Dienstag, 20. November 2018

Der Stern

Von Gunda Breul

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Laura alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und sie dachte an hübsche Weihnachten. Sie hatte oben mit ihrer Freundin im Himmel die hübschen Sterne angesehen. Laura sagte zu ihrer Freundin: „Du, der kleine Stern, das ist der hellste Stern. Von dem träume ich seit 2000 Jahren. Der geht mir direkt ins Herz und sieht sehr, sehr hübsch aus.“

Am Meer

Von Stefanie Thies

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Laura alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und sie dachte ans Meer. Sie wünschte, die wäre am Meer, wo es schön warm und sonnig ist. Dann würde sie baden gehen und danach am Strand einen Cocktail trinken. Sie wäre dort nicht alleine, sondern mit einem Mann- ihrem Freund. Gemeinsam würden sie Frisbee im Wasser spielen.

Plötzlich wacht Laura auf und merkt, dass sie zu Hause ist. Das macht sie traurig.

Herbstgeschichte


Von Nora Poppensieker

An einem stürmischen, kalten Herbstabend saß Laura alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und sie dachte an…

…das Trommeln der nervösen Finger von Maltes rechter Hand, der neben ihr während der Geschichtsklausur mit eben dieser Fingerbewegung die Zeit versuchte, totzuschlagen. Das gelang ihm natürlich nicht. Stattdessen schaffte er es, Laura so damit von der Klausur abzulenken und sie so zu nerven, dass sie Malte kurzerhand ihren doch sehr detaillierten Spickzettel zusteckte, nur damit er mit dem Ablenken durch das Klopfen endlich aufhörte!

Schließlich wusste Laura wortwörtlich, was sie auf dem Spicker geschrieben hatte. Nur das Geklopfe von Maltes Fingern störte sie ungemein! Es störte sie so sehr, dass sie sich nicht mehr konzentrieren konnte und keinen anderen Ausweg wusste, als Malte ihren (doch sehr guten!) Spicker zuzustecken, damit er endlich aufhörte, so laut klopfend über sie richtigen Jahreszahlen zu grübeln. Und es hat geklappt: Nun hörte er endlich damit auf! Da war es Laura auch egal, dass sie Malte bei der Klausur half, obwohl Malte der anführende Kopf der Truppe ihrer Mitschüler war, die sie immer als Streber versuchte bloß zu stellen. Solange er sie nur endlich in Ruhe die Geschichtsklausur beenden ließ! Und ja, das tat er nun. Und mehr noch: Malte strahlt richtig. Zunächst schaute er sie skeptisch an, fragend, ob sie ihm einen „fake Spicker“ gab, schließlich war er nicht wirklich nett zu Laura gewesen. Doch als ihm bewusst wurde, dass Laura von eben diesem Spicker auch abgeschrieben hatte, nahm er ihn doch bewundernd an. Und mehr noch, er schrieb zu jeder Frage, der auf dem Arbeitsbogen stand und das auch noch bis zum Pausenklingeln.

Die Geschichtsklausur war letzte Woche Montag gewesen. Als sie heute die Arbeiten zurück bekamen, erwähnte Herr Moss Malte sogar als eine „überraschende Ausnahme, als jemand, der Herrn Moss positiv überrascht habe.

Malte hatte in der Klausur so gut abgeschnitten, dass es ihm seine Halbjahres-Note und somit seine schulische Laufbahn noch rettete. Das ist Malte durchaus bewusst gewesen. Glücklich darüber, raunzte er Eva, die Laura in der Pause wieder barsch anraunzte, scharf an, warum sie sich über Laura so amüsieren würde, obwohl Laura doch so gut laufen könne?! Wenn das erneut vorkomme, wollte Malte nichts mehr mit Eva zu tun haben. Stattdessen freue er sich, wenn Laura mit ihm in derselben Gruppe im Basketball sei.

Das zu hören, produzierte ein breites Lächeln auf Lauras Gesicht: Sie ist zwar wirklich sehr schnell, doch kann sie leider nur sehr ungeschickt mit dem Basketball umgehen, warum sie immer in die schlechteste Basketballgruppe gewählt wird und dort spielen muss, was sich auch in Lauras Sportnote widerspiegelt, das einzige Fach, in dem sie doch Probleme hat. Doch nun scheint dieses Thema auch gegessen zu sein. Laura freut sich.

Telefonanruf

Von Thea Sagawe

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Laura Lichtblau alleine zu Hause, ihre Eltern waren wohl aus. Dann klingelte das Telefon und der Regen prasselte an das Fenster. Eine Frau war dran und sagte ihr, dass Laura eine große Hauptrolle bekommen hat. Später am Abend kommen ihre Mutter Barbara und ihr Vater Bernhard zurück. Die Eltern bekommen das mit und freuen sich mit ihr. Laura hat die Nummer aufgeschrieben, alle sind hochgespannt, und rufen da wieder an. Sie hat wirklich Glück und die Rolle bekommen. Alle freuen sich darüber, dass Laura im Tatort mit Maria Furtwängler spielt, der in der Zeitung ist und im Fernsehen und auf Youtube ausgestrahlt wird. Laura ist was ganz Besonderes, weil sie Down-Syndrom hat. Sie ist so berühmt, dass sie so eine Rolle bekommt, dass sie in den Nachrichten und auf Plakaten in der Stadt abgebildet ist. Alle sind auf sie stolz. Laura ist sehr aufmerksam, Herzens-freundlich, aktiv und kommt nicht aus der Ruhe. Sie möchte Bürgermeisterin in Jesteburg werden und arbeitet daran.

Gestern abend

Von Heinz Thomsen

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß ich alleine zu Hause. Der Regen prasselte an das Fenster und ich dachte an das, was gestern passiert ist: Ich habe meine Freundin getroffen, sie war bei mir zu Hause. Wir haben gekuschelt, weil es draußen kalt war. Wir haben uns auf dem Sofa einen Film angeguckt. Aber weil ein langweiliger Krimi lief haben wir kaum hingesehen. Wir haben stattdessen miteinander geschlafen. Das Abendessen haben wir vergessen. Ich erinnere mich gerne daran und wünsche mir, dass wir noch lange zusammen sind.

Fantasiewelten

Von Numan Akhtar

Hallo, guten Tag. Wie geht‘s euch allen so? Was geht ab, meine lieben Fans?

Es ist irgendwie komisch, dass wir ein seltsames überirdisches Objekt entdeckt haben. Wir fragen uns, woher die unheimliche Gestalt voller Böshaftigkeit in Form einer Alien-Rasse plus Untertassen-Raumschiff kommt. Wir sind gut vorbereitet, aber es ist seltsam, dass wir uns irgendwie mit der Sache herumschlagen müssen. Wir befinden uns urplötzlich in einem Multiversum mit gigantischem Ausmaß: ein Mikrokosmos-Universum vollgestopft mit Parallelen-Dimensionen, Galaxien, Wurmlöchern. Das gesamte Universum hat Gefahren wie Weltraumpiraten und einem Welten-Zerstörer. Aber wir bleiben locker, cool und gelassen und bewahren die Ruhe. Wir bekämpfen den Feind mit Lasern, Mega-Kanonen und Vernichtungsschlägen. Wir haben sehr viel Glück dabei, unsere Reise hat gerade erst begonnen. Wir werden eines Tages auch die Erde besuchen, indem wir uns in einem Ultraschall bewegen. Wir werden auch dem Planeten Mars einen Besuch abstatten. Mit einem historischen Lauf werden wir erst einen unbekannten, entfernten Planeten besuchen, um herauszufinden, was hier im gesamten Universum los ist, wieso wir immer angegriffen werden und wie wir uns am besten verteidigen können. Mit sehr vielen Vorräten und Munition werden wir auf jeden Fall jeden bekämpfen, der uns im Weg steht. Hauptsache ist, dass die guten Wesen am Ende mit einem Happy-End den Sieg erringen. Wir werden für die kommenden Kämpfe trainieren, lernen, üben und Verbesserungen miteinplanen, damit immer das Gute am Ende gewinnt. Auf jeden Fall hat Captain NuMaN das Kommando für seine Leute. Er ist einzigartig und ein Superheld. Er ist ein Kämpfer voller Überraschungen und er ist die letzte Hoffnung für uns alle. Wir wünschen Captain NuMaN alles Gute in seinen Fantasie-Welten! Viel Spaß dabei, Yeahhh!

Liebesgeschichte im Herbst

Von Dennis Seidel

An einem stürmischen kalten Herbstabend saß Janina alleine zu Hause. Der Regen peitschte an das Fenster und sie dachte an ihren liebsten Dennis. Sie war sehr verliebt in ihn. Janina fing leicht zu weinen an weil sie ihn sehr vermisste. Dann ging die Tür auf und Dennis kam rein. Er sah Janina weinend auf dem Bett sitzen. Dennis setzte sich neben Janina. Sie sah ihn an. Janina sagte: „Ach Dennis, warum musst du immer zu ‚Meine Damen und Herren‘ fahren um zu arbeiten!“. Dennis sagte: „Das ist halt mein Job Janina-Maus!“. Er nahm zärtlich ihre Hand. Sie erwiderte es mit einem süßen Lächeln. Beide kuschelten sich aneinander. Janinas blondes Haar leuchtete im Licht der Schreibtischlampe. Dennis strich ihr verliebt über das süße Gesicht. Beide küssten sich, dann kam der Mond hinter den Wolken hervor. Er beugte sich im Mondschein zu ihr. Sie küsste ihn. Es war so romantisch was gerade zwischen den beiden passierte. Dann machte er eine rosa Rosen Lichterkette an und legte Entspannungsmusik auf. Janina legte sich dicht neben ihn. Beide deckten sich zu.

Dann schaute Dennis- und Janinas-Mitbewohnerin Diana rein. Diana sagte: „Oh, Dennis hat eine Frau zu Besuch, das ist ja wirklich schön!“. Sie ahnte nicht dass diese besagte Frau ihre beste Freundin Janina war und so nahm das Unheil seinen Lauf, Diana knipste das Licht an und sah Janina neben Dennis im Bett liegen. Diana schrie ganz laut: „Janina, was machst du denn bitte schön in Dennis Bett?!“. Janina stand auf. Sie sagte: „Sorry Dennis, wir beide können nicht zusammen sein, es ist aus mit uns beiden!“. Sie und Diana verließen das Zimmer, nun regnete es wieder und Dennis war sehr einsam. Er dachte an seine große Liebe Janina.

