Montag, 26. Januar 2009

14 Dinge, die ich ekelig finde!


Von anonym

1. In die Hose pissen
2. Richtige dicke Pickel
3. Saschas Spukerei und Kneiferei
4. zu kurze Klamotten, dass der Speck rausquilt
5. Wenn es im Bad noch nach Stuhlgang vom Vorgänger riecht
6. Ein durchgesetztes Sofa
7. Alle Suppen
8. Belag auf den Zähnen
9. Fettige Haare
10. Ohrenschmalz
11. Lebensmittelschimmel
12. Fruchtstücke im Joghurt
13. Husten
14. Badezimmerputzmittel

Eine unglaubliche Geschichte

von Nicole Gruchot
Dies ist eine unglaubliche Geschichte von der Jugendzeit eines Polizisten. Man soll es kaum für möglich halten, dass er mal Polizist war, bzw. dass er auf die Idee kam, es zu werden. Warum??? Er war früher mal sehr gewalttätig und schlug ziemlich schnell zu, wenn man ihn reizte. Er ging auf eine Gesamtschule und hatte viel Glück, dass er dort bleiben durfte.
Also die Geschichte:
Er hieß Marc und war 15 Jahre alt, seine Vorliebe war es ständig mit den Klassenkameraden zu raufen. Es war unglaublich, aber für einen 15 jährigen hatte er einen unglaublich durchtrainierten Körper und strotzte nur so vor Muskeln, aber wehe einer kam ihm zu nahe, der hatte nix zu lachen.
Nach einer gewissen Zeit war er in den Pausen allein und hatte nix und niemanden mehr zum rumtratschen. Es wurde von ihm registriert und er fragte sich, was aus ihm werden sollte. Lange überlegte er tage- und nächtelang bis er plötzlich auf die Idee kam, fernab von jeder selbsttätigen Gewalt, Polizist zu werden. Ob es eine Rolle spielte, dass sein Vater auch einer war? Egal er wurde jedenfalls einer.

Wenn ich der König von Deutschland wäre

von Nora Poppensieker
Da ich absolut gegen alle Herrschaftssysteme eines Alleinherrschers bin, möchte ich eigentlich kein König, also wohl eher keine KönigIN von Deutschland sein. Ich würde wohl eher veranlassen, dass jeder Mensch das gleiche Recht hat, das Herrschaftssystem bzw. das Staatsoberhaupt, wenn es eine solche Person überhaupt gibt, zu wählen. Es darf einfach nicht nur eine Person geben, die befielt!
Zwar würde ich mich sehr für die Umwelt einsetzen, aber selbst die Abschaffung aller Atomkraftwerke würde keine Alleinherrschaft wieder gut machen. Gut wäre das nämlich mit keinem Male!

Als König wäre mein größtes Problem, die Macht zu besitzen, von der ich nicht möchte, dass nur eine Person sie besitzt. Ich würde eine Demokratie empfehlen. (BEfehlen kann ich sie ja nicht, da ich ja so sehr gegen Befehle ja bin, nicht aber gegen Empfehlungen…)

Meine Wünsche beziehen sich am ehsten auf den ökologischen Bereich. So also dass es keine Autos mehr gäbe, jeder Mensch aber kostenlos mit der Bahn fahren könnte, wäre z.B. sehr hilfreich. Auch gut wäre es, wenn es einfach keine Batterien mehr gäbe, sondern stattdessen nur Akkus.

Gut, was würde ich machen, wenn ich noch viel zu viel Geld hätte?! Ja, was kann man sonst noch Ökologisches kaufen? Hm, mich stört der Müll, insbesondere der Sondermüll. Was kann man dagegen machen? Gut, den gelben Sack haben wir ja – im Gegensatz zu anderen Ländern, wie beispielsweise Spanien – schon. Ist der denn wenigstens gut? Erfährt jedes Kind in der Schule schon ausreichend und rechtzeitig Trennungsmöglichkeiten des Mülls? Vielleicht sollten Kinder in der Schule auch noch soziale Kompetenz-Kurse kennen lernen, das ist etwas, was ich z. B. selbst benötige. Da wäre es also gut, wenn Kinder solche Kurse geboten bekämen.

Aha, es gibt eine zu hohe Arbeitslosigkeit? Tja, schade. Aber dann müssten die arbeitslosen Personen halt umschulen. Aber wenn sie Kinder haben? Na, das dürfte ja kein Problem sein, da es ja genügend arbeitslose Menschen gibt, die sich gern um die Kindesbetreuung kümmern würden. Aber hier könnte ich gute Kredite bieten, die Personen, die gerade umschulen, würden ja demnächst neu arbeiten und dann auch wieder Geld verdienen können. Die Kredite also bedenkenlos zurückzahlen können!

