21. Oktober 2026

Familienurlaub

von Sarah Kamal

Peter kam nachhause uns sagt euphorisch: „Leute, kommt ins Wohnzimmer, ich habe euch etwas mitzuteilen. Ich habe mir drei Wochen Urlaub genommen. Wir fahren drei Wochen zum Wandern und Klettern in die Berge!“ „Was willst du denn drei Wochen in den Bergen?“, fragte Sabine gelangweilt. „Wieso? Wohin möchtest du denn?“, fragte ihr Sohn Kevin. „Wie wäre es denn mit Paris?“, fragte Sabine. „Was willst du denn in Paris?“, fragte ihre Tochter Tanja. „Die Champs Elysee entlang gehen, in Boutiquen shoppen gehen und den Louvre besuchen.“, sagte Sabine. „Meine Güte wie langweilig!“, stieß Kevin aus und rollte mit den Augen. „Wohin möchtest du denn?“, fragte Tanja ihren Bruder. „Ich möchte ans Meer, ich möchte surfen und tauchen!“, sagte Kevin. Tanja antwortete: „Was sollen wir denn bei der Hitze am Meer? Man bekommt Sonnenbrände und hat überall Sand.“ „Und wohin möchtest du?“, fragte Peter seine Tochter. „Ich würde gerne archäologische Statten besichtigen, zum Beispiel in Rom.“, antwortete sie. „Meine Güte!“, stießen Vater und Sohn aus. „Wieso stöhnt ihr denn so?“, fragte Tanja enttäuscht. „Wer hat denn Bock auf Geschichte? Damit langweilen sie uns schon in der Schule genug.“, sagte Kevin. „Aber am Meer ist es so interessant?“, fragte Peter. „Ihr Kinder amüsiert euch beim Schwimmen und Surfen, während Mama und ich uns in einen kleinen Strandkorb quetschen müssen. Im besten Fall zwingt sie mich dann abends zu romantischen Spaziergängen, wozu ich überhaupt keine Lust habe.“, sagte er. „Ich will doch nicht blöd am Strand umher latschen, ich habe doch gesagt, dass ich nach Paris möchte.“, antwortete Sabine. „Ach dazu habe ich echt keine Lust und die Kinder auch nicht!“, maulte Peter. „Aber auf rumkraxeln in den Bergen haben wir echt keine Lust.“
Daraufhin begann eine hitzige Diskussion, die plötzlich vom Klingeln des Telefons unterbrochen wurde. Am Apparat war Sabines Mutter Renate, die sich wunderte, warum ihre Tochter so genervt war. Als Sabine ihr von dem Problem erzählte, schlug Renate vor, dass sie eine Stadt suchen sollten, die sowohl am Wasser lag, als auch an den Bergen und Zugang zu einer archäologischen Stätte bietet und wo man gut flanieren kann.
Diesem Rat kamen sie dann nach.

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