Donnerstag, 2. Dezember 2010

Der Ladykiller am Weihnachtsabend

von Johannes Plomitzer
Weihnachten mit lauter Frauen um mich herum. Ich würde mir einen Smoking anziehen und gechillte Weihnachtsmusik auflegen. Harry Belafonte oder Louis Armstrong und den Checker Blick aufsetzen. Zehn Frauen sind um mich herum. Ich würde sagen „Hey, ich bin`s euer Loverboy.“
Dann mache ich eine Flasche Wein auf. Die Erste habe ich schon mit den Augen ausgezogen. Die Zweite habe ich schon so weggenascht.

So ganz charmant setze ich mich in mein Cabriolet und fahre mit den Frauen den Highway entlang. Dann zum Abschluss mache ich den Rosenkavalier und lass es Rosen regnen. Anstandsvoll steige ich aus dem Wagen und lasse die Mädels ziehen.

Dienstag, 30. November 2010

Wie war es für mich ein Fotomodell zu sein?

von Marco Nast
Ich habe mich sehr gefreut auf diesem Fotomodeshooting gewesen zu sein.

Was aber wirklich merkwürdig war, war die Tatsache, dass ich mich dafür heftig mit brauner Farbe schminken musste. Selbst im Spiegel habe ich mich gar nicht wieder erkannt, das war für mich ein sehr merkwürdiges Gefühl. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt noch der gute, alte Marco war oder nicht.

Ich hoffe sehr, dass mit meinen Fotos auch etwas angefangen werden kann.

Vielleicht werde ich damit noch irgendwann den Durchbruch in die große Welt der Stars schaffen, so dass ich meine Vergangenheit als Problemfall einwenig vergessen kann.

Es wäre schön, wenn ich diese Fotos auch an irgendeine Agentur verkaufen könnte um meine finanzielle Unabhängigkeit auszubauen, um gar nicht mehr arbeiten zu müssen, denn ich habe mir sagen lassen, dass Arbeiten als solches überhaupt nicht gesund sein soll, denn es macht einfach einsam und trägt überhaupt nicht zur Erhaltung des Seelenfriedens bei. Interessant war für mich aber die Sache, dass es doch tatsächlich Leute gab, die meine Erscheinung als angenehm empfunden haben, obwohl ich in sehr beknackten Klamotten herumgelaufen bin und in Schuhen die mir viel zu klein waren.

Was ich aber gut fand, war die Tatsache, dass mich Noras Eltern doch tatsächlich wieder zum vereinbarten Zeitpunkt abgeholt haben und meine Eltern sich doch tatsächlich gefreut haben mich wieder zu sehen, obwohl ich doch irgendwie gar nicht mehr der alte Marco war, für den ich mich sonst so hielt.

Kurzum es war schon ein merkwürdiges Erlebnis für mich dabei zu sein und ich weiß immer noch nicht, ob es mein Leben nun bereichert hat, oder nicht.

Es war aber schon beeindruckend zu sehen, was die Leute von der Schreibwerkstatt alles für uns „Problemfälle“ so auf die Beine stellen.

Es ist auch eine tolle Sache, dass Frank Nestler und Sylvia Heinlein so viel unternehmen, um uns bei unserer Rehabilitation zu unterstützen.

Ich finde dies sollte auf jeden Fall ordentlich honoriert werden, zumal die beiden ihren Job ja freiwillig und ehrenamtlich ausführen.

Mehr Tempo


von Marco Nast
Ich denke das Thema Tempo ist in dieser Zeit in der wir leben von einer besonderen Bedeutung.
Das liegt vielleicht daran, dass wir in verrückten Zeiten leben, in denen sich alles immer schneller bewegt als bisher.
Ich habe aber meine ganz persönlichen Erfahrungen mit dem „Thema Tempo“ gemacht.

Das liegt vielleicht daran, dass ich mein Geld früher gerne für schnelle Autos ausgegeben habe.
So ist es vielleicht, weil man noch jung und unerfahren ist.
Heute sehe ich das alles von einer ganz anderen Seite.
Die heutige Technik ist so ausgelegt, dass alles möglichst schnell an Ort und Stelle gebracht werden muss.
Ich denke da an Flugzeuge, das Internet und an schnelle Maschinen, sowie die industrielle Massenproduktion.
Es geht nur noch um Tempo, Tempo und der Mensch bleibt dabei völlig auf der Strecke.

So wünschte ich mir immer Weihnachten


von Nora Poppensieker
Wenn man mich früher nach meinem „Traum-Weihnachten“ gefragt hätte, so wäre meine Antwort immer die gewesen: „Ich wünsche mir zu Weihnachten einen Traumtypen, mit dem ich zusammen die Feiertage verbringen werde. Wir beide sollen schwer verliebt sein und glücklich unsere Geschenke (und uns!) bei mir, in meiner eigenen Wohnung, auspacken bzw. bewundern können. Das wichtigste hierbei ist unser Zusammensein.“
Heute habe ich das große Glück, diesen Traumtypen bereits gefunden zu haben. – Mein Süßer und ich werden Weihnachten erst zusammen, in meiner eigenen Wohnung, seinen Geburtstag (und unser Zusammensein!) feiern. Das werden wir natürlich glücklich tun, da wir unser Beisammensein sehr genießen.
Aber ich möchte meine Eltern nicht zu kurz kommen lassen: Ich werde Heiligabend noch zu ihnen gehen und bei und mit ihnen feiern. Und mein Freund wird während dieser Zeit natürlich mit und bei seinen Eltern feiern.
Was mir noch sehr am Herzen liegt, ist meine Oma Gerdy, die ich Weihnachten unbedingt sehen möchte. Da mein Freund und ich den ersten Weihnachtstag bei meinen Eltern verbringen werden, wird mir dieser Weihnachtswunsch spätestens dann erfüllt werden. Ich hoffe allerdings sehr in brünstig, meine Oma Gerdy schon Heiligabend bei meinen Eltern zu sehen. Wenn Gerdy dann nicht da sein wird, wäre ich allerdings schwerstens enttäuscht! Und ich glaube kaum, dass Gerdy mich Weihnachten so enttäuschen möchte! Nicht an Weihnachten.
Ganz besonders an Weihnachten liebe ich (neben meinem Süßen) den ersten und den zweiten Weihnachtsfeiertag. An diesen Tagen sind immer die Familienmitglieder zusammen und feiern dieses Zusammensein bei leckerem Weihnachtsessen. Mein Süßer und ich haben das Glück, am ersten und am zweiten Weihnachtsfeiertag ein jeweils anderes leckeres Weihnachtsessen und mit einer jeweils anderen leckeren Familie feiern zu können, da wir bei meinen und bei seinen Eltern sein werden, werden wir an beiden Tagen eine schöne Zeit haben.
Früher waren mir Weihnachten die Geschenke, die ich bekommen sollte, immer am wichtigsten. Heute sind mir Geschenke nicht mehr so wichtig. – Zwar könnte ich durchaus ohne Geschenke feiern, allerdings ist es mir wichtig, die strahlenden Augen meiner Liebsten zu sehen, wenn sie ihre Geschenke (von mir!) bekommen. Daher würde ich auf dieses Ritual nicht freiwillig verzichten wollen.

Lady Diana

von Marco Nast

Sie war die damalige geschiedene Ehefrau von Prinz Charles, die bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist.

Die Experten streiten sich dabei um die Tatsache, ob es sich wohl um ein Attentat handelt.

Aber wer kann ein Interesse daran gehabt haben, eine so attraktive Prinzessin um die Ecke zu bringen.

Ich möchte erwähnen, dass ich dazu leider nichts sagen kann, ich war in dieser Zeit zum Glück nicht in England.

Ich kann mich noch erinnern, dass der Unfall in Frankreich in einem Tunnel geschah.

Lady Diana, wie ich auf dem Foto erkennen kann, war sie eine wirklich schöne Prinzessin, man nannte sie auch die Königin der Herzen, denn sie setzte sich auch für arme und kranke Menschen ein.

Es ist wirklich schade, dass die schöne Prinzessin so früh sterben musste. Sie war eine sehr schöne Frau, aber das hat ihr leider auch nicht geholfen, denn nun ist sie ja leider tot.

Es gibt in meinen Augen überhaupt keinen Grund dafür, warum die guten Menschen oft so früh von uns gehen, aber das ist wohl der Lauf des Schicksals.

Ich kann als wiedergeborener Mensch dazu nur sagen, wenn deine Zeit hier auf Erden abgelaufen ist, ist es halt vorbei, so traurig es auch klingen mag, so ist halt der Lauf des Schicksals.

Wie stelle ich mir ein schönes Weihnachtsfest vor?


von Marco Nast

Es beginnt schon in der Adventszeit. Überall sind die Vorgärten geschmückt.
Jetzt wo es so kalt draußen ist, ist es im Hause sehr gemütlich. Es ist alles so weihnachtlich geschmückt.
Das wichtigste an einem gelungenen Weihnachtsfest ist in meinen Augen die Weihnachtsgans. Wir haben da einen bekannten Landwirt, der immer knackige Gänse hat. Zugegebenermaßen sind solche Gänse nicht gerade kostengünstig, aber dafür zumindest sehr lecker.
Es ist zwar bedauerlich, dass die armen Wesen für ein so gelungenes Fest ihr Leben lassen müssen, Aber es ist durchaus eine sinnvolle Sache, denn so hat sie ihr Ableben wenigstens einen guten Zweck gehabt. Wie ich aus bekannten Kreisen weiß, essen viele Menschen zu Weihnachten auch Weihnachtsgänse.

Es wäre sehr schön, wenn zu Weihnachten mehr Frieden auf unserer Erde wäre.

Geschenke gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Meine Eltern spenden zu Weihnachten an das Rote Kreuz, damit andere Menschen auch an diesem Tag eine kleine Freude haben.
Für mich ist Weihnachten irgendwie ein Fest der Liebe und der Gemütlichkeit.

Wie ich Weihnachten, feiere!


von Gunda Breul

Mein Weihnachtsfest, wird so ab gehen, ich Gundi!

Feiere erst am zweiten zwölften in der Wichmannstraße.

und dann danach mit der Schreib – Werkstatt toll Worte am dreizehnten zwölften

danach am Heiligabend, feiere ich bei meinen Eltern und dann geht es so ab:
erst gucken wir bis um ca. siebzehn Uhr Fernsehen, und danach gib es bei uns wie immer Pferdewurst mit Kartoffelsalat: wie immer dasselbe: wie langweilig?
Ihr müsst aber wissen, es schmeckt sehr gut, besonders mit Knoblauch mmm … wie lecker!....

dann am ersten Weihnachtstag bin ich zu meiner Mitbewohnerin Rebekka Diesenbacher und ihr Freund zum Weihnachtsessen eingeladen worden, dort gibt’s eine große Gans, mit Rotkohl, mmm … wie lecker ist das denn, na läuft Euch: schon das Wasser im Mund zusammen? Na ja wie ihr mich ja kennt bin ich ja so schadenfroh!

Und am zweiten Weihnachtstag, bin ich auch bei meiner Mitbewohnerin Rebekka und ihr Freund, und dann verkleide ich mich als Weihnachtsmann, und verteile ich die Geschenke… Hurra endlich große Geschenke

Gundis wünsche!

1. Wunsch 2x FC St. Pauli-Karten für das Spiel FC St. Pauli – FC Schalke 04

2. Wunsch eine Konzert karten von Ich und Ich

3. Wunsch viel Geld

Mein Wunschzettel

von Marco Nast
Ich wünsche mir ganz viel Gesundheit für mich und meine lieben Eltern.

Materielle Wünsche habe ich da irgendwie gar nicht, außer dass ich hoffe, dass wir alle ohne gesundheitliche Probleme ein hohes Alter erreichen können.

Ich hoffe, dass meine Mutter mit ihrer Bandage an ihren Füßen doch bald eine Regeneration erfahren wird.

Ich wünsche mir viele leckere Dinge zum Abendbrot und die Tatsache, dass wir drei doch einen schönen Abend zusammen verbringen können und uns nicht so oft über belanglose Dinge streiten brauchen, denn das Leben ist einfach zu kurz um es sich mit so belanglosem Kram zu versauen.

