Dienstag, 27. Oktober 2009

Wie sieht die Natur in etwa 20 Jahren aus?

von Marco Nast

Ich denke, dass sich die Natur in etwa 20 Jahren sehr nachteilig verändern wird, da wir starke Veränderungen des Weltklimas haben werden. Leider wird sich das Weltklima sehr stark in eine unfreundliche Richtung verändern. Wir werden leider immer öfter mit heftigen Überschwemmungen und Hurrikanen zu rechnen haben. Es ist zu befürchten, dass dadurch einige Bevölkerungsgruppen echte Überlebensprobleme bekommen werden. Ich denke, dass die Ostfriesen und auch viele Inseln in den Weltmeeren Gefahr laufen, umgesiedelt zu werden, die sich bis jetzt keine Sorgen über ihre Zukunft machen brauchten.
Wenn man bedenkt, wie viel Wasser an den Polkappen in Form von Eis gebunden ist, kann man sich leicht vorstellen, um wie viele Meter der Meeresspiegel ansteigen kann.

Ich denke, dass meine negativen Befürchtungen für die Zukunft leider viel mehr berechtigte Bestätigungen erhalten werden, als ich befürchte. Ich hoffe zwar immer noch, dass meine Befürchtungen, nur die Ausgeburt meiner Fantasie sind und unsere Erde doch noch berechtigte Hoffnungen für einen Weiterbestand hat, als ich eben angenommen habe. Aber wenn ich bedenke, wie viele Schadstoffe dauerhaft von unseren Industrien ausgeschieden werden, dann halte ich meine Sorgen durchaus für berechtigt.
Ich hoffe aber dennoch, dass sich unser Weltklima eventuell doch noch in eine positivere Richtung bewegen kann, als ich eben beschrieben habe. Nur mache ich mir wirklich Sorgen, ob dieses auch wirklich geschehen wird.

Die Geschichte vom AK Altona Krankenhaus!

von Gunda Breul

Es war ein schöner Regentag, und ich, Gundi, saß ca. 3 – 4 Stunden auf der Treppe vor der Haspa in Ottensen, und es hatte aus Kübeln geregnet und ich, Gundi, habe mir eine heftige Lungenentzündung geholt. Und der Oberarzt hatte auf das Röntgenbild geschaut und zu mir gesagt, dass ich wieder zur Wohngruppe könnte, weil er nichts sehen würde. Und was soll ich, Gundi, Euch sagen: der Oberarzt hatte noch mal genauer hingeschaut, und danach in der WG Elbchaussee 18 angerufen, um 14:00 Uhr und gesagt, dass es eine Lungenentzündung ist. Da hatte der Betreuer mich geweckt und dann musste ich, Gundi, 3 Wochen im AK Altona im Bett liegen in der Neurologie, das war glaube ich im 15 Stockwerk und ich, Gundi, war neurologisch aufgenommen und habe auch Blut gespuckt.

Ein stilles Wasser, bitte!

von Nora Poppensieker

Die Dame neben mir bestellte sich soeben ein . Das macht mich nachdenklich: ein ? Muss man damit denn prahlen, dass man bei dem Wasser (da ohne Kohlensäure) nicht aufstoßen muss und so still bleibt? Mir wäre es ja unangenehm, die Leute um mich herum darauf aufmerksam zu machen, wie ich auf ein Getränk reagiere. Und was bestelle ich? – Ich bestelle mir einen (stillen) Kaffee, wobei ich das Wort „stillen“ nur für mich behalte, aus den oben genannten Gründen, niemandem erzählen zu wollen, dass ich still beim Trinken bleibe. Aber den lasse ich mir nun (still) schmecken.

Die Traumfrau

von Dennis Seidel

Neulich in der S-Bahn, da sah ich eine hübsche Frau, sie war so hübsch. Die Frau kam zu mir und fragte, ob sie sich zu mir setzen könnte. Die Frau hatte einen weißen Rock und eine weiße Bluse an. Sie hieß Simone. Simone war meine Traumfrau.

