von Dennis Seidel
Ich habe eine Freundin, die heißt Anja und wohnt in Niendorf.
Anja ist so süß.
Sie ist 22 Jahre alt und wird nächste Woche 23 Jahre alt.
Ich träume jede Nacht von ihr.
Jedes Mal wenn ich sie sehe fängt mein Herz an zu rasen, vor Liebe.
Anja arbeitet auch bei Meine Damen und Herren.
Wir beide sitzen immer zusammen am Tisch.
Immer wenn ich zur Arbeit fahre warte ich meistens auf Anja.
Heute war leider ihr Ex Freund dabei, so dass ich hoch gegangen bin.
Anja ist eine süße Frau und hat blonde Haare.
Sie ist immer für mich da.
Wenn Anja nicht mehr da wäre, würde ich vor Verzweiflung weinen,
aber sie bleibt beim Theater.
Ich kann ohne sie nicht mehr leben.
Anja, ich liebe dich!
16. April 2008
"Nur" ein Urlaub?
von Nora Ich war in Spanien, bei diesem unglaublich guten Physiotherapeuten Klaus Leimbeck. Doch, ich war hier auch nur aus diesem Grund: um zur Physiotherapie zu gehen. Und das tat ich da auch, drei mal die Woche. Und ich machte dort sogar auch (viele) Fortschritte! Es ist schon ein tolles Gefühl, zu merken, dass Dinge mit einem Male hinhauen, die anfangs noch nicht so ganz klappen wollten! Ich bin so froh, diesen Physiotherapeuten dort mal ausprobiert zu haben!
Spanien – das klingt ja ganz nach Urlaub. War dem denn auch so? Na, nicht so wirklich, denn Spanien heißt für mich: Physiotherapie, schwimmen, spazieren gehen… Also mit großer Anstrengung verbunden.
Aber spazieren gehen ist doch nicht anstrengend, oder etwa doch?! Doch, ehrlich gesagt kostet es mich schon sehr viel an Energie, „nur“ spazieren zu gehen! Aber das ist wirklich ein Grund, in Spanien zu sein: Physiotherapie und auch das Spazieren gehen.
Ich bin dann dort mit meinem Vater, der sich wirklich sehr rührend um mich kümmert. So geht er mit mir immer, an den Tagen, an denen ich gerade mal keine Physiotherapie habe (ja, solche Tage kommen sogar auch vor!), schwimmen, was mir ja auch sehr wichtig ist, da es den ganzen Körper auf Fordermann bringt. Weiterhin schaffen wir beide es auch, jeden, ja, wirklich jeden Tag, spazieren zu gehen, um in einem der vielen netten Cafés in dem Städtchen Altea, wo wir sind, einen
Ich weiß, dass spazieren gehen ja im Grunde keine Anstrengung ist, aber für mich leider schon. Und daher kann ich diesen Aufenthalt nicht wirklich als „Urlaub“ bezeichnen, es ist mehr als das: ein „Therapieaufenthalt“!
Nur ein Problem habe ich dort: Schon am ersten Abend vermiss(t)e ich dort mein zu Hause in Harburg. Ich vermiss(t)e es,
Ja, es ist schon schön, dort zu sein! Insbesondere das Wetter, welches eben
Falco – Ein Superstar der deutschen Musikgeschichte
von Johannes Plomitzer
Falco hieß nicht immer Falco. Falco hieß mit bürgerlichem Namen Hans Hölzel.
Er hatte 1982 bevor er berühmt wurde eine Band und mit der hatte er seinen ersten Hit „Ganz Wien ist halt auf Heroin“. In diesem Jahr startete auch seine Solokarriere und er landete einen Welthit „Der Kommissar“.
Falco war der erste in Deutschland der überhaupt Sprechgesang eingeführt hat. Damals gab es ja noch keinen Hip-Hop in Deutschland. Somit war er, auch wenn Falco nie Hip-Hopper war, der Wegbereiter des deutschen Hip-Hop.
Ein weiterer richtig großer Hit war „Rock Me Amadeus“ von 1985 und 1986 hatte Falco seinen Skandalhit „Jeannie“. Dieses Lied beschrieb eine Vergewaltigung, die wirklich passierte. Das Lied wurde eine ganze Zeit nicht im Radio gespielt, weil er hier aus der Sicht des Vergewaltigers singt. Erst nach seinem Tod waren wieder alle Lieder im Radio zu hören.
