Montag, 30. November 2015

Weihnachten

von Lina Strothmann

Wie genau diese Weihnachtsfeier war, das weiß ich nicht mehr. Aber eins weiß ich: an diesem Tag, ich war etwa vier Jahre alt, habe ich mein Lieblingskuscheltier Ferkel bekommen. Von dem Tag an habe ich Ferkel immer bei mir gehabt. Auf dem Bild neben mir ist meine Tante. Wir haben damals Weihnachten immer mit meiner Tante, meinem Onkel, zu der Zeit auch noch mit meiner Oma und natürlich meinen Eltern gefeiert. Es war immer wieder sehr schön. 

Mein neuer Rollstuhl

von Stefanie Thies

Der wird sehr gut. Der bekommt eine Maschine, damit ich den Berg besser hochkommen kann. Dann kann ich nach der Arbeit auch mal zum Einkaufen mitkommen, wenn wir was brauchen. Dann kann ich auch am Wochenende in die Stadt mit einem Betreuer mitgehen, der muss dann nicht mehr hinter mit gehen, sondern neben mir. Dann können Annika und ich zusammen auch mal was machen. Oder Anna und ich, ohne dass ein Mitarbeiter dabei sein muss. Das ist sehr wichtig.Ich bin aufgeregt, aber ich weiß, dass es noch ein bisschen dauert, bis ich den Rollstuhl bekomme, ein halbes Jahr. Aber das macht mir nichts, weil ich meinen Traum immer weiter träume.

Kampf der Vampire

von Sarah Gorski

Im Washington des heutigen Zeitalters lebten einmal zwei verfeindete Vampir-Clans. Sie nannten sich „Hellrazors“ und „Underworld-Fighter“. Früher waren die beiden Anführer Steven und Roy die besten Freunde gewesen, bis Roy mit der Freundin von Steven durchgebrannt war. Zwar beteuerte Roy, dass es ‚nur ein Versehen’ war, aber Steven hatte ihm diese Sache nie verziehen. Steven hatte Roy zu einem Duell bei Sonnenaufgang herausgefordert. Roy erschien auch am besagten Tag auf dem Platz des alten Mausoleums. Roy wusste, dass Steven nicht allein kommen würde.
Als der große Tag endlich da war, standen sich die „Hallrazors“ und die „Underworld-Fighter“ gegenüber. Steven schaute sich um, und als er Roy nirgends fand, rief er: „Roy, du feiger Hund, warum versteckst du dich? Ich werde dich finden!“ Roy hatte sich auf dem Dach des Mausoleums versteckt, wo er Stevens Armee gut im Blick hatte.Als Steven am Mausoleum vorbei lief, sprang Roy herunter und versteckte sich im Gebüsch. Steven schickte seine Vampir-Armee in alle Himmelsrichtungen - ohne Erfolg. Roy klopfte das Herz bis zum Hals, er atmete so flach, dass Steven den eisigen Hauch nicht sehen konnte, der Rots Mund verließ. (Ich sitze in der Falle und meine Leute sind außer Hörweite.) Roy musste was einfallen. Plötzlich hatte er eine Idee: er wollte die anderen Vampire der „Hellrazors“ weglocken. Roy nahm ein Messer und schnitt sich in den Arm. Sofort waren die Vampire im Blutrausch und verfolgten Roy. Als Roy sich hinter einem Grabstein versteckte, merkte er, wie seine Wunde schmerzte. (Lange mache ich das nicht mehr mit.)

Fortsetzung folgt 

Der Ausflug

von Lina Strothmann

Mit vier Jahren habe ich mit meiner Freundin (auch vier Jahre) und unseren Müttern einen Ausflug an die Elbe gemacht. Es war ein schöner sonniger Tag. Doch auf einmal waren meine Freundin und ich spurlos verschwunden. Verzweifelt wurden wir von unseren Müttern gesucht. Sie haben schon mit dem Schlimmsten gerechnet, dachten, uns wäre etwas Schlimmes passiert - bis sie uns in einem Restaurant entdeckten. Wir saßen gemütlich an einem Tisch und hatten uns eine Apfelschorle bestellt. 

Steffis Weihnachtsdesaster

von Stefanie Thies

Es begann wie ein ganz traditionelles Weihnachtsfest mit einem ganz traditionellen Weihnachtsessen: Kartoffelsalat mit Würstchen.

Nach dem Essen setzte sich die Familie in das Wohnzimmer, um Weihnachtsmusik zu hören und Lieder zu singen. Die Stimmung war am Höhepunkt, denn es ging los mit der Bescherung, ich freute mich sehr. Wie gewünscht bekam ich meinen Mantel und die Gummistiefel, besser hätte es nicht sein können. Nach und nach verließen alle das Wohnzimmer. Ich war alleine und spürte auf einmal eine Hitze auf meinem Kopf. Meine Haare fingen Feuer; ich saß zu dicht am Tannenbaum. Ich schrie um Hilfe, doch die Tür war geschlossen. 
Gott sei Dank konnte mich meine große Schwester Miriam hören und stürmte direkt in das Wohnzimmer, um mich zu retten. Sie löschte das Feuer und ich  war sicher. Ich habe ihr mein Leben zu verdanken!

