Montag, 7. Dezember 2009

Zwei Hochzeitsfiguren

von Nora Poppensieker

Eva und Merlin stehen ganz unglücklich auf einer Hochzeitstorte, wofür sie auch auf dieser Welt sind. Eva und Merlin sind nämlich die Hochzeitsfiguren, die immer auf Hochzeitstorten zu stehen haben. „Oh, die Glücklichen!“, denken nun sicher andere, die von ihrem Schicksal hören. Aber glücklich können sie sich deswegen nun wirklich nicht schätzen.

Gut, sie sind zwar life dabei, wenn andere den feiern, wie es ja oft so dahergesagt wird und bekommen (meist) noch nicht einmal deren Streitereien mit, aber ob es die beiden deswegen glücklich macht? Ganz ehrlich gesagt wollen Eva und Merlin gar nicht mehr auf Hochzeitstorten stehen, nur um hinterher im Müll zu landen.

Weiterhin wissen sie, dass die meisten der beiden Gastgeber diesen Tag später über alle Maßen verfluchen. Wozu heiratet man heutzutage denn überhaupt noch? Eine Hochzeit bedeutet doch unter anderem die finanzielle Abhängigkeit von dem Partner. Und will man das? Eine Hochzeit bewahrt einen ja (leider) nicht vorm Hintergangenwerden. Ehebrüche sind ja schon fast alltäglich. Und fremdgehen tun die Partner so oder so. Eva und Merlin wollen also später nicht heiraten, obwohl sie sich doch lieben und den Rest ihres Lebens miteinander verbringen wollen.

Aber doch, einen positiven Aspekt gibt es an einer Ehe doch noch: Es ist auch ein finanzieller. Durch eine Ehe ist man nach dem Ableben des Partners finanziell gesichert. Vielleicht sollten Eva und Merlin ja doch heiraten?

Beide sind sich noch unsicher. Aber da die beiden Plastikfiguren sind, müssen sie sich einem solchen gar nicht stellen. Aber das ist auch gut so, denn dann kämen Eva und Merlin nie in die Bredouille, eine Hochzeitstorte mit zwei anderen Hochzeitsfiguren, so wie sie beide, anzubieten. Das wollen sie nämlich niemandem antun!


17.12.

Ich? Politiker? – Nein, danke

von Nora Poppensieker

Gundi kann also nicht in die Politik gehen? – Dieser Erkenntnis kann ich mich wohl nur anschließen, ich kann auch nicht politisch aktiv werden. Und mein Mangel an Zeit ist hierfür leider nicht nur der einzige Grund dieser Erkenntnis.

Auf eine Frage wie diese: „Möchten Sie nicht gern einmal Politiker sein?“ könnte ich nur antworten mit: „Diese Frage ist falsch gestellt. Ich KÖNNTE gar kein Politiker sein. Es spräche zu viel dagegen. Beispielsweise das Engagement. Ein ehemaliger Stufenkamerad, ein Freund von mir, M., ist ein Mitarbeiter des Bundes. (MdB). Da ich früher mit ihm im Schulsprecherteam war, weiß ich von seiner unerschütterlichen Fähigkeit, sich für Veränderungen einzusetzen. Ich hätte gar nicht die Möglichkeiten mehr, meine Wünsche versuchen, zur Realität werden zu lassen, bzw. mich dafür einzusetzen, dass sie es (nahezu) werden.

Klar hätte ich viele Ideen, die ich gern in die Tat umsetzen würde. Aber weiterhin fände ich es zu frustrierend, zu sehen, dass es beispielsweise keine Möglichkeit gibt, die Atomkraftenergie in alternative Möglichkeiten umzusetzen. Der Job eines Politikers wäre viel zu frustrierend für mich. Es ist für mich bewundernswert, wie mein Freund M. mit der Ablehnung seiner Ideen, die er ja sicher bekommt, leben kann. Mein Respekt, M.!“

„Und bekämen Sie nicht gern so viel Geld, wie es Politiker tun?“
„Auch das ist eine berechtigte Frage. Geld an sich lehne ich nicht ab, sondern diese Möglichkeit, durch politisches Engagement viel Geld zu erlangen. Ich glaube einfach nicht, dass Politiker das tun. M. wohnt beispielsweise bescheiden in einer Mietswohnung in Heimfeld. Dass er also zu viel Geld verdient, bezweifle ich dementsprechend. Und falls er es doch tun sollte, muss ich sagen:

Ich bin mir nämlich sicher, dass sein Einsatz ohne Ende groß ist. Ich kann nur sagen:

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Der perfekte Tag für mich:

von Marco Nast
Ich stelle mir unter einem perfekten Tag einen Tag vor, an dem ich lange schlafen kann und keine therapeutischen Anwendungen habe. Sicher sind meine Anwendungen von großer Bedeutung für mich, denn ohne diese wäre ich noch nicht soweit wie ich jetzt bin und dafür möchte ich meinen Therapeuten auch danken.

Wie soll ich mich denn richtig rehabilitieren, wenn ich gar keine Freizeit mehr habe.
Aber so ist es ja gar nicht, denn wenn ich es mir richtig überlege, gibt es für mich doch genügend Freizeit. Ich sollte doch nicht alles nur als Arbeit sehen, denn dann wäre die Schreibwerkstatt und auch meine Fahrschule eine Therapie, und das ist es bestimmt nicht, denn dort habe ich Erfolgsmomente und viel Spaß. Mein Unfall passierte auf dem Wege zur Arbeit, daher bekomme ich von der Berufsgenossenschaft nach so langer Zeit immer noch Unterstützung und darüber könnte ich glücklich sein.

Es gibt natürlich Zeiten, wo ich traurig bin, dass ich keine freundschaftlichen Beziehungen aufbauen kann, die mich hin und wieder besuchen kommen könnten. Es heißt immer Geduld haben und abwarten. Es gibt schon Brieffreunde, die mich nicht vergessen haben und die mich immer wieder aufbauen.

Was ist das besondere an der Schreibwerkstatt Tolle-Worte?

von Marco Nast

Das besondere an der Schreibwerkstatt TOLLE-WORTE ist, dass sich hier viele Menschen versammeln, die wie ich auch harte Schicksale zu tragen haben. Es ist schon sehr schade, dass durch Unfälle Menschen einfach aus dem Leben gerissen werden und sie dann lange Zeiten brauchen um sich wieder zu rehabilitieren. Dort habe ich das Gefühl ernst genommen zu werden. Wir bekommen dort Themen, über die wir schreiben können oder wir haben auch die Möglichkeit uns unsere eigenen Probleme von der Seele zu schreiben. Es ist eine Art Ventil, das man einfach benutzen kann. Sylvia und Frank geben uns sehr viel Rückhalt und Ideen, die wir nutzen können.
Wir haben auch die Möglichkeit erhalten unsere Texte in der Öffentlichkeit mit Erfolg vortragen zu können. Die Schreibwerkstatt gibt uns auch die Möglichkeit kleine Ausflüge zu machen, z. B. in den Kletterpark in Bispingen, wir waren auch schon am Elbufer und im Beach- Club. Ich nehme auch an, dass wir wieder eine Weihnachtsfeier haben werden. Die beiden sorgen auch dafür, dass es immer Kleinigkeiten zu Naschen und zu Trinken gibt.
Wir haben viel Spaß und können dort lachen und unsere Sorgen vergessen. Durch die Texte, die im Internet erscheinen, haben sich bei mir auch einige nette Menschen gemeldet. Ich bin froh, dass es die Schreibwerkstatt gibt.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Wie sieht die Natur in etwa 20 Jahren aus?

von Marco Nast

Ich denke, dass sich die Natur in etwa 20 Jahren sehr nachteilig verändern wird, da wir starke Veränderungen des Weltklimas haben werden. Leider wird sich das Weltklima sehr stark in eine unfreundliche Richtung verändern. Wir werden leider immer öfter mit heftigen Überschwemmungen und Hurrikanen zu rechnen haben. Es ist zu befürchten, dass dadurch einige Bevölkerungsgruppen echte Überlebensprobleme bekommen werden. Ich denke, dass die Ostfriesen und auch viele Inseln in den Weltmeeren Gefahr laufen, umgesiedelt zu werden, die sich bis jetzt keine Sorgen über ihre Zukunft machen brauchten.
Wenn man bedenkt, wie viel Wasser an den Polkappen in Form von Eis gebunden ist, kann man sich leicht vorstellen, um wie viele Meter der Meeresspiegel ansteigen kann.

Ich denke, dass meine negativen Befürchtungen für die Zukunft leider viel mehr berechtigte Bestätigungen erhalten werden, als ich befürchte. Ich hoffe zwar immer noch, dass meine Befürchtungen, nur die Ausgeburt meiner Fantasie sind und unsere Erde doch noch berechtigte Hoffnungen für einen Weiterbestand hat, als ich eben angenommen habe. Aber wenn ich bedenke, wie viele Schadstoffe dauerhaft von unseren Industrien ausgeschieden werden, dann halte ich meine Sorgen durchaus für berechtigt.
Ich hoffe aber dennoch, dass sich unser Weltklima eventuell doch noch in eine positivere Richtung bewegen kann, als ich eben beschrieben habe. Nur mache ich mir wirklich Sorgen, ob dieses auch wirklich geschehen wird.

Die Geschichte vom AK Altona Krankenhaus!

von Gunda Breul

Es war ein schöner Regentag, und ich, Gundi, saß ca. 3 – 4 Stunden auf der Treppe vor der Haspa in Ottensen, und es hatte aus Kübeln geregnet und ich, Gundi, habe mir eine heftige Lungenentzündung geholt. Und der Oberarzt hatte auf das Röntgenbild geschaut und zu mir gesagt, dass ich wieder zur Wohngruppe könnte, weil er nichts sehen würde. Und was soll ich, Gundi, Euch sagen: der Oberarzt hatte noch mal genauer hingeschaut, und danach in der WG Elbchaussee 18 angerufen, um 14:00 Uhr und gesagt, dass es eine Lungenentzündung ist. Da hatte der Betreuer mich geweckt und dann musste ich, Gundi, 3 Wochen im AK Altona im Bett liegen in der Neurologie, das war glaube ich im 15 Stockwerk und ich, Gundi, war neurologisch aufgenommen und habe auch Blut gespuckt.

Ein stilles Wasser, bitte!

von Nora Poppensieker

Die Dame neben mir bestellte sich soeben ein . Das macht mich nachdenklich: ein ? Muss man damit denn prahlen, dass man bei dem Wasser (da ohne Kohlensäure) nicht aufstoßen muss und so still bleibt? Mir wäre es ja unangenehm, die Leute um mich herum darauf aufmerksam zu machen, wie ich auf ein Getränk reagiere. Und was bestelle ich? – Ich bestelle mir einen (stillen) Kaffee, wobei ich das Wort „stillen“ nur für mich behalte, aus den oben genannten Gründen, niemandem erzählen zu wollen, dass ich still beim Trinken bleibe. Aber den lasse ich mir nun (still) schmecken.

Die Traumfrau

von Dennis Seidel

Neulich in der S-Bahn, da sah ich eine hübsche Frau, sie war so hübsch. Die Frau kam zu mir und fragte, ob sie sich zu mir setzen könnte. Die Frau hatte einen weißen Rock und eine weiße Bluse an. Sie hieß Simone. Simone war meine Traumfrau.

Wie ich mir vorstelle, ein Politiker zu sein

von Gunda Breul

1. Ein Politiker muss sehr lautstark reden und die Politiker in Schwung bringen, und viel Geld verdienen.
2. Ein Politiker muss gute Sprüche ablassen und mehrere 10.000 Euro verdienen. Und er muss auch aktiv sein und seinen Dickkopf einsetzen. Aber er muss auch streng sein, sonst klappt es nicht mit der Wirtschaft.
3. Ein Politiker muss Kämpfen, was das Zeug hält. Und auch sicherlich auf den Wahlkampf achten. Dass nichts schiefgeht, was schiefgehen kann.
4. Ein Politiker muss sehr gut - und nicht so plünnerich - aussehen. Und in Krawatte und Hemd kommen. Und gestriegelt und gespornt.
5. Ein Politiker muss auch witzig sein, und ins Essen reinhauen können.
6. Ein Politiker muss sehr sachlich bleiben und liebevoll.
7. O wie wäre ich, Gundi, gerne ein Politiker, aber es geht leider nicht, weil ich eine Epileptikerin bin.

