Dienstag, 17. März 2015

Die Katze

von Johannes Plomitzer

Ein Mädchen wünscht sich eine Katze,
mit einer schwarzen und einer weißen Tatze.
doch als sich nicht so aus sah da zog sie eine Fratze.
Sie war grau wie eine Maus
und das Mädchen warf sie aus dem Haus.
Sie schrie vor lauter Schreck
das Vieh muss weg.
Dann wurde es auch bald
der Katze draußen kalt.
Das Mädchen ließ Sie nicht herein,
die Katze die fing an zu weinen.
Nun wurde das Mädchen langsam Müde
und ihre Augen schrecklich trübe.
Sie schleppte sich langsam zu Bett,
aber allein war es da gar nicht nett.
Wie sollte es wohl sein,
sie holte die Katze doch mit ins Haus herein.
Das Mädchen nun nicht mehr murrte
und das Kätzchen ganz lieb schnurrte.

Die Geschichte von N.

von Sarah Gorski

N. ist eine etwas korpulente Frau. Sie pöbelt manchmal rum. Aber sie hat auch eine nette Seite. Wenn ich zum Beispiel bei irgend einer Sache nicht weiter weiß, hilft sie mir. Auch wenn wir manchmal wie Katze und Hund sind, vertragen wir uns hinterher wieder. Ein typischer Streit findet morgens im Bad statt. Da N. um acht Uhr auf der Arbeit sein muss und ich um halb acht - sie aber den längeren Weg hat -, gibt’s schon den ersten Zwist zwischen uns.  Wenn ich nur kurz ins Bad gehe, kommt N. angestürmt und faucht mich an: „Du musst noch nicht los, du hast noch Zeit!“ Dann ziehe ich mich in mein Zimmer zurück und warte, bis N. mit der Bahn weg ist. Mehr gibt’s über N. nicht zu erzählen.

Am Samstag

von Lina Strothmann

Familie Müller: 10 Uhr. Tim, zwei Jahre, sitzt mit seinen Eltern am Frühstückstisch. Er ist schon ganz aufgeregt, denn heute würden sie alle gemeinsam in den Zoo fahren. Um zwölf Uhr gehts los. Sie starten bei den Eseln.

„Schau mal, Tim, weißt du, was das ist?“, fragt ihn seine Mieter. Nach einigem Überlegen antwortet Tim: „Esel.“ „Genau, die haben wir ja auch schon oft auf dem Lande gesehen!“ Nach einigem interessierten Beobachten geht es zu den Tigern. „Hunde“, sagte Tim und zeigt auf die Tiere. „Nein, Tim, das sind die Tiger“, und so erzählen die Eltern dem kleinen Jungen etwas über die Tiger. (Es ist so: wenn ein Kind Tiere nur im Bilderbuch sieht, kann es die Tiere noch nicht so gut unterscheiden. Hunde - aber auch Tiger - haben beide vier Beine, Schwanz, Kopf, Ohren. Da es den Hund aber öfter sieht, denkt das Kind bei einem Tiger auch eher, es sei ein Hund.) Die Familie geht weiter durch den Zoo und Tim ist sehr happy.

Familie Meier: Tom, zwei Jahre, sitzt mit seiner Mama am Tisch. „Schau, Schatz, Mama hat dir eine schöne DVD über die Tiere mitgebracht!“ Nach dem Frühstück schaltet sie den Fernseher an und lässt Tom den Film sehen. In dem Film werden Hund, Katzen, aber auch Tiger beschrieben. Die Mutter lässt Tom alleine den Film sehen.Und in einem bin ich mir ganz sicher: Tim wird nach diesem Tag einiges mehr wissen als Tom.

