19. März 2008

Ein schönes Erlebnis

von Dennis Seidel

Ich sitze mit den anderen am Abendbrotstisch.
Erich isst ein Käsebrot.
Nach dem Abendbrot machen Thomas und Paddy die Küche.
Ich mache mir Musik an und kuschele mich an Claudia.
Drüben singt Markus.
Morgen fahre ich wieder zum Seminar nach Bad Segeberg.
Claudia, Kay, Matthias und Eckart aus meiner Werkstatt
machen auch mit.
Ich nehme Claudia an mich.
Claudia ist schön weich.
Dann klopft Bernd an.
Ich mache das Rollo runter.
Draußen scheint der helle Mond rein.
Ich decke mich zu und mache mir mein Lieblingslied
Non C´e von Laura Pausinian.
Ich kuschele mich an Claudia.
Da habe ich noch in der WG Cremon gelebt.

"Nur" ein Freund

von Nora 
Doch, Marco und Carsten sind "nur" Freunde von mir. Wobei das Wort "nur" hier besser gestrichen werden sollte. Ich denke schon, dass eine Freundschaft sehr viel Wert ist und nicht so einfach mit dem Wort "nur" abgespeist werden sollte. Es ist so etwas Großes! Ich dachte vorher auch nicht, dass es so etwas gibt, "nur" Freundschaften zwischen Männern und Frauen, aber jetzt weiß ich es. Die gibt es nämlich! Marco und Carsten sind noch nicht einmal meine einzigen männlichen Freunde, die ich habe. So ist da beispielsweise auch Manuel Sarrazin, auch ein Freund von mir. Bin ich mir da auch wirklich sicher, dass da auch nicht noch „mehr“ zwischen uns ist? Keine weiteren Gefühle? "nur" Freundschaft? (Immerhin bin ich ja – bekanntlicher Weise– weiblich, während Manuel doch männlich ist...) – Ja, sicher bin ich mir da. Absolut! Und das kann ich mir sogar auch sein, da ich seine Freundin wirklich außerordentlich gern habe! Und weder bei Manuel, noch bei Carsten oder Marco wären sexuelle Hintergedanken vorhanden. Da gehe ich zumindest mal ganz stark von aus. Bei mir ist dies jedenfalls nicht der Fall. Ja, und auch mit Carsten und Marco bin ich „nur“ befreundet. Wir hatten sogar schon das Gespräch darüber, ob es denn auch Freundschaften zwischen Frauen und Männern gäbe. Gut, ich muss zugeben, dass ich damals noch der Meinung war, die gäbe es nicht so wirklich, aber jetzt weiß ich es besser. Daher wollten wir auch am vergangenen Sonntag gemeinsam ins Harburger „Bolero“ gehen. Nur leider wurde ich dann krank und musste so unser Treffen in letzter Minute absagen. Hier sollte ich aber noch schreiben, dass ich wirklich unheimlich gerne ins Harburger Bolero gehe. Eine Woche zuvor war ich da mit dem besagten Manuel und seiner Freundin. (Wenn ich denken würde, es sähe einer der dreien diesbezüglich eher anders, würde ich mit ihnen auch nicht so unbedingt (noch einmal) zum Bolero gehen wollen.) Gut, ich war (unfallbedingt) zuvor immer wieder neu verliebt gewesen. Da konnte daher kommen, wer wollte, ich war verliebt. Meine Mutter spricht in diesem Zusammenhang immer von meinem „neuen, kitschigen Charakter“, den ich seit dem Unfall hätte. Aber kann man von „kitschig“ reden, wenn man weiß, dass rosa meine neue, absolute Lieblingsfarbe ist? – Ich sehe das zumindest nicht so. Gut, man kann wirklich von einem „missratenem Geschmack“ reden, wenn man sich meinen ehemaligen Freund anschaut und dabei an meine Verliebtheit denkt. Die war nämlich (komischer Weise) enorm groß! So hatte ich ihm auch (dummer Weise) ständig Geld geliehen. Zwar handelte es sich hierbei „nur“ um so etwa 20 €, aber das summiert sich dann und insgesamt schuldet er mir nun etwa 150 €. Nun ist es zum Glück anders. Ich dachte, dies sei seit diesem eben genannten Ex-Freund so, oder auch seit meinem vorherigen, den ich auch nach meinem Unfall hatte, aber ich musste erkennen, dass ich mich dann doch wieder neu verliebt hatte. Na, da kann ich nur sagen, dass es ein wahres Glück war, dann zufällig im Zug einen Freund von mir (aus meiner Bremer Reha) noch getroffen zu haben, der mir diese neue Verliebtheit sehr erfolgreich ausgeredet hatte. (Und ja, auch hierbei handelt es sich „nur“ um einen Freund.) Und ich bin noch nicht einmal in ihn verliebt, obwohl ich mit ihm (, seiner Freundin und seiner süßen Tochter) Sylvester gefeiert hatte. Und ich weiß, dass das früher noch nicht in dieser Form ausgegangen wäre. Aber hier muss ich auch sagen, dass er ein wirklich goldiges, kleines Mädchen mit seiner tollen(!) Freundin hat. Weiterhin muss ich darauf hinweisen, dass mir dieser Freund mit seinen 38 Jahren, die er dieses Jahr erreichen wird, auch schon viel zu alt ist, zumindest für eine intimere Beziehung. – immerhin sind das 12 Jahre mehr, als ich es habe. Nein, ich stehe nicht unbedingt auf „Jungspunde“, obwohl mein vorheriger Freund 2 Jahre jünger war, als ich es bin. Aber 12 Jahre? –ganz so viel muss es dann doch nicht sein...