Die Armee der Verdammten

von Sarah Gorski

Es war ein düsterer Abend und der Finstere Zorg bereitete seine Armee für die bevorstehende Schlacht vor. Es gab: Orks, Skelette, Zombies und Vampire. Die Totenwächter machten sich auf die Suche nach gefallenen Seelen. Plötzlich ruft einer der Zombies: „Wann gibt’s was zu fressen?“ Der Finstere Zorg stampft mit dem Fuß auf den Boden und ruft: „Schweig endlich, du Narr, denkst du denn nur ans Fressen?“ Bei diesem zornigen Ausruf seines Herren fing der Zombie an, ganz jämmerlich zu Winseln und flehte zu seinem Herren: „Bitte tut mir nichts, oh, Großmeister.“ Zorg schaute angewidert weg und wendete den Blick nach vorne. Von Weitem konnte Zorg die fliegenden Köpfe sehen und die klagenden Schreie seiner Feinde hören. Das war wie Musik in seinen Ohren. Als sich Zorg zu seinen Leuten umdrehte, sah er, dass sie alle das Weite gesucht haben. Zorg fluchte: „Diese jämmerlichen Feiglinge. Dann töte ich die Feinde eben alleine.“ Zorg sprach eine Formel aus und schützte sich vor den Pfeilen. Danach zog er seine Axt und schmetterte sie den Feinden um die Ohren. Als die Schlacht vorbei war, sah sich Zorg die Köpfe seiner Feinde an und lachte aus vollem Hals. Auf dem Boden stand in blutiger Schrift: „Das war erst der Anfang.“

Sollte ich mal ganz anders sein?

von Nora Poppensieker

Bin ich wirklich gut genug, so, wie ich bin? Oder sollte ich mich einfach mal ganz anders geben? Wäre ich denn dann noch ich? Ich weiß, dass
ich zumindest genauso wie ich bin, trotz meines Chaos, das ich um mich herum verbreite, und trotz der Flecken, die ich gern mal verursache, ja, trotz meiner kleinen (oder auch größeren?) Aussetzer, wenn ich mal wieder (etwas?) energisch und lauter werde, geliebt werde. Da wären zum einen meine Eltern, aber auch mein Freund, die mich lieben. Aber bei Eltern ist das ja eh klar, sie sind ja die Eltern. Da wären sogar noch einige Freunde, die ich gern habe, und die auch mich mögen. Ist das komisch? Es handelt sich hier „nur“ um mich.
Aber nein, im Großen und Ganzen bleibe ich einfach mal genauso wie ich bin. Und wenn ich so nicht gefalle oder wenn jemand gern hätte, der sollte mich einfach in Ruhe und so lassen, wie ich auch bin. Denn so werde ich einfach bleiben!

Schwanger?

von Lina Strothmann

Susanne war jetzt schon seit zwei Jahren als Sekretärin bei einer Anwältin angestellt. Eigentlich war die junge Dame auch ganz zufrieden mit ihrem Job. Doch leider hatte sie immer das Gefühl, dass ihre Chefin sie nicht mochte, nicht zufrieden mit ihr war oder jeden Tag schlechte Laune hatte. Immer guckte Frau Sam grimmig und genervt drein – es gab sogar Tage, da hatte Susanne schon Angst, ihren Job zu verlieren, so genervt sah Frau Sam aus.
An einem schönen Sommertag kam Susanne plötzlich ein cooler Gedanke: „Guten Morgen, Frau Sam, was sehen Sie denn heute wieder gut aus? Sagen Sie mal, sind Sie schwanger? Mensch, das freut mich aber für Sie, wo sie sich doch so ein Kind immer gewünscht haben. Welcher Monat ist es denn? Das ist doch bestimmt schon der Fünfte. Dass Sie mir aber auch nichts gesagt haben.“ Susanne lächelte freundlich. Frau Sam schaute dagegen nicht sehr glücklich. „Ich bin nicht schwanger, mein Mann hat mich vor einem Jahr wegen einer jüngeren Schlampe verlassen. Wieso, sehe ich etwa schwanger aus? Sie finden, ich bin fett. Vielen Dank.“ – „Ah, nein, natürlich sind Sie das nicht“, stammelte Susanne. „Das war nur ein blöder Scherz von mir.“ – „Ach wirklich, wissen Sie was? Kommen Sie doch morgen mal in mein Büro, ich muss mal mit Ihnen sprechen…“
Und die Moral von der Geschichte: Fragen Sie eine Dame, wenn Sie nicht 100 Pro bescheid wissen, nicht nach der Schwangerschaft. Es könnte Ihnen ein Vermögen kosten, Geld, Jobs und sogar Freundschaften.

Der Beginn einer großen Liebe

von Dennis Seidel

Es passierte im Bus Richtung Bahnhof Altona. Neben mir saß ein ziemlich besoffener Typ, er hatte eine Einkaufstüte und schaute mich an, direkt vor mir saß eine junge Frau. Die Frau forderte den Typen auf, mich in Ruhe zu lassen. Ich setzte mich neben sie. Sie war so hübsch. Die Frau hatte einen weißen Rock und eine weiße Bluse an. Sie hieß Janina. Janina hatte eine hellblonde Hochsteckfrisur. Wir beide unterhielten uns. Der Typ stänkerte rum und beleidigte Janina. Janina nahm ihn sich zur Brust. Am Bahnhof stiegen wir beide aus. Ich blieb dicht hinter Janina. Sie nahm meine Hand. Es war so wunderschön. Janina wartete auf mich.
Am nächsten Tag sah ich Janina wieder. Sie saß hinter mir und setzte sich zu mir. Janina war heute noch viel hübscher als gestern. Wir beide unterhielten uns und dann kam es zum ersten Kuss, es war so schön mit Janina. Sie lächelte mich an, Janina nahm meine Hand.

Sollte ich Ihnen ein Schlafmittel verschreiben?

von Nora Poppensieker

Das fragt mich der Doktor, nachdem ich ihm von meinen vergangenen Schlafschwierigkeiten erzählt hatte. „Das ist sehr aufmerksam von Ihnen“, denke ich, „doch mein Problem liegt weniger darin, nicht schlafen zu können, als darin, keine Zeit zu haben. Selbst ein 98-Stunden-Tag wäre noch zu kurz für mich. Also: Bitte verschreiben Sie mir ausreichend Zeit! Insbesondere in den Arbeitspausen in der Elbe muss ich realisieren, kaum Zeit zu haben.
So sollte ich beispielsweise an einem Tag in der letzten Woche nach der Arbeit pünktlich um ein Uhr (zur Zeit des „normalen Arbeitsbeginns nach der Mittagspause“) vor der Elbe stehen, um zur Reittherapie gefahren zu werden. Ich ging fünf Minuten eher mit einer Kollegin, die mir mein Tablett trägt, in den Speisesaal. Wenig später setzte sich noch ein Kollege zu uns. Als ich gerade erst ein Viertel meines Mttagessens gegessen hatte, wurde meine Kollegin bereits fertig. Der Kollege folgte ihr nur ein wenig später. Dazu muss wohl noch erwähnt werden, dass wir alle drei dasselbe Gericht der drei Auswahlmöglichkeiten wählten.
Nur schaffte ich in der halben Stunde (plus die fünf Minuten, die ich früher in den Speisesaal ging) gerade Mal ein gutes halbes Gericht! (Ich will nicht viel später als ein Uhr vor der Elbe stehen, da ich weiß, dass meine Eltern viel Geld für diese Therapie bezahlen. So ließ ich die knappe Hälfte des Gerichtes in den Abfall verschwinden, leider.)

Könnten Sie mir also bitte etwas mehr Zeit verschreiben? Ach, Ihnen reichen diese Ausführungen noch nicht? Na, dann möchte ich noch die Tatsache erwähnen, dass ich für den Weg von der Elbe zum Bus sage und schreibe 20 Minuten(!) benötigte, für die mein Freund gerade mal 5 Minuten veranschlagt. Und, reicht Ihnen das, um zu verstehen, dass ich eher mehr Zeit bräuchte? (Denn wenn ich die hätte, würde ich durchaus auch schlafen können.)“
Aber diese Gedanken behalte ich lieber nur für mich. Stattdessen sage ich, ich hätte einen zu großen Respekt vor Schlafmitteln und meine Anti-Spasmus-Tabletten fungierten schon ausreichend genug als Schlafmittel.

Liebe

von Dennis Seidel

Wenn sich zwei Menschen begegnen, heißt es, sie haben sich verliebt. Liebe ist schön, sie kann aber auch wehtun, besonders dann, wenn der andere sie nicht wahrnimmt. Das ist dann Liebeskummer und kann ziemlich doll wehtun. Liebe kann zärtlich sein, sie hat aber auch ihre Schattenseiten. Die Liebe ist ein schönes Gefühl, sie kann schön, aber auch romantisch sein. Zur Liebe gehören Flirten, Sex haben, küssen, Händchen halten, Kuscheln und Romantik. Liebe ist was ganz tolles. Sie ist immer für jeden da, der einsam ist, ich mag die Liebe, weil sie so schön ist, sie ist so ein schönes Gefühl, manchmal nenne ich mein Kissen Liebe, weil sie so schön klingt.

Montag, 19. Oktober 2009

Perfektitis

von Nora Poppensieker
Gibt es die Perfektität? Perfektismus? Die Perfektkeit? Perfektismus? Dann vielleicht die Perfektigkeit?
Na, es reicht doch schon, sagen zu können, dass es das perfekte Pärchen gibt, nämlich meinen Süßen und mich. Dass man das ohne zu lügen und ohne in kleinster Weise zu übertreiben sagen kann, ist schon perfekt, Fast schon zu perfekt.

„Süßer, Du bist einfach perfekt für mich. Wir beide sind perfekt für einander. Dass Du jetzt nicht bei mir bist, ist zwar nicht perfekt, dieser Zustand wird sich aber ab dem 12.10.2009 ändern.
Perfekt!"

Die Geschichte, ich Gundi wäre eine Giraffe

von Gunda Breul
Ich Gundi wäre eine Giraffe mit einem langen Hals und es gäbe nur Gras zu essen, das wäre sehr langweilig, ewig nur Blätter und Sträucher essen, niemals ein schönes dickes Holzfällersteak mit Bratkartoffeln. Und es ist ein tolles Gefühl, eine Giraffe zu sein, man kommt überall dran, wo man nicht rankommen soll. Das finde ich toll, eine Giraffe zu sein.

Die Geschichte vom Hansapark

von Gunda Breul

Es war einmal ein schöner, sonniger Tag im Hansa Park. Es wäre schön, wenn der Eintritt umsonst wäre und die Fahrgeschäfte sind ja auch nicht umsonst.
Am liebsten fahre ich Gundi Wildwasserbahn. Und lasse mich ganz gerne schminken und fahre auch mit dem rasenden Roland und auch ganz gern in den ganz schnellen Untertassen. Aber nicht in der Achterbahn. Weil es sehr schnell und kopfüber geht. Und dann ist da noch ein Freefall Tower und dann ist da noch ein Kettenkarussell, das 40 Meter hoch ist, da habe ich mich nicht reingetraut.
Und sogar einen 40 Meter hohen Aussichtsturm gibt es, wo man ganz gut gucken kann. Und einen guten Ausblick hat.
Ich Gundi finde die Bimmelbahn sehr, sehr uncool und langweilig. Und sehr, sehr cool ist die riesige Schiffsschaukel, aber ich Gundi bin da nicht reingegangen, weil mir da schlecht und schwindelig wird.