Das für mich wichtigste Ereignis der letzten vier Wochen

von Nora Poppensieker

Das, was mir noch von den letzten vier Wochen im Kopf geblieben ist, ist insbesondere die gestrige Wahl. Ich fieberte vor NDR das Ergebnis mit, musste mich aber dennoch extrem früh schlafen legen, wobei sich das Ergebnis dann nicht mehr groß veränderte.
Insbesondere das Kontra des Grüne-Politikers Manuel Sarrazin überzeugte mich absolut: Er antwortete auf die Frage des Moderators, ob er sich nun freuen, wenn die AfD Einzug erhielte, da die Grünen nur dann wahrscheinlich mit der SPD zusammen regieren würden, mit der Aussage, dass er sich nicht nur aus dem Grund, dann mitregieren zu können, freue, sondern insbesondere deswegen, der AfD dann Paroli bieten zu können. So beispielsweise mit der Flüchtlingspolitik.
Da kann ich nur sagen: Ich wünsche den Grünen viel Erfolg dabei und dass sie auch tatsächlich mit der SPD zusammen regieren werden.
Doch das war noch nicht alles, was mich in der letzten Zeit beschäftigte: Die Watte, das Café WattenbergAcht, eröffnete wieder! Ich kann endlich wieder mein Donnerstagsnachmittag wie gehabt aufrecht erhalten und in die Watte gehen. Leider wurde letzte Woche mein Für-Nora-Salat zu sauer, doch werde ich mich so in der nächsten Woche mal an ein anderes Gericht trauen. Das ist sehr schade, doch möchte ich nur ungern auf meine Donnerstagsnachmittage verzichten.
Dann beschäftigte mich auch noch sehr die Tatsache, mit der Gruppenleiterin des Aktzeichnenkurses abgemacht zu haben, nun nur noch alle zwei Wochen (weiterhin nur für die Hälfte der vorgesehenen Zeit) dabei zu sein und nicht mehr jede Woche. Ich weiß auch nicht, ob ich das nun gut finden soll. Doch so werde ich nicht mehr ganz so oft Migräne bekommen, wahrscheinlich.
Der Aktzeichnenkurs beflügelt mich absolut. Ich lerne dort sehr viel, ich lerne dort das Sehen, was ja für eine Künstlerin extrem wichtig ist. Somit bin ich auch sehr traurig, nur noch so extrem selten bei dem Aktzeichnenkurs dabei zu sein. Hoffentlich wird er nicht wieder zu so einer späten Uhrzeit erst beginnen. Und ich hoffe, dass ich in absehbarer Zeit fähig sein werde, längere Zeit an einem Kurs teilzunehmen.

Ist es arrogant, mich als Künstlerin zu bezeichnen? Ich tue es zumindest. Das Malen beschäftigte mich auch in der letzten Zeit: Ich hätte eine enorme Lust, zu Hause bei mir zu malen, habe mir auch schon Motive überlegt und sogar Leinwände gekauft, doch finde ich die nötige Zeit dafür einfach nicht.
Ich würde gern für die Ausstellung 2016 neue Bilder gemalt haben. Gut, dass ich mich dafür nicht unter Druck setzen kann, das ist ja noch lange Zeit hin.
Auch das Malen im Atelier Freistil gefällt mir sehr: Es ist jedes Mal ein wichtiges Ereignis, mein neues Bild am Ende eines Tages betrachten zu können und Fortschritte, falls ich sie an diesem Tag an einem Bild erzielt habe, zu realisieren.
Wie gut, dass es kein einmaliges Ereignis bleiben wird, mein Bild im Atelier Freistil zu betrachten.
 
 

Mein wichtigstes Ereignis

von Marco Nast

Mein wichtigstes Ereignis in der letzten Zeit, war meine urologische Untersuchung, im Boberg Krankenhaus, die ich alle drei Jahre hinter mich bringen muss. Sie ist nicht nur eine unangenehme sondern auch schmerzhafte Angelegenheit.

Aber das schöne war das Weihnachtsfest und Sylvester.
Ebenso waren noch zwei schöne Geburtstage dazwischen. Danach planten wir unseren Thailand Urlaub. Wir wollen jetzt im März nach Thailand fliegen.
Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich mich  zurzeit sehr gesund fühle, da viele Menschen erkältet sind und die Grippe haben. Und in 4 Wochen haben wir bereits Frühlingsanfang. Man merkt schon, dass die Tage jetzt etwas länger werden.

Der Hund

von Sarah Gorski

Es war einmal ein Hund,
der wog grad mal acht Pfund.
Da kam zu ihm eine Katze,
und zog eine fiese Fratze.
„Ach Kätzchen, das war aber nicht so fein!
Drum lass das doch bitte sein.“
„Unser Besitzer mag mich viel mehr als dich!“
„Mensch, Katze, das stimmt sicher nicht!“
So wurde der Streit zwischen Katz
und Hund immer lauter,
und leider auch immer versauter.
Da kam der Besitzer und nahm beide in den Arm,
und beide Tieren wurde dabei schön warm.
Schnell ging es den Tieren wieder gut,
verschwunden war bei beiden die Wut.

Die dunkle Jahreszeit…

von Johannes Plomitzer

Also ich persönlich finde den Winter blöde, weil es immer so kalt ist und weil man sich immer eine Jacke anziehen muss. Ich finde Ihn auch etwas positiv, da man einen Schneemann bauen kann oder im Schnee spielen.
Als ich ein kleiner Junge war, bin ich einmal mit dem Schlitten hingefallen. Es war kalt und ich bin mit dem Gesicht in den Schnee gefallen.  Meine Schwester hat den Schlitten zu schnell gezogen und plumps lag ich drin.

Was mir noch einfällt Winterspeck,  die lecken Sachen die es zu Weihnachten gibt, die gibt’s für mich nicht mehr. Lebkuchen gestrichen, Cola gestrichen, Nüsse gestrichen alles gestrichen. Man wird einfach zu dick. Es ist auch immer schon so dunkel und ich bringe die Zeit durcheinander und denke immer  es ist schon 20:15 Uhr.
Weihnachten  kommt, wir singen Weihnachtslieder  und mein Papa hört jedes Jahr die gleiche Platte „St. Niklas war ein Seemann“.