Montag, 23. Oktober 2017

Gedicht

von Martin Maximilian Lorenz

Hallo mein Goldmädchen
Trinken wir Cola und Kaffee?
Blaue und grüne Augen und Haare
Ich liebe dich so sehr
Ich mag dich sehr

Sonnenschein und Mond
Mond und Stern und Herzen
Am Abend Abendbrot und trinken
Cool: alles schöne Mädchen
Bunte Vögel
Babyvögel und Mädchen

Sexy Mädchen 
und lecker Wasser und Kaffee!
Okay OK
Pupsen und coole
Augen Blau 
und Brot!

Dienstag, 10. Oktober 2017

Zeit

von Nora Poppensieker

Schenk` mir mal bitte ein bisschen Zeit!

Ich habe das Gefühl, nie Zeit zu haben. Und dabei bräuchte ich doch Zeit, insbesondere momentan, da ich viele schöne Bilder malen möchte! Nicht lachen, schön sollten meine Bilder schon werden. Hätte ich nicht den Ansporn, schöne Bilder zu malen, bräuchte ich doch gar nicht erst anzufangen zu malen.

Stressen mich meinen nun anstehenden Kunstausstellungen, für die ich zu Hause, in meiner Freizeit, Bilder malen möchte? Ja, ich möchte Bilder in meiner nicht vorhandenen Freizeit malen, auch wenn ich es in Gedanken als „müssen“ betitele.

Es stört mich ungemein, ständig so viel Zeit für Ruhepausen zu benötigen. Ich bin leider überhaupt nicht mehr belastbar, schaffe es nur, fünf Stunden am Stück zu arbeiten, da ich danach jeden Tag sofort erst einmal eine Stunde Schlaf benötige. Und damit nicht genug: Nach zwei solcher Tage benötige ich erst einmal wieder Pause, einen Tag, an dem ich mich „von dem Stress dieser langen Arbeit“ erholen muss.

Dennoch möchte ich auch während der wenigen Zeit, die ich für mich für mich habe und frei für mich gestalten kann, auch zu Hause bei mir Bilder malen, obwohl ich beruflich Künstlerin bin, also schon während meiner Arbeitszeit male, da mich das Malen absolut erfüllt. Die Zeit, die ich mit Malen verbringe, scheinen all meine Probleme irrelevant, entfernt von mir zu sein.

Doch nicht nur das Abhandensein aller Probleme während des Malens gefällt mir so sehr, sehr gefällt mir auch das Ergebnis, wenn ich das fertige Bild in der Hand halte, und es meinen Vorstellungen in etwa entspricht.

Doch was stört mich denn nun daran, dass ich gefühlt ununterbrochen Ruhepausen dazwischenschalte(n muss)? – Ich glaube, ich würde gern jegliche Zeit, die existiert, nutzen. Und es stört mich, dass ich so viel Zeit verschlafe, also nicht so produktiv bin, wie ich es gern wäre. Es fällt mir schwer anzuerkennen, dass die Ruhephasen eben für diese Produktivität notwendig sind:

Ohne diese Ruhephasen bin ich müde, werde ich fahrig, undeutlich in der Aussprache und im Handeln, und es passieren mir Missgeschicke.

Ich glaube, ich sollte einfach meine Schlafpausen akzeptieren. Ich muss sie ja nicht anfangen zu lieben, doch sie gehören zu mir und sind nötig. Somit werde ich sie wohl oder übel tolerieren und ich freue mich über ihre Wirkung.

Gewalt

von Gunda Breul

Ich finde Gewalt echt sehr scheiße, weil ich unter Gewalt verstehe, dass man sich schlägt. Man kann auch darunter verstehen: spucken, treten, auf den Popo hauen. Gewalt ist auch, wenn man seine Wohnung zerstört. Zum Beispiel ein Glas gegen seiner Wohnungstür zudonnern oder Passanten draußen anzuspucken, zu treten, aber auch auf den Boden zu schmeißen.
Die größte Gewalt verkörpert Hitler für mich, weil Hitler ein Nazi gewesen war und er Gewalt mochte.
Eure Autorin Gunda Breul.

Das Böse so fern und nah

von Stefanie Thies

Vor einer Woche habe ich mit meinen Mitbewohnern Tagesschau geguckt. Ein Mann hat in Amerika mehrere Menschen getötet. Da habe ich mich unwohl gefühlt, und mich gefragt, ob sowas auch in Hamburg passieren kann. Kann das auch mir oder meinen Freunden passieren? Ich habe die ganze Woche darüber nachgedacht.

In einer fremden Welt

von Sarah Gorski

Als Piers aufwachte, befand er sich plötzlich in einer fremden Welt. Er schaute sich verwirrt um und sah plötzlich riesige Roboter auf sich zu stampfen. Piers wollte gerade nach seiner Waffe greifen, aber er griff ins Leere. „Verdammt! Was jetzt?“ fluchte er leise. Die Roboter kamen auf ihn zu und umzingelten ihn. Piers wollte aber nicht so schnell aufgeben. Er suchte nach einem Stein oder Stock, den er den Robotern entgegen schleudern könnte. Er fand nichts.
„Ich werde mich nicht kampflos ergeben“, kam ihn der erste Gedanke, „was würde der Captain in meiner Situation tun?“. Piers hörte die Stimme des Captains in seinem Kopf: „Hey Soldat, versuch dich doch mit den Robotern anzufreunden und rauche eine Friedenspfeife mit ihnen!“