Dienstag, 30. September 2008

Der Schirm

Von Nicole Gruchot

Agathe konnte dem Strand und dem Meer, die in der Nähe lagen, trotz Regen nicht widerstehen. Flugs spannte sie ihrem Regenschirm auf und hopste über die Brücke.
Doch der Wind war so böig, dass es schwierig war, den Schirm gerade über ihren Kopf zu halten. So flog der Schirm ihren Rücken entlang, aber blieb in ihrer Hand. Es war niemand da der gucken konnte, und sie hatte ihren Spaß so alleine.

Die Hunde Meiner Schwester: Sally und Snoopy

von Marco Nast

Meine Schwester hat sich zwei süße kleine Hunde zugelegt. Dazu gilt es zu erwähnen, dass meine Schwester im Außendienst tätig ist und dadurch stetig unterwegs ist.
Ich habe den Eindruck, dass diese beiden so eine Art Ersatz für Kinder sind, die meine Schwester sich aufgrund ihrer stetigen Arbeit sich gar nicht zulegen konnte.

Was ich sehr interessant finde, ist dass man bei diesen beiden so eine Art Rollenverteilung beobachten kann. Snoopy ist dabei der dominante unter den beiden. Sally ist da eher die sich zurück hält. Sally ist sehr ängstlich veranlagt und neigt dazu sich eher im Hintergrund aufzuhalten. Was interessant und bedauerlich ist, ist die Tatsache, dass Sally oft so viel Angst hat, dass sie Ihre Blase gar nicht im Griff hat, sie fängt daher manchmal an einfach zu urinieren und schaut einen dann einfach mit großen Augen an. Ich glaube, dass diese Tatsache für die beiden gar keine Rolle spielt, zumal sich die Hunde bestimmt weniger mit dem Thema Tierpsychologie auseinandersetzen, als wir Menschen.

Diese beiden Wesen sind so anmutig an zu schauen. Sie sind ein Geschwisterpaar, wohl dem Snoopy viel größer ist als Sally. Ihr Verhalten ist einfach so süß, wie der große die kleine beschützt. Die Fellfarbe von beiden ist sehr ähnlich. Sie tragen die Farbe Dürrlaub. In Anlehnung an dürres Laub. Sie sind Rauhaarteckel und sehr verschmust und genießen die Streicheleinheiten von uns. Überall wo wir hinkommen erregen sie großes Aufsehen. An bestimmten Tagen in der Woche sind sie bei uns, dann zeigen sie sich von ihrer sonnigen Seite. Es macht einfach viel Spaß sich mit den beiden zu beschäftigen.

In der S-Bahn (Herbst `96)

Von Dennis Seidel

Heute habe ich in der S1 Richtung Wedel ein total süßes Mädchen kennen gelernt, ihr Name war Natascha.
Sie lächelte mich an.
Natascha schaute mich an.
Es war um uns beide geschehen. Ich zeigte ihr meine Tasche für die Hamburg Touren. Die Sonne schien. Es war schon Herbst. Natascha nahm meine Hand. Wir beide küssten uns.
Als wir kurz vor Landwehr waren sahen wir wie der SAR Hubschrauber kreiste und als wir raus kamen sahen wir einen schweren Unfall mit sieben Autos. Als der Rettungshubschrauber wieder oben war gingen wir zur S-Bahn hoch. Oben stand die S1 Richtung Blankenese. Ich half Natascha in die Bahn. Wir beide fuhren bis Altona. Die Bahn war voll. In Altona war ein Feuerwehreinsatz. Auf dem Deck wo die Busse abfahren brannte ein Mülleimer. Die Polizisten schickten uns wieder die S-Bahn runter. Natascha holte uns eine Cola. Dann stiegen wir in die S1 nach Ohlsdorf. Dann aber kam die Durchsage, das wegen einer betriebsfremden Person in Barmbek der S-Bahn Betrieb zwischen Hauptbahnhof und Ohlsdorf unterbrochen ist. Wir gingen zur U1 und fuhren bis Fuhlsbüttel. In der Bahn war es proppen voll. Dann stürzte eine alte Frau und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Natascha hielt meine Hand fest. Sie lächelte mich an. In Fuhlsbüttel trennten wir uns dann. Es war so schön mit Natascha.

Am Abend rief mich Natascha an. Mein Bruder nahm ab. Natascha wollte sich für morgen mit mir verabreden. Dann rief mein Vater zum Abendbrot.

Zurück aus dem Mallorca-Urlaub

von Marco Nast

Wir sind wieder zu Hause angekommen. Unser Flug hat gut geklappt. Die Flugzeit betrug ca. 2 Stunden und 15 Minuten.
Es war eine große Umstellung bezüglich des Wetters.
Dort lagen die Temperaturen zwischen 30 bis 40 Grad C. und hier waren es gerade mal 13 Grad C.