Da ging die Tür auf und ein Löwe kam rein. Der Löwe kam auf Dennis zu. Er sagte: „Bist du Dennis?!“. Dennis sagte: „Ja, der bin ich und wer bist du?!“. Der Löwe sagte: „Ich bin der brüllende Löwe!“.

Dann kam Janina doch noch zurück. Sie sah Dennis mit seiner Löwen-Figur im Bett sitzen. Dennis legte den Löwen zur Seite. Er schaute Janina an. Nun war der Himmel wieder sternenklar und der Mond schien rein. Beide küssten sich. Dann tauchte eine Sternschnuppe auf. Beide schauten zur Sternschnuppe hinauf. Janina hatte nur noch einen Wunsch: Sie wollte ihren Liebsten im Arm halten. Beide kuschelten sich nebeneinander. Sie küsste ihn und er war so verliebt in sie.

Montag, 29. Oktober 2018

Kommunikation

von Marco Nast

Ich denke Kommunikation ist ein sehr wichtiges Thema. Kommunikation heißt, jemanden etwas mitteilen zu wollen. Dies geschieht durch Sprechen, Schreiben, durch Mimik, Gesten, Lächeln und auch ohne Worte.
Kommunikation ist die Fähigkeit miteinander gut umzugehen und sich gut zu verstehen. Es gibt dafür auch Kommunikationskurse.
Kommunikation ist sehr wichtig in unserer Zeit, da die Leute sich immer mehr voneinander entfremden. Wir sind heute mit der Technik so weit fortgeschritten, dass vieles nur noch mit Handys und iPhones geschieht. Kommunikation heißt auch Gedankenaustausch zu betreiben. Das Gegenüberstehen ist in vielen Dingen sehr wichtig, um zu sehen wie der andere reagiert.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Manuela und Franziska

von Lina Strothmann

Franziska sitzt Manuela gegenüber und beginnt mit ihr zu sprechen.
Franzi: Wie geht es dir?
Manuela: Mir geht es gut. Du siehst gut aus.
Franzi: Vielen Dank.
Manuela: Was hast du denn heute Schönes erlebt?
Franzi: Ich war in der Schule. Mathe war mal wieder furchtbar, aber Ben war heute da. Er ist so süß, ich bin so verliebt…
Manuela: Dann frag ihn doch, ob er Lust hat sich mit dir zu treffen, vielleicht zum Eis essen gehen?
Franzi: Ich weiß nicht. Was ist, wenn er nicht möchte?
Manuela: Er wird schon zusagen. Du bist doch so ein schönes und kluges Mädchen.
Franzi, etwas verlegen: Mama und Papa finden das bestimmt nicht so toll. Du weißt doch, wie streng sie sind…
Manuela: Du bist 14, Franzi! Du solltest auch mal etwas machen, was Mutti und Vati verbieten, sonst bleibst du doch ewig Single.
Franzi: Du hast recht. Ich werde ihn morgen fragen.
Manuela: Super, Franzi. So will ich das hören.

Plötzlich wird Franzis Tür aufgerissen. Franzi schreckt kurz zusammen.
Manuel: Mama und Papa möchten, dass du nach unten kommst. Sie wollen mit dir reden.
Franzi: Verschwinde! Was fällt dir ein, so in mein Zimmer zu platzen?
Manuel: Schrei mich nicht so an, sonst sag ich Mama und Papa was du da schon wieder machst! Du weißt doch, dass sie Manuela nicht ausstehen können. Sie ist ein Nichts!

Völlig aufgebracht schubst Franzi ihren Bruder aus dem Zimmer und knallt die Tür hinter ihm zu. Doch Manuel schlägt erneut die Tür auf.
Manuel: Sie macht dich krank! Wegen ihr verlierst du noch alle deine Freunde. Du hast jetzt schon kaum noch welche. In der Schule machen sich schon alle über dich lustig.
Franzi brüllt schon fast: ich habe sie! Manuela wird immer zu mir halten, im Gegensatz zu euch allen. Ich brauche keinen von euch!
Manuel: Verdammt, Franzi. Manuela ist ein verdammtes Computerprogramm, erfunden von irgendeiner Firma, die damit viel Geld macht! Sie ist ein Programm, das du dir heruntergeladen hast. Sie lebt nicht und sie ist nur dabei dich zu loben, weil sie so programmiert wurde.

Zornig sieht Franzi ihren Bruder an.
Manuel: Eine Frage habe ich noch: Was ist dir wichtiger- mit Menschen zu kommunizieren, echten Menschen, die dich auch mal kritisieren oder dein Leben lang von einem lächerlichen Computerprogramm gelobt zu werden?

Blicke

von Nora Poppensieker

Puh, Glück gehabt, der runde Tisch am Eingang war noch frei! Nun sitze ich am einzigen Tisch, der nicht besetzt war und kann meinen Blick nur schwer von diesem Breitschultrigen am Tisch links neben dem meinen abwenden. Blinzelte er gerade zu mir?! Ich bin nervös, schaue schnell weg und kann es dann doch nicht lassen, wieder zu ihm zu schauen. Ich lächle. Er sieht echt toll aus, ich bin total überwältigt von seinen dunkel glänzenden, langen Haaren. Und das, obwohl mich doch eher kurzhaarige, blonde Männer interessieren. Aber dieser Mann…

Wow, er lächelte mich gerade an! Ich verspüre ein Kribbeln im Bauch. Das kann doch nicht sein, ich bin doch nicht verliebt, ich doch nicht! Und schon gar nicht in einen dahergelaufenen Langhaarigen. Ich bin doch gerade in Tobias verliebt, da passt dieser Dunkelhaarige gar nicht in mein Leben, was will der hier?! Und warum kann ich nicht aufhören, zu ihm zu gucken?

Guckt er mich gerade an? – Ja, wir haben Blickkontakt. Sein Kaffee wird kalt, wenn er mich weiter anguckt und nicht langsam mal einen Schluck nimmt. Doch meiner wird auch kalt. Und es stört mich noch nicht einmal. Denn er schenkt mir ein Lächeln und alles scheint nur noch positiv zu sein. Diesem einen Lächeln folgt ein nächstes und wieder eins, das nicht enden will.

Unsere stillen Blicke beendet mit einem Mal ein kreischendes Kichern, das von der Frau aus kommt, die von der Toilette in Richtung des Breitschultrigen stakst. Der Langhaarige lässt erst von unserem Blickkontakt ab, nachdem die gackernde Frau ihm einen Kuss direkt auf seinen Mund drückt.

Ich bekomme noch ein Schulternzucken und ein entschuldigendes Lächeln von ihm, als ich laut dem Kellner zurufe: „Ich zahle meinen Kaffee dann morgen, ich hab mein Portemonnaie nicht mit!“, in der Hoffnung, den Breitschultrigen dann auch wieder zu sehen.

Kommunikation mit Laura

von Dennis Seidel

Wenn ich abends mit meiner Freundin Laura im Bett liege kommunizieren wir beide, mal mit und mal ohne Sprache. Laura ist so hübsch. Ich habe sie durch Ninja Warrior auf RTL kennengelernt.

Wenn wir uns unterhalten spreche ich für sie mit, weil sie eine Papierpuppe ist. Ich übernehme ihr Rolle und spreche auch für mich selber. Wir zeigen uns gegenseitig Gefühle. Wenn ich verliebt bin, zeige ich es ihr mit einem Luftkuss beziehungsweise einem Herz. Wenn wir uns küssen beuge ich mich zu ihr hin. Wenn wir uns streiten, versöhnen wir uns wieder.

Tipp: Jetzt diesen Beitrag in dem Videoblog "Tolle Worte bewegt" auf Youtube ansehen!

Kommunikation im Stadion

von Cornelia Meyer

Könnte meinen, dass man beim Fußball die gleiche Sprache spricht? Eigentlich schon, oder?
Ich habe meine Begleitperson endlich mal wieder ins Stadion bekommen. Da wir ein eingespieltes Team sind, gehe ich immer mit ihm hin. Mein Verein? Na klar: Ich bin schwarz-weiß-blau, Fan von HSV. Mein Gegner? VFL Bochum. Ich habe nix gegen Bochum als Stadt, mein Kumpel wohnt dort.

Nun sitze ich in einem Auto mit Bochumer Kennzeichen. Ich und drei Männer sind im Auto: davon zwei Bochumer, meine Begleitung und ich: herrlich.
 Im Stadion: Rauch. Der gegnerische Fanblock zündelt mal wieder. Eins ist schon klar: Egal, ob erste oder zweite Liga, teilweise sind in beiden Liegen Idioten unter den sogenannten „Fans“.
Aber das meine Begleitung jetzt die Bochumer Fans beschimpft?
„ÄÄÄÄÄÄÄÄÄ? Okay. Begleitung? Beruhig dich“, sage ich.
 Begleitung: „Ach ist doch wahr!“
 Ich frage ihn schon ziemlich früh, ob wir gehen wollen. Wir bleiben.
 Ja, ja. Laufen, laufen, laufen und…Ball übers Tor! Und so geht’s weitere zwei Male. Die Kommunikation auf dem Platz ist scheiße. Geschweige die von den Fans, zwei ausgenommen.

Kurz und knapp: Negativ gesehen hätte ich das Geld auch zündeln können. Positiv gesehen war ich endlich mal mit meinem Kumpel im Stadion.

Tipp: Jetzt diesen Beitrag in dem Videoblog "Tolle Worte bewegt" auf Youtube ansehen!

Kommunikation

von Numan Akhtar

Kommunikation ist wichtig. Doch wie kann ich am besten profitieren, wenn es um das Thema Gespräche geht? Wie funktioniert das am besten und wie ich auf Kritik reagieren? Es ist schon wichtig, dass man sich nicht unterkriegen lässt, falls andere Antworten und Meinungen vorherrschen, und dass man sich selber anders verhält.

Was passiert, wenn ich plötzlich in meinen Gedanken keine Ideen und Struktur habe? Und mir beim Überlegen nichts einfällt? Wenn ich mich nicht befreien kann, falls ich blockiert werde?