Wie ich mir vorstelle, ein Politiker zu sein

von Gunda Breul

1. Ein Politiker muss sehr lautstark reden und die Politiker in Schwung bringen, und viel Geld verdienen.
2. Ein Politiker muss gute Sprüche ablassen und mehrere 10.000 Euro verdienen. Und er muss auch aktiv sein und seinen Dickkopf einsetzen. Aber er muss auch streng sein, sonst klappt es nicht mit der Wirtschaft.
3. Ein Politiker muss Kämpfen, was das Zeug hält. Und auch sicherlich auf den Wahlkampf achten. Dass nichts schiefgeht, was schiefgehen kann.
4. Ein Politiker muss sehr gut - und nicht so plünnerich - aussehen. Und in Krawatte und Hemd kommen. Und gestriegelt und gespornt.
5. Ein Politiker muss auch witzig sein, und ins Essen reinhauen können.
6. Ein Politiker muss sehr sachlich bleiben und liebevoll.
7. O wie wäre ich, Gundi, gerne ein Politiker, aber es geht leider nicht, weil ich eine Epileptikerin bin.

Die Armee der Verdammten

von Sarah Gorski

Es war ein düsterer Abend und der Finstere Zorg bereitete seine Armee für die bevorstehende Schlacht vor. Es gab: Orks, Skelette, Zombies und Vampire. Die Totenwächter machten sich auf die Suche nach gefallenen Seelen. Plötzlich ruft einer der Zombies: „Wann gibt’s was zu fressen?“ Der Finstere Zorg stampft mit dem Fuß auf den Boden und ruft: „Schweig endlich, du Narr, denkst du denn nur ans Fressen?“ Bei diesem zornigen Ausruf seines Herren fing der Zombie an, ganz jämmerlich zu Winseln und flehte zu seinem Herren: „Bitte tut mir nichts, oh, Großmeister.“ Zorg schaute angewidert weg und wendete den Blick nach vorne. Von Weitem konnte Zorg die fliegenden Köpfe sehen und die klagenden Schreie seiner Feinde hören. Das war wie Musik in seinen Ohren. Als sich Zorg zu seinen Leuten umdrehte, sah er, dass sie alle das Weite gesucht haben. Zorg fluchte: „Diese jämmerlichen Feiglinge. Dann töte ich die Feinde eben alleine.“ Zorg sprach eine Formel aus und schützte sich vor den Pfeilen. Danach zog er seine Axt und schmetterte sie den Feinden um die Ohren. Als die Schlacht vorbei war, sah sich Zorg die Köpfe seiner Feinde an und lachte aus vollem Hals. Auf dem Boden stand in blutiger Schrift: „Das war erst der Anfang.“

Sollte ich mal ganz anders sein?

von Nora Poppensieker

Bin ich wirklich gut genug, so, wie ich bin? Oder sollte ich mich einfach mal ganz anders geben? Wäre ich denn dann noch ich? Ich weiß, dass
ich zumindest genauso wie ich bin, trotz meines Chaos, das ich um mich herum verbreite, und trotz der Flecken, die ich gern mal verursache, ja, trotz meiner kleinen (oder auch größeren?) Aussetzer, wenn ich mal wieder (etwas?) energisch und lauter werde, geliebt werde. Da wären zum einen meine Eltern, aber auch mein Freund, die mich lieben. Aber bei Eltern ist das ja eh klar, sie sind ja die Eltern. Da wären sogar noch einige Freunde, die ich gern habe, und die auch mich mögen. Ist das komisch? Es handelt sich hier „nur“ um mich.
Aber nein, im Großen und Ganzen bleibe ich einfach mal genauso wie ich bin. Und wenn ich so nicht gefalle oder wenn jemand gern hätte, der sollte mich einfach in Ruhe und so lassen, wie ich auch bin. Denn so werde ich einfach bleiben!

