Dienstag, 6. Oktober 2020

Als ich das Haus verließ

von Marco Nast

Als ich das Haus verließ ahnte ich noch nicht, welchen schrecklichen Fehler ich begangen hatte. Als ich noch zu Hause wohnte, dachte ich immer die Welt liegt vor mir und ich kann in ihr viel bewegen. Aber das war ein trauriger Irrtum, denn es ist eigentlich gar nicht viel zu bewegen in der Welt. Doch in einer Art schon, man sollte mit ihr sanft umgehen und sie nicht so brutal ausnutzen. Unsere Welt, in der wir leben ist ein einzigartiges Exemplar in unserem Universum. Immerhin konnte sich hier das Leben in vollen Zügen entwickeln. Aber was konnte ich denn in unserer Umwelt bewirken? Ich hatte zwar vor, viele Dinge zu bewerkstelligen. Ich erinnere mich noch daran, dass ich vor meinem Unfall vor 17 Jahren noch viel vorhatte. Ich hatte sogar Freunde, beziehungsweise Menschen, die ich dafür hielt, aber die Zeit hat mir gezeigt, dass ich außer meiner Familie niemals wirkliche Freunde hatte. Leider hatte ich das sehr spät bemerkt. Es ist schon merkwürdig, welchen Weg man so gehen kann. Wenn man bedenkt was in unserer Umwelt alles so passiert, kann man als Mensch wirklich glücklich sein, am Leben teilnehmen zu dürfen. So viel steht auf jeden Fall fest, auch wenn ich nicht mehr alle Möglichkeiten in meinem Leben habe, kann ich trotzdem noch viel bewirken.

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Liebe Weihnachtsgrüße aus der Ferne

Kannst mit glauben, könnt ich singen,
würd ich ein Weihnachtsliedchen dir heut bringen.
Doch schließlich bin ich nicht bei dir -
und du bist dort und ich bin hier,
so dass, selbst hätte ich gesungen,
kein Tönchen wär zu dir gedrungen.
So lass ich die Gedanken schweifen
mit Wünschen, die verziert mit Schleifen,
für dich speziell für diesen Tag,
weil ich dich gern hab und dich mag.

Liebe Wünsche zum Weihnachtsfest!

Schön das Du immer wieder bei der Schreibwerkstatt bist und tolle Texte schreibst!

Fritz