Von Nora
Eva stöhnt laut auf: Sie fängt schon leicht an zu frieren, es wird schneller dunkel und in ihrem Fell kann sie auch schon verstecken spielen, so wie jedes Jahr: Die dunkle Jahreszeit beginnt.
Eine dicke Träne kullert Eva an ihren Barthaaren entlang: Wird sie Teo nach diesem Winter wiedersehen?
Immerhin wird sie eine gefühlte Ewigkeit eingerollt in ihrer Ecke hier kauern, all ihre Körperfunktionen herunter gefahren haben und nach dieser Zeit nicht mehr wissen, wo oben und wo unten ist.
Ob Teo und sie sich dann noch erkennen werden? Und wird auch ihre vergangene Leidenschaft neu aufflammen?
Bestimmt, denn immerhin liebt Teo Eva genauso, wie Eva ihn liebt, das kann Eva mit Sicherheit sagen.
Doch werden sie sich auch erkennen? Und kann man sich nach einer so langen Zeit, in der man noch nicht einmal denken kann, erinnern können?
Nein, Eva weiß es: Sie wird Teo nicht wiedererkennen können. Ihre Leidenschaft von heute wird dann der Vergangenheit angehören.
Doch eins weiß Eva: Sie wird mit Sicherheit Teo wiedersehen. Und dann wird sie nicht anders können, als sich wieder neu in Teo zu verlieben. Und auch Teo wird es nicht verhindern können, als sich erneut in Eva zu verlieben.
Eva freut sich darauf, einzuschlafen und sich wieder neu in Teo zu verlieben.
16. November 2014
10. November 2014
Ich und die anderen: Was mich an den Nicht-Behinderten stört – und was ich an ihnen mag
Von Nora
Gibt es einen großen Unterschied zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten? - Mir kommt es nicht so vor. Das mag daran liegen, dass ich jetzt selbst behindert bin, mich aber für „normal“ halte.
Gibt es einen großen Unterschied zwischen Behinderten und Nicht-Behinderten? - Mir kommt es nicht so vor. Das mag daran liegen, dass ich jetzt selbst behindert bin, mich aber für „normal“ halte.
Da fällt mir auf, dass es schon so einiges gibt, was mich an Behinderten stört, zumindest an meiner Behinderung: Es ist vor allem die Merkfähigkeit. Es stört mich ungemein, dass ich mir noch kaum etwas behalten kann. Auch die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, die Behinderte nicht unbedingt haben (zumindest bei den Behinderten, die an einer Behinderung leiden, die meiner ähnelt,) stört mich. Dann gibt es noch die Leistungsfähigkeit, die besser sein könnte.
Was ist sonst noch „anders“ an mir, als an Nicht-Behinderten? Es ist insbesondere die Zeit, die ich nun für alles benötige: Ich habe das Gefühl, für alles „Ewigkeiten“ zu benötigen. Und das stört mich!
Mit anderen Worten: Ich wäre gern wieder nicht-behindert. Doch das meiste an meiner Behinderung sind Dinge, die nicht offensichtlich sind, sie fallen im Anblick keinesfalls auf, nur im Alltag. Doch ist das gut so? Ich weiß es auch nicht. Ich weiß nur, dass ich das Beste aus meiner Behinderung mache, ich bin (meist) glücklich, so wie ich bin. Ich habe eigentlich nur noch Umgang mit anderen Behinderten Menschen, mit denen ich jedoch ebenso klar komme, wie mit Nicht-Behinderten. In beiden Gruppen gibt es Menschen, die ich nicht mag sowie Leute, die ich abgrundtief liebe.
An den Nicht-Behinderten stört mich im Allgemeinen genau das, was mich auch an Behinderten stören würde. Und ebenso mag ich an beiden Gruppen Ähnliches – hier sehe ich keine wesentlichen Unterschiede.
Ein Zombie kommt zur Schule (ab 18 Jahre)
Von Sarah Gorski
Der kleine Zombie Rob hatte heute seinen ersten Schultag. Er hatte Angst vor den anderen Schülern. Als Rob das Klassenzimmer betrat, wurde er schon von den anderen Schülern angeglotzt. Aber Rob ignorierte die anderen Schüler und setzte sich hin. Es wurde ein kleiner Test geschrieben. Rob gab aber nach dem Test ein leeres Blatt ab. Der Lehrer fragte: „Was soll ich denn damit, ein leeres Blatt Papier kann ich nicht benoten.“ Jetzt wurde Rob sauer und brach dem Lehrer das Genick. Die anderen Schüler wollten aus der Klasse stürmen, aber Rob war schneller und hackte seine Zähne in jeden Schüler.
