Sonntag, 24. August 2008

Examensarbeit

von Lina Strothmann

Klig aaa endlich fertig die letzte Taste war gedrückt. Anna hat es geschafft. Ihre Arbeit war endlich zu ende geschrieben. Die Arbeit an der sie nun schon fünf Jahre lang saß, die Arbeit weswegen sich Anna mit ihrem Freund getrend hatte da sie oft bis lang in die Nacht dran gearbeitet hatte und die Anna oft in den Wahnsinn getrieben hatte. Die Examensarbeit über England war durch.
Nach dem Abgeben würde sie wieder ruhig schlafen können und erst mal eine lange Pause machen.

Hey, Hey. Anna öffnete die Augen und sah Tim ein guten Freund: Was ist passiert?“ „ Es tut mir wirklich leid dir das sagen zu müssen aber du hast gerade dein ganzes Stat`s Examen gelöscht.“ flüssterte er mit mieser Miene. Sofort Helwach schrie Anna „ was, aber ich habe doch alles gespeichert?“ „Tut mir leid du hast bei der Frage alles löschen auf ja gedrügt, ich konnte nichts mehr tun und fürchte du musst alles noch einmal schreiben.

Mein Freund Mittwoch, die Vogelspinne

von Marco Nast

Eines Tages bekam ich ein Geschenk von meiner Schwester. Sie ist extra in die Stadt gefahren, um es mir zu besorgen. Es war eine süße kleine Vogelspinne. Da sie an einem Mittwoch zu mir kam entschied ich mich, sie Mittwoch zu nennen (in Anlehnung an Robinson Crusoes kannibalischen Freund namens Freitag). Sie war wirklich süß und hatte sogar ein kleinen Pelz. Aber sie war ständig hungrig und musste andauernd gefüttert werden.
Ihre Lieblingsmahlzeit waren Grillen (genauer gesagt Zikaden).
So kam es auch vor, dass meine Eltern hier und da Zikaden in der Wohnung fanden.
Diese Zikaden konnten in größeren Verbänden gekauft werden, genauer gesagt in größeren Verpackungen. Solche Verpackungen kosteten gar nicht viel Geld. Es war mir dadurch möglich sie von meinem Taschengeld zu kaufen.
Ich muss gestehen, dass ich Mittwoch sehr gerne gefüttert habe und sie bei der Nahrungsaufnahme beobachtet habe. Mittwoch war immer sehr hungrig und hatte einen großen Appetit. Daher war ich gezwungen, ihm öfter Nachschub zu besorgen.

Natürlich benötigte Mittwoch eine angemessene Behausung, daher habe ich ihm ein Terrarium zur Verfügung gestellt. Dieses Terrarium enthielt einen kleinen Baumstumpf, auf
dem sich Mittwoch gerne aufgehalten hat. Daneben war ein kleiner Brunnen, der dafür sorgte, um ein angemessenes Klima im Terrarium sicherzustellen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie viele Zikaden Mittwoch insgesamt zu sich genommen hat, es waren bestimmt sehr viele.

Aber eines Tages hat Mittwoch sich gar nicht mehr bewegt, denn er war einfach gestorben.
Das habe ich natürlich sehr bedauert, denn Mittwoch war inzwischen mein Freund geworden.
Ich habe nur noch auf das Terrarium geschaut und war sehr traurig. Plötzlich entdeckte ich ihn unter einem Baumstumpf. Also hat er doch noch gelebt.
Somit war das, was ich sah gar nicht Mittwoch, es war nur sein Gehäuse, es waren Beine und Füßchen dran, es sah so aus wie Mittwoch, nur etwas kleiner. Er hatte sich also gehäutet.
War ich aber glücklich, dass er doch noch lebte.

