Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachtsfeier!

von Gunda Breul

Der Johannes packt die erste Lage aus, dann ist Susi dran, die zweite Lage auszupacken.Danach ist Frank dran, die dritte Lage auszupacken, dann als viertes ist Johannes dran und es folgt Lina, dann Nora und danach Steffie und ihre Begleitung. Und als die fertig waren, sind Lukas und Andreas dran, dann Sarah, danach Annette. Und als sie alle fertig waren, kam ich, Gunda dran. Danach haben ich und Sarah das ganze Essen aufgegessen und danach musste Marco noch auspacken. Als er fertig ausgepackt hat, war es 20 Uhr und endgültig Schluss. Dann gehen alle nach Hause.
Eure Autorin Gunda Breul

Grim Gedicht

von Sarah Gorski

Es war einmal ein Grim
der wußte nicht wohin
Da floh er in den Wald
Im Wald war´s ihm zu kalt
Die Vögel aber lachten laut
"Der Grim, der hat´s sich selbst verbaut."
Da ging dem Grim ein Lichtlein auf
er rannte schnell den Baum hinauf
Er schnappte sich ein Vögelein
und riss ihm ab das kleine Bein
Die Knochen aber flogen
ringsherum im hohen Bogen
Ein Knochen flog zurück
und traf ihn im Genick
Da fiel der Grim den Baum hinab
und broch dabei ein Ästlein ab
Und die Moral von der Geschicht
Grims ärgern Vögel nicht

Montag, 24. November 2014

Acht Dinge, die ich am Winter mag

Von Heinz Thomsen
 

1. Süßigkeiten zu Weihnachten.
2. Die Kerzen in der Wohnung, wenn man nach Hause kommt.
3. Der Geruch von Zimt und Orange.
4. Wenn Schnee liegt, mit dem Schlitten fahren und einen Schneemann bauen.
5. Das große Essen mit der Familie, an Weihnachten.
6. Der bunte Tannenbaum mit den vielen Kerzen, darunter die vielen Geschenke.
7. Die schönen Weihnachtslieder, die wir gemeinsam an Weihnachten singen.
8. "Dinner for one" an Silvester.

Winter

Von Steffi Thies

 Kalter Winter
Schnee
Weihnachten
Schmalzkuchen und Weihnachtslieder.
Die Leute dick angezogen
die sitzen zusammen
die kochen zusammen.
Auch Glühwein trinken
über den Weihnachtsmarkt gehen.
Auch Kerzen
Adventskalender
und Nikolaus.
Schlittschuh fahren
Schneemann bauen.
Rutschig ist es auch.

Fette Weihnachten

Von Sarah Gorksi

Eine Familie aus Ohio wollte ihr alljährliches Weihnachtsfest vorbereiten.. Die Mutter hatte schon den Braten im Ofen und die Kinder waren dabei, den Baum zu schmücken.
Nur der Vater und der Onkel fehlten. Plötzlich polterte es aus dem Kamin. Die Kinder sahen ihre Mutter an und fragten: "Ist das der Weihnachtsmann?" Die Mutter sagte: "Wer weiß, guckt doch mal in den Kamin." Die Kinder sahen in den Kamin hinein, und plötzlich landete zuerst der Vater und dann der Onkel mitten auf den Köpfen der Kinder und brachen ihnen ihr Genick. "War da wer?", fragte sich der Onkel, als er mit seinem Gewicht den Vater zerquetschte. So endeten die "Fetten Weihnachten".

Die gemütliche Jahreszeit

Von Lina Strothmann

Die Erzieherin Sonja sitzt gemütlich mit den Kindern im Morgenkreis.
"So meine Lieben, wie ihr ja wisst, ist bald Weihnachten. Außerdem ist es in dieser Jahreszeit meist sehr kalt und schnell dunkel. Was gefällt euch an dieser Jahreszeit denn am besten ?"
"Die Geschenke, die wir vom Weihnachtsmann bekommen.
Das Bauen eines Schneemanns .
Das Laternelaufen", rufen die Kinder.
"Das klingt doch alles sehr schön", antwortet Sonja lächelnd.
Die Lehrerin Sabine steht vor den Drittklässlern:
"So jetzt hat ja die kalte und wehinachtliche Jahreszeit begonnen.Was gefällt euch den am besten ? "
"Das Rodeln.
Das Schlittschuhlaufen.
Das Schmücken des Weihnachtsbaumes," antworten die Schüler vergnügt.
"Ja, meine Lieben, das gefällt mir auch alles sehr gut", entgegnete Sabine."
Die Leherien Nadine sitzt am Lehrertisch und unterhält sich mit Schülern der 10. Klasse:
"Was gefällt euch denn am besten in der Jahreszeit ab November?"
"Das Trinken des Glühweines", lächelte ein Schüler.
"Silvester, wenn man die scharfen Weiber anbaggern kann," grinst ein Schüler.
"Eine richtig geile Schneeballschlacht", antwortet eine Schülerin .
"Okay", antwortet die Lehrerin .
"Und was gefällt euch am besten ?", fragte sie ihre Kollegen.
"Wenn diese blöde Jahreszeit endlich vorbei ist", bestätigen alle gemeinsam.

Sonntag, 16. November 2014

Das ist für mich der Winter. Ein Gedicht

Von MarcoNast

Das ist für mich der Winter. Es ist für mich eine Zeit, in der ich mich gerne mit meinen Freunden oder Eltern zusammensetze und es mir auch bequem und gemütlich mache. Das ist eine Zeit in der ich mich gerne besinne. Ich habe ein schönes zu Hause, dort fühle ich mich sehr wohl. Jetzt, wo es kalt und unfreundlich Draußen wird, werden bei uns viele Kerzen angezündet. Wir haben auch einen Kamin, der jetzt öfter benutzt wird und auch viel Wärme und Gemütlichkeit erzeugt. Wir setzen uns dann gerne zusammen, lesen, spielen und schauen hin und wieder auch Fernsehen. dann stört uns die dunkle Jahreszeit nicht so sehr. Natürlich mache ich mir auch viele Gedanken über die Menschen, die es nicht so gut haben. Nach langen kalten Monaten freut man sich schon auf den Frühling, der uns wieder viele neue Impulse gibt. Am schönsten ist es dann auf dem Lande, wenn alles wieder grünt und blüht.

Die dunkle Jahreszeit

Von Nora Poppensieker

Eva stöhnt laut auf: Sie fängt schon leicht an zu frieren, es wird schneller dunkel und in ihrem Fell kann sie auch schon verstecken spielen, so wie jedes Jahr: Die dunkle Jahreszeit beginnt.
Eine dicke Träne kullert Eva an ihren Barthaaren entlang: Wird sie Teo nach diesem Winter wiedersehen?
Immerhin wird sie eine gefühlte Ewigkeit eingerollt in ihrer Ecke hier kauern, all ihre Körperfunktionen herunter gefahren haben und nach dieser Zeit nicht mehr wissen, wo oben und wo unten ist.
Ob Teo und sie sich dann noch erkennen werden? Und wird auch ihre vergangene Leidenschaft neu aufflammen?
Bestimmt, denn immerhin liebt Teo Eva genauso, wie Eva ihn liebt, das kann Eva mit Sicherheit sagen.
Doch werden sie sich auch erkennen? Und kann man sich nach einer so langen Zeit, in der man noch nicht einmal denken kann, erinnern können? 
Nein, Eva weiß es: Sie wird Teo nicht wiedererkennen können. Ihre Leidenschaft von heute wird dann der Vergangenheit angehören.
Doch eins weiß Eva: Sie wird mit Sicherheit Teo wiedersehen. Und dann wird sie nicht anders können, als sich wieder neu in Teo zu verlieben. Und auch Teo wird es nicht verhindern können, als sich erneut in Eva zu verlieben.
Eva freut sich darauf, einzuschlafen und sich wieder neu in Teo zu verlieben.

Montag, 10. November 2014

Ich und die anderen: Was mich an den Nicht-Behinderten stört – und was ich an ihnen mag

Von Nora Poppensieker
Gibt es einen großen Unterschied zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten? - Mir kommt es nicht so vor. Das mag daran liegen, dass ich jetzt selbst behindert bin, mich aber für „normal“ halte.

Da fällt mir auf, dass es schon so einiges gibt, was mich an Behinderten stört, zumindest an meiner Behinderung: Es ist vor allem die Merkfähigkeit. Es stört mich ungemein, dass ich mir noch kaum etwas behalten kann. Auch die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, die Behinderte nicht unbedingt haben (zumindest bei den Behinderten, die an einer Behinderung leiden, die meiner ähnelt,) stört mich. Dann gibt es noch die Leistungsfähigkeit, die besser sein könnte.

Was ist sonst noch „anders“ an mir, als an Nicht-Behinderten? Es ist insbesondere die Zeit, die ich nun für alles benötige: Ich habe das Gefühl, für alles „Ewigkeiten“ zu benötigen. Und das stört mich!