Montag, 9. November 2015

Die dunkle Jahreszeit

Von Johannes Plomitzer

Also ich persönlich finde den Winter blöde, weil es immer so kalt ist und weil man sich immer eine Jacke anziehen muss. Ich finde ihn auch etwas positiv, da man einen Schneemann bauen kann oder im Schnee spielen.

Als ich ein kleiner Junge war, bin ich einmal mit dem Schlitten hingefallen. Es war kalt und ich bin mit dem Gesicht in den Schnee gefallen. Meine Schwester hat den Schlitten zu schnell gezogen und plumps lag ich drin.

Was mir noch einfällt: Winterspeck, die lecken Sachen die es zu Weihnachten gibt, die gibt’s für mich nicht mehr. Lebkuchen gestrichen, Cola gestrichen, Nüsse gestrichen, alles gestrichen. Man wird einfach zu dick.

Es ist auch immer schon so dunkel und ich bringe die Zeit durcheinander und denke immer es ist schon 20:15 Uhr.

Weihnachten kommt, wir singen Weihnachtslieder und mein Papa hört jedes Jahr die gleiche Platte „St. Niklas war ein Seemann“.

Das Praktikum im Friesenweg

Von Johannes Plomitzer

Weil in der Werkstadt Wiechmannstraße der Aufzug kaputt war, konnte ich da nicht arbeiten.
So bin ich wieder in den Friesenweg Nr. 5 gefahren, meine alte Arbeitsstelle. Dort machte ich ein drei wöchiges Praktikum bei Franz Fuhrmann in der Gruppe. Die Kollegen waren toll und die ganze Gruppe super. An einer Werkbank oder Arbeitstisch habe ich Transportsicherungen verpackt. Die Transportsicherung musste in einen kleinen Karton gesteckt werde, das war sehr schwer.
Bis der Gruppenleiter Franz eine Vorrichtung für mich baute, da wurde der Karton reingeschoben, aufgelassen und ich musste die Transportsicherung nur noch reinschieben und dann wurde der Karton verschlossen. Ich habe so eine ganze Menge geschafft davon, ohne dabei ein zu schlafen. Das hat richtig viel Spaß gemacht. Aber in der Gruppe verrichtete man auch andere Tätigkeiten, da hat man auch Flaschen sortiert mit Alkohol drin. Diese wurden verpackt. Insgesamt fand ich das ein richtig cooles Praktikum und ich würde sehr gern in diese Gruppe wechseln. Ich war halt sehr traurig als das Praktikum vorbei war. Die Kolleginnen Melanie und Daniela waren sehr, sehr nett. Die Gruppe hat sich richtig toll ins Wochenende verabschiedet. Wie haben uns in der Gruppe getroffen und noch ein paar Sachen gemeinsam besprochen und dann in das Wochenende verabschiedet. Das war richtig geil.

Mittwoch, 4. November 2015

Der Mensch meines Lebens

von Stefanie Thies
 
Der Mensch meines Lebens ist mein Mann, mein Ehemann. Wir leben zusammen mit unserem Hund in einem Haus. Mein Mann liebt mich nicht nur, sondern er hat auch noch viel Geld, was praktisch ist, wenn man so viel verreist wie wir. Bald fliegen wir nach Amerika und nächstes Jahr fahren wir mit dem Sportwagen nach Italien, um dort eine Rundreise zu machen.

Mein Mann und ich haben uns vor zwanzig Jahren  in einer Disko kennengelernt; auf der Tanzfläche fiel er mir gleich auf. Ich sprach ihn auch sofort an, woraufhin er mich zum Tanz aufforderte. Damals haben wir beide noch studiert, inzwischen haben wir eine eigene Firma. 


Am meisten liebe ich an meinem Mann seine tiefgrünen Augen, mit denen er mich täglich aufs Neue verliebt anschaut, woraufhin ich seit zwanzig Jahren genauso verliebt zurückschaue.

Die Menschen meines Lebens

von Gunda Breul

Mir ist es sehr wichtig, dass ich ab und zu (öfters) meine Eltern sehe. Sie heißen Dorit und Werner. Aber ich kann die beiden vom 21.10 bis 11.11.15 leider nicht besuchen, aus dem Grund, weil sie dann in die Türkei mit dem Flugzeug fliegen; sie fliegen zwei bis drei Stunden.

Als zweites sind mir auch meine Schwester Gaby und mein Schwager Jens sehr wichtig. Ich muss euch sagen, dass ich am 25.10.12 mit meinem Schwager Jens zum FC St. Pauli-Spiel gehe. Ich habe zwei Dauerkarten, müsst ihr wissen - und dass ich zu 100 Prozent St-Pauli-Fan bin, müsst ihr auch wissen. Der FC St. Pauli und der FC Freiburg spielen am 25.10.15 um halb zwei am Millerntor.