Dienstag, 19. März 2019

Glaube

von Nora Poppensieker

Woran glaube ich?

Ich bin nicht gläubig. Zumindest nicht, wenn  man sich auf Religionen oder andere Institutionalisierungen von Glauben bezieht.

Doch bin ich davon überzeugt, dass man sich durchaus Dinge erarbeiten kann, geht man von dem Erreichen einer Tatsache fest aus: „Der Glaube versetzt Berge“. Das vielleicht nicht, doch glaube ich schon, dass man, rechnet man fest mit dem Gewinnen eines bestimmten Vorhabens, alles menschlich Mögliche versucht, um genau dieses Vorhaben zu erklimmen. Aus diesem Grunde nähert man sich seinem zuvor gesetztem Maßstab näher, als glaube man an das eigene Misslingen dieses.

Sicher heißt der „Glaube an das erfolgreiche Ausführen eines Bestrebens“ nicht, dass man auch genau dieses auch erringt, doch will man etwas für sich gewinnen, kämpft man dafür, den sich selbst gesetzten Wunsch zu erreichen und kommt ihm so zwangsläufig näher, als unterließe man jegliche Bemühungen. Nur derjenige, der sich bemüht, eine sich selbst gesetzte Absicht zu erarbeiten, hat die Möglichkeit, diese Absicht auch zu verwirklichen.

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