Montag, 5. Oktober 2009

So eine Unverschämtheit!

von Nora Poppensieker
Oma Mine und Opa Heini hätten wirklich jeden Grund dazu, sich aufzuregen: Da schnappte sich dieses junge Gör doch vor ihrer Nase die letzte Packung der Küchenrollen weg! Und damit nicht genug, nun schimpft sie auch noch: „Ja, immer diese Rentner. Die hätten in der Woche doch genug Zeit zum Einkaufen! Aber nein, sie entscheiden sich fürs Wochenende, obwohl nur dann auch die berufstätige Bevölkerung einkaufen gehen kann. Und dann beklagen sie sich auch noch, wenn ihnen die Dinge vor ihrer Nase weggenommen werden. Kein Wunder, würde ich mal sagen, dann sollten sie doch bitte in der Woche einkaufen gehen! Die Zeit dazu hätten sie ja schließlich auch.“ Und dass nur, da Oma Mine sich lautstark darüber geärgert hat, dass dieses junge Gör die letzte Küchenrolle geschnappt hat. Oma Mine stand aber schon offensichtlich vor dieser Rolle, bereit, sie zu nehmen. Als dann ja diese Zicke kam. Und dabei ist die sicher gerade erst so etwa 20 Jahre alt, also gerade vielleicht mal ein Drittel von ihnen beiden jeweils! Diese Jugend heutzutage…

Was ist mein Traum von Glück

von Marco Nast
Wo und wie möchte ich Leben?
Ich möchte gerne in einer Schönwetterzone leben, wo es nur nachts regnen kann. Denn wenn es nachts regnet, ist es nicht so störend, weil zu der Zeit ja meistens geschlafen wird.
Ich hätte gerne ein Traumhaus mit freundlichen Bediensteten, die mir jeden Wunsch von meinen Augen ablesen können und mich völlig unendgeldlich verwöhnen und ich hätte gerne Freunde um mich herum, die mich mit meinen Schwächen lieben so wie ich bin. Ich hätte gerne eine Freundin, die mich nicht nur wegen meines Geldes liebt, sondern weil sie mich sympathisch findet und meine Schwächen tolerieren kann, weil sie mich als Mensch liebt. Ebenso wäre es sehr schön, wenn es mehr Sonnenschein und noch mehr freundliche Menschen um mich herum geben würde, als gegenwärtig.

Wie möchte ich den Tag gerne verbringen:
Ich würde gerne lange schlafen können, ohne dadurch auf ein leckeres Frühstück verzichten zu müssen und meine Eltern sauer zu machen, weil sie mich dadurch für einen verpennten Taugenichts halten. Weiter würde ich gerne laut Musik hören können, ohne meine Umwelt dabei stören zu müssen. Ich hätte gerne ein paar Freunde, mit denen ich laut Musik hören kann und die gerne mit mir feiern möchten, weil sie mich für einen sympathischen Menschen halten. Es wäre wirklich klasse, wenn es keine rechtsgerichteten Parteien mehr geben würde. Denn in der heutigen Zeit ist es nicht mehr angebracht, so unsoziales Gedankengut zu haben

Summer in Love

von Johannes Plomitzer
Es geschah im Sommer 1968. Ich war als junger Marinesoldat in Vietnam stationiert. Ich ging meiner Arbeit nach und hatte zu tun. Plötzlich sah ich sie, Perry. Ich war hin und weg, ich dachte, das gibt es nicht. Was für eine Frau, dachte ich.
Ich ging auf sie zu und sprach sie an. „Wie heißt du?“ fragte ich. „Perry Summers“ antwortete sie. „Ich bin Journalistin und berichte für das britische Fernsehen. Aber eigentlich bin ich Deutsche, meine Eltern leben auch in Deutschland.“
Ich fragte sie „wollen wir uns nicht verabreden auf ein Glas Wein?“ „Ja natürlich wollen wir uns verabreden“, sagte sie.

Wir gingen ein Glas Wein trinken. Die Stimmung war sehr romantisch, die Sterne funkelten. Plötzlich überkam mich ein Gefühl, ich sah ihr tief in die Augen und küsste sie und das andere folgte dann zugleich. Wir tauschten uns körperlich aus. Danach brachte ich sie nach Hause. Plötzlich Fliegeralarm, Bombenangriff, Alarm, alle auf die Gefechtstation. Der Stützpunkt wurde angegriffen. Ich wollte meine Frau Perry in Sicherheit bringen.
„Komm Perry ich bringe dich zum Zug“, da hörte ich einen lauten Knall und Perry wurde in den Rücken geschossen. Sie sank in meinen Armen zusammen. „Bitte komm steh auf, das kann nicht sein, bitte steh auf. Nein, nein, nein. Du darfst mich nicht alleine lassen.“ Sie kam zu sich und zagte noch genau sechs Worte: „Warum muss es zu Ende sein.“

„Perry, Perry wach doch auf!“

Heute lebe ich auf einer Farm in Brighton in Südengland. Perry habe ich bis heute nicht vergessen. Besonders nicht, wie sie gelacht hat.

Das war meine Geschichte vom Summer of Love 1968,
Euer J.P.

Lissy funktioniert heute nicht

von Nora Poppensieker
Wie recht oft, habe ich auch heute wieder Hippotherapie, also Reiten. Normalerweise bringt mir das sogar noch Spaß. Nicht nur, dass es mir sehr beim Gleichgewicht hilft, womit ich doch immer sehr stark zu kämpfen habe, nein, auch die frische Luft tut mir noch gut und Lissy, auf der ich reite, ist eigentlich viel zu brav für ein Tier! Nur heute funktioniert sie irgendwie nicht: Ich will in den Weg nach links abbiegen, ziehe auch den Zügel links, so wie Lissy normaler Weise auch auf den Befehl, nach links zu biegen, gut reagiert, aber heute funktioniert sie nicht. Sie will den Weg rechts entlang reiten und tut das sogar auch!
Ich finde es nur schade, dass die Krankenkasse die Therapiekosten nicht übernehmen will, sondern da auch hier mal wieder meine Mutter tief in ihre Tasche greifen muss; Denn die Bewegung des Pferdes hilft meiner eigenen ungemein, so, dass ich nicht auf diese Therapie verzichten wollte, wenngleich ich sie auch nicht oft ausführen kann, da ich kaum Zeit habe…
Aber ich habe jetzt eine Idee: Wenn ich beim nächsten Mal auf Lissy reiten werde, nehme ich ihr noch eine Wurzel mit. Da kann ich nur hoffen, dass diese Wurzel dann auch den ganzen Weg bis zu Lissy überleben wird – ich esse nämlich selbst gerne Wurzeln!

Jenseits der Mauer

von Johannes Plomitzer

In diesem Film ging es um Zwangsadoption in der ehemaligen DDR.
Ein sehr dramatischer Film. Der Vater war Ingenieur und sollte seine Mitarbeiter bespitzeln. Diesen Zustand konnte er nicht ertragen und hat den Entschluss gefasst mit seiner Familie zu fliehen. Dabei sind sie erwischt wurden von der Polizei. Die Stasi hat entschieden, dass eins der zwei Kinder bei der Familie bleiben darf und das andere Kind zur Adoption freigegeben wird. Das Kind war ungefähr vier Jahre alt. Man hat der Familie ohne Grund ein Kind weggenommen.

Die Familie hat versucht danach Kontakt zur Tochter aufzunehmen, sie lebte bis sie eine Ersatzfamilie gefunden hat im Heim. Die Briefe der Familie wurden aber von der Stasi abgefangen. Über 15 Jahre konnten sie keinen Kontakt aufnehmen und die Tochter dachte die ganze Zeit, ihre Familie will den Kontakt nicht. Irgendwann schaffte es der Bruder Kontakt mit seiner Schwester aufzunehmen. Da war sie längst in einer anderen Familie. Erst nach dem Fall der Mauer sind sie wieder zusammengekommen.

6 Richtige?

von Nora Poppensieker
„Das möcht` ich auch“, sagt mir Maurice, „da hat doch tatsächlich ein Mann (aus Bayern oder so) doch tatsächlich Richtige plus die Superzahl richtig getippt. Ich glaube, der gewann 31 Mio. € oder so… Beneidenswert!“ Hm, beneidenswert? Ich überlege: Na, wenn mir jemand sehr viel Geld anböte, würde ich wohl kaum: „Nein, danke“ sagen, aber ob ich dann glücklicher wäre?! Das bezweifle ich, ehrlich gesagt. Klar würde ich mir (und sicher auch meinen engsten Freunden) dann das Leben angenehmer gestalten, aber andererseits würde ich Geld und Dinge, die einen (Geld-) Wert haben, nicht mehr richtig wertschätzen können. Klar würde ich die Liebe und auch Freundschaften noch genauso schätzen können, wie ich es jetzt schon tue. Doch könnte ich meinen Freunden dann noch trauen, wenn ich Reichtum hätte? Sicher hätte ich keine Probleme, für andere dann zu zahlen, doch weiß ich dann auch, ob die nur wegen der Einladungen, oder doch wegen meiner selbst mit mir etwas unternehmen wollen?

Verheimlichen könnte ich meinen neu erworbenen Reichtum nicht, da ich dann das Gefühl hätte, meinen Freunden, die nicht so viel Geld haben, etwas abgeben zu müssen. Ach, stimmt ja, müssen muss man nur sterben oder auf die Toilette, das habe ich mal so aufgeschnappt. Ich wollte es also nicht, denn ich könnte dann nicht, ohne ein schlechtes Gewissen zu bekommen, so tun, als hätte ich kein Geld.
Momentan habe ich kaum Geld. Es wäre schon ganz nett, etwas mehr zu haben.
Aber 6 Richtige? Das ist lieb gemeint, sie mir im Voraus sagen zu wollen, Aber behalte sie lieber für Dich, und ich führe mein Leben wie gehabt fort.

Eine besondere Fähigkeit

von Sarah Gorski
Was ich machen würde, wenn ich die Gabe der Gedankenmanipulation hätte?
1. Ich würde meine eigene Armee erschaffen die auf meinen Befehl den Krieg in der Welt beendet.
2. Ich würde die Gangster dazu bringen sich freiwillig der Polizei zu stellen, ohne sich zu wehren.
3. Ich würde alle Soldaten aus den Kriegsgebieten zurück holen und sie für mehrere Jahre in den Urlaub schicken.
4. Ich würde meinen Lieblings Schauspieler (Mathis Landwehr) um ein Autogramm bitten.

Ich würde gerne so viel essen können ohne dicker zu werden.

Mittwoch, 30. September 2009

Meine Traumfrau

von Marco Nast
Ich stelle mir unter einer Traumfrau ein Wesen vor, das sehr verständnisvoll ist und zugleich gut aussieht und die sich darin versteht, Singles wie ich einer bin, glücklich zu machen. Vielleicht hätte sie auch die Möglichkeit, das Wetter in ein etwas schöneres Wetter zu verändern.
Meine Traumfrau würde gut riechen, ohne sich ständig mit Parfüm zu besprühen.
Meine Traumfrau müsste auch gescheit sein, ohne sich immer in den Mittelpunkt setzen zu müssen.

Was für Eigenschaften hätte ich gerne?

von Marco Nast

Ich hätte gerne die Möglichkeit die Zukunft vorauszusehen..
Wenn ich die Zukunft voraussehen könnte, hätte ich hoffentlich die Möglichkeit die Lottozahlen zu wissen, bevor sie überhaupt gezogen werden .
Ich hätte gerne die Möglichkeit wieder ohne Hilfsmittel zu Fuß zu gehen, als wäre ich gesund wie vor sieben Jahren vor meinen doofen Unfall, als alles noch in Ordnung war. Dann hätte ich etwas weniger Therapien und mehr Freizeit, dann könnte ich auch wieder Freundschaften schließen.
Ich hätte gerne die Möglichkeit fliegen zu können und frei zu sein wie ein Vogel.
Ich hätte gerne die Möglichkeit die Tiere verstehen zu können, zum Beispiel wenn ich durch den Wald wandere.

Montag, 21. September 2009

Ich bin ein Löwe

von Kim Clausen
Morgens wache ich auf. Um mich herum ist Wüste. Um mich herum liegt meine Familie. Sie besteht aus mir, dem Papa, meiner Frau, der Mama und unseren 3 Kindern.
Die Sonne scheint mir auf das Fell. Es ist schön warm. Ich recke und strecke mich und dann laufe ich ein bisschen. Ich laufe schnell. Ich bin sehr kraftvoll. Und dann knurrt mein Magen. Ich lege mich faul in die Sonne und warte, dass Beute kommt. In der Ferne sehe ich mehrere Giraffen vorbeiziehen. Hunger, denke ich. Hunger!
Ich laufe schnell los. Die Giraffen haben mich gesehen und laufen auch schnell. Ich laufe schnell und denke immer nur: Hunger, Hunger!
Dann habe ich die Giraffen eingeholt. Ich springe auf eine von ihnen zu und packe sie mit den Zähnen.
Dann rufe ich meine Familie mit lautem Brüllen. Dann essen wir die Giraffe auf.
Jetzt bin ich satt und wir gehen alle zusammen in den Schatten und schlafen.
Es ist gut, ein Löwe zu sein. Ich fühle mich kräftig.