Der kleine Zombie Rob hatte heute seinen ersten Schultag. Er hatte Angst vor den anderen Schülern. Als Rob das Klassenzimmer betrat, wurde er schon von den anderen Schülern angeglotzt. Aber Rob ignorierte die anderen Schüler und setzte sich hin. Es wurde ein kleiner Test geschrieben. Rob gab aber nach dem Test ein leeres Blatt ab. Der Lehrer fragte: „Was soll ich denn damit, ein leeres Blatt Papier kann ich nicht benoten.“ Jetzt wurde Rob sauer und brach dem Lehrer das Genick. Die anderen Schüler wollten aus der Klasse stürmen, aber Rob war schneller und hackte seine Zähne in jeden Schüler.
Am Ende liefen nur noch Zombies auf der Schule herum.
Zwanzig Dinge, die ich vor meinem dreißigsten Geburtstag gemacht haben möchte
Von Sarah Gorski
- Um
die ganze Welt segeln.
- Den
Mount-Everest besteigen.
- Mit
einem Zombie tanzen.
- Mit
meiner Freundin schlafen.
- Ein
Foto mit meiner japanischen Lieblingsband machen.
- In
der Serie Walking Death als Statistin mitmachen.
- Alle
Bücher, die es gibt, lesen.
- 24
Stunden am Stück wach bleiben.
- Einen
Kimono tragen.
- Eine
Japanerin küssen.
- Alle
Hunde aus dem Tierheim befreien.
- Tabledance
mit einer Stripperin machen.
- Dem
Teufel in der Hölle den Stinkefinger zeigen.
- Einmal
bei einem Eishockeyspiel von Kanada zuschauen.
- Mein
Japanisch verbessern.
- Einmal
von einer professionellen Manga-Künstlerin gestylt werden.
- Iron-Maiden
live sehen.
- Eine
gute Tat begehen.
- Perfekt englisch sprechen.
- Mit Horatio Caine (David Caruso) essen gehen
Elf Dinge, die ich vor meinem vierzigsten Geburtstag gemacht haben möchte
Von Steffi Thies
- Mit
Miriam eine Reise machen.
- Eine
eigene Wohnung beziehen.
- Einmal
Heißluftballon fahren.
- Ein
Bild malen.
- Ich
will heiraten.
- Ein
Buch über mich schreiben.
- Einmal
nach Australien fliegen.
- Ins
Kino gehen.
- Schön
geschminkt in die Disco gehen.
- Eine
neue Arbeit finden.
- Einmal
wieder schwimmen gehen.
Sechs Dinge, die ich vor meinem fünfzigsten Geburtstag machen möchte
von Heinz Thomsen
- Mit
meiner Schwester eine große Party machen.
- Einmal
nach Bayern reisen.
- Eine
Reise auf einem Kreuzfahrtschiff machen, mit Swimmingpools und einem
riesigen Buffet morgens, mittags und abends.
- Einen
großen bunten Hund haben.
- Einen
Globus drehen, mit geschlossenen Augen anhalten und dahin reisen, worauf
mein Finger zeigt.
- Einmal
eine Freeway-Cola-Flasche haben, die so groß ist wie ich selbst.
4. November 2014
6 Dinge, die Ich auf den Mond mitnehmen würde
Von Johannes Plomitzer
1.Fisch Mob, weil das eine angesagte Hip-Hop/Rock band ist
2.Kid-Rock, weil er ein guter Typ ist
3.Currywurst mit Pommes, weil das mein Lieblingsessen ist
4.Cola, weil das mein Lieblingsgetränk ist
5.Blue Rays mit einem Laptop
6.Jim Morrison, weil er ein cooler Rocker ist
Das schöne Schweden, ist nicht mehr so wie es mal war...
Von Johannes Plomitzer
Schweden bekommt jetzt viele Zuwandere und mit den Zuwandere viele Probleme.
Schweden ist nicht mehr so sicher wie es früher, es gibt viel Kriminalität.
Früher konnte man seine eigene Haustür offen lassen und musste keine Angst vor Einbrechern haben. Jetzt muss man die Türen verschließen. Aber Schweden ist trotz seiner Kriminalität, durch die Idylle, der Ruhe und den schönen Holzhäusern in den kleinen Orten, sehr schön.
Anschließend lässt sich sagen, dass Schweden interessant ist aber die Kriminalität nicht schön ist.