Mit anderen Worten: Ich wäre gern wieder nicht-behindert. Doch das meiste an meiner Behinderung sind Dinge, die nicht offensichtlich sind, sie fallen im Anblick keinesfalls auf, nur im Alltag. Doch ist das gut so? Ich weiß es auch nicht. Ich weiß nur, dass ich das Beste aus meiner Behinderung mache, ich bin (meist) glücklich, so wie ich bin. Ich habe eigentlich nur noch Umgang  mit anderen Behinderten Menschen, mit denen ich jedoch ebenso klar komme, wie mit Nicht-Behinderten. In beiden Gruppen gibt es Menschen, die ich nicht mag sowie Leute, die ich abgrundtief liebe.

An den Nicht-Behinderten stört mich im Allgemeinen genau das, was mich auch an Behinderten stören würde. Und ebenso mag ich an beiden Gruppen Ähnliches – hier sehe ich keine wesentlichen Unterschiede.

Ein Zombie kommt zur Schule (ab 18 Jahre)

Von Sarah Gorski
Der kleine Zombie Rob hatte heute seinen ersten Schultag. Er hatte Angst vor den anderen Schülern. Als Rob das Klassenzimmer betrat, wurde er schon von den anderen Schülern angeglotzt. Aber Rob ignorierte die anderen Schüler und setzte sich hin. Es wurde ein kleiner Test geschrieben. Rob gab aber nach dem Test ein leeres Blatt ab. Der Lehrer fragte: „Was soll ich denn damit, ein leeres Blatt Papier kann ich nicht benoten.“ Jetzt wurde Rob sauer und brach dem Lehrer das Genick. Die anderen Schüler wollten aus der Klasse stürmen, aber Rob war schneller und hackte seine Zähne in jeden Schüler.
Am Ende liefen nur noch Zombies auf der Schule herum.

Zwanzig Dinge, die ich vor meinem dreißigsten Geburtstag gemacht haben möchte

Von Sarah Gorski

  1. Um die ganze Welt segeln.
  2. Den Mount-Everest besteigen.
  3. Mit einem Zombie tanzen.
  4. Mit meiner Freundin schlafen.
  5. Ein Foto mit meiner japanischen Lieblingsband machen.
  6. In der Serie Walking Death als Statistin mitmachen.
  7. Alle Bücher, die es gibt, lesen.
  8. 24 Stunden am Stück wach bleiben.
  9. Einen Kimono tragen.
  10. Eine Japanerin küssen.
  11. Alle Hunde aus dem Tierheim befreien.
  12. Tabledance mit einer Stripperin machen.
  13. Dem Teufel in der Hölle den Stinkefinger zeigen.
  14. Einmal bei einem Eishockeyspiel von Kanada zuschauen.
  15. Mein Japanisch verbessern.
  16. Einmal von einer professionellen Manga-Künstlerin gestylt werden.
  17. Iron-Maiden live sehen.
  18. Eine gute Tat begehen.
  19. Perfekt englisch sprechen.
  20. Mit Horatio Caine (David Caruso) essen gehen

Elf Dinge, die ich vor meinem vierzigsten Geburtstag gemacht haben möchte


Von Steffi Thies

  1. Mit Miriam eine Reise machen.
  2. Eine eigene Wohnung beziehen.
  3. Einmal Heißluftballon fahren.
  4. Ein Bild malen.
  5. Ich will heiraten.
  6. Ein Buch über mich schreiben.
  7. Einmal nach Australien fliegen.
  8. Ins Kino gehen.
  9. Schön geschminkt in die Disco gehen.
  10. Eine neue Arbeit finden.
  11. Einmal wieder schwimmen gehen.

Sechs Dinge, die ich vor meinem fünfzigsten Geburtstag machen möchte

von Heinz Thomsen
  1. Mit meiner Schwester eine große Party machen.
  2. Einmal nach Bayern reisen.
  3. Eine Reise auf einem Kreuzfahrtschiff machen, mit Swimmingpools und einem riesigen Buffet morgens, mittags und abends.
  4. Einen großen bunten Hund haben.
  5. Einen Globus drehen, mit geschlossenen Augen anhalten und dahin reisen, worauf mein Finger zeigt.
  6. Einmal eine Freeway-Cola-Flasche haben, die so groß ist wie ich selbst.

Dienstag, 4. November 2014

6 Dinge, die Ich auf den Mond mitnehmen würde

Von Johannes Plomitzer
1.Fisch Mob, weil das eine angesagte Hip-Hop/Rock band ist
2.Kid-Rock, weil er ein guter Typ ist
3.Currywurst mit Pommes, weil das mein Lieblingsessen ist
4.Cola, weil das mein Lieblingsgetränk ist
5.Blue Rays mit einem Laptop
6.Jim Morrison, weil er ein cooler Rocker ist

Das schöne Schweden, ist nicht mehr so wie es mal war...

Von Johannes Plomitzer
Schweden bekommt jetzt viele Zuwandere und mit den Zuwandere viele Probleme.
Schweden ist nicht mehr so sicher wie es früher, es gibt viel Kriminalität.
Früher konnte man seine eigene Haustür offen lassen und musste keine Angst vor Einbrechern haben. Jetzt muss man die Türen verschließen. Aber Schweden ist trotz seiner Kriminalität, durch die Idylle, der Ruhe und den schönen Holzhäusern in den kleinen Orten, sehr schön.
Anschließend lässt sich sagen, dass Schweden interessant ist aber die Kriminalität nicht schön ist.

Mein Montag

Von Heinz Thomsen
Um neun Uhr stehe ich auf. Dannach ziehe ich mich an, wenn ich angezogen bin schmiere ich mir ein Salamibrötchen und schenke mir einen Kaffee ein.
Nach dem gourmet Frühstück gehe ich mit einem vollgegessenen Bauch in mein Zimmer und höre meinen Lieblingsender, NDR 2, wozu ich tanze.
Die Tanzeinlage dauert ganze zwei Stunden, dannach bin ich ziemlich ausgepowert und gehe zum Mittagessen. Heute gab es zum Mittag Kartoffelbrei mit Bratwurst und Sauce.
Das Mittagessen hat mir sehr gut geschmeckt, sodass ich ganze zwei Portionen gegessen habe. Nach dem Mittagessen habe ich einen Mittagsschlaf von einer Stunde gemacht und neue Kraft für den Nachmittag gesammelt. Nach dem Mittagsschlaf habe ich zwei Tassen Kaffee getrunken.
Um halb sechs habe ich mich mit Johannes zusammen auf dem Weg zu Tolle Worte gemacht.
Wenn ich wieder zu hause bin werde ich bei den Nachrichten den Tag ausklingen lassen.

Samstag, 20. September 2014

Die Reise

Von Lina Strothmann
Im Sommer bin ich für ein paar Tage mit meinen Eltern an die Feldberger Seenplatte gefahren und wir haben in einem netten Hotel in Carwitz gewohnt. Dort lebte der bekannte Schriftsteller Hans Fallada, der unter anderem das Buch ‚Kleiner Man, was nun? ‘ geschrieben hatte. In Carwitz ist sein Haus, nun zu einem Museum ausgebaut worden um es zu besichtigen. Hier hat man viel über Hans Fallada erfahren, z.B. dass er beim Schreiben bis zu 120 Zigaretten rauchte oder in vier Wochen einen recht langen Roman schrieb.
Bei Carwitz gibt es auch viele schöne Seen, in denen wir oft geschwommen sind.
An einem Tag hatten wir vor mit einer kleinen Fähre, die noch von einem Fährmann betrieben wurde, über einen See zu fahren, der Weg von Ufer zu Ufer war sehr kurz. Also stiegen wir auf und es ging los.
Die Fähre wurde von einem gutaussehenden muskulösen jungen Mann gesteuert. Kurz bevor wir ankamen, fing es an etwas an zu nieseln. Also fragten wir den Fährmann, ob es noch regnen würde, was er aber schnell verneinte, die Info war aber kräftig fehlgeschlagen.
Als wir langsam durch einen Wald gegangen sind, hat es angefangen zu schütten. Wir standen also alle unter einem Baum und warteten bis es endlich aufhörte, aber es schüttete und schüttete und damit nicht genug, es war nämlich auch ein starkes Gewitter. Es donnerte und blitzte wie verrückt, wir waren mittlerweile völlig durchnässt. Schließlich beschlossen wir zum Ufer zurückzukehren. Als wir am Ufer standen, gaben wir dem Fährmann ein Zeichen, dass wir wieder zurück wollten. Wir dachten, die Fähre käme erst, wenn das Gewitter aufhörte. Aber die Fähre kam schnell um uns abzuholen. Der Fährmann hatte keine Angst bei Blitz und Donner mir einer kleinen Fähre über einen Fluss zu fahren. Wir aber schon, denn bei Gewitter auf einer kleinen Fähre, die auch noch aus Metall bestand zu fahren ist ja nicht ungefährlich. Trotzdem stiegen wir auf und es ging los. Meine Mutter hatte schon das Ende ihres Lebens gesehen. Der Fährmann war aber sehr locker, mitten auf dem See blieb er plötzlich stehen und bot an, uns unter einen Langnese Sonnenschirm zu stellen. Wir waren zwar schon völlig durchnässt, trotzdem stellten wir uns unter. Wir wollten ja auch, das es weiterging. Zum Glück sind wir völlig durchnässt aber lebend angekommen.
Nachdem wir uns im Hotel wieder getrocknet hatten, fuhren wir durch Carwitz und kamen an dem Gedenkplatz von Hans Fallada vorbei, vor einem Baum standen einige Leute, die ständig einen Baum mit abgelöster Rinde fotografierten. Der Grund war ein eingeschlagener Blitz .
Tja, der Baum war von einem Blitz getroffen, der wirklich nicht weit von den Bäumen stand unter denen wir standen
Also bei Gewitter sollte man sich nicht unter Bäumen stehen, das könnte gefährlich enden.