Der Ärger-Punkt liegt in der Familie. Ich will mich davon befreien, sodass ich nur das annehme, was gerade für mich in diesem Moment am besten ist. Ich will davon profitieren und mich nicht so leicht unterkriegen lassen. Ich will das Wichtigste erklären können und den anderen erzählen können, damit es mir besser geht. Und damit auch die anderen das Ziel erreichen, dass man Plus-Punkte in der Kommunikation erzielt…

Mittwoch, 19. September 2018

Meine neue Freundin

von Heinz Thomsen

Ich habe meine Freundin in einer Disko kennengelernt. Getanzt habe ich aber nicht. Das war vor drei Wochen. Wir treffen uns jedes Wochenende zu Hause. Wir küssen uns viel. Ich bin verliebt. Sie ist jünger als ich und sieht sehr hübsch aus und ich mag ihr Lachen.
Ich hoffe, wir bleiben lange zusammen.

Dienstag, 18. September 2018

Naturkatastrophen

von Dennis Seidel

Fast immer hört man in den Nachrichten von irgendwelchen Katastrophen wie Vulkanausbrüchen, Lawinen, Erdbeben, Bränden oder Tsunamis. Aber auch Wirbelstürme wie Hurrikans oder Tornados sind gefährlich. Und Flutwellen und Erdrutsche: alles sind Naturkatastrophen, die von den Kräften der Natur verursacht werden.

Es kommen viele Menschen um und es entstehen viele Schäden an Häusern. Viele brechen unerwartet herein und überraschen Mensch und Tier.

Eine gute Gesellschaft

von Numan Aktar

Ich wünsche mir, dass ich in einer guten Gesellschaft lebe, mit Menschen und Natur. Ich hoffe, dass weniger Naturkatastrophen passieren. Ich will mein eigenes Leben weiter verbessern beziehungsweise in eine gute Lage zu verformen, in gutes Dasein.

Auch sollten alle Menschen miteinander und füreinander für viele Dinge im Leben Gutes bewirken. Liebe, Freundschaft, Geld, Zeit, Unterhaltung, Arbeit, gut Politiker, Erkenntnis und Erklärungsbedarf sollte sich aus einer guten Ausgangslage weiter entwickeln und perfektioniert werden, auf der Erde für alle Menschen verbessert werden.

Meine Welt

von Stefanie Thies

Ich will leben in einer Welt, in der es den Menschen gut geht. Und in der mehr Menschen in Frieden leben. Den Bäumen geht es auch gut, sie sind sehr grün.

Es gibt keine Städte mehr, die Menschen leben im Wald in Baumhäusern. Sie essen kein Obst mehr, aber Gemüse, Fleisch und Fisch. Sie trinken Wasser und Alkohol.

Die Menschen arbeiten den halben Tag und entspannen den anderen halben Tag.

Aktuelles politisches Geschehen Hambach: LASST MICH bitte LEBEN!

von Nora Poppensieker

Moin moin, ich bin Eike, eine Eiche. Gerade bekam ich Besuch von fünf jungen Leuten, die sich in mir eingerichtet haben. Sie nennen sich „die Aktivisten“.

Mein Besuch führt ein durchaus angeregtes, geladenes Gespräch. Ich lausche schon die ganze Zeit und bekomme große Angst: Ich soll für die Braunkohleenergie herhalten, ich soll gekillt werden, „gerodet“?! – Warum das denn bitte, Kohle besitzt doch nur einen sehr geringen Heizwert!?!

Die fünf wollen das auch nicht, zum Glück. Sie „besetzen“ mich, um die Rodungsarbeiten zu stoppen, um mich zu schützen. Ja, und was kann ich für meinen Fortbestand tun?!

Ich habe Angst, allein kann ich mich ja nicht dagegen wehren. Ich möchte nicht für irgendwelche Braunkohle herhalten, abgesehen davon, dass ich gegen diese Umweltverschmutzung bin, die durch Braunkohle verursacht wird:

Mehr als die Hälfte der eingesetzten Energie wird bei Kohlekraftwerken als ungenutzte Wärme verloren. Also gehen insgesamt rund zwei Drittel der Energie verloren. Und zusätzlich wird die Luft mit Schwermetallen und auch mit Feinstaub belastet, es ist somit sehr umweltbelastend.

Unsere Abholzung führt im Endeffekt zur Absenkung des Grundwasserspiegels, was zur Beeinträchtigung des Nahrungsanbaus führt. Also eigentlich müssten die Menschen doch realisieren, dass sie uns Bäume brauchen, warum tun sie das nicht?!

Braunkohle gilt als Klimakiller Nummer eins. Jahr für Jahr werden viel zu viele Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, mehr noch durch die Braunkohle als durch den Verkehr, inklusive den Flugverkehr. Dadurch und durch die zusätzliche Abholzung von mir und meiner Kumpanen wird die Landschaft verändert, der Grundwasserspiegel senkt sich ab.

Ich bin für die Schaffung von erneuerbaren Energien! „Doch wofür sollte jetzt auf erneuerbare Energie gesetzt werden, wenn man doch Braunkohle, wie mich, hat?!“

(Es gibt eh keine ineffizientere Möglichkeit, Strom zu erzeugen, als mit der Kohle, mit mir.)

BITTE HÖRT MIT DEN UNNÖTIGEN BAUM-MORDEN AUF, ich will leben!!!

In was für einer Gesellschaft möchte ich leben?

von Melanie Lux

Wie es zur Zeit in unserer Gesellschaft abläuft, gefällt mir überhaupt nicht. Leider hat die Gewalt zugenommen. Vor allem die rechte Gewalt und die Ausländerfeindlichkeit. Bestes Beispiel ist das, was gerade in Chemnitz passiert ist. Ich war entsetzt, als ich gehört habe, dass die Rechten, also die Neonazis aufmaschiert sind und dann angefangen haben mit ihren Hitlerparolen. Und wie sie sich aufgeregt haben über die Ausländer.

Wir leben gerade in einer Welt, wo die Gewalt zunimmt und Menschenrechte missachtet werden. Und auch in einer Welt des Kapitalismus, wo immer mehr Menschen besitzen wollen, haben wollen und an das Geld denken. Wo menschliche Wärme und Liebe kaum noch etwas zählt. Auch das nun die rechte Partei, die AFD gewählt wurde von den Bürgern, gefällt mir überhaupt nicht. Das Ganze macht mir ziemlich viel Angst. Ich hasse diese AFD. Ich hasse diese Politiker Trump und Seehofer und die Neonnazis.

Ich habe Angst davor, dass die rechten Parteien und die rechte Gewalt Überhand nimmt. So eine Gesellschaft finde ich scheiße. Ich habe deswegen Zukunftsängste. Manchmal frage ich mich, wie es weitergehen soll. Manchmal verliere ich deswegen, die Lust am Leben. Kann ich oder will ich in so einer Gesellschaft voller Gewalt und Lieblosigkeit überhaupt noch leben? Immer häufiger frage ich mich nun nach dem Sinn des Lebens, nach dem Sinn meines Lebens. Ich wünsche mir so sehr den Frieden auf Erden und dass jeder Mensch so akzeptiert wird, wie er ist. Egal, welche Herkunft oder Hautfarbe, ob der Mensch gesund ist oder krank, oder behindert ist. Alle Menschen sind vor Gott gleich und alle Menschen haben das Recht zu leben.

Ich sehne mich so sehr nach menschlicher Wärme, Offenheit und vor allem nach Liebe und Geborgenheit. Gerade in der jetzigen Gesellschaft voller Hass und Gewalt, sehne ich mich dann nach meiner persönlichen Superheldin oder Superhelden, die so sind wie Supergirl, Superman oder Wonderwoman. Ich sehne mich nach einer Heldenfigur, die mich beschützt, lieb hat und mir ganz viel Geborgenheit und Liebe gibt.

Außerdem muss die Umwelt und das Klima unbedingt gerettet werden und es muss genug zu Essen und zu Trinken für alle Menschen da sein. Und wir brauchen unbedingt genug sauberes Trinkwasser. Denn ich finde, dass Trinkwasser mehr wert ist als Gold.

Natur und Umwelt

von Marco Nast

Es lebe unsere Umwelt! Es ist sehr schön in so einer gesunden Umwelt zu leben, in der sich die Menschen der Vorzüge bewusst sind: Dass sie trotz der verheerenden Auswirkungen ihres Verhaltens immer noch die Möglichkeit haben die abendfrische Waldluft zu schnuppern und die Natur, wie sie sich z.B. des Abends offenbart, bei einem Spaziergang zu genießen.
Sie müssen sich ja nicht mit den Problemen beschäftigen, die sie als Umweltzerstörer verursacht haben. Noch nicht! Denn Geld kann man nicht essen… Ich glaube es ist sehr unverträglich und nicht gerade nahrhaft!

Mein Umzug


von Gunda Breul

Ich bin am 05.09.2018 ins erste Stockwerk gezogen. Als ich da endlich eingezogen war, hatte ich meine ganzen Sachen im Zimmer verstreut. Das sah aus wie ein Schlachtfeld. Aber dann, nach und nach, sah es nicht mehr so unordentlich aus.

Danach war es sehr... sehr... sauber. Ich habe mir dann bei Ikea einen Kleiderschrank, einen roten runden Tisch und einen Blumentopf mit einer Kunst-Palme, blaue Vorhänge und einen Tisch gekauft, den man mit ins Bett nehmen und darauf essen kann.

Eure Autorin Gunda Breul.

Die Demonstration

von Gunda Breul

Wenn eine Demonstration stattfindet, dann sind viele Demonstranten echt unmöglich. Ich sage euch, dass die sehr… unmöglich sind, wie damals vor unendlich langer Zeit:
Sie haben die Mülltonnen, Autos und Blockaden angezündet. Aber die Demonstranten haben auch die Polizei im Schulterblatt angegriffen, sie haben mit Rauchbomben und mit Feuerwerkskörpern nach der Polizei geworfen. Dabei wurden 200 Demonstranten festgenommen. Dann kamen die Halunken in den Knast.

Eure Autorin Gunda Breul.

Donnerstag, 30. August 2018

Digitale Medien - Mein Smartphone

von Nora Poppensieker

Darf ich vorstellen: Hier ist mein ausgelagertes Hirn, mein Smartphone.
Gefühlt erinnert es mich sekündlich an etwas, was ich für „wichtig“ erachte und mir so für eine Erinnerung einspeicherte.
Und nein, (noch) diente es nicht für ein „Smarty-Weitwurf“, obwohl direkt nach einer solchen Erinnerung sofort die Warnung ertönt: „Ich setz gleich an zum Smarty-Weitwurf!“
Was wäre ich ohne diese Erinnerungshilfe? – Ich weiß es nicht. Doch ich weiß auch, dass ich ohne mein Smarty vieles zu tun vergessen würde, vielleicht zu viel?!
Klar nervt mich meine enorme Vergesslichkeit ungemein, doch (umso mehr) freue ich mich, gelernt zu haben damit umzugehen, beispielswiese mit meinem Smartphone.