Das habe ich gerade daran erkannt, das mein Patenonkel und Nachbar vor kurzen leider verstorben ist, was wirklich sehr bedauerlich ist.

Daran erkennt man doch ganz leicht wie schnell das Leben doch zu Ende sein kann. Bevor ich jetzt anfange, so belanglose Dinge zu schreiben, möchte ich ausdrücken, dass ich sehr froh bin, dass Sylvia und Frank sich die Mühe machen. die Schreibwerkstatt so schön zu leiten und uns immer wieder aufbauen und uns auch immer wieder Apfelsaft und Salzstangen mitbringen. Denn soweit ich informiert bin leiten die beiden die Schreibwerkstatt doch freiwillig und ganz zwanglos.

So fühle ich mich auch als nicht gesunder Mensch doch noch nicht ganz verloren und sehe doch noch einen gewissen Zweck in meinem Leben und habe noch etwas Hoffnung

Das Schreiben

von Nora Poppensieker
Das Schreiben befreit mich. Ich schreibe, um mich von Dingen, die mich beschäftigen, zu befreien. Also kann ich nur jedem raten, der mich ärgern will: Bewahre Dich! Pass auf, dass nicht ein neuer Artikel über Dich und Deine Gemeinheiten im Netz steht! Das findest Du gut? Wenn Du durch Deine Gemeinheit „berühmt“ wirst und etwas über Dich im Netz veröffentlicht wird? Oh, ich glaube, dann kennst Du meine Schreibkunst noch nicht. Denn ich schaffe es, Deine Fiesheiten so der Öffentlichkeit zu präsentieren, dass Du durchaus anders darüber denkst!
Dies ist übrigens nur eine Warnung!

Der Hase und der Igel!

von Gunda Breul

Der Hase!
Du wenn du willst, dann können wir ein wettlauf, statten von start, bis zum ziel!

Der Igel!
So … meinst du es, wirklich, dass wir es machen sollten.

Der Hase!
Selbst verständlich, ich möchte versuchen dich einzuholen.

Der Igel!
Also gut, wie du möchtest, machen wir es
Ich zähle, langsam bis zehn.

Dann der Hase zum Igel!
Eins …. Zwei …. Drei …. Vier …. Fünf…. Sechs …. Sieben …. Acht ….
Neun …. Und die letzte, zahl heißt:
Zehn ….!
Ich bin schon, da sagte: der Hase, zum Igel!

Der Igel!
Wo ist denn, bei dir denn da …?

Der Hase!
Das heißt: am Ziel, und das Ziel, war zwar einhundert Meter entfernt, aber wie gesagt: der Hase: war zweimal, schneller als der Igel!
Wall er, schon da war
Und war als erster, am Ziel.

Geschrieben Montag den 15. 11. 2010.
Eure. Saftige, Schriftstellerin und Autorin der ganzen Welt.

Gundi Beulchen.

Donnerstag, 25. November 2010

Karamel

von Nora Poppensieker

Der Bäcker Uwe will heute eine Karamelsoße kochen. Das Kamel hat er sich schon besorgt: Er hat es draußen vorm Haus geparkt. Nur kann Uwe das Karamelrezept nicht finden. Also googelt er im Internet nach einem solchen Rezept. Ein Problem tritt hierbei auf: Es gibt ein solches Rezept nicht!
Uwe findet Roibosh-Karamel-Sahne-Tee, aber sonst gibt es nur Karamellsoßen, die sich mit Doppel-L schreiben. Das ist merkwürdig, dort heißt es sicher auch ganz anders: Karamell!

Ein Rezept zur Herstellung einer Karamelsoße findet Uwe nicht, es gibt nur Karamellsoßen, die mit viel Zucker und auch Butter, aber ohne Kamele hergestellt werden! Karamell scheint echt etwas anderes zu sein, als Karamel, man spricht das sicher auch anders aus.

Der Busen, und das Korsett!

von Gunda Breul

Es gibt Busen!
die sind klein, zum Beispiel: bei Kinder!
Und es gibt, aber auch große Busen, die bis auf den Boden schlackern.

Na gut, wie ihr meint, das ist zwar ein wenig übertrieben, aber einige haben ziemlich sehr große, und dicke Busen!
Aber manche geben, auch da mit sehr gut an! Da mit sie auch, noch heute: echt stolz, auf ihre Busen sprich (Büste) sind!

Und ich Gundi!
Glaube, das Korsett: ist nur für alte Menschen gedacht, und auch, wirklich keine Attrappe! Und nicht für 39 Jährige, so wie Gundis!
Ihr müsst nämlich wissen, das ich ein Elefanten umfang habe!
Das bedeutet: 100-mal 100 Meter!

Aber ich Gundi!
Weiss es ja auch, dass es ein Kinderkorsett gibt!
Und ich sage: es Euch: ihr Lieben Leute!
es stimmt wirklich, was die Tante Gundi! Sagt: es gibt ein Kinderkorsett!

Mann höre, und staune!
Wenn ein Kind, es wirklich braucht.

Ausgedacht, und geschrieben von der Saftigen, Schriftstellerin und der besten Autorin der ganzen Welt.
Gundi Beulchen.

Freitag, 19. November 2010

Das Modeln

von Nora Poppensieker
So wirklich habe ich keine Erinnerungen mehr an das Fotoshooting. Das mag daran liegen (eine liebend gern von mir –aus- – genutzte Ausrede!), dass ich ein Schädelhirntrauma habe, Aber nein, ich möchte diese Ausrede nicht schon wieder nehmen: Dass ich keine Erinnerungen mehr an das Fotoshooting habe, wird einfach daran liegen, dass es so „nichtssagend“ war: Es hat mir weder etwas gegeben, noch war es zu anstrengend für mich. Es war einfach „normal“.
Wenn ich danach gefragt werde, kann ich aber sagen: „Ich wurde da unheimlich toll frisiert! Ach, und ich bekam den rosa Lidschatten, worum ich auch bat!“ Und Wegen dieser zwei Attribute würde ich ein solches Modeln jederzeit liebend gern wiederholen. Doch, das stimmt, rosa Lidschatten kann ich mir auch selbst auftragen. Das tue ich auch. Aber das war mir sehr wichtig, da ich mich so wiedergeben wollte, wie ich auch wirklich bin. Da passt die Frisur wiederum nicht – die kann ich mir selber leider nicht machen. Aber sie war ja so gut! Und wann, wenn nicht an einem solchen Tag sollte man bitte solch eine tolle Frisur bekommen?

Cooles Model!

von Gunda Breul

Dann war es endlich so …. Weit. Am 31. 10, das war der Tag, auf den ich mich so sehr gefreut hatte!

Und siehe da, mein Wunsch war wirklich in Erfüllung gegangen.
Aber dann kam das coolste, das ich so fertig gemacht worden bin und zwar eine Lederhose und eine Lederjacke habe ich anbekommen, aber ich hatte auch noch meine FC St. Pauli Turnschuhe angehabt, und ich habe auch noch eine Sonnen Brille auf gehabt.

Und ich Gundi!
Hatte dann noch eine coole Frisur und zwar standen die Haare zu Berge, (sprich: an die Decke hoch) und ich hatte meine Fingernägel schwarz lackiert.

Und denn kam, das Beste vom besten!

Ich konnte einmal in mein Leben vor der Kamera richtig angeben, und so tun als wenn ich in Frank so …. Richtig verliebt war.

Und ich sage Euch: nur Küsse, schmecken besser!!!

Die Zeit, vor der Kamera mit Frank war sehr schön, ich sage Euch nochmals: ich hätte es vor der Kamera stundenlang machen können, und ich fand es war wunderschön gewesen!!!

Die Zeit werde ich nie vergessen!!!

Eure. Saftige, Schriftstellerin und Autorin der ganzen Welt.

Gundi Beulchen.

Montag, 8. November 2010

Thema Tabletten!

von Gunda Breul
Tabletten ist kein Spielzeug
für kleine Kinder!
Denn so bald die kleinen Kinder die Tabletten sehen, denken die kleinen Kinder, das sind Smartes! und kommen auf, die Idee sie in ihrem Mund zu stecken!
Denn das ist sehr gefährlich!

und das könnte, zur Vergiftung führen, und dann würden die kleinen Kinder ins Krankenhaus müssen!
Und den Magen, ausgepumpt bekommen!

Warum ich jetzt ein überzeugter Single bin.


von Marco Nast
Ich habe in meinem Leben bisher gar kein Glück mit dem weiblichen Geschlecht gehabt.
Und jetzt, wo ich zu Hause bin, ist es für mich sehr schwer, jemanden neues kennen zu lernen.
Deshalb habe ich mit den Frauen abgeschlossen, weil sie mir irgendwie kein Glück gebracht haben. Aber es könnte ja dennoch einmal möglich sein, dass mir meine Traumfrau über den Weg läuft, in diesem Fall würde ich natürlich gleich zu greifen.

Mehrzwecktragetaschen

von Nora Poppensieker
Lisa hat heute verschlafen.
Sie versteht das nicht:
Es ist ja schließlich März
Und Lisa schlief
Neben der März-weck-Tragetasche.
Warum hat diese sie denn nicht geweckt?
Auf die Wecktaschen
Ist wirklich kein Verlass mehr!

Was kann ich auf einem Marktplatz der Träume alles kaufen?

von Marco Nast
Ich würde mir ganz viel Glück und Gesundheit kaufen. Ebenso würde ich mir gerne viele Lebensmittel und ein paar neue Freunde kaufen, sowie schöne Musik, die mich berieselt.
Aber ich will nicht zu selbstsüchtig erscheinen, ich würde mir ebenso wünschen und kaufen, dass es mehr Frieden in der Welt gibt und dass nicht so viele Menschen Hunger leiden müssen. Ich wünsche mir auch interessante Spiele, die man mit mehreren spielen kann.
Vielleicht wäre es auch toll, einmal eine Weltreise zu kaufen, damit ich unsere Erde einmal so richtig kennen lernen würde. Denn die Erde hat bestimmt noch so einiges für mich zu bieten.

Thema schwerbehinderte Menschen!

von Gunda Breul
Es gibt Menschen, die auch von Geburt an Schwerbehindert werden können.
Und eine Behinderung von Geburt an kommen kann.
Wie zum Beispiel durch zu wenig Sauerstoff.

Oder man kann ja auch durch einen Autounfall behindert werden!
oder nicht?
aber es kann, auch noch so weit kommen, dass man beim schweren Autounfall, auch im Rolli, sitzen muss!

Stimmt es, eigentlich wirklich?

Aber das kann ja auch wirklich mal sein, dass auch bei der Geburt ein schwerer Kunst Fehler unter laufen kann!
und man auch später, ein Epileptiker sein kann!

Natürlich kann man, vielleicht auch als Baby, behindert werden!

Eure Schriftstellerin, und die witzigste Autorin, der ganzen Welt.
Gundi Beulchen.

Freitag, 5. November 2010

On the Road again

von Marco Nast

Ich bin heute Abend wieder einmal on the Road, wie in meinen besten Tagen damals.
Mein Vorteil ist aber der, dass ich heute einen Wagen meiner Wahl fahre.
Es handelt sich um einen echten Geländewagen, mit dem ich sogar in der Stadt fahren kann, und zwar ein „golden Eagle“.
Der Wagen hat einen sechs Zylindermotor und vier Ventile pro Zylinder.
Nun sitze ich in diesem tollen Auto und bin unterwegs und lasse mir die Sonne auf meine getönte Windschutzscheibe strahlen.
Ich fahre auf der Road nach Nirgendwo, Richtung Freiheit und gar nichts.
Die Tankwarte aus meiner Umgebung kennen mich schon als ihren treuen Dauerkunden, der ich aufgrund des hohen Spritverbrauchs ja leider geworden bin.
Aber das macht mir offen gestanden gar nichts aus, denn mir geht es wirklich sehr um die Verwirklichung meines Egos als „Lowrider“, der ich ja nun auch geworden bin. Ich möchte aber sagen, dass es mir eigentlich nichts ausmacht - es geht mir hauptsächlich um das Thema „Freiheit und Selbstverwirklichung“.