Mittwoch, 10. September 2014

Zwanzig Dinge, die ich vor meinem fünfzigsten Geburtstag gemacht haben möchte:

Von Gunda Breul

1. Einen Hundebettgenossen haben, zum Liebhaben und zum Kuscheln, Tag und Nacht.
2. Einen Diener, der mir zu Essen und zu Trinken ans Bett bringt und zum Nachtisch eine Sahnetorte, bitte.
3. Ich wünsche mir, dass ich endlich wieder Zweirad fahren kann.
4. Ich, Gundi, wünsche mir 1 Million €uro.
5. Dafür würde ich mir eine Limousine mit einem Chauffeur kaufen.
6. Und eine sehr… sehr… sehr… große Villa.
7. Und Annettes Hund. Aber dafür würde Annette von mir nur einen Cent bekommen, nicht 1 Million €uro.
Eure Gunda Breul.
PS: Fortsetzung folgt.

Wortspiel

Von Nora Poppensieker
stehlen
Hannah stahl ein Stückchen Stahl, welches sie im Stall fand. Es lag direkt an der Stelle, an der Frank es abstellte. Da wird sich Hannah nun vor Frank gut verstellen müssen, wenn sie verstohlen in eine Stulle beißt und diesen Diebstahl gesteht. Vielleicht sollte Hannah Stahl beim nächsten Mal bei Frank bestellen, damit er es ihr wieder in den Stall am steilen Hang aufstellt. Hoffentlich fühlt Frank sich jetzt nicht von Hannah bestohlen!

schlagen
Eugen schlägt mir gerade etwas vor: Er plädiert für einen Schlagabtausch. Doch ich will nicht mit zu dem Schlagermove! Die Bitte, mitzukommen, kann ich Eugen zwar kaum abschlagen, doch gehört er zu einer schlagenden Burschenschaft, was mir schlagartig klar wird. Warum bin ich nicht schlagfertig genug, ihm hier zu widersprechen?! Aber ich kann ihm einfach nichts ausschlagen!
Ich fühle mich geschlagen. Beim Burschenschaften-Schlagermove möchte ich nicht aufschlagen. Doch, ich gehe mit, um Eugen die ganze Geschichte mit der schlagenden Burschenschaft auszuschlagen! Mein Herz schlägt schon vor Aufregung: Habe ich mir da zu viel vorgenommen?

Montag, 18. August 2014

Der wahnsinnige Liebhaber

Von Sarah Gorski
Ein sehr verknallter Punk namens Eric lebte mit seiner Freundin Sophie und den Elters seiner Flamme unter einem Dach. Es hätte alles so harmonisch sein können, wäre da nicht Erics Eifersucht gewesen. Wenn Sophie mit ihren Freundinnen in die Disco ging, fragte er immer: „Warum kommst du so spät?“ Und: „Lass mich mal riechen!“ Das ging Sophie echt auf die Nerven.
Als Sophie an diesem Abend nicht nach Hause kam, wurde Eric sauer. Er ging aus der Wohnung, mit einer Axt bewaffnet, und suchte die Wohnung des neuen Liebhabers auf. Er hatte das Handy seiner Freundin mit einem GPS ausgestattet. So konnte er die Wohnung finden. Als er die Treppe hochschlich, hörte er schon lautes Gestöhne. Er nahm die Axt und schlug zuerst die Tür ein. Dann schlich er um das Bett herum und schlug Sophies Liebhaber den Kopf und den Schwanz ab. „So jetzt kannst du niemanden mehr flachlegen!“ Und Sophie verlor ihren Kopf aufgrund ihrer Untreue. „Blute in Frieden!“

Bergedorfer Hafenmeile

Von Steffi Thies
Wir waren am Wochenende in Bergedorf auf der Hafenmeile. Das Wetter war sehr sonnig, aber nicht zu heiß, sodass wir länger unterwegs sein konnten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war das Drachenbootrennen. Drachenboote sind eine Art überlange Kanus, die von mindestens 15 Personen gerudert werden müssen. Einer dieser 15 Ruderer war Torsten. Ich kenne ihn noch nicht so lange, aber ich war gespannt, ihm, zuzuschauen. Das Boot, in dem er mitfuhr, hieß Drachenjäger. Das Besondere daran war, dass es ein Inklusionsboot war. Wir haben zusammen Kaffee und Cola in der Kaffeeklappe getrunken, und als alle erfrischt und erholt waren, begann der zweite Teil des Ausflugs: Das Shopping!

Die steinerne Kirche

Von Heinz Thomsen
Am liebsten würde ich mal eine riesige steinerne Kirche von innen sehen. Dann würde ich den ganzen Tag drinnen rumlaufen und der Orgelmusik lauschen. Weil der Klang so wundervoll ist in den enormen steinernen Hallen. Ich würde meine Augen schließen und mich ganz dem Zauber der Musik hingeben und alles um mich rum vergessen. Die massiven Säulen, die farbenfrohen Fenster, die riesige glitzernde Orgel selbst würden dabei gänzlich verschwinden und sich vollkommen in den tiefen und hellen Orgeltönen auflösen. Zurück bleibe nur ich, umgeben von den grünen Hügeln Englands und den monströsen Steinklötzen der Landschaft. Dann stelle ich mir vor, dass es meine Finger wären, die der Orgel die Töne entlocken; da sind dann nur ich und die Musik, die sich um das Licht der Kerzen legt, nur vier Kerzen senden ihr Licht in die ansonsten dunkle Kirche. Ganz langsam schlüge ich die hölzernen Tasten an. Die Töne hallen noch lange in dem riesigen Innenraum nach und werden von den dicken Wänden reflektiert.

Dienstag, 15. Juli 2014

Die Liebe

Von Nora Poppensieker
Die Liebe kann aber ganz schön gemein sein!
Ja, die Liebe kann ganz schön gemein sein: Ich bin ihr völlig ergeben. Doch die Liebe kann auch so wunderschön sein! Es gibt doch wahrlich kein schöneres Gefühl, als das Gefühl, denjenigen, den man unbeschreiblich stark liebt, in den Armen zu halten und zu wissen, dass die eigene starke Liebe in eben den Ausmaßen erwidert wird.
Ich bin verliebt und das schwerstens. Mit anderen Worten: Ich bin meinem Süßa hilflos ausgeliefert. Durch meinen Süßa wäre ich extrem verletzbar: Er könnte mich ganz leicht und viel stärker verletzen, als die schlimmste Verletzung es mir antun könnte. Süßalosigkeit wäre die schlimmste Folter, die es für mich gäbe.
Da kann ich nur sagen: Wie gut, dass mein Süßa auch schwerstens in mich verliebt ist und diese Folter durch keinen von uns absichtlich aufkäme. Wir sind beide jeweils dem anderen hilflos ausgeliefert. Und gemeinsam teilen wir die schönsten Stunden, die schönsten Minuten, die wir überhaupt erleben. Denn: Gibt es schönere Momente, als die gemeinsamen?

Dienstag, 8. Juli 2014

Liebe ist etwas ganz Besonderes

Von Marco Nast
Ich denke, dass die Liebe eine ganz besondere Sache ist. Denn die Liebe vereint die Menschen. Wir leben leider in Zeiten, in denen die Menschen immer an sich denken und leider immer mehr vereinsamen. Es ist schon eine seltsame Sache, dass die Menschen immer egoistischer werden. Das kann sich aber ganz leicht ändern, wenn die Liebe auf den Plan kommt.
Ich persönlich habe auch so meine Erfahrungen mit der Liebe gesammelt. Dabei möchte ich sagen, dass mich die Liebe in meiner Vergangenheit nicht gerade gefunden hat. Daher bin ich schon seit einiger Zeit ein bewusster Single. Ich habe da so meinen Spruch: Ich kann leider nicht gut mit den Frauen, aber auch nicht gut ohne sie. In meinen Augen ist die Liebe eines der Mysterien unserer Zeit. Manche Menschen werden einfach von der Liebe getroffen, aber manche Menschen müssen ohne sie auskommen und ich gehöre wohl leider dazu..
Aber ich habe das große Glück, dass meine Eltern und meine Schwester immer zu mir gehalten haben, egal wie doof ich mich in meiner Vergangenheit angestellt habe, darüber bin ich froh. Wenn ich daran denke was es für schreckliche Ereignisse in unserer Welt gibt, dann habe ich den Eindruck, dass die Menschen gar nicht wissen, was für ein Glück sie haben,wenn sie die Liebe getroffen haben.