Meine Leben ohne Fernseher

von Heinz Thomsen

Ich schaue ca. 4 Std. Fernsehen. Ich schalte von einem Kanal zum nächsten, bleibe aber meistens beim Sport hängen.
Wenn ich keinen Fernseher hätte, würde ich viel mehr rausgehen. Die Max-Brauer-Allee rauf und runter. Ich würde bestimmt ein paar Leute treffen, die ich kenne. Aber ich habe auch ein wenig Angst Abends alleine auf die Straße zu gehen.

Salmonellen können Übelkeit, Durchfall und Verbrechen auslösen

von Nora Poppensieker

Lotta klemmt sich den Stapel ihrer Schulbücher unter den Arm und huscht durch die weit geöffnete Ladentür, durch die ein strenger Geruch alter Zeitungen und abgestandener Möbel nach draußen dringt. Sie nimmt Kurs auf den Stapel der Zeitschriften, der vor dem weißen Regal liegt. Lotta blättert einige Zeitschriften durch, bis sie findet, wonach sie suchte, hier ist es.
Zum Glück weiß Lotta, aus welcher Zeitschrift Sarah die Sticker hat, die Sarah in der Klasse verteilte. Lotta hat nun die Zeitschrift gefunden, in der die Sticker als Extra dieser Woche zu finden sind.
Alle Anderen aus ihrer Klasse bekamen einen Sticker geschenkt, wirklich alle, nur Lotta nicht.“Ganz schön gemein!“, findet Lotta. Wie gut, dass sie nicht auf ein solches Almosen von Sarah angewiesen ist. Lotta kann sich schließlich selbst die Zeitschrift kaufen. Sie bekommt ja regelmäßig Taschengeld. Und dann gehören alle Sticker nur Lotta und sie selbst kann entscheiden, wer einen Sticker abbekommt. Doch Anna wird sicher keinen Sticker abbekommen!
Guckt auch niemand?
Als Lotta sich sicher ist, unbeobachtet zu sein, entfernt sie die Sticker aus der Zeitschrift, schiebt sie sich in das unterste ihrer Schulbücher, ihr BIO-Buch und möchte Schnurstraks wieder aus dem Laden verschwinden, als sie sowohl einen festen Händedruck an ihrer Schulter, als auch ein strenges: „Moment, Fräulein!“ hört, das von der Frau, dessen Hand sie warm und fest auf ihrer Schulter spürt, gehört.
Erschrocken blickt sie zu der Frau hoch und weicht nach hinten weg. Zumindest möchte Lotta wegweichen. Doch die Hand der bösen Frau, die sie festhält, lässt sie nicht entweichen. Lotta ist gefangen. Ängstlich fragend schaut sie hoch.
„Du hast noch etwas vergessen, kleines Fräulein!“, antwortet die Stimme, die zu dem festen Händedruck auf der Schulter gehört, diesem fragendem Blick, „Was denn?“, Lottas Stimme zittert. Jetzt wurde sie beim Stehlen erwischt und wird dort eingesperrt, wo alle Verbrecher hinkommen, ins Gefängnis, Lotta hat Angst.
„Na, diese Zeitschriften, aus der Du die Sticker nahmst“, antwortet ihr sie Stimme hoch über ihrem Kopf. „Die hast Du vergessen. Und die 2,-€, die die Zeitschrift kostet, die Du gerade kaufen wolltest, hast Du auch noch nicht gezahlt.“
Lotta wird nervös. Ihr Taschengeld ist aber schon fürs viele Eis drauf gegangen! Lotta ist pleite. „Womit soll ich die Zeitschriften denn bezahlen? Ich habe doch nichts mehr“, beschämt und verstohlen wischt sich Lotta eine Träne aus dem linken Auge.
„Und womit wolltest Du diese Zeitschrift denn bezahlen?“, fragt die böse Frau mit dem festen Händedruck. „Warum nimmst Du Dir die Sticker aus der Zeitschrift?“
Lotta überlegt und kommt zu folgender Erkenntnis: Lotta muss Salmonellen haben! Heute Morgen hörte sie in einem Bericht im Radio ihrer Eltern, Salmonellen könnten  Übelkeit, Durchfall und Verbrechen auslösen. Also war es nicht gut, dass Lotta all ihr Taschengeld für Eis ausgab, nun hat sie Salmonellen, ganz eindeutig. Warum sonst sollte sie so ein Verbrechen wie Diebstahl begehen, dass noch nicht einmal mit Mundraub gerechtfertigt werden kann?!
Laut weinend schluchzt Lotta: „Ich werde nie wieder mein ganzes Geld für Eis ausgeben, versprochen!“
Lotta erklärt der bösen Frau, was es mit dem Diebstahl auf sich hat und weshalb sie überhaupt Salmonellen bekam und zur Verbrecherin wurde.
Die böse Frau ist gar nicht so böse! Nachdem sich Lotta versuchte zu erklären, darf sie die ganze Zeitschrift mitnehmen, wenn sie die vom nächsten Taschengeld bezahlt. Lotta verspricht es.  Und sie verspricht auch noch „ganz hoch und heilig“, nicht wieder ihr ganzes Geld in Eis zu investieren. Und falls sie sich doch mal ein Eis kaufen will, wird sie dieses bei der doch-nicht-so-bösen Frau im Laden kaufen, versprochen!

Montag, 27. August 2018

Ich, mit und ohne Handy

von Thea Sagawe
Wie bin ich mit meinem Handy?

Normalerweise stehe ich mit dem Handy-Wecker auf und jemand kommt und zieht meine Kompressionsstrümpfe an. Dann stehe ich auf und ziehe mich an. Da ist es 8.00 Uhr oder 8.15 Uhr. Ich gehe los und sehe unterwegs auf meinem Handy wie spät es ist. Auf der Arbeit mache ich mein Handy aus: erst lautlos und dann ganz aus. Wenn es 15.00 Uhr ist, mache ich mein Handy an. Ab und zu spiele ich auf meinem Handy am Schlump. Ich bin immer so um 15.30- 16.00 Uhr zu Hause und spiele auch dort. Außerdem bin ich sehr aktiv und kontaktfreudig zu Mitarbeitern und Mitbewohner/innen und auch zu Leuten aus meiner Familie, die in Dänemark und Frankfurt sind. Zu denen habe ich Kontakt. Ich mache mit meinem Handy viel und kann nicht ohne es auskommen.

Wie wäre ich ohne Handy?

Wenn ich keinen Handy-Wecker hätte, wäre ich der Wecker: durch meine innere Uhr oder wenn jemand kommt. Wenn ich keinen Fernseher hätte und keinen Computer, und ohne Handy-Kontakt, wäre es blöd und öde. Oder ich wäre unterwegs mit einem Buch oder Freunden und Bekannten.

Mein Talker

von Stefanie Thies

Ein Talker ist ein Computer. Den kann ich mich meinen Augen bedienen. Damit kann ich auch reden. Ich habe schon länger einen, aber den kann man nicht mitnehmen und der hat häufig nicht richtig funktioniert. Im Oktober bekomme ich einen neuen Talker. Der hat mehrere Akkus und den kann man an meinem Rollstuhl befestigen. Den kann ich bestimmt besser bedienen. Wenn ich eine eigene Wohnung habe, kann ich damit darin Sachen steuern und selbstständig einkaufen. Außerdem kann man auch Videos gucken (vorzugsweise Liebesfilme).

Was bedeuten digitale Medien für mich?

von Lina Strothmann

Am häufigsten der digitalen Geräte nutze ich mein Handy. Den Computer benutze ich nicht ganz so oft. Immer öfter frage ich mich, wie wir früher ohne Internet durchs Leben gekommen sind. Über das Internet recherchieren wir heutzutage eigentlich so gut wie alles: wie wir von hier nach dort kommen, wann und wo die entsprechenden Busse fahren, und und und. Da wir nur über Laptops, Ipads und Handys ins Internet kommen, sind die alleine dafür ja schon sehr wichtig für uns.

Kein Handy zu haben kann ich mir auch kaum noch vorstellen. Bin ich zum Beispiel einmal draußen und weiß gerade nicht wann der Bus 5 fährt, habe ich nach einigem Tippen schon das Ergebnis. Am häufigsten benutze ich mein Handy allerdings zum Schreiben mit Freunden über Whats App. Damit kann ich mich schon recht lange am Tag beschäftigen. Aber natürlich bin ich nicht den ganzen Tag am Handy, das versuche ich dann doch zu vermeiden. Falls ich mich mit Freunden an dem verabredeten Ort verpasse, telefonieren wir uns über das Handy auch öfter zusammen. Ohne Handy durch das Leben zu gehen wäre schon eine gewaltige Umstellung.

Als ich nach Sylt fahren wollte

von Gunda Breul

Ich bin umsonst um 3.30 Uhr aufgestanden und habe mich fertiggemacht. Dann musste ich schon um 3.40 losfahren und ich, Gunda, bin schon um 5.45 am Altonaer Bhf gewesen. Danach stand ich, wie mit meiner Wellnessgruppe abgemacht, vor dem Treffpunkt Blume 2000. Dann war das Coolste: dass ich gewartet... gewartet... und gewartet... habe, bis es mir dann zu viel wurde. Unser Zug, der ICE fuhr schon um 7.40 nach Sylt ab. Die anderen von der Wellnessgruppe sind erst später gekommen und ich fande es echt sehr.... sehr.... sehr scheiße...., dass ich nicht mit konnte. Ich wäre sehr... gern mitgefahren...!!!!

Eure Autorin Gunda Breul

Mittwoch, 11. Juli 2018

Gestrandet

von Constanze
 
Die erste Zeit im Heim lässt sich einfach mit zwei Worten zusammenfassen: gruselig und grausam.
Aber so einfach mach ich es mir nicht. Ich entschloss mich ins Heim zu gehen, als ich zu Hause so schwer stürzte, dass ich meinen rechten Arm nicht mehr benutzen konnte.

MEINEN ARM KANN ICH IMMERNOCH NICHT BENUTZEN.
Verschleiß nennt mein Doktor es. Mit Gymnastik versuche ich es hinzukriegen, dass ich mich wieder bewegen kann.

