8. April 2020

Covid-19

von Nora

Das sich zurzeit stark ausbreitende Virus bringt allerdings nicht nur Negatives mit sich, auch wenn es zunächst so zu sein scheint:

Du widersprichst mir hier? – Dann blicke einmal in den blauen Himmel und nenne mir einen Zeitpunkt, an dem der Himmel eine auch nur annähernd so blaue Farbe aufwies! Kein Kondensstreifen ist weit und breit zu sehen. Und wann schien die Luft ebenso klar wie momentan gewesen zu sein?! Ich hoffe, die Umwelt kann sich nun wieder durch den Rückgang der Industrie auf nahezu Null sowie durch den Verkehrsrückgang soweit regenerieren, dass es ihr merklich besser geht.

Und auch die soziale Ebene zeigt in vielen Gemeinden, sowie in kleineren Siedlungen bis hin zu Hausgemeinschaften eine engere Bindung: Überall wird Schwächeren Hilfe angeboten, kaum einer muss nun alleine bleiben. So sieht man junge Leute für ihre älteren Nachbarn einkaufen und ihnen beispielsweise schwere Getränkekartons in deren Etage tragen.

Die Nachbarn scheinen sich mehr für einander zu interessieren, fragen nach den Belangen des sonst immer vernachlässigten Nebenan, da sie sich wirklich dafür interessieren. Sowohl Nachbarschaftshilfe wird großgeschrieben, als auch die Hilfe bedürftiger Menschen, die einem nun näher zu sein scheinen, da sie beispielsweise in derselben Straße wohnen, in der man selbst wohnt.

Insbesondere Omas und Opas, also älteren Leuten, wird geholfen und werden nun erst richtig zu schätzen gelernt.

Selbst die Politik lenkt oft ein, und man kann überraschend erkennen, dass der Politik nicht nur das Kapital, sondern auch Menschenleben etwas bedeutet, die sie retten will.

Nicht nur die Umwelt, sondern auch jeder selbst kann Gefallen an dem derzeitigen Zeitpunkt des „Stillstandes“ finden, an dem einem sowohl jegliche sozialen Kontakte verwehrt sind, als auch die Möglichkeit, zur Arbeit zu gehen: Endlich kann man wieder Zeit nur für sich nutzen, hat keine Termine oder sonstigen Verpflichtungen, kann viel spazieren gehen und Dinge tun, die man schon immer tun wollte, doch sich nie die Zeit dafür nehmen wollte.

Man kann jetzt erst wieder mehr Zeit mit seinen Liebsten, mit denen man unter einem Dach wohnt, verbringen.

Auch lernt man nun erst wieder Freunde zu schätzen, die einem durch Telefonate näher gebracht werden.

Ich persönlich genieße insbesondere meine zahlreichen Spaziergänge an der frischen Luft, die mir dabei helfen, meine Gedanken zu sortieren. Zwar höre ich währenddessen NDR Info rauf und runter, doch fühle ich mich dadurch nicht eingeschränkter, da mir die momentanen Fallzahlen und die Virusverbreitung näher gebracht werden, sondern lediglich informierter, da mir klar wird, wie ich mich schützen kann.

Auch das Skype-en oder auch die WhatsApp-Video-Konferenzen gewinnen an Wert, ich freue mich über die Möglichkeit, zu Skype-en und zu Video-WhatssApp-en, um mir meine Freunde näher zu bringen. Doch reicht mir schon ein „normales Telefonat“, in dem ich die Stimme meiner Freunde höre und sie somit mir unversehrt näher zu mir hole.

Auch habe ich wieder Kontakt zu meinen Amis aufgebaut, was mich sehr freut.

Alles in allem freue ich mich schon sehr auf die Zeit, wenn ich endlich wieder Leute treffen kann, arbeiten gehen darf und auch meine Therapien, die ich doch benötige, wieder wahrnehmen kann, doch schätze ich die momentane Zeit des Stillstandes und nutze sie für mich.

