18. Januar 2008

DER Winter


von Alexander Geifes

Ulrike ging im Winter raus –
Und baute sich aus Schnee ein Haus.
Ulrike sagte dies Haus soll beiden gehören –
Drumm darf uns niemand stören.
Alex hat darauf gesagt „ich werde bauen einen Schneemann –
Der das Haus bewachen kann.
Das Wetter wurde wärmer der Schneemann guckte ärmer.
Der Frühling ist gekommen –
Der hat das Haus und den Schneemann mitgenommen.

Ein Angebot bei ebay


von Nora


Ich glaube, ich hatte schon erwähnt, dass ich unter einem Schädelhirntrauma leide. Dazu zählen auch sehr starke Probleme meiner linken Seite. So bot mir mein Vater schon mehrmals an, da ich kein Internet hätte, könne ich seine Verbindung nutzen, um meinen linken Arm bei „ebay“ zu verkaufen. Leider würde ich allerdings kaum Geld dafür verlangen können, da diese Seite so extrem schlecht genutzt wird und daher quasi „unbrauchbar“ ist. Ja, leider bin ich auch noch Rechtshänderin, was bedeutet, dass meine rechte Hand eh viel stärker im Einsatz ist, ja, sein muss, als die linke. So hat das zumindest eine gute Seite: So können mir meine Eltern nicht ununterbrochen verwerfen, nur die rechte Seite im Einsatz zu haben. Es stört mich doch selbst doch so ungemein! Aber schreiben oder auch essen kann ich nun mal nicht wirklich mit der linken Hand. Da hilft wohl auch kein Training. Wobei ich auch wirklich traurig bin, so dir rechte Seite (zwangsläufig) stärker zu bebrauchen, als die linke, die nun schön verkümmert und „vor sich hin vegetiert“, ich bin ja schließlich Rechtshänderin...
Also zurück zum Angebot: Wer hätte gern eine – unbrauchbare – linke Hand?

Ich heisse Marco Nast


von Marco Nast

mein Problem besteht darin dass ich einen heftigen Verkehrsunfall vor sechs Jahren hatte.
In Folge darauf hin lag ich über ein Jahr im Boberger Krankenhaus,
Ich habe das Glück gehabt, das meine Eltern mich daraufhin wieder nach Hause geholt haben.

Ich muß aber gestehen, daß ich durch meine schweren Hirnverletzungen immer noch sehr vergesslich bin, jedoch habe ich mir angewöhnt regelmässig wieder Tagebuch zu führen in dem ich dann nachlesen kann, was ich mir so zwischendurch notiert habe. Dadurch versuche ich mein Erinnerungsvermögen wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Wenn ich mal davon absehe, das ich leider sehr schlecht gehen kann, fühle ich mich aber dennoch recht glücklich und gesund.
Ich muß zugeben, das ich trotz meiner vorhandenen Defizite recht glücklich bin und hoffe mich wieder langsam rehabilitieren zu können.

Ich möchte hier noch anhängen, das ich sehr froh bin in dieser Schreibwerkstatt so gastfreundlich empfangen worden zu sein.

Ich hätte nicht damit gerechnet, das ich hier so höflich mit Tee und Keksen empfangen würde. Es ist sehr schön, so freundliche Menschen um mich zu haben.
Wenn ich wüsste, wie ich diesen Text einspeichern könnte, hätte ich es bereits allerdings schon getan.

Desweiteren überlege ich mir, wie es in meiner Zukunft vorangehen könnte, wenn ich mich ein wenig rehabilitieren könnte.

Ich muß auch gestehen, das ich es durchaus in Erwägung
Ziehe mich auch wieder beruflich fortzubilden, allerdings habe ich das Problem, das ich nicht wirklich mobil bin, da ich leider nur mit Stöckern gehen kann, aber ich arbeite daran wieder ohne Hilfmittel gehen zu lernen, aber ich befürchte das dauert noch eine Weile, bis ich mich so verhalten kann wie die Menschen um mich herum.