19. Februar 2008

Mobil am Valentinstag

von Marco Nast

Die Mobilität in meinem Leben ist leider recht beschränkt, weil ich leider nur mit Stöckern gehen kann, aber wenn ich daran denke, was für einen blöden Unfall ich überlebt habe, bin ich dennoch recht glücklich noch am Leben zu sein.

Aber ich will hier gar nicht so traurige Worte schreiben, schließlich sollte man besser nach vorne schauen.

Was mich sehr inspiriert ist die Tatsache, daß meine Eltern und ich bereits wieder einen Urlaub in der Türkei planen.

Das ist für mich eine sehr angenehme Sache, weil wir dann mal ein wenig abschalten können. Das ist eine Sache, über die ich mich wirklich sehr freue.

Worüber ich mir gerade Gedanken mache, ist, was es mit dem Valentienstag so auf sich hat. Davon habe ich ehrlich gesagt gar keine Ahnung.

Ich denke aber ehrlich gesagt selten über solche Sachen nach, weil ich mich lieber damit beschäftige, wie es in meiner Zukunft voran gehen könnte..

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Heute ist der Tag der Liebenden, aber ich bin sauer, das liegt vielleicht daran, daß es mir in meinen achtunddreißig Jahren nicht einmal gelungen ist, eine wirklich nette Freundschaft zu einem freundlichen und netten weiblichen Wesen aufzubauen, die auch ein wenig gehalten hat.

Ich muß aber gestehen, daß ich mich als Single dennoch wirklich glücklich fühle, das liegt vielleicht auch daran, weil ich mich so etwas darauf konzentrieren kann, wie es in meiner Zukunft vorangehen kann.

Woran ich dabei denke ist:

1.Wieder gehen zu lernen.

2. Wieder Freunde zu finden

3. Vielleicht sogar eine adäquate Arbeitstelle zu finden, in der ich mit meiner Phantasie etwas anfangen kann.

Was möchte ich mit meinen sogenannten Freunden denn so machen?

Ich denke dabei zum Beispiel daran, mich mit diesen "sogenannten" Freunden zusammensetzen zu können und Musik zu hören oder uns zu verabreden, gemeinsam Essen zu gehen.

Halt gemeinsam am Leben Spaß zu haben.

Ihr Name ist Camille

von Johannes Plomitzer

Ich war auf dem Weg zur Krankengymnastik und da stand sie im Wartesaal. Sie hatte bildschöne Augen, wie funkelnde Sterne.
Mein Ärger war groß, dass ich sie nicht angesprochen habe, denn so hübsche Frauen sollte man ansprechen.