Montag, 1. November 2010

Ich und Baha

von Johannes Plomitzer

Heute sah ich Baha das erste Mal bei der Arbeit. Sie war auf einmal da und ich dachte „WOW!“. Mann nennt mich auch den Ladykiller. Ich war hin und weg und heiß wie zehn Russen.
Sie arbeitet in einer anderen Gruppe. Ich habe sie in der Pause gesehen und fragte einen Zivi, wie sie heißt. Demnächst werde ich das Klappbett ausfahren und dann sage ich zu ihr: „Hey ich bin Al Pacino. Ein absoluter Frauenversteher. Baby ich zeige dir die Sterne. Wie geht es so. Willst du mit mir einen Kaffee trinken?. Die Goldkette habe ich heute nicht dabei.“
Wenn ich sie sehe, werde ich schon vom hingucken heiß. Meine Augen fangen an zu glühen. Mein Kopf platzt wie eine Seifenblase.

Schlimm wäre es, wenn ich sagen würde: „Hey, ich bin Udo Lindenberg.“ So einen alten Whiskey Trinker nimmt sie bestimmt nicht.
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Betthupferl

von Nora Poppensieker

Nils will zu Bett:
Er greift nach einem Betthupferl,
um gut schlafen zu können.
Danach kann er endlich
ins Bett hüpfen!
Denn wie könnte man auch
ohne einen Betthupferl
Ins Bett hüpfen?!

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Die Zahnfee

von Nora Poppensieker

Alina hat einen Wackelzahn. Sie ist deshalb auch schon aufgeregt: Dann kommt die Zahnfee zu ihr, sobald sie den Zahn unters Kopfkissen legt! Was wird sie ihr wohl bringen? Leider keine Süßigkeiten, dass weiß Alina schon von Mama Inge. „Süßigkeiten sind doch ungesund für die Zähne. Die Zahnfee möchte aber heile Zähne bekommen und keine Zähne voller Löcher!“ Das meinte Mama Inge zu Alina. Schade! Aber aufgeregt ist Alina trotzdem schon. Sie wackelt und wackelt an dem Zahn, aber er will und will nicht rausfallen.

Als sie am nächsten Tag bei ihrer Freundin Laura ist, schaukeln die beiden um die Wette. Und dann passiert es: Alina fällt von der Schaukel. Und damit nicht genug, Alina fällt so unglücklich auf ihr Gesicht, dass der Wackelzahn lose wird. Doch noch bevor sie ihn in ihre Hosentasche gesteckt hat, hat Alina den Zahn versehentlich herunter geschluckt. „Oh nein“, weint Alina, „nun kann ich den Zahn ja gar nicht mehr für die Zahnfee unters Kopfkissen legen! Was kann ich denn nun tun, Laura?“ Aber Laura sieht gar nichts Schlechtes im Verschlucken des Zahns. „Das heißt doch, dass die Zahnfee Dir dann bessere oder schnellere Gesundheit schenkt! Sei also nicht mehr traurig, Alina.“
Und richtig: Am Abend ist Schwester Katarina krank. Normaler Weise steckt sie Alina immer an, wenn Katarina krank ist, so dass auch Alina am nächsten Tag nicht zur Schule gehen kann. Aber heute kann sie Alina nichts anhaben: Alina hat ja ihren Zahn verschluckt und kann so wohlbehalten am nächsten Tag zur Schule gehen. Und dass sie nicht noch extra eine Kleinigkeit von der Zahnfee bekommen hat, findet Alina auch nicht mehr schlimm: Dafür ist ihr Papa mit ihr noch Eis essen gegangen.

Dann kommt Jenni

von Nora Poppensieker

Peta mag Anne. Anne mag Peta auch.
Da kommt Jenni.
Jenni lacht viel mit Peta.
Anne findet sie doof.
Anne ist neidisch.
Dabei müsste sie doch eigentlich wissen,
dass Peta Jenni nicht mag.
Peta hat Jenni nicht so gern,
wie er Anne gern hat.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Ich Gundi und mein Spanischer Traum Typ in Spanien!



von Gunda Breul

Ich Gundi!

stelle mir meinen Traumtypen so vor: dass er 1 Meter 77 groß sein soll, schwarze lockige Haare hat, ein weißes Hemd und ein blaues Jackett trägt.
Und süß, und schnuckelig aussieht.
Und dass er, nicht spanisch sprechen soll,
denn ich Gundi!
Spekuliere, auf einen Traumtypen, der Deutsch spricht.
Wenn er spanisch spricht!
Dann bleibt mir, ja wohl aber übel einen sprach Kurs übrig den ich Gundi machen würde!
Was ich nicht, in Spanien gut finde, das ist der riesige Stier!
Der in der, Stier Kampf Ar Renner, mit den Leuten um geht, und die Leute auf seine Hörner nehmt!
Eure. Saftige Schriftstellerin und Autorin der ganzen Welt.

Gundi Beulchen.

Schokolade


von Lina Strothmann
„Die Gewinnzahlen im Lotto sind: 5432179.“ Frau Laumann schrie einen lauten Schrei aus – sie hatte 500 Mark gewonnen. Schon am nächsten Morgen bekam sie ihr Geld. Sie war reich – okay, mit 500 DM ist man keine Millionärin, aber besser als nichts. Von nun an ging Frau Laumann täglich einkaufen und kam mit einer großen vollgestopften Tüte nach Hause, die sie ins Gästezimmer stellte. Ihr Mann wunderte sich schon was seine Frau da ständig mitbrachte, aber fragte sie nicht, was das alles sein sollte.
Nach ungefähr fünf Monaten rief sie: „Lau, Schatzi, kommst Du mal bitte! Ich habe eine Überraschung für Dich!“ Sie bat ihren Mann sich mit verbundenen Augen vor das Gästezimmer zu stellen. Leise öffnete Frau Laumann die Tür und führte ihren Mann ins Zimmer: „Okay jetzt darfst Du Deine Augen öffnen!“ Er öffnete sie und starte fassungslos in das Zimmer: Es war von oben bis unten mit Schokolade gefüllt. „Was ist das!“, fragte ihr Mann sie erstaunt. „Na ja, das ist Schokolade.“, erwiderte Frau Laumann. Daraufhin antwortete ihr Mann: „Das sehe ich auch, aber wo hast du das alles her?“ Ohne zu zögern fuhr Frau Laumann fort: „Ich habe sie gekauft. Vor fünf Monaten habe ich 500 Mark im Lotto gewonnen und davon Schokolade gekauft.“ Herr Laumann konnte seinen Ohren nicht trauen. „Waaas!!? Bist du jetzt total bescheuert?!“ fuhr er sie an „wir haben über eintausend Mark Schulden und du kaufst Schokolade??!!“ Mit dieser Reaktion hatte seine Frau nicht gerechnet. Verwundert sagte sie: „Aber Schatzi, du magst doch so gerne Schokolade – jetzt können wir unser ganzes Leben Schokolade essen. „Weißt Du was?“, fragte daraufhin ihr Mann, “ ich glaube, Du siehst vor lauter Schokolade die Realität nicht mehr!“ Dann lief er raus und knallte wütend die Tür zu.

Der Traurige Engel


von Sarah Gorski

Es lebte einmal eine Ansammlung von Engeln ganz oben im Himmel. Alle Engel in der Gruppe waren fleißig, nur Erzengel Michael war traurig. Er saß den ganzen Tag auf seiner Wolke und dachte über seinen Fehler nach: “Warum habe ich sie nicht gewarnt? Ich hätte ihren Tod verhindern können, oh Weh! Mein Herz ist aus Blei und so schwer, wer hilft mir aus meiner Not?“ Plötzlich erklang ein Rascheln aus der Unterwelt. Es war der Todesengel Azrael. Er fragte ganz gelassen: „Na, was geht ab bei dir, Michael? Alles im Lot?“ Michael sagte geknickt: „Ach weißt du, ich habe meinen Schützling verloren.“ Azraels Augen funkelten verräterisch: „Lass mich dir zu Hand gehen, wir Engel müssen zusammenhalten.“ „ Michal nahm Azraels Hand und beide machten sich auf die Suche nach seinem verschwundenen Schützling. Azrael fragte: „Wie heißt denn dieser verschwundene Junge?“ Michael erwiderte: „Sein Name ist Zacharias.“ Die Beiden durchsuchten alle Wohnungen und Häuser der Erde – jedoch ohne Erfolg. Geknickt flogen die Beiden wieder gen Himmel und berichteten dem obersten Rat von ihrem Misserfolg. Der Metatron runzelte verärgert die Stirn und brüllte herum: „Wie konntet ihr zwei Hornochsen einen eurer Schützlinge verlieren?! Dafür werdet ihr beide ein Strahl-Jahr in der Unterwelt absitzen!“ Azrael sagte lässig: Also von mir aus könnten es auch zehn oder zwanzig Jahre oder eine Ewigkeit sein – ich bin die Hölle gewöhnt. Bei diesem Gedanken lief es Michael eiskalt den Rücken herunter und er sagte: „Gib uns noch eine Chance, Metatron! Wir werden diesmal nicht versagen.“ Daraufhin sagte er: „In Ordnung ihr beiden verweinten Weichengel!“ Dann gab der Metatron Michael und Azrael eine Karte, auf der sie den genauen Standort des verschwundenen Schützlings lokalisieren konnten. Plötzlich blinkte ein rotes Licht auf der Karte. Die Beiden flogen nach unten und fanden ihren Schützling. Dann wurde Zacharias zurück zu seinen Eltern gebracht und die Engel beschlossen ihre erfolgreiche Mission mit ordentlich Alkohol zu begießen. Es wurde ausgelassen gefeiert und das Bier floss in Maßen. Nach zwei bis vier Fässern lagen alle Engel auf dem Boden der Bar. Einer der Engel hatte auf den Boden die Worte „Finger weg vom Alkohol“ gekotzt! Seitdem dürfen Engel nichts mehr trinken.

Dienstag, 5. Oktober 2010

Mein schwarzes Dreirad!

von Gunda Breul
Eines Tages bin,
ich Gundi!

mit meinem Dreirad samt
dem Platten

nach der Sparkasse hingefahren!

Und danach zum Fahrrad Laden gefahren, weil ich Gundi!
einen Platten gehabt habe!

Und dann war der Reifen fertig repariert, und ich war wieder nach Hause gefahren.

Mann!

Habe ich mich geärgert, am dritten Tag, als ich Gundi!
mit dem Dreirad weg fahren wollte!
Denn ihr wisst sicher nicht, was passiert gewesen war!

Das Dreirad war wieder platt und auch halb Wegs von der Felge genommen!
Eure. Saftige Schriftstellerin, und Autorin der ganzen Welt.

Gundi Beulchen.

Fliegender Rollstuhl

von Stefanie Thies
Ein Mal im Jahr findet der Markt für Rollstuhlzubehör statt. Ich warte schon eine ganze Weile auf meinen Düsenantrieb für meinen Rollstuhl. Mich nervt es nämlich wirklich, dass einige Fahrstühle an Bahnstationen wie z.B. Allermöhe, Bergedorf, Nettelnburg oder Holstenstraße nicht funktionieren. Mit dem neuen Düsenantrieb könnte ich einfach die Treppe hoch fliegen zum Bahnsteig. ODER noch besser; ich könnte von der Arbeit nach Hause fliegen, dazu bräuchte ich aber den Düsenantrieb 3000 mit Extra-Power!

Morgen ist es soweit – endlich, der langersehnte Markt fängt an. Dann muss ich mich heute entscheiden, was für ein Zubehör ich möchte. Die Speicherkarte hat nicht genug Platz für das Programm „Düsenantrieb 3000“. Aber ich kauf mir noch eine neue, größere Speicherkarte.

Die Speicherkarte ist in der Armlehne eingebaut. Darin kann man alle gekauften Zubehöre vom Markt einspeichern. So kann man seinen Rollstuhl individuell aufmotzen. Ganz getreu nach dem Motto: „Pimp my Rollstuhl“!