Eine Hubschrauberlandung im Park am 21.3.09

von Dennis Seidel
Ich sitze in der S1 Richtung Flughafen. Dort gehe ich ins Terminal 1 und zum TUIFLY Schalter. Die nette Frau verkauft mir ein billiges Ticket nach Köln und zurück.

Auf dem Rückweg fahre ich mit der S1 zum Hauptbahnhof und dann bis Sternschanze mit der S 31. Im Schanzenpark sehr ich zwei Peterwagen und dann sehe ich den RTH Christoph Hansa.
Der Rettungshubschrauber kreist und kommt auf einem Sportplatz runter.
Ich renne zum Sportplatz.
Dort steht der Rettungswagen.
Der Rettungshubschrauber steht auf einer Rasenfläche.
Nach dreißig Minuten kommt der RTW mit dem Notarzt wieder.
Dann startet der Hubschrauber.
Es ist sehr aufregend.
Der Hubschrauber macht Wind, als er startet.

Ich bin Kim

von Kim Clausen

Ich bin 25 Jahre alt. Ich bin ein friedlicher, verträumter Typ.
Ich fühle mich gut. Ich habe eine Familie, mit der ich mich gut verstehe. Einen Papa, eine Mama, eine Tante und einen Onkel.
Ich habe auch Freunde. Wir hängen gerne bei ihnen in der Wohnung ab und manchmal reden wir.
Ich mag auch meine Arbeit. Die Leute sind nett zu mir. Ich gehe gerne zur Arbeit. Ich binde Bücher und mag es, das Material anzufassen.
Ich wohne alleine in einer Zweizimmerwohnung. Es ist gut, frei zu sein und alles selber bestimmen zu können.
Ich lese gerne. Am liebesten die 3 ??? Bücher.

Freitag, 18. September 2009

Geht wählen!

von Nora Poppensieker

Am 27.09.2009 ist die Wahl. Hiermit fordere ich jede Wahlberechtigte auf, auch wählen zu gehen. Also: geht wählen!!!
Wer nun sagt, man könne durch die Wahl ja nichts verändern, und es gäbe keine Partei, die 100%ig mit den eigenen Vorstellungen übereinstimme, dem kann ich nur sagen, man könne nur so verhindern, dass „die falsche Partei“ an die Macht käme.
Meiner Meinung nach ist es die absolute Bürgerpflicht, wählen zu gehen. Wer nicht weiß, welche Partei er wählen solle, weiß ja wenigstens, weiß ja wenigstens, ob links oder rechts, ob mitte-links oder mitte-rechts. Zugegeben finde ich es asozial, nicht wählen zu gehen. Und dieser Pflicht, der Pflicht zu Wählen, nicht nachzugehen.
Wenn jemand die Partei, die ich am liebsten mag, verabscheut und so eine andere wählt, die diese Partei zu verdrängen schafft, finde ich das sogar besser, als gar nicht wählen zu gehen.
Also zurück zu meinem Appell: GEHT WÄHLEN!!!

Der Frankfurter Flughafen

von Dennis Seidel

Der Frankfurter Flughafen ist der größte in Deustchland.
Jeden tag starten und landen Maschinen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika, Neuseeland und Australien in Frankfurt.
Ein paar Fluggesellschaften, die hier vertreten sind, heißen:
Air Berlin, Air China, Quantas, South African Airways, United Airlines und natürlich ist auch die Lufthansa mit Boeing 737, Boeing 747 – 400, Airbus A320 / 21 und Airbus A340 / 330 zahlreich vertreten.
Frankfurt wird von vielen als Umsteigeflughafen genutzt.
Hier gibt es auch einen Fern – und Regionalbahnhof.
Andere Fluglinien sind American Airlines, Iran Air, Air India und Singapore Airlines.

Liebe Frau Dr. Schneider...

von Lina Strothmann

Hallo liebe Frau Dr. Schneider,

ich habe seit zwei Wochen ein großes und trauriges Problem:
ich, Susanne Heidi (59 Jahre alt), bin jetzt schon seit 29 Jahren glücklich verheiratet. Das dachte ich zumindest. Mein Mann mußte als Anwalt in den letzten Jahren immer viel und lange im Büro arbeiten. Es gab Tage, wo er erst nach 20 Uhr nach Hause kam. Er entschuldigte sich immer schnelll, wie leid es ihm tut, aber das Büro überfüllte sich mit Schreibarbeit.
Als ich vor zwei Wochen für ihn seinen Lieblingsapfelkuchen gebacken hatte, ist er mir, als ich in das Büro meines Mannes trat, aus der Hand geflutscht. Denn da lag mein Mann ächzend und stöhnend auf seiner Couch und vögelte eine 20jährige, die aussah wie ein Supermodel. Ich wurde betrogen und belogen!
Doch am nächsten Tag fiel mein Mann mir zu Füßen und flehte mich an.
„Bitte Schatz, es war das erste Mal! Ich kannte sie gar nicht! Ich tue es nie wieder! Ich liebe dich so sehr, Schatz, ohne dich will ich auch nicht mehr leben! Du bist mein Ein und Alles, bitte verzeih mir, bitte!“
Und was meinen Sie? Wo ich ihn doch noch sehr liebe – soll ich ihm vergeben und verzeihen?

Geschrieben von Susanne Heidi

Eine Lovestory

von Dennis Seidel

Ich sitze im Zimmer auf dem Sofa, als Kathi reinkommt.
Bianca kommt auch.
Wir gehen in Kathis Zimmer und dann runter ins Restaurant, wo ich mich in Bianca verliebe.Sie ist so süß und sie ist meine Traumfrau und seit diesem Abend sind wir fest zusammen.
Bianca hat dunkle Haare und sie wohnt bei mir zuhause.
Sie arbeite am Friesenweg in der Elbe-Werkstatt.
Ich freue mich, dass ich mit ihr zusammen bin.

Die Elbe 4 und das Glück, dort zu arbeiten

von Nora Poppensieker

Ich habe das Glück, trotz meiner Arbeitsunfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (da mir hierzu unter anderem die nötigen kognitiven Fähigkeiten fehlen) in der Elbe 4 (auf dem zweiten Arbeitsmarkt) arbeiten zu können. Darüber bin ich sehr froh und ich genieße es in vollen Zügen, nicht mehr nur noch „so vor mich hin, nur für mich und meine Therapien“ zu leben. Klar habe ich dennoch sehr viele Therapien. Aber die laufen eben so „nebenher“, sie sind nicht mehr der Hauptbestandteil meines Lebens. Ich bin schnell müde und erschöpft und brauche viel Schlaf, die Arbeit strengt mich schon sehr an. Und das, obwohl ich noch weniger Stunden als eine Halbzeitkraft arbeite. Dennoch würde ich freiwillig niemals auf diese Arbeit verzichten wollen. Und mit ihr auf das Gefühl, etwas doch noch recht Sinnvolles mit meiner Zeit zu tun und nette Leute (sprich: meine Kollegen und auch meine Vorgesetzten, mit denen ich keinerlei Probleme habe) um mich zu haben.

Ich bin nun im neunten Monat meiner Arbeit in der Elbe, in der „beruflichen Rehabilitation“, im BBB, im BerufsBildungsBereich, in dem man mindestens das dreimonatige Eingangsverfahren lang bleibt, aber sonst auch noch bis zu zwei Jahre. Zu den Bereichen des BerufsBildungsBereiches gehören sowohl der Bürotrainingsbereich, die Fahrradwerkstatt, als auch die Verpackung / Montage. Ich habe wohl echt Glück, im Bürotrainingsbereich zu sein, wo es mir ausgesprochen gut gefällt.

Ich glaube, dass zum BerufsBildungsBereich auch noch die Küche gehört, aber ansonsten wäre auch noch das Arbeiten in Arbeitsgruppen möglich.
Leider gehört der Bürotrainingsbereich nicht zu den „normalen Arbeitsbereichen der Elbe“, wo man vollständig und auch fest arbeiten kann. Sondern nur zum ersten Eingewöhnen an das Gefühl, wieder zu arbeiten, sich zu stabilisieren und auch um die Grundarbeitsfähigkeiten zu trainieren, oder anfangs zum Orientieren.
„Die normalen“ Arbeitsbereiche der Elbe wären
• die Digitalisierung,
• die Buchbinderei,
• die Verpackung / Montage, aber auch das Arbeiten in der
• Küche und das in der Hauswirtschaft gehören dazu. Ansonsten gibt es noch die
• Telefonzentrale und die Hausmeisterei, wo man später „bleiben“, also fest arbeiten kann.

Für die, die noch fit sind für den allgemeinen Arbeitsmarkt und bereit sind, sich auf das Abenteuer einzulassen, die so wirken oder den Wunsch äußern, es mal auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu versuchen, gibt es die Möglichkeit der „Jobvision“ und der Außenarbeitsbereiche. (Oder gehören die zur Elbe 4.1?) Wie auch immer, wir hätten zumindest die Möglichkeit, dort mal anderen Wind zu schnuppern, Arbeitsplätze gibt es im Staatsarchiv, in der Staatsbibliothek oder auch im Rieckhof. Wer den Rieckhof nicht kennt: Es handelt sich hierbei um eine Kneipe, um ein Szenelokal mit Live-Musik und Veranstaltungen in Hamburg-Harburg.
All die, die ihre BBB-Teilnahme in den Arbeitsbereichen machen, betreut der „BBB-Lotse“. Dieser schaut regelmäßig nach dem jeweiligen BBB-ler und versichert sich, dass es ihnen dort gut geht.
Der Lotse kümmert sich auch um die Teilnehmer damit sie an „begleitenden Angeboten“ teilnehmen können.

Wenn man mich fragt, in welchem Bereich ich denn später gern landen und wo ich gern arbeiten würde, würde ich ohne lang zu überlegen die Digitalisierung nennen. Denn dort könnte ich die ganze Zeit sitzen, müsste weder etwas Schweres heben oder viel gehen, sondern hätte meinen eigenen Arbeitsplatz, wo ich am Computer arbeiten könnte, also genau das, was mir gefällt.

Als zweite Alternative eines späteren Arbeitsbereiches in der Elbe würde ich – ohne rot zu werden – die Verpackung / Montage (auch aus den oben erwähnten Gründen – also nicht viel gehen, Schweres heben und tragen und einen eigenen (Sitz-!)Platz dort haben, nennen. Angst hätte ich schon, dass es mir dort eintönig werden könnte, aber insbesondere in der Verpackung / Montage wechseln sich die Dinge, die man einsortiert oder so, ja ab. Und als weiteren Punkt, der dafür spräche, es dort mal mit einem Praktikum zu versuchen, wären die dort arbeitenden Mitarbeiter, die mir sehr gefallen.

Nicht das Geld ist der Grund meiner Arbeit in der Elbe, sondern es geht eher um die Struktur, die mir durch diese Arbeit geboten wird, aber auch darum, unter (netten!) Menschen zu sein und sogar ein Mittagessen zu bekommen, das ich noch nicht einmal für mich allein einnehmen muss!

Dienstag, 15. September 2009

Zuckerschnuten-Rap

von Johannes Plomitzer

Hey, ich bring nichts raus, nichts raus,
ich bin stumm, richtig dumm,
wenn ich dich seh,
dann tut mir das weh,
das tut mir weh, yeah.
Das ich dich so seh, so seh,
so einsam und traurig
und nicht versteh,
was ich tun kann für dich.
Hey, Zuckerschnute.

Die drei schönsten Worte meines Lebens

von Nora Poppensieker
Was sind die schönsten Worte, die es in meinem Leben gibt? Na, da kann ich nur auch auf den Inhalt schauen und so wäre da beispielsweise die
• Liebe.
Die Liebe bedeutet einfach alles für mich, sie ist mein Leben. Das mag daran liegen, dass ich momentan schwer-verliebt bin. Und das Schöne daran: Mein Freund ist es auch und zwar in mich!

Ein weiteres Wort inklusive dessen Bedeutung, das mir auch noch gefällt, ist es, zu
• frühstücken.
Zwar brauche ich immer eine geraume Zeit beim Frühstück, so sehr, dass mein Freund schon sagt, er könne nicht die ganze Zeit bei mir sitzen bleiben, da er auch noch anderes am Tag tun möchte. Das ist zwar sehr schade und fast schon unnatürlich, aber in gewisser Weise auch verständlich.