1 Woche später:

Wie der Zufall es wollte, traf ich diese hübsche Frau noch mal und sprach sie an. Ich fragte sie, ob sie mir über die Strasse helfen könnte. Dabei erfuhr ich ihr ihren Namen: Camille, so schön wie die Blüte. Sie ist 26 Jahre alt und wohnt ganz in meiner Nähe. Ich habe ein wenig Angst, dass sie erfährt, dass ich in einer Werkstatt für Behinderte arbeite. Wahrscheinlich hält sie mich dann für einen Idioten. Aber sollte sie mich deswegen auslachen, dann ist sie es auch nicht wert geliebt zu werden.

Valentinstag

von Nora 

Heute ist Valentinstag – der Tag der Liebe. Na, wie geht es mir – so als Single – denn dabei?! Gut. Doch, mir geht es gut. (Gut aber nur, wenn man auch nur den Umstand betrachtet, dass ich solo bin. Ich bin sogar verdammt froh, Single zu sein! Ich bin echt verdammt froh, nicht – mehr – solch einen „schlimmen“ Freund zu haben, wie zuvor. Auch, wenn ich wirklich verdammt verliebt gewesen war. Er tat mir einfach nicht so gut.)
Tja, an sich hätte es ja schon etwas – zu kuscheln, zu küssen oder auch nur beieinander zu sein und die Gesellschaft zu genießen. Sei es, ins Kino zu gehen, essen oder auch nur Kaffee trinken zu gehen oder auch „nur“ füreinander zu kochen. Doch, das hat wirklich etwas. Aber vermisse ich das? Wenigstens das Gefühl, jemanden zu haben?! Nein, ich muss zugeben, noch nicht einmal das vermisse ich. Wie gesagt: im Gegenteil, ich bin auch noch froh darüber!
Einen Freund könnte ich momentan gar nicht gebrauchen. Das möchte ich überhaupt nicht. Na, die Angebote würden mir ja nicht so unbedingt fehlen. (Ich hoffe, das klingt jetzt nicht angeberisch. Wenn das jeder beliebige andere sagen würde, würde ich den aus genau diesem Grund auslachen.)

Die Luftrettung in Hamburg

von Dennis Seidel

In Hamburg gibt es zwei Rettungshubschrauber. Einmal Christoph 29 (ehemals SAR 71) und den Christoph Hansa. Der Christoph 29 ist an seiner orangen Farbe und der Aufschrift LUFTRETTUNG zu erkennen und der Christoph Hansa an der Aufschrift ADAC.

Die Luftrettung in Hamburg fand am 14.3.2002 ein schlimmes Ende, als in Hummelsbüttel der SAR 71 abstürzte.
Bei jeder Landung von einem der beiden Rettungshubschrauber ist immer ein Streifenwagen vor Ort, um abzusichern. Ziemlich selten wird der Patient im Rettungshubschrauber transportiert. Der Notarzt fährt meistens im RTW mit. Wenn einer der beiden RTHS landet ist es ziemlich windig und laut, und dann sind da auch noch die Menschenmengen, die das ganze Spektakel mit verfolgen.
Ich war schon bei vielen Landungen dabei. Einmal war ich bei einer Landung des SAR 71 dabei. Der RTH kommt immer dann zum Einsatz wenn kein Notarzteinsatzfahrzeug zur Verfügung steht, und der Notarzt benötigt wird. Die Landung in der Stadt ist vielfältig. Mal wird mitten auf der Kreuzung gelandet und mal in einem Park, auf dem Sportplatz, auf der Baustelle, auf einem Schulhof oder auf einem großen Platz.

Die Rettungshubschrauber in Hamburg sind zwei Hubschrauber vom Typ Eurocopter 135. Bevor die Christoph 29 im Januar 2006 den Dienst antreten konnte, gab es in Hamburg den SAR 71. Dieser Hubschrauber war eine Bell UH 10.
Die Hamburger Rettungshubschrauber sind immer von weitem zu hören. Der Christoph 29 ist am BWK in Wandsbek und der Christoph Hansa in Bergedorf stationiert.