Ich habe nicht so viel von ihm gesehen, aber er muss ein sehr beeindruckender Mensch gewesen sein, weil bei Falcos Beerdigung so viele Österreicher da wie nie zuvor auf einer Beerdigung. Im Fernsehen hatte ein Freund von Falco berichtet, dass er ein sehr einsamer Mensch gewesen ist.
Im Jahr 1998 landete Falco seinen letzten Hit „Out Of The Dark“ und wurde nach seinem Tod zur Legende.
Falco hieß nicht immer Falco. Falco hieß mit bürgerlichem Namen Hans Hölzel.
Er hatte 1982 bevor er berühmt wurde eine Band und mit der hatte er seinen ersten Hit „Ganz Wien ist halt auf Heroin“. In diesem Jahr startete auch seine Solokarriere und er landete einen Welthit „Der Kommissar“.
Falco war der erste in Deutschland der überhaupt Sprechgesang eingeführt hat. Damals gab es ja noch keinen Hip-Hop in Deutschland. Somit war er, auch wenn Falco nie Hip-Hopper war, der Wegbereiter des deutschen Hip-Hop.
Ein weiterer richtig großer Hit war „Rock Me Amadeus“ von 1985 und 1986 hatte Falco seinen Skandalhit „Jeannie“. Dieses Lied beschrieb eine Vergewaltigung, die wirklich passierte. Das Lied wurde eine ganze Zeit nicht im Radio gespielt, weil er hier aus der Sicht des Vergewaltigers singt. Erst nach seinem Tod waren wieder alle Lieder im Radio zu hören.
Ich habe nicht so viel von ihm gesehen, aber er muss ein sehr beeindruckender Mensch gewesen sein, weil bei Falcos Beerdigung so viele Österreicher da wie nie zuvor auf einer Beerdigung. Im Fernsehen hatte ein Freund von Falco berichtet, dass er ein sehr einsamer Mensch gewesen ist.
Im Jahr 1998 landete Falco seinen letzten Hit „Out Of The Dark“ und wurde nach seinem Tod zur Legende.
Unser schöner Urlaub in der Türkei
von Marco NastVor kurzen war ich mit meinen Eltern in der Türkei:
Ich hätte nicht gedacht, das es dort so schön ist.
Es war sehr beeindruckend schön dort.
Wir haben dort in einem wunderschönen "palastähnlichen" Hotel gewohnt.
Was mir aber gar nicht gefallen hat, ist, daß ich dummerweise wieder einen kleinen "Unfall" hatte: Ich habe es wieder einmal geschafft über meine eigenen Füsse zu stolpern und habe mir dabei einen Finger verrenkt, in der Folge darauf bin ich umgehend mit einem Taxi in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden. Die haben mich gleich mehrfach an der Hand geröngt und meinen Finger wieder eingerenkt. Das war eigentlich sehr freundlich, aber es hat mir gar nicht gefallen, daß ich dazu einen ganzen Tag in einem Krankenhaus an einem Tropf verbringen mußte.
Ich war darüber so sehr aufgeregt, daß meine Blase wieder so sehr verrückt gespielt hat, daß ich in dieser Zeit ständig auf das dortige WC mußte. Das war aber gar nicht einfach, weil ich dort an einem Tropf hing. Ich glaube ich bin so nervös gewesen, weil ich, ehrlich gesagt, eine richtige Aversion gegen Krankenhausaufenthalte habe. Dies ist damit zu begründen daß ich unangenehmerweise in meiner Vergangenheit über ein ganzes Jahr in einem Krankenhaus in der Folge eines Autounfalls gelegen habe.
Ich muß dazu ganz offen gestehen, daß ich nie wieder in ein Krankenhaus möchte. Ich denke es ist einfach viel schöner in der Realität klarzukommen, als in einer so künstlichen, unnatürlichen Umgebung.
Wie dem auch sei, ich bin trotz meiner so vielen Probleme dennoch ein glücklicher Mensch. Ich denke, solche Vorkommnisse sind dazu da daraus zu lernen. Ich hoffe, daß ich in der Zukunft wieder lerne, besser zu Laufen und mir dadurch solche Unannehmlichkeiten ersparen kann.
Wie dem auch sei, ich freue mich, daß wir demnächst gemeinsam auf den Dom wollen. Und ich hoffe sehr, daß meine Eltern mir erlauben, daß ich dazu meinen Rollstuhl mitnehmen kann, weil ich es sonst nicht durchhalten würde.