Liebe ist...

Von Johannes Plomitzer
Meine Liebe ist die Musik. Schnelle Lieder machen mich fröhlich und langsame Lieder machen mich traurig. Mit Musik verbinde ich Gefühle, wie bei der Liebe.
Man hört Musik und ist melancholisch gestimmt. Man geht in sich und ist nachdenklich. Manchmal werde ich dabei traurig. Mit Musik lässt sich Liebe ausdrücken, und das man jemanden gerne mag. Musik ist ein Ventil für die Liebe, sie lässt die Gefühle raus. Ohne die Liebe gäbe es weniger tolle Musik.

Die Liebe

Von Lina Strothmann
Die Liebe ist natürlich sehr schön: Das Verliebtsein, gemeinsam schöne Dinge zu erleben und einfach gemeinsam glücklich zu sein.
Aber sie kann auch sehr anstrengend sein:
-Wenn der Partner immer anderer Meinung ist (zum Beispiel, wenn er mit seiner Partnerin zusammen ziehen will, ihr das aber noch zu viel ist)
-Wenn der Partner immer im Mittelpunkt stehen will (wenn die Partnerin mit einer Freundin verabredet ist und er anruft, hat sie sich gleich um ihn zu kümmern)
-Oder die ewige Eifersucht (die Partnerin muss nur den Namen eines anderen Mannes erwähnen, dann dreht er gleich durch. Wenn sie sagt, dass der andere ganz nett sei, dann sagt er: „Dann geh doch zu ihm, na los, bleib doch gleich bei ihm!“)
-Die Partnerin braucht einfach mehr Abstand, aber der Partner akzeptiert das nicht
-Und wenn er dann auch noch sagt, er liebe sie nicht so doll, er mache nur nicht Schluss, weil er ihr nicht das Herz brechen will…
Singel sein ist auch sehr schön!

Der Pech-Sonntag

Von Gunda Breul
Es ist am Sonntagabend passiert, um ca. 22:00Uhr. Ich, Gundi, war bei Arne und habe mit ihm seine Sachen in Umzugskartons eingeräumt. Dann plötzlich kam der große Schreck, wie von Geisterhand setzte sich der E–Rolli von Arne in Bewegung. Ich, Gundi, war echt sehr blöd, und habe, statt meinen Fuß wegzunehmen, meinen Fuß todesmutig da stehen gelassen. Dann gab es eine riesige Explosion, weil ich aufgeschrien habe. Ich habe so laut geschrien, dass Arnes Ohren fast abgefallen sind.
Ich konnte nicht mehr auftreten, und was soll ich Euch sagen: Als ich mir wehgetan habe, war Arne echt so fies, dass er gelacht hat. Ich musste bei meinem absoluten Schock auch automatisch mitlachen und habe es wirklich nicht gepeilt, dass die Schmerzen da waren.
Später bin ich zur Streesemannstraße 54 (Arzt) gegangen, die haben es sich angesehen und auch geröntgt. Dort gab es auch für ein kleines 3 jähriges Mädchen ein RTW und ein NAW weil es eine Verbrennung ersten Grades an dem linken Bein und eine zweiten Grades an dem rechten Bein hatte. Es wurde danach mit Blaulicht und Martinshorn ins Kinderkrankenhaus Altona gefahren.
Eure Autorin Gundi Breul.

Dienstag, 3. Juni 2014

Mein Praktikum

Von Gunda Breul
Ich, Gunda, habe heute am 02.06.14 in den Werkstätten im Meindorfermülenweg 119 angerufen und dann mit denen abgemacht, dass die mich wieder zurückrufen. Ich, Gunda, habe denen auch gesagt, dass ich, Gunda, wenn ich dort arbeite, am liebsten Büroarbeiten wie Briefe sortieren, Briefe schreiben oder am PC arbeiten, machen würde.
Leute, ich sage Euch: In dieser Werkstatt haben, man höre und staune, ca. 800 körperbehinderte Menschen Platz. Es gibt dort eine Tischlerei, Büroräume, Näherei, Textil, Hauswirtschaft, Verpackung, Verpackung und Montage, Küche, Holzarbeiten, usw.…!
Soll ich, Gunda, euch wirklich mal etwas sagen: Ich würde mich sehr freuen, wenn mein großer Wunsch wirklich in Erfüllung gehen würde: In den Elbe-Werkstätten im Meindorfermülenweg 119 zu arbeiten.
PS: Ich, Gunda, versuche noch mir einen Fahrdienst zu organisieren.
Eure Autorin Gunda Breul.

Mein Traumurlaub am Meer

Von Marco Nast
Ich bin gerade inspiriert worden, einen Traumurlaub am Meer zu unternehmen. Das ist eine tolle Sache, denn ich fahre gerne in einen schönen Urlaub. Dadurch, dass ich nun am Meer bin habe ich auch die Gelegenheit viel schwimmen zu gehen. Ich schwimme wirklich gerne. Ich bin sehr froh darüber, dass meine Eltern mir das alles ermöglichen. Doch nun zurück zu meinem Traumurlaub: Ich möchte gestehen, dass ich in meiner jüngeren Vergangenheit ein paar schöne Urlaube hatte. Dazu gehören zum Beispiel: Mein Urlaub in Thailand, Mallorca und mein Urlaub in Mexiko. Im Wasser zu liegen ist für mich sehr schön, es ist so schwerelos. Oft nehme ich meine Schwimmnudel mit ins Wasser, dann genieße ich das Schweben im Wasser. Ich schaue mir die Wellen an, wie sie auf mich zukommen und mich davon tragen.
Ebenso sitze ich gerne am Strand und beobachte den Sonnenuntergang, wie die Sonne im Meer versinkt und das Wasser im Meer sich in Gold verwandelt. Es ist einfach wunderschön. Abends, wenn in der Ferne leise Musik zu hören ist, kann man so gut träumen. Diese Zeit nehme ich gerne mit nach Hause und träume davon weiter.
Aber dabei denke ich oft daran, wie es anderen Leuten ergangen ist, als plötzlich ein Tsunami angerollt kam und sie sich  nicht mehr retten konnten. Wie schrecklich und grausam das Meer auch sein kann. Für mich wäre das eine Katastrophe, denn ich könnte mich gar nicht so schnell fortbewegen.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Die vier Elemente

Von Heinz Thomsen
 

Der verliebte Zombie

Von Sarah Gorski
Es gab mal ein Zombie, der war sehr verliebt. Er dachte an eine Menschen-Frau, die er mal auf der Straße gesehen hatte und die er am liebsten sofort angesprungen wäre. Der Zombie überlegte sich, wie er die Frau ansprechen sollte, ohne dass sie bei seinem Anblick die Flucht ergreift. Er warf sich einen Umhang über und versuchte sein Gesicht zu verbergen. Er ging auf die Frau zu und knurrte ganz leise. Die Frau drehte sich um und fing an zu schreien. Der Zombie erschrak ebenfalls und kippte vor Schreck um. Der Zombie fragte sich in Gedanken (wieso rennen immer alle Frauen mit denen ich reden will, vor mir weg?). In einer Ecke stand noch eine Frau, aber sie hatte keine Angst vor ihm, der Zombie. Der Zombie sah in die Augen der Frau und merkte, dass sie blind war.

Was ich an mir mag bzw. nicht mag

Von Sarah Gorski
Was ich an mir nicht mag: Dass ich ein Mädchen bin.
Was ich an mir mag: Dass ich soviel Fantasie habe.
Was ich an mir nicht mag: Meinen Körper, ein paar Rollen weniger wären gut.
Was ich an mir mag: Meine kurzen Haare und dass ich nicht so tussig rumlaufe.

Warum wäre ich gerne ein Junge:
Weil Jungs nicht so zickig sind.
Weil Jungs nie die Periode kriegen.
Weil Jungs immer coole Sachen tragen können.
Weil Jungs sich um Mädchen prügeln können und auch mal einstecken müssen und dabei nicht weinen dürfen. Weil es sich als starker Junge nicht geziemt.
Weil Jungs immer den Coolen raushängen lassen.
Weil Jungs sich auch mal schmutzig machen dürfen, was Mädchen nicht machen sollen, wegen ihrer Kleider.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Was mag ich an mir? Was nicht?