Es wurde Sommer und ich habe ihn sehr oft mit nach draußen genommen. Es war eine schöne Zeit mit Mittwoch. Ich habe mich auf den Rasen gelegt und ihn beobachtet, wie er sich vorwärts bewegte.
Ich habe sogar meine Mutter überreden können, dass sie ihre Hand ganz ruhig hinlegte, damit Mittwoch darüber krabbeln konnte. Denn meine Mutter war sonst überaus ängstlich.
Aber so habe ich es auch geschafft, dass sie Mittwoch in meiner Abwesenheit gefüttert hat.

Ich bedaure sehr, dass das Erlebnis mit Mittwoch leider nicht von Dauer war, denn eines Tages (ich weiß nicht wie lange ich ihn hatte), da war er wirklich tot. Ich denke sooft an Mittwoch und hoffe, dass er einen guten Platz im Spinnenhimmel gefunden hat.

Im Einkaufszentrum - Sommer 92

von Dennis Seidel

Alles passierte im Einkaufszentrum Hamburger Straße. Ich war mit meinen Eltern und meinem Bruder Kevin im Einkaufszentrum Hamburger Straße. Dort haben wir was für Kevin gekauft. Ich sah ein bildhübsches Mädchen. Sie hatte dunkel blonde Haare die zu einem Zopf geflochten waren. Das Mädchen hieß Janina. Janina war so süß. Sie hatte einen kleinen Hund bei sich. Es war ein Pekinese.

Meine Mutter wusste gleich was los war, ich hatte mich in Janina verliebt. Mein Vater machte mir Mut. Ich ging auf Janina zu. Janina lächelte mich an. Der Hund sprang Kevin an. Janina zerrte ihn zurück. Wir beide gingen in ein Eiscafe. Ich schaute Janina an, für mich war es Liebe auf den ersten Blick. Janina nahm zärtlich meine Hand. Wir zwei kamen uns näher, Janina ging in ein Modegeschäft. Sie wollte sich einen Rock kaufen. Danach gingen wir zu meinen Eltern und Kevin zurück. Janina gab mir einen Kuss. Wir beide verabredeten uns.

Hansapark

von Lina Strothmann

Wiedereinmal war ich mit meiner besten Freundin in unserem Lieblingspark dem Hansapark.
Da es ein warmer Tag war saßen wir in der Wasserbahn. Und wollen wir eine letzte Runde fahren. Ja sicher antworte ich.
Das Boot war hochgefahren da es schon sehr hoch war rechneten wir jede Sekunde mit dem Untergang. „ Gleich geht’s los, gleich geht’s los.“
Plötzlich das Boot wackelte und blieb stehen.
Da standen wir jetzt wirklich ziemlich weit oben und bewegten uns irgendwie nicht weiter. Langsam drehte ich mich um etwas in Panik da sich das Boot plötzlich rückwärts bewegt. Wir waren wirklich die, die mit ihrem Boot am weitesten oben standen. Das nächste Problem, keiner kam. Wir begannen also zu schreien. Hallo, Hallo, endlich nach langer Zeit kam eine Frau und fuhr uns an einer wackeligen Leiter nach unten. Für den Tag hatten wir wirklich genug für Wasserbahnfahrten. (Die Hochfahrt ist immer noch hart aber wir fahren wieder, sind geheilt).

Unser geplanter Mallorca Urlaub

von Marco Nast

Wir fliegen wieder nach Mallorca, genauer gesagt nach Paguera.
Ich packe schon die Koffer, damit ich auch die wichtigsten Sachen mit bekomme. Wir freuen uns schon sehr darauf.
Für diesen Urlaub nehme ich nicht nur diverse Kleidungstücke mit sondern auch meine „Nudel“ das ist eine Schwimmhilfe mit der es mir möglich ist, selbst bei starkem Wellengang nicht unterzugehen.