Weiterhin finde ich die
• Faszination
auch noch erwähnenswert. Denn wenn etwas faszinierend ist, dann ist es sehr zu beachten. Lobenswert! (Oder sollte ich lieber gleich dieses Wort, das Wort
• lobenswert
nennen?
Wie auch immer, aber bei all den genannten Worten ist doch eher der Inhalt das Entscheidende.

Montag, 14. September 2009

Mein Schulfreund Attila

von Joannes Plomitzer
Ich hatte euch schon mal von Attila erzählt. In meinem Bericht über meine Freunde aus der Schulzeit. Aber nun geht es nur um Attila und was ich so besonders an ihm fand.

Am Anfang haben wir uns nur gestritten und konnten uns überhaupt nicht leiden. Dann aber kam die Wendung. Wir wurden älter und wir wurden Freunde. Wie kam es dazu: Unsere Freundschaft begann, als er mir sein Batmanheft geliehen hatte. Ich hatte da gerade eine Operation hinter mir und zum Trost hatte er mir dann das Heft gegeben.
Wir guckten die selben Filme und interessierten uns für Computerspiele und Comics.

Er wollte immer, dass ich laufen lernte. Damit ich in Zukunft genauso laufen könne wie er. Attila konnte es sich nicht erklären, dass ich wohl mein ganzes Leben im Rollstuhl sitzen muss. Dann hat er mir immer ein Tuch über die Beine gelegt und mit dem Finger geschnippt, so als ob er meine Behinderung wegzaubern könnte.

Bei der Krankengymnastik hat er mir den Rollator hingestellt und gesagt: „ Komm lauf mit mir um die Wette, Johannes.“
Einmal hatte ich ihm das versprochen - mit ihm irgendwann um die Wette zu laufen.

Wie gern hätte ich das getan.

Dienstag, 8. September 2009

Mein ganz besonderer schöner Sommer

von Marco Nast
Ich habe es sehr genossen, dass der letzte Sommer so schön warm war, aber es hat mich durchaus gestört, dass wir nicht selten Temperaturen von über vierzig Grad Celsius hatten.
Ich habe öfter Radtouren gemacht und mich gewundert, wie viel Kondition ich mittlerweile bekommen habe. Es waren Radtouren über viele Kilometer, manchmal haben mich auch Therapeuten besucht, um mit mir Rad zu fahren.
Wenn ich es mir richtig überlege, war ich vor nicht allzu langer Zeit noch gar nicht so mobil, wie ich es jetzt bin. Das ist für mich ein ganz besonderes Gefühl, wieder so am Leben teil zunehmen. Wenn ich daran denke, dass man nach meinem Unfall vor sieben Jahren noch meinte, meine Eltern sollen mir lieber einen Platz in einem Heim suchen, da noch über längere Zeit nicht mit meiner Rehabilitation zu rechnen sei.

Ich möchte auch erwähnen, dass ich nachdem man mich in Eppendorf zusammengeflickt hat, über ein ganzes Jahr im Boberger Krankenhaus gelegen habe. Also habe ich mich offensichtlich schon recht gut rehabilitiert. Darüber bin ich doch ganz froh.

Was mich auch sehr freut, ist, dass ich tatsächlich auch wieder Menschen kennen gelernt habe, die mich als ihren Freund bezeichnen. Das ist etwas, das ich lange Zeit vermisst habe. Also habe ich wirklich einen guten Grund glücklich zu sein.
Was ich klasse finde ist auch die Tatsache, dass ich einen Teil meines Kapitals in den Bau eines Hauses investiert habe. Auf unserem Grundstück stehen also jetzt zwei Häuser, einmal das alte Haus meiner Eltern und nun auch ein neu gebautes.

Was gehört zur Realität?

von Nora Poppensieker

Es fällt mir gerade wirklich sehr schwer, die Realität als solche zu erkennen. Vor allem sie als solche anzuerkennen. Denn meine Realität scheint mir gerade fast schon zu perfekt zu sein. Nein, anders: Sie ist eigentlich zu perfekt, zu perfekt um wirklich so zu sein. Es ist schon unnatürlich, so sehr gefällt sie mir gerade: Ich arbeite aber tatsächlich nun in der Elbe und auch mein Freund scheint mich so sehr zu lieben, wie ich ihn auch. Kann das echt so sein? Keine Einbildung? Auch kein Wunschgedanke?
Wie kann man nur so viel Glück haben?! Mir wurde einmal gesagt, Glück müsse man weder rechtfertigen noch irgendwie bezahlen. Und so ist es auch: Man kann sich sein Glück nicht „verdienen“, man hat es einfach (oder auch nicht) und muss es dann, wenn man es dann hat, einfach genießen.
Und so nehme ich meine Realität mal einfach so an. „Hallo Welt, ich bin hier und bereit für Dich!“

Sonntag, 23. August 2009

Unser Elbepicknick


von Marco Nast

Wir von der Schreibwerkstatt haben ein schönes Picknick am Elbufer gemacht. Dazu haben wir uns gegenüber der Köhlbrandbrücke auf eine Böschung an die Elbe hingesetzt.

Es war sehr schön dort, denn auch das Wetter hat mitgespielt. Wir haben viele Sachen genascht, die die Freunde aus der Schreibwerkstatt mitgebracht haben. Neben einigen Süßigkeiten hatten wir auch ein paar Knackwürstchen, Brot, Salate, Kuchen und Getränke. Lina hatte an diesem Tag auch noch Geburtstag gehabt, das war aber eine schöne Überraschung. Wir haben uns gut unterhalten und viel Spaß miteinander gehabt. Solch einen schönen Tag müsste man öfters haben. Wir haben es sehr genossen dort zu sitzen. Ich war auch sehr beeindruckt von der Größe der Köhlbrandbrücke, die man von weitem sehen konnte. Auf dieser Wiese saßen viele kleine Gruppen, die dort Picknick machten und das schöne Wetter genossen. Ich finde es klasse, dass Sylvia und Frank uns solche schöne Erlebnisse ermöglichen.

Mittwoch, 19. August 2009

Kaffeetrinken

von Nora Poppensieker
Beim Kaffeetrinken geht es nicht nur um das Getränk Kaffee, es spielt hier auch der Aspekt der Gemütlichkeit eine Rolle, auch der steht fürs Kaffeetrinken. Gemütlichkeit und Pause. Mal für sich nur sein, aber auch die Gemeinschaftlichkeit genießen zu können. Doch, es ist schon auch der Geschmack des Kaffees, der hier eine Rolle spielt.
Der Kaffee zur Pause ist ein absolutes Muss. Pause ohne Kaffee? – Oh nein, bitte nicht, das geht doch nicht!

Täter-Nuss-Impfung

von Nora Poppensieker
Henrike muss sich morgen impfen lassen: gegen Tetanus. Das möchte sie zwar nicht, aber sie kann es durchaus nachvollziehen:
Der Haselnussbaum gehört ja schließlich ihren Nachbarn.
Er wächst zwar auf ihr Grundstück, aber das akzeptiert Henrike nicht als Ausrede,
die Haselnüsse immer zu stibitzen.
Regelmäßig nascht sie Haselnüsse.
Ja, sie ist der Nuss –Täter.
Aber hilft da auch eine Impfung? Wird Henrike nach dieser Impfung
kein Verlangen mehr nach Haselnüssen haben?

Montag, 13. Juli 2009

Herr Schieß-mich-tot
Eisdiele „lecker-da-mit-ganzen-Früchten“
Hauptstraße 1
12345 Sonstwo


Sehr geehrter Herr Schieß-mich-tot,

ich möchte mich bei Ihnen beschweren: Ich finde es unmöglich von Ihnen, Ihr Eis als „lecker-da-mit-ganzen-Früchten“ anzupreisen, aber nichts dergleichen zu bieten. Ich aß gestern zum erneuten Mal wieder eine Kugel Speiseeis bei Ihnen an der Eisdiele am Hauptbahnhof, doch habe ich leider weder eine ganze Frucht, noch nur eine halbe finden können! Was denken Sie sich eigentlich dabei, so falsche Versprechungen in die Welt zu setzen?! Ich bin zutiefst enttäuscht und werde bei Ihnen nie wieder mein Glück mit dem Meloneneis-mit-ganzer-Frucht versuchen, da ich schon zu oft enttäuscht worden bin!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Lüg mich nie an! Eine Geschichte mit zwei Enden

von Lina Strothmann
Die 50jährige Silvia war etwas genervt. Ihre letzten Wochen waren nicht berauschend gewesen.

Es begann alles sehr toll: Ihr Ein und Alles, der Sven, kniete sich vor sie, klappte ein kleines Päckchen auf und fragte sie: „Silvia, willst Du mich heiraten?“
„Oh, sehr gerne! Der Ring ist wunderschön!“
„Ja, mein Schatz, der hat mich 50.000 Euro gekostet. Dafür habe ich Jahre gespart.“
„Du bist ja soooo süß!“. Silvia steckte den Ring an und war superglücklich.
Nicht lange.

Zwei Wochen später hörte sie, wie Sven mit seinem Freund sprach.
„Ja, weißt Du, ich habe diesen Ring aus dem Automaten, für 2 Euro. Super, oder?“

Supersauer lief Silvia zu den beiden Männern, holte ihre Waffe heraus und knallte den Penner ab. Was fällt diesem Mistvieh ein, sie so anzulügen?!

Ende 1
Sie hatte nur eine Sache vergessen: Svens Freund, der alles mitbekam, war Polizist und nahm sie fest.
Von dem Tag an war sie nun im Knast – vermutlich für immer.

Ende 2
Sven fiel tot zu Boden und ein Plastikring kullerte ihm aus der Hand.

Umweltgedanken vom Land

von Marco Nast

Ich bin heute als Fahrschüler in die Stadt gefahren und habe wieder einmal feststellen müssen, dass viel zu viele Fahrzeuge unterwegs waren. Wo soll das bloß hinführen? Unsere Umwelt ist ja schon dermaßen belastet mit den vielen Abgasen. Die Luft ist sehr verschmutzt.

Ob wir Menschen überhaupt noch verantworten können, was wir mit unserer lieben Umwelt so anstellen? Es gab offensichtlich noch nie so ein Wesen, wie den Menschen, der seine Umwelt in kürzester Zeit schon beinahe ausgerottet hat. Und sich immer noch als harmloses Wesen darstellt. Aber er kann es sich auch erlauben, da er ja keine Kritik von seiner Umwelt erhält.
Wir hier auf dem Lande haben noch frischere Luft als in der Stadt, da es hier Landwirtschaft und keine Industrie gibt.

Wird Barierefreiheit durch Fahrstühle wirklich unterstützt?

von Steffanie Thies

Die dramatischen U und S Bahn – Fahrten nach funktionierenden Fahrstühlen in Hamburg zeigen immer wieder wie schwierig es für Rollifahrer ist, sich fort zu bewegen. Davon können nicht nur die Rollifahrer ein Lied singen, sondern auch die Mütter mit ihren Kinderwagen.


Nehmen wir einfach mal ein Beispiel aus unserem Alltag.
Morgens wenn ich aufwache und weiß, heut Nachmittag ist das Treffen der Schreibwerkstatt von Leben mit Behinderung Hamburg, fangen meine Knie an zu zittern, aus Angst, dass die Fahrstühle mal wieder auf dem Heimweg ihren Dienst verweigern.
Was nun? Da steht man vor einem dunklen Fahrstuhl, der nicht fährt und die Rolltreppe ist zu schmal. Also ab nach draußen in den strömenden Regen und auf den Bus warten. Die Passanten sind wie immer genervt, dass man die Rampe des Busses erst einmal ausfahren muss und sie Platz machen müssen.
Ein paar Busstationen weiter ist dann auch endlich eine U-Bahnstation mit Fahrstuhl. Die Spannung steigt wie Sau, ob dieser Fahrstuhl funktioniert. 

Glücklicherweise geht doch mal etwas beim HVV und man ist oben an der Plattform angelangt. Natürlich ist es eine U-Bahn, dabei müssten wir eigentlich in die S Bahn. Na GROßARTIG – also erst einmal Richtung Hauptbahnhof und das Bangen geht wieder los, ob dort der Fahrstuhl geht.