Der Frühling
von Alexander Geifes
Die Blumen blühn die wiesen werden wieder grün.
Ulrike findet es gar nicht lustig anzusehen.
Also sprach Ulrike ich werde jetzt nach draussen gehen-
Um all die schönen blumen zu sehen.
Doch Alexander findet gar nicht dumm-
Und läuft auch gleich auf der Strasse rum.
Ulrike hat das gesehen und war nicht recht von sinnen
Und lief auch gleich nach drinnen.
Da kam auch gleich der Vater raus-
Und sah das mit viel graus.
Er schrie „Alexander komm von der Strasse runter-
Du bist ja nicht ganz munter“
Ulrike hatte viel Angst um mich-
Und findet es gar fürchterlich.
Ich ging auch gleich nach drinnen-
Und war auch recht von sinnen.
Dort sah ich Uli weinen.
Sie hat gedacht ich war im Krankenhaus-
Und komm dort auch nicht wieder Raus.
Doch als ich in der Tür stand-
Kam sie auf mich zugerannt.
Und freute sich ganz schrecklich-
Denn Alex war nur dreckig.
Und als das alles war vorbei-
Da gab sie mir ihre Hände zwei.
Und sagt zu mir.
„wir wollen auf die Wiese gehen
und all die schönen Blumen sehen.“
Die Geschichte ist frei erzählt
Drum hab ich sie auch ausgewählt.
Was wäre ich ohne mein Handy?!
von Nora
Nichts! Nein, ohne mein Handy wäre ich echt nichts! Mindestens stündlich vibriert es nämlich für eine neue Erinnerung. Und die sind mir verdammt wichtig! Ich habe in meiner Bremer Reha gelernt, meine Erinnerungsfunktion im Handy zu nutzen und mir neue Erinnerungen einzurichten. Und die benötige ich dringend! Da mein Gedächtnis nicht mehr allzu gut ist, kommt mir ständig eine Idee in den Kopf, etwas , was ich mir und somit in meinem Handy speichern muss. Und das tue ich dann auch. Und es klappt auch!
Beispielsweise erinnert mich mein Handy jeden Morgen, nachdem ich es eingeschaltet habe, an etwas, was ich unter keinen Umständen meinen Vater fragen sollte und an etwas anderes, was ich unbedingt bei meiner Mutter tun sollte, wenn sie etwas Bestimmtes tut. Und es ist wichtig, es jeden Morgen erneut zu lesen, damit ich meine Ratschläge auch befolge! Hier begründet sich teilweise Merkfähigkeit und ich denke nun immer daran, was ich mir gespeichert habe, wenn ich z. B. das meinen Vater fragen möchte, was ich in meinem Handy schon angekündigt habe.
Nein, ich behalte mir nun leider nicht noch mehr die Dinge, so wie vor meinem Unfall, oder Dinge, sie ich früher noch vergessen hätte, aber ich , sie zu tun! Es geht ja gar nicht anders, da mich mein Handy lautstark daran erinnert, mal mit Ton und mal nur vibrierend, wenn ich nur auf Vibrationsalarm gestellt habe. Aber so schaffe ich es, im richtigen Moment die richtigen Dinge zu tun.
28. März 2008
Rollis in Bus und Bahn
von Arne Hauschild
Ich bin jeden Tag mit dem Rollstuhl in Bus oder Bahn unterwegs. Meistens fahre ich von meiner Wohngruppe
aus nach Altona ins Mercado, um da Besorgungen zu machen und einzukaufen.
Dabei rege ich mich manchmal über etwas auf: Es passiert immer wieder, dass die Leute nicht gucken, wenn ein Rollstuhl kommt, sondern einfach reingehen.
Ich stehe vor der Bushaltestelle, die Leute sehen, dass der Busfahrer die Rampe rausklappt und gehen trotzdem als erstes rein.
Es regt mich auch auf, wenn die Leute motzen,wenn ich mal nicht schnell genug in den Bus reinkomme.
Ich habe es aber auch mal anders erlebt. Ich war in der Disco in Schenefeld gewesen und hatte danach am Bahnhof Othmarschen den letzten Einser-Bus verpasst. Aber dann hat ein anderer Busfahrer es schnell mit seiner Dienststelle abgeklärt und auf sein Busschild "Leerfahrt" geschrieben - und da bin ich dann als einziger Fahrgast mit seinem Bus mitgefahren. Das war wirklich nett und freundlich von ihm. Ich suche heute noch nach dem Busfahrer, weil ich dem endlich mal was geben will. Denn eigentlich ist das, was er gemacht hat, ja verboten.
