Dienstag, 27. Oktober 2020

Ich habe meine Zunge zurück

von Paula Abel

John verlor mit 5 Jahren seine Zunge. Er konnte nicht sprechen und nicht essen. Er leidet sehr darunter. Es folgten viele Operationen, die leider erfolglos waren. Eines Tages spürte er etwas Komisches in seinem Mund, es fühlte sich an wie eine wabbelige Platte. Er ging zum Arzt und der Arzt sagte, dass er seine Zunge wieder bekommen hat. Er konnte es kaum glauben. Er redete ununterbrochen und aß das, was er mochte. Er war der glücklichste Mensch auf der Welt.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Mindestens zweifelhaft

von Lina Strothmann

Gibt es das schreckliche Corona-Virus eigentlich wirklich?

Seit März ist es das Spektakel der Welt. Es wird über fast nicht anderes mehr gesprochen, es erscheint in jeder Zeitung und den Radios und wird in Talkshows und der Tagesschau besprochen.

Das ganze Leben vieler Menschen hat sich total verändert- eigentlich aller Menschen.

Aber was ist, wenn, das alles nur eine Lüge ist?

Oder es jemanden gibt, der das Virus aus Wut selbst hergestellt hat?

Darüber lässt sich wirklich zweifeln und es wird kaum jemand glauben, dass es dieses Virus nicht gibt.

Wenn Sie eine Meinung dazu haben, dann können Sie uns gerne anrufen oder eine E-Mail schreiben und ihr Artikel wird in unserer Zeitung erscheinen- anonym oder nicht, das können Sie selbst entscheiden. Unser Kontakt: 0154 22 79, www.dieanderezeitung.de

Nur die Besten kommen weiter, bitte sehr

von Numan Akhtar

Ich bin bei meiner Arbeit der Beste und komme fortlaufend sehr gut mit meinen Arbeitskollegen als Lieferdienst- bzw. Auslieferungsfahrer klar.
Wer nicht zu den Besten gehört, der sollte sich warm anziehen. Was als Nächstes auf ihn zukommt, das wird ganz schon lästig, denn dann heißt es: Alarmstufe Rot oder einen Blackout. Ansonsten dir viel Spaß dabei, aufsteigend zu den Besten zu gehören.

Danke schön, meine lieben Fans.

Große Ferien

von Daniela Mohr

Vom 16.09. bis 24.09.20 war ich auf der Insel Föhr. Mit dem Freundeskreisbus bin ich mit dem Zug und Schiff gefahren.
Das Haus, in dem wir waren, heißt Dorffeld, mit Garten und Gemeinschaftsküche. Ich war mit meiner Freundin Sandra in einem Zimmer, das hat mich sehr gefreut.
Ich bin mit Sandra im Sonnenuntergang spazieren gegangen. Es war schön, dass wir auch schönes Wetter hatten. Am Strand bin ich barfuß gelaufen und habe Muscheln gesammelt. In der Stadt habe ich Pommes gegessen.

Fortsetzung folgt...

Bahnbrechende und kompakte Spiele

von Numan Akhtar

Hallo, Guten Tag, meine lieben Fans!

Ich mag gerne sehr viele Spiele. In meiner Freizeit mache ich mit Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, Bekannte & Familie viele gute, spaßige Spiele.

Es ist eine große Auswahl von Spielen vorhanden.
Hier ist die Liste: Dart, Bowling, Billard, im Stadion Fußball gucken, Uno Spiel, Skipbo, Mensch ärgere dich nicht, Tischkickern. Ich paddele gerne in Gesellschaft (Kanufahren), Minigolf macht Spaß. Konsolenspiele und Videospiele mach ich auch gerne mit Freunden. Ipad Spiele, Smartphone Games, Convertible Notebook Spiele (PC Spiele), Gokartbahn fahren mit Bekannten, Paintball (Farben-Spiel), Schachspiel, Mühle, Backgammon Games, Candy Crush Saga & 5 weitere Spiele, Air Ice Hockey Spiele, Hockey Spiele, Cricket Spiel, Völkerball (Dodgeball), Volleyball, Tauziehen, Bingo Spiele, Poker Spiele, Angry Birds Spiele, Dragonball Legends/FighterZ/Jump Force Spiele. Im Hansapark, Heidepark und Hamburger Dom spiele ich auch sehr gerne in Gesellschaft und mit Publikum. 