Beim Hauptbahnhof geht natürlich alles reibungslos. Was sonst – Central Station eben!


Endlich – wir sitzen in der richtigen S Bahn Richtung Heimat. Eigentlich könnte man sich nun entspannt zurück lehnen und den Joghurt genießen, doch da kommt auch schon der S-Bahnfahrer und informiert uns über den defekten Fahrstuhl in Allermöhe. Ich glaub mein Schwein pfeift, das darf doch nicht wahr sein. Nun gut, aufregen bringt auch nichts, außer einem hohen Blutdruck.
Eine Station weiter nach Nettelnburg, wo der Fahrstuhl GOTT SEI DANK fahrtüchtig ist. Organisatorischerweise hat Nettelnburg ein großes Busnetzwerk, doch die Organisation scheint ab 20 Uhr zu schwanken.
VERDAMMTE ACHST – 15 Minuten im strömenden Regen auf den blöden Bus warten. Nach über einer Stunde Heimfahrt hab ich gar keinen Bock mehr und will nur noch genervt in mein Zimmer.


Vielen Dank lieber HVV für diese „angenehme“ Heimfahrt!

Mittwoch, 8. Juli 2009

In der S-Bahn

von Dennis Seidel
Es war an einem heißen Sommertag. Ich kam gerade vom Flughafen und war auf dem Nachhauseweg als sich in völlig betrunkener Typ neben mich setzte. Der Mann stänkerte rum und wollte mir den Rucksack klauen. Hinter mir saß eine junge Frau. Sie merkte, dass etwas passierte und kam zu mir um mir zu helfen. Der Mann fing an zu Pöbeln. Er machte die Frau an. Sie hieß Juliet und war so hübsch… Ich nahm ängstlich ihre Hand.

Trauen

von Nora Poppensieker

Sehr geehrte Frau Kuschel,

ich bin ein wenig verwirrt: Kann ich meinem Lebensgefährten noch trauen?
Mein Lebensgefährte telefoniert des Öfteren, ohne dass er mir erzählt, wer an der anderen Leitung ist, mit wem er telefoniert. Hinterher ist er immer guter Laune und sehr erfreut.
Muss ich mir da vielleicht Sorgen machen? Weiterhin fühle ich mich oft nicht wirklich von ihm wahrgenommen.
Und was mich wirklich stört: Er hat mir schon sehr lange keine Rosen mehr mitgebracht. Meine Freundin hingegen erzählt mir ständig, ihr Freund hätte ihr Blumen mitgebracht.
Mein Freund sagt mir kaum noch, dass er mich liebt. Er meint, das müsse ich doch eigentlich wissen. Nur wie soll ich das wissen, wenn er es mir nie sagt?!
Ich hoffe, sie können mir einen guten Rat geben, was ich tun sollte.
Ich bin völlig ratlos.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Frau Ratlos
____________________________________

Sehr geehrte Frau Ratlos,

Bitte nehmen Sie ihre Situation nicht so dramatisch. Wie lange sind Sie schon mit Ihrem Partner zusammen? Da Sie ihn nicht als Ihren Freund, sondern als Ihren Lebenspartner bezeichnen, scheinen Sie beide ja schon eine Weile zusammen zu sein.
Vielleicht mag die Phase der ersten Verliebtheit schon der Vergangenheit gehören, aber dennoch ist ein Beieinandersein doch noch sehr schön. Und was bitte möchten Sie mit Blumen bzw. gar Rosen anfangen?!
Die landen doch eh alle nach einer Zeit im Müll. Und Rosen haben sowohl Stacheln, als auch keine offenen Blüten. Seien Sie also froh, dass ihr Partner ihnen keine Schmerzen (durch Stacheln an Rosen) zufügen möchte! Nehmen Sie Ihre Situation also nicht so ernst und sehen Sie immer das Positive an allen Situationen. Denn die gibt es immer, positive Situationen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch bald sehen, wie sehr Ihr Partner sich darüber Gedanken macht, was für Unheil Rosen anrichten können! Seinen Sie dankbar, dass er Sie schützen will.

In der Schule 1991

von Dennis Seidel
Es war in der ersten Schulstunde. Ich saß neben Janina. Benni ärgerte mich wieder einmal. Unsere Lehrerin ermahnte ihn. Janina beruhigte mich. Sie nahm meine Hand und wir verliebten uns ineinander. In der großen Pause küssten wir uns dann.

Janina

von Dennis Seidel

Es war an einem heißen Tag im Sommer 2008. Ich kam gerade von der Fußpflege, da sah ich eine bildhübsche Frau mit einem Hund. Die Frau hatte braune Haare. Sie schaute mich an. Der Hund war an der Leine. Die Frau hieß Janina. Janina kam auf mich zu. Wir beide unterhielten uns. Da nahm Janina meine hand. Sie lachte mich an, Janina sagte was süßes zu mir.

Verregnetes Wetter

von Nora Poppensieker
Es wird feucht werden! Sie brauchen hier noch nicht einmal einen besonderen Anlass, die Tränen werden einfach nur fließen.
Nehmen Sie sich und die Welt also bitte nicht zu ernst und versuchen Sie, immer die positiven Seiten des Lebens zu sehen. Also: Kopf hoch!

Im Park

von Dennis Seidel

Heute war es sehr warm. Ich ging im Park spazieren. Da sah ich ein hübsches Girl. Sie schenkt mir das süßeste Lächeln überhaupt. Sie hieß Juliet. Juliet war so bildhübsch, dass ich meine Blicke nicht mehr von ihr lassen konnte. In den Ferien sahen wir uns dann öfter bis wir uns dann verliebten.

Der King of Pop ist von uns gegangen

Von Johannes Plomitzer

Was zeichnet diesen Mann aus?
Er hatte unzählige Hits als Solointerpret und mit den Jackson Five.
Er hat uns einen Tanz gezeigt den keiner kannte, den Moonwalk
Rapper Puff Daddy hat gesagt, er hat uns gezeigt, wie man den Beat sehen kann.

Mich haben an diesem Menschen weniger die privaten Dinge interessiert, wie z.B. die Geschichte mit dem Kindermissbrauch, sondern für mich stand die Musik im Vordergrund und die war zum Teil großartig. Ich glaube, dass Michael Jackson nie richtig erwachsen wurde, er wollte immer Kind sein, hat das aber nie geschafft, u.a. durch den harten Drill seines Vaters, erwachsen wurde er aber auch nie. Das war sein Dilemma.
Schließlich heiratete Michael Jackson Lisa Marie Presley. Für alle die es nicht wissen, sie ist die Tochter vom King of Rock`n Roll „ Elvis Presley“.

Als ich von seiner Todesnachricht erfahren und im Fernsehen einen Beitrag über sein Leben gesehen hatte, war ich doch sehr betroffen. Das was Michael Jackson erreicht hat wird keiner mehr wiederholen können.

Dienstag, 7. Juli 2009

Report vom Land

von Marco Nast
Ich bin heute der Reporter für „auswärtige Sachen“.
Heutiges Thema ist der Gegensatz von Stadt und Land.

Was ich als „Landmensch“ an der Stadt so besonders finde, ist dass es dort so viele leckere Sachen zu kaufen gibt. Was auch interessant zu berichten wäre ist, dass es nicht nur leckere Restaurants sondern auch schöne Kinos gibt, in denen viele schöne Filme zu bestaunen sind. Ich denke dabei auch an Filmberichte über die Erde und wie sie sich bei uns verändert hat.
Und das wars von der Stadt auch schon. Mehr Reize hat die Stadt für mich auch gar nicht.

Jetzt komme ich zu dem Thema Land:
Bei uns auf dem Land ist es wirklich merkwürdig schön. Es ist schon seltsam, bei uns werden ständig neue Reithallen gebaut, obwohl wir ja eigentlich eine Wirtschaftskrise haben. Sehr gut finde ich, dass man auf dem Lande in Ruhe über die unterschiedlichsten Sachen nachdenken kann. Zum Beispiel über folgendes:

Es ist schon sehr denkwürdig, dass wir Menschen, obwohl wir unsere Umwelt schon beinahe zerstört haben, immer noch präsent auf unserer Erde sind. Meines Erachtens gab es noch nie ein so schreckliches Wesen auf der Welt, wie den Menschen. Ich muss aber bedauerlich dazu setzen, dass ich leider auch ein solches Wesen bin.

Donnerstag, 18. Juni 2009

D a n k e s c h ö n

Ich möchte hiermit die Gelegenheit nutzen, mich bei allen zu bedanken, die für meine Berichte immer so nette und aufbauende Kommentare geschrieben haben. Ebenso bei allen, die mich in meiner schweren Zeit nicht vergessen haben und zu mir halten.

Dazu gehören für mich:
Meine Eltern,
Sylvia, Frank, Kerstin und Heinz. Gaby, Nora, Christine, Brita, Marion und noch einige weitere, die mich noch nicht vergessen haben und die mich trotz meiner Macken immer noch gern haben oder sogar mögen. Danke!

Euer Marco

Dienstag, 16. Juni 2009

Gefülltes Wetter

von Nora Poppensieker

Kommt nun ein gefü-h-ltes oder ein gefü-l-ltes Wetter auf uns zu?
Tja, das wüsste ich schon ganz gern. Und dazu kann ich nur sagen, dass sich das Wetter warm anfühlen wird. Und genau das beeinflusst auch unsere Gefühle und Gedanken. Aber dennoch würde ich dieses Wetter als ein “gefülltes Wetter“ bezeichnen, da es die Gedanken voll und ganz ausfüllen wird.
Also, sehen Sie zu, dass Sie die Fülle des Wetters auch voll und ganz genießen werden! Und lassen Sie sich dabei nicht durch zu viele (und insbesondere nicht durch negative) Gedanken beeinflussen.

Spuren von außerirdischen Lebewesen bei uns im Rosengarten.

von Marco Nast

In der letzten Zeit fallen mir bei meinen Fahrradtouren ungewöhnliche Zeichen auf den Strassen auf. Ich habe mir über deren Herkunft schon viele Gedanken gemacht. Bei meinen Befragungen bin ich aber leider noch auf keine verwertbaren Resultate gekommen. Zuerst dachte ich, dass auf unseren Straßen wohl irgendwelche Rennen ausgetragen wurden, von denen ich gar nichts wusste.
Leider konnten mir meine Nachbarn auch keine Auskünfte über die Herkunft der Zeichen geben.
Genau genommen hat in unserem Dorf keine Person eine Vorstellung darüber, woher diese Zeichen so kommen könnten.
Daher bin ich nach langem Überlegen zu dem Schluss gekommen, dass es sich um Relikte von außerirdischen Kulturen handeln muss.
Das klingt zwar absurd, aber es gibt ja sonst keine logische Erklärung, über die Herkunft der Zeichen. Dass wir Menschen glauben, wir seien die einzigen intelligente Wesen im Universum, ist meines Erachtens ohnehin eine absurde Theorie.

Musikkritik: Musik Ende der Neunziger

von Johannes Plomitzer

Musikalisch fand ich die Jahre 1997 bis 99 sehr interessant. Da gab es viel Kommerzielles, aber auch viel Gutes, gerade in der R&B Szene.

“Dr. Green Thumb“ z.B., von Cypress Hill. Hier geht es ums Kiffen. Die Raps bei diesem Lied gefallen mir sehr.
Ricki Martin hat mit seinem Lied “She`s all I ever had“ im Jahre 1999 für mich einen totalen Flop gelandet. Das Video ist sehr chaotisch. Das Lied ist ziemlich schmalzig aufgebaut. Er singt über seine Liebe, ist aber schon tot, und sie trauert um ihn. Ein völliges Durcheinander, das geht überhaupt nicht. Man weiss gar nicht, wer gemeint ist, ob sie oder er.

Ich fand eigentlich damals das Video “Engel“ von Rammstein richtig krass. Vor allem der Strip mit der Schlange. Die Frau hatte die Schlange um den Hals und war nackt.
Rammstein macht echt geile Shows und war einer der ersten Bands, die in den USA richtig erfolgreich waren. Aber auch in Australien und ganz Europa.

