Dienstag, 31. Januar 2017

Weihnachten 2016

von Heinz Thomsen


Ich habe Weihnachten mit meiner Mama gefeiert. Mein Papa war auch dabei. Meine Eltern wohnen in Hamburg in einem Haus. Meine Mama hat mir Unterhemden in vielen Farben geschenkt: in weiß, in blau, in grün, in braun und in schwarz. Aber das beste Geschenk war die lilafarbene Mütze. Zum Glück ist es jetzt so kalt geworden, dass ich sie tragen kann. Leider liegt jetzt Schnee. Ich mag keinen Schnee. Nach der Feier bin ich abends wieder in die Wohngemeinschaft gefahren, ganz alleine mit dem Fahrrad im Dunkeln. Aber mein Fahrrad hat Licht und ich habe keine Angst.

Dienstag, 17. Januar 2017

Höheres Sicherheitsgefühl= höhere Sicherheit?

Von Nora Poppensieker

„Schrecklich, was da schon wieder passiert ist“, beschwert sich Henrike bei Moritz. Es wurde versucht, einen Obdachlosen anzuzünden. „Ich bin der Meinung, wir bräuchten hier eine höhere Kontrolle, mehr Kameras. Dann könnte man jedes Verbrechen aufklären und vielleicht sogar verhindern.“
„Dann unterstellst Du also jedem zunächst böse Absichten!“, erwidert Moritz darauf. „Glaubst Du wirklich, dass jeder Mensch überwacht werden sollte? Und wahrscheinlich hast Du auch keine Einwände gegen Telefonüberwachungen?!“ „Wieso, hast Du etwas zu verheimlichen, so dass Deine Gespräche nicht mitgehört werden dürfen?!“, fragt Henrike skeptisch. „Nein, zu verheimlichen hätte ich nichts, noch nicht einmal vor meiner Ehefrau“, gesteht Moritz. „Doch habe ich Privatsphäre, und die habe ich sogar vor Elvira.“
Genervt stemmt Henrike die Arme in die Seite. „Wenn jeder wüsste, dass sein Handeln überwacht wird, würde sich niemand trauen, etwas Illegales, ja, Gefährliches und Menschenverachtendes zu tun“, sagt sie.
„Nein, Henrike, wenn jeder Mensch gläsern ist, kann man ganz bestimmt nicht alles verhindern. Vielleicht kann man nach einem Verbrechen die Täter hinterher schneller finden und bestrafen, wenn man auf Videoaufzeichnungen sehen kann, wer wo was und wann genau tat. Doch wer sollte alle Telefongespräche abhören? Oder auch jede Videoaufzeichnung in Echtzeit begutachten?“ Hier unterbricht ihn Henrike: „Man muss doch nicht jede Minute abhören, Moritz, es gibt doch bestimmte Suchbegriffe, Schlagwörter, die aus Telefongesprächen herausgefiltert werden könnten.“ „Ach Henrike, das stellst Du Dir ja auch einfach vor. Wenn ich selbst etwas zu Verheimlichen hätte, fände ich bestimmt Wege, um mich am Telefon deutlich mit meinem Gegenüber, der in meine illegalen Tätigkeiten eingeweiht ist, zu verständigen. Und sei dies zunächst einmal mit zwei pro Telefonat wechselnden Prepaid-Anbietern mit jedes Mal wechselnden Synonymen für bestimmte Schlagworte, die abgefangen werden könnten. Die nötigen SIM-Karten und auch die entscheidenden Begriffe, die ich verschlüsseln möchte, würde ich im normalen Brief schicken. Glaub mir, Henrike, ich könnte gut Gefährliches verheimlichen, da ich ja davon ausginge, dass mein Gespräch mitgehört würde.“
„Aber Moritz, sogenannte würden stärker abgehört werden, als jeder . Und da ich nichts zu verheimlichen habe, habe ich natürlich auch nichts zu verbergen, was niemand wissen darf.“
„Ach so, man sollte also die Gefährder strenger überwachen?! Dann erzähle mir doch mal, wieso dieser Amri –oder so-, der, der das Attentat mit dem Bus in Berlin begangen hat, nicht rechtzeitig gestoppt werden konnte, so dass die Tat verhindert wurde?! Und das, obwohl er als sogenannter bekannt gewesen ist?“

Weihnachten und Neujahr!

Von Johannes Plomitzer
 
Das Weihnachten war sehr schön. Wir waren alle beisammen, haben erzählt und viel gelacht. Zuerst haben mich meine Eltern in der Wohngruppe abgeholt und dann ging es ab zu meiner Schwester nach Barmbek. Meine Schwester hat extra Alu-Schienen für die Treppenstufen besorgt, aber leider war eine defekt und wir konnten sie nicht benutzen. Ich bin aber trotzdem gut in die Wohnung gekommen. Dann haben wir ordentlich Weihnachtsmusik angemacht und gefeiert. Wir waren richtig toll in der Kirche mit Stück aufführen und Weihnachtsliedern. Die Weihnachtsgeschichte wurde von Kindern und Erwachsenen aufgeführt. Das hat mir gut gefallen. Pastor Hanno habe ich sofort wieder erkannt, obwohl er graue Haare hatte. Hannah war mit, Jens war mit, Christan, Silke, Bruno und Benito waren mit. Brigitte und Reiner waren auch dabei. Meine Eltern und meine Schwester auch noch. Wir haben schöne Weihnachtslieder gesungen: Oh Tannenbaum, Oh du Fröhliche und Ihr Kinderlein kommet.
Wir haben an diesem Abend sehr lange zusammen gesessen, Musik gehört und erzählt. Und später kamen noch Manfred und Claudia dazu und haben Feuerzangenbowle mitgebracht. Wir waren bis 1:30 Uhr wach.

