2. November 2011

In Welchem Land wäre mein Wunsch zu Leben?

von Marco Nast
Ich wäre sehr glücklich, wenn ich die Chance hätte, in einem Land zu leben, wo die Sonne regelmäßig scheint und wo es nicht so viele Probleme gibt, die sich die Menschen untereinander machen. Es wäre sehr schön, wenn dort das Thema Regen ein Fremdwort wäre, so dass man gar keine Regenklamotten benötigen muss.
Ich möchte dazu sagen, dass ich eigentlich ein Sonnenkind bin.

Was ist ein Sonnenkind?
Ein Sonnenkind ist ein Mensch, der wie ich viel Sonne in seinem Herzen hat und das dadurch relativ unempfindlich gegen dieses „Schietwetter“ ist, das wir hier regelmäßig haben. Ein Sonnenkind ist daher ein umgänglicher Kandidat, wenn es darum geht, sich für eine positive Zukunft einzusetzen. Wenn wir mehr Sonnenkinder hätten, gäbe es bestimmt deutlich weniger Gewalt in unserer Gesellschaft und wir hätten nicht so viele Probleme im Umgang miteinander.

Kurz gesagt: Es gäbe bestimmt eine bessere und hoffnungsvollere Welt. Ich hoffe durchaus, dass wir durch solche Kandidaten, wie mich eine hoffnungsvollere Zukunft hätten. Dann wäre es bestimmt eine viel schönere Welt, in der wir zusammen leben würden.
Kurz gesagt, ich habe immer noch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

31. Oktober 2011

Der goldene Oktober

von Marco Nast
Wir haben wirklich einen goldenen Oktober, wie aus dem Bilderbuch.
Das heißt, mit sehr vielen Sonnentagen und mit einer angenehmen Wärme.

Ich beobachte, schon seit einiger Zeit bei meinen Radtouren, wie sich die Natur langsam verändert. Es sieht sehr interessant aus, welche schönen Farben die Blätter dabei annehmen. Die Farben reichen von gelb, über orange bis rot. Dies sind alles sehr schöne Farben, die aber leider zeigen, wie vergänglich die Natur ist, denn wie wir alle wissen, kommt nach dem Herbst in der Regel der Winter. Das ist ja leider die kalte Jahreszeit, in der die Natur eine Schöpfungspause macht. Denn im Winter ist es üblicherweise sehr kalt, so dass gar kein Wachstum bei der Natur mehr vorhanden ist.

Was aber bleibt, ist die Hoffnung auf einen warmen Frühling, der die Natur wieder zum Sprießen bringt.

25. Oktober 2011

Tierquälerei

von Marco Nast

Wo soll das alles bloß noch hinführen?
Ich habe gesehen, wie schrecklich manche Menschen mit den Tieren umgehen, deren Fleisch wir benötigen und von deren Fleisch wir abhängig sind, um unsere Ernährung
sicherzustellen. Wenn ich so sehe, wie man sie schlägt, stößt und auch wirft, dann tut es mir sehr weh und es vergeht mir auch noch der Appetit. Diese Tiere haben leider nur eine kurze Lebenszeit. In dieser Zeit sollten die Tiere auch anständig behandelt werden.

4. Oktober 2011

Die Horror Hochzeit!

von Sarah Gorski

Es waren einmal zwei Zombies die sich sprichwörtlich „zum fressen gern“ hatten. Mr. Zombie hieß Robert, aber alle nannten ihn Rob und seine Frau hatte den schaurigen Namen Elvira.
Als die beiden auf dem Friedhof auf ihre Gäste warteten fragt Elvira: „Rob, wen hast du eigentlich alles eingeladen?“ Rob sagte:“ Die Liste ist sehr lang: Freddy Krüger, Michael Meyers, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Frankenstein, Dracula, Wolfman und Medusa.“

Als Rob und Elvira zum Traualtar gingen erklang die Musik von AC / DC „Highway to Hell“. Die Gäste warfen mit Knochen nach dem Brautpaar. Der Pastor war der Tod selbst. Als sich alle Gäste auf ihre Nagelbesetzten Stühle gesetzt hatten, kam der Pastor und sagte: „Willst du Rob – Zombie die hier anwesende Elvira-Schlotterstein zu deinem schaurig, hässlichen Eheweib nehmen, um sie dein ganzes Leben durchzufüttern und sie abzuschlachten, dann antworte mit ja.“ Rob antwortete: „Ja!“ und bei Elvira war es das gleiche, aber um die Rede kurz zu machen, Elvira sagte ja!

Nachdem Rob und Elvira ihren Bund der Ehe mit einem Nietenhalsband besiegelt hatten, gingen alle nach draußen und ließen Raben fliegen.
So dass war die schaurig, schöne Horror Hochzeit.

Hammer

von Nora 
Gabi wirft den Kopf zurück. -Sie hat wirklich großes Glück: Lars und sie, das Hammerpaar, heiraten heute – wunderbar!

Träume vom Mittelmeer

von Marco Nast

Schade, einen Tag vor unserer geplanten Reise zum Mittelmeer wurde mein Vater plötzlich krank. All unsere Freude nahm ein schnelles Ende.