Die Weight Watchers

von Nora 
Figurprobleme (hatte) ich – bis vor weniger Zeit. Wobei ich hier anmerken muss, dass meine Eltern eigentlich noch ein viel größeres Problem mit meiner Figur haben, als ich es sonst hatte, da ich mich (inzwischen, dank der „Weight Watchers“) für „normal“ halte, während mich meine Eltern als „zu fett“ erklären, noch immer. Da eine wirklich gute Freundin der Familie eine Leiterin der Weight Watchers ist, zeigte sie mir das Prinzip der Ernährung bei den Weight Watchern. Ich fing zunächst an, mich „nur so, für mich“, nach diesem Konzept zu ernähren. Nun begann ich aber, bei ihr in eine Gruppe zu gehen. Ich muss sagen, dass ich insbesondere in meiner ersten Reha sehr viel an Gewicht zunahm, in meinen beiden Rehas kam ich auf etwa 20 Pfund. Ich muss dazu sagen, dass es daran liegt, dass ich gern „schnuckele“, wie mein spanischer Physiotherapeut es nennt, „nasche“, wie ich dazu sage. Aber ich habe nicht nur vor, wieder auf mein altes Gewicht zu kommen, sondern die Weight Watchers zeigen mir sogar, dass es auch möglich ist! So habe ich inzwischen schon etwa 8 Pfund abgenommen. Und das reicht mir ja noch nicht einmal! Das Gute an den Weight Watchern ist einfach, dass ich noch immer naschen („schnuckeln“) kann. Ich muss mir lediglich meine Nahrungsmittel gut einteilen, oder viel Sport treiben, muss aber auf keine Nahrungsmittel verzichten. So hat jedes Nahrungsmittel eine gewisse „Points“-Zahl, die sich aus den Kalorien und der Grammzahl des Fettes zusammensetzt. Jeder hat eine bestimmte Anzahl an Points, die man sich zunächst ausrechnen muss. Bei Frauen liegt sie meist so um die 20. Diese 20 Points (oder wie viel man auch immer hat) darf man täglich erreichen, man sollte sie aber (ohne sich sportlich betätigt zu haben) jedoch nicht überschreiten. Obst und Gemüse haben beispielsweise keine Pointswerte. Man muss sogar 5 Stück am Tag essen! Das habe ich hier auch gelernt – immer sehr gesund, mit viel Obst und Gemüse – zu essen. Auch bei den Getränken hat man eine gewisse Anzahl an Millilitern, die man zu sich nehmen muss. Man kann sogar die genutzten Points die Woche über verteilen und sich welche „einsparen“, falls man beispielsweise vorhat, ins Restaurant zu gehen oder auf eine Feier eingeladen ist, wo man seine Anzahl der „genehmigten“ Points auf jeden Fall überschreiten wird. Bei Männern liegt diese Anzahl wesentlich höher, als bei Frauen. Das Gute an den Weight Watchern ist, dass ich trotz meiner Abnahme (, die ich auch tatsächlich vollführe!) weiterhin naschen („schnuckeln“) kann. Jedenfalls bin ich froh, nun auch in eine Gruppe zu gehen, da sie mir wesentlich mehr Motivation bereitet. Nun denke ich auf jeden Fall, dass ich mein Wunschgewicht, welches ich bei den Weight Watchern auch angab, erreichen werde. Ich gehe eh davon aus, es zu erreichen, inzwischen denke ich das schon. Zunächst habe ich erstmal vor, „Goldmitglied“ bei den Weight Watchern zu werden. Das bedeutet, zunächst erstmal drei Kilo abzunehmen, von dem Gewicht, welches ich (angezogen) bei dem ersten Weight Watchers-Treffen wog. (Dort stellt man sich auf die Waage und wird gewogen.) Und dieses Gewicht muss ich dann 6 Wochen halten. Aber das schaffe ich! Bestimmt.

21. Dezember 2007

Sylvester

von Alexander Geifes

Sylvester ist der Tag –
An dem man Feiern auch gern mag.
Das fängt morgens beim Aufbau an –
Abends ist die Feier dran.
Nachts um 0.00 UHR Knallen die Korken dann –
Und dann kommt das Neue Jahr auch dran.
Wir freuten uns im Alten drauf –
Nun Reißen wir das neue auf.
Nun Wünsche allen ein schönes neues Jahr –
Es ist schon da –
Ich will es gar nicht glauben es ist doch wahr.
Guten RUTSCH HURRA HURRA:

Menschen in der Vorweihnachtszeit !

