von Sarah Kamal
Peter kam nachhause uns sagt euphorisch: „Leute, kommt ins
Wohnzimmer, ich habe euch etwas mitzuteilen. Ich habe mir drei Wochen Urlaub
genommen. Wir fahren drei Wochen zum Wandern und Klettern in die Berge!“ „Was
willst du denn drei Wochen in den Bergen?“, fragte Sabine gelangweilt. „Wieso?
Wohin möchtest du denn?“, fragte ihr Sohn Kevin. „Wie wäre es denn mit Paris?“,
fragte Sabine. „Was willst du denn in Paris?“, fragte ihre Tochter Tanja. „Die Champs
Elysee entlang gehen, in Boutiquen shoppen gehen und den Louvre besuchen.“, sagte
Sabine. „Meine Güte wie langweilig!“, stieß Kevin aus und rollte mit den Augen.
„Wohin möchtest du denn?“, fragte Tanja ihren Bruder. „Ich möchte ans Meer, ich
möchte surfen und tauchen!“, sagte Kevin. Tanja antwortete: „Was sollen wir
denn bei der Hitze am Meer? Man bekommt Sonnenbrände und hat überall Sand.“
„Und wohin möchtest du?“, fragte Peter seine Tochter. „Ich würde gerne
archäologische Statten besichtigen, zum Beispiel in Rom.“, antwortete sie.
„Meine Güte!“, stießen Vater und Sohn aus. „Wieso stöhnt ihr denn so?“, fragte
Tanja enttäuscht. „Wer hat denn Bock auf Geschichte? Damit langweilen sie uns
schon in der Schule genug.“, sagte Kevin. „Aber am Meer ist es so interessant?“,
fragte Peter. „Ihr Kinder amüsiert euch beim Schwimmen und Surfen, während Mama
und ich uns in einen kleinen Strandkorb quetschen müssen. Im besten Fall zwingt
sie mich dann abends zu romantischen Spaziergängen, wozu ich überhaupt keine
Lust habe.“, sagte er. „Ich will doch nicht blöd am Strand umher latschen, ich
habe doch gesagt, dass ich nach Paris möchte.“, antwortete Sabine. „Ach dazu
habe ich echt keine Lust und die Kinder auch nicht!“, maulte Peter. „Aber auf
rumkraxeln in den Bergen haben wir echt keine Lust.“
Daraufhin begann eine
hitzige Diskussion, die plötzlich vom Klingeln des Telefons unterbrochen wurde.
Am Apparat war Sabines Mutter Renate, die sich wunderte, warum ihre Tochter so
genervt war. Als Sabine ihr von dem Problem erzählte, schlug Renate vor, dass
sie eine Stadt suchen sollten, die sowohl am Wasser lag, als auch an den Bergen
und Zugang zu einer archäologischen Stätte bietet und wo man gut flanieren
kann.
Diesem Rat kamen sie dann nach.
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