Schwanger?

von Lina Strothmann

Susanne war jetzt schon seit zwei Jahren als Sekretärin bei einer Anwältin angestellt. Eigentlich war die junge Dame auch ganz zufrieden mit ihrem Job. Doch leider hatte sie immer das Gefühl, dass ihre Chefin sie nicht mochte, nicht zufrieden mit ihr war oder jeden Tag schlechte Laune hatte. Immer guckte Frau Sam grimmig und genervt drein – es gab sogar Tage, da hatte Susanne schon Angst, ihren Job zu verlieren, so genervt sah Frau Sam aus.
An einem schönen Sommertag kam Susanne plötzlich ein cooler Gedanke: „Guten Morgen, Frau Sam, was sehen Sie denn heute wieder gut aus? Sagen Sie mal, sind Sie schwanger? Mensch, das freut mich aber für Sie, wo sie sich doch so ein Kind immer gewünscht haben. Welcher Monat ist es denn? Das ist doch bestimmt schon der Fünfte. Dass Sie mir aber auch nichts gesagt haben.“ Susanne lächelte freundlich. Frau Sam schaute dagegen nicht sehr glücklich. „Ich bin nicht schwanger, mein Mann hat mich vor einem Jahr wegen einer jüngeren Schlampe verlassen. Wieso, sehe ich etwa schwanger aus? Sie finden, ich bin fett. Vielen Dank.“ – „Ah, nein, natürlich sind Sie das nicht“, stammelte Susanne. „Das war nur ein blöder Scherz von mir.“ – „Ach wirklich, wissen Sie was? Kommen Sie doch morgen mal in mein Büro, ich muss mal mit Ihnen sprechen…“
Und die Moral von der Geschichte: Fragen Sie eine Dame, wenn Sie nicht 100 Pro bescheid wissen, nicht nach der Schwangerschaft. Es könnte Ihnen ein Vermögen kosten, Geld, Jobs und sogar Freundschaften.

Der Beginn einer großen Liebe

von Dennis Seidel

Es passierte im Bus Richtung Bahnhof Altona. Neben mir saß ein ziemlich besoffener Typ, er hatte eine Einkaufstüte und schaute mich an, direkt vor mir saß eine junge Frau. Die Frau forderte den Typen auf, mich in Ruhe zu lassen. Ich setzte mich neben sie. Sie war so hübsch. Die Frau hatte einen weißen Rock und eine weiße Bluse an. Sie hieß Janina. Janina hatte eine hellblonde Hochsteckfrisur. Wir beide unterhielten uns. Der Typ stänkerte rum und beleidigte Janina. Janina nahm ihn sich zur Brust. Am Bahnhof stiegen wir beide aus. Ich blieb dicht hinter Janina. Sie nahm meine Hand. Es war so wunderschön. Janina wartete auf mich.
Am nächsten Tag sah ich Janina wieder. Sie saß hinter mir und setzte sich zu mir. Janina war heute noch viel hübscher als gestern. Wir beide unterhielten uns und dann kam es zum ersten Kuss, es war so schön mit Janina. Sie lächelte mich an, Janina nahm meine Hand.

Sollte ich Ihnen ein Schlafmittel verschreiben?