Ich stelle mir meinen neuen Rollstuhl mit dem Düsenantrieb so vor, dass ich in der Luft schwebe und dem Fahrstuhlchaos entfliehen kann. So komm ich nach der Arbeit ganz entspannt zu Hause an. Ich hätte viel mehr Zeit mich mit Freunden und Familie zu treffen.

Ach wäre das schön, aber doch leider nur ein Traum.

Freitag, 24. September 2010

Jammern kannst Du woanders

von Marco Nast
Jammern ist ein Zeichen von Unzufriedenheit. Jammern zeigt, dass man sich den Verlauf der Dinge anders vorgestellt hat, als sie verlaufen sind.

Ich glaube aber, dass das Jammern an sich schon eine
Hilfe ist, seine Probleme zu überwinden.

Es ist schon eine befreiende Sache, auf diese Weise
seinen Kummer loszuwerden.

Es gibt auch Menschen, die dafür kein Verständnis und auch kein Ohr dafür haben.

Oft steckt etwas ganz anderes hinter dem Jammern.
Manchmal sind es Krankheiten, Arbeitslosigkeit, Armut oder soziale Vereinsamung.

In unserer heutigen Gesellschaft ist das Jammern einfach nicht mehr angesagt.

Natürlich gibt es Menschen, die alles besitzen und doch unzufrieden sind und jammern.

Aber man sollte doch so einen Menschen erst einmal anhören, ob sein Jammern berechtigt ist.

Ein schöner Traum

von Dennis Seidel

Ich habe geträumt, dass ich am Meer war. Das Wasser war schön warm und der heiße Sand brannte an den Füßen.
Es war so richtig schön.
Die Sonne hatte geschienen.

Die Rowdies vom Stellbrinkweg

von Sahra Gorski

Ich bin vor kurzem umgezogen und meine Mitbewohnerin nervt mich mit ihrer lauten Musik am Morgen. Außerdem ist sie immer zu erst im Badezimmer, so dass ich erst ein paar Stunden nach ihr herein gehen kann. Ich vermisse meine Eltern und meine Geschwister. Auch die Gegend hier ist sehr gefährlich. Bei meiner Mitbewohnerin und mir haben zwei „kranke“ Jugendliche die Klingeln eingetreten. In der Nacht haben diese „Rowdies“ kleine Steine gegen mein Fenster geworfen. Aber als ich zum Fenster gegangen bin um diese „Bengel“ zusammenzustauchen, haben die sich aus dem Staub gemacht. Deswegen haben die Betreuer unsere Namensschilder neu gemacht. Jetzt steht nur noch der Nachname drauf.
Als nächstes werde ich die „Armee der Finsternis“ hinter den Beiden herschicken, damit diese ihnen das Fürchten lernen.

Tempo

von Lina Strothmann

Vor zwei Wochen habe ich die Lust am flirten im Internet entdeckt. Im Internet gibt es ja tausend von solchen „Seiten“, meine nennt sich easy flirting. Hier sind reichlich ganz charmante Männer dabei. Bei easy flirting sind Menschen aus ganz Deutschland vorhanden und alle Altersstufen sind auch vertreten - na ja, sagen wir achtzehnt…
Bei der Anmeldung habe ich mich als Sammey eingetragen und dann gibt man einiges über sich aus: Name, Alter, Stadt, Augenfarbe…Aber das wichtigste ist natürlich das Foto. Ich habe aber noch keins auf meine Seite gestellt – ich wollte es erst ruhig angehen lassen. Leider ist jedoch nicht viel passiert. Niemand wollte mich kennenlernen und Nachrichten habe ich auch fast keine bekommen. Wenn mir jemand schrieb, dann nur „Was machst du hier, wenn du dich nicht zeigst?“ Also stellte ich ein Foto auf meine Seite. Daraufhin wollten mich ganz viele Männer kennenlernen und legten ein ziemliches Tempo vor, was das Flirten anging. Aber das ist bei diesem Foto auch kein Wunder, oder?
Das Aussehen, sich schick machen, spielt eine wichtige Rolle, wenn man jemanden kennenlernen möchte. Na ja, anders würde es ja auch nicht gehen.

Die Verlobung

von Dennis Seidel

Am 19. September haben sich Dennis Seidel und Paula Stolze im Bunker an der Feldstraße verlobt. Fast 60 Gäste waren da um mit den Beiden zu Feiern. Es war eine richtig schöne Verlobung mit vielen Geschenken. Die Eltern, Großeltern, Tanten, Geschwister, Mitbewohner und Freunde gratulierten den Beiden zur Verlobung. Zum Schluss der Feier sind alle noch mitten in das Spiel HSV gegen St. Pauli geraten. Es gab richtig viel zu Essen und zu Trinken und es wurde viel getanzt.
Alle hatten Spaß.

Donnerstag, 16. September 2010

Heiß, heiß, heiß!


von Marco Nast

Wir hatten einen sehr schönen Urlaub auf Mallorca verbracht.
Es war ein ruhiger, angenehmer Flug. Schon bei der Landung flog
uns die Hitze mit voller Kraft entgegen. Es waren dort 36 Grad C.
Wir hatten uns schon auf das Baden im Mittelmeer gefreut.
Die Luftfeuchtigkeit lag dort bei 87% wir schwitzten aus allen
Knopflöchern. Wir haben es gerade mit qualmenden Füßen
ins rettende Wasser geschafft. Die Wassertemperatur
ging gleich von 26 auf 27 Grad C hoch (kleiner Scherz) Aber sie
war tatsächlich 27 Grad C.
Im Meer nehme ich immer meine Nudel mit (schon aus Sicherheitsgründen). Mit dieser Nudel kann man wirklich faulenzen. Man lässt sich mit den Wellen hin- und hertragen.

Die zweite Woche war viel angenehmer – es wehte ein leichter Wind. Abends um 24 Uhr waren es immer noch 24 Grad C.
Ich habe sogar eine Pina Colada getrunken, aber ohne Alkohol. Dieses Getränk besteht aus Ananassaft, Kokosmilch, Kokosflocken und mit aufgeschlagener Sahne. Wir saßen am Meer und beobachteten die untergehende Sonne und überall hörten wir Musik. Meine zu Bett geh Zeit habe ich des Öfteren überschritten.

Mittwoch, 1. September 2010

Marktplatz der Träume!

von Gunda Breul
Es war ein wunder schöner sonniger Samstag! Und dann kam ich an, die beliebte Gundi Beulchen. Und habe meinen Stand mit vielen schönen Sachen auf gebaut. Nachdem ich fertig war habe ich viel gehabt!
Wie zum Beispiel eine aufblasbare Weltraumzeit, aber es gab auch bei mir die Teezeit, aber auch die Schlafenszeit, und dann die Tanzzeit.
Aber ich Gundi habe auch aufblasbare Menschen verkauft. Und auch wunderbare Luft zum Trinken!
Aber was ich Gundi auch noch viel verkauft habe, das war heiße Luft und viel Sonne. Aber hauptsächlich Nagelbetten. Aber wie durch ein Wunder, ich Gundi bin wirklich alles losgeworden, und habe in Groben und Ganzen 120 Euro für alles bekommen!
Eure Schriftstellerin, und Autorin Gundi Beulchen.

Zeit kaufen

von Nora Poppensieker
Auf dem Markt der Träume kann man all seine Träume kaufen. Beziehungsweise jenes, was diese Träume erfüllt. Weiß denn jeder, was seine Träume sind? Falls jemand das nicht weiß, kann sich derjenige die Antwort dazu kaufen. Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die ihre Träume oder Wünsche kennen. Was man sich wünschen könnte, habe ich eigentlich alles schon: Ich habe die Liebe, eine perfekt-tolle Arbeit, ein gutes Verhältnis zu meiner Familie und eine mich liebende Oma Gerdy.
Ich möchte mir aber gerne Zeit kaufen!

Kann mir jemand bitte etwas Zeit verkaufen? Viel Zeit bitte, denn selbst ein 80-Stunden-Tag wäre mir noch zu kurz. Also: Ein Kilo Zeit bitte, mindestens!

Die Stadt Hamburg

von Gunda Breul
Ich Gundi finde an Hamburg sehr toll, wenn man mit dem ICE-Zug überall hin fahren kann. Und ich weiß auch, dass Hamburg eine Elbe hat, und die ist wunderschön. Doch ich habe viele andere Termine, wo ich hin muss. Zum Beispiel heute muss ich zum Treffpunkt U-Bahn Feldstraße. Ich treffe mich mit den anderen um 17 Uhr vor dem Domeingang.

Ich Gundi kenne Hamburg sehr gut, wie meine Westentasche.
Oder was ich am Schulterbaltt Scheiße finde, das sind, auf gut Deutsch, wie man sagt: die Besoffenen, die vor der Haspa sitzen, auf den kalten Steinen, und nach Geld betteln.
Aber was ich gut am Schulterblatt finde: dass manche Geschäfte rolligerecht und auch barrierefrei sind.
Aber was ich zu bemängeln habe, das ist die Post in der Susannenstraße, da sind nämlich viele Treppen, doch Rollis können da nicht rein. Danke! Es ist so fies, wenn sie rein müssen.

Eure! Schriftstellerin und Autori der Welt,
Gundi Breul

Was kann ich auf dem Marktplatz der Träume alles kaufen?

von Marco Nast

Ich würde mir ganz viel Glück, Gesundheit und Therapiefreiheit kaufen. Des weiteren würde ich mir gerne viele Lebensmittel und ein paar neue Freunde kaufen, denn ich hoffe dass ich vielleicht mal etwas mehr Zeit für mich erhalte. Damit meine ich echte Freizeit und keine therapeutischen Anwendungen. Ich gebe ja zu, dass ich gerne laut Musik höre und gerne Spiele spiele, bei denen auch leicht gewinnen kann, um mein Selbstwertgefühl etwas auf zu päppeln, aber damit meine ich auch ganz andere Spiele als zum Beispiel Mensch-ärgere- Dich nicht. Ich gebe ja zu , dass ich nach diesem Spiel irgendwie süchtig bin, aber das liegt bestimmt an der Tatsache, dass ich irgendwie in diesem Spiel oft sehr leicht gewonnen habe und zwar so oft, dass ich meine Umwelt schon so leicht verärgert habe, dass ich schon ein schlechtes Gewissen bekommen habe. Ich sage meinen Verlierern dann gerne meinen obligatorischen Spruch: „Pech im Leben- Glück im Spiel“ und irgenwie trifft dieser Spruch bei mir auch immer bei zu.

Die Hochzeit

von Lina Strothmann
Sandra lag glücklich in ihrem Bett und dachte über ihre bevorstehende Hochzeit nach.
Alles, alles war schon vorbereitet:
Sie hatte schon der Kirche Bescheid gesagt und die Gäste waren natürlich auch alle schon eingeladen. Es würden bestimmt so um die 30 – 40 Leute sein.
Dann hatte Sandra auch noch einen großen, schönen Garten für die Feier gemietet. Das Essen war natürlich auch schon geplant.
Und auch der beste Frisör Hamburgs war bestellt, sowie eine wunderschöne Kutsche. Sandra hatte sich auch ein wunderschönes Hochzeitskleid ganz in Weiß gekauft.
Insgesamt würde diese Hochzeit so um die fünfzigtausend Euro kosten – aber ... man heiratet ja nur einmal im Leben.