Es war Mai 2016. Ein strahlender Tag als ich zu einer netten alten Dame aufs Zimmer gelegt wurde. Die Dame hatte nur leider einen Fehler, sie war schwerhörig. Sie sah dann fern, wenn ich meine Ruhephasen brauchte.  Wenn sie dann endlich mit fernsehen fertig war und ich mein Radio leise anstellen wollte, um schlafen zu können, fühlte sie sich gestört und schaltete es ab.

Dann fing ich an mich zu bewegen und mit der Bettdecke zu kämpfen bis ich endlich einschlief- Ergebnis -_zwei unausgeschlafene Frauen!

Da ich neu war, wollte mich die Pflege nicht haben und schob mich an die Betreuung ab. Ich wurde unleidlich. Wäre nicht Nick da gewesen, hätte ich mich abgemurkst. Depressiv genug dafür war ich. Aber ich fand einen Weg mit der Situation umzugehen: der geschützte Bereich. Eine Stunde, die ich mich mit einer Betreuungskraft ungestört unterhalten konnte. Etwas das ich auch beibehielt, nachdem ich mein eigenes Zimmer hatte. Mit Nicks   Kündigung im November 2016 schlief es ein. Ich begann, meinen Tagesablauf selbst zu planen.

Gestrandet fühle ich mich hier immer noch - aus dem Grund da die anderen Bewohner zu alt sind. Ich habe hier nur Freunde unter dem Personal gefunden. Ich habe ein Obdach, kein Heim.
Irgendwo in Buxtehude, 2017

Irgendwo in Buxtehude

von Constanze
1969 wurde ich in Buxtehude geboren. 1975 wurde ich eingeschult, 1988 machte ich dort mein Abitur. Im Anschluss absolvierte ich eine Lehre als Chemielaborantin und studierte drei Semester in Bremerhaven Lebensmitteltechnologie. 1992 kehrte ich gezwungenermaßen nach Buxtehude in mein Elternhaus zurück. Ich musste mein Studium abbrechen, da die Krankheit Morbus Wilson ausbrach.
Es war nicht einfach für mich, da ich ein gradliniger Mensch bin. Es fing damit an, dass meine Sprache nuschelig wurde und ich das Gefühl für meine eigene Lautstärke verlor. Zu dieser Zeit war der Kayser-Fleischer-Korneal-Ring um meine Iris geschlossen, das fiel jedoch dem behandelnden Augenarzt nicht auf. Und ich verlor meine Augen-Hand-Koordination. Das war 1992. Ich bekam schnell die Diagnose Morbus Wilson. Na ja, was heißt schnell – zwei Jahre hat es gedauert. Diese Zeit der Ungewissheit möchte ich nicht noch einmal erleben. 1996 war ich das erste Mal in Düsseldorf in der Uniklinik. Schon im Rollstuhl aber noch mit Sprache gesegnet; diese blieb aber nicht mehr lange. Und meine Handschrift war weg. Sie wurde zuerst zackig und undeutlich. Ich konnte nicht mehr ordentlich schreiben. Da war ich nun, gefühlt mehr tot als lebendig, gefangen in meinem Körper.  Unfähig mich mitzuteilen oder meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.
Dann begann der beschwerliche Weg zurück. Meine Eltern waren in der Zeit immer bei mir, gaben mir Kraft und Halt. Es war für sie nicht leicht. Freunde und Bekannte wandten sich von uns ab. Ich sah in dieser Zeit nur mich, hatte keine Kraft, mich noch um andere zu kümmern. In dieser Zeit bekam meine Freundin ihr erstes Kind. Sie war Christin und half mir durch ihre bloße Anwesenheit. Wir plauderten viel miteinander, das heißt sie redete und ich schrieb meine Antworten auf. Auf einen DIN A2 Zeichenblock und wenn es hoch kommt einen Satz pro Blatt. Ungefähr ein Jahr später entwickelte ich mit einer Krankengymnastin zusammen meine eigene Zeichensprache, die ich bis heute gebrauche. Diese half mir, mich auf dem 60. Geburtstag meines Onkels sogar mit einer Engländerin zu unterhalten. Dies brachte mir ein Lob von meiner Mami ein.

Ab der Jahrtausendwende stabilisierte ich mich mehr und mehr. Zu Anfang war selbst Fernsehen sehr schwer für mich. Ein Konzentrationsproblem nach nur einer halben Stunde, dann brauchte ich eine Pause. 2002 war ich wieder soweit, dass ich Geschichten schreiben konnte. Ich musste allerdings alles vorschreiben, am Computer schaffte ich nur eine halbe Stunde. Locker drauflos schreiben war nicht. 2006 lernte ich Peter, meinen Freund, kennen. Ich lerne immer noch dazu – ein letzter großer Erfolg war das selbstgemachte Ostermenü. Nichts tolles, aber für mich ein Erlebnis.
Irgendwo in Buxtehude, April 2010

Freitag, 22. Juni 2018

Drei Dinge auf einer Insel- Teil I

von Nora Poppensieker

Hmm, welche drei Dinge würde ich wohl auf die Insel mitnehmen wollen, worauf wollte ich nicht verzichten?

Als allererstes sollte ein Tag für mich mit einem frischen Kaffee beginnen. Also benötige ich sowohl eine Kaffeemaschine, als auch Kaffee, gerne BIO-Kaffee. (Ich gehe mal davon aus, dass diese Insel ans Stromnetz angeschlossen ist. Es gibt keine „weißen Flecken“ auf der Landkarte mehr und somit auch keine Insel, die noch nicht vom Menschen „beschmutzt“ wurde und somit kein Stromnetz besitzt. Ich würde es aber sogar schaffen, auf meine Kaffeemühle und auch auf meinen BIO-Kaffee zu verzichten! Ich nehme einfach mal an, dass auf dieser Insel frische Kaffeebohnen zu pflücken sind. Und dass auf dieser Insel alles unberührt von Insektiziden und Ähnliches ist, davon ist auszugehen.

Da ich mir die Kaffeebohnen an einem Lagerfeuer rösten und danach mit Steinen grob zerkleinern, also „mahlen“ kann, benötige ich auch keine Kaffeemühle, kann also auf die Kaffeebohnen und die Kaffeemühle verzichten.

Moment, dann kann ich aber auch auf die Kaffeemaschine verzichten, da ich den Kaffee, den ich nach dem rösten selbst zerkleinere, in ein aus festen und doch wasserdurchlässigen Blättern selbstgebastelten Kaffeefilter schütte, in den ich mit über dem Lagerfeuer gekochtem Wasser übergieße. Ich muss also nicht auf meinen „guten-Morgen-Kaffee“ verzichten, selbst ohne die Kaffeemaschine nicht.

Somit habe ich das Kaffeeproblem gelöst.

Es gibt allerdings etwas, was mir noch wichtiger ist, als der allmorgendliche Kaffee: Ich habe es gern immer süß.

Dann hätte ich gern einen Gefrierschrank mit nie alle-werdendem Eis meiner Lieblingssorte in verschiedenen Variationen.

Doch das wichtigste überhaupt fehlt noch: SüßA! Ich brauche SüßA bei mir. Doch weiß ich, dass er auf einer Insel nicht glücklich wäre, geschweige denn Überlebenschancen hätte. Und ohne SüßA mag ich nicht auf dieser Insel sein, egal, wie viel Eis meiner Lieblingssorte es dort gäbe.

Ich bleibe wohl besser zusammen mit SüßA hier wohnen und im Freistil arbeiten.

So bin ich auch glücklich. Glücklich und habe genug Süßes.

Drei Dinge auf einer Insel- Teil II

von Nora Poppensieker

Irgendwie lässt mich die Frage nicht los, welche drei Dinge ich auf eine Insel mitnehmen wollte! – Darauf gäbe es nur eine plausible Antwort: Magentarot, Coelinblau und Zitrongelb.

Klar, zunächst verwies ich auf den mir so wichtigen Kaffee. Auf die Kaffeemachine, auf den BIO-Kaffee und auf die Kaffeemühle. Doch nun nahm ich mir die Zeit, darüber nachzudenken: BIO-Kaffee sowie auch Eis sind pure Luxus-Güter. Und Luxus benötige ich auf dieser Insel nicht. Klar, ich brauche SüßA, auch und insbesondere auf einer Insel. Doch da er dort nicht glücklich oder gar überlebensfähig wäre, möchte ich ihm diese Qual, auf einer Insel gefangen zu sein, ersparen.

Und ebenso wenig benötige ich eine Kaffeemühle: Ich mahle mir meinen Kaffee lieber ohne ein h, ich male ihn mir. Ich mag weder Haare in der Suppe, noch ein beim Kaffeemalen. Ich male mir meinen Kaffee h-los.

Insgesamt möchte ich mir diese Insel farbenfroher gestalten. Ja, Kaffee ist ein Luxusgut. Auf dieses Luxusgut kann ich verzichten. Doch Coelinblau, Zitrongelb und Magentarot sind mehr als Luxus, sie sind lebensnotwendig für mich. Mit diesen drei Farben kann ich mir jede x-beliebige weitere Farbe – bis auf weiß – mischen und mir so jeden benötigten Luxus her malen. (Und falls ich doch mal weiß benötige, reibe ich mir einfach einen weißen Kalkstein zu feinem Pulver und mische ihn mir in die vorhandene, weiß benötigende Farbe.

Ich brauche auf einer Insel also Zitrongelb, Magentarot und Coelinblau. Diese drei Farben möchte ich unbedingt bei mir haben, mit diesen drei Farben kann ich mir alles, was ich sonst noch benötigen sollte, ermalen.

Wie jetzt, ob ich noch einen Pinsel benötigte?! Ich habe doch Finger! Also nein, einen Pinsel brauche ich nicht, um die Insel farbenfroh zu gestalten und glücklich zu sein. Und auch Leinwände lassen sich ersetzen, ich fände auf dieser Insel sicherlich noch eine Menge weiterer Dinge, die von mir bemalt werden wollen, auf denen ich meiner Fantasie freien Lauf lassen kann.

Ich bekomme schon richtig Lust darauf, diese Insel zu bemalen!

Wann kann`s los gehen?

Montag, 18. Juni 2018

Skandal!

von Gunda Breul

1. Skandal ist, wenn meine Wohnung wie eine Rumpelkammer aussieht.
2. Skandal ist, wenn ein Passant daran vorbei geht, wenn ein anderer auf dem Boden liegt.
3. Skandal ist, wenn Deutschland verliert.
4. Skandal ist, wenn ein Autounfall passiert und ein Autofahrer Fahrerflucht begeht.
5. Skandal ist, wenn keine Schreibwerkstatt ist.

