Freitag, 22. Juni 2018

Drei Dinge auf einer Insel- Teil I

von Nora Poppensieker

Hmm, welche drei Dinge würde ich wohl auf die Insel mitnehmen wollen, worauf wollte ich nicht verzichten?

Als allererstes sollte ein Tag für mich mit einem frischen Kaffee beginnen. Also benötige ich sowohl eine Kaffeemaschine, als auch Kaffee, gerne BIO-Kaffee. (Ich gehe mal davon aus, dass diese Insel ans Stromnetz angeschlossen ist. Es gibt keine „weißen Flecken“ auf der Landkarte mehr und somit auch keine Insel, die noch nicht vom Menschen „beschmutzt“ wurde und somit kein Stromnetz besitzt. Ich würde es aber sogar schaffen, auf meine Kaffeemühle und auch auf meinen BIO-Kaffee zu verzichten! Ich nehme einfach mal an, dass auf dieser Insel frische Kaffeebohnen zu pflücken sind. Und dass auf dieser Insel alles unberührt von Insektiziden und Ähnliches ist, davon ist auszugehen.

Da ich mir die Kaffeebohnen an einem Lagerfeuer rösten und danach mit Steinen grob zerkleinern, also „mahlen“ kann, benötige ich auch keine Kaffeemühle, kann also auf die Kaffeebohnen und die Kaffeemühle verzichten.

Moment, dann kann ich aber auch auf die Kaffeemaschine verzichten, da ich den Kaffee, den ich nach dem rösten selbst zerkleinere, in ein aus festen und doch wasserdurchlässigen Blättern selbstgebastelten Kaffeefilter schütte, in den ich mit über dem Lagerfeuer gekochtem Wasser übergieße. Ich muss also nicht auf meinen „guten-Morgen-Kaffee“ verzichten, selbst ohne die Kaffeemaschine nicht.

Somit habe ich das Kaffeeproblem gelöst.

Es gibt allerdings etwas, was mir noch wichtiger ist, als der allmorgendliche Kaffee: Ich habe es gern immer süß.

Dann hätte ich gern einen Gefrierschrank mit nie alle-werdendem Eis meiner Lieblingssorte in verschiedenen Variationen.

Doch das wichtigste überhaupt fehlt noch: SüßA! Ich brauche SüßA bei mir. Doch weiß ich, dass er auf einer Insel nicht glücklich wäre, geschweige denn Überlebenschancen hätte. Und ohne SüßA mag ich nicht auf dieser Insel sein, egal, wie viel Eis meiner Lieblingssorte es dort gäbe.

Ich bleibe wohl besser zusammen mit SüßA hier wohnen und im Freistil arbeiten.

So bin ich auch glücklich. Glücklich und habe genug Süßes.

Drei Dinge auf einer Insel- Teil II

von Nora Poppensieker

Irgendwie lässt mich die Frage nicht los, welche drei Dinge ich auf eine Insel mitnehmen wollte! – Darauf gäbe es nur eine plausible Antwort: Magentarot, Coelinblau und Zitrongelb.

Klar, zunächst verwies ich auf den mir so wichtigen Kaffee. Auf die Kaffeemachine, auf den BIO-Kaffee und auf die Kaffeemühle. Doch nun nahm ich mir die Zeit, darüber nachzudenken: BIO-Kaffee sowie auch Eis sind pure Luxus-Güter. Und Luxus benötige ich auf dieser Insel nicht. Klar, ich brauche SüßA, auch und insbesondere auf einer Insel. Doch da er dort nicht glücklich oder gar überlebensfähig wäre, möchte ich ihm diese Qual, auf einer Insel gefangen zu sein, ersparen.

Und ebenso wenig benötige ich eine Kaffeemühle: Ich mahle mir meinen Kaffee lieber ohne ein h, ich male ihn mir. Ich mag weder Haare in der Suppe, noch ein beim Kaffeemalen. Ich male mir meinen Kaffee h-los.

Insgesamt möchte ich mir diese Insel farbenfroher gestalten. Ja, Kaffee ist ein Luxusgut. Auf dieses Luxusgut kann ich verzichten. Doch Coelinblau, Zitrongelb und Magentarot sind mehr als Luxus, sie sind lebensnotwendig für mich. Mit diesen drei Farben kann ich mir jede x-beliebige weitere Farbe – bis auf weiß – mischen und mir so jeden benötigten Luxus her malen. (Und falls ich doch mal weiß benötige, reibe ich mir einfach einen weißen Kalkstein zu feinem Pulver und mische ihn mir in die vorhandene, weiß benötigende Farbe.

Ich brauche auf einer Insel also Zitrongelb, Magentarot und Coelinblau. Diese drei Farben möchte ich unbedingt bei mir haben, mit diesen drei Farben kann ich mir alles, was ich sonst noch benötigen sollte, ermalen.

Wie jetzt, ob ich noch einen Pinsel benötigte?! Ich habe doch Finger! Also nein, einen Pinsel brauche ich nicht, um die Insel farbenfroh zu gestalten und glücklich zu sein. Und auch Leinwände lassen sich ersetzen, ich fände auf dieser Insel sicherlich noch eine Menge weiterer Dinge, die von mir bemalt werden wollen, auf denen ich meiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

Ich bekomme schon richtig Lust darauf, diese Insel zu bemalen!

Wann kann`s los gehen?

Montag, 18. Juni 2018

Skandal!

von Gunda Breul

1. Skandal ist, wenn meine Wohnung wie eine Rumpelkammer aussieht.
2. Skandal ist, wenn ein Passant daran vorbei geht, wenn ein anderer auf dem Boden liegt.
3. Skandal ist, wenn Deutschland verliert.
4. Skandal ist, wenn ein Autounfall passiert und ein Autofahrer Fahrerflucht begeht.
5. Skandal ist, wenn keine Schreibwerkstatt ist.

Mein Umzug

von Gunda Breul

Ich habe 4 Säcke voll Sachen weggeschmissen und muss einiges aussortieren, weil ich umziehen möchte. Unsere WG wird umgebaut. Die Stationären sollen nach oben kommen und die Ambuanten nach unten. Im Erdgeschoss wird die Küche zum Zimmer und das Zimmer von einem Bewohner zur Küche. Ich ziehe vom 4. Stock in den 1. Stock. Das ganze findet statt von 2018- 2019. Ich ziehe am 1.7.18 um.

Eure Autorin Gundi

3 Dinge für eine einsame Insel

von Heinz Thomsen

Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde…

1. Mein SVE-T-shirt. Ich habe es auf einem Fußballturnier geschenkt bekommen. Ich ziehe es mindestens einmal pro Woche an.

2. Meinen Kuschelhasen, weil ich gerne auf ihm reite. Ich kuschel jeden Abend mit ihm. seit ich 20 Jahre alt bin, ist er immer bei mir.

3. Einen Fernseher, weil ich gerne Sport gucke. Am liebsten Fußball, aber auch Tennis, Eishockey oder Handball.

Auf einer einsamen Insel

von Stefanie Thies

Auf eine einsame Insel würde ich meine Schwester Miriam mitnehmen, mehrere Liebesromane zum Lesen und einen ganzen Sack voll Kirschen zum Essen.
Ich würde viel mit Miriam reden und spielen. Aber nicht den ganzen Tag, zwischendurch muss ich mich ausruhen.
Morgens würde Miriam mir aus den Büchern vorlesen. Was ich abends mache, weiß ich noch nicht.

Eine schöne Nacht mit Lara Croft auf einer einsamen Insel

von Dennis Seidel

Es ist dunkel in meinem Zimmer. Der Mond scheint sehr hell rein, es ist Vollmond. Ich liege im Bett an mein liebstes Kuschelkissen gekuschelt. Es sind meine liebste Jyn Esor, Spielfigur Lara Croft und meine liebste Pappfigur Tanja dabei. Tanja ist eine richtig hübsche Frau mit gepunktetem weißem Kleid an.

Ich nehme Lara Croft ganz nah an mich. Sie ist so süß. Auf einmal wird Lara Croft lebendig. Sie fragt: „Dennis, schläfst du schon?!“. Ich setze mich aufs Bett und schaue sie verwundert an. Sie fragt: „Dennis, was hast du denn?!“. Ich sage zu ihr: „Ich habe etwas Angst, Lara!“ Sie antwortet: „Brauchst du doch nicht Dennis. Ich bin ja bei dir!“. Ich sage: „Aber du bist doch eine Spielfigur, Lara!“.
Dann wird auch noch Tanja lebendig und fragt: „Alles okay bei dir Dennis? Lara spinnt ja wohl!“. Lara entgegnet: „Sag mal spinnst du, Tanja?!“. Sie nimmt meine Hand.
Tanja schreit: „Finger weg von ihm, Lara!“. Sie scheuert Lara eine. Tanja setzt sich neben mich. Sie ist jetzt keine Pappfigur mehr, sondern eine reale Frau, eine echte Person. Tanja weint etwas. Lara fragt: „Tanja, was hast du denn?!“. Tanja: „Ach lass mich in Ruhe, Lara!“. Sie wird richtig böse.

Auf einmal dreht sich alles um uns drei und dann landen wir auf einer einsamen Insel wo es auch einen wilden Tiger gibt. Tanja bleibt dich hinter mir. Das Unterholz knirscht unter den hohen Schuhen, die sie an hat.
Auf einmal ertöhnt ein sehr lautes Brüllen und der gefährliche Tiger steht vor uns. Lara schreit: „Hilfe, ein Tiger!“. Der Tiger brüllt ganz laut und kommt schleichend auf uns zu: „Was macht ihr auf meiner Insel Fremde?!“. Tanja fragt: „Ist das hier etwa deine Insel?!“. Der Tiger sagt: „Ja, das ist sie und ihr verschwindet wieder, sonst fresse ich euch einen nach dem anderen auf!“.

Lara nimmt meine Hand. Auf einmal peitscht ein Schuss durch die dunkle Nacht. Der Tiger läuft weg. Dann erscheint eine Gestalt. Es ist die echte Lara Croft, die von Angelina Jolie in "Tomb Raider" gespielt wurde. Sie sagt:“ Ein Glück, dass ihr ein Sicherheit seid. Ich kenne diese Bestie, das war Shir Khan aus dem Dschungelbuch!“.

Wir drei und Lara Croft gehen weiter. Auf einmal bebt unter uns die Erde. Tanja schreit:“ Lauft Leute, gleich kommt sicherlich ein Tsunami!“. Hinter uns geht das Wasser vom Strand zurück. Am Horizont braut sich etwas Gewaltiges zusammen. Es ist eine bis zu 70 Meter hohe Riesenwelle. Lara schreit:“ Kommt schnell, Leute!“. Jyn nimmt meine Hand.
Das Getöse des Wassers wird immer lauter und dann trifft auch schon der Tsunami mit voller Wucht auf die Insel. Er reißt leider Lara und Jyn mit sich. Tanja und ich können fliehen. Wir gehen zu dem Ort wo unsere Zeitmaschine steht und reisen zurück ins Hamburg, im Jahr 2018.

Zurück in Hamburg angekommen landen wir beide wieder in meinem Zimmer. Leider sind Jyn und Lara von dem schrecklichen Tsunami mitgerissen worden, Tanja und ich sind jetzt alleine. Aber dann sehe ich Jyn auf dem Regal stehen und auch Lara steht dort, beide sind wieder Action-Spielfiguren.

Tanja nimmt meine Hand. Wir beide küssen uns. Sie legt sich neben mich ins Bett, wir beide kuscheln miteinander und küssen uns noch einmal. Tanja sagt: „Dennis, du bist so süß!“. Ich sage: „Du auch, meine Hübsche!“.

Um 6:30 klingelt dann der Handywecker. Jetzt ist Aufstehzeit. Ich gehe duschen und mich rasieren. Danach frühstücken Tanja und ich zusammen unten beim Schanzenbäcker.

Heute ist ja auch wieder Aikido. Vor dem Aikido warten auch schon Thomas, Celina, Michi, Daniel, Kathi, Josi und Liv. Paula, Rike, Noa, Melle, Lina, Matze und Can haben jetzt Schafs-Probe mit Martina. Nach dem Aikido fahren Celina und ich zum Internetkurs in Alsterdorf, Tanja fährt auch mit. Sie kommt heute Abend sogar zu unserem Auftritt im Park Fiction an der Hafentreppe. Nach dem Kurs geht es dann nach Hause. Wir beide gehen zu Bianca in den Alster Snack rein. Sie wundert sich, dass Tanja echt ist.