Von Nora Poppensieker
Was mag ich an mir nicht? Vor allem meine „Ausfälle“, die ich seit meinem Unfall habe, meine „Nackenhaarspastiken“ sind furchtbar! Es stört mich, dass ich immer „ausflippe“, zu hart im Ton und oft auch zu laut bin. Und es stört mich ungemein, dass ich immer für alles so ewig viel Zeit benötige! Ich würde gern mehr Zeit im Freistil verbringen können. Doch leider schaffe ich das weder mit meiner Ausdauer, noch mit meiner „Freizeit“ in Verbindung mit der Therapie-Zeit. Es stört mich, dass ich immer ins Wort der anderen falle. Ich könnte ja vergessen, was ich sagen wollte, wenn ich`s nicht sofort erzählte!

Aber es gibt doch auch Dinge an mir, die ich mag, oder? Mehr noch, als „nur“ meinen Freund?!
Doch, ich mag meine Einstellung: Ich sehe in jeder noch so schlimmen Situation immer etwas Positives. Ich kann allen Momenten etwas Positives abgewinnen. Auch dies ist wegen des Unfalls. Dank des Unfalls habe ich gelernt, dass das Leben lebenswert ist. Dass es sich lohnt, zu leben.
Und ich glaube, mein Süßer hat auch eine kleine Mitbestimmung hier. Auch er ist der Grund, warum ich weiß, dass es sich lohnt, zu leben. Und das nicht, um ihn als Grund zu nennen, wieso das Leben lebenswert ist, sondern da er es mir tagtäglich zeigt, wie wichtig es ist, zu leben, und wie schön das Leben sein kann!

Der verregnete Hafengeburtstag

Von Gunda Breul
Ich, Gundi, war am 10.05.14 mit einer Begleitung beim tollen verregneten Hafengeburtstag. Da habe ich, Gundi, einen Bundeswehrhubschrauber gesehen, der gerade eine Übung gemacht und eine Frau aus der kalten Elbe gerettet hat. Und dann habe ich ein Würstchen mit einem Brötchen und Ketschup gegessen.

Was ich an mir mag und was nicht

Von Gunda Breul
Was bei mir schlecht ist:
Ab und zu finde ich, Gundi, meine Sprache nach einem Anfall echt scheiße. Ich finde es echt doof, dass ich, Gundi, behindert bin… weil ich mit zu wenig Sauerstoff zur Welt gekommen bin.
Ich, Gundi, finde es echt sehr doof das ich einen Helm tragen muss, aber das ist eben aus Sicherheitsgründen, falls ich, Gundi, auf meinem Kopf falle, damit ich mir keine Platzwunde zu ziehen kann.

Was ich, Gundi, an mir echt sehr cool finde:
Ich, Gundi, finde meine Hilfsbereitschaft sehr cool. Hurra…! Da sieht man mal wie ich, Gundi, sehr hilfsbereit bei den Rollstuhlfahrern bin, wenn ich heute Johannes im Schiebe-Rolli in sein Zimmer geschoben habe, nach dem er nach Hause gekommen ist.

Was finde ich toll an mir?

Von Marco Nast
Ich finde es toll an mir, dass ich mir langsam immer mehr Sachen merken kann, obwohl ich gar kein Tagebuch führe und nur vorgebe eines zu führen. Es ist zwar mein persönlicher Wunsch dies endlich in die Tat umzusetzen, habe es aber leider immer vor mir her geschoben. Durch meinen Unfall habe ich einige Macken und dennoch mag ich mich ein wenig. Ich bin bestimmt ein umgänglicher Mensch. Ich finde es auch klasse, dass meine Eltern immer soviel Geduld mit mir haben und mich mit meinen Macken und meinen ständigen Wiederholungen dennoch zu schätzen wissen. Ich habe immer noch den Wunsch, mich in einen glücklichen und gesunden Menschen zu verwandeln. Was ich klasse finde, ist die Tatsche, dass ich mich irgendwie recht gesund fühle, denn die Gesundheit ist als solches ein ganz großes Geschenk.
Wenn ich bedenke was es alles für Katastrophen in der Welt gibt, bin ich sehr froh davon nur in den Nachrichten zu erfahren. Es ist schon eine tolle Sache, dass wir Menschen hier in Deutschland so wenig von den Problemen in der Welt mitbekommen, da können wir schon von ganz viel Glück reden.

Was mache ich, wenn ich im Lotto über 2 Millionen Euro gewinne?

Von Marco Nast
Was mache ich, wenn ich im Lotto über 2 Millionen Euro gewinne?
Ich denke, in diesem Fall würde ich ganz kurzfristig einen Traumurlaub buchen und meine nervigen Therapien absagen.
Ich glaube, dass das zwar ganz viel Geld ist, aber Geld als solches macht leider gar nicht glücklich, das weiß ich aus zuverlässiger Quelle. Ich würde auch darüber nachdenken, ob ich das Geld vielleicht irgendeiner sozialen Einrichtung spenden könnte. Die meisten Menschen können mit so viel Geld gar nichts anfangen. Dieser große Betrag könnte doch so einiges in einem Leben verändern. wohl dem ich doch recht glücklich bin. Denn ich habe ein recht nettes zu Hause und sehr angenehme Eltern, die mich mit meinen ständigen Macken zwar recht nervig finden, aber mich dennoch mögen und als jüngstes Mitglied unserer Familie zu schätzen wissen.

Dienstag, 13. Mai 2014

10 Minuten Schreibtraining

Von Johannes Plomitzer
Ich hab Ängste! Ich habe Angst, irgendwann nicht mehr sehen und hören zu können. Ich kann mir in letzter Zeit wenig merken und das regt mich auf. Wann werde ich mich endlich wieder normal unterhalten können, so wie früher? Ich habe auch Angst vor dem Einschlafen und glaube, dass ich im Pflegeheim aufwache. Wenn ich das mit dem Pflegeheim träume, dann kann ich aus diesem Traum nicht mehr heraus finden. Und meine Familie ist im Unglück. Die ganzen Alpträume haben hauptsächlich mit Pflege zu tun.
Manchmal gibt es Tage, da fühle ich mich echt beschissen, da klappt einfach gar nichts. Ich will noch an mir arbeiten, dass alles gleich beim ersten Mal klappt und die Betreuer mich nicht so oft erinnern müssen.
Ich komme zur Zeit sehr wenig zur Ruhe. Schaffe es nicht, einzuschlafen. Manchmal träume ich, ich bin im Wald, liege da und kann meine Beine anders bewegen. Stehe auf und laufe einfach so. Und laufe, laufe, laufe...so wie Forrest Gump.

Mein Krankenhausaufenhalt

Von Gunda Breul
Ich, Gunda Breul, habe bei meiner Hausärztin einen Einweisungsschein abgeholt und bin am 3.4. mit dem Taxi ins Krankenhaus in Barmbek gefahren. Dann bin ich, Gunda, von der Anmeldung zur Station IMCB12 gegangen und dort bis zum 11.4. zur Beobachtung geblieben. Da waren zwei schnuckelige Krankenpfleger, die sehr hübsch aussahen. Der eine hieß Sascha, hatte sehr süße, niedliche Sommersprossen und war ca 1,78m groß. Olli war ca 1,60m groß. Das Essen war echt super und hat sehr lecker geschmeckt. Die Ärzte/Ärztinnen, Pfleger und Schwestern waren sehr nett und lustig. Aber das, was ich am coolsten fand, war der Hängefernseher und das ich nette Bettnachbarn hatte. Die Woche war sehr gut und nicht langweilig, aber das Wochenende war sehr langweilig, weil morgens keine Visite stattfand und niemand da war, den man anbaggern konnte oder mit dem man schäkern konnte. Sascha und Olli haben immer nur gelacht, als ich ihnen gesagt habe, dass sie echt sehr süß seien und gut aussehen.
Eure Autorin Gunda Breul von der Schreibwerkstatt.
PS: Ihr wart sehr nett und empfehlenswert. Danke für alles.

Mittwoch, 16. April 2014

Lotta hat die freie Wahl

Von Nora Poppensieker
Lotta darf sich das Ziel des nächsten Wochenendtrips von ihr und Mama aussuchen. Sie will nach Böen, da es dort immer windig ist. Das weiß Lotta aus dem Radio, das Mama immer hört: Da heißt es immer, in Böen sei es sehr windig. Lotta weiß zwar nicht, wo Böen liegt, aber Mama wird es schon wissen, die weiß alles. Immerhin bot sie Lotta auch an, sich das Ziel des nächsten Wochenendtrips auszusuchen.
Erwartungsvoll packt Lotta ihren neuen Drachen in den orangefarbenen Rucksack. Sie freut sich schon!