Mein Montag
Von Heinz Thomsen
Um neun Uhr stehe ich auf. Dannach ziehe ich mich an, wenn ich angezogen bin schmiere ich mir ein Salamibrötchen und schenke mir einen Kaffee ein.
Nach dem gourmet Frühstück gehe ich mit einem vollgegessenen Bauch in mein Zimmer und höre meinen Lieblingsender, NDR 2, wozu ich tanze.
Die Tanzeinlage dauert ganze zwei Stunden, dannach bin ich ziemlich ausgepowert und gehe zum Mittagessen. Heute gab es zum Mittag Kartoffelbrei mit Bratwurst und Sauce.
Das Mittagessen hat mir sehr gut geschmeckt, sodass ich ganze zwei Portionen gegessen habe. Nach dem Mittagessen habe ich einen Mittagsschlaf von einer Stunde gemacht und neue Kraft für den Nachmittag gesammelt. Nach dem Mittagsschlaf habe ich zwei Tassen Kaffee getrunken.
Um halb sechs habe ich mich mit Johannes zusammen auf dem Weg zu Tolle Worte gemacht.
Wenn ich wieder zu hause bin werde ich bei den Nachrichten den Tag ausklingen lassen.
20. September 2014
Die Reise
Von Lina Strothmann
Im Sommer bin ich für ein paar Tage mit meinen Eltern an die Feldberger Seenplatte gefahren und wir haben in einem netten Hotel in Carwitz gewohnt. Dort lebte der bekannte Schriftsteller Hans Fallada, der unter anderem das Buch ‚Kleiner Man, was nun? ‘ geschrieben hatte. In Carwitz ist sein Haus, nun zu einem Museum ausgebaut worden um es zu besichtigen. Hier hat man viel über Hans Fallada erfahren, z.B. dass er beim Schreiben bis zu 120 Zigaretten rauchte oder in vier Wochen einen recht langen Roman schrieb.
Bei Carwitz gibt es auch viele schöne Seen, in denen wir oft geschwommen sind.
An einem Tag hatten wir vor mit einer kleinen Fähre, die noch von einem Fährmann betrieben wurde, über einen See zu fahren, der Weg von Ufer zu Ufer war sehr kurz. Also stiegen wir auf und es ging los.
Die Fähre wurde von einem gutaussehenden muskulösen jungen Mann gesteuert. Kurz bevor wir ankamen, fing es an etwas an zu nieseln. Also fragten wir den Fährmann, ob es noch regnen würde, was er aber schnell verneinte, die Info war aber kräftig fehlgeschlagen.
Als wir langsam durch einen Wald gegangen sind, hat es angefangen zu schütten. Wir standen also alle unter einem Baum und warteten bis es endlich aufhörte, aber es schüttete und schüttete und damit nicht genug, es war nämlich auch ein starkes Gewitter. Es donnerte und blitzte wie verrückt, wir waren mittlerweile völlig durchnässt. Schließlich beschlossen wir zum Ufer zurückzukehren. Als wir am Ufer standen, gaben wir dem Fährmann ein Zeichen, dass wir wieder zurück wollten. Wir dachten, die Fähre käme erst, wenn das Gewitter aufhörte. Aber die Fähre kam schnell um uns abzuholen. Der Fährmann hatte keine Angst bei Blitz und Donner mir einer kleinen Fähre über einen Fluss zu fahren. Wir aber schon, denn bei Gewitter auf einer kleinen Fähre, die auch noch aus Metall bestand zu fahren ist ja nicht ungefährlich. Trotzdem stiegen wir auf und es ging los. Meine Mutter hatte schon das Ende ihres Lebens gesehen. Der Fährmann war aber sehr locker, mitten auf dem See blieb er plötzlich stehen und bot an, uns unter einen Langnese Sonnenschirm zu stellen. Wir waren zwar schon völlig durchnässt, trotzdem stellten wir uns unter. Wir wollten ja auch, das es weiterging. Zum Glück sind wir völlig durchnässt aber lebend angekommen.
Nachdem wir uns im Hotel wieder getrocknet hatten, fuhren wir durch Carwitz und kamen an dem Gedenkplatz von Hans Fallada vorbei, vor einem Baum standen einige Leute, die ständig einen Baum mit abgelöster Rinde fotografierten. Der Grund war ein eingeschlagener Blitz .
Tja, der Baum war von einem Blitz getroffen, der wirklich nicht weit von den Bäumen stand unter denen wir standen
Also bei Gewitter sollte man sich nicht unter Bäumen stehen, das könnte gefährlich enden.
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