von Nora Poppensieker

Das fragt mich der Doktor, nachdem ich ihm von meinen vergangenen Schlafschwierigkeiten erzählt hatte. „Das ist sehr aufmerksam von Ihnen“, denke ich, „doch mein Problem liegt weniger darin, nicht schlafen zu können, als darin, keine Zeit zu haben. Selbst ein 98-Stunden-Tag wäre noch zu kurz für mich. Also: Bitte verschreiben Sie mir ausreichend Zeit! Insbesondere in den Arbeitspausen in der Elbe muss ich realisieren, kaum Zeit zu haben.
So sollte ich beispielsweise an einem Tag in der letzten Woche nach der Arbeit pünktlich um ein Uhr (zur Zeit des „normalen Arbeitsbeginns nach der Mittagspause“) vor der Elbe stehen, um zur Reittherapie gefahren zu werden. Ich ging fünf Minuten eher mit einer Kollegin, die mir mein Tablett trägt, in den Speisesaal. Wenig später setzte sich noch ein Kollege zu uns. Als ich gerade erst ein Viertel meines Mttagessens gegessen hatte, wurde meine Kollegin bereits fertig. Der Kollege folgte ihr nur ein wenig später. Dazu muss wohl noch erwähnt werden, dass wir alle drei dasselbe Gericht der drei Auswahlmöglichkeiten wählten.
Nur schaffte ich in der halben Stunde (plus die fünf Minuten, die ich früher in den Speisesaal ging) gerade Mal ein gutes halbes Gericht! (Ich will nicht viel später als ein Uhr vor der Elbe stehen, da ich weiß, dass meine Eltern viel Geld für diese Therapie bezahlen. So ließ ich die knappe Hälfte des Gerichtes in den Abfall verschwinden, leider.)

Könnten Sie mir also bitte etwas mehr Zeit verschreiben? Ach, Ihnen reichen diese Ausführungen noch nicht? Na, dann möchte ich noch die Tatsache erwähnen, dass ich für den Weg von der Elbe zum Bus sage und schreibe 20 Minuten(!) benötigte, für die mein Freund gerade mal 5 Minuten veranschlagt. Und, reicht Ihnen das, um zu verstehen, dass ich eher mehr Zeit bräuchte? (Denn wenn ich die hätte, würde ich durchaus auch schlafen können.)“
Aber diese Gedanken behalte ich lieber nur für mich. Stattdessen sage ich, ich hätte einen zu großen Respekt vor Schlafmitteln und meine Anti-Spasmus-Tabletten fungierten schon ausreichend genug als Schlafmittel.

Liebe

von Dennis Seidel

Wenn sich zwei Menschen begegnen, heißt es, sie haben sich verliebt. Liebe ist schön, sie kann aber auch wehtun, besonders dann, wenn der andere sie nicht wahrnimmt. Das ist dann Liebeskummer und kann ziemlich doll wehtun. Liebe kann zärtlich sein, sie hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Liebe ist ein schönes Gefühl, sie kann schön, aber auch romantisch sein. Zur Liebe gehören Flirten, Sex haben, küssen, Händchen halten, Kuscheln und Romantik. Liebe ist was ganz tolles. Sie ist immer für jeden da, der einsam ist, ich mag die Liebe, weil sie so schön ist, sie ist so ein schönes Gefühl, manchmal nenne ich mein Kissen Liebe, weil sie so schön klingt.

Montag, 19. Oktober 2009

Perfektitis

von Nora Poppensieker
Gibt es die Perfektität? Perfektismus? Die Perfektkeit? Perfektismus? Dann vielleicht die Perfektigkeit?
Na, es reicht doch schon, sagen zu können, dass es das perfekte Pärchen gibt, nämlich meinen Süßen und mich. Dass man das ohne zu lügen und ohne in kleinster Weise zu übertreiben sagen kann, ist schon perfekt, Fast schon zu perfekt.

„Süßer, Du bist einfach perfekt für mich. Wir beide sind perfekt für einander. Dass Du jetzt nicht bei mir bist, ist zwar nicht perfekt, dieser Zustand wird sich aber ab dem 12.10.2009 ändern.
Perfekt!"

Die Geschichte, ich Gundi wäre eine Giraffe

von Gunda Breul
Ich Gundi wäre eine Giraffe mit einem langen Hals und es gäbe nur Gras zu essen, das wäre sehr langweilig, ewig nur Blätter und Sträucher essen, niemals ein schönes dickes Holzfällersteak mit Bratkartoffeln. Und es ist ein tolles Gefühl, eine Giraffe zu sein, man kommt überall dran, wo man nicht rankommen soll. Das finde ich toll, eine Giraffe zu sein.

