27. Juni 2008

Türkei Urlaub

von Marco Nast

Vor zwei Jahren war ich mit meinen Eltern in der Türkei. Wir haben dort in einem palastähnlichen Hotel gelebt.
Ich war sehr beeindruckt von der Größe dieser Anlage.
Aber was mir gar nicht gefallen hat, war die Tatsache, dass ich dort dummerweise wieder einen kleinen Unfall hatte. Leider mit der Folge, dass ich daraufhin leider für einen ganzen Tag ins Krankenhaus musste.

Es ist mir wieder einmal gelungen über meine eigenen Füße zu stolpern. (Leider kommt das in der letzten Zeit zu häufig vor)
Ich wollte vor dem Mittagessen noch einmal kurz mal auf das WC gehen und daraufhin bin ich einfach umgefallen.

Was aber klasse war, war, dass ich daraufhin gleich mit dem Taxi in ein nahe gelegenes Krankenhaus musste. Ich war aber so aufgeregt über diese Tatsache (ich muss dabei gestehen, dass ich Krankenhäuser gar nicht ausstehen kann, weil ich in meiner Vergangenheit über ein ganzes Jahr in der Folge eines doofen Unfalls im Krankenhaus gelegen habe, das hat mir natürlich gar nicht gefallen)

Ich finde es immer sehr schade, dass ich so oft solche dummen Sachen anstellen muss.
Aber wenn ich es mir recht überlege, kann man aus solchen Dingen nur lernen:
1. Ich sollte mich einfach besser auf meine Füße bzw. meine Schritte konzentrieren)
2. Ich sollte nicht so einfach rumschludern, sondern mich besser auf meine Schritte konzentrieren.
3. Habe ich jetzt leider vergessen.

Das Café Leben

von Nora 
Ich gehe gern ins Café Leben
Das muss ich mir auch nicht überlegen.
Es ist der beste Ort
Für einen Cappuccino dort
Aber auch ein Salat ist gut
Wenn der auch nicht wirklich Not tut.

Der Traum

von Dennis Seidel
Träume sind tolles
Und nicht olles
Träumen tut man nur im Schlaf
Wie ein Schaf ganz brav
Nachts hat man die meisten Träume,
dass man nichts versäume
Träumen tut man auch vom Fußball,
das ist der Knall

Ein Gedicht

von Arne Hausschild

Andrea, wenn du singst,
erklingt mein Herz.

Du bist einfach zauberhaft,
in meinen Träumen in der Nacht.

Deine dunklen Haare weich,
sind wie ein tiefer dunkler Teich.

Du hast Sterne in den Augen,
Dein Sex Appeal ist kaum zu glauben,
den kann Dir auch niemals jemand rauben.

Dein Auftritt auf der Bühne rockt,
so dass mir fast mein Herze stockt.

Andrea, ich freue mich, Dich bald zu sehn,
Du wirst sehn, es wird schon gehen!

9. Mai 2008

Meine erste Liebe

von Dennis Seidel

Alles begann nach der Schule.
Ich ging zur Bushaltestelle.
Es war sehr heiß und wir hatten Hitzefrei bekommen.
An der Haltestelle sah ich sie dann, mein Traummädchen, sie war so süß.
Ihr Name war Laura.
Laura lächelte mich an.
Unsere Blicke trafen sich.
Ich stellte mich neben sie.
Dann kam der Bus, es war sehr voll.
Laura musste stehen.
Sie nahm meine Hand.
In Ohlsdorf stiegen wir zwei in die S-Bahnlinie 1.
Laura setzte sich neben mich.
Dann ging es los.
Am Abend rief mich Laura an und
am Sonntag verabredeten wir uns dann.