Ich bin sehr stolz dabei zu sein in der weiten, großen Welt außerhalb von zu Haus, um die negativen Sachen rauszulassen und mir mehr positive Gedanken in meine Umgebung zu holen.

Danke schön, meine lieben Fans!

Ende der Lovestory

von Nora Poppensieker

Der Kaiser appelliert an seine Gefolgsleute: „Wir werden uns scheiden lassen, ich werde mich in das Land der tausend Eiskugeln begeben und niemanden von Euch mitnehmen können. Die tausend Eiskugeln sollen ja meine sein, und ich möchte nicht immer teilen müssen!“ 

Laut klingen seine dumpfen Worte nach.

Der Kaiser schnallt sich seinen schweren Rucksack auf den Rücken, greift sich einen Besen, um seine Spuren zu verwischen, damit niemand seine Fußspuren zurückverfolgen kann. Dann blickt er noch einmal zurück, um mit großzügiger Geste zu seinem Volk zu winken. Damit stapft er zum Land der tausend Eiskugeln.

Sein Volk atmet auf. Am nächsten Morgen erscheint in der Morgen Zeitung folgender Artikel:

„Endlich!
Wir sind ihn los, es scheint endgültig zu sein. Unser Unterdrücker, der Kaiser, hat soeben das Land verlassen, berichten Augenzeugen. Der Kaiser ist zum Land der tausend Eiskugeln aufgebrochen, wo er elendig erfrieren und am Ende an Fettleber verrecken wird. – Wir sind ihn los! Lasst uns eine neue Demokratie beginnen, bei der jeder von uns eine Stimme bekommt, und jede Stimme zählt! Auf in ein Neues, ein Freies!“

Dienstag, 6. Oktober 2020

Als ich das Haus verließ

von Marco Nast

Als ich das Haus verließ ahnte ich noch nicht, welchen schrecklichen Fehler ich begangen hatte. Als ich noch zu Hause wohnte, dachte ich immer die Welt liegt vor mir und ich kann in ihr viel bewegen. Aber das war ein trauriger Irrtum, denn es ist eigentlich gar nicht viel zu bewegen in der Welt. Doch in einer Art schon, man sollte mit ihr sanft umgehen und sie nicht so brutal ausnutzen. Unsere Welt, in der wir leben ist ein einzigartiges Exemplar in unserem Universum. Immerhin konnte sich hier das Leben in vollen Zügen entwickeln. Aber was konnte ich denn in unserer Umwelt bewirken? Ich hatte zwar vor, viele Dinge zu bewerkstelligen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor meinem Unfall vor 17 Jahren noch viel vorhatte. Ich hatte sogar Freunde, beziehungsweise Menschen, die ich dafür hielt, aber die Zeit hat mir gezeigt, dass ich außer meiner Familie niemals wirkliche Freunde hatte. Leider hatte ich das sehr spät bemerkt. Es ist schon merkwürdig, welchen Weg man so gehen kann. Wenn man bedenkt was in unserer Umwelt alles so passiert, kann man als Mensch wirklich glücklich sein, am Leben teilnehmen zu dürfen. So viel steht auf jeden Fall fest, auch wenn ich nicht mehr alle Möglichkeiten in meinem Leben habe, kann ich trotzdem noch viel bewirken.

Samstag, 3. Oktober 2020

Spieleliste

von Paula Abel

Auflistung der Spiele, die ich gerne spiele:

• Skipbo

• Mensch ärgere dich nicht

• UNO

• Phase 10

• Triominos

• Mühle

• Dart

• Tischkicker


Ich spiele die Spiele gerne, weil mir das Spaß macht in Gesellschaft zu sein und etwas zu haben, was den anderen auch gefällt.
Ich spiele gerne in Gruppen und ich spiele gerne Zuhause.
Meine Lieblingsspiele sind Triominos, Skipbo, Mensch ärgere dich nicht, UNO und Tischkicker.

Spiele

 von Lina Strothmann

 Ob ich gerne spiele? Allerdings, ich liebe Spiele! Meistens sind es Gesellschaftsspiele und von den Gesellschaftsspielen sind es Kartenspiele. Das Kartenspiel, was ich am meisten spiele in den letzten Tagen, man kann schon stündlich sagen, ist SKIPBO. In meiner neue WG spiele ich wirklich täglich SKIPBO, mit anderen Freunden spiele ich das aber auch gerne. Es bringt Spaß, ist nicht so schwer und der Höhepunkt, warum ich es so gerne spiele: ich gewinne fast immer!