von Alexander Geifes

Jedes Jahr zur selben Zeit
Kommt die Hektik weit und Breit.
Die Menschen laufen und Kaufen in den Getümmel –
In den Läden herrscht ein lustig Gewimmel.
Ich beobachte es nicht gern –
Von nah sondern nur fern.
Ich mache mir so meine Gedanken-
Und weise mich selber in die Schranken.
Das ich nicht selber mit durch Dreh-
Wenn ich die ganze Hektik seh.
Und am 23. Dann-
Kommen noch schnell die letzten sachen dran.
Und sie überlegen noch schnell habe ich nicht was vergessen-
Doch klar die Pute für das Weihnachtsessen.
Dann Rennen sie noch mal los-
Und kaufen die Pute mächtig groß.
Und die letzten Geschenke werden noch Gekauft-
Und die letzten karten noch zusammen gerauft.
Und dann ist Heiligabend da-
Und die Kinder Schreien Hurra Hurra.
Und die Kinder sitzen und spielen dann-
Und dann sind auch mal die Eltern dran-
Und dann beim Weihnachtsessen-
Wird die ganze Hektik schnell vergessen.
Die Weihnachtszeit ist nun aus-
Und Bäuche voll mit dem ganzen schmaus
Und die Hektik lässt ein dann in Ruh-
Macht der Weihnachtsmann sein Häuschen zu.

Es war einmal...

von Nora 
Es war einmal ein sehr armes Mädchen. Sie war leider allein, da ihre Eltern vor kurzem von ihr gegangen waren - sie hatten einen schweren Autounfall. So allein, wie sie war, ging sie eines Tages spazieren. Sie ging in den Wald, obwohl sie schreckliche Angst vor einem Überfall hatte. Und tatsächlich: Im Wald begegnete sie einem jungen Mann. Ängstlich wollte sie ihm zunächst nur ausweichen, sah dann aber, dass er wirklich wunderhübsch war und tat es somit nicht. Er sprach sie sogar noch an! "Na, sowas, bin ich ein Glückskind?", fragte sie sich. Beide kamen so ins Gespräch. Das Mädchen und der Prinz merkten, dass sich zwischen ihnen etwas entwickelte, etwas Ernsteres. Nach einer Zeit musste das arme Mädchen leider gehen, da sie nun wieder arbeiten gehen musste. Aber die beiden verabredeten sofort ein neues Treffen. Und so trafen sie sich am nächsten Tag um halb fünf an der Weggabelung wieder. Das arme Mädchen war sogar schon eine halbe Stunde vor der verabredeten Zeit am Treffpunkt, da sie den Prinzen unbedingt schnellstens wieder treffen wollte. Aber sie musste noch nicht einmal auf den Prinzen warten, da auch er eine halbe Stunde zu früh da war! Aufgrund der gemeinsamen Stunden, die die beiden miteinander erlebten, entwickelte sich zwischen den beiden eine große Liebe. Eines Tages bekamen die Eltern des Prinzen etwas von den Treffen der beiden mit und wollten sie verbieten. Der Vater des Prinzen sagte ihm: "Mein Sohn, Du solltest dieses Mädchen nicht mehr sehen. Falls Du sie aber dennoch weiterhin sehen möchtest, musst Du sie schon nach ihrer Hand fragen und sie zur Frau nehmen." Er sagte dies, da er davon überzeugt war, nur so die Verbindung zwischen den beiden lösen zu können. Der Prinz bat das Mädchen also, seine Frau zu werden. Das Mädchen aber wollte aus anderen Gründen um ihre Hand gebeten werden, als nur aus dem Grunde, sich erneut wieder sehen zu können. Sie wollte aus 'Gründen der Liebe gefragt werden. Aber die Liebe spielte ja hier auch eine wichtige Rolle und war in gewisser Weise ja auch der Grund dieser Frage gewesen. Und so sagte das arme Mädchen dem Prinzen zu und sie feierten im Frühling nächsten Jahres Hochzeit und lebten glücklich bis .an ihr Lebensende zusammen mit all den reizenden Kinderlein, die sie bekamen.