Alles war perfekt! Die Hochzeit konnte am 30.Juli 2010 beginnen.
Sandra war ja so glücklich!
OK ... eine Sache fehlte vielleicht noch – aber das war nur eine Kleinigkeit ... nicht weiter erwähnenswert:
Es war ja nur noch der passende Bräutigam, der fehlte.
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Die Last des Lebens und wie man sie auf ungemein kluge Weise bewältigt und leichter macht. Zweiter Teil.

von Marco Nast

Ich denke, die Last des Lebens ist auf vielseitige Weise zu bewältigen, aber auf welche genau ist mir noch nicht bekannt.
Ein Jeder trägt ja auf seine Weise eine Last mit sich herum. Ich selbst trage eine schwere Last mit mir herum, die durch meinen Unfall verursacht wurde.
Als erstes wäre es für mich persönlich angebracht, etwas mehr Freiheit genießen zu können, als ich bisher hatte. Damit meine ich, etwas weniger Therapien zu haben, aber ich weiß leider noch nicht wie ich das anstellen soll.
Das Problem ist ja, dass die so genannten Therapeuten auf meine finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Sonst hätten sie ja vielleicht einen ganz anderen Beruf gewählt und wären vielleicht Rennfahrer oder Drogendealer oder Pastor geworden. Es ist bestimmt auch für sie nicht leicht die Last des Lebens zu bewältigen, wenn sie noch gar keine Ahnung haben, wie man dabei vorgehen kann, ohne zu einem sozialen Problemfall zu werden.
Mir ist leider nicht bekannt, wie man die Last des Lebens bewältigt. Denn man ist sich auch heute immer noch nicht im klaren, ob es auch tatsächlich ein Leben vor den Tode gibt.
Es gibt da immer sehr viele unterschiedliche Ansichten. Ich glaube auch, dass die so genannten Zeugen Jehovas eine ganz andere Meinung dazu haben, als die Christen oder die Atheisten, wie ich einer bin.

Still!

von Nora Poppensieker

Hör auf zu schnacken,
sonst werde ich Dich am Nacken
schnappen
und einpacken!
Ich leg in Etappen
einen Zacken
zu,
ess` noch `nen Happen,
lass' es dann sacken.
Und werd' Dich mit all Deinen Macken
packen.
Und Du?
Kannst ruhig einschnappen!

Hamburg

von Johannes Plomitzer
Hamburg – das ist ’ne große Stadt. Mit vielen Kneipen und vielen Bars. Hier gibt es eine Menge Leute, die ganz verschieden sind.
Hamburg ist die Stadt der Musik, die Stadt des Hiphop, des Rap. Hier kann man die neuesten Platten und CDs kaufen. Und zu Konzerten gehen. Ich war mal bei Lotto King Karl in der ColorLine-Arena.

Meine Arbeit

von Arne Hausschild

Ich arbeite in der Werkstatt Friesenweg. Da montiere ich Verpackungen, zähle Bierdeckel und mache Kabelverschraubungen.
Ich finde den Job Scheiße. Ich möchte am liebsten als Telefonist arbeiten, weil ich dann meine drei Sprachen verwenden kann.
Ich spreche Englisch, Ungarisch und Deutsch. Ich habe 8 Jahre in Ungarn gelebt, bis ich 18 war.

Es kotzt mich an, dass man uns als Behinderte so hinstellt, als könnten wir gar nix. Was ich da in der Werkstatt tue ist schwachsinnig. Ich steh jeden Morgen um halb 8 auf und ich finde, Aufstehen für diese Arbeit ist sinnlos. Das habe ich auch schon vielen Leuten gesagt, die für meine Arbeit zuständig sind. Und sie haben gesagt:
„Ich versuche, für dich einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden.“

Ich nenne die Werksatt nur Klappse.
Wenn ich in der Klappse – also in der Werkstatt – bin, ist es so unerträglich, dass ich öfters gezwungen bin, mit meinen Kollegen über die Chefin zu lästern. Weil sie so unerträglich laut ist, dass ich denke: Leck mich am Arsch! Jeden Tag, denke ich das, wenn ich da rein und raus gehe.
Wenn ich arbeite, macht sie zusätzlichen Stress.

„Schneller! Schneller!“, sagte sie immer.

Eigentlich sollte man in einer Werkstatt oder Klapps eauf die Individualität der eingeschränkten Menschen eingehen. Das tut sie aber nicht.

Also, zusammengefasst: Meine Arbeit ist stumpfsinnig und ich soll sie auch noch zu schnell tun.
Das Problem ist: überall sind Maschinen und an die Maschinen dürfen keine Rollifahrer. Höchstens mal, um was entgegenzunehmen, wie z. B. Bierdeckel oder verschweißte Bücher. Die kontrolliere ich, ob Löcher in der Folie sind. Die Arbeit an den Maschinen würde mich mehr interessieren, weil ich an Technik interessiert bin.

Die Sozialpädagogin hat mir gesagt, dass sie sich etwas überlegt.
Aber bis wann?
Bis ich grau werde oder wie lange?
Mein nächstes Vorhaben ist: entweder ihr ändert was oder ich kündige.

Freitag, 13. August 2010

Eine Reise nach Amerika

Von Johannes Plomitzer

Ich möchte mal nach Amerika reisen und alle aus der Schreibwerkstatt mitnehmen und das sollte mal Wirklichkeit werden. Dann besuchen wir Michael Jacksons Museum. Ich möchte mir mal ansehen, wie der King of Pop gelebt hat. Man nannte ihn auch König Einsam.
Früher hatte ich ein wenig Angst vor Amerika, weil ich die Sprache nicht kann und daher nicht weiß wie man sich verständigt.
Auch mal nach Las Vegas fahren, aber da müssen wir auf unser Geld aufpassen. Da kann man eine Menge Kohle verlieren. Länger als zwei Wochen muss die Reise nicht dauern.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Selbstdarstellung


von Nora Poppensieker
Ich bin die 28jährige Nora. Einfach nur Nora. Stimmt, Nora ist nur ein Name, doch ich bin so, wie man sich eine Nora auch vorstellen würde. Denn Nora bin ich, mit Leib und Seele.

Was kann man sonst noch über mich sagen? Ich habe momentan meinen absoluten Traumjob gefunden: Ich arbeite in einer Kunstwerkstatt, im Atelier Freistil, wo ich die Bilder für eine selbst geschriebene Kindergeschichte male. Die Arbeit bringt mir unheimlich viel Spaß. Ich freue mich sowohl über die Struktur, die ich so in meinen Tagesablauf bekomme, als auch über die Möglichkeit, unter Leuten zu sein und insbesondere darüber, mit meinen Kollegen zu Mittag zu essen.
Aber das Malen an sich liebe ich eh. Diese Liebe habe ich in den Staaten kennen gelernt und bis heute noch nicht abgegeben.
So wünsche ich mir lediglich für die Zukunft, dass alles genau so bleibt, wie es ist: Dass das Atelier Freistil erhalten bleibt und das weiterhin in Hausbruch. Und ich wünsche mir noch, dass mein Buch tatsächlich veröffentlicht wird. Ehrlich gesagt habe ich da sogar gute Chancen: Ich bekomme sehr viel Hilfe und Unterstützung. Beispielsweise von der Kinderbuchautorin Sylvia Heinlein, die sich ehrenamtlich in der Schreibwerkstatt einsetzt, wo wir uns alle 14 Tage treffen. Für mein Buch setzt sie sich aber sogar noch privat ein. Und natürlich kann ich auch die Möglichkeiten nutzen, die mir das Atelier Freistil bietet, wo die Bilder entstehen.

Ich bin zurzeit wirklich absolut glücklich. Auch privat genieße ich eine Beziehung, wie sie schöner nicht sein könnte.
Somit wünsche ich mir von ganzem Herzen, dass mein Leben genau so, wie es gerade ist, weiter verläuft.

Die Erdbeere und die Erdnuss im Streit

von Nora Poppensieker
Helge lagerte seine Erdbeeren ganz normal neben den Erdnüssen, so wie er es immer tut, da der Obstkorb neben der Nussschale liegt. Darunter ist auch die Erdbeere Eva. Völlig entrüstet beschwert sich Eva dort bei dem Erdnussus Ernst: „Ernst, Du blöde Nuss, Du! Ich finde es unerhört von Euch, uns den Namen geklaut zu haben! Noch bevor wir ihn uns ergattern konnten, hattet ihr ihn uns schon weggenommen. Dabei sind wir doch Nüsse und keine Beeren!“ völlig entrüstet schimpft sie noch weiter vor sich hin.
Dabei Würde Ernst doch gar nicht so gern als eine Erdnuss gelten, sondern vielmehr als „Erbsennuss“, so wie die Engländer Erdnüsse bezeichnen: als „peanuts“. Denn das ist er, eine Hülsenfrucht und keine Nuss. Nur weil er einen hohen Fettgehalt besitzt und einen vergleichsweise niedrigen Anteil an Stärke ist er doch noch lange keine Nuss!

Stimmt, die Erdbeeren sind Scheinfrüchte, da die Einzelfrüchte (Nüsschen) auf bzw. in dem hochgewölbten Blütenboden sitzen. Sie sind Scheinfrüchte, Sammelnussfrüchte, aber ganz bestimmt keine Beeren. Da sowohl Ernst, als auch Eva die Namensgebung absolut unverständlich finden, setzten sie sich zusammen und einen Beschwerdebrief auf. Nur: an wen sollen sie ihn schicken?
Da schnappt sich Helge mit einem Male eine Handvoll Erdnüsse und reicht Tom, der zu Besuch bei Helge ist, ein paar Erdbeeren in einer Schale. Wie schade, so werden ihre Namen wohl nie geändert werden!

Reisen: Wohin ich schon immer wollte

von Heinz Thomsen

Auf Mallorca war ich ja schon fünfmal. Hmm, es sollte aber Spanien sein. Am liebsten würde ich mal nach Gran Canaria fliegen. Alle aus meiner Hausgemeinschaft sollten mitkommen. Bis zum Abend relaxen wir alle am Strand und dann machen wir Party bis zum Morgengrauen, und das 5 Wochen, jeden Tag.

Um 4 Uhr morgens

von Stefanie Thies
Bin ich aufgewacht, obwohl mein Wecker erst später klingelte, eine Viertel Stunde etwa. Draußen wurde es langsam hell, die Vögel wurden lauter. Erstmal 1, 2 Kaffee, dann schnell Wasser ins Gesicht und runter zum Taxi. Der Fahrer schlief, hatte den Kopf aufs Lenkrad gestützt. Daraufhin habe ich mir ein neues Taxi bestellt.

Nein, ich habe den Fahrer geweckt, und er brachte mich gerade noch rechtzeitig zum Airport. Trinkgeld: keins, der Flug war ja schon teuer genug. Meine Maschine wurde ausgerufen.

Das Flugzeug ging in die Luft. Dieses Gefühl ist einzigartig. Der Urlaub wird gut, aber ich freue mich schon jetzt auf den Rückflug.

3 oder mehr Dinge, die man in seinem Leben unbedingt gemacht haben soll!

von Heinz Thomsen
1. Einmal bei einem Heimspiel von St. Pauli dabei sein. Hier gibt es die beste Stimmung im Stadion deutschlandweit. Pauli ist Kult.
2. Einmal mindestens mit seinem Papa Urlaub machen. Am besten auf Mallorca. Auf Mallorca sollte man hauptsächlich im Meer baden und jeden Abend Fleisch essen.
3. Ganz wichtig ist auch der Diskobesuch. Denn wer nicht ab und zu tanzt, der hat verloren. Außerdem gibt es viele schöne Menschen zu sehen.
4. Sich sportlich betätigen. Am besten ist Fußball spielen. Das ist Teamsport und macht mehr Spaß als zum Beispiel Tennis. Auch Frauen sollten Fußball spielen. Dann verstehen sie vielleicht die Männer besser.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Kluger Rat

von Stefanie Thies
Nimm immer etwas zu Trinken mit, damit Du nicht verdurstest!
Musik hilft!
Arbeiten macht nicht immer Bock,
aber Arbeiten bringt Geld!
Zieht die Sachen an, die Ihr mögt,
egal, wie Euch die Anderen kennen.
Steht zu Eurem Geschmack!
Wenn Du Ärger hast, dann umgehe ihn nicht – kläre ihn!

Die Geschichte vom Ladendiebstall!


von Gunda Breul

Als ich in einen Laden ging um mir ein Wii Spiel zu klauen, versucht hatte ich Gundi zu mir ganz leise gesagt: Oh’ ist es aber scheiße! Das ich Gundi nicht das Wii Spiel klauen kann denn neben mir steht ein Wachmann im laden, der wohl aber übel aufpasst da mit nichts im laden geklaut wirt. Plötzlich sagte: ich zu dem Wachmann schauen sie doch mal dahinten! Da räumt grade lustiger weiße ein Passant das ganze Regal leer und steckt es sich in seine Klamotten. Der Wachmann hin gegangen, ich frech wie ich Gundi bin das Wii Spiel unter dem Arm geklemmt, und den Preis abgemacht und ohne zu Bezahlen abgehauen. Und ich hab gedacht was du kannst besorgen das verschiebe nicht auf Morgen.