Mein Umzug

von Gunda Breul

Ich habe 4 Säcke voll Sachen weggeschmissen und muss einiges aussortieren, weil ich umziehen möchte. Unsere WG wird umgebaut. Die Stationären sollen nach oben kommen und die Ambuanten nach unten. Im Erdgeschoss wird die Küche zum Zimmer und das Zimmer von einem Bewohner zur Küche. Ich ziehe vom 4. Stock in den 1. Stock. Das ganze findet statt von 2018- 2019. Ich ziehe am 1.7.18 um.

Eure Autorin Gundi

3 Dinge für eine einsame Insel

von Heinz Thomsen

Drei Dinge, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde…

1. Mein SVE-T-shirt. Ich habe es auf einem Fußballturnier geschenkt bekommen. Ich ziehe es mindestens einmal pro Woche an.

2. Meinen Kuschelhasen, weil ich gerne auf ihm reite. Ich kuschel jeden Abend mit ihm. seit ich 20 Jahre alt bin, ist er immer bei mir.

3. Einen Fernseher, weil ich gerne Sport gucke. Am liebsten Fußball, aber auch Tennis, Eishockey oder Handball.

Auf einer einsamen Insel

von Stefanie Thies

Auf eine einsame Insel würde ich meine Schwester Miriam mitnehmen, mehrere Liebesromane zum Lesen und einen ganzen Sack voll Kirschen zum Essen.
Ich würde viel mit Miriam reden und spielen. Aber nicht den ganzen Tag, zwischendurch muss ich mich ausruhen.
Morgens würde Miriam mir aus den Büchern vorlesen. Was ich abends mache, weiß ich noch nicht.

Eine schöne Nacht mit Lara Croft auf einer einsamen Insel

von Dennis Seidel

Es ist dunkel in meinem Zimmer. Der Mond scheint sehr hell rein, es ist Vollmond. Ich liege im Bett an mein liebstes Kuschelkissen gekuschelt. Es sind meine liebste Jyn Esor, Spielfigur Lara Croft und meine liebste Pappfigur Tanja dabei. Tanja ist eine richtig hübsche Frau mit gepunktetem weißem Kleid an.

Ich nehme Lara Croft ganz nah an mich. Sie ist so süß. Auf einmal wird Lara Croft lebendig. Sie fragt: „Dennis, schläfst du schon?!“. Ich setze mich aufs Bett und schaue sie verwundert an. Sie fragt: „Dennis, was hast du denn?!“. Ich sage zu ihr: „Ich habe etwas Angst, Lara!“ Sie antwortet: „Brauchst du doch nicht Dennis. Ich bin ja bei dir!“. Ich sage: „Aber du bist doch eine Spielfigur, Lara!“.
Dann wird auch noch Tanja lebendig und fragt: „Alles okay bei dir Dennis? Lara spinnt ja wohl!“. Lara entgegnet: „Sag mal spinnst du, Tanja?!“. Sie nimmt meine Hand.
Tanja schreit: „Finger weg von ihm, Lara!“. Sie scheuert Lara eine. Tanja setzt sich neben mich. Sie ist jetzt keine Pappfigur mehr, sondern eine reale Frau, eine echte Person. Tanja weint etwas. Lara fragt: „Tanja, was hast du denn?!“. Tanja: „Ach lass mich in Ruhe, Lara!“. Sie wird richtig böse.

Auf einmal dreht sich alles um uns drei und dann landen wir auf einer einsamen Insel wo es auch einen wilden Tiger gibt. Tanja bleibt dich hinter mir. Das Unterholz knirscht unter den hohen Schuhen, die sie an hat.
Auf einmal ertöhnt ein sehr lautes Brüllen und der gefährliche Tiger steht vor uns. Lara schreit: „Hilfe, ein Tiger!“. Der Tiger brüllt ganz laut und kommt schleichend auf uns zu: „Was macht ihr auf meiner Insel Fremde?!“. Tanja fragt: „Ist das hier etwa deine Insel?!“. Der Tiger sagt: „Ja, das ist sie und ihr verschwindet wieder, sonst fresse ich euch einen nach dem anderen auf!“.

Lara nimmt meine Hand. Auf einmal peitscht ein Schuss durch die dunkle Nacht. Der Tiger läuft weg. Dann erscheint eine Gestalt. Es ist die echte Lara Croft, die von Angelina Jolie in "Tomb Raider" gespielt wurde. Sie sagt:“ Ein Glück, dass ihr ein Sicherheit seid. Ich kenne diese Bestie, das war Shir Khan aus dem Dschungelbuch!“.

Wir drei und Lara Croft gehen weiter. Auf einmal bebt unter uns die Erde. Tanja schreit:“ Lauft Leute, gleich kommt sicherlich ein Tsunami!“. Hinter uns geht das Wasser vom Strand zurück. Am Horizont braut sich etwas Gewaltiges zusammen. Es ist eine bis zu 70 Meter hohe Riesenwelle. Lara schreit:“ Kommt schnell, Leute!“. Jyn nimmt meine Hand.
Das Getöse des Wassers wird immer lauter und dann trifft auch schon der Tsunami mit voller Wucht auf die Insel. Er reißt leider Lara und Jyn mit sich. Tanja und ich können fliehen. Wir gehen zu dem Ort wo unsere Zeitmaschine steht und reisen zurück ins Hamburg, im Jahr 2018.

Zurück in Hamburg angekommen landen wir beide wieder in meinem Zimmer. Leider sind Jyn und Lara von dem schrecklichen Tsunami mitgerissen worden, Tanja und ich sind jetzt alleine. Aber dann sehe ich Jyn auf dem Regal stehen und auch Lara steht dort, beide sind wieder Action-Spielfiguren.

Tanja nimmt meine Hand. Wir beide küssen uns. Sie legt sich neben mich ins Bett, wir beide kuscheln miteinander und küssen uns noch einmal. Tanja sagt: „Dennis, du bist so süß!“. Ich sage: „Du auch, meine Hübsche!“.

Um 6:30 klingelt dann der Handywecker. Jetzt ist Aufstehzeit. Ich gehe duschen und mich rasieren. Danach frühstücken Tanja und ich zusammen unten beim Schanzenbäcker.

Heute ist ja auch wieder Aikido. Vor dem Aikido warten auch schon Thomas, Celina, Michi, Daniel, Kathi, Josi und Liv. Paula, Rike, Noa, Melle, Lina, Matze und Can haben jetzt Schafs-Probe mit Martina. Nach dem Aikido fahren Celina und ich zum Internetkurs in Alsterdorf, Tanja fährt auch mit. Sie kommt heute Abend sogar zu unserem Auftritt im Park Fiction an der Hafentreppe. Nach dem Kurs geht es dann nach Hause. Wir beide gehen zu Bianca in den Alster Snack rein. Sie wundert sich, dass Tanja echt ist.

Dienstag, 24. April 2018

Hallo Annette!

von Melanie Lux

Du möchtest, dass ich über mich schreibe, weil du mich besser kennen lernen möchtest. Hier sind meine interessanten Infos über mich. Ich bin Hamburgerin, 48 Jahre alt und schreibe, bastel und zeichne gerne. Ich schreibe vor allem gerne Drehbücher. Mein zweitliebstes Hobby ist Barbiepuppen sammeln. Ich baue mir dann meine eigene Barbiewelt auf. Ich sammle vor allem Superheldinnenbarbies. Außerdem liebe ich Superheldinnen. Ich befinde mich oft in meiner Superheldinnenwelt. In meiner Phantasiewelt darf ich alles sein und alles machen, was mir gefällt. Da bin ich Melanie und darf es sein. In meiner Welt ist alles möglich. In meiner Welt ist Supergirl für mich da. Wir sind  beste Freundinnen und retten die Welt. Außerdem beschützt mich meine allerbeste Freundin vor Gefahren. Manchmal habe ich sogar drei Superheldinnen zu Freundinnen. Manchmal ist meine Phantasiewelt so toll, dass ich gar nicht mehr zurück möchte. Ich habe dort auch einen anderen Namen und bin dort wieder ein Teenager.
Aber leider muss ich dann wieder in diese Welt zurück. Und dann bin ich wieder diese langweilige Melanie, die schon 48 Jahre alt ist. Aber ich breche jetzt wieder aus und fahre mit meinem Raumschiff wieder zurück zu meinem Planeten. Mein Name ist nicht Melanie. Ich heiße Jeanette Stern und bin 17 Jahre alt.

Dennis

von Dennis Seidel

Ich heiße Dennis Seidel und bin 38 Jahre alt und wohne in Ottensen.
Meine Hobbys sind Papierfiguren basteln, Reisen, schreiben (am PC), shoppen gehen, mich mit Freunden treffen, mit Barbie Puppen spielen, mein Testgelände Treffen besuchen.
Ich mag nicht: Tod, Streit, Trennung, Hetzerei.
Ich bin 161 cm groß.
Meine aktuelle Traumfrau ist Lara (Papierpuppe). Sie ist so hübsch.
Ich bin in Fuhlsbüttel groß geworden und habe die Sonderschule in Alsterdorf und den Kindergarten in Langenhorn besucht.
Meine beste Freundin ist Paula. Wir sind gut befreundet.
Vorher waren wir vier Jahre zusammen.

Montag, 16. April 2018

Nora

von Nora Poppensieker

Damit ist eigentlich alles gesagt: Ich bin Nora.

Was bedeutet es, eine Nora zu sein? In meinem Fall bedeutet es, „smart, special and beautiful“ zu sein. Das lernte ich zumindest während meines Jahres als senior, das ich 1998/1999 in Pennsylvania verbrachte. Doch das ist nicht gerade das, wie ich mich selbst beschreiben würde. Ich würde mich selbst als biofiziert, was mir das Wichtigste an mir ist, beschreiben, als humorvoll und als kreativ. Ich bin nämlich eine Künstlerin. Ich arbeite im Atelier Freistil, einer Kunstwerkstatt, die sowohl von LmBH, als auch von den Elbe Werkstätten GmbH geleitet wird. (Ich bin aber nicht über LmBH angestellt, eine Tolle-Wort-lerin bin ich im Privaten.)