Montag, 14. April 2014

Aktuelle Gefühlslage

Von Johannes Plomitzer
Ich fühl mich halt meistens schlecht, kann schlecht schlafen, das ist jede Nacht so. Am meisten Angst habe ich davor, dass mir was passiert oder dass ich später im Altersheim lande. Das beschäftigt mich auch nachts in meinen Träumen. Meistens finde ich aber dort keine Lösung. Das Problem im Traum ist immer, das mir keiner helfen kann.
Wenn ich davon erzähle, bei der Arbeit oder in der Max B, werden sie immer sauer. Keiner kann damit so richtig umgehen. Ich glaub, sie werden sauer, weil ich vielleicht zu oft davon erzähle. Aber das Thema beschäftigt mich halt sehr und ist stets präsent. Viele zeigen Verständnis, können aber damit nichts anfangen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass das Leben ein Kreislauf ist, und wenn ich jetzt sterbe, wache ich wieder in Rostock auf. Dann wiederholt sich alles.

Zugvögel

Von Lina Strothmann
Im Winter. In einem kleinen Haus ein etwa sechs Jahre alter Junge mit seinem Vater. Ben schaut aus dem Fenster in die verschneite Landschaft. Er läuft zu seinem Vater.
- Papa, wo sind denn im Winter die ganzen Vögel?
Der Vater schaut kurz den Jungen an.
- Die sind im Süden.
- Aber wie sind die denn da hingekommen?
- Aber Jan, das sind doch Zugvögel.

Daraufhin stellt der Jan sich die Vögel in einem Zug vor, in dem alle gemeinsam mit viel Gepäck in den Süden fahren, um dort Urlaub zu machen. Denn es sind ja ZUGvögel.
Am Ende kommt Jan wieder zu seinem Vater.
-Papa, jetzt sind die Vögel mit dem Zug im Süden angekommen und machen da Urlaub.
Der Vater schaut seinen Sohn kurz an.
- Zug? Urlaub?, fragt er mit einem Kopfschütteln.

Tja, das kommt dabei heraus, wenn man seinen Kindern nicht richtig zuhört und nicht richtig Antworten gibt. Da kommen sie schnell auf verrückte Gedanken.

Wie ich angefangen habe, mich für Japan zu interessieren

Von Sarah Gorski
Ich war nicht von Anfang an ein Japan-Fan. Mein Bruder hatte mit ein paar Lieder von japanischen Bands vorgespielt und ich habe Benni dann gefragt, ob er mir einige Lieder auf meinen MP3-Player macht. Das hat er dann auch gemacht - für ein bisschen Kohle, versteht sich. Und so waren dann mehrere Songs meiner Lieblingsbands drauf. Danach ging es weiter mit japanischen Zeitschriften, Mangas, Anime-Serien und Cosplay. Ich habe auch ein Japan-T-Shirt. Und in meinem Zimmer hängt als Erstes eine riesengroße Kanada-Flagge und an der zweiten Hälfte der Wand hängt eine Japan-Flagge. Ich habe auch eine typische Manga-Helden-Perücke in Dunkelblau.

Urlaub in München

Von Steffi Thies
Ich war sehr aufgeregt, dass Miriam, meine Schwester, mich in der Wohngruppe besuchte. Ich wusste, dass sie mit mir nach Bayern in den Urlaub gehen würde. Ich war vom 27. bis zum 30. März in Bayern gewesen. Von Hamburg nach Bayern sind wir mit dem Zug gefahren; das hat ziemlich lange gedauert, ungefähr acht Stunden. Als ich im Hauptbahnhof München ankam, habe ich mich sehr gefreut, weil ich endlich in Bayern war. Ich verbrachte meine Zeit mit meiner Familie in Bayern, das war für mich sehr schön. Ich habe so viele Fotos gemacht. Das Wetter war gut und wir waren in einem Eiscafé. Ich habe heute immer noch die Fahrkarte.

Mittwoch, 9. April 2014

Meine Kindheit und mein Erwachsen sein

Von Marco Nast
Ich, der Marco, bin ein echtes Landei. Das liegt vielleicht daran, dass ich auf dem Lande groß geworden bin.
Ich liebe das ländliche Leben. Die Menschen kennen sich alle recht gut und haben sich auch miteinander angefreundet und halten dennoch den nötigen Abstand, um sich nicht auf die Füße zu treten. Es grünt und blüht schon alles. Frühmorgens, wenn ich die Fenster öffne höre ich bereits die kleinen Vögel zwitschern. Ich liebte diese Ruhe bereits seit meiner Kindheit. Daher wollte ich auch nie aus dieser Gegend wegziehen. Wir sind vom Wald eingeschlossen. Die Tiere kommen bis an das Gartentor heran. Es ist einfach herrlich hier.
Ich habe das große Glück, dass ich ein schönes zu Hause habe, darüber bin ich sehr froh. Was mir bei meinem zu Hause sehr gefällt ist die Tatsache, dass meine Eltern mir ein großes Wohnzimmer angeboten haben, das hat sogar über 50 m². Dieses Zimmer nutze ich auch richtig aus, ich habe mir auch eine klasse Musikanlage gekauft. Ich muss schon sagen, dass ich ein richtiger Musikfan geworden bin. Ich habe mir, schon vor vielen Jahren, selbst große Boxen gebaut. Aber ich versuche, trotz meiner Musik, meine Nachbarn nicht zu stören. Dieses Haus hat mein Vater eigenhändig gebaut. Was mir sehr gut gefällt ist die Tatsache, dass wir auch nette Nachbarn haben. Das sind Menschen die mir gut gefallen und die uns auch mit unseren Macken mögen.
Ich glaube, ich bin ein glückliches Landei und darüber bin ich auch sehr froh.
Ich hoffe sehr, dass ich mich mit der Hilfe meiner Eltern wieder langsam rehabilitieren kann, das heißt, ich hatte vor vielen Jahren einen schweren Unfall. Ich bin sehr froh, dass meine Eltern mich nie im Stich gelassen haben.
Durch die Schreibwerkstatt, die von Frank und Anette geführt wird, können wir uns durchaus kreativ weiterentwickeln. Dieser Kurs begann mit Sylvia Heinlein und Frank Nestler. Die uns gezeigt haben, dass auch wir vollwertige Menschen mit sogar gewissen Begabungen sind und darüber bin ich sehr froh. Was ich auch sehr klasse finde ist, dass sich die netten Menschen von der Schreibwerkstatt so viel Mühe mit uns machen und uns bei unserer Rehabilitation helfen. Es ist zwar ein weiter Weg, zur Schreibwerkstatt zu kommen¸ aber es lohnt sich wirklich.

Freitag, 21. März 2014

Das Bier!

von Gundi Breul
Hey Leute: ich, Gundi, besaufe mich Tag und auch in der Nacht, mit Bacardi, Bier, Eierlikör, Korn, Whisky, Coca Cola, Malzbier, Klaustaler, aber ich, Gundi, sage Euch: dass ich nie wieder Leitungswasser und Selters trinke.
Eure: Autorin Gundi Breul

Was wäre, wenn ich ...

von Gundi Breul

... Gundi, keine Epilepsie hätte!

Ich, Gundi, bin mit zu wenig Sauerstoff zur Welt gekommen, und hatte die Schnur um den Hals.
Und habe sofort geschrien. Das Krankenhaus Mariahilf  hat bis zu meinem fünften Lebens Jahr leider nichts bemerkt.
Aber dann, ab den fünften Lebens Jahr, haben die meine Epilepsie fest gestellt, und dann, als ich einwenig  größer wurde, so ca. 13 Jahre alt, und noch bei meinen Eltern gewohnt habe, da hatte ich meinen zweiten, oder meinen, dritten epileptischen Krampfanfall gehabt.
Und als ich bei meinen Eltern dann weggetreten war, hatte meine Mutter bei der Leitstelle angerufen, und gefragt, ob die mal einen RTW und NAW vorbei schicken können, denn meine Mutter meinte, dass ich ins Krankenhaus müsste, weil ich schon ca. drei Stunden ohne Bewusstsein gewesen war.      

Ich mache die Schachtel auf und dann ...

von Sarah Gorski

... springt mir ein kleiner grüner Zwerg entgegen, lacht hämisch und ruft:

„Ich bin der Zwerg

vom Feuerberg,

wer mich befreit,

dem geschieht Leid.

Tausch sogleich den Platz mit mir

und werd zu einem Fabeltier!“

Ich machte die Schachtel auf und dann…

von Nora Poppensieker

 
Man, was ist es spät! Aber noch eine Station, dann werde ich endlich zu Hause sein! Die Schreibwerkstatt ist mir einfach zu spät. Schade, dass dieser Kurs mir so gut gefällt, sonst hätte ich ihn schon längst aufgegeben. 

 Oh, die nett aussehende, junge Frau, die eben aus der Bahn ausstieg, vergaß diese interessant aussehende Schachtel da vorne. Mist, wäre mir das früher aufgefallen, hätte ich ihr sofort Bescheid gegeben, die junge Frau sah sehr nett aus.