Eure Schriftstellerin und Autorin der ganzen Welt
Gundi Breul.

Die Last des Lebens und wie man sie auf ungemein kluge Weise bewältigt und leichter macht:

von Marco Nast
Ich denke, die Last des Lebens ist auf vielseitige Weise zu bewältigen, denn ein Jeder trägt auf seine Weise eine Last mit sich herum.
Ich selbst trage eine schwere Last mit mir herum, die durch meinen Unfall verursacht wurde. Mit dieser Last muss man sich erst einmal auseinandersetzen und das Beste daraus machen.
Sicher ist es eine gute Sache, wenn man dabei gute Ratschläge und Unterstützung von außen bekommen kann. So kann ich mein Leben besser in den Griff bekommen und bin trotzdem glücklich.
Auch andere müssen mit der täglichen Last fertig werden. Oft ist es die Arbeitslosigkeit, die in der heutigen Situation jeden treffen kann.  Es sind Krankheiten, Verluste eines Menschen etc.
Das Wichtigste ist, man sollte immer nach vorn schauen,  es gibt immer ein Lichtlein am Ende des Tunnels.

Der Plan

von Dennis Seidel
Mein Plan ist, dass ich für vier Jahre zusammen mit Paula auf große Safari in Südafrika gehen werde.
Wir werden viele Tiere sehen.
Es gibt Elefanten, Nashörner, Giraffen, Flußpferde, Büffel, Gnus, Zebras, Löwen, Leoparden, Hyänen und Geparde zu sehen.
Wir werden in freier Wildbahn übernachten und uns in Zelten in der Nähe von Tieren aufhalten.

Ein kluger Rat


von Nora Poppensieker

Du hast ein gedankliches Problem? Es gibt etwas, was Dich beschäftigt und nicht in Ruhe lässt? – Mein Rat: Dann bringe es zu Papier! Du kannst entweder die Möglichkeit wählen, einen Text darüber zu schreiben (gern auch voller Sarkasmus), oder auch dieses Etwas, was Dich beschäftigt, in Bilder zu fassen: zu malen. Und ich versichere Dir: Danach wird Dich das Etwas Deine eigenen Dinge tun lassen, ohne Dich weiter zu belästigen. Und Dir wird es ganz sicher besser gehen!

Ein kluger Rat
Wer müde ist, sollte sich schlafen legen!

Ein kluger Rat
Räder haben keine Ecken

Thema Hitze!

von Gunda Breul
Ich Gundi!
Kann die Hitze welle, sehr schlecht ab, weil ich eine Epileptikerin bin.
Mann! Ist die Hitze heute ziemlich heiß:
40 Grad in der Sonne! Das ist so heiß, das ich wenn ich Gundi in der Sonne stehe beinahe um gekippt wäre. Wie schon angekündigt, wenn es bis 20 – 25 Grad ist, dann ist es noch O. k.
Aber sobald das Thermometer über 30 – 40 oder sogar 50 Grad geht, dann ist die Hitze welle echt scheiße.

Eure Schriftstellerin und Autorin der Welt.
Gundi Breul.

Schöne Party

von Lina Strothmann
Naja, es sollte natürlich eine schöne Musik geben und eine schöne Stimmung sein. Die Leute würden schön quatschen, chillen und tanzen.
Wenn es dann noch schöne Getränke gäbe (viele Biere, Wodkas...) wäre es doch super.
Das Wichtigste ist es aber, dass es viele coole und nette Jungs gäbe.
Wenn mich so ein Mann dann fragen würde, ob ich mit ihm tanzen will und mich vielleicht dann noch fragen würde, ob wir uns demnächst noch mal treffen können – dann wäre die Party sehr schön.
Allerdings sollte der Mann nicht zu voll sein. Er sollte am nächsten Tag doch noch meinen Namen wissen.

Heinzi & Gundi zum Thema Hochzeit


von Gunda Breul und Heinz Thomsen

1. Wir beide stellen es uns so vor, dass wir, d.h. Heinzi und Gundi, so aussehen: Heinzi mit einem Frack-Anzug und Zylinder. Heinzi macht „Graaaa“, das heißt: „er ist sehr, sehr hübsch, der Frack, den ich anhabe.“ Wie Ihr sehen könnt. Und Gund mit einem sehr langen, langen, weißen Brautschleier. Und einem sehr dicken Blumenstrauß.
2. Und wir sind sehr wunderschön auf der Torte zu sehen und sind oben auf der zweistöckigen Torte.
3. Aber wir stellen uns vor, an einem langen Tisch zu sitzen, bei Kerzenschein und zu feiern.

Freitag, 25. Juni 2010

Was ist für mich ein cooler Mann?

von Marco Nast
Ein cooler Mann ist für mich eine Person, die sich in der heutigen, verrückten Zeit noch als Single durchschlägt, aber seinen Bezug zu dem weiblichen Geschlecht noch nicht verloren hat.

Ein cooler Mann hat viel Charme und Charisma und er ist sich dessen auch bewusst. Er geht keine unsinnigen, unbefriedigenden Beziehungen zum
weiblichen Geschlecht ein. Er hat vielleicht wenig Freunde, aber er braucht diese auch nicht unbedingt, da er sich auch gerne auf seine eigenen Fähigkeiten stützt. Wahre
Coolheit macht einen Mann zwar einsam, aber wenn er wirklich cool ist, braucht er auch wenig Unterstützung von draußen.

Coole Männer, die ich kenne (es sind zwar prominente Männer, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass sie wirklich cool sind):
George Clooney,
Sean Connery,
Unser Bundestrainer

Ich habe nur diese drei aufgeschrieben, diese Liste wäre sonst einfach zu lang.

Mittwoch, 23. Juni 2010

Die Party

von Gunda Breul
Ich, Gundi, stelle mir vor, dass ich zur meiner Party 20.000 Besucher einlade, und dann mit denen bis morgens um 10 Uhr 30 feiere.
Bloß: woher das Geld nehmen und nicht stehlen? Soll ich, Gundi, etwa die Haspa überfallen? 20.000 Euro, was meint ihr dazu? Soll ich es machen, ja oder nein?
Wenn ich, Gundi, es machen würde, dann aber mit einer Skimaske, und einer Panzerjacke und einer drei Kaliber Pistole. Mich kann man zwar an meinem dicken Arsch erkennen, ja ... aber das ist der Gundi doch ganz egal. Hauptsache, es sind 20.000 Euro!

Eure Zuckerpüppchen-Schriftstellerin und Autorin Gundi Breul.

Dienstag, 8. Juni 2010

Meine Freundin Paula / Mein Traummann Dennis

Meine Freundin Paula
Ich habe eine Freundin. Sie heißt Paula, ist 21 Jahre und wohnt in der Wohngruppe Fischmarkt. Paula ist so süß. Ich träume immer von ihr.
Wir sind 2008 zusammen gekommen waren aber noch schüchtern. Im September 2009 sind wir dann richtig zusammen gekommen. Es ist ein schönes Gefühl, wenn ich sie verliebt anschaue. Sie hat hellbraunes Haar. Paula arbeitet seit 2008 bei MDUH. Sie ist immer lustig.

Wir beide wollen uns nach den Sommerferien verloben. Ich möchte immer mit ihr zusammen bleiben.
Wir beide sind das süßeste Traumpaar. Ich mag Paula sehr doll. Jeden Tag wo wir uns sehen fängt mein Herz an zu rasen so süß ist sie.
Ich kann ohne sie nicht schlafen. Ich wollte einmal sogar mit ihr Sex haben, das hat leider nicht geklappt, weil der Penis nicht steif genug war.
Paula ist die süßeste Frau von allen. Wir ärgern uns immer gegenseitig.

Mein Traummann Dennis

Ich fühle mich so verliebt wenn du da bist. Mein Herz fühlt, als wenn wir Kinder haben wollen. Wir zusammen ausziehen im Gänsemarkt. Du schreibst gerne Texte für mich und ich sage gerne dass wir ein Traumpaar sind. Wir gehen gerne Hand in Hand und wir küssen auch. Wir machen auch Sex zusammen. Ich fühle meinen Bauch kribbeln. Das ist ein schönes Gefühl. Wenn ich Dennis sehe sind meine Backen rot und verliebt in dich.
Ich liebe Dich!
Deine Traumfrau Paula

Meine fünf Besten

von Nora Poppensieker
Ja, meine fünf besten was? Wovon? Falls nun aber wirklich nach den „fünf Besten“ gefragt wird, ohne eine nähere Umschreibung davon zu geben, worum es sich hier dreht, man also die fünf Dinge aufzählen sollte, die für einen das wirklich Wichtigste ist, würde ich zunächst das mir Wichtigste überhaupt nennen: Meinen Süßen! Gut, dann wären da ja noch vier Dinge zu nennen, die ebenfalls zu meinen Besten gehörten. Da bräuchte ich gar nicht drüber nachzudenken: Meine Oma Gerdy käme mir sofort in den Sinn.

Aber nicht nur sie möchte ich gern immer mal sehen und um mich haben, auch meine (mich) ständig (um)sorgenden Eltern gibt es. Ich kann und möchte nicht ohne sie sein. Da es auch noch mehr liebe Menschen in meiner Familie gibt, zähle ich all diese, meine Familienmitglieder (inklusive meiner Oma Gerdy und meiner fürsorglichen Eltern) in diese, diese zweite, Kategorie.

Was wäre da noch? Stimmt, früher wäre es Speiseeis gewesen. Früher halt. Heute zählen schöne Unternehmungen, wie beispielsweise Eis-essen-gehen, oder auch ganz normal zu Mittag essen zu gehen, mit meinem Süßen, dazu. Also blieben noch zwei Dinge übrig.

Was mir sonst noch ungeheuer wichtig ist, ist meine neu erworbene Selbständigkeit. Die ist ganz bestimmt eines der Besten für mich. Also auch meine eigene Wohnung, die mir meine Eltern nach meinem Unfall gekauft hatten, zählt dazu. Da mir die aber so ausgesprochen wichtig ist, zähle ich sie als Nummer vier und meine Selbständigkeit als die Nummer drei zu meinen „fünf Besten“.

Und nicht zu vergessen: Die Fähigkeit zu besitzen, jeden Morgen zur Arbeit zu gehen, ist mir sehr wichtig. Ja, dass ich momentan die tollste Arbeit für mich gefunden habe, die ich mir auch nur vorstellen könnte, ist das Beste überhaupt! Und all das versetzt mich in einen unglaublich schönen Zustand…
Dass ich momentan all diese „5 Besten“ immer bei mir haben kann: meinen Süßen, meine Oma Gerdy und meine lieben Eltern inklusive meiner anderen Familienmitglieder, meine Selbständigkeit, meine eigene Wohnung und die tollste Arbeit, die ich mir vorstellen könnte, zeigt mein unglaubliches Glück!

Der coole Mann

von Johannes Plomitzer
Der coole Mann ist einer, der seine Emotionen verbirgt, so wie James Bond. Der es immer wieder schafft, dass Frauen ihm zu Füssen liegen, Frauen in Scharen hinterherlaufen.
Und wenn er genug hat sagt er nur: „Tja, Baby, das ist mein Job!“ Ein richtiger Mann eben.

Nein, das ist natürlich alles Quatsch.
Ein cooler Mann muss auch weinen können und Humor haben.

Babywickeln!

von Gunda Breul
Wenn ich ein Baby wickle, dann nehme ich ein Baby, das nicht schreit und danach eine Windel, die man sehr einfach kleben, kann. Für die ganz Faulen. Und nicht so eine zum Knoten, denn das ewige Geknote ist echt Scheiße und da kommt man aus dem Getüttel nicht mehr raus.
Wenn ich ein Baby hätte, dann müßte ich das Geschreie anhören und das kann sehr nervtötend sein. Mann, ist das Geschreie nervig und das kann auch sein, dass das Baby Zahnschmerzen haben kann und wenn es so ist, dann kriegt es sehr viel Kamillentee.