Ende

Erlebnisse mit einem Mitschüler

von Johannes Plomitzer

Zuerst war er mein bester Freund. Er saß wie ich im Rollstuhl. Wir haben uns viel über Musik unterhalten und auch sonst haben wir uns gut verstanden, Wir haben uns auch zweimal besucht und dann auf einmal kam es zum Streit. Ich weiß bis heute noch nicht warum es zum Streit gekommen ist, weil ich mir nichts hab zu Schulden kommen lassen. Er kam auf einmal in die Klasse und hat mich nachgeäfft. Da wusste ich, ich bin verarscht wurden, was die Freundschaft angeht. Von da an war es vorbei mit der Freundschaft. Der Terror ging los. Zuerst beschimpfte er mich und drohte mir mit Schlägen. Als wir in der siebten/achten Klasse waren ging es los mit illegalen Geschäften. Er verkaufte CD`s an Mitschüler, obwohl es in der Schule verboten war zu handeln. Ich bin froh, dass ich heute keinen Kontakt mehr zu ihm habe.

Kraftplätze finden und schützen

von Marco Nast

In Verbindung mit der Erde neue Lebensenergien erschließen.
Diese „Kraftplätze“ sind an vielen Orten auf dieser Welt zu finden.
Es gibt das Gerücht, dass solche „Kraftorte von sogenannten Magiern und Druiden eingerichtet wurden, damit sind solche Orte wie zum Beispiel „Stone-Henge“ gemeint.

Mein „persönlicher“ Kraftort aber ist ein spezieller Ort in meiner Wohnung: Ich habe das Glück mit einem ziemlich grossen Wohnzimmer verwöhnt zu sein, dabei muß ich gestehen, das dieses Zimmer sage und schreibe über 50 Quadratmeter groß ist, und als dass dieses nicht schon genug wäre hat es auch noch eine überdiemensioniert grosse Fensterfront aus der ich einen Überblick über unseren grossen Garten habe.

Ich möchte auch noch erwähnen, dass ich ein richtiger Musikfan geworden bin, das liegt vielleicht daran, dass ich einen Großteil meines mir zur Verfügung stehenden Geldes dazu genutzt habe mir eine klasse Musikanlage zu kaufen.

Ich möchte nebenbei noch erwähnen, dass ich das Pech habe, dass ich dummerweise seit einer längeren Zeit gar keine richtigen Freunde mehr habe (ausgeschlossen meine lieben Eltern.)


Was ich faszinierend finde ist die Tatsache, dass ich langsam wieder lerne ohne Stöcker zu laufen, es sieht zwar noch sehr unbeholfen und unsicher aus, aber ich geniesse das Gefühl mich wieder so zu verhalten, wie die „nicht behinderten“ Menschen um mich herum. Es hat zwar lange gedauert, bis ich auf meinen Rollie verzichten konnte, aber ob man es glaubt oder nicht, mein Rollie hat jetzt einen Platz in einem Abstellraum in unserem Haus und er wird dadurch selten genutzt. Und es ist keine Lüge, wenn ich sage, dass es mir langsam gelingt wieder ohne Stöcker zu laufen, es sieht zwar noch sehr unbeholfen aus, aber es klappt tatsächlich.
Es hat zwar sehr lange gedauert, aber ich kann wieder zu Fuß gehen ohne weitere Hilfsmitel, aber ich möchte dennoch gestehen, dass ich auf meinen Ausflügen in fremde Gegenden aus Sicherheitsgründen auf meine Stöcker nicht verzichten möchte.

Jippee, ich kann mich langsam so verhalten, wie die „normalen“ Menschen um mich herrum, damit möchte ich meinen, dass man mir meine Behinderung nicht mehr so deutlich ansieht, wenn man davon absieht, dass ich mich bei meinen Gesprächen immer noch so oft wiederhole. Aber ich hoffe, dass dieses meiner Umwelt nicht so stark auffällt, ich kann zumindest wieder allein zu Fuß gehen, dennoch nehme ich bei Ausflügen meine Stöcker sicherheitshalber mit.