Ende

7. Februar 2008

In der Disco

von Heinz Thomsen

Neulich war ich tanzen. Draußen war es dunkel. Die Disco war voll und die Musik wer genau richtig laut. Ich mochte die Musik. Es war Rap, das ist cool. Zuerst habe ich mir was zu Trinken geholt, und zwar Cola. Ich habe mich alleine an einen Tisch gesetzt und die anderen Leute beobachtet. Niemand hat getanzt. Ich auch nicht. Es waren auch ein paar Mädchen da, aber ich fand keine von ihnen interessant. Ich fand es gut, die Leute zu beobachten. Dann bin ich nach Hause gegangen, weil ich müde war. In meinem Bett wartete schon mein Kuschelhase.

Ein schöner Morgen auf dem Land

von Dennis Seidel

Der Morgen graut.
Es wird langsam hell.
Auf dem Hof der Familie Seidel ist es noch ruhig. Ich heiße Denis Seidel und bin acht Jahre alt.

Meine Geschwister heißen Silvana, Therese und Kevin.
Wir haben zwei Hunde, sechs Kühe, eine Sau und sieben Ferkel, drei Katzen und einen Hahn auf dem Hof.
Unsere beiden Hunde heißen Ava und Rex.
Ava ist eine Mischlingshündin und Rex ist ein Border Collie.
An diesem Morgen ist alles ruhig.
Rex schläft unten im Flur.
Neben mir schnarcht Silvana.
Mama und Papa schlafen auch noch.
Therese sitzt am Schreibtisch.
Um 9.30 Uhr weckt mich Silvana.
Mama macht Frühstück.
Unten schreit Kevin.
Silvana geht mit Rex raus.
Nach dem Frühstück gehen wir raus.
Ende

„Na, Du Spasti“!

von Nora 
Spastiker – was ist das eigentlich?! Ich kenne den Begriff nur aus den Sprüchen der Grundschule, „Hey, Du Spasti(ker)!“. Benutzt hatte ich diesen Satz sogar auch schon. Aber die Aussage dieses Satzes?! – Die habe ich nie gewusst. Bis jetzt. Nun habe ich selbst leider etwas, was sich Spasmus nennt. Also weiß ich, was das ist. (Wenn ich gehe, beugen sich die Zehen unter den Fuß, auf den Boden. Sie „krallen“. Ich gehe also auf den Zehen.) Doch, es ist schon recht unangenehm, ja, es teilweise tut sogar auch weh! Aber – obwohl mir meine Eltern immer sagen: “Mach die Zehen mal locker, sortiere sie!“, wenn ich so gehe, – ich kann das leider nicht abstellen. Ich „kralle“ einfach. Einen Spasmus kann man nicht so einfach abstellen bzw. beeinflussen – Er ist einfach vorhanden, wenn man Pech hat. Das ist (leider) bei mir nun so der Fall. Und – wie gut auch immer diese Ratschläge meiner Eltern nun mal gemeint sind – ich kann auch nichts gegen das ständige Krallen unternehmen, ich tue es einfach. Einen Spasmus kann man nicht willkürlich beeinflussen oder gar verhindern. Es ist ein vom Kopf gesteuerter Mechanismus, der quasi automatisch einsetzt. Bei einem Spasmus lässt der Kopf lediglich Masssenmuster zu, um die Person von A nach B zu bewegen (Ziel Nr.2 des Kopfes), sobald sich die Person in der Aufrichten befindet (Ziel Nr. 1 des Kopfes). Selektive Bewegungen wären zwar durchaus möglich, jedoch nicht die Norm. Und diese nun angewandten Bewegungsformen kommen so im Gehirn an und setzen sich dort fest. Bei mir heißt dies: beim Gehen den linken Fuß irgendwie nach vorn zu „schleudern“ und zu krallen. Hier stehen „selektive Bewegungen“ für eine Bewegung, die zielgerichtete einzelne Muskeln ausführen. Diese „Massenbewegung“ läuft nach abnormalen Verhaltensmustern ab, da so einiges in meinem Kopf durch den Unfall, den ich hatte, gestört worden ist. Ein Massenmuster ist der Ausdruck für keine einzelne Bewegung, sondern wenn viele Muskeln bei einer Bewegung „mithelfen“, z.B. Bein vor“. Meine momentane Physiotherapeutin, bei der ich zurzeit auch sehr intensiv Therapie nehme, hilft mir wirklich ungemein bei der Bekämpfung meines „Fehlers des Fußes“. Ich hoffe nun, dass mein Spasmus sogar mal – dank ihrer Hilfe – beseitigt wird! Auch wenn das vielleicht zu viel erhofft ist, ich hoffe es dennoch… Na, dass es möglich ist, den Spasmus (ganz) zu beseitigen, versprach sie mir schon mal. Und ich weiß halt, dass ich bei ihr unter guten und hilfreichen Händen bin und traue ihr diesbezüglich auch sehr viel zu. Auch mein spanischer Physiotherapeut gab mir schon viele Tipps für meine Vorgehensweise gegen diesen Spasmus. Der Spasmus hat sich sogar auch – dank der Hilfe dieser eben genannten Physiotherapeutin – schon wesentlich verbessert! Aber dieser Spasmus ist nun mal vorhanden und bleibt es wohl auch noch. Leider. Ich hoffe aber, nicht mehr allzu lange! Jetzt, wo ich weiß, was das bedeutet, ein „Spastiker“ zu sein, würde ich diesen Satz nicht mehr so einfach benutzen. Eine Spastik ist schon etwas wirklich Schlimmes, das habe ich merken müssen. Etwas, was man sogar seinen ärgsten Feinden nicht so einfach wünscht.