Nutella verstecken

von Nora Poppensieker
Samstag, acht Uhr
Timm ist wach
Und fängt schon an, den Tisch zu decken.
Ganz leise,um seine Eltern nicht zu wecken.
Er nimmt das Nutella-Glas,
Und muss sich erst mal über die Lippen lecken.
Er denkt aber sofort an seine Schwestern,
An die kecken.
Dauernd versuchen diese,
Ihn zu necken:
Timm müsse abspecken!
Nur schade, dass ihm Süßigkeiten so schmecken!
Timm ist müde,
Er muss sich recken und strecken.
Dann nimmt er sich einen Löffel
Und fängt an, das Nutella-Glas aufzuschlecken.
Es scheint ihm zu schmecken.
Oh, was will Timm denn nun aushecken?
Er nimmt ein neues Nutella-Glas, das letzte
Und will es in einer der sieben Küchenecken
Vor seinen Schwestern verstecken!
Schnell verwischt er noch die letzten Nutella-Flecken
Von eben.
Sollen seine Schwestern ohne Nutella doch ruhig verrecken!
Timm setzt sich auf seinen Platz am Frühstückstisch.
– Das Frühstück kann beginnen!

Sherlock Holmes

von Johannes Plomitzer
Der Film ist krasser als die alten Filme über Sherlock Holmes. Geht ziemlich ab.

Die Szenen sind blutiger, viele Special Effekts. Gute Idee eine alte Romanfigur von Arthur Conan Doyle zum Leben zu erwecken.
Guy Ritchie, der Regisseur, liebt den schwarzen Humor und ist der Ex Mann von Madonna.
In diesem Film geht es um eine Sekte und Satanismus. Der ganze Film war ziemlich düster, hatte aber auch seine lustigen Momente.
Sehr empfehlenswert.

Mode

von Nora Poppensieker
Ich wurde gefragt, welche Anziehsachen ich gern mal tragen würde?! Was würde ich gern mal anziehen?

Wenn Kinder Personen zeichnen, verdeutlichen sie Frauen als eben solche anhand von Röcken bzw. Kleidern. Männer bekommen im Gegensatz dazu Hosen an. Und ich? Ich habe weder ein Kleid, noch einen Rock! Hier muss ich darauf hinweisen, dass lange Haare nicht typisch weiblich sind. Zwar habe ich welche, jedoch wäre das kein Frauenmerkmal, mich mit langen Haaren trotz der Hosen zu zeichnen. Es gibt auch Männer, denen lange Haare gut stehen. Aber um dem Kind, das mich zeichnen möchte, die Arbeit zu erleichtern (und nicht nur deswegen), würde ich gern ein Kleid anziehen. Ich habe sogar schon genaue Vorstellungen davon: Das Kleid soll lang geschnitten sein. Es soll sehr knapp über dem Boden enden, so dass man meine Orthesenschuhe nicht sofort sieht. Ich würde hier die schwarz-silbernen tragen, aber sehen muss man sie ja nicht unbedingt sofort.

Die wichtigste Eigenschaft für mich des Kleides: Es ist pink! Das Kleid besteht aus einem glänzenden, pinken, fallenden Stoff, Seide oder so, es ist sehr Figur betont und wirft unter der Hüfte breite Falten. Das Kleid hat keine Ärmel, es ist am Rücken mit Haken, die man nicht sehen kann, geschlossen und reicht mir bis zum Hals. Dort hat es einen breiten, vier Finger hohen Kragen-Absatz. Statt Ärmel gehören zum Kleid Handschuhe. Die Handschuhe reichen bis handbreit unter den Achseln bzw. bis etwa zwei Hände breit unter der Schulter.
Zwar kommentiert meine Mutter meine Schwärmereien für Pinkes / Lilanes immer mit „kitschig!“, aber dieses Kleid ist wunderschön! Und es steht mir auch gut. Oder?!
So, wenn ich noch länger darüber nachdenke, bin ich der Meinung, dass ich dieses Kleid besser in einem kupferschimmernden Braun anprobieren würde. Das steht mir doch besser. Und nein, meine Mutter ist nicht der Grund dieses Umdenkens! Ich würde lieber diesen braunen Ton tragen, da es mir einfach besser stehen würde.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Das Grillen bei uns zu Hause

von Marco Nast
Die Grillzeit sehe ich als fünfte Jahreszeit an, denn sie beginnt von Mai bis Ende September.
Überall in den Gärten duftet es nach Gegrilltem.
Wenn das Wetter mitspielt, grillen wir auch bei uns zu Hause ein paar Kleinigkeiten, dazu stellen wir dann gerne einen Grill auf, entfachen ein Feuer und grillen Fleisch und Würstchen. Die wir dann später auch genießen. Als Beilage gibt es leckere Salate, selbst gemachte Saucen und Brot.
Dazu ernennen wir extra einen „Grillmeister“, dem auch die Verantwortung für die Resultate des Grillvorganges übertragen wird, diese Rolle übernehme ich sehr gerne, denn dann weiß ich auch relativ sicher, dass es auch gelingen wird. Was ich sehr genieße, ist dass man nach diesem Vorgang auch die Resultate seiner Bemühungen genießen kann, wenn es nicht zu sehr nach Qualm und Ruß riecht. Eine schöne Sache ist die, dass meine Schwester und ihr Freund nun unsere Nachbarn sind.

Wir haben extra eine kleine Ecke eingerichtet, in der wir uns bequem setzen können um dort auch gemütlich zu grillen. Dabei haben wir sehr viel Spaß und erfreuen uns unseres Lebens. Bei diesem Vorgang können wir auch die Schönheit der Natur und des schönen Frühlings genießen.

Gundis wohl beharte Mode!

von Gunda Breul
Ich Gundi ziehe immer jeden Tag ein sehr hübschen modischen Minirock an. Und dann gehe ich auf den Laufstieg und muß leider wohl aber übel hin und her laufen. Mann, ist es nervig - aber was soll man denn machen, wenn es auch sein muß.
Es hat manche Gründe, warum ich den Minirock trage.
Zum Beispiel!
1.) Man sieht hübsch aus wie ein Model, und was ihr nicht wissen könnt: ich Gundi gebe ganz gerne an, wie hübsch ich mit mein Minirock bin, aber trotzdem kann da mit Schwung, wenn ich den Rock anhabe, jeder unter gucken.

2.) Man hat es immer so luftig auf dem nackten Po – Po, weil man da drauf gucken kann, und da kriegen Männer stiel Augen, so groß wie Murmeln.

3.) So ein Minirock kann auch echt schön sein für den Sommer, weil, wenn man eine Jeanshose trägt, muß die man ja (wenn man auf Klo geht) erst herunterziehen. Und beim Minirock, den muß man ja nur hoch heben, und dann brauch man ja nur noch auf Klo zu gehen und Pipi zu machen, ich sage Euch: Oh, man ist einfach zu faul.

Der Atlantik

von Marco Nast
Der Atlantik ist ein gewaltiges, großes Meer mit einer starken Brandung im Norden von Teneriffa, dort wo wir Urlaub gemacht haben.
Heute ist der Himmel ganz grau und das Meer ebenso.
Ein starker Wind weht, die Wellen bauen sich schon weit draußen auf, überschlagen sich und man hört das Grollen und Donnern des Meeres. Es ist beeindruckend, wie gewaltig doch die Natur sein kann. Es entsteht eine frische, salzhaltige Meeresbrise und diese Luft kann man sehr gut einatmen.
Am Ufer schäumen die Wellen und ziehen sich mit Schnelligkeit wieder ins Meer zurück. An den Felsen schießt das Wasser in Fontänen nach oben. Es ist ein wunderschönes Naturschauspiel. Gegen Abend hat der Sturm nachgelassen und es ist nur noch das Wogen der Wellen zu beobachten.

Der nächste Tag bringt endlich den erwarteten Sonnenschein.
Blauer Himmel, blaues Meer und ganz windstill. Das Wasser ist sehr ruhig und sanft, es ist spiegelglatt, es erreicht den Strand und zieht sich gemäßigt zurück.
Man schaut in die Ferne und träumt so vor sich hin. Es ist alles sehr erholsam.

Beste Dinge

von Marco Nast

1. Ich bin ein großer Musikfan, deshalb habe ich mir eine klasse Musikanlage gekauft, die in meinem großen Wohnzimmer steht. Was aber schade ist, ist die Tatsache, dass diese Sache sehr zur sozialen Vereinsamung beiträgt, weil ich dadurch recht wenig Kontakt zur Außenwelt habe. Dafür habe ich wenigstens keinen unsinnigen Stress mit meinen Mitmenschen. Diese Sache hat für mich eine besondere Bedeutung, weil ich mein Geld dadurch recht gut angelegt sehe, denn immerhin haben wir ja eine Wirtschaftskrise, die ja nicht nur Griechenland betrifft.

2. Ich bin sehr froh, als gehandicapter Mensch an dieser Schreibwerkstatt teilnehmen zu können, denn das gibt mir das Gefühl, doch nicht so überflüssig zu sein.

3. Mein Lieblingsessen sind Dampfnudeln. Das sind Hefeklöße, die meine liebe Mutter immer gerne mit Rindfleisch und Erbsen und Wurzeln macht. Davon kann ich sehr viel essen, dass ich manchmal die Sorge trage, dass ich vielleicht platzen könnte.

4. Ganz viel Gesundheit.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Welche Mode würde ich tragen?

von Johannes Plomitzer

Hip-Hop Klammotten. Ich würde mich cool, lässig, locker fühlen.
Ein lappriges T-Shirt
Basecap
Plumpshosen und
Adidas Braker, weiß mit Streifen.

Das ist ein echter Hip-Hopper.

Der Aufregenste Morgen

von Dennis Seidel
Heute Morgen ist auf dem Fischmarkt der Rettungshubschrauber gelandet. Ich habe von gestern Nachmittag bis jetzt bei meiner Freundin Paula übernachtet und konnte, weil uns paulas Mitbewohner Sascha geweckt hatte, mit erleben wie der Rettungshubschrauber gelandet ist.

Paulas Zimmer geht direkt zum Fischmarkt hin. Außer dem Hubschrauber war noch die Feuerwehr im Einsatz. Es war richtig spannend was da los war. Im Wasser war eine Wasserleiche, die sie dann raus gezogen hatten. Als sie wieder gestartet sind, stand ich gerade auf dem Balkon und habe den Start gefilmt.

Mittwoch, 5. Mai 2010

Nadine nickt

von Nora Poppensieker

Nadine macht ein Nickerchen. Um das auszunutzen, geht ihre Tochter Ulla zu ihr und fragt sie, ob sie morgen, da morgen ja Freitag ist, bei Jana übernachten könne.
Am Freitag fährt Nadine Ulla ganz normal zu Jana. Als sie sie abholen kommt, will Ulla aber partout nicht ins Auto einsteigen: „Als ich Dich gefragt hatte, ob ich heute bei Jana schlafen könne, hattest Du aber genickt – Du warst eingenickt. Also kann ich durchaus hier bleiben!“

Was sollte Nadine nun tun? Sie überlegt sich, wieder zu fahren – denn so viel Köpfchen zu zeigen muss belohnt werden, findet sie!

Schaltkind

von Nora Poppensieker

Hermine hat am 29. Februar Geburtstag.
Dazu bekommt sie gesagt,
es sei doch toll, nicht so oft älter zu werden!
Das klingt ja fast nach „ewiger Jugend“.
Aber nein, Hermine findet das gar nicht so toll:
Sie wird also in einem jungen Alter sterben,
einen „alten Knacker“ später heiraten,
wenn sie aber vielleicht noch nicht einmal
die Geburtszahl 18 erreicht hat
und auch nur alle vier Jahre
ihren Geburtstag feiern kann.
Gut, dafür fallen ihre Geburtstage
zwar immer sehr groß aus,
aber wäre nicht jedes Jahr
eine kleine Feier viel schöner?

Montag, 3. Mai 2010

Führt ein unterirdischer Gang direkt in die Küche?