Die Geschichte vom Hansapark

von Gunda Breul

Es war einmal ein schöner, sonniger Tag im Hansa Park. Es wäre schön, wenn der Eintritt umsonst wäre und die Fahrgeschäfte sind ja auch nicht umsonst.
Am liebsten fahre ich Gundi Wildwasserbahn. Und lasse mich ganz gerne schminken und fahre auch mit dem rasenden Roland und auch ganz gern in den ganz schnellen Untertassen. Aber nicht in der Achterbahn. Weil es sehr schnell und kopfüber geht. Und dann ist da noch ein Freefall Tower und dann ist da noch ein Kettenkarussell, das 40 Meter hoch ist, da habe ich mich nicht reingetraut.
Und sogar einen 40 Meter hohen Aussichtsturm gibt es, wo man ganz gut gucken kann. Und einen guten Ausblick hat.
Ich Gundi finde die Bimmelbahn sehr, sehr uncool und langweilig. Und sehr, sehr cool ist die riesige Schiffsschaukel, aber ich Gundi bin da nicht reingegangen, weil mir da schlecht und schwindelig wird.

Montag, 5. Oktober 2009

So eine Unverschämtheit!

von Nora Poppensieker
Oma Mine und Opa Heini hätten wirklich jeden Grund dazu, sich aufzuregen: Da schnappte sich dieses junge Gör doch vor ihrer Nase die letzte Packung der Küchenrollen weg! Und damit nicht genug, nun schimpft sie auch noch: „Ja, immer diese Rentner. Die hätten in der Woche doch genug Zeit zum Einkaufen! Aber nein, sie entscheiden sich fürs Wochenende, obwohl nur dann auch die berufstätige Bevölkerung einkaufen gehen kann. Und dann beklagen sie sich auch noch, wenn ihnen die Dinge vor ihrer Nase weggenommen werden. Kein Wunder, würde ich mal sagen, dann sollten sie doch bitte in der Woche einkaufen gehen! Die Zeit dazu hätten sie ja schließlich auch.“ Und dass nur, da Oma Mine sich lautstark darüber geärgert hat, dass dieses junge Gör die letzte Küchenrolle geschnappt hat. Oma Mine stand aber schon offensichtlich vor dieser Rolle, bereit, sie zu nehmen. Als dann ja diese Zicke kam. Und dabei ist die sicher gerade erst so etwa 20 Jahre alt, also gerade vielleicht mal ein Drittel von ihnen beiden jeweils! Diese Jugend heutzutage…

Was ist mein Traum von Glück

von Marco Nast
Wo und wie möchte ich Leben?
Ich möchte gerne in einer Schönwetterzone leben, wo es nur nachts regnen kann. Denn wenn es nachts regnet, ist es nicht so störend, weil zu der Zeit ja meistens geschlafen wird.
Ich hätte gerne ein Traumhaus mit freundlichen Bediensteten, die mir jeden Wunsch von meinen Augen ablesen können und mich völlig unendgeldlich verwöhnen und ich hätte gerne Freunde um mich herum, die mich mit meinen Schwächen lieben so wie ich bin. Ich hätte gerne eine Freundin, die mich nicht nur wegen meines Geldes liebt, sondern weil sie mich sympathisch findet und meine Schwächen tolerieren kann, weil sie mich als Mensch liebt. Ebenso wäre es sehr schön, wenn es mehr Sonnenschein und noch mehr freundliche Menschen um mich herum geben würde, als gegenwärtig.