Wird Barierefreiheit durch Fahrstühle wirklich unterstützt?

von Steffanie Thies

Die dramatischen U und S Bahn – Fahrten nach funktionierenden Fahrstühlen in Hamburg zeigen immer wieder wie schwierig es für Rollifahrer ist, sich fort zu bewegen. Davon können nicht nur die Rollifahrer ein Lied singen, sondern auch die Mütter mit ihren Kinderwagen.
Nehmen wir einfach mal ein Beispiel aus unserem Alltag.
Morgens wenn ich aufwache und weiß heut Nachmittag ist das Treffen der Schreibwerkstatt von Leben mit Behinderung Hamburg, fangen meine Knie an zu zittern, aus Angst, dass die Fahrstühle mal wieder auf dem Heimweg ihren Dienst verweigern. Was nun? Da steht man vor einem dunklen Fahrstuhl der nicht fährt und die Rolltreppe ist zu schmal. Also ab nach draußen in den strömenden Regen und auf den Bus warten. Die Passanten sind wie immer genervt, dass man die Rappe des Busses erst einmal ausfahren muss und Sie platz machen müssen. Ein paar Busstationen weiter ist dann auch endlich eine U Bahnstation mit Fahrstuhl. Die Spannung steigt wie Sau, ob dieser Fahrstuhl funktioniert.

Glücklicherweise geht doch mal etwas beim HVV und man ist oben an der Plattform angelangt. Natürlich ist es eine U Bahn, dabei müssten wir eigentlich in die S Bahn. Na GROßARTIG – also erst einmal Richtung Hauptbahnhof und das Bangen geht wieder los, ob dort der Fahrstuhl geht. Beim Hauptbahnhof geht natürlich alles reibungslos. Was sonst – Central Station eben!

Endlich – wir sitzen in der richtigen S Bahn Richtung Heimat. Eigentlich könnte man sich nun entspannt zurück lehnen und den Joghurt genießen, doch da kommt auch schon der S Bahnfahrer und informiert uns über den defekten Fahrstuhl in Allermöhe. Ich glaub mein Schwein pfeift, das darf doch nicht wahr sein. Nun gut, aufregen bringt auch nichts, außer einen hohen Blutdruck. Eine Station weiter nach Nettelnburg wo der Fahrstuhl GOTT SEI DANK fahrtüchtig ist. Organisatorischer Weise hat Nettelnburg ein großes Busnetzwerk, doch die Organisation scheint ab 20 Uhr zu schwanken. VERDAMMTE ACHST – 15 Minuten im strömenden Regen auf den blöden Bus warten. Nach über einer Stunde Heimfahrt hab ich gar kein Bock mehr und will nur noch genervt in mein Zimmer.

Vielen Dank lieber HVV für diese „angenehme“ Heimfahrt!

Schöne Worte?

von Lina Strothmann

„Aufräumen! Hör zu, Ben, du räumst jetzt sofort diesen Saustall hier auf! Hast du mich gehört?“
Martina stand mit ihrem 5jährigen Sohn in dessen Kinderzimmer, das wirklich nicht sehr schön aussah. Spielzeug, Bagger, Kuscheltiere, Lego und Playmobilfiguren lagen so zerstreut auf dem Boden, dass er nicht mehr sichtbar war. In seinem Bett hatte Ben Fanta ausgekippt, die jetzt auf den neuen Teppich tropfte - pitsch, pitsch, pitsch...
„Hast du nicht gehört?! Mach sofort sauber!“
Mit den Händen in den Hosentaschen blickte Ben seine Mutter an.
„Mama, mach deinen Scheiß doch alleine, du blöde Ziege!“. Mit diesen Worten schlenderte er aus dem Zimmer.
Erstarrt und mit offenem Mund sah Martina ihrem Sohn nach. Woher kannte er diese schlimmen Worte?
Am nächsten Morgen erzählte Martina Bens Erzieherin, was geschehen war.
„Ach“, meinte die. „Machen Sie sich mal nicht so viele Gedanken. In dem Alter sind die Kinder so. Das bessert sich, glauben Sie mir.“
Weil Martina so müde war, schlief sie auf enem Kindergartenstuhl ein. Als sie erwachte, schaute sie leise zu Bens Gruppe herein.
„Hey, Du Blödmann, was willst du? Hau doch ab!“
„Selber Blödmann! Du bist echt ein Vollidiot!“
Martina wäre fast in Ohnmacht gefallen. Die Gruppe saß in einem Kreis und die Kinder starrten mucksmäuschenstill auf zwei große Jungs, um die 18 Jahre, die sich mit Bier in der Hand umkreisten und für die Kleinen Theater spielten.

Ein Weg wird gesucht? – Karin kann helfen!

von Nora Poppensieker

Irmis ständige Begleiterin Karin hilft ihr immer aus, wenn Irmi mal wieder nicht weiß, wo sie lang fahren muss. Karin kann immer helfen, sie sagt den richtigen Weg. Nur leider kann man keine Karin kaufen, die einem auf den richtigen Lebensweg führen kann. Irmi war schon in einem Geschäft, in dem man technische Geräte kaufen kann. Dort suchte sie nach einer solchen Karin. Nur gab es dort keine zu kaufen!
Wie soll Irmi denn nun überhaupt den richtigen Weg im Leben finden?! So ohne eine Karin, die ihn ihr aufweisen kann. Irmi ist enttäuscht. Wahrscheinlich muss sie nun einfach lernen, sich eben nicht in allen Bereichen auf eine Karin verlassen zu können!
Beispielsweise sagt Karin vor: „Die nächsten 13 km dem Straßenverlauf folgen.“ Karin hat eine sehr sympathische Stimme, findet Irmi. Aber wie wäre es beispielsweise mal mit „Die nächsten 13 Jahre folgen Sie bitte Ihren beruflichen Weg, wie zuvor. Dann schlagen Sie bitte ein höheres Stockwerk ein und treten Sie den Weg in Richtung Chefetage ein.“?!

Unser Abiturtreffen nach über 20 Jahren

von Marco Nast

Wir ehemaligen Abiturienten des Gymnasiums Hitfeld haben uns nach über zwanzig Jahren wieder getroffen. Der Ort des Treffens war das “Studio Maschen“. Es war sehr interessant, die alten Bekannten und ehemaligen Schulfreunde nach dieser langen Zeit wieder zu sehen. Viele davon haben bereits mehrere Kinder und arbeiten teilweise auch in gehobenen Positionen. Was ich an diesem Abend toll fand, war die Tatsache, dass wir alten Abiturientinnen und Abiturienten uns nach dieser langen Zeit auf Anhieb wieder erkannt haben.

Für das Essen und die Getränke haben wir im Voraus eine Summe überwiesen, somit hatten wir ein schönes Buffet und eine reichhaltige Getränke Bar.
Es war ein schöner Abend, an dem ich mich ordentlich amüsieren konnte. Wie vereinbart hatte ich dann meine Eltern angerufen, die mich - ohne besondere Fragen zu stellen - einfach an dem vereinbarten Ort abgeholt haben. Das “Studio Maschen“ ist ein leer stehendes Gebäude in Maschen, das zum Zwecke des Feierns gegen Kaution gemietet werden kann.

Durch das Studio Maschen sind schon einige Musik Gruppen bekannt geworden.
Das Organisations-Team unseres Treffens hat jetzt alle erdenklichen Unterlagen von uns und somit kann das nächste Treffen problemlos wieder organisiert werden.
Es ist bestimmt sehr schwer gewesen, alle Anschriften, die Telefonnummern und die E-Mail Adressen heraus zu finden. Besonders schwer war es bestimmt bei unseren damaligen Abiturientinnen, die jetzt verheiratet sind und einen anderen Namen tragen.

Meine Drei Wünsche

von Johannes Plomitzer

1. Dass ich mal wieder richtig mit meinem Schwager quatschen kann.

2. Dass es endlich mit einer Freundin klappt. Sie soll meinen Ansprüchen gerecht werden. Man sollte mit ihr spannende Filme angucken können. Sie sollte mich einfach verstehen. Hauptsache, man kann sich gut mit ihr unterhalten.

3. Dass ich richtige Freunde finde, mit denen ich mich z.B. am Wochenende verabreden kann.

Verworrenes Wetter

von Nora Poppensieker

Das nun folgende Wetter schlägt keine bestimmte Richtung ein. Die Gedanken werden unbestimmt sein, in alle Richtungen weisen und keine geraden Wege aufzeigen. Man ist nicht gefeit vor jeglicher Art von Unruhen oder auch Düsternis. Jeder muss hier selbst einen Ausweg finden und bekommt keine Hilfe von Außerhalb, noch nicht einmal in alltäglichen Fragen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Wetterbericht für die nächsten 4 Wochen

von Marco Nast
Ich habe das Gefühl, dass das Wetter in der nächsten Zeit viel besser wird, als in der Vergangenheit.
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird es in der nächsten Zeit ein viel schöneres Wetter geben, als wir uns vorstellen können:
es wird in der nächsten Zeit kaum mehr regnen sondern viel mehr Sonne scheinen, so dass wir uns wohl fragen werden, ob wir überhaupt noch in Deutschland leben, wo das Wetter eigentlich immer so schlecht ist.
Diese Information habe ich von dem hier anwohnenden Wetterfrosch erhalten:
Alles deutet daraufhin, das wir in der nächsten Zeit mit viel mehr Sonnenschein zu rechnen haben. Es mag wohl daran liegen, dass der Sommer vor der Tür steht.

Falls es doch noch zu Regen kommt liegt es mit Sicherheit daran, dass die Luft sich erst einmal vom Blütenstaub reinigen muss.
Es ist jedenfalls sehr stark anzunehmen, dass wir in der nächsten Zeit einen Wetterumschwung haben werden.

Das Leben auf dem Lande

von Marco Nast

Wir wohnen zwar auf dem Lande; aber wir essen nicht nur selbst erzeugte Lebensmittel.
Das liegt vielleicht auch daran, dass sich in unserer Umgebung durchaus einige Restaurants niedergelassen haben, die ich gerne besuche - dazu gehören zum Beispiel ein Grieche und ein Chinese.

Des weiteren möchte ich auch noch erwähnen, dass bei uns auf dem Lande viele Sachen ganz anders sind, als sie so scheinen.

1. Die Landwirte bauen nicht nur Gemüse an und ziehen irgendwelche undefinierbaren Tiere auf, sondern betrinken sich heimlich mit berauschenden Spirituosen und tanzen dann nackt auf der Straße.

2. Die Tiere im Wald sind auch ganz anders; als sie zu sein scheinen. Ich denke, dass es sich dabei durchaus auch um wiedergeborene Menschen handeln kann, die erst einmal wieder ihr Karma aufbessern müssen.

3. Was noch interessant zu erwähnen ist: wir auf dem Lande können auch mit Messer und Gabel essen.

4. Wir wissen auch wo die Milch herkommt - nicht aus dem Wasserhahn.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Wetterberichte

von Nora Poppensieker

Gefühltes Wetter
Das kommende Wetter wird endlich schön werden! Man kann so richtig man selbst sein. Und das ist schön? Will man das denn gern? Will man überhaupt gern man selbst sein? Es ist doch viel besser, jemand anderes zu sein, beispielsweise mal jemand hübscheres oder jemand schlaueres?!
Nein, das Beste überhaupt ist es, wenn man sich selber so akzeptiert, wie man auch ist. Und das ist dem Wetter zufolge nächste Woche auch möglich. Man kann sich also endlich mal so hinnehmen, wie man auch wirklich ist. Und das ist kaum zu glauben, aber tatsächlich ein tolles Gefühl!

Gemerktes Wetter
Da es mal wieder wärmer wird, kommt nun ein sehr nachdenkliches Wetter auf uns zu. Ein Wetter, das sehr stark zum Nachdenken anregt. Da hier aber nicht die Gedanken vorgegeben werden, kann es auch sein, dass (im Gegensatz zum bald herrschenden Wetter) keine warmen Gedanken entstehen, sondern trübe, düstere Gedanken.

Stürmisches Wetter
Passt acht! (Sagt man das überhaupt so? Passt zumindest mal auf!) So zumindest bei dem nun folgenden Wetter. Es kommt ein Unwetter auf. Böse Gedanken sind dessen Folge. Schlimme Verlustängste können aufkommen. Das wird gar nicht gut! Schon Angst? Angst davor? Wenn jetzt noch nicht, werden sie spätestens mit dem morgigen Gewitter existieren. Leider kann man dem auch nicht entgehen, es bringt nichts, sich unter der Bettdecke zu verkriechen, diesmal nicht.
Die einzige Möglichkeit, die man noch hat, ist, sich mit Freunden zu treffen und vielleicht einen Kaffee trinken zu gehen. Oder einen Kakao, für die, die keinen Kaffee mögen (gibt es überhaupt solche Menschen? Unverständlich!) oder einen Tee, wer denkt, der Kakao setze sich auf den Hüften ab.