20. März 2020

Corona Virus

von Dennis Seidel

Das Corona Virus hat Deutschland erreicht. Auch die Grenzen zu unseren Nachbarländern sind zu. Ich selber fühle mich scheiße damit, weil ich schon lange eine Frau suche und nun von der Menschheit abgeschnitten bin. Ich soll Menschenmassen meiden und dass, solange dieses Virus herrscht.
Die Politiker sollen endlich mal ein Mittel gegen das Virus erfinden. Dieses Virus ist scheiße, es hat schon so viele Menschen getötet. Wenn ich wirklich mal eine gute Fee treffe: sie soll meine Sabrina in eine echte Frau verwandeln und diese Corona Epidemie weg machen.

28. Februar 2020

Hamburger Bürgermeisterin

von Nora

Wenn du morgen Hamburger BürgermeisterIN wärst, was würdest du sofort tun, um deine Stadt inklusiver zu machen?

Wäre ich Hamburger Bürgermeisterin, würde ich zu aller erst diese Stadt wesentlich grüner gestalten, sprich: Das Hamburger Verkehrsnetz so ausbauen, dass sich jeder darauf verlassen kann, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln pünktlich dort anzukommen, wo es von dem Verkehrsverbund versprochen wurde, pünktlich, sicher und auch bezahlbar!

Es sollten die Gruppen, die weniger Geld zur Verfügung haben, weniger zahlen, um den öffentlichen Nahverkehr nutzen zu können. Gemeint sind hier die meisten Behinderten aber auch Rentner, Auszubildende, Studenten und Schüler, sowie diejenigen mit niedrigem Einkommen.

Und hier nimmt das Inklusive der Stadt Hamburg, so wie es mir persönlich vorschwebt, Gestalt an: Ich möchte wirklich jedem Hamburger die Möglichkeit geben, problemlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln Hamburg zu durchqueren. Dafür würde ich das öffentliche Verkehrsnetz behindertenfreundlich gestalten: Ich denke hier an die Barrierefreiheit.

Viele meinen zwar, das beträfe nur Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Doch nein, es betrifft zwar insbesondere Rollstuhlfahrer, doch spreche ich hier weiterhin von Fahrgästen mit eingeschränkter Hör- oder auch Sehfähigkeit, sowie von Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen im allgemeinen, wie beispielsweise Fahrgäste, die auf Rollatoren angewiesen sind, und selbst mit Kinderwagen sollten Fahrgäste problemlos unterwegs sein.

Doch wichtig ist mir zunächst das inklusive Leben aller Hamburger: Auch die beeinträchtigten Hamburger sollten die Möglichkeit eines selbstbestimmten Lebens ermöglicht bekommen, welches ich ihnen mit einem barrierefreien öffentlichen Nahverkehr ein Stück näher bringen möchte.

Wichtig ist mir hierbei auch, dass es an möglichst jeder Bahnstation eine behindertenfreundliche Toilette gibt, die mit einem jeweiligen Bus-/Bahnticket benutzt werden kann.

Ein weiterer Schritt für ein selbstbestimmteres Leben Behinderter wäre eine Direktverbindung (gerne mit dem Bus) vom Hamburger Hauptbahnhof bis zum Hamburger Flughafen. Insbesondere Behinderte, denen sowohl das Umsteigen, als auch längere Fahrten eher schwer fallen, sollten keine Probleme mehr haben, den Hamburger Flughafen zu erreichen.

Das wäre aber nur der erste Schritt, die Öffnung des öffentlichen Nahverkehrs auch für Behinderte.

Natürlich gibt es noch wesentlich mehr, was für eine inklusivere Stadt zu tun ist, doch ist dieser Punkt der mir wichtigste.

19. Februar 2020

Heute ist der schlimmste Tag des Jahres

von Enem

Das Wetter ist grau und trüb. Die lebendigen Feste sind bereits vergangen. Das Leben scheint so lustlos zu sein.

Ein leises Klopfen dringt tief in mein Bewusstsein. Vorsichtig öffne ich die Augen. Und der Regen klopft an meine Scheibe. Immer noch. Genau wie gestern.

Ich mag gar nicht mehr aufstehen. Es lohnt sich einfach nicht. Wofür und für wen auch? Vielleicht dem Regen zuliebe?