Wie möchte ich den Tag gerne verbringen:
Ich würde gerne lange schlafen können, ohne dadurch auf ein leckeres Frühstück verzichten zu müssen und meine Eltern sauer zu machen, weil sie mich dadurch für einen verpennten Taugenichts halten. Weiter würde ich gerne laut Musik hören können, ohne meine Umwelt dabei stören zu müssen. Ich hätte gerne ein paar Freunde, mit denen ich laut Musik hören kann und die gerne mit mir feiern möchten, weil sie mich für einen sympathischen Menschen halten. Es wäre wirklich klasse, wenn es keine rechtsgerichteten Parteien mehr geben würde. Denn in der heutigen Zeit ist es nicht mehr angebracht, so unsoziales Gedankengut zu haben

Summer in Love

von Johannes Plomitzer
Es geschah im Sommer 1968. Ich war als junger Marinesoldat in Vietnam stationiert. Ich ging meiner Arbeit nach und hatte zu tun. Plötzlich sah ich sie, Perry. Ich war hin und weg, ich dachte, das gibt es nicht. Was für eine Frau, dachte ich.
Ich ging auf sie zu und sprach sie an. „Wie heißt du?“ fragte ich. „Perry Summers“ antwortete sie. „Ich bin Journalistin und berichte für das britische Fernsehen. Aber eigentlich bin ich Deutsche, meine Eltern leben auch in Deutschland.“
Ich fragte sie „wollen wir uns nicht verabreden auf ein Glas Wein?“ „Ja natürlich wollen wir uns verabreden“, sagte sie.

Wir gingen ein Glas Wein trinken. Die Stimmung war sehr romantisch, die Sterne funkelten. Plötzlich überkam mich ein Gefühl, ich sah ihr tief in die Augen und küsste sie und das andere folgte dann zugleich. Wir tauschten uns körperlich aus. Danach brachte ich sie nach Hause. Plötzlich Fliegeralarm, Bombenangriff, Alarm, alle auf die Gefechtstation. Der Stützpunkt wurde angegriffen. Ich wollte meine Frau Perry in Sicherheit bringen.
„Komm Perry ich bringe dich zum Zug“, da hörte ich einen lauten Knall und Perry wurde in den Rücken geschossen. Sie sank in meinen Armen zusammen. „Bitte komm steh auf, das kann nicht sein, bitte steh auf. Nein, nein, nein. Du darfst mich nicht alleine lassen.“ Sie kam zu sich und zagte noch genau sechs Worte: „Warum muss es zu Ende sein.“

„Perry, Perry wach doch auf!“

Heute lebe ich auf einer Farm in Brighton in Südengland. Perry habe ich bis heute nicht vergessen. Besonders nicht, wie sie gelacht hat.

Das war meine Geschichte vom Summer of Love 1968,
Euer J.P.

Lissy funktioniert heute nicht

von Nora Poppensieker
Wie recht oft, habe ich auch heute wieder Hippotherapie, also Reiten. Normalerweise bringt mir das sogar noch Spaß. Nicht nur, dass es mir sehr beim Gleichgewicht hilft, womit ich doch immer sehr stark zu kämpfen habe, nein, auch die frische Luft tut mir noch gut und Lissy, auf der ich reite, ist eigentlich viel zu brav für ein Tier! Nur heute funktioniert sie irgendwie nicht: Ich will in den Weg nach links abbiegen, ziehe auch den Zügel links, so wie Lissy normaler Weise auch auf den Befehl, nach links zu biegen, gut reagiert, aber heute funktioniert sie nicht. Sie will den Weg rechts entlang reiten und tut das sogar auch!
Ich finde es nur schade, dass die Krankenkasse die Therapiekosten nicht übernehmen will, sondern da auch hier mal wieder meine Mutter tief in ihre Tasche greifen muss; Denn die Bewegung des Pferdes hilft meiner eigenen ungemein, so, dass ich nicht auf diese Therapie verzichten wollte, wenngleich ich sie auch nicht oft ausführen kann, da ich kaum Zeit habe…
Aber ich habe jetzt eine Idee: Wenn ich beim nächsten Mal auf Lissy reiten werde, nehme ich ihr noch eine Wurzel mit. Da kann ich nur hoffen, dass diese Wurzel dann auch den ganzen Weg bis zu Lissy überleben wird – ich esse nämlich selbst gerne Wurzeln!

