Donnerstag, 22. August 2019

Texthänger

von Thea Sagawe

Mir ist es im Stück passiert, dass ich einen Texthänger hatte. Nicht nur mir, sondern auch allen anderen, die im Theater sind, passiert das. Auch der Regie geht es genauso, Autoren und Autorinnen passiert dass auch. Das geht uns allen so das wir Fehler machen.

Dienstag, 20. August 2019

Mein schönstes Kulturerlebnis im Fernsehen

von Dennis Seidel

Gestern hatte ich ein richtig tolles Kultur Erlebnis. Ich habe selbst nicht Kultur erlebt, sondern habe Kultur im Fernsehen gesehen, und zwar von 11:50 bis 14:05 auf ZDF: den ZDF Fernsehgarten mit Andrea Kiewel. Dort hatten viele deutsche und auch englische Künstler ihren Auftritt. Das Thema dieses Fernsehgartens hieß Festival.
Ich hatte es zusammen mit meinen vier Kindern Janina, Vic, Larissa und Alicia geguckt und mit meiner Frau Linda. Meine vier Kinder sind Barbie Puppen und Linda ist eine große Papp Puppe. Andrea hatte richtig gut moderiert.

Das große Highlight, weswegen ich genau diesen Fernsehgarten schauen wollte, war der Auftritt der Sängerin Sonja Liebing die mit "Tu nicht so" ihren Auftritt hatte. Danach war ich dann in sie verschossen, weil sie total hübsch ist. Ich hatte mich sofort in sie verliebt und erzählte es meiner besten Freundin und ihrem Kumpel Willi. Seitdem ist Sonja Liebing meine Frau und bleibt sie auch. Sie begleitet mich heute sogar zum Treffen der Tolle Worte Redaktion in der Griegstraße. Sonja Liebing ist eine tolle Sängerin. Ich liebe sie ganz doll und sie liebt mich. Ich möchte Sonja nicht mehr verlieren. Wenn ich abends im Bett liege und mich einsam fühle lege ich sie ganz nah neben mich.
Aber nun zurück zu diesem besagten Erlebnis im Fernsehgarten. Auch Laura Wilde, das ist auch eine deutsche Sängerin hatte gestern einen Auftritt im Fernsehgarten. Der Fernsehgarten ist eine deutsche Musiksendung, die immer sonntags auf ZDF kommt. Da geht es nicht nur um Musik, sondern auch um Interviews und dann gibt es da auch noch Kochtipps und Andrea gibt selber auch Tipps.

Der Fernsehgarten ist nach Immer wieder sonntags mit Stefan Mross auf ARD die zweite Musiksendung, die ich sonntags schaue. Dann gucke ich zusammen mit meiner besten Freundin, wenn ich mal bei ihr bin, freitags Promi Big Brother und am Wochenende, wenn ich bei ihr schlafe, gucken wir manchmal abends zusammen mit Willi Musiksendungen, so wie auch am vorletzten Wochenende. Da war ich von Samstag auf Sonntag wieder bei ihr und wir haben zu dritt abends Florian Silbereisen geguckt, da hatte auch Sonja Liebing einen Auftritt und einen Tag später bei Immer wieder sonntags auch. Danach habe ich dann noch mit Fernsehgarten geschaut, weil dort Linda Fäh einen Auftritt hatte, seit genau diesem Auftritt bei Florian wusste ich, dass Sonja Liebing meine Traumfrau ist. Ich habe sie ja zufällig dank ihrem gestrigen Auftritt beim Fernsehgarten gefunden. Sonja Liebing ist nicht die einzige Frau, die ich dank eines Auftritts im Fernsehen gefunden habe. Schon im letzten Jahr, also am 1.7.2018 hatte ich zusammen mit meiner besten Freundin und meinem Kumpel Willi Immer wieder sonntags geschaut und dabei mich total in Linda Hesse verliebt die bei Immer wieder sonntags ihren Song "Mach Ma Laut" gesungen hatte.