27. April 2008

Mein Ausflug zum Kletterpark Bispingen

von Marco Nast

Letzten Donnerstag war ich im Kletterpark in Bispingen, ich war sehr beeindruckt von der Größe dieser Anlage. Es waren riesige Gerüste auf denen man dort klettern konnte. Aber ich muß gestehen, dass ich mich dort sehr zurückhaltend verhalten habe, weil ich mich gar nicht getraut habe so frei zu klettern wie die anderen Personen dort. Um es auf den Punkt zu bringen, habe ich mich dort peinlicherweise mit einem Rollstuhl hochziehen lassen und bin daraufhin doch einwenig weitergeklettert. Aber was mir wirklich gefallen hat, ist das die Organisatoren sich dort die Mühe gemacht haben, noch ein paar Bratwürste zu grillen das habe ich natürlich schamlos ausgenutzt indem ich mir tatsächlich die Gelegenheit geboten habe eine zu Essen. Das war sehr lecker.

Desweiteren möchte ich hiermit fröhlich ausdrücken, dass der Frühling endlich eingeteten ist.
Man erkennt es an der großen Menge der grünen Blätter und an den fröhlich piepsenden Vögeln. Das macht mich wirklich fröhlich, zumal ich den letzten Frühling gar nicht so wirklich genossen habe, weil ich gar nicht wirklich die Zeit hatte, da mein therapeutischer Kalender immer so vollgestopft ist. Das ist eine Tatsache die ich sehr bedauere, aber ich hoffe, dass ich mal die Gelegenheit erhalte, mich etwas ungezwungener zu verhalten. Es lebe die Freiheit und Unabhängigkeit.

Ich muß jetzt aber leider gestehen, dass ich gar nicht weiß, was bzw worüber ich noch so schreiben darf, weil mir wirklich die Phantasie fehlt, worüber ich so schreiben kann.
Das ist zwar wirklich bedauerlich, aber es ist die Wahrheit, sorry.

Der Kletterpark in Bispingen

von Nora 

Wir waren gerade mit der Organisation „LmBHH“ im Kletterpark in Bispingen. Und es war wirklich sehr schön! Was hat mir da denn so besonders gefallen? Na, zum Einen gefielen mit die Leute sehr, die dort mit uns waren. Weiterhin gefiel es mir auch an sich, das Klettern. Es war zwar teilweise sehr anstrengend, aber vielleicht ist ja gerade das gut, wenn man sich sehr anstrengt und auch Muskeln zum Einsatz kommen, für die man sonst kaum Verwendung findet.

Am besten gefiel mir dort die Schaukel: Man wurde mit Hilfe eines Seiles auf einer Schaukel 20m in die Höhe gezogen. Von dort aus ließ man das Seil los und sich somit „fallen“. Man schaukelte also 20 m tief und ich meine, man hätte mir gesagt, in einer Geschwindigkeit von 70 h/km. Ist man wieder oben ange„schaukelt“, so befindet man sich man für einen kurzen Moment sogar „in der Schwebe“ / „im freien Fall“. Toll ist das! Zwar ist die Seilbahn auch nicht schlecht, aber auch nicht zu vergleichen mit dieser Schaukel!
Zwar wäre dieser Kletterpark für „normale Besuche“ kaum bezahlbar, aber ich denke schon, dass sich ein solcher Besuch ganz bestimmt lohnt.

Das Mädchen meiner Träume

von Johannes Plomitzer

Wenn ich das Lied Emotional von Falco höre
kreisen mir Tausend Gedanken durch meinen Kopf
Ich denke an das Mädchen meiner Träume.
Ich denke an meiner alten Schulkameradin Carina.
Ich male mir aus sie zu sehen und das es eine riesengroße Wiedersehensfreude gibt. Sechs Jahre habe ich sie schon nicht mehr gesehen.

Und immer wenn ich dieses Lied spiele stelle ich mir vor sie zu sehen in ihre wunderschönen Augen zu gucken.
Mir gefällt ihr schönes Gesicht ihr Lächeln und ihre Augen, einfach eine fantastische Frau. Ich stelle mir vor, wir reden und reden und kommen und dabei langsam näher.

Und dann wünsche ich mir mit ihr zusammen zu ziehen und alt zu werden. Einfach eine tolle und wunderschöne Frau.

Hoffentlich wird mein Traum irgendwann Wirklichkeit!