Jenseits der Mauer

von Johannes Plomitzer

In diesem Film ging es um Zwangsadoption in der ehemaligen DDR.
Ein sehr dramatischer Film. Der Vater war Ingenieur und sollte seine Mitarbeiter bespitzeln. Diesen Zustand konnte er nicht ertragen und hat den Entschluss gefasst mit seiner Familie zu fliehen. Dabei sind sie erwischt wurden von der Polizei. Die Stasi hat entschieden, dass eins der zwei Kinder bei der Familie bleiben darf und das andere Kind zur Adoption freigegeben wird. Das Kind war ungefähr vier Jahre alt. Man hat der Familie ohne Grund ein Kind weggenommen.

Die Familie hat versucht danach Kontakt zur Tochter aufzunehmen, sie lebte bis sie eine Ersatzfamilie gefunden hat im Heim. Die Briefe der Familie wurden aber von der Stasi abgefangen. Über 15 Jahre konnten sie keinen Kontakt aufnehmen und die Tochter dachte die ganze Zeit, ihre Familie will den Kontakt nicht. Irgendwann schaffte es der Bruder Kontakt mit seiner Schwester aufzunehmen. Da war sie längst in einer anderen Familie. Erst nach dem Fall der Mauer sind sie wieder zusammengekommen.

6 Richtige?

von Nora Poppensieker
„Das möcht` ich auch“, sagt mir Maurice, „da hat doch tatsächlich ein Mann (aus Bayern oder so) doch tatsächlich Richtige plus die Superzahl richtig getippt. Ich glaube, der gewann 31 Mio. € oder so… Beneidenswert!“ Hm, beneidenswert? Ich überlege: Na, wenn mir jemand sehr viel Geld anböte, würde ich wohl kaum: „Nein, danke“ sagen, aber ob ich dann glücklicher wäre?! Das bezweifle ich, ehrlich gesagt. Klar würde ich mir (und sicher auch meinen engsten Freunden) dann das Leben angenehmer gestalten, aber andererseits würde ich Geld und Dinge, die einen (Geld-) Wert haben, nicht mehr richtig wertschätzen können. Klar würde ich die Liebe und auch Freundschaften noch genauso schätzen können, wie ich es jetzt schon tue. Doch könnte ich meinen Freunden dann noch trauen, wenn ich Reichtum hätte? Sicher hätte ich keine Probleme, für andere dann zu zahlen, doch weiß ich dann auch, ob die nur wegen der Einladungen, oder doch wegen meiner selbst mit mir etwas unternehmen wollen?

Verheimlichen könnte ich meinen neu erworbenen Reichtum nicht, da ich dann das Gefühl hätte, meinen Freunden, die nicht so viel Geld haben, etwas abgeben zu müssen. Ach, stimmt ja, müssen muss man nur sterben oder auf die Toilette, das habe ich mal so aufgeschnappt. Ich wollte es also nicht, denn ich könnte dann nicht, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, so tun, als hätte ich kein Geld.
Momentan habe ich kaum Geld. Es wäre schon ganz nett, etwas mehr zu haben.
Aber 6 Richtige? Das ist lieb gemeint, sie mir im Voraus sagen zu wollen, Aber behalte sie lieber für Dich, und ich führe mein Leben wie gehabt fort.

Eine besondere Fähigkeit

von Sarah Gorski
Was ich machen würde, wenn ich die Gabe der Gedankenmanipulation hätte?
1. Ich würde meine eigene Armee erschaffen die auf meinen Befehl den Krieg in der Welt beendet.
2. Ich würde die Gangster dazu bringen sich freiwillig der Polizei zu stellen, ohne sich zu wehren.
3. Ich würde alle Soldaten aus den Kriegsgebieten zurück holen und sie für mehrere Jahre in den Urlaub schicken.
4. Ich würde meinen Lieblings Schauspieler (Mathis Landwehr) um ein Autogramm bitten.

Ich würde gerne so viel essen können ohne dicker zu werden.