Aber im Bett bleiben will ich auch nicht. Es macht mich nur noch trauriger und betrübter. Also gehe ich (nach langem Überlegen) zum Fenster. Kleine und wenige Schritte sind es, aber ein Anfang ist gemacht. So stehe ich an der Scheibe und ich schaue nach draußen. Betrachte meine Umgebung. Betrachte sie genauer. Und ich sehe meine Nachbarin. Doch der Regen scheint ihr nichts auszumachen. Denn sie lächelt zufrieden. So wie sie immer lächelt. Zufrieden und mit sich selbst im Reinen. Und das, obwohl sie Probleme mit ihren Beinen hat. Jeder Schritt ihr gewisse Probleme bereitet.

Das ist das, was ICH sehe. Doch sie hat eine Aufgabe. Es sind die frischen Brötchen vom Bäcker – für sich und ihren Nachbarn. Eine nette Geste, wie ich finde.

Und das tut sie jeden Samstag. Bei Wind und Wetter. Und zu jeder Jahreszeit.

Ich weiß es, weil sie es mir selbst erzählt hat. Im Wartezimmer. Beim Arzt. Denn dort kreuzten sich unsere Wege. Unsere Probleme. Dort erfuhren wir von der Wahrheit des anderen, die entweder schmerzt oder befreit.

Und irgendwann gingen wir wieder. Jeder in seine Richtung. Mit seinen Gedanken. Und den eigenen Gefühlen.

Mich führte es damals in ein kleines Cafè, welches ich zuvor noch nie beachtet hatte. Aber es war auch keine Absicht von mir, dorthin zu gehen. Es war eher eine Mischung aus gedanklicher Versunkenheit und einem einsetzenden Regenschauer. Denn nun war schnelles Handeln gefragt, um nicht noch wie ein durchnässter Pudel auszusehen. Mich so zu fühlen tat ich ohnehin schon. Also schaute ich mich um und das Naheliegendste war dieses Cafè. Ich entkam dem Regen und betrat einen warmen Raum. Ein herzliches Lächeln empfing meine Wenigkeit.

Ich lächelte zurück. Obwohl meine damalige Diagnose keine Schönheit und kein Lächeln beinhaltete. Aber ich konnte gar nicht anders. Denn es war so warm und herzlich!

Nun stand ich also hier. Und bestellte mir einen Kaffee. Ein nettes Gespräch bekam ich gratis dazu. Die Themen waren eher zwanglos, aber nicht langweilig. Sie ergaben sich von selbst, weil wir uns sympathisch waren.

Irgendwann bemerkte ich, dass ich Zeit und Raum vergessen hatte – und ebenso meinen Kaffee. Der stand zwar vor mir, war aber mittlerweile kalt geworden. Sei es drum. Mit einem Lächeln verließ ich das Kaffeehaus. Der Regen hatte mittlerweile schon wieder nachgelassen; oder kam es mir nur so vor? Jedenfalls fühlte ich mich jetzt etwas besser. Und das war gut so.

Das heißt nicht, dass ich mich von nun an durchgängig besser fühlte. Dafür war meine Erkrankung zu tief in mir drinnen. Hatte zu viele innere wie auch äußere Narben hinterlassen. Aber ging es mir schlecht, ging ich gerne in dieses Café. Nur in dieses. Denn ansonsten mied ich die vielen Menschen dort draußen, außerhalb meiner Welt und Empfindungen. Aber hier fühlte ich mich wohl. Und holte mir die Wärme und das Lächeln eines besonderen Menschen ab. Auch den Kaffee, aber der war eher nebensächlich. Manchmal trank ich ihn aus, manchmal auch nicht. Meistens dann, wenn ich mich mit ihr, der lieben Bedienung, intensiv und lebhaft unterhielt. Sie gehörte nun zu den wenigen Menschen, die ich noch an mich heranließ. Sie colorierte mein Schwarz-Weißes Leben. Zumindest Teile davon.

Und nun stehe ich hier am Fenster und schaue dem Regen zu. Meine Stimmung ist nicht sehr berechenbar. Sie macht mir selber Angst. Ich glaube, heute ist der schlimmste Tag des Jahres.

Ich muss raus. Einfach nur raus! Und so laufe ich auf die Straße, mitten in den Regen. Ein damals starker Baum liegt nun entwurzelt vor mir. Er muss irgendwann in der Nacht, bei Regen und Sturm umgefallen sein. Ich betrachte ihn, doch helfen kann ich nicht. Ich kann nur weitergehen. Auf meinem Weg. Bis zu einer Kreuzung. Und mich dann entscheiden, wie es weitergeht.