19. Dezember 2007

Ein Märchenthriller - Teil 1

von Johannes Plomitzer

Es war einmal eine Frau, die hieß Su Ling. Sie hatte, wunderschönes schwarzes Haar und bildschöne braune Augen, in denen sich die Sonne spiegelte.
Alle Blicke richteten sich auf sie, als sie die große Schmuckausstellung betrat. Zielstrebig ging sie auf das kostbare Collier aus roten Diamanten zu. Es war von Cheng, einem japanischen Künstler im 18.Jahrhundert erschaffen worden.
Sie sprach Sheshin, den Händler an: „Was kostet dieses Collier?“ Sheshin antwortete: „Soviel Geld werden Sie kaum haben.“ Aber Su Ling holte einfach einen Packen großer Geldscheine hervor: „ich denke, das wird schon reichen.“ Gierig griff Sheshin nach dem Geld und übergab ihr das Collier. Er sagte ihr aber nichts von der besonderen Kraft der Diamanten. Deshalb ahnte Su Ling auch nicht, dass noch andere Leute - wie etwa Herr Yamato von der Mafia - an dem Collier interessiert waren. Auf einmal schoss ein bildschöner Mann auf Su Ling zu und flüsterte ihr ins Ohr: „Kommen Sie bitte mit.“ Su Ling wusste erst nicht, ob sie ihm trauen sollte, da er so geheimnisvoll sprach, aber sie fand ihn sehr sympathisch. „Mein Name ist Jang Ling“, sagte der Mann. Da tauchte plötzlich Mister Yamato auf der Bildfläche auf. Zusammen mit drei Männern von seiner Truppe lief er den beiden hinterher. Alle hatten ihre Pistolen gezogen. Jang Ling drehte sich um und sagte zu Su Ling: „Wir werden verfolgt. Gehen Sie in Deckung.“ Jang Ling stellte sich den Verfolgern entgegen. Er kannte keine Angst. Schließlich war er ein Kämpfer der Special Forces in Südkorea gewesen...

Fortsetzung folgt

Im Park

von Dennis Seidel

Heute morgen habe ich was Schönes geträumt.
Ich war im Park.
Das Wetter war schön.
Ich setzte mich auf eine Bank.
Auf einer nahen Wiese
waren viele Hunde.
Dann setzte sich eine
Frau neben mich.
Sie hieß Franzi.

Politik, Kultur & Milchkaffee - das Café Leben in Hamburg-Harburg

von Nora 
Ich habe das Glück, in unmittelbarer Nähe zum Café Leben in Hamburg-Harburg in der Heimfelder Straße Nr. 21 zu wohnen. Das Besondere des Café Lebens ist sowohl die Atmosphäre, die mir wirklich gut gefällt, da man sich so heimisch fühlt. Aber auch die Milchkaffeeschalen, die es dort zu kaufen gibt, gefallen mir: Man kann den Milchkaffee dort in Schälchen bestellen. Wenn einem das zu viel wäre, hätte man allerdings auch die Möglichkeit, den Milchkaffee ganz normal in Bechern zu bestellen. Ich war sehr traurig, als ich erfuhr, dass das Café Leben nun schließen sollte. Es gab eine Abschiedsfeier und dann war das Café mit einem Male geschlossen. Das war sehr schade, da ich wirklich gern dort hingehe, aber auch, da dort immer Diskussionsrunden der Grünen angehalten werden, zu denen ich gerne gehe. Sollte es nun etwa keine Diskussionsrunden mehr geben? Aber inzwischen hat das Café Leben neueröffnet. Ich war sogar schon dort. Der Besitzer hatte gewechselt und es wurde restauriert, daher war geschlossen. Toll, dass es nun wieder das CafÈ Leben gibt! Am 6. Dezember wurde wieder eine Diskussionsrunde gehalten. Diese wurde allerdings von zwei anderen Personen geleitet, als wie sonst von dem Abgeordneten der Bürgerschaft Manuel Sarrazin. An sich wollte ich trotzdem wieder dort sein, aber da es zum einen im Café des Frauenkulturhauses und nicht im CafÈ Leben statt fand und da zum anderen der besagte Abgeordnete der Grünen nicht dabei war, wollte ich an genau diesem Tag lieber zum Poetry Slam gehen, der im Café Leben stattfand. Aber der Manuel Sarrazin hat mir zugesagt, dass es wieder eine neue Diskussionsrunde im Café Leben geben wird! Und das im April nächsten Jahres. Na, dann weiß ich ja schon mein nächstes Thema, über das ich hier schreiben werde: über die Diskussionsrunde der Grünen. Leider konnte ich am Nikolaustag dann allerdings nicht noch zum Poetry Slam im Café Leben gehen, da ich am Dienstag zuvor an meinem Fuß operiert worden bin und enorme Schmerzen hatte. Na, dann kann ich ja beim nächsten Poetry Slam im Café Leben sein. Dann würde ich sogar auch wieder davon berichten.