Marco Nast
Ach wäre das toll gewesen, wenn ein unterirdischer Gang direkt in Küche geführt hätte, dann wäre ich nicht so oft geschnappt worden. Als Kind war ich regelrecht Nutella süchtig. Ich habe das Nutella Glas oft in ein Fach in unserem Küchenschrank versteckt, damit niemand außer mir daran gelangen konnte. Es kam auch vor, dass ich mich in den Eck-Schrank gesetzt habe und die Nutella heimlich mit dem Löffel ausgelöffelt habe. Auf die Frage ob das nun gesund war oder nicht, kam ich gar nicht.

Jippee, ich war im Urlaub auf Teneriffa und habe das sehr genossen.

Von Marco Nast

Ich habe einen sehr schönen Urlaub hinter mir, wir waren nämlich auf Teneriffa zu dritt.
Das war wirklich klasse, endlich einmal schönes Wetter und keine Therapien.
Teneriffa gehört zu den kanarischen Inseln und ist wie die anderen auch vulkanischen Ursprungs. Ich finde es faszinierend, wie viel Kraft doch in unserer guten Mutter Erde steckt, dass einfach mitten im Ozean Inseln wachsen, wo vorher noch ein großes Meer war. Auf Teneriffa steht ein großer Vulkan namens „Teide“, diesen haben wir mit Freunden besucht, dazu haben wir uns einen Wagen (VW) gemietet und sind einfach dort hoch gefahren.

Ich habe diesen Urlaub sehr genossen, wir haben in einem angenehmen Hotel mit gutem Service gewohnt, das Essen dort war sehr lecker, obwohl ich ja eigentlich auf Diät bin habe ich gut zugelangt. Und auf dem Heimweg von unserem Vulkanbesuch haben wir an einem Restaurant auf dem Heimweg angehalten und haben dort ein gutes Essen zu uns genommen.
Was auch gut geklappt hat, war die Heimreise, dazu sind wir in einen Bus gestiegen, der uns direkt zum Flughafen gefahren hat. Das Einchecken in das Flugzeug war ganz problemlos. Das Flugzeug ist gleich nach Deutschland durchgestartet und hat uns direkt nach Hamburg geflogen.

Mir soll kein Mensch mehr erzählen“

Von Johannes Plomitzer

Mir soll kein Mensch mehr erzählen, dass ein Mensch mit Behinderung nur in einer Tagesförderstätte arbeiten kann. Guckt euch die Leute erst mal an, bevor ihr über sie urteilt. Ich denke mal, wenn ein Mensch mit dem Down-Syndrom richtig gefördert wird, kann aus dem auch was werden.

Behinderte Menschen sollten auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Es sollte eine Art Jugendtreff geben für Behinderte, da wird sich an den Tisch gesetzt, da wird Kaffee getrunken. Da wird diskutiert, da wird nach Bremen gefahren, da wird dort hingefahren. Ich kenne so viele Rollstuhlfahrer, die in den Werkstätten unzufrieden sind, die lieber woanders arbeiten würden. Einer arbeitet im Garten. Furchtbar finde ich das, der könnte auch was anderes machen. Der muss Pflanzen gießen.

Wo sind meine Schlüssel?

von Marco Nast
Das ist eine Frage, die ich mir auch oft gestellt habe.
Um diesem Problem zu entgehen, habe ich mir aber extra ein Schlüsselbund zugelegt und eine gewisse Strategie angeeignet, wo der Schlüssel seinen eigenen Platz hat.

Ich habe auch von anderen Menschen erfahren, dass sie ihre Schlüssel oft suchen müssen. Ich glaube das hängt auch damit zusammen, dass wir in verrückten Zeiten leben, wo die Menschen langsam das Gefühl für die wichtigen Sachen im Leben verloren haben und sich umso mehr mit den kleinen Problemen des Alltags beschäftigen. Der Schlüssel hat sehr viele Bedeutungen.
Der Schlüssel zum Erfolg.
Der Schlüssel für das Auto.
Der Schlüssel zu meiner Wohnung

Jeder braucht seinen Schlüssel, ob arm oder reich, ob jung oder alt, es geht immer um den Schlüssel.

Mittwoch, 28. April 2010

Ich arbeite

von Steffi Thies

Ich arbeite sehr gut und gern
der Arbeit bleib ich selten fern
Ich arbeite in einer Kerzengruppe
manchmal ist die Arbeit anstrengend
aber das ist mir schnuppe
Ich arbeite mit meiner linken Hand
stehe ungern alleine an der Wand
Ich arbeite immer wenn es geht
von früh bis spät

Donnerstag, 22. April 2010

Ausgesperrt zu sein

von Marco Nast


Man geht in ein Kino, um einen schönen Film zu sehen. Plötzlich meldet sich die Blase mit einem ungeheurem Druck. Man versucht still und leise, ohne zu stören, den nächsten Ausgang zu nutzen, um auf die nächste Toilette zu geraten und auf dem Rückweg stellt man fest: die Tür zum Kinosaal ist abgeschlossen. Nun steht man auf dem Flur und kann nirgendwo hin. Man läuft von der 1. bis zur 5 Etage. Ruft und klopft an jede Tür, aber keiner nimmt einen wahr. Die Angst steigt, der Schweiß rinnt. Die Zeit des Kinos ist schon längst zu Ende. Ich soll abgeholt werden.

Ich renne von der 5. zur 1. Etage und klopfe und klopfe, aber keiner hört mich. Die mich abholen wollen kommen auch in Panik. Nun wird eine Suchaktion gestartet und endlich, nach einer Stunde, werde ich gerettet. Was für eine Erlösung.

Die Panik war von beiden Seiten sehr groß.

Das nennt man ausgesperrt zu sein.

Donnerstag, 15. April 2010

Positives aus Deppstedt

von Johannes Plomitzer

Sabrina P., Peter M. und Fatich K. konnten sehr viele Sachen, die ich nicht konnte. Sie konnten z.B. lesen und schreiben. Wir haben viel Mist gemacht, Musik gehört und viel erzählt. Wir haben über Frauen geredet und ich wollte heiraten und Kinder kriegen, obwohl ich nicht wusste, wie das so geht und ob ich überhaupt welche bekommen kann. Sabrina wollte auch immer Kinder haben, aber ich habe sie immer gewarnt, da sie noch viel zu jung war.
Sie war sehr intelligent, hübsch, frech und saß wie ich im Rollstuhl. Ich mochte sie sehr.

Ich bin nach Deppstedt gegangen um erwachen und selbständiger zu werden. Aber weder die Zivildienstleistenden, noch die anderen Bewohner konnten mir die Hilfe geben. So habe ich mir selber geholfen.
Durch meinen Onkel und Schwager bin ich zur Musik gekommen. Mit meinem Vater habe ich viel über Politik gesprochen.

Mein Mitschüler Jens H. hat viele spaßige Sachen erzählt. Er hatte eine geistige Behinderung, war aber so fit, dass er alles verstehen konnte. Vom Kopf her, war er wie ein kleiner Junge und ohne Ende Lebensfroh. Ich hatte viel Spaß mit ihm.
Die Deppstedtzeit war eine Erfahrung wert. Meine Mitschüler waren Spitze.
Bei mir schweben immer noch viele Frauen aus der Deppstedtzeit im Kopf herum.

Mittwoch, 14. April 2010

Das Land Dänemark!

von Gunda Breul

Gewohnt habe ich in der Elbchaussee 18, da haben wir eine Reise nach Dänemark gemacht, und haben ein Tag vorher die Koffer gepackt, dann, ein Tag später, sind wir alle los gefahren. Weil wir so viele gewesen sind, sind wir mit zwei Bussen und einem Auto über die Autobahn gefahren, und haben uns ständig gegenseitig überholt und eine Pause gemacht, und sind zwischendurch auf Klo gegangen. Dann sind wir über die Dänische Grenze gefahren. Dann waren wir endlich nach einer Weile da, aber unser Po tat dann auch weh. Dann, als wir alle in Dänemark waren, mußten wir erst mal Betten machen. Dann sind wir Essen gegangen, ich habe ein großes Stück Straußenfleisch das erste Mal gegessen. Und es hatte sehr, sehr lecker geschmeckt. Dann, als wir fertig waren, sind wir alle noch mal bummeln gegangen, um Geld auszugeben. Dann habe ich, Gundi, den Schaufelbagger gesehen in der Sandkiste, und mich da drauf gesetzt. Ich sah aus wie ein Baggaführer. Dann sind wir zu unsern drei bis vier Häusern gefahren und haben gegrillt, leckeres Fleisch und Würstchen. Wir waren ca. 2 – 3 Wochen da. Und es war wunderschön gewesen. Wir hatten ein Spiel gespielt das war Topfschlagen, und Rebekka und ich, Gundi, haben für alle, sage und schreibe für wirklich alle, eine Kleinigkeit geholt, außer für Rebekka und Gundi.

Eure
Schriftstellerin und Autorin
Gundi Breul.

Im Wilden Westen

von Dennis Seidel

Vor genau 140 Jahren gab es in Amerika den Wilden Westen. Es war die Zeit der Cowboys, Indianer, Rangers, Farmer und der Bösewichte.
Es gab natürlich auch Frauen im Wilden Westen, die waren dann Cowgirls oder arbeiteten als Bardame im Saloon.
Es gab auch schon Hunde, Rinder und vor allem Pferde im Wilden Westen.
Damals gab es noch keine Eisenbahnen und Autos.
Der Wilde Westen wurde erst berühmt durch die vielen Western-Filme im Fernsehen.
Viele Leute lieferten sich spannende Duelle. Ein paar bekannte Figuren aus dem Wilden Westen sind Winnetou und Old Shatterhand, Lucky Luke, Sitting Bull, John Wayne und so weiter. Ein paar Western-Filme sind Bonanza, Petroleum Miezen, Die Gefürchteten Vier und Bad Girls.
Es ist alles so spannend, was alles zu dieser Zeit los war. Es gab Duelle, Schlägerein, Schießerein und Raubüberfälle.
Heute zu unserer Zeit gibt es in Bad Segeberg die Karl May Spiele, wo man genau das erleben kann, was es damals gab.
Die Indianer wurden auch als Rothäute bezeichnet.
Im Wilden Westen gab es auch weite Landschaften.
Es gab auch Geier, Pumas, Bären, Adler und Wölfe im Wilden Westen.
Heutzutage gibt es noch nachgebaute Westernstädte. Ende!

Der Mount Everest!

von Sarah Gorski

Der Mount Everest wird manchmal 'Himmelsgöttin' genannt, weil er einer der höchsten Berge der Welt ist. Viele erfahrene Bergsteiger haben versucht, den Mount Everest zu bezwingen, aber einige von ihnen sind verschüttet worden, oder sie kamen einfach nicht mehr herunter. Es gab aber einen Bergsteiger, der auf dem Gipfel des Everest gewesen war, sein Name war Sir Edmund Hillary. Zusammen mit einem Sherpa namens Tenzing Norgay stieg er auf den Everest. Das war alleine ja nichts besonderes, aber wie er den Berg herunter fuhr, und zwar auf Skiern!

Freitag, 9. April 2010

Der Frühling

von Gunda Breul

Es war ein sonniger Tag gewesen.
Und plötzlich kam der Blutsauger Graf Dracula, mit großen Schritten! Tapp... tapp... tapp...
„Hey, Klößchen, na, wie geht es dir?“
„Ach, ganz gut“, sagt Klößchen zu dem Blutsauger.
Graf Dracula sagt: „Mein Lieblingsberuf ist, Leuten Blut aus den Beinen und Armen zu saugen.“
Blutsauger Graf Dracula ist jeden Tag unterwegs. Am Montag muß er ohne Morren und Knorren bei den Säuglingen blutsaugen, am Dienstag bei den 10-jährigen Kindern, dann am Mittwoch bei den Jugendlichen, am Donnerstag bei den Weibern, und am Freitag bei den schwulen Männern, und ich betone wirklich: schwulen Männern.
„Und am Samstag und Sonntag habe ich, der Blutsauger Graf Dracula, frei. Sonst habe ich kein Blut mehr und ich gehe zu Neige.“