3 ätzende und 3 coole Dinge der Welt

von Marco Nast

3 ätzende Dinge der Welt:

• Was echt ätzend ist, ist die Tatsache, daß wir in Deutschland obwohl wir schon zwei Weltkriege verloren haben, wieder Probleme mit Rechtsradikalen haben.Das zeigt mir, daß unsere Bürger wirklich wenig aus unserer Vergangenheit gelernt haben.
• Was ich wirklich ätzend finde ist auch die Tatsache, daß unsere Bürger so viel von Fußball halten. Dabei ist Fußball ein so uncooler Sport.
• Was ich sehr uncool finde ist die Tatsache, daß es in der heutigen Zeit immer noch Massentierhaltung gibt, dabei ist das den Tieren doch sehr unfreundlich gegenüber.

3 Coole Dinge der Welt

• Was ich hingegen sehr cool finde, ist die Tatsache , daß die Schreibwerkstatt Immer so freundliche Besucher hat, die wie ich auch ihre Handicaps wie ich haben.
• Was ich auch cool finde ist die Tatsache , daß Amerika jetzt einen farbigen Präsidenten (Obama) hat, obwohl es in Amerika vor nicht zu langer Zeit tatsächlich sogar noch Sklaverei gab. Das zeigt mir, daß sich dort tatsächlich einiges geändert hat.
• Was ich zudem mag, ist die Tatsache, daß das Umweltbewußtsein der Erdenbürger langsam steigt. Ich denke, daß unsere Erde doch noch eine Chance für die Zukunft hat.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Angeln

von Nora Poppensieker
Ich war – verbotener Weise, also ohne einen Angelschein zu besitzen – in der Elbe angeln. Und habe mir auch schnell einen Schatz geangelt!
Ja, und er hat auch gleich einen Köder ausgelegt. Und ich habe dort sofort angebissen! Somit sind wir beide also von einander gefangen. Aber das sind wir auch gern. Wir beide sind nun schwer verliebt und müssen nur noch einen schwerstens-verliebt-sein-Ausweis beim Versorgungsamt beantragen. Die müssen mein „B“ halt etwas ummodulieren.

Aber wir müssen nun nicht nur wegen unserer schwerst-Verliebtheit zum Versorgungsamt gehen, um uns den SV-Ausweis zu besorgen, sondern gleich noch, um uns einen Angelschein zu besorgen. Halt rückwirkend geltend. Unser gegenseitiges Angeln führt zu sehr starker Beeinflussung voneinander. Das hat sogar mal eine Kollegin von uns geäußert, dass ich mich zu sehr beeinflussen ließe, aber ich sehe diese Beeinflussung eher so, dass ich übelst stark von meinem Schatz beeindruckt bin.
Also bräuchte ich noch den S-V-Ausweis.

Für die Zukunft benötige ich den Angelschein nicht mehr, da ich ja dann meinen „Fang“ ewig behalten werde. Auf immer. Und er seinen auch. Deswegen brauchen wir beide nie wieder angeln zu gehen. Aber schwerstens verliebt sind wir nun mal. Und dieser Zustand wird auch sicher noch sehr lange anhalten. Na, wie gut, dass wir nie wieder angeln gehen müssen, da wir beide weder einen Angelschein besitzen, noch uns einen anschaffen möchten.

Meine Erlebnisse zu Weihnachten und Silvester

Von Dennis Seidel
An Heilig Abend habe ich zusammen mit meinen Eltern und meinem Bruder Kaffee getrunken und Kuchen gegessen. Danach haben wir dann ausgepackt.
Leider ist an diesem Tag Lilo gestorben, was ich am 6.1.09 mit gekriegt habe.
Am 1. Weihnachtstag war ich zusammen mit meinem Vater endlich wieder seit 1989 bei meinen Großeltern. Nachmittags bin ich dann zum Flughafen gegangen.
Am 2. Weihnachtstag bin ich abends von meinem Vater wieder nach Hause gebracht worden. Silvester habe ich zuhause in der HG gefeiert. Ich habe viermal Diner for one geguckt und um 0.00 Uhr bin ich dann runter gegangen und habe acht Raketen in den Himmel geschossen.
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Die Schuld(-frage)

von Nora Poppensieker

"Ich habe die Liebe meines Lebens durch einen - leider selbst
verursachten - Unfall verloren und sie dabei nahezu zu Schrott
gefahren. Sie hat mich dadurch vergessen und vergisst nun auch sonst noch sehr viel."

Kann man mit diesem Schuldbewusstsein leben?
Ich denke mal, dass das auch der Grund ist, warum mein Ex-Freund mir die Schuld zuzuschieben versucht, 2004 Fahrerin des Motorrades, mit dem wir beide verunfallten, gewesen zu sein. Ob er es inzwischen schon völlig aus seinem Bewusstsein verdrängt hat, der Fahrer gewesen zu sein?