Was da wohl drin ist? Ich glaube, ich schaue lieber mal nach, vielleicht steht ihre Anschrift in dieser Schachtel, oder auch die Telefonnummer.
Ich torkele zur Schachtel und versuche, mich durch den Deckel zu kämpfen, um sie zu öffnen. Doch nichts zu machen. Also klemme ich sie mir unter den Arm und nehme sie mit zu mir nach Hause. Zu mir, in meine einsame Wohnung. Gleich kommt ja meine Haltestelle. Vielleicht ist die Schreibwerkstatt für mich ja nur dazu da, um unter Gesellschaft zu sein? Das mag durchaus sein. Auf meiner Arbeit habe ich zwar Kontakt zu den Kunden, aber da ist mir natürlich auch niemand näher…
So, hinter der nächsten Parkbank liegt schon meine Straße. Ich glaube, ich werde die Schachtel einfach dort abstellen und erneut versuchen, sie öffnen, langsam wird sie echt schwer.
  Doch wie kann ich sie aufbekommen?                                     
  Ich puhle am Deckel und bekomme sie schließlich doch noch auf.
Sie öffnet sich wie von selbst! Dann schaut ein Kopf heraus. Und ich sehe eine Hand, die aus der Schachtel herauslugt. „Könntest Du mir mal bitte helfen?“, fragt mich dieser Junger Mann, der zu dem aus der Schachtel hervor lugendem Kopf gehört. Doch ich kann ihm nicht helfen. Ich staune nur. Doch tatsächlich: Ein junger Mann, etwa in meinem Alter, entsteigt der Schachtel. Wow, sieht der gut aus!
Mein Mund ist weit geöffnet und bleibt es auch, ich kann nichts dagegen tun.

„Vielen Dank für meine Befreiung! Man, was war es eng in dieser kleinen Schachtel! Das war echt frech von Laura, mich in so eine kleine Schachtel zu sperren! Ich bin Tommy. Und wer bist Du?“, fragt mich der junge Mann, der zu dem hübschen Kopf gehört.
„Ich bin Lisa“, stottere ich. „Und wer ist Laura? Und warum und wie hat sie Dich in diese Schachtel gesperrt?“, frage ich verwirrt.
„Hallo Lisa! Ach, Laura ist nun Vergangenheit. Die Zukunft gehört Lisa“, strahlt mich Tommy an. Doch Moment, das geht mir gehörig zu schnell! Ich bin zwar schon einsam, aber trotzdem glücklich. Und das möchte ich auch bleiben, glücklich, da einsam. So sage ich zu Tommy: „Das ist schön für Dich, dass Du eine Lisa hast, mit der Du Deine Zukunft teilen kannst. Denke ich zumindest, dass es sicherlich schön für Dich ist. Für mich wäre es zwar am schönsten, allein zu bleiben, doch kann ich diejenigen verstehen, die es lieber anders hätten. Also verstehe ich auch Dich, Tommy. Und ich freue mich für Dich, dass Du eine Lisa kennst, mit der Du Dein Leben teilen kannst.“ Ich blicke den nun verdutzt wirkenden Tommy tief in die Augen und frage ihn: „Wo wohnst Du denn Tommy? Treffen wir uns mal wieder? Ich bin jede ungerade Woche um diese Zeit in dieser Bahn. Ich würde Dich aber bei unserem nächsten Treffen aber gern in einer anderen Situation sehen, nicht immer aus so einer kleinen Schachtel kriechend. Bist Du übernächste Woche wieder hier?“, frage ich hoffnungsvoll.

Ich verstehe das nicht, doch auf einmal steht Tommy gar nicht mehr vor mir. War das nur ein Traum? Schade. Doch ich werde voller Hoffnung in zwei Wochen wieder in dieser Bahn sitzen. Und mal sehen, ob ich dann wieder eine interessant aussehende Schachtel finde. Oder einen interessant aussehenden jungen Mann.

Ich mache die Schachtel auf und dann ...

von Marco Nast

... denke ich, in der Schachtel ist ein Hinweis auf  einen verborgenen Schatz. So etwas suche ich schon lange, habe es aber leider noch nie gefunden. Hierbei gestehe ich, dass ich mein Glück schon lange suche. Aber ich habe keine Ahnung, wo ich es tatsächlich finden könnte. Deshalb hoffte ich, es könnte sich dort ein Hinweis darin befinden.

Das Glück ist etwas, was dem Leben einen tieferen Sinn geben könnte. Da das Glück etwas ganz besonderes ist, sollte man das Leben als solches genießen. Ich denke das Leben ist ein Geschenk, das uns von höherer Stelle gegeben wurde. Aber ich frage mich immer noch, was sonst in der Schachtel verborgen ist. Die Neugier ist diesbezüglich sehr groß. Es geht mir mit dem Öffnen der Schachtel einfach zu langsam.

Nun komme ich auf den Gedanken, dass in der Schachtel mein leckeres Abendessen sein könnte, denn ich habe irgendwie einen sehr großen Appetit auf ganz leckere Sachen, Hoffentlich ist  in der Schachtel nicht irgendein sinnloses Zeug, mit dem man nichts anfangen kann.

Was wäre wenn ...

von Stefanie Thies

... Ich nicht umziehen würde? Na, dann wär ich erst einmal sauer, aber so richtig! Dann würde ich mir selbst eine Wohnung suchen. Mit Menschen, die ich kenne und mag. Ich würde viele Wohnungen anschauen, bis ich die perfekte gefunden hätte. Dann würde ich mir einen Hund zulegen, am besten mehrere. Als nächstes kaufe ich mir ein Auto, aber mit Fahrer, weil ich nicht alleine fahren kann. Auf jeden Fall würde ich mir mehr gönnen und so richtig auf den Putz hauen.

Was wäre wenn ...

von Sarah Gorski

... Ich ein Riese wäre: Dann würde ich alle Fabriken zertreten, die Autos in die Luft schmeißen, alle Lebensmittelläden um ihre Waren erleichtern, alle Tiere aus dem Tierheim befreien, Panzer und Raketen zerstören, auf den Gräbern von toten Diktatoren tanzen, neue Bäume pflanzen, mir aus den Kleidern der Leute eine riesige Jacke anfertigen lassen, mit einem Sprung vom Beckenrand das ganze Wasser im Billbad rausschmeißen und als letztes dafür sorgen, dass kein Öl mehr in den Ozean läuft.

Was wäre, wenn ich diese eine Person in meinem Leben nie getroffen hätte

von Lina Strothmann

Nun ja, hätte ich diese sehr gute Freundin nie getroffen – ich kenne sie schon mein ganzes Leben lang –, hätte ich viele lustige, schöne, freudige Tage nie erlebt. Hier drei Dinge, die wir zusammen erlebt haben:
Mit zwölf Jahren fanden wir die Jungens noch recht blöd. Also haben wir auf viele Zettel geschrieben: „Alle Jungens sind blöd!“, und diese Zettel dann in fast jeden Briefkasten der Wohnungen in unserem Haus gesteckt. Am wichtigsten war natürlich die Wohnung unter uns. Denn wer lebte da? Richtig, ein Junge.
Oder als wir in Frankreich waren. Da habe ich zum Geburtstag eine leichte Frisbee bekommen. Meine Mutter hatte uns noch gesagt: „Diese Frisbees können sehr schnell fliegen.“ Und dann: ein Wurf, und der Frisbee war im Meer verschollen. Was für ein Pech!
Als wir einmal gemeinsam im Kino waren, hatte meine Freundin ihren Lipgloss verloren. Also baten wir den Putzmann, ob er uns denn helfen könnte, zu suchen. Worauf er kopfschüttelnd erwiderte: „Frauen! Ich weiß schon, warum ich schwul bin!“

Ich könnte noch mehr schreiben, aber dann bräuchte ich viele Zettel und viel Zeit.
Darum also kurz und knapp: Hätte ich meine Freundin nie gekannt, wäre mein Leben nur halb so spannend.

Wie ich meinen besten Freund verlor

von Johannes Plomitzer

Weil ich seine Freundin Pamela geküsst habe, zerbrach meine gute Freundschaft mit Attila. Das tat dann weh, der Vater wird mich sicher für einen Deppen gehalten haben. Das ist nicht gut ausgegangen, da wir es nicht richtig geklärt haben. Das tat dann schon weh, da war ich erstmal ganz schön traurig. Wir haben danach nicht mehr gesprochen, das ist ja das Schlimme. Wir haben uns aus den Augen verloren, aber ich bin froh, dass ich ihm aus dem Weg gehen kann. Ich glaube, mein Alptraum hat sich bewahrheitet.

Pamela. Ich müsste sie eigentlich mal wieder anrufen, Ich weiß nicht, wo sie jetzt ist. Ich würde sie gerne wiedersehen. Wenn Attila sehen würde, was mit mir passiert ist, die Katastrophe, würde er seine Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich bereue gar nichts. Doch, den Kuss. Damit fing ja das Theater an. Den würde ich am liebsten rückgängig machen. Ich habe mich mit ihr so gut verstanden.

Das wünschte ich mir auch: dass der Vater mir noch eine letzte Chance gäbe. Aber ich glaube nicht. Die Chance ist vorbei, es tut weh, wenn über einen gelästert wird. Wenn er sehen würde, was aus mir geworden ist!

