21. Oktober 2026

Der Herbst ist da (2/2)

von Nora Marie

Gelb und rot werden die Blätter, wunderschön sieht es aus. Nur leider kommt jetzt auch die Kälte. Und die Tage werden kürzer. Nächste Woche wird sogar die Zeit umgestellt. Das gefällt mir sogar: Dann kann ich früh aufstehen und es macht nichts, wenn ich früh wieder ins Bett gehen will.

Der Herbst ist eine schöne Jahreszeit. Dieses Jahr war es sogar noch angenehm warm, die Sonne schien viel und intensiv. Ja, der Klimawandel lässt grüßen. Aber nun wird es kalt werden, es wird viel regnen, wir leben schließlich in Hamburg.

Man sollte sich nicht von der Kälte beirren lassen und sich an der Schönheit, die einen nun umgibt, erfreuen.

Schade, dass ich kein Kind mehr bin, sonst würde ich hübsche Blätter pressen, mich derer erfreuen und Bilder daraus machen. Ich würde vergnügt durch die Blätter laufen und sie umher wirbeln. Aber dass ich darauf keine Lust mehr habe, ist gut für die Igel und die andere Tiere, die sich in dem Laub verkriechen wollen.

Halloween

von Sarah Kamal

Es war der 31.10., es war zwanzig Uhr und bereits dunkel, es regnete und die Tropfen prasselten gegen das Fenster. Der Wind heulte. Im Fernsehen lief der übliche Horror Film. Ähnlich wie an diesem Tag, war auch im Fernsehen schlechtes Herbstwetter. In dem Film ging es um ein unbekanntes Wesen, dass nachts die Straßen eines kleinen britischen Ortes unsicher machte. Jeden Abend vor Einbruch der Dunkelheit, verbarrikadierten die Bewohner ihre Türen und Fenster. Nachdem dann das Dorf in Dunkelheit gehüllt war, wagte sich keiner mehr hinaus und wer es doch tat, war verloren. Plötzlich - ein greller Schrei durchzog die Nacht. Doch keiner der Bewohner wagte sich hinaus, um nachzusehen was geschah. Am nächsten Morgen sahen sie dann was die Bestie getan hat. Sie fragten sich: „Was ist das für ein Ungeheuer? Was können wir dagegen tun? Wir müssen es fangen!“ Mit Sphären und Mistgabeln bewaffnet zogen sie dann durch die Moore Englands, um das Monster zu erlegen. Immer mit der Angst im Rücken, dass es aus dem Hinterhalt springt und sie alle vernichtete. Doch schlussendlich fanden sie es dann brachten es zu Strecke und alles war wieder gut. 

Hhuuhhuuu habe ich Angst!

Immer dasselbe Gelaber.

Ich habe mal eine Doku über Jack the Ripper gesehen und mich nicht mehr über den dunkeln Flur getraut, aber den hat‘s auch wirklich gegeben.

Der Herbst ist da (1/2)

von Nora Marie

Und wieder ein Windstoß. Leise raschelnd fliegen die Blätter umher. Und noch ein Windstoß. Die Blätter sausen in die Höhe und landen unsanft auf dem Boden. Das ärgert nur den Hausmeister: Nun muss er das Laub auffegen, damit niemand fällt. Aber es freut die Kinder: Ein Blatt ist hübscher als das andere. Wer findet das schönste Blatt? Und wer möchte noch Kastanien sammeln und aus ihnen kleine Figuren basteln? Die Kinder freuen sich über den Herbst.

Familienurlaub

von Sarah Kamal

Peter kam nachhause uns sagt euphorisch: „Leute, kommt ins Wohnzimmer, ich habe euch etwas mitzuteilen. Ich habe mir drei Wochen Urlaub genommen. Wir fahren drei Wochen zum Wandern und Klettern in die Berge!“ „Was willst du denn drei Wochen in den Bergen?“, fragte Sabine gelangweilt. „Wieso? Wohin möchtest du denn?“, fragte ihr Sohn Kevin. „Wie wäre es denn mit Paris?“, fragte Sabine. „Was willst du denn in Paris?“, fragte ihre Tochter Tanja. „Die Champs Elysee entlang gehen, in Boutiquen shoppen gehen und den Louvre besuchen.“, sagte Sabine. „Meine Güte wie langweilig!“, stieß Kevin aus und rollte mit den Augen. „Wohin möchtest du denn?“, fragte Tanja ihren Bruder. „Ich möchte ans Meer, ich möchte surfen und tauchen!“, sagte Kevin. Tanja antwortete: „Was sollen wir denn bei der Hitze am Meer? Man bekommt Sonnenbrände und hat überall Sand.“ „Und wohin möchtest du?“, fragte Peter seine Tochter. „Ich würde gerne archäologische Statten besichtigen, zum Beispiel in Rom.“, antwortete sie. „Meine Güte!“, stießen Vater und Sohn aus. „Wieso stöhnt ihr denn so?“, fragte Tanja enttäuscht. „Wer hat denn Bock auf Geschichte? Damit langweilen sie uns schon in der Schule genug.“, sagte Kevin. „Aber am Meer ist es so interessant?“, fragte Peter. „Ihr Kinder amüsiert euch beim Schwimmen und Surfen, während Mama und ich uns in einen kleinen Strandkorb quetschen müssen. Im besten Fall zwingt sie mich dann abends zu romantischen Spaziergängen, wozu ich überhaupt keine Lust habe.“, sagte er. „Ich will doch nicht blöd am Strand umher latschen, ich habe doch gesagt, dass ich nach Paris möchte.“, antwortete Sabine. „Ach dazu habe ich echt keine Lust und die Kinder auch nicht!“, maulte Peter. „Aber auf rumkraxeln in den Bergen haben wir echt keine Lust.“
Daraufhin begann eine hitzige Diskussion, die plötzlich vom Klingeln des Telefons unterbrochen wurde. Am Apparat war Sabines Mutter Renate, die sich wunderte, warum ihre Tochter so genervt war. Als Sabine ihr von dem Problem erzählte, schlug Renate vor, dass sie eine Stadt suchen sollten, die sowohl am Wasser lag, als auch an den Bergen und Zugang zu einer archäologischen Stätte bietet und wo man gut flanieren kann.
Diesem Rat kamen sie dann nach.