Ein kleiner Traum von mir

von Marco Nast

Ich würde gerne einen schönen Urlaub in einem exotischen Land machen:

Mein Problem besteht aber darin, daß ich leider sehr schlecht gehen kann. Das liegt leider daran, daß ich das Opfer eines heftigen Unfalls war, der zum Glück aber nur mich allein betraf:

Eines Morgens, es war im Januar (der 3. 2003), da bin ich mit meinem Auto zur Arbeit gefahren. Ich hatte leider das Pech, daß ich auf einer überfrorenen Stelle ins Schleudern kam.
Ich hatte mich mehrmals überschlagen und bin dann im Strassengraben liegen geblieben.
Zum Glück hatte dies jemand bemerkt, der daraufhin gleich die Polizei gerufen hatte. Als Folge davon bin ich mit einem Rettungshubschrauber abgeholt und in das Eppendorfer Krankenhaus geflogen worden, die hatten mich dort zum Glück wiederbelebt. Daraufhin wurde ich in das Krankenhaus nach Boberg verlegt, wo ich traurigerweise über ein Jahr gelegen habe, bis mich meine Eltern wieder nach Hause geholt haben.
Ich muß leider zugeben, daß ich noch Heute unter den Folgen dieses Unfalls zu leiden habe.

Die Folgen dieses Unfalls bestehen für mich darin, daß ich nun leider sehr schlecht (beziehungsweise nur mit Stöckern) gehen kann.)

Was ich mir in diesem Zusammenhang wünsche ist, dass ich mich, wenn ich mich ein wenig rehabilitieren könnte, wieder so verhalten könnte, wie es die Menschen um mich herum tun, damit meine ich zum Beispiel ohne Stöcker zu laufen, etwas mehr zu behalten und nicht so oft auf die Toilette zu müssen.

Ich muß aber zugeben, daß ich trotz meiner Defizite trotzdem recht glücklich bin, damit meine ich, daß ich halt versuche, das Beste aus meiner so unangenehmen Situation zu machen.

Wenn ich vielleicht das Glück hätte, könnte ich trotz meiner leider vorhandenen Defizite wieder Menschen kennenlernen, die mich so nehmen, wie ich halt bin.

Ich sehe es als notwendig an, das Beste aus meiner Lage zu machen. Aber ich befürchte, es benötigt außer dem bloßen Willen noch eine Menge an Geduld.

Aber wenn ich bedenke, was mir alles widerfahren ist, bin ich dennoch sehr glücklich.