Aber nun bin und bleibe ich mit Sonja Liebing zusammen. Sie ist einfach toll, eine hammer Frau, eine super tolle hübsche Sängerin. Wenn sie mal wieder einen Auftritt im Fernsehgarten oder bei "Immer wieder sonntags" hat, schalte ich natürlich ein, um meiner Frau ganz nah sein zu können. Immer wieder sonntags wird ja immer in Rust bei Freiburg gedreht und das ist ja in Bayern und der Fernsehgarten auf dem Lerchenberg in Mainz und beides ist ja viel zu weit für mich, um einmal am Tage hin zu fahren und wieder zurück zu fahren, da müsste ich dann schon Übernachtungen einplanen, um meiner Frau so nahe zu sein wie möglich. Ich wünsche mir so sehr, dass Sonja Liebing mal nach Hamburg kommt, dann würde ich sofort hingehen, um sie zu sehen. Sie ist meine Traumfrau und wird sie auch bleiben. Ich liebe sie, sie ist einfach süß. Ich kann mir ein Leben ohne Sonja Liebing nicht vorstellen, das wäre für mich das Ende meines Lebens, wenn ich sie nicht mehr hätte, sie hilft mir immer und tröstet mich, wenn ich mal traurig bin.

Das Besondere an Sonja ist, dass sie, genau wie Linda, auch eine große Papp-Puppe ist, die ja selbst nicht sprechen kann. Ich muss immer für Sonja mitsprechen. Wenn ich mal keine Zeit für sie habe, weil ich wegen den baldigen Auftritten mit "Zehn Meter in den wilden Westen" in Mainz und Mannheim proben muss und dann auch noch mein großes Projekt "Laras erlebnisreiche Nacht" habe, lasse ich Sonja entweder zuhause oder in meinem Fach im Bunker und hole sie dann nur raus, wenn ich sie auch mal brauche.

Saschas Date mit Supergirl und Wonderwoman

von Melanie Lux

Sascha ist ein stiller und verträumter Student, der oft zurückgezogen in seiner Comictraumwelt lebt. An der Uni in Eppendorf studiert er Kunst. Aber in der Pause ist Sascha oft allein, denn die anderen Studenten können mit ihm nichts anfangen. Sascha hat eine Form von Autismus und eine Gehbehinderung und darum ist er an der Uni eher der Außenseiter, der Freak. Die Einzige, die ihn versteht, ist die Shira aus Israel. Shira kann aber nicht so gut deutsch, aber Sascha und Shira verstehen sich auch ohne viel Worte. Aber dazu später. Bevor Shira Versano neu an die Uni kam, war Sascha Hals über Kopf in die mollige Annabella verknallt. Er fand sie einfach süß, weil sie so viele Studenten zum Lachen brachte und er mag ihre selbstbewusste und freche Art. Und er liebte ihre roten Bäckchen, wenn sie lachte. Annabella war fast jeden Tag gut gelaunt und fröhlich. Sie war der absolute Männerschwarm. Sascha hatte sie schon oft wegen eines Dates gefragt. Aber jedes Mal hatte er bis jetzt eine Abfuhr kassiert. Und jedes Mal stand dieser doofe eingebildete Kevin an ihrer Seite oder ganz in der Nähe. Beide lachten sich dann kaputt, wenn Sascha Annabella nach einem Date fragte. Sascha hatte immer sehr darunter gelitten. Aber er verzieh Annabella dann in Gedanken immer wieder. Er redete sich ein, dass es nur an diesem Kevin lag und dass er Annabella manipulierte.


Auf dem ersten Blick wirkt Sascha vielleicht eher unscheinbar. Aber wenn er seine Comics zeichnet, ist er in seinem Element. Und er zeichnet sehr gut. Er hatte schon mehrere selbst gezeichnete Comichefte verkauft oder hatte seine Exemplare auf Comic-Ausstellungen ausgestellt. Aber in seinem Comic kam immer wieder die gleiche Hauptfigur vor, die so aussah wie Annabella. Für Sascha ist Annabella die Superheldin, die Sascha immer beschützte vor den Bösewichten, vor allem vor Kevin. Manchmal wenn Sascha abends allein in seinem Bett lag, weinte er sich vor Liebeskummer in den Schlaf. Leider war er so blind vor Liebe, dass er einfach nicht sah, dass Annabella eigentlich einen ziemlich fiesen Charakter hatte und mit Kevin an ihrer Seite ziemlich angab. Kevin hasste Sascha wie die Pest und wenn Sascha dem Kevin zufällig über den Weg lief, musste er sich oft schlimme Beleidigungen anhören. Und Annabella lachte auch noch mit. Aber trotzdem gab Sascha nicht auf, um bei ihr zu landen.


