Mittwoch, 28. April 2010

Ich arbeite

von Steffi Thies

Ich arbeite sehr gut und gern
der Arbeit bleib ich selten fern
Ich arbeite in einer Kerzengruppe
manchmal ist die Arbeit anstrengend
aber das ist mir schnuppe
Ich arbeite mit meiner linken Hand
stehe ungern alleine an der Wand
Ich arbeite immer wenn es geht
von früh bis spät

Donnerstag, 22. April 2010

Ausgesperrt zu sein

von Marco Nast


Man geht in ein Kino, um einen schönen Film zu sehen. Plötzlich meldet sich die Blase mit einem ungeheurem Druck. Man versucht still und leise, ohne zu stören, den nächsten Ausgang zu nutzen, um auf die nächste Toilette zu geraten und auf dem Rückweg stellt man fest: die Tür zum Kinosaal ist abgeschlossen. Nun steht man auf dem Flur und kann nirgendwo hin. Man läuft von der 1. bis zur 5 Etage. Ruft und klopft an jede Tür, aber keiner nimmt einen wahr. Die Angst steigt, der Schweiß rinnt. Die Zeit des Kinos ist schon längst zu Ende. Ich soll abgeholt werden.

Ich renne von der 5. zur 1. Etage und klopfe und klopfe, aber keiner hört mich. Die mich abholen wollen kommen auch in Panik. Nun wird eine Suchaktion gestartet und endlich, nach einer Stunde, werde ich gerettet. Was für eine Erlösung.

Die Panik war von beiden Seiten sehr groß.

Das nennt man ausgesperrt zu sein.

Donnerstag, 15. April 2010

Positives aus Deppstedt

von Johannes Plomitzer

Sabrina P., Peter M. und Fatich K. konnten sehr viele Sachen, die ich nicht konnte. Sie konnten z.B. lesen und schreiben. Wir haben viel Mist gemacht, Musik gehört und viel erzählt. Wir haben über Frauen geredet und ich wollte heiraten und Kinder kriegen, obwohl ich nicht wusste, wie das so geht und ob ich überhaupt welche bekommen kann. Sabrina wollte auch immer Kinder haben, aber ich habe sie immer gewarnt, da sie noch viel zu jung war.
Sie war sehr intelligent, hübsch, frech und saß wie ich im Rollstuhl. Ich mochte sie sehr.

Ich bin nach Deppstedt gegangen um erwachen und selbständiger zu werden. Aber weder die Zivildienstleistenden, noch die anderen Bewohner konnten mir die Hilfe geben. So habe ich mir selber geholfen.
Durch meinen Onkel und Schwager bin ich zur Musik gekommen. Mit meinem Vater habe ich viel über Politik gesprochen.

Mein Mitschüler Jens H. hat viele spaßige Sachen erzählt. Er hatte eine geistige Behinderung, war aber so fit, dass er alles verstehen konnte. Vom Kopf her, war er wie ein kleiner Junge und ohne Ende Lebensfroh. Ich hatte viel Spaß mit ihm.
Die Deppstedtzeit war eine Erfahrung wert. Meine Mitschüler waren Spitze.
Bei mir schweben immer noch viele Frauen aus der Deppstedtzeit im Kopf herum.

Mittwoch, 14. April 2010

Das Land Dänemark!

von Gunda Breul

Gewohnt habe ich in der Elbchaussee 18, da haben wir eine Reise nach Dänemark gemacht, und haben ein Tag vorher die Koffer gepackt, dann, ein Tag später, sind wir alle los gefahren. Weil wir so viele gewesen sind, sind wir mit zwei Bussen und einem Auto über die Autobahn gefahren, und haben uns ständig gegenseitig überholt und eine Pause gemacht, und sind zwischendurch auf Klo gegangen. Dann sind wir über die Dänische Grenze gefahren. Dann waren wir endlich nach einer Weile da, aber unser Po tat dann auch weh. Dann, als wir alle in Dänemark waren, mußten wir erst mal Betten machen. Dann sind wir Essen gegangen, ich habe ein großes Stück Straußenfleisch das erste Mal gegessen. Und es hatte sehr, sehr lecker geschmeckt. Dann, als wir fertig waren, sind wir alle noch mal bummeln gegangen, um Geld auszugeben. Dann habe ich, Gundi, den Schaufelbagger gesehen in der Sandkiste, und mich da drauf gesetzt. Ich sah aus wie ein Baggaführer. Dann sind wir zu unsern drei bis vier Häusern gefahren und haben gegrillt, leckeres Fleisch und Würstchen. Wir waren ca. 2 – 3 Wochen da. Und es war wunderschön gewesen. Wir hatten ein Spiel gespielt das war Topfschlagen, und Rebekka und ich, Gundi, haben für alle, sage und schreibe für wirklich alle, eine Kleinigkeit geholt, außer für Rebekka und Gundi.