Ich glaube, ich muss mich zunächst erstmal vorstellen:
Hallo, ich bin Nora, und ich hatte im Jahre 2004 einen schweren
Motorradunfall, wobei ich als Sozius - laut eindeutigen
Augenzeugenberichten - durch die Luft geflogen bin und mir so ein
Schädelhirntrauma 3. Grades einholte, da mein Exfreund - so die
Augenzeugen - zu schnell fuhr und die T-Kurve nicht schaffte. So
jedenfalls berichten es die Augenzeugen. Ich selber habe weder an die Fahrt noch an den Unfall selber Erinnerungen. Mein Ex-Freund behauptet aber, ich wäre die Fahrerin gewesen. Nur, wieso nur sollten die Augenzeugen denn bitte lügen?!

Gut, vor Gericht wurde mein Exfreund als Fahrer für unschuldig
erklärt. Aber ich denke mal, dass er gute Anwälte hatte und es heißt ja: "Im Zweifel für den Angeklagten".

So, D., nun frage ich Dich: Wie lebt es sich mit dieser Schuld, nicht nur mich so "zu Schrott" gefahren, sondern auch gleich noch die eigene Unschuld vor Gericht erreicht oder besser: "herbeigezaubert" zu haben, obwohl Du doch selbst der Fahrer gewesen warst?!

Denn wenn man - so wie ich - den Augenzeugen glaubt, war ich ja Sozius, während Du fest an mein Motorrad geklammert warst!?!

Und Du hattest ja einen Schulterriss, worüber Du froh sein
kannst. Aber wie kommst Du mit dem Wissen klar, dass Du ganz ohne eine Verletzung davon gekommen bist, während die geliebte Sozius nun sowohl ihren Berufswunsch ändern muss (ich war vor dem Unfall noch eine (BWL-)Studentin gewesen und bin nun nicht einmal mehr in der Lage, eine Ausbildung zu erlernen) als auch Dich noch nicht einmal mehr weiter liebt, da ihr jegliche Erinnerungen fehlen?!

Ja, D., und es tut mir noch nicht einmal leid, dass ich nun auch mein Liebesleben komplett geändert habe. Im Gegenteil: Ich bin echt glücklich mit meinem neuen Freund C. Und ich bin mir auch sehr sicher, dass er mich - in einem ähnlichen Falle - nicht falsch beschuldigen würde. Abgesehen davon würde ich mich auch nie wieder auf ein Motorrad setzen. Ich weiß, dass es bei Dir nicht sonderlich lange gedauert hat, bis Du Dich wieder auf eine Maschine gesetzt hast. Aber Du bist ja auch nicht schuldig, und anscheinend fuhrst Du da besser als mit einem Sozius. Und Du kannst weiter Chemie Studieren, oh, ich unterschlug es: sogar promovieren!!! Ja, studieren würde ich schon gern wieder weiter, am liebsten etwas Mathematisches. Aber ich weiß, dass das nun nicht mehr geht. Pech halt.

Aber ich kann mich immer an C, an meinen neuen Freund, lehnen, der immer für mich da ist und auch immer ein Ohr für mich bereithält. Und so lebe ich einfach - ganz unmathematisch - mein Leben.

Doch, mein heutiges Leben weicht absolut stark von all meinen früheren Plänen ab, aber - komischerweise - habe ich doch noch meine glücklichen Momente. Auch mein Berufsleben entspricht allemal nicht dem, was ich geplant habe: Ich bin nun nicht Controllerin geworden, sondern arbeite in einer WfbM, in einer Werkstatt für behinderte Menschen, aber es gefällt mir wirklich sehr da. Ich merke, wen ich dort als "einen Freund von mir" bezeichnen kann, jetzt, wo ich wieder in einer Reha liege. Es sind wirklich viele von den Kollegen, mit denen ich dort arbeite. Und ich bin froh, inzwischen etwas Sinnvolles mit meiner Zeit zu tun und nicht nur für die Therapien zu leben.
Therapien habe ich zwar - massenweise - weiterhin, aber die laufen eher so "nebenbei" ab. Und man kann auch Fortschritte erkennen!

Ja, D., Du hast mein Leben komplett umgekrempelt. Ich bin zwar nicht froh darüber, mache aber das Beste daraus und habe auch Leute gefunden (C ist nur einer von denen), die mir zeigen, wie man lebt und dass das Leben es auch wert ist, zu leben!

D., und wie sieht Deine Lebenschemie aus? Findest Du eine befriedigende Ballance?
Du hast zwar Dein Studium, aber hast Du auch Lebensfreude? Hast Du so liebe Menschen um Dich, wie ich, die Dich stützen? Ich kann es mir nicht vorstellen. Das ist zwar schade für Dich, mir ist das aber auch egal...