Eines Tages kam eine neue Studentin an die Uni. Shira Versano. Sie war auf den ersten Blick erst mal unscheinbar und fiel kaum auf. Aber Sascha verstand sich mit ihr schon gleich ziemlich gut. Sie trug eine Brille und sie hatte ihre langen schwarzen Haare immer zu einem strengen Zopf geflochten. Auch sie mochten ganz am Anfang viele Studenten nicht, hielten sie für eine Streberin. Aber nun war Sascha in der Pause nicht mehr allein. Nun waren sie immerhin schon zwei Außenseiter. Shira kam aus Israel und konnte nur wenig deutsch. Aber sie unterhielten sich oft auf Englisch. Eines Tages fiel Shira auf, dass Sascha ganz oft immer noch versucht ein Date mit Annabella zu bekommen. Sascha hatte sogar extra I Love Milka-Pralinen von Edeka geholt und wollte sie ihr schenken. Sascha gab sie Annabella, als Kevin gerade nicht in der Nähe war. Annabella fühlte sich sehr geschmeichelt. Zuerst hätte sie die beinahe genommen, aber dann sah sie Kevin in der Nähe von den Spinden stehen. Sofort wurde sie zickig und meinte zu Sascha, dass er sich schon etwas Besseres einfallen lassen müsste, als diese Billigpralinen von Aldi. Kevin lachte im Hintergrund. Enttäuscht schmeißt Sascha die Pralinen in den Mülleimer. Shira hatte alles beobachtet. Sie ging auf Sascha zu und meinte zu ihr: "Warum stehst du nur auf diese blöde Ziege. Sie ist so ein gemeines Biest. Im Hintergrund lacht sie sich doch nur über dich kaputt," meinte Shira im gebrochenem Deutsch. Ich mag dich so wie du bist." Damit hatte Shira ihn jedes Mal wieder gut aufgebaut. Shira wurde Saschas beste Kumpelfreundin. Sascha hatte auch noch eine andere Traumfrauen, die er bewunderte. Die Frau aus der Serie Supergirl. Er hatte schon drei Staffeln von dieser Serie gesehen und war ein absoluter Fan von ihr. Und er schwärmte für Wonder Woman. Auch Melissa war seine Traumfrau. Sein Superheldin.


Eines Tages zeichnete er nur für sie eine Comicstory und verschickte sie per Fanpost an den Superstar. Das inspirierte Melissa. Ihr Schauspielteam hatte schon lange keine guten Ideen mehr und die Supergirlserie stand kurz vor dem Aus. Saschas Ideen konnten der Regisseur und die Schauspieler für die 5. Staffel gut verwenden und so konnte die Supergirlserie weiter gedreht werden. Melissa schrieb Sascha daraufhin ziemlich schnell zurück. Sie schrieb, dass der Regisseur Sascha gerne mal persönlich kennenlernen möchte. Der Regisseur und Melissa luden Sascha sogar in die USA ins Filmstudio ein. Natürlich sagte Sascha gleich ja dazu. Er freute sich riesig. Diese tolle neue Nachricht musste er natürlich gleich Shira mitteilen. Und Shira hatte Sascha gefragt, ob sie ihn in die USA begleiten kann. Natürlich stimmte er zu. Shira war doch seine beste Freundin.