Manchmal treffe ich unterwegs auch nette Leute, mit denen ich mich mal unterhalten kann. Mütter mit Kinderwagen lasse ich im Bus meistens vor oder neben mich. Dann freuen die sich.
Ich bin jeden Tag mit dem Rollstuhl in Bus oder Bahn unterwegs. Meistens fahre ich von meiner Wohngruppe
aus nach Altona ins Mercado, um da Besorgungen zu machen und einzukaufen.
Dabei rege ich mich manchmal über etwas auf: Es passiert immer wieder, dass die Leute nicht gucken, wenn ein Rollstuhl kommt, sondern einfach reingehen.
Ich stehe vor der Bushaltestelle, die Leute sehen, dass der Busfahrer die Rampe rausklappt und gehen trotzdem als erstes rein.
Es regt mich auch auf, wenn die Leute motzen,wenn ich mal nicht schnell genug in den Bus reinkomme.
Ich habe es aber auch mal anders erlebt. Ich war in der Disco in Schenefeld gewesen und hatte danach am Bahnhof Othmarschen den letzten Einser-Bus verpasst. Aber dann hat ein anderer Busfahrer es schnell mit seiner Dienststelle abgeklärt und auf sein Busschild "Leerfahrt" geschrieben - und da bin ich dann als einziger Fahrgast mit seinem Bus mitgefahren. Das war wirklich nett und freundlich von ihm. Ich suche heute noch nach dem Busfahrer, weil ich dem endlich mal was geben will. Denn eigentlich ist das, was er gemacht hat, ja verboten.
Manchmal treffe ich unterwegs auch nette Leute, mit denen ich mich mal unterhalten kann. Mütter mit Kinderwagen lasse ich im Bus meistens vor oder neben mich. Dann freuen die sich.
„Vereinsamst Du mir auch nicht?!"

von Nora
Darauf muss ich ganz bestimmt sagen: „Nein, Eli, ich vereinsame (Dir) ganz bestimmt nicht!" Wobei „Eli" meine Mutter ist. Und die hat ständig Angst, ihre kleine Tochter Nora könnte ihr vereinsamen! Immerhin wohnt die ja ganz alleine, nicht in einer WG oder so, und dann arbeitet sie noch nicht einmal!
Gut, ich muss schon zugeben, dass ich mich schon wirklich freue, wenn ich anfangen werde zu arbeiten. Ich werde (erst) im kommenden Juli mit meiner Arbeit beginnen, in der Elbewerkstatt4. Stimmt, es handelt sich hierbei um eine Behindertenwerkstatt, um eine WfbM, um eine Werkstatt für behinderte Menschen. An sich denke ich schon, eigentlich „mehr" zu können. Wenn man sich beispielsweise meine mathematischen Fähigkeiten anschaut, dann kann man ganz schön erstaunt sein. Ich wurde auch gerade erst gefragt, wieso ich denn in einer Behindertenwerkstatt arbeiten würde und nicht auf dem freien Markt?! In diesem Moment wusste ich auch nicht so recht die Antwort, doch nun hatte mich mein Vater darauf hinweisen müssen, dass mir mein Gedächtnis einen großen Strich durch die Rechnung macht. So hatte ich ihm etwas erzählt, was ich ihm (anscheinend) schon kurz zuvor erzählt hatte, weiß aber überhaupt nichts mehr davon. Aber der Grund, warum ich mich auf die Arbeit freue, ist vor allem, dass ich da unter Menschen kommen werde.
Gut, ich hatte ja schon geschrieben, dass ich mich momentan häufig Sonntag mit Freunden Harburger Bolero treffe, da ich da so gern hingehe. Dementsprechend kannst Du, Eli, Deine Bedenken gern wieder abstellen – Ich vereinsame hier nicht! Und die, mit denen ich im Bolero war, sind noch nicht einmal meine einzigen Freunde!
Aber ich denke, vielleicht sollte ich meine Freunde besser warnen?! – Immerhin besteht ja eventuell die Möglichkeit, dass meine Einsamkeit ansteckend ist...
Die Lichtenstein Affäre
von Johannes Plomitzer
Ich habe neulich eine Sondersendung zum Thema Steuerhinterziehung in Ländern, wie in der Schweiz, Österreich und Lichtenstein gesehen. Hier wurde gezeigt, wie Personen Stiftungen gründen, die es aber in der Wirklichkeit gar nicht gibt, um so Steuergelder zu hinterziehen.