Irgendwas in mir ist ängstlich, unruhig, traurig … all das zusammen. Und dabei ist doch gar nichts los. Es ist wie ein Feind in mir, den ich einfach nicht greifen kann. Er kommt und geht, wann er will. Und braucht keine besonderen Anlässe dafür.

Aber nun erreiche ich das Café und alles wird gut. Ich komme zur inneren Ruhe. Und meine Bedienung kommt zu mir. Wir reden so schön miteinander und ihr Lächeln erfüllt den Raum und sogar mein Herz. Ich fühle mich wohl bei ihr.

Mein Kaffee ist mittlerweile wieder kalt geworden. Aber dafür hat es aufgehört zu regnen. Und eine angenehme Wärme durchströmt meinen Körper!

Ich verlasse das Café mit einem guten Gefühl. Fange sogar etwas an zu singen und betrachte das Leben um mich herum.

Weit weg von mir sehe ich sogar meine Nachbarin, die nicht so gut laufen kann. Ich möchte zu ihr, auf die andere Seite. Dort, wo die Sonne den dunklen Himmel erobert hat. Ich fühle mich sehr wohl, fast schon euphorisch. Also laufe ich los, ohne mich noch einmal umzuschauen. Und bemerke nicht mehr den schnellen LKW …

Wenn ich Hamburg regiere! (alternativ: Wenn ich Boss wär`)

von Stefanie Thies (mit Sascha)

Inklusion, (Toleranz und Respekt)
Bildung!
Barrierefreie Bahnhöfe in ganz Hamburg
Mehr Freizeitangebote für Menschen mit Handicaps
Bessere Berufsmöglichkeiten für Menschen mit Handicaps

Hi, mein Name ist Steffi, und ich bin seit meiner Kindheit Rollstuhlfahrerin.
Meine Familie und meine Freunde sind seit jeher eine wichtige Stütze für mich, sowohl emotional wie auch als helfende Hände.
Leider benötige ich ständig Hilfe im Alltag, beim Essen, Trinken und um von A –> B zu kommen.
Deshalb möchte ich meine Hilfe für unsere schöne Stadt auch zur Verfügung stellen und wie kann ich das besser tun, als durch das Amt der Bürgermeisterin?!

Wenn ich Bürgermeisterin von Hamburg wäre, würde ich mich für Inklusion stark machen:
Ich würde mich für andere Menschen mit Handicap einsetzen: sei es dass ihnen das gleiche Recht auf Bildung, auf Berufsmöglichkeiten oder in der Freizeit zuteilwird.

Ich werde in die Schulen kommen und meine Ideen vorstellen: Schreib- und Lesehilfen, Aufklärungsarbeit (gegen Mobbing und Ausgrenzung), Essensangebote, die auf die verschiedensten Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Gleiches gilt für den Arbeitsmarkt, auf dem Menschen mit Handicap leider oftmals nicht die Möglichkeiten besitzen wie Menschen ohne Handicap.

Reise

Von Daniela Mohr

Ich möchte nach Berlin fahren. Mit dem Zug brauche ich zwei Stunden von Altona bis Berlin. Mit meiner Betreuerin möchte ich den Reichstag und das Brandenburger Tor angucken. Mit meiner Kamera mache ich Fotos. Danach zeichne ich die Landschaften bei der Arbeit.

Numan Akhtar, der Bürgermeister

von Numan Akhtar

Hallo, Guten Tag, meine lieben Fans.
Das heutige Thema lautet von meiner Seite: Politik, Wirtschaft, Arbeit, Wohnung und Geld.

Also, wenn ich Bürgermeister wäre, würde ich diese wichtigen Sachen überprüfen, ob man das in diesen Bereichen sehr gut regelt und eine gute Veränderung in der Zukunft/ in absehbarer Zeit hervorbringt z.B. Politik, Wirtschaft, Arbeit, Wohnung und Geld gut eingeteilt zu haben in Deutschland.

Klar, dass ich als Bürgermeister für ein gutes Miteinander, eine gute Umgebung und eine gute Balance für alle bin.

Die Bürger wollen keine schweren Aufgaben lösen. Ich bin gegen jegliche Art von Unfairness, Ungerechtigkeit und fieser Behandlung. Das ist mir wichtig.