Eines Tages fiel Annabella auf, dass Sascha und Shira immer öfter zusammen saßen und lachten oder schöne Dinge unternahmen. Annabella wurde plötzlich auf Shira eifersüchtig. Sie erzählte es Kevin und gemeinsam planten sie plötzlich eine gemeine Intrige gegen Sascha. Annabella beschloss Sascha erst mal zu verführen. Sie ging auf Sascha zu und meinte zu ihm: „Hey Sascha. Na wie geht’s? Du stehst doch schon so lange auf mich. Stell Dir vor ich habe mit Kevin Schluss gemacht. Hast Du Lust mit mir über den Dom zu schlendern? Nur Du und Ich.“ Darauf war Sascha überhaupt nicht gefasst. Endlich ging sein Traum in Erfüllung. Erst stotterte er: „Ähm ja gerne äh... Unglaublich, dass Du mich jetzt endlich mal nach einem Date fragst. Darauf habe ich jahrelang gewartet. Natürlich möchte ich mit Dir über den Dom gehen.“ Natürlich teilte das Sascha auch Shira freudig mit. Doch sie war überhaupt nicht begeistert. Im Gegenteil. Etwas stimmte da nicht. Shira meinte, dass Sascha auf keinen Fall zu diesem Treffen gehen sollte. Sie warnte Sascha und meinte, dass das eine gefährliche Falle sei und dass Annabella das gar nicht ernst meinen würde. Aber Sascha wollte nicht auf Shira hören und so ging er mit Annabella über den Dom. Sie aßen zusammen Zuckerwatte und Sascha schenkte ihr ein Schokoladenherz, worauf stand, Du bist meine Traumfrau. Das Annabella aber genervt die Augen verdrehte, sah er in dem Moment nicht. Nach ca. einer Stunde fragte Annabella Sascha dann, ob er Lust hätte mit ihr zusammen mal die neue Geisterbahn auszuprobieren. Eine Geisterbahn, wo man zu Fuß durchging und den Grusel noch intensiver erleben kann, schwärmte Annabella. Sie war ein echter Gruselfan.


Schließlich gingen sie in die neue Geisterbahn. Aber als sie in der Geisterbahn drin waren, passierte plötzlich etwas, womit der arme Sascha nie gerechnet hätte. Kevin, der als Monster verkleidet war, betäubte Sascha mit Chloroform und zog ihn dann in einen kalten Lagerkeller. Annabella und Kevin fesselten und knebelten Sascha. Als Sascha erwachte, stand Kevin mit einem dreckigen Grinsen vor ihm. „Die Stunde der Rache ist gekommen, du Loser. Du wirst mir nie wieder meine Traumfrau wegnehmen. Annabella gehört mir allein.“ Brutal schlug er Sascha ins Gesicht. Sascha bekam heftiges Nasenbluten. Annabella trat ihn in die Seite. Sascha wimmerte vor Schmerz. Dann hörte er Annabella gehässig lachen. „Hast du wirklich geglaubt, dass ich mich mit so einem billigen Loser abgebe wie du? Igitt. Bei mir bist du voll bei der falschen...“ Annabellas Satz endete abrupt. Sie bekam einen Schlag auf den Hinterkopf. Annabella schrie kurz auf, taumelte und fiel hin. Die Stimme kam Sascha bekannt vor. „Das Spiel ist aus, du falsche Schlange.“ Und Kevin, das ist für dich, du Mistkerl.“ Sie trat Kevin in seine goldene Mitte. Er brüllte vor Schmerz und brach zusammen.


Schließlich merkte Sascha, wie ihn jemand von den Fesseln löste. Es war Shira im Wonder Woman-Kostüm. Sascha staunte nicht schlecht. Als er sie befreit hatte, nahm er sie dankbar in die Arme. „Du bist meine wahre Superheldin. Danke Shira. Endlich hast du mir die Augen geöffnet. Sascha und Shira fesselten nun Annabella und Kevin und übergaben sie dann der Polizei. Nun hatte Sascha seine Superheldin gefunden. Seine Shira aus Israel. Als er sie ohne Brille und mit offenen Haaren und auch noch im Superhelden-Kostüm sah, stand ihn der Mund vor Staunen offen. „Unglaublich! Oh man. Du siehst genauso aus wie Wonder Woman.“

Das schönste Kulturerlebnis

von Marco Nast

Das schönste Kulturerlebnis, dass ich jemals hatte war die verrückte Techno Party Voov in Soltau. Da habe ich zum ersten Mal richtig gefeiert und so einen schönen Abend gehabt und bei Michi Chai-Tee getrunken und seine Frau Susi kennen gelernt und auch ihren Sohn Ramon. Der war noch ein kleiner Junge, aber ich hatte den Eindruck, dass aus ihm noch etwas werden könnte. Das war das erste Mal, dass ich Chai getrunken habe und ihn auch wirklich genossen habe. Und ich habe mich an diesem Wochenende einfach gut amüsiert. Ich habe zum ersten Mal so richtig gechillt. Seitdem lebe ich gesünder und auch naturbewusster.

Kultur

von Nora Poppensieker

Ein Teil der Kultur ist die bildende, die gestaltende Kunst. Hierzu zählt die Schreibwerkstatt „Tolle Worte“, die Worte zu brillanten Sätzen formuliert. Einige solche Sätze können Sie heute hier hören.