Verhageltes Wetter
Vorsicht: Es wird Hagel geben! Die Gedanken werden stürmisch durch die Köpfe brausen. Niemand wird davor bewahrt werden, keiner kann sich in so fern schützen, dass er dem Sturm in seinem Kopf entgehen kann, am wenigsten, wenn die Person kurz die Außenluft berührt. Also hütet Euch bloß vor Spaziergängen, insbesondere vor längeren!

Emotional und Männer

von Johannes Plomitzer

Emotional von Falco
Dieses Lied ist sehr gut und gefühlvoll und es handelt davon, dass Falco von seiner großen Liebe träumt, aber Schwierigkeiten hat es der betreffenden Person auch zu sagen.
Ich stell mit dann immer vor wie ich das Lied einer Frau vorsinge und sie sich dann köstlich darüber amüsiert. Das zeigt mir zumindest dass sie mich sympathisch findet.
Es kann natürlich auch sein dass sie mich auslacht, aber es könnte auch sein dass sie sagt Wow das ist der Hammer.

Männer von Herbert Grönemeyer
Dieses Lied handelt vom Mann werden und wie man sich als Mann fühlt. Einerseits ist es gut ein Mann zu sein, z.B. wenn man das schafft was man will. Und wenn man es schafft eine Frau zum lachen zu bringen, dann gehen einem die Lampen auf. Andererseits ist es nicht gut ein Mann zu sein, wenn man ein Weichei ist, eine richtige Lusche.
Man weiß manchmal nicht wo man mit seinem Mann sein hingehen soll. Es gibt Männer die immer jammern, die nicht wissen was sie wollen. Sie sind halb Kind und halb Mann und die befinden sich in einem Zweikampf man weiß gar nicht wer stärker ist das Kind oder der Mann. Wenn ich z.B. Dinge schaffe ohne meine Eltern, selber ein zu Konto führen, Dinge die im Alltag passieren selber zu organisieren, dann klappt es auch mit einer Freundin.

Eine Landung des Christoph Hansa

von Dennis Seidel
Heute ist auf einer Wiese in Langenhorn der RTH Christoph Hansa gelandet. Ich war live dabei, weil ich gerade bei meinen Eltern im Garten war und der RTH ist genau um die Ecke gelandet. Als er wieder gestartet ist kam ein Mann den dann die Polizisten wieder zurück rufen mussten.

Janina ist weg!?

von Nora Poppensieker
Janina wurde in der Bahn liegen gelassen. Klar war sie erst mal sehr enttäuscht, als sie merkte, liegen gelassen worden zu sein! Sie fühlte sich eigentlich so geliebt! Hatte sie sich da etwa geirrt?
Ja sie ist nun traurig, allein zu sein. Aber Janina kommt schnell über den Punkt der absoluten Traurigkeit wieder weg, sie nimmt das als eine Chance. Als eine Chance, sich zu verwandeln und in einer neuen Gestalt ihrem Liebsten wieder entgegen zu treten. Und genau das wird sie auch tun!

Nun bleibt nur die Frage, ob ihr Liebster sie auch in der neuen Gestalt akzeptiert? Sie muss sich noch überlegen, wie sie sich zeigen soll. Soll sie sich zu erkennen geben? Oder muss ihr Liebster selbst herausfinden, dass sie es ist?
Sie entscheidet sich für das Geheimnis.

Dienstag, 19. Mai 2009

Quadratisch, praktisch, gut

von Nora Poppensieker
Benni ist sehr zufrieden mit sich selbst. Seine Schwester bezeichnet ihn als „viel zu fett!“. Er würde sich eher als „quadratisch, praktisch, gut“ darstellen. Denn das ist er, so sieht er das: Er ist jemand zum Kuscheln, zum Anlehnen und zum Schmusen. Das ist praktisch, also ist es gut. Aber doch, Benni ist schon recht breit. Fast schon quadratisch. Also ist er „quadratisch, praktisch, gut“. Aber wieso wird nur für ihn in der Werbung im Fernsehen geworben?

Traum der Liebe

von Nicole Gruchot
Es war ein Traum, ein Traum der Liebe.
„Mal gucken wie lange geträumt wird“, sagte ihre Mutter.
Und wie kam es dazu? Die beiden, Daniel und Eva, waren gerade zu ihrer standesamtlichen Trauung erschienen und hatten sich verliebt vor einen riesiggroßen roten Rosenbusch gestellt.
Sie sah ganz gut aus, aber er? Über Geschmäcker lässt sich schliesslich streiten, mehr lieber nicht dazu. Kommen wir lieber zu der Frage ’wie kam es dazu?’ zurück.
Die beiden lernten sich an einem Stand kennen. Wie passend - in Badebekleidung.
Hatten sie überhaupt Badebekleidung an? Nein, denn das macht sich einfach nicht so gut am Fkk-Strand. Sie betrachteten sich gegenseitig und fanden sich offenbar ganz sympathisch, denn er lud sie zum Essen ein und zwar bei sich zu Hause. Tja, kochen konnte er auch noch. Sie sagte zu und freute sich.
Na, und der Rest ergab sich ganz von selbst und zwar ziemlich schnell, über manche Dinge spricht man einfach lieber nicht.

Denken

von Lina Strothmann

Es hatte alles so schön angefangen: die große Künstlerin Sabine Fechter hatte mit ihrem Mann Tom ein Fotoshooting begonnen.
Für das erste Foto trug sie einen Teller roter Äpfel auf dem Kopf. An ihren Ohren hingen rote Kirschen und außerdem hatte sie ihre Lippen knallrot angemalt. Jetzt strahlte sie etwas eigenartig in die Kamera und Tom konnte nach Lust und Laune knipsen.

„Können Frauen denken?“ – eine schöne Blondine kam in den Raum und las laut vor, was auf dem Zettel stand, den Sabine um den Hals hängen hatte.
„Meine sicher nicht!“, antwortete Tom mit einem Grinsen.
Das war ein Nein zuviel.
„Du kleiner Scheißer!“, schrie Sabine. „Was fällt Dir ein, so über mich zu reden? Das machst du doch nur, um vor dieser kleinen Schlampe witzig zu sein! Aber nicht mit mir. Weißt du was? Es ist aus! Ich verlange die Scheidung!“. Mit diesen Worten schmiß Sabine alles, was sie bei sich trug, auf den Boden und rannte völlig aufgelöst aus dem Zimmer.

Tom sah die schöne Blondine kurz an und grinste. „Hat doch super geklappt! Ich weiß nämlich: die Alte kippt es völlig vom Seil kippt, wenn man sie wegen ihrer Dummheit beleidigt!“

Dann gingen er und die Blondine glücklich händchenhaltend aus dem Zimmer.

Das Jahr der Weide

von Marco Nast
Wir haben eine große Kuhweide bei uns in der Nähe. Sie ist eingeschlossen von vielen Bäumen. Im Frühling, wenn das Gras wieder grün und saftig ist, blühen viele bunte Wiesenblumen. Wenn das Gras eine gewisse Höhe erreicht hat, kommt der Bauer und möchte das erste Gras mähen.

Was ich beobachtet habe, und das finde ich sehr vorbildlich, der Bauer geht erst einmal die ganze Weide zu Fuß ab, um die dort sitzenden Tiere aufzuschrecken. Auf diese Weise trägt er zur Erhaltung der natürlichen Umwelt bei. Es sind überwiegend kleine Rehkitze, Häschen und Vögel die im hohen Gras ihr Gelege haben. Diese Mähmaschine ist so groß, dass er später keine Ausweichmöglichkeit mehr hat. Das Mähen geschieht innerhalb kurzer Zeit.

Das Gras bleibt erst einmal liegen, um zu trocknen. Später wird es noch einmal gewendet. Auf diese Weise wird es dann zu Heu. Dann kommt der Landwirt wieder mit einer anderen Maschine, um das Heu zu Ballen zu formen und einzuschweißen.
Diese Ballen bleiben bis zum Spätherbst oder bis zum Winter liegen.
Er benötigt es als Futter für seine Tiere im Stall.
Wenn das Gras sich wieder erholt hat; dann beginnt schon der Sommer.
Der Landwirt bringt jetzt seine Jungtiere auf die Weide. Diese bleiben bis zum späten Herbst.
Wenn der erste Frost kommt, werden sie von der Dorfjugend wieder zurück in den Stall getrieben. In dieser Zeit vom Sommer bis zum Herbst darf keiner mehr die Weide betreten.
Danach dürfen die Kinder im Herbst ihre Drachen auf dieser Weide steigen lassen.
Im Winter kehrt wieder Ruhe ein, aber die Weide ist belebt von Wildtieren.
Dann herrscht ein reges Leben unter der Weide, überall sieht man Maulwurfhaufen. Im Winter wenn es schneit, dann ist die Weide mit Schnee bedeckt und die Kinder können darauf toben.
Dieses ist der Kreislauf unserer Weide, den ich beobachten konnte,

Ein junges Paar

von Arne Hauschild
Es ist schönes Wetter. Die Bäume blühen und der Himmel kristallisiert sich zwischen den Bäumen hervor. Ein junges Paar geht durch den Wald.
Er legt seinen Arm um ihre Hüfte. Sie dreht ihren Kopf leicht zu ihm und sie gehen weiter in den dunklen tiefen Wald hinein.
Plötzlich kommt ein Eichhörnchen. Der Jäger dreht sich leicht um und sie erschrecken sich beide. Danach gehen sie Arm in Arm weiter in die Wildnis. Und dann sehen sie ein Haus. Sie klopfen an, es passiert nichts und so gehen sie hinein. Dort ist ein reichlich gedeckter Tisch mit Wein, Wasser und reichlich Obst und nachdem sie gegessen haben, finden sie auch ein Bett und legen sich hinein.
Sie genießen das Zusammensein unter dem Sternenhimmel im Bett.

Betthupferl

von Nora Poppensieker
Nils will zu Bett:
Er greift nach einem Betthupferl,
um gut schlafen zu können.
Danach kann er endlich ins Bett hüpfen!
Denn wie könnte man auch
ohne einen Betthupferl
Ins Bett hüpfen?!

Donnerstag, 14. Mai 2009

Hase, St. Pauli & ich

von Heinz Thomsen
Ich habe einen Kuschelhasen. 
Er ist sehr weich und groß. Er ist so lang wie mein Bett. Ich kuschel mit ihm und erzähle ihm alles.
Ich nehme ihn auch mit, wenn St. Pauli spielt. Ich reite auf seinem Rücken zum Stadion und dann haben wir einen Sitzplatz und gucken zu, wie St. Pauli gegen Bayern 5 : 0 gewinnt. Nach dem Spiel gehen wir schön essen. Ich esse Schweinebraten und der Hase isst Karotten. Nach dem Essen gehen mein Hase und ich in die Disco. Da lernen wir zwei hübsche Frauen kennen. Mit denen unterhalten wir uns und tanzen mit ihnen.
Danach reite ich auf meinem Kuschelhasen nach Hause. Wir gehen ins Bett und kuscheln schön.

Thorsten vervollt mir meinen Kopf

von Nora Poppensieker

Obwohl ich unhungrig bin, gehe ich heute ins Restaurant „Zum Sternenschein“. Dort arbeitet Thorsten. Deswegen bin ich jede Woche dort. Nur letzte Woche vertrauerte ich: Thorsten war krank und ich war umsonst da.
Heute ist er da, ich habe ihn schon gesehen. Nur verratlose ich: Ich traue mich nicht, ihn anzusprechen. Ich verhalte mich irgendwie ungenormalt: Ich bestelle mir nur einen Salat und schaffe ihn noch nicht einmal ganz! Aber ich bin ja auch hungerlos.
Als ich bezahlen will, verpeinliche ich: Thorsten lädt mich ein! Da überfreue ich mich aber. Er fragt mich: „Sag Claudia, willst Du nicht morgen wieder zum Nichtessen hierher kommen? Ich würde mich freuen.“ Also werde ich morgen erneut zum Wiederstammeln hier sein. Toll! Thorsten vervollt mir aber ganz schön meinen Kopf…