Ehrlich gesagt ich finde das Verhalten das allerletzte. Mir wurde speiübel, als ich das gehört habe.
Es werden in Deutschland doch auch alle Konten kontrolliert, warum nicht auch in Lichtenstein oder in der Schweiz. Ich finde es absolut ungerecht das Stiftungen gegründet werden, z.B. für krebskranke Kinder, diese aber nur für das Hinterziehen von Steuern genutzt werden.
Das man Gras kaufen kann in Holland finde ich nicht so schlimm, aber diese Art von Steuerhinterziehung ist nicht hinnehmbar, geradezu dreist.
Ich würde dafür sorgen, dass Kontrolleure in die Schweiz und Lichtenstein fliegen und alle Konten überprüfen. Sie sollten alle lebenslänglich kriegen und obendrauf 700.000,- Euro, noch besser 1 Million Strafe zahlen.
Ich habe neulich eine Sondersendung zum Thema Steuerhinterziehung in Ländern, wie in der Schweiz, Österreich und Lichtenstein gesehen. Hier wurde gezeigt, wie Personen Stiftungen gründen, die es aber in der Wirklichkeit gar nicht gibt, um so Steuergelder zu hinterziehen.
Ehrlich gesagt ich finde das Verhalten das allerletzte. Mir wurde speiübel, als ich das gehört habe.
Es werden in Deutschland doch auch alle Konten kontrolliert, warum nicht auch in Lichtenstein oder in der Schweiz. Ich finde es absolut ungerecht das Stiftungen gegründet werden, z.B. für krebskranke Kinder, diese aber nur für das Hinterziehen von Steuern genutzt werden.
Das man Gras kaufen kann in Holland finde ich nicht so schlimm, aber diese Art von Steuerhinterziehung ist nicht hinnehmbar, geradezu dreist.
Ich würde dafür sorgen, dass Kontrolleure in die Schweiz und Lichtenstein fliegen und alle Konten überprüfen. Sie sollten alle lebenslänglich kriegen und obendrauf 700.000,- Euro, noch besser 1 Million Strafe zahlen.
19. März 2008
Mein Herzenswunsch
von Nora
Ein wirklich großer Wunsch von mir ist es, ein Kind zu bekommen. Z. B. merke ich das, wenn ich sehe, wie glücklich meine Schwester mit ihrer neuen, kleinen Familie ist. – Sie bekam im Juni letzten Jahres ihren Sohn und der macht sie und ihren Freund wirklich – selbstverständlich – sehr glücklich.
Allerdings gibt es da (noch) so einige Gründe, die dagegen sprechen, dass auch ich ein Kind bekomme, leider: Zum einen fühle ich mich mit meinen 26 Jahren, die ich demnächst erreichen werde, noch zu jung. Zum anderen habe ich mich von meinem Motorragunfall noch nicht genug rehabilitiert und finde mich einfach (noch?) zu behindert. Na, und diese beiden Gründe bestärken bei mir die Angst, sollte ich wirklich ein Kind zur Welt bringen, dass sich meine Eltern ununterbrochen darum kümmern müssten, dass ich das allein nicht schaffte.
Ach, und weiterhin fehlte mir auch noch der passende Partner, der „werdende Vater“. Dazu könnte ich allerdings schreiben, dass ich, fände ich einen Vater wie meinen vorherigen Ex-Freund, wie Patrick, meine Behinderung gar nicht als so tragisch betrachten würde. Patrick war selbst Vater und daher weiß ich, wie viel Wert ihm sein Sohn ist, dass er alles für ihn täte. Er war auch nicht behindert, so wie ich, obwohl ich ihn in meiner Bremer Reha kennen lernte, er könnte also so ziemlich alles für dieses neue Kind tun und täte dies sicherlich auch! Dann müssten sich meine Eltern sicher nicht (so stark) um das Kind kümmern, dann nicht. Also, dann eigentlich überhaupt nicht, da bin ich mir sicher.
Aber wie gesagt: Noch bin ich als Mutter zu jung und für jeden „normalen“ Mann wäre ich zu behindert. Also kann ich mir diesen Traum wohl nicht erfüllen. Leider wohl nie, da ich – wenn ich mich genug rehabilitiert fühlen werde – sicherlich schon zu alt für ein Kind sein werde. Und ein passender Vater müsste zunächst wohl auch noch ein zweites Mal existieren.
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