„Lina Strothmann, die geborene SKIPBO-Spielerin“ 😉😉 😉

Ein Kumpel sagt des Öfteren: „Erst spielt sie sehr langsam, hält sich im Hintergrund, aber wenn es erstmal losgeht…spielt sie wie die anderen, auch öfter mal alleine.“ Naja, das ist dann wirklich doch etwas übertrieben, es gibt auch mal Zeiten, wo ich verliere 😊

Auch UNO spiele ich gerne, da gewinnt meine Freundin öfter. Wir machen meistens in der Familie, mit meinen Eltern und Freunden einen Spieleabend. Da spielen wir dann meistens Doppelkopf. Das letzte Mal habe ich sogar gewonnen, das passiert bei Doppelkopf nicht ganz so oft.

Ich treffe mich bei schönem Wetter auch gerne mit Freunden und wir gehen Minigolf spielen. Aber auch Tischkicker spiele ich gerne oder MEMORY, das ist sehr gut fürs Gehirn.

Ach, eine Sache habe ich noch vergessen, eine Kleinigkeit: ich spiele gerne Theater! Ich arbeite bei „Meine Damen und Herren“, das ist eine Theatergruppe. Also spiele ich öfter auf der Bühne. Und bei „Eisenhans“ mache ich auch schon lange mit. Das ist auch eine Theatergruppe. Also: schauspielern mache ich auch sehr gerne. Sehr gerne!

Ich liebe das Spielen einfach, es bringt mit einfach immer Spaß!

Mitbewohnerbeschreibung

von Paula Abel
 

1. I. hört viele Kinderlieder und guckt Fernsehen. Er redet nicht viel. Ich kann mit ihm nicht viel anfangen, weil er sehr stark eingeschränkt ist und ich keine Bindung zu ihm aufbauen kann.

2. D. redet viel und regt die Betreuer immer auf, weil er so viel redet und immer das macht, was er nicht darf. Er fährt viel Fahrrad und ist ein Einzelgänger.

3. Jü. ist viel mit seiner Freundin im Zimmer und spielt Ballerspiele am PC.

4. Ju. ist oft nicht in der Wohngruppe. Er ist nett und lieb, er zieht aber leider aus.

5. M. ist sehr nett und ich verstehe mich gut mit ihm. Er ist hilfsbereit.

6. L. ist meine beste Freundin und wir machen viel zusammen.

7. N. ist nett, aber auch manchmal zickig. Sie ist viel im Zimmer. 

8. Paula, ich, bin viel im Zimmer und oft zurückgezogen, aber offen für Neues.

Ich war noch nie ein Kind der Traurigkeit

von Nora Poppensieker

Im Gegenteil: Ich freue mich eigentlich ununterbrochen, erfolgreich wiederbelebt worden zu sein und mein neu gewonnenes Leben wirklich leben zu können: Ich lebe nun in der Welt der Farben, freue mich über diese Tatsache und nutze all meine eingeschränkten Möglichkeiten, zu leben, voll aus. Somit genieße ich an sich jede Sekunde, die ich wieder „neu“ leben kann. Doch genieße ich es auch, traurig zu sein? Das ist doch selbst für mich kein angenehmes und erstrebenswertes Gefühl. Klar, bin ich traurig, so merke ich noch intensiver die Tatsache, zu leben. Dennoch würde ich sogar Momente, in denen ich keine nennenswerte Emotion empfinde, dem Gefühl der Traurigkeit vorziehen.

Und warum lese ich dann wieder und wieder die Sätze, die mich so traurig stimmen? Ich versuche richtig, mich so sehr in der Traurigkeit zu suhlen, so dass ich im Endeffekt auch wirklich Tränen vergießen muss. Und klappt das nicht, gehe ich noch einen Schritt weiter, indem ich vergangene Nachrichten lese, die mich beim Schreiben bzw. Empfangen dieser sehr traurig stimmten, obwohl der Inhalt der Nachrichten schon längst geklärt ist. Ich tue das, um meine damalige Gefühlswelt bei mir wieder hochkommen zu lassen und dann doch noch Tränen zu vergießen.

Warum mache ich das? Mache ich das, um die Momente nach einer neuen, wahrscheinlichen Versöhnung mehr zu genießen? Nein, ich glaube, in dem Moment, in dem ich traurig bin, möchte ich mir wirklich mal Zeit für mich nehmen und dieses Gefühl der Traurigkeit auch voll und ganz auszuschöpfen und ausleben, mich selbst zu spüren.