Unser verlässlicher Taxifahrer Herr Spech weiß schon bescheid und wird uns rechtzeitig abholen, damit wir auch rechtzeitig zum Flugzeug kommen. Wir freuen uns schon sehr auf diesen Urlaub, wir kennen das Hotel schon gut und den Leuten dort sind wir auch gut bekannt. Die kennen uns schon dort, weil ich mit meinem Rollstuhl immer sehr auffalle. Wir wohnen dort in einem großen palastähnlichen Hotel. Dieses Hotel ist wirklich sehr groß.

Es bringt wirklich sehr viel Spaß dort zu sein, zumal das Wetter dort viel besser ist als unser verregnetes Wetter.
Was mir sehr gefällt, ist, dass wir zu diesem Urlaub auch meinen Rollstuhl mitnehmen, das liegt aber nicht nur daran, dass ich leider sechs Jahre nach meinem doofen Unfall immer noch sehr schlecht gehen kann, das liegt auch daran, dass ich mit meinem Rollstuhl beim Fliegen immer bevorzugt behandelt werde.
Dadurch komme ich gleich nach dem einchecken direkt ins Flugzeug auf meinen Platz. Und wenn wir gelandet sind, steht der Rollstuhl schon vor der Gate.

Ich möchte auch noch nebenbei erwähnen, dass sich auch meine Eltern sehr auf diesen Urlaub freuen.

Montag, 11. August 2008

Freundinnen

von Lina Strothmann

Die vier besten Freundinnen standen am Strand vor ihnen war das leise Rauschen des Meeres zu hören. Alle hübsch in weiß gekleidet, tuschelten und kicherten sie wild durch einander.

Zhete war gerade dabei sich von den vier abzuseilen und erblickte das Ruderboot. Langsam floss ihr eine Träne über die Wange. Wieso waren alle so gemein zu ihr. Die vier Mädels machten sich über sie lustig und dahinten im Boot ist ihre große Liebe und machte sich mit seinen neuesten Bräuten auf und davon.
Dabei war die Hochzeit nur noch eine Stunde weit entfernt.

Der Spaziergang - Sommer 94

von Dennis Seidel

Heute habe ich etwas Schönes gesehen. Ich war gerade auf dem Weg zur Bücherhalle Fuhlsbüttel. Beim Haus wo Max, der graue Schnauzer wohnte stand Ronja an der Gartenpforte.
Ronja fing an zu bellen. Als ich mich umdrehte sah ich auch warum sie bellte. Neben mir lief ein zweier Hund, es war ein Boxer.

Der Hund gehörte einem der süßesten Mädchen überhaupt.
Sie war so hübsch, leider ging sie in den Eibenweg rein.

Meine neue Brieffreundin

von Marco Nast

Ich habe eine neue Brieffreundin durch meine Mutter kennen gelernt. Es ist sehr schön, mit dieser Frau zu kommunizieren.
Sie schreibt, sie hat einen Sohn der in Paraguay lebt und eine Eingeborene geheiratet hat.
Sie betreiben dort eine Granja. Eine Granja soll eine intensivere Bewirtschaftung, als eine Estanzia sein. Er baut dort mit seiner Familie eine Existenz auf. Sie schreibt, sie war dort über neun Wochen im Jahre 2002. Sie hatte dort ein interessantes Erlebnis gehabt. Gleich in der ersten Woche brachte ihr ein Campesino ein Tierbaby.
Keiner wusste, was für ein Tierbaby dieses war. Sie haben es aufgezogen und eines Tages packte es ihr Sohn in einen Käfig und stellte es in der nahen Stadt den Veterinären an der Uni vor. Sie drehten und wendeten das Kerlchen interessiert länger als eine halbe Stunde umher. Sie konnten sich nicht erklären, was es für ein Tier wäre. Sie fanden immer weitere interessante Neuheiten an diesem Tier. Und später auf der Heimreise nach Deutschland wusste der Sohn von einem kleinen Zoo mitten im Urwald, wo einheimische Wildtiere in sympathischer Weise gehalten werden. Der Zoodirektor stellte fest, dass der Aguarani eine Fuchsart sei. Der kleine Zögling konnte dort dann auch bleiben.