Eure
Schriftstellerin und Autorin
Gundi Breul.

Im Wilden Westen

von Dennis Seidel

Vor genau 140 Jahren gab es in Amerika den Wilden Westen. Es war die Zeit der Cowboys, Indianer, Rangers, Farmer und der Bösewichte.
Es gab natürlich auch Frauen im Wilden Westen, die waren dann Cowgirls oder arbeiteten als Bardame im Saloon.
Es gab auch schon Hunde, Rinder und vor allem Pferde im Wilden Westen.
Damals gab es noch keine Eisenbahnen und Autos.
Der Wilde Westen wurde erst berühmt durch die vielen Western-Filme im Fernsehen.
Viele Leute lieferten sich spannende Duelle. Ein paar bekannte Figuren aus dem Wilden Westen sind Winnetou und Old Shatterhand, Lucky Luke, Sitting Bull, John Wayne und so weiter. Ein paar Western-Filme sind Bonanza, Petroleum Miezen, Die Gefürchteten Vier und Bad Girls.
Es ist alles so spannend, was alles zu dieser Zeit los war. Es gab Duelle, Schlägerein, Schießerein und Raubüberfälle.
Heute zu unserer Zeit gibt es in Bad Segeberg die Karl May Spiele, wo man genau das erleben kann, was es damals gab.
Die Indianer wurden auch als Rothäute bezeichnet.
Im Wilden Westen gab es auch weite Landschaften.
Es gab auch Geier, Pumas, Bären, Adler und Wölfe im Wilden Westen.
Heutzutage gibt es noch nachgebaute Westernstädte. Ende!

Der Mount Everest!

von Sarah Gorski

Der Mount Everest wird manchmal 'Himmelsgöttin' genannt, weil er einer der höchsten Berge der Welt ist. Viele erfahrene Bergsteiger haben versucht, den Mount Everest zu bezwingen, aber einige von ihnen sind verschüttet worden, oder sie kamen einfach nicht mehr herunter. Es gab aber einen Bergsteiger, der auf dem Gipfel des Everest gewesen war, sein Name war Sir Edmund Hillary. Zusammen mit einem Sherpa namens Tenzing Norgay stieg er auf den Everest. Das war alleine ja nichts besonderes, aber wie er den Berg herunter fuhr, und zwar auf Skiern!

Freitag, 9. April 2010

Der Frühling

von Gunda Breul

Es war ein sonniger Tag gewesen.
Und plötzlich kam der Blutsauger Graf Dracula, mit großen Schritten! Tapp... tapp... tapp...
„Hey, Klößchen, na, wie geht es dir?“
„Ach, ganz gut“, sagt Klößchen zu dem Blutsauger.
Graf Dracula sagt: „Mein Lieblingsberuf ist, Leuten Blut aus den Beinen und Armen zu saugen.“
Blutsauger Graf Dracula ist jeden Tag unterwegs. Am Montag muß er ohne Morren und Knorren bei den Säuglingen blutsaugen, am Dienstag bei den 10-jährigen Kindern, dann am Mittwoch bei den Jugendlichen, am Donnerstag bei den Weibern, und am Freitag bei den schwulen Männern, und ich betone wirklich: schwulen Männern.
„Und am Samstag und Sonntag habe ich, der Blutsauger Graf Dracula, frei. Sonst habe ich kein Blut mehr und ich gehe zu Neige.“

Dienstag, 6. April 2010

Fragen

von Marco Nast

Warum ist alles so weit weg?
Ich denke der Grund dafür ist, dass wir den genutzten Raum um uns herum haben, auf den sich die ganzen Sachen ja irgendwie verteilen müssen, damit sich nicht alles aufeinander stapeln muss.

Was nützt der Mond?

Es sieht sehr angenehm aus, wenn der Mond so schön scheint.
Der Mond hat die Eigenschaft, die Erde innerhalb eines Monats zu umrunden und auch die Gezeiten zu steuern. Er regelt die Zeit der Ebbe und Flut.