Am ersten Weihnachtsfeiertag sind wir mit dem Bus ins Restaurant gefahren, nach Winterhude. Das Restaurant hieß Henny’s. Dort habe ich ein gutes Steak gegessen, mit Backkartoffel und Speckbohnen. Hannah und Suzan war am nächsten Tag übel. Ein Magendarmvirus! Am 27.12. bin ich dann nach Cuxhaven gefahren um bis Neujahr dort zu bleiben.

Am Silvesterabend haben wir noch den Rest Kartoffelsalat gegessen und dazu gab es grobe und feine Bratwurst. Wir wollten noch einen Spaziergang am Abend machen, aber das Wetter war so schlecht dass es nicht ging. Wir haben die ZDF Kultnacht geschaut und waren bis 6:00 Uhr wach. Meine Mutter ist schon um 4:00 Uhr ins Bett gegangen. Meine Vater hat uns später Teewurstbrote geschmiert und gesagt: „Mein Junge jetzt ist es 6:00 Uhr, wir bleiben wach.“ Aber dann hat er mir meinen Schlafanzug angezogen und wir sind doch ins Bett.

Weihnachten und Silvester

Von Cornelia Meyer
 
Wie jedes Jahr waren Opa, Oma und meine Tante bei uns, und Opa ist sogar früher gekommen. Opa hatte sich gewünscht Lichter zu sehen, also ist meine Mutter mit ihm ins Alstertaler Einkaufszentrum (AEZ) gefahren. Er war begeistert.
Am 24. sind die anderen beiden Sensoren gekommen und schon ging das Reden los. Oma ist eine Nette, aber reden kann sie noch und nöcher. 

Ich habe den Tannenbaum mit meinen Eltern gekauft und mit meiner Mutter Rot-Weiss geschmückt.
Als Opa und meine Mutter aus dem AEZ wieder kamen, kam Opa auf mich zu mit einem Geschenk zu mir: "Für mich? Aber Opa, es ist doch erst Morgen Weihnachten". Opa hielt ein riesiges Weihnachtsmannwindlicht im Arm. "Ach, meen Deern…" Ich habe es gleich auf die Terasse gestellt.
 
Meine Mutter sagte zu Opa: Sag mal aus!"
Opa sagte: "Aus!" Die Lichter am Tannenbaum ging aus.
"An!", meinte Opa. Die Lichter am Tannenbaum gingen an.
"Aus!", "An!", "Aus!". 
Opa fing an zu lachen, als er die Fernbedienung in der Hand meiner Mutter sah.

Zum Essen gab es Russische Eier, dieses Jahr als Hauptgang.
Russische Eier: Gekochte Kartoffel, Sauce, wachsweiche Eier und Forellen Kaviar. 
Russische Eier gibt es immer Weihnachten.

Krankenhaus

Von Gunda Breul
Ich war einen Monat und fünf Tage im Krankenhaus in Eilbek, da wurde ich an meiner rechten Schulter operiert. Danach musste ich für 2-3 Nächte auf der Intensivstation bleiben, aber dann musste ich wieder auf die gegenüberlegende Station 7 B. Am nächsten Tag bin ich da hingekommen. Und dann habe ich morgens, mittags und abends Grießbrei gegessen. 
Eure Autorin Gunda Breul.

Mein Weihnachten und Silvester

Von Stefanie Thies

Ich habe mich vor Weihnachten mit meiner Schwester getroffen. Wir haben in Hamburg lecker gegessen und geklönt. Ich habe ein Geschenk von ihr bekommen: eine CD, ein Hörbuch. Das hat mir sehr gut gefallen.
Weihnachten habe ich zu Hause gefeiert. Wir haben Roast Beef gegessen. Danach haben wir fern gesehen.
An Silvester bin ich erst um 2 Uhr schlafen gegangen. Mein Bezugsbetreuer hat mitgefeiert. Unten im Hof habe ich Raketen gesehen.
Für das neue Jahr wünsche ich mir bald in einer eigenen Wohnung zu leben, mit eigenen Hilfestellern.

Weich Weihnacht

Von Jesus Alam

Weich Weihnacht.
Mama wacht.
Silke, die Hexe.
Mama, diese kleine Hexe, Frau A.

Ich bin Hundefeind.
Mama, Frau A., benötigt Pampers.
Und einen Schnuller und Schwimmflügel.
Urin.

Ich habe gute schlechte Zeiten.
Papa hat unter dem Talar eine schwarze Unterbüx.
Ich hab zwei DVDs von Jesus bekommen.
Da wurde er gekreuzigt.

Mama

Von Jesus Alam

Mama mag Liegestuhl.
Matte hatte mich gelobt.
Mama ist eine Tante.
Mama duscht und macht sich nackt.
Mama ist eine dicke Haselnuss.
Mama hat 'nen Hackenfuss.
Mamaklo.
Mama kackt.
Mama pinkelt.
Mama furzt.
Mama kann eine Arschbombe fliegen vom Dachboden.
Mama hat Papa gefurzt.
Rattenschwanz zu Silvester.
Rattenklo und Böller auf dem Glasdach.
Ich habe Silvester bei Silke auf dem Arsch gesessen.

Ja Jahr Ja

Von Jesus Alam

Ich bin's
kann sehr fühlen
Frauen fließen
ob blond oder braun
Warum ist Mama so brav?

Warum ist Sigi so bunt?
Und ich küsse Mama in den Bauch
Ich mache Mama fertig.
In den Pusch.

Mama leckt mich.
Mama leckt mich.
Sigi leckt mich.
Sigi leckt mich.

Mama Hotzenplotz.
Mama Hoxenklox.
Silke alte Käthe.
Mama - Popo.
Silke - Popo.