Aber meine Träume sind mir dennoch geblieben. So sitze ich in Gedanken in der Dämmerung am Strand und freue mich über die Wärme in der Abendsonne und bin froh dieser nordischen Kälte entkommen zu sein. Es ist alles so ruhig und das Meer ist spiegelglatt, es plätschert so ganz leise vor sich hin und zieht sich langsam wieder zurück. Am Horizont versinkt die Sonne langsam im Meer. Was für ein schönes Schauspiel, wie die Sonne langsam im Meer versinkt. Es entstehen am Himmel schöne Farben von rot, gelb, violett und orange. Das Wasser verwandelt sich in eine goldene Farbe. Im Hintergrund höre ich leise eine schöne Musik.

Diese Träume kann mir niemand mehr nehmen.
Aber wichtig ist, dass mein Vater schnell wieder gesund wird.

26. September 2011

Reisen mit einem Handicap

von Marco Nast
Meine Eltern und ich planen eine Reise in die Türkei.
Für uns ist das Reisen sehr angenehm, obwohl ich für weite Strecken meinen Rollstuhl mitnehmen muss.

Das klappt sehr unkompliziert. Mein Rollstuhl muss bei der Fluggesellschaft angemeldet werden. Die Fluggesellschaft möchte wissen, ob es ein handbetriebener ist, wie schwer, wie breit, wie groß er ist. Ebenso teile ich mit, dass ich auch Hilfe benötige von der Gate bis zum Einstieg in das Flugzeug. Ich darf mit meinen Eltern zuerst einsteigen. Aber bei der Landung müssen erst alle Passagiere das Flugzeug verlassen haben. Wenn ich dann als Letzter aussteige, steht bereits mein Rollstuhl mitsamt einer Rampe vor der Tür. Ich werde dann bis zur Kofferausgabe befördert.
Deshalb ist das Reisen für mich nicht anstrengend und ich kann mich auf unseren Urlaub im Ausland freuen.

Demowetter

von Nora 
Das Wetter protestiert heute, es geht auf die Barrikaden. Egal was – es ist dagegen. Auch Sie werden mit Ihrer Umwelt nicht sonderlich einverstanden sein. Lassen Sie sich auch nichts gefallen. Aber das müsste ich heute eh nicht sagen, Sie geben jedem Ihr Contra…

19. September 2011

Ein Sommer, der ein Herbst war

von Marco Nast

Es ist schon traurig, dass wir dieses Jahr fast keinen
Sommer hatten. Ich spüre schon die Herbststürme auf
meinen Radtouren. Die Bucheckern und die Eicheln fallen
bereits von den Bäumen. Auch Blätter, die sich jetzt schon färben und herunterfallen. Warme Sommernächte hat es so gut wie gar nicht gegeben. Auch die Schwimmbäder hatten kaum Badegäste, weil es einfach zu kalt war.
Ich erinnere mich, aus meinen Kindheitstagen, dass wir damals schöne Sommer hatten, aber das gehört nun der Vergangenheit an. Wohl dem erst in einer Woche Herbstanfang ist, hat der Herbst bereits seit langem Einzug gehalten. Ich finde es sehr bedauerlich, denn jetzt beginnt die dunkle Jahreszeit wieder.

Männer und Frauen

von Marco Nast

Warum sind die Männer eigentlich immer so scharf auf die Frauen?
Das ist eine Frage, die leider nur sehr schwer zu beantworten ist.
Oft ist steht das Thema „SEX“ ja sehr im Vordergrund.
Es geht hier auch um die Erhaltung unserer Art als Mensch.

Über das Thema „Männer und Frauen“ haben sich schon viele Menschen
Gedanken gemacht. Leider sind viele davon in merkwürdigen
Institutionen gelandet, wo sie weiße Kittel tragen und von Ärzten
mit Beruhigungsmitteln ruhig gestellt werden, damit sie keine
Dummheiten anstellen, die sie später vielleicht bereuen werden.

Ich denke das Thema mit den Männern und den Frauen ist ein wirklich
schwieriges, das zu beantworten lange Zeit dauern kann. Leider ist die Zeit in der Schreibwerkstatt oft zu kurz um auf solche elementaren Themen einzugehen.
Aber meine psychologischen Ahnungen sagen mir, dass viele Männer einen verschrobenen Mutterkomplex in sich tragen, über den sie sich noch gar nicht bewusst sind.
Ich denke es ist ein Mysterium unserer Zeit, dass sich die meisten Menschen gar nicht bewusst sind, dass eigentlich nicht die Männer das Sagen haben sondern die Frauen im Verborgenen die Welt regieren.

Wie ich aus sicheren Quellen erfahren habe, ist es eigentlich gar nicht klar, warum es immer so viele Unstimmigkeiten zwischen den Männern und den Frauen gibt, da sie beide ja gar nicht aufeinander verzichten können und sie ja viel zu sehr voneinander abhängig sind, da sie sich naturgemäß auch lieben.