Ich schreibe leidenschaftlich gern und bin auch fast seit Anfang an bei den Tollen Worten mit dabei. So kann ich auch bestimmt zutreffend beurteilen, dass Annette uns Tolle Wort-lern zu guten Texten verführte. Ich habe es mir zwar abgewöhnt, ständig „Danke!“ zu sagen (ja, so war ich auch mal!), doch: Danke Annette, Du warst eine tolle Kraft neben Frank, die immer (BIO-Bananen für mich dabei hatte und vor allem) sehr gute Ideen parat hatte, die wir in Texte umwandeln konnten und mit denen wir die Zuhörer auf Lesungen verzauberten. Insbesondere unseren Workshop mochte ich sehr, wo Du ja auch zu unserer Unterstützung dabei warst. Hoffentlich werden wir ihn auch ohne Dich weiterführen, so dass Du somit unseren Fortbestand weiter verfolgen kannst.

Alles Gute wünsche ich Dir!


Beschreibung zur Erinnerung

von Lina Strothmann

Liebe Annette,
hier sind ein paar Sätze beziehungsweise eine Geschichte über mich.

Mein Name ist Lina Strothmann. Ich bin 34 Jahre alt und wohne in einer WG in Altona, wo ich mich aber nicht wohl fühle. Ich suche schon etwas anderes und werde, bis ich etwas Neues gefunden habe, wahrscheinlich zu meinen Eltern ziehen. Seit ca. einem Jahr arbeite ich bei „Meine Damen und Herren“. Das ist eine Theatergruppe, die zu Alsterarbeit gehört. Wir arbeiten immer an verschiedenen Projekten. Davor war ich bei der Hamburger Arbeitsassistenz und habe verschiedene Praktika ausprobiert, zum Beispiel in Kitas, im Altersheim oder in einer Wäscherei, fühlte mich aber nie so richtig angezogen. Jetzt, bei „Meine Damen und Herren“ fühle ich mich sehr wohl. Ich bin gerne unter Menschen. In meiner Freizeit spiele ich auch in anderen Projekten, wie zum Beispiel „Eisenhans“. Das ist eine Theatergruppe, wo wir zurzeit an dem Stück „Der Sturm“ von Shakespeare arbeiten. Und dann bin ich ja schon seit recht vielen Jahren hier bei „Tolle Worte“, wo ich immer gerne hingehe. Mir gefällt die Atmosphäre und ihr habt immer gute Ideen für Geschichten, die wir schreiben können.

Ich habe immer gerne mit dir gearbeitet und finde es schade, dass du gehst, aber ich freue mich natürlich auch für dich. Ich wünsche dir in San Francisco alles Gute, viel Spaß, Freude und Glück. Vielleicht kommen wir dich ja wirklich mit der gesamten „Tolle Worte“- Gruppe einmal besuchen.
Deine Lina

Brief zum Abschied

von Thea Sagawe

Liebe Annette,
du bist für mich die hübscheste, talentierteste Frau, die ich kenne, die den Weg in die Welt reist. Uns verbindet das Schreiben und die Musik.

Jetzt zu mir: Ich komme aus Dänemark und Hamburg und spreche dänisch und deutsch. Ich höre gerne Musik und spiele Theater. Ich bin eine gute Schauspielerin. Auf eine einsame Insel würde ich auf jeden Fall Bikini und Sonnencreme mitnehmen, damit man keinen Sonnenbrand bekommt. Meine Familie auf jeden Fall auch, ohne die werde ich hier nicht wegfahren. Wir werden gemeinsam auf der Insel bleiben, um uns zu erholen.
Zum Schluss wünsche ich dir von ganzem Herzen alles Gute für deine Zukunft und Gesundheit mit deiner Familie in Kalifornien. Ich sage dir ein großes Dankeschön dafür, dass du offen und eine große Hilfe für uns warst. Denk an die Taschenlampe für die Insel!

Deine hübscheste Thea

Zeitreisen

von Numan Akthar

Hallo meine lieben Fans. Das Thema von mir heute lautet „Zeitreisen“:

Ab geht’s, auf die Durchreise! Wir verreisen nämlich in die Galaxiehaufen-Rundreise. Es geht auf- und abwärts und natürlich hoch und tief durch den Weltraum. Wir jagen die Weltraumpiraten. Sie lauern hinter uns, aber wir geben niemals auf. Wir haben den Plan überschaubar überdacht, gut vorbereitet. Wir entdecken auf unserer jetzigen Position die Sterne und Gravitationswellen, die im Weltall aufschlagen. Ein Planet kommt näher. Doch wie sollen wir uns von der Anziehungskraft von dem Planeten befreien? Dieser Planet ist bald zerstört, wir wollen einen anderen Planeten besuchen. Welcher ist es? Es ist der Planet Erde, wohin wir wieder zurück wollen.

Mittwoch, 21. März 2018

Luft und Liebe

von Heinz Thomsen

Luft und Liebe


Workshop Tolle Worte

von Nora Poppensieker

Endlich hatten wir mal ausreichend Zeit zum Schreiben! – Wir hatten Zeit, Ideen, worüber wir schreiben könnten, Kaffee und Kekse, die Atmosphäre war die altbekannte tolle-Atmosphäre. Wir hatten eigentlich alles, was wir zum Schreiben brauchten, oder?! Nein, etwas fehlte, um dieses tolle-Gefühl abzurunden, jemand fehlte. Ich wünschte mir, da wir so intensiv schrieben, wir würden uns regelmäßiger zum Schreiben treffen, gern mit dem Ziel, etwas Großes zu schreiben, so wie das Supplement , wovon wir einst träumten, es als WfbM zu realisieren. Doch um diesen Traum erst in die Realität umzusetzen, fehlte Sylvia Heinlein, dessen Baby die ist. Und mit ihr fehlte mir der kreative Ansporn, der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Dennoch gefiel mir unser Workshop ausgesprochen gut. Ich gebe zwar die Hoffnung nicht auf, neben dem Atelier Freistil noch (gern neben zweimal in der Woche im Atelier Freistil zu arbeiten, einmal die Woche) die WfbM zu besuchen, doch gebe ich mich mit dem zufrieden, was ich habe, nämlich jeden Monat einmal in der Freizeit ein tolles-Treffen zu haben. Und zwischendurch einen Workshop einfließen zu lassen, nehme ich sehr gern mit!

Ich hoffe somit auf weitere tolle-Workshops, gern regelmäßig, vielleicht zweimal jährlich, durchführen zu können.

Dienstag, 20. März 2018

Clarissa.

von Dennis Seidel

Meine Freundin Clarissa ist so hübsch.
Sie hat blondes Haar.
Clarissa ist 180 cm groß.
Sie ist beschützerisch.
Jeden Abend kuschele ich mit Clarissa.
Sie ist eine Frau aus Pappe.
Ich habe sie aus einem Bild in A3 und Pappe zusammen gebastelt.
Ich habe ganz viele Papierpuppen und Barbiepuppen, aber Clarissa ist meine Liebste Freundin.
Sie hat etwas wärmendes in sich.
Clarissa ist immer für mich da.
Ich liebe sie.

Schnappschuss

von Nora Poppensieker

Der Hang – voller Margeriten, ein herrlicher Anblick von unschuldigen Blumen. Ich laufe, barfuß, über den saftigen Rasen, der auch voller Blumen ist und höre neben mir meine Freundin kichern.
Achtend, auf keine Biene zu treten, setze ich vorsichtig einen Fuß vor den anderen. Doch – aua! – trotz meines – wie ich finde vorsichtigen Aussparens jeder Blume unter meinem Fuß – spüre ich einen stechenden Schmerz unter der Fußsohle.
Eine Biene (nein, eine Wespe, es war doch bestimmt eine Wespe, diese fiesen und aggressiven Wespen, die nichts Besseres zu tun haben, als nichts-ahnende BarfußläuferInnen zu massakrieren) zerstach mir meinen so unschuldigen Fuß.
Hat Unschuld etwas mit Schule zu tun? Das heißt doch, dass mein Fuß gar nicht in die Schule gehen darf, da er sonst nicht mehr unschuldig ist, oder?! – Wenn mein Fuß nicht mehr in der Schule ist, wird er doch bestimmt nicht mehr gestochen werden, da er nicht mehr un-Schul-dig ist, oder?!
Genau: Das ist  der „Lohn“ für mein ständiges Dasein in der Schule, mein Fuß ist so nicht mehr unschuldig, er war ja jeden Tag in der Schule!
Also sollte ich mich ab heute allen Regeln widersetzen und nicht mehr in die Schule gehen. Ich will ja un-Schul-dig werden, um nicht mehr von bösen, hinterhältigen Wespen gestochen zu werden! Immerhin lernte ich (wenn auch in der Schule), dass derjenige gut sei, der un_Schul-dig ist.

Fußabdruck


von Nora Poppensieker

In welchen Fußabdruck man im Endeffekt tritt, ist nicht immer der, in den man auch treten wollte. Denn wer will nicht perfekt sein, wird es aber nicht, wie es der durchschnittliche Mensch es nun einmal nicht wird?!
Und bedenke: Möchtest Du selbst wirklich perfekt sein? Makellos?
Makellos zu sein hat nichts Menschliches mehr an sich. Erst ein Makel macht uns zum Menschen, macht unser Leben erst lebenswert. Macht uns erträglich, auch wenn man immer hört, dieser Makel mache uns unerträglich.
Ich werde einen Fußabdruck voller Makel hinterlassen, (das hoffe ich doch!) einen Fußabdruck, der andere begleitet und insbesondere andere Leben verändert und das nicht unbedingt nur im positiven Sinne.
Doch das stört mich nicht. Vielleicht sollte es das, mich stören, um mich „zu verbessern“, doch möchte ich das gar nicht: Ich will nicht als diejenige in Erinnerung bleiben, die „perfekt“ war, bei der „alles stimmte“, von einer solchen Person bleibt eh nicht mehr viel in Erinnerung.
Nein, mein Fußabdruck kann ruhig erkennbare Spuren hinterlassen, Spuren, die sich verändern, die sich gern auch verbessern.
Es sind einfach meine Fußabdrücke.

Mein Hund Argus

von Dennis Seidel

Ich habe einen Hund, der heißt Argus.
Argus ist ein Berner Sennenhund und Golden Retriever Mix.
Er ist sehr lieb.
Argus ist der liebste Hund der Welt.
Er lebt bei meinen Eltern.
Wenn ich zu Hause bin, freue ich mich immer zu sehen.