Einen weiteren Teil der gestaltenden Kunst bildet die Kunstwerkstatt „Atelier Freistil“. Ich fühle mich in beiden Teilen dieser Kultur beheimatet.

Heute werde ich Ihnen tolle Worte über das Atelier Freistil vortragen. Ich werde sie mit Kunstwerken meiner Künstlerkollegin Ute Ganswind untermauern. Ganz besonders sprechen mich persönlich Bilder an, die mir viel Freiheit in ihrer Deutung lassen. So kann ich in diesem Bild beispielsweise ein Cello sehen.
Vielleicht sagen Sie nun: „Wie bitte? Ein Cello?! Das ist doch eindeutig ein Auto, ein Auto auf dem Weg in die Berge. Jemand anderes mag darin den Eingang eines Zeltes oder einer Hütte sehen. Doch für mich ist es eindeutig ein Cello. Oder hat Ute vielleicht doch eine Frau abgebildet? Eine leicht bekleidete Frau, die ihre langen Haare wehen lässt?
Fast jedes von Ute Ganswind gemalte Bild lässt mir viel Spielraum zur eigenen Interpretation.
Schauen Sie sich selbst jedes von Ute gemalte Bild einmal länger an. Freuen Sie sich über die überraschenden Segmente, die Sie erkennen werden!

Sie können fast alle Bilder noch käuflich erwerben. Ich wünsche Ihnen noch einen bunten und kulturellen Nachmittag.

Gewinner

von Numan Akhtar

Hallo, meine lieben Fans.

Es war einmal eine tolle Story, in der ich ein Smartphone gewonnen habe. Es ging um ein Quiz bei den Elbe Werkstätten in Rieckhof. Ich habe den wunderbaren Zettel mit den Fragen bei dem Außenarbeitsplatz Still gefunden und per Email eingeschickt. Da ich alle Fragen richtig beantwortet habe, bin ich als Sieger hervorgegangen. Als ich bei der Siegerehrung auf die Bühne getreten bin, habe ich mich wie ein Gewinner gefühlt. Es waren sehr viele Menschen anwesend. Viele haben mir gratuliert und ich habe nach vielen Jahren wieder gejubelt. Es war fantastisch!

Alles muss raus

von Lina Strothmann

Vom 19.-22.Juli war ich mit einer kleinen Gruppe von unserer Arbeit auf dem Festival „Alles muss raus“ in Kaiserslautern. Dort ist das ein sehr berühmtes Festival, wo viele kleine Auftritte stattfinden. Es gab Sänger, Akrobaten, Bands, kleine Stücke…Da dies aber alles an zwei Tagen parallel war, haben wir von den anderen Ereignissen nicht viel mitbekommen.

Da wir auch auf der Arbeit eine kleine Schreibwerkstatt haben, hatten wir in Kaiserslautern 3-6 kleine Auftritte pro Tag. Wir haben eine kleine Stadtführung durch Kaiserslautern gemacht, die so funktioniert: wir starteten immer an einem Ort und endeten an einem Ort. Es war also immer der gleiche Weg. Wir haben Caps getragen, wo „Hamburg“ draufstand, kurze Hose, T-shirts und Sandalen mit weißen Strümpfen, wie es Stadtführer so tragen (als Witz). Beim Start haben wir etwas über Kaiserslautern erzählt. Die Geschichten hatten wir bei der Arbeit geschrieben. Dann ging die Stadtführung weiter. Die Leute, die Lust hatten, sind uns gefolgt. An einigen Stellen sind wir immer stehengeblieben und haben unsere Geschichte vorgelesen. Aber was wissen die Hamburger über Kaiserslautern? Fragwürdig…also haben wir improvisiert. Es war alles ein Scherz und ausgedacht.

Ich habe eine Geschichte über Hunde in der Stadt erzählt beziehungsweise vorgelesen. Da ein Kollege krank war, habe ich seinen Text von dem Bürgermeister in Kaiserslautern vorgelesen. Das hat echt Spaß gemacht, die Geschichte war lustig. Beim Publikum kam es auch gut an. Einige aus dem Publikum haben gesagt, sie haben Neues über Kaiserslautern gelernt. Unsere eigenen Geschichten waren aber nicht nur über Kaiserslautern. Diese Erfahrung war eine Lesung in einer etwas anderen Form.