Ich möchte, dass alle Menschen eine gute Wahl haben, um ihre Chancen zu nutzen. Sie sollen nicht mehr grob behandelt werden und in eine gute Richtung gelenkt werden, so dass sie alles tun, um sich ein gutes Verhältnis mit den Mitmenschen zu erarbeiten.

6. Februar 2020

Es gibt da eine tolle Frau, die mich sehr berührt

von Marco Nast

Es gibt eine tolle Frau, die mich sehr berührt und die heißt Irmgard.
Sie hat mich noch nie im Stich gelassen hat. Ich hatte vor vielen Jahren einen schweren Unfall.
Seitdem ist meine Mutter immer für mich da und darüber bin ich sehr froh. Das ist eine ganz tolle Frau von über 80 Jahren. Ich bin sehr glücklich und dankbar und stolz. Sie ist einfach Klasse. Ich bin sehr froh so eine tolle Mutter zu haben. Ich hoffe, dass es dabei auch bleibt. Meine Mutter ist immer an meiner Seite. Es ist egal zu welcher Tageszeit. Sie versucht mich immer aufzubauen und  ich kann mich auf sie voll verlassen.

24. Januar 2020

Die neue Wohnung

von Lina Strothmann

Jetzt ist es wirklich nicht mehr so lange hin, bis ich ausziehe. Ich werde in ein neues Wohnviertel ziehen, neue Mitte-Altona. Dort wird alles neu gestaltet. Das Haus, in das ich ziehen werde ist ein Gemeindehaus und ist fast fertig. Es ist ein großes, sechsstöckiges Haus mit einer schönen Dachterasse. Insgesamt weden 80 Leute einziehen, viele Familien, aber auch WGs. Ich werde in eine 4er-WG in den 4. Stock ziehen. Jeder hat ein großes Zimmer und einen Balkon. Aber das Beste kommt noch: jeder hat ein eigenes Badezimmer, Luxus pur!
Auf diese ganze Genossenschaft und auf dieses neue Wohngebiet bin ich über eine Kollegin gekommen. Die ist schon seit Beginn dabei und in dieser Inklusions-WG ist einer abgesprungen. Dem Himmel sei dank. Ich wurde gefragt und da ich gerade etwas gesucht habe, habe ich gleich zugesagt. Ach ja, was für ein Glück ich doch habe!
Die WG-Mitglieder kenne ich schon. Wir haben uns schon öfters getroffen, aber auch aus dem Haus kenne ich schon recht viele Leute. Wir haben vor ein paar Monaten sogar schon eine kleine Wochenendreise nach Groß Hansdorf gemacht. Dort war es sehr schön, um sich noch besser kennenzulernen. Die Stimmung war gut. Wir haben Spiele gespielt, Lagerfeuer und Spaziergänge gemacht und hatten viel Spaß.
Vor 2 Wochen haben wir unsere Wohnung gestrichen beziehungsweise die Decken. Die Wände machen die Maler. Dann müssen noch einige Dinge am Haus gemacht werden. Die Balkone haben noch keine Geländer. Vorher sollten wir besser noch nicht einziehen. Trampoline gibt es unten nicht, also haben wir noch etwas Geduld.
Aber eigentlich sind wir zumindest in Gedanken schon mitten im Umzug. Mit der WG machen wir schon Listen, was wir für den Gemeinschaftsraum und die Küche schon haben. Alle, die unsere Wohnung schon gesehen haben, sind fast schon neidisch. Und würden wahrscheinlich Schlange stehen, wenn ein Zimmer frei würde. Aber das wird erst einmal nicht passieren. Wäre ja schon blöd, das alles fallen zu lassen. Ich freue mich schon sehr.
Die Gegend ist schön. Es werden neue Läden in das Viertel gebaut und es gibt einen schönen Park. Wer kann da noch meckern? Der Einzug kommt... Juchu! Juchu! Juchu! :)

Meine Traumkarriere und ich

von Thea Sagawe

Meine Idee ist bei "Mein Kompass" über meine Musikkarriere schreiben: Ich möchte gerne ein oder zwei Instrumente spielen können. Und dafür üben. Ich habe mir für meinen ersten Vorsatz für 2020 vorgenommen, die Musikkarriere zu starten.....
Viel Spaß!