Ihr Sohn schrieb in diesem Jahr, das ein Meister Luiz Saran, ein gebürtiger Ungar das Programm „Sanidos de la Tierra“ (Töne der Erde) vorantreibt. Aus vielen Ländern wurden Instrumente gespendet, allein aus Deutschland mehr als dreißig Geigen. Dadurch bekommen viele Indianerkinder die Möglichkeit mitzumusizieren. Eine Gruppe von vielen Kindern hatten einen Auftritt, aber mitten auf der Fahrt brannte ihr Bus aus. Und trotzdem traten sie fünf Tage später wieder auf. Alle waren begeistert und weinten. Ein kleines Mädchen stand auf und fragte: „Was gibt es da zu weinen?“ Die Musik war doch nicht in unseren Geigen.

Ich finde diese Berichte von meiner Brieffreundin sehr ansprechend und rührend.

Hallo Leute!

Ich heiße Dennis und bin 28 Jahre alt.
Ich suche eine Freundin in dem Alter zwischen 25 und 30 Jahren.
Sie sollte blond sein, nicht zu schüchtern, reiselustig (also keine Flugangst haben), nett und immer für mich da sein.
Ich würde mich freuen, wenn sich viele melden würden.

Antwortet mir bitte, indem ihr unter dem Artikel auf Kommentare klickt oder schreibt mir eine Mail an nestler@lmbhh.de

Heidepark Soltau

von Marco Nast

Unser Ausflug zum Heidepark nach Soltau, am Mittwoch war ich mit meinen Eltern und meiner Schwester im Heidepark in Soltau.
Wir hatten dort viel Spaß gehabt. Was ich sehr genossen habe, ist die Tatsache, daß wir sicherheitshalber meinen Rolly mitgenommen hatten. Das kam mir sehr gelegen, da ich leider immer noch sehr langsam zu Fuß bin.
Wir hatten unseren Ausflug damit begonnen, daß wir zunächst einmal eine Mittagspause gemacht haben indem wir uns eine Currywurst gegönnt hatten. Nachdem wir diese Essenspause gemacht hatten, sind wir erst einmal Riesenrad gefahren und daraufhin mit der Wildwasserbahn. Was mir daran aber gar nicht gefallen hat, war die Tatsache, daß ich bei der Wildwasserbahn ganz schön nass geworden bin, aber ich denke, das liegt in der Natur dieser Sache.

Der Heidepark ist eine sehr grosse Anlage mit vielen Fahrgeschäften, die zum Mitfahren einladen. Aber soviele Geschäfte, die es dort gibt kann man eigentlich gar nicht alle wahrnehmen. Was mir dort sehr gefallen hat, war die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter dort. Ich muß gestehen, daß die Tatsache, daß ich meinen Rolly mit dabeihatte sich schon gelohnt hat, weil ich dadurch durchaus bevorzugt behandelt wurde.Ich mußte mich dadurch gar nicht solange anstellen, wie viele andere dort.
Es war sehr schön dort gewesen zu sein.

Der Unfall - Mai 1991

von Dennis Seidel
Damals vor 17 Jahren, also am 8. Mai 1991 war ich Zeuge eines schrecklichen Unfalls.
Ein Mädchen auf einem Fahrrad wurde von einem Auto angefahren und verletzt.
Ich war mit meiner Mutter, meinem Bruder Kevin, unserer Bekannten Karin und ihren beiden Kindern auf dem Spielplatz als es passierte. Ich habe nur mit gekriegt das Rettungswagen und Peterwagen gekommen sind. Zuerst wusste ich nicht was da los war. Vor dem Spielplatz standen viele Leute.
Dann sah ich Mädchen auf der Trage liegen. Es war bewusstlos.
Als die Sanitäter dann das Mädchen zum Rettungswagen brachten hat das Mädchen geweint.
Sie hatte dolle Schmerzen gehabt.