Ich würde mir wünschen, dass Attila mich freudestrahlend in Empfang nimmt. Am besten würde ich das alles vergessen, eine Chance auf Besserung gibt es da nicht mehr. Das ist alles während der Internatszeit passiert, das ist ja das Schlimme. Das tut mir immer weh. Das größte Unglück ist ja, dass ich nicht so weit gekommen bin, wie ich wollte. Ich weiß nicht, ob ich noch eine Chance habe, das kann ich nicht beurteilen. Das tut weh, wenn man Leute verliert, die einem wichtig sind.

Mittwoch, 26. Februar 2014

Josephine

von Gunda Breul
Hallo Leute! Darf ich mich vorstellen? Ich heiße Josephine und ich bin zwanzig Jahre alt und wohne in Spanien.

Charly so zu Josephine: Du, sag mal, woher kommst du?
Josephine so zu Charly: Ach, Senior, hört man es nicht? Ich komme aus Spanien. Das ist circa dreizehn Stunden Flug.
Charly so zu Josephine: Ach was, wirklich? Ich habe gedacht, man fliegt zwei bis drei Stunden von Hamburg nach Spanien...
Josephine: Dann flieg doch mit mir nach Spanien. Da stecke ich dich in meinen Koffer, du musst dich bloß zusammenfalten und dann dich in meinen Koffer kuscheln und dann sag ich zum Zoll, dass ich bloß zwanzig Kilo im Koffer habe, okay?
Charly: Okay, das können wir machen.

Und was soll ich sagen? Josephine, die gerade mal zwanzig Jahre alt its, lügt die Zällner an und sagt ganz cool: Ich ... ich habe ja, wie erlaubt, nur zwanzig Kilo im Koffer!
Und dann die Zöllner zum Schluss: Na, gut, dann glauben wir es dir mal und wünschen dir eine schöne Reise und einen guten Flug.
O... danke!
Und in Spanien so Josephine zu Charly: Komm bitte aus meinem Koffer!
Okay, ich komme...

Eure Autorin Gundi Breul

Helena: Sie will nur eure Zähne!

von Sarah Gorski
In einem Dorf lebte ein Mädchen namens Helena. Eigentlich war sie ein aufgewecktes junges Mädchen, aber eines Tages entwickelte sie eine seltsame Vorliebe. Sie fing an, die ausgefallenen Zähne ihrer Mitschüler zu sammeln. Ihre Mutter wollte sie in die Psychiatrie einweisen, aber ihr Vater sah es nicht so schlimm und meinte: „Das legt sich sicherlich nach ein oder zwei Wochen. Beruhig dich!“ Aber leider war dem nicht so. Helena wurde immer besessener von den Zähnen. Wenn sie von ihren Mitschülern die Zähne nicht bekam, holte sie sich diese mit Gewalt. Die Schulpsychologin hatte auch keine Erklärung für Helenas Verhalten. Helenas Eltern gingen sogar so weit, dass sie sie von einem Exorzisten behandeln ließen, der ihr den Teufel austreiben sollte. Helena wurde an Händen und Füßen gefesselt und der Priester malte ihr einen Satansstern auf die Stirn und bespritzte sie mit Weihwasser. Aber alles brachte nichts. Helena verdrehte plötzlich die Augen und fing an zu würgen. Und in ihrem Würgekrampf schrie sie: „Das ist noch nicht das Ende!“

Tanja, dreizehn


von Lina Strothmann

Tanja ist dreizehn Jahre alt.

Tanja:   Ja, Oma, mir geht es gut.
Oma:    Wirklich, mein Schätzchen?
Tanja:   Ja, alles super.
Oma:    Ach, ich freu mich so, dich mal wieder zu sehen!
Tanja:   Ja, Oma, ich freu mich auch.
             Ja, Opa, ich bin noch beim Balett.
             Ja, es bringt mir Spaß.
Opa:    Ach, das freut mich für dich! Wann tanzt du denn mal wieder?
Tanja:   Bald, Opa. Ja, Oma, in der Schule läuft alles gut. Ich habe eine nette Lehrerin. Ich fühl mich da sehr wohl.
Oma:    Ach, das klingt alles so schön.

Tanja denkt: Mom, ich hasse dich. Heute gibt es die Party, von der schon seit Monaten die Rede ist. Fast die ganze Schule ist da. Meine Freundinnen werden da bestimmt voll gestylt auftauchen. Sich an die coolen Jungens ranmachen. Singen, tanzen, Spaß haben. Und ich? Sitze hier bei Oma und Opa und spiel das niedliche Enkeltöchterchen. Toll, Mom, vielen Dank auch!
 
Tanja:   Ja, Oma, der Kuchen schmeckt echt vorzüglich.
Tanja denkt: Womit habe ich das nur verdient? 

Maria

von Steffi Thies
Die kommt von einer Feier. Sie war auf einer Hochzeitsfeier. Sie ist auf einem Pferd auf die Feier gekommen. Es war die Hochzeit von ihrer eigenen Mutter. Die Feier war auf einem Hof in einem Café. Die Feier war mit Musik und alle haben getanzt. Sie haben auch gegessen und viel Wein getrunken. Die Feier war erst am nächsten Morgen vorbei. Am Anfang wurde im Wald gefeiert und dann sind die Leute ins Café gefahren. Es gab viele Pferdekutschen, mit denen die Leute gefahren wurden. Maria hatte eine weiße Bluse an, ihre Jacke war gelb. Maria war auch an den Augen geschminkt und sie hatte eine Armbanduhr um. Und einen Ohrring, der war hell und hatte die Form eines Totenkopfes.

Donnerstag, 20. Februar 2014

Ein schönes junges Mädchen auf einem Bild an der Wand

von Marco Nast
Wir sehen gerade ein nettes, junges Mädchen, das irgendwie unschuldig und unvorbelastet aussieht. Ich weiß dazu gar nicht, ob sie eine interessante Vergangenheit hat.Sie hat eine sehr klassische Erscheinung. Wenn ich gut hinsehe, entdecke ich, dass sie leider irgendwelche Würgemahle am Hals hat. Ich hoffe sehr, dass sie sich bald von ihren Verletzungen, die man ihr beigebracht hat, erholt. Es wäre sehr traurig, wenn ihre Seele davon verletzt bliebe.

Ich kann mir leider gar keinen Namen dazu vorstellen. Aber ich glaube, dass sie keine ganz gewöhnliche junge Frau ist. Sie hat sehr schöne, ausdrucksvolle Augen, die sehr nett aussehen.
Ich glaube, dass sie noch eine angenehme Zukunft vor sich hat. Leider habe ich keine Vorstellung, wie sie heißt. Es ist eine schöne junge Dame, die ein schönes klassisches Kleid trägt., aber es sieht etwas antiquiert aus.
Ich wünsche ihr noch alles Gute.

Dienstag, 21. Januar 2014

Familienfeste

Von Sarah Gorski
Silvester 2013/14
Ich war bei meinen Eltern. Meine Geschwister und ich haben gegen Mama und Papa Karaoke gespielt. Wir haben gegen Mama und Papa gewonnen. Dann gab es ein leckeres Buffet und ein Tischfeuerwerk.

Weihnachten in meiner Kindheit
Als meine Geschwister und ich noch klein waren - vielleicht sieben oder acht -, da glaubten wir natürlich noch an den Weihnachtsmann. Und als dann endlich Heiligabend war, sollten meine Geschwister und ich in die Stube. Mein Vater hatte uns gesagt, dass der Weihnachtsmann hier wäre. Zuerst wollten wir diese Geschichte nicht glauben; wir dachten, dass unser Onkel mal wieder den Weihnachtsmann spielte, aber als wir in die Stube guckten, stand unser Onkel neben Papa - und im Raum stand tatsächlich der Weihnachtsmann! Das verschlug uns die Sprache. Dieses Weihnachten war unvergesslich.

Silvester in Hamburg

Von Lina Strothmann
Ich habe Silvester 2013 in Hamburg gefeiert. Mein Freund und ich haben eine kleine Party organisiert. Wir waren zu zehnt. Es gab Käseraclette und ein paar andere Leckereien. Und obwohl wir nur zu zehnt waren, hätte man fast denken können, wir wären im Kindergarten - zumindest was die Lautstärke betrifft. Nach dem Essen haben wir Activity gespielt. Auch hier hatten wir viel Spaß. Und dann kam natürlich der Rutsch! Wir waren alle draußen, um zwölf haben wir dann natürlich angestoßen, anschließend kam dann das laute Geböller. Ich glaube, wir haben etwa eine dreiviertel Stunde Raketen in die Luft geschossen. Als wir dann alle wieder im Warmen saßen, gab es noch eine Feuerzangenbowle. Die Party endete so um zwei Uhr nachts. Es war echt eine nette Party, die wir dieses Jahr gerne wiederholen könnten.