(M)ein besonderer Gegenstand

von Nora Poppensieker

Vor mir steht ein Glas, ein mit Farbe verschmiertes Glas. Dieses Glas nutze ich, um meine Pinsel von der Farbe beim Malen zu waschen. Es ist somit kein Gegenstand, der mir an sich viel bedeutet, doch symbolisiert es mein Hobby, es steht für eine Tätigkeit, die mir sehr viel bedeutet. Das Glas steht fürs Malen, was ich gern bei mir zu Hause in meiner Freizeit tue.
Das Malen hilft mir, meine Gedanken zu sortieren. Habe ich etwas, das mich beunruhigt und belastet, seien es irgendwelche Änderungen in meinem so wohl strukturierten Tagesablauf, aber auch Dinge, die mich besonders freuen, hilft mir das Malen dabei, etwas klarer in meinen Gedanken zu werden, mein Kopf fühlt sich danach und dabei freier an.

Ich male bei mir im Keller, dort richtete ich mir mein Atelier ein. Und obwohl ich dort nur künstliches Licht und kaum Platz habe, reicht mir das aus, um zu malen. Denn das ist alles, was ich haben möchte: einen Raum, der mir die Freiheit gibt, ungestört zu malen, wann immer und wie lange ich möchte.
Insbesondere freue ich mich, wenn ich dann das Ergebnis des Malens, das fertige Bild, sehe.
Ja, das stimmt, ich male auch beruflich, ich bin Künstlerin des Atelier Freistils. Und gibt es einen Unterschied zwischen dem beruflichen Malen und dem Malen in meiner Freizeit.–  Hmm, nein, auch das berufliche Malen löst positive Gedanken in mir aus. Und ja, an sich habe ich auch im Atelier Freistil alle Freiheiten, kann dort genau das malen, was mir gerade im Sinn steht zu malen. Doch es gibt schon einen Unterschied, und sei dies lediglich die Freiheit, zu Hause zu sein und zu wissen, dass ich das, was ich soeben malte, nicht für den Verkauf malte, sondern nur für mich und speziell um meinen Kopf wieder frei von jeglichen Gedanken zu bekommen.
Daran Erinnert mich dieses bunt verschmierte Glas: an die Freiheit, meine Gedanken zu ordnen und ans Malen, das mir dabei hilft.

Luft und Liebe

von Nora Poppensieker

„Nun komm` endlich mal zur Sache!“, sagt Anton und will gerade weitergehen, als Eva ihn am Arm packt und sich genervt die störende Haarsträhne aus dem Gesicht pustet. Dabei ist es doch gar nicht so kompliziert! Anton will nur die Zeit mit Eva hier und jetzt genießen. Eva muss das einfach mal verstehen, dass Anton planlos weitergehen will, nur um neben Eva gehen zu können.
„Die Sonne scheint so herrlich warm aufs Gesicht, merkst Du das nicht, Eva?“, fragt er sie mit einem kritischen Blick auf den Arm, der ihn fest hält.

„Anton, Du hast auch nur Luftschlösser im Kopf. Lebe mal in der Realität. Ja, die Sonne scheint warm, auch aufs Gesicht. Doch Du willst schließlich bei Elke und Toni noch ankommen. Und um das zu erreichen, musst Du zügiger gehen und nicht nur in die Luft starren, um die Sonne im Gesicht zu genießen.

„Dass ich die Wärme im Gesicht genieße, hat nichts mit Luftschlössern zu tun, sondern mit der Tatsache, dass es ein wunderschöner Moment ist, neben Dir hier lang zu gehen, da stört mich auch der Verkehrslärm der Straße neben uns nicht. Ist es nicht schön, hier zusammen zu sein, Eva?!“

Da hält Eva inne: Wie oft hat sie schon die Möglichkeit, bei Anton zu sein?! Und ja, Anton hat Recht: In der letzten Zeit nahm sie sich viel zu wenig Zeit, um eben diese kleinen Augenblicke zu genießen, Augenblicke, die ihr so unendlich viel geben, Augenblicke, die sie mit Anton zusammen ist. Wie viele solche Momente hat sie schon vergeudet? Denn was sonst macht man mit einem solchen Moment, als ihn zu vergeuden, wenn man ihn nicht gerade genießt, sondern `einfach nur lebt`? Und ja, jede Sekunde, die sie mit Anton zusammen ist, ist so unbeschreiblich wertvoll und sollte möglichst auch voll ausgekostet werden.

Eva bleibt mit einem Mal stehen, lässt sich die Sonne aufs Gesicht scheinen und fragt Anton: „Ist noch Platz für eine Mitbewohnerin in Deinem Luftschloss?! Lass mich doch mit Dir dort einziehen, Elke und Toni werden morgen auch noch da sein…“

Montag, 19. März 2018

Ein hausgemachtes Problem

von Cornelia Meyer

Seitdem ich in Berührung mit der Gebärdensprache bin habe ich dieses hausgemachte Problem. Ich bin total motiviert, die Sprache zu lernen um mein hausgemachtes Problem zu lösen, das Verlangen danach wird immer stärker. Ich habe mir gerade Bücher darüber bestellt. Das Datum, die Tage und die Jahreszeit „kann ich“, sofern man es „können“ nennen kann.

Ich bin durch meine Arbeit damit in Berührung gekommen. Es gibt viele Arten von Gebärden. Daher finde ich, dass es eine schwere Sprache ist. Ich möchte es unbedingt können, das will ich schon seit Jahren. Immerhin kann ich bereits etwas.

Aber wie kann man richtig die Gebärdensprache lernen, wenn man niemanden privat hat, der einem das beibringt? Nach der Arbeit bin ich immer zu kaputt um mich intensiv damit zu beschäftigen. Mal sehen wie ich das hausgemachte Problem löse. Es gibt so viele Zeichen für ein Wort.

ICH HABE WEDER EIN EINE LÖSUNG NOCH EIN PLAN.

Und jetzt?

Höhen und Tiefen

von Lina Strothmann

Der Tag könnte kaum besser sein. Tanja betritt den Kindergarten und die Kinder laufen ihr Freude-strahlend entgegen. Tanja hatte zwei Wochen Urlaub und freute sich wie sehr sich die Kinder freuten, sie wieder zu sehen. Auch ihre Kollegen und die Praktikantin freuten sich, sie wieder zu sehen. Tanja hatte einen schönen Arbeitstag und als die Kinder alle abgeholt waren, bat sie ihre Chefin noch einmal ins Büro zu kommen. Tanja bekam ein bisschen Angst. War sie doch keine so gute Erzieherin? Hatte die Chefin irgendetwas an ihr zu bemängeln? Aber das Gegenteil war der Fall. Sie bekam großen Lob von der Chefin und auch die Eltern waren begeistert. Schließlich wurde sie gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, eine Vorschule zu gründen. Während ihres Urlaubes wurde auf einem Elternabend überlegt eine Vorschule zu entwickeln und alle konnten sich gut vorstellen, dass Tanja die Kinder unterrichtet. Tanja bejahte und hatte sofort Ideen, wie sie diese leiten konnte.

Glücklich verließ sie den Kindergarten. Das musste sie sofort ihrem Freund erzählen, mit dem sie zwei Wochen in England verbracht hatte. Als Tanja ihre Wohnung betrat, hörte sie die Stimme ihres Freundes: „Sicher war der Urlaub mit Tanja schön, aber ich habe dich vermisst“. Tanja öffnete mit zitternden Händen ihre Schlafzimmertür und starrte auf das gemeinsame Bett. Ihr Freund schreckte hoch und als er sich hastig umdrehte, sah sie Sonja. Sonja, ihre Praktikantin, gerade einmal 16 Jahre alt, hatte eine Affäre mit ihrem Freund. Der erste Gedanke, der Tanja durch den Kopf ging war: Sicher wusste sie, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, aber das das an einem Tag so schnell hintereinanderkommt, das hatte sie nun wirklich noch nie erlebt.

Tolle Worte

von Thea Sagawe

Ich bin Thea Sagawe und ich bin seit 2017 dabei. Es findet jeden 3. Montag im Monat in der Griegstraße 110 statt. Jeder bringt ein Thema mit oder einer schlägt was vor, zum Beispiel „Liebe“, „Glück“, „Sport und Spaß für alle“ oder andere Themen, die einem noch einfallen.
Mir gefällt das Schreiben und den anderen auch! Das freut die Leserinnen und Leser. Und ich freue mich über Feedback und Antworten.

Workshop-Wochenende

Von Steffi Thies

Das Wochenende war sehr gut. Besonders gut fand ich, dass das Treffen so häufig war. Blöd fand ich, dass ich jedes Mal so lange fahren musste, von Bergedorf nach Altona. Schön wäre es gewesen, wenn wir mehr Zeit pro Termin gehabt hätten.

Donnerstag, 18. Januar 2018

Meine Traumfrau

von Dennis Seidel

Ich habe eine Freundin. Sie ist eine Pappfigur.
Sie heißt Kathleen.
Kathleen ist so hübsch.
Ich mag sie.
Ein Leben ohne sie wäre schrecklich.
Was mir fehlt wäre eine richtige Frau.
Kathleen ist meine Traumfrau.
Sie tröstet mich und beschützt mich.
Ich liebe Kathleen.

Mein Flirt

von Dennis Seidel

Ich saß auf einer Wiese im Park.
Das Wetter war schön.
Da sah ich sie, eine bildhübsche Frau.
Sie hatte dunkelblondes Haar, eine blaue Jeansjacke und einen schwarzen Rock mit weißen Palmen drauf an.
Sie war so süß.
Ihr Name war Clarissa.
Clarissa flirtete mich an.
Wir beide schauten uns an.
Leider ging sie wieder weg.

Fünf Vorsätze für das neue Jahr

von Numan Akthar

Es war einmal ein Mann, der fasste sich zum neuen Jahr fünf gute Vorsätze:

1. YAHOO! Endlich, Yuhu!, bin ich in Wirklichkeit steinreich. Was für ein Gefühl, Klasse.
2. Meine Familie hat eine Wette gegen mich verloren und ich darf abkassieren. Super cool!
3. Kriege kommen und gehen, aber meine Soldaten stehen ewig.
4. Mr. Bean ist cool & witzig, ich träume noch von ihm. Wär echt super, wenn ich auch so wäre. Hahahah Ha Ha Ha Ha.
5. Ich träume davon zu Planeten zu reisen, ins Universum. Doch Vorsicht, auf Distanz bleiben, wegen Aliens!