzten Monate waren schrecklich. Ich konnte nicht raus gehen, nicht zur Arbeit und meine Familie nicht sehen.

Während des Lockdowns in der Stadt war ich einige Zeit zu Hause, vom 16. März bis 30. April. 

Das war so schrecklich. Meine Frau Sandra hat mich immer getröstet. Sie beruhigt mich, wo sie nur kann.

Mittwoch, 17. Juni 2020

Rassismus und Diskriminierung

von Marika Christiansen

Warum wird das andere immer abgelehnt oder sogar gehasst? Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben und Entwicklung seiner Persönlichkeit. Keiner darf aufgrund seines Geschlechts, seines Glaubens oder seiner Herkunft diskriminiert werden. So steht das schon im Grundgesetz und das hat für alle in unserem Land Gültigkeit.

Alle, die andere hassen, sollten zunächst einmal bei sich selbst anfangen und prüfen, ob sie denn perfekt sind. Und sie sollten anfangen, sich zu ändern und nicht andere. Wenn man jemanden trotzdem nicht mag, was mir auch manchmal so mit meinen Mitmenschen passiert, weil sie mich möglicherweise verletzt haben, dann muss ich ja nicht mit ihnen befreundet sein. Aber sie vernichten zu wollen, ist auch der falsche Weg. Man kann ihnen ja aus dem Weg gehen. Menschen zu töten wegen einer anderen Hautfarbe ist absolut kriminell und dafür gibt es zumindest Gefängnisstrafen. Ich bin sehr dankbar, dass es seit über 75 Jahren in unserem Land keinen Krieg mehr gegeben hat. Traurig und erbost bin ich über Menschen, die andere aufgrund von Rassismus und Diskriminierung töten wollen und das sogar auch in die Tat umsetzen. Ich will Frieden in unserem Land. Und ich denke, das wollen die meisten Menschen auch.

Freitag, 29. Mai 2020

Geschlechter

von Marika Christiansen

In der Regel gibt es zwei Geschlechter und zwar männlich und weiblich. Es gibt aber auch Zwitter. Die haben zum Beispiel zwei Brüste wie eine Frau und einen Penis.

Mir gefallen beide Geschlechter. Die männlichen Geschlechter machen mir aber meistens Schwierigkeiten. Die weiblichen selten.

Die Männer sind für mich ganz persönlich schwierig, weil sie oft versuchen, über meine Grenzen zu gehen. Das macht mir Probleme. Ein Bekannter hat mir mal geschrieben, dass ich den Männern genau sagen soll, was ich mir von ihnen wünsche. Nur so wissen sie, wie weit sie gehen dürfen. Ich denke, dass ich mir nichts gefallen lassen sollte, was ich nicht möchte. Damit fange ich jetzt und schon seit Februar 2020 an. Ich habe einen neuen Freund seit Februar 2020. Den Namen möchte ich nicht verraten, weil ich nicht weiß, ob ihm das recht ist. Ich setze jetzt Grenzen, weil ich sonst das Gefühl habe, verloren zu gehen und das möchte ich nicht. Ich bin Christin und da sollte man vor der Ehe keinen Geschlechtsverkehr haben. Daran will ich mich halten, denn ich bin am 11.8.19 Gemeindemitglied in der FEG-Bahrenfeld geworden. Außerdem bin ich ein zweites Mal in dieser Gemeinde getauft worden. Das habe ich selbstbestimmt und mit Gottes Hilfe gemacht. Glaube ist für mich wichtig. Er hat in meinem Leben einen hohen Stellenwert.

Gott ist für mich alles und alles ist Gott. In mir und ich in Ihm. Ich weiß, dass ich ein bisschen vom Thema abschweife, aber Gott hat für mich ein Geschlecht und das ist männlich und nicht neutral. Ansonsten gibt es noch die Göttin und die bin ich. Das ist meine ganz persönliche Sichtweise. Eine andere Christin hat mich auf diese Idee gebracht.
Gott soll mich behüten, beschützen und segnen. Er soll immer in meiner Reichweite sein. Er soll mich bewahren vor dem Bösen. Amen.

Corona-Zeit Teil 3

von Melanie Lux

So habe ich die Zeit im Shutdown von Corona erlebt :

Die Corona-Zeit mit Shutdown war für mich eine schlimme und schwere Zeit. Besonders fürchterlich empfand ich die Hamsterkäufe im Supermarkt und daß die Regale leer gekauft waren. Das ging sogar bei mir soweit, dass ich Angst hatte, nicht mehr genug zu Essen zu bekommen. Und ich fing an mir Gedanken zu machen, wo ich überhaupt noch Klopapier und Taschentücher herbekam. Aber am schrecklichsten empfinde ich die Kontaktsperre. Das man Freunde, Eltern und Arbeitskollegen nicht mehr treffen durfte. Das war megahart für mich. Keine Freizeitaktivitäten mehr, die Kurse an denen ich mich angemeldet hatte fielen aus. Dabei wollte ich so gerne auch neue Leute kennen lernen und neue Kontakte knüpfen. Das ist ja wohl erst mal vorbei damit. Nicht einmal zur Arbeit dürfen wir nicht mehr fahren. Diese harten Bestimmungen und das totale Showdown haben mich seelisch echt fertig gemacht. Ich dachte, ich werde noch wahnsinnig.