Wir sind jeden Tag schwimmen gewesen, vormittags wie auch nachmittags. Ich war sehr froh, dass ich meine Nudel mit hatte, denn wir hatten auch oft hohen Wellengang. So fühlte ich mich etwas sicherer. Und wenn die Wellen so hoch waren, dass ich die Nudel verloren hatte, dann war in der Regel gleich ein Retter zur Stelle. Unser Hotel lag ca. 100 Meter vom Wasser entfernt. Abends sind wir immer Bummeln gewesen. Dort gibt es eine Boulevardstraße (Meile). Links und rechts sind Cafes, Restaurants und Verkaufsstände. Es heißt dort sehen und gesehen werden. Die Leute waren dort alle sehr chic gekleidet, man hörte dort viel Musik auch aus Süd-Amerika war dort eine Gruppe, die spielte jeden Abend mit Panflöten.

Die Abende waren dort immer sehr warm.
Es waren dort viele Leute, aber es gab gar keinen Stress und keinen Lärm. Die Leute waren alle sehr friedlich aber nach Mitternacht, als wir schon im Bett lagen, ging es weiter und dann war es sehr nervig. Wir hatten uns schon „Oropax“ zugelegt, aber das brachte leider nicht sehr viel.
Nach wenigen Tagen hatten wir uns jedoch daran gewöhnt und konnten schließlich schlafen.
Meine Eltern und ich sind dort gerne in ein spanisches Restaurant namens „Finca“ gegangen, dort habe ich oft „Datteln im Speckmantel“ gegessen. –Das war sehr köstlich.

Es ist ein sehr schöner Ort, wenn alles klappt und wir gesund bleiben, werden wir nächstes Jahr vielleicht wieder an diesem Ort unseren Urlaub verbringen.

Donnerstag, 18. September 2008

Nachbarn

von Nicole Gruchot

Es wohnten zwei Frauen als Nachbarinnen zusammen, nicht nebeneinander, sondern gegenüber in hohen Häusern. Sie konnten sich immer sehen und miteinander reden, wenn sie ihre Pflanzen gossen. Jetzt kommt ein Zitat eines geführten Gespräches von den Beiden.
Zitat: „Hallo Eva, wie geht´s?“
„ Sehr gut, und dir?“
„ Ach, es geht so. Wenn ich Dich sehe natürlich gut, aber sonst so la, la.“
„Was hast Du denn, Maria?“
„ Ich muss dir ehrlich sagen, dass ich diese furchtbare Siedlung endlich verlassen will, aber keine Möglichkeit sehe. Ich will mein Leben endlich mehr in der Natur verbringen, hättest du nicht auch Lust dazu?“
„Ja, das Verlangen habe ich auch schon lange,“ sagte Eva.
„Was hälst du davon, wenn wir unser Glück zusammen versuchen und mit einer Hotelübernachtung irgendwo anfangen?“
„Prima!“, sagte Eva, „mit dir kann ich mir das sehr gut vorstellen. Ich habe noch ein paar Prospekte und komme nach her mal rüber.“
„Toll, na dann mal los, ich habe jetzt schon Zeit!“

Auf dem Bauernhof

von Dennis Seidel

Ich stehe an einer Landstraße.
Gegenüber hält ein Bus.
Ein weißes Pferd steht auf einer Koppel.
Das Pferd grast.
Ich gehe weiter und komme zu einem Bauernhof.
Ein weißer Hund kommt auf mich zu.
Dann erscheint eine bildhübsche Frau.
Sie heißt Nadine und ist die Besitzerin von dem Hof, der Hund heißt Jule.
Nadine lächelt mich an.
Jule bellt.
Wir gehen ins Haus rein.
Nadine bietet mir einen Saft an.
Draußen bellt Jule.
Am Abend sitzen wir beide im Wohnzimmer.
Nadine schaut mich an.
Sie hat sich in mich verliebt.
Wir beide kuscheln zusammen.

Montag, 1. September 2008

Doping bei der Olympiade

von Johannes Plomitzer

Die Eröffnungsfeier war schön, aber nicht wenn es um den Leistungssport geht, denn da ist Doping das Hauptthema. Früher hätte sich China Doping nicht leisten können aber heute kann sie sich es leisten.
Das gefährliche an Doping sind die Auswirkungen. Die Knochen brechen später leichter. Ca. 37 % Körperschäden hat man z.B. bei einer ehemaligen DDR Sportlerin festgestellt. Sie hatte fast nur noch gebrochene Knochen, Leberschäden und so weiter. Es kann auch zu MS führen.

Ich finde dabei sein ist alles, aber viele Leute wollen nur Publicity und dopen deswegen wie die Bekloppten. Es geht rein um den Erfolg. Jeder will bei der Olympiade Erster sein, egal ob Australien, China, Deutschland. Die Gesundheit spielt keine Rolle.